DE29921214U1 - Vorrichtung zum Betäuben von Tieren - Google Patents
Vorrichtung zum Betäuben von TierenInfo
- Publication number
- DE29921214U1 DE29921214U1 DE29921214U DE29921214U DE29921214U1 DE 29921214 U1 DE29921214 U1 DE 29921214U1 DE 29921214 U DE29921214 U DE 29921214U DE 29921214 U DE29921214 U DE 29921214U DE 29921214 U1 DE29921214 U1 DE 29921214U1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- animal
- electrode arrangement
- gondola
- electrodes
- receptacle
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 241001465754 Metazoa Species 0.000 title claims description 135
- 239000007789 gas Substances 0.000 claims description 24
- XKRFYHLGVUSROY-UHFFFAOYSA-N Argon Chemical compound [Ar] XKRFYHLGVUSROY-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 14
- 239000000203 mixture Substances 0.000 claims description 11
- 239000003994 anesthetic gas Substances 0.000 claims description 8
- 229910052786 argon Inorganic materials 0.000 claims description 8
- 244000144619 Abrus precatorius Species 0.000 claims description 5
- 230000003444 anaesthetic effect Effects 0.000 claims description 5
- 210000001015 abdomen Anatomy 0.000 claims description 4
- 239000007788 liquid Substances 0.000 claims description 4
- 229910052756 noble gas Inorganic materials 0.000 claims description 4
- 241000282887 Suidae Species 0.000 claims description 3
- 210000001364 upper extremity Anatomy 0.000 claims description 3
- 230000003187 abdominal effect Effects 0.000 claims description 2
- 239000007921 spray Substances 0.000 claims description 2
- 230000000740 bleeding effect Effects 0.000 description 5
- 238000000034 method Methods 0.000 description 5
- 206010063659 Aversion Diseases 0.000 description 4
- CURLTUGMZLYLDI-UHFFFAOYSA-N Carbon dioxide Chemical compound O=C=O CURLTUGMZLYLDI-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 4
- 208000010496 Heart Arrest Diseases 0.000 description 4
- 238000003307 slaughter Methods 0.000 description 4
- 208000003663 ventricular fibrillation Diseases 0.000 description 4
- 239000008280 blood Substances 0.000 description 3
- 210000004369 blood Anatomy 0.000 description 3
- 206010061592 cardiac fibrillation Diseases 0.000 description 3
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 3
- 239000012777 electrically insulating material Substances 0.000 description 3
- 235000013372 meat Nutrition 0.000 description 3
- 206010002091 Anaesthesia Diseases 0.000 description 2
- 208000003443 Unconsciousness Diseases 0.000 description 2
- 230000037005 anaesthesia Effects 0.000 description 2
- 244000309464 bull Species 0.000 description 2
- 229910002092 carbon dioxide Inorganic materials 0.000 description 2
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 2
- 230000005611 electricity Effects 0.000 description 2
- 230000005284 excitation Effects 0.000 description 2
- 210000003205 muscle Anatomy 0.000 description 2
- 239000000523 sample Substances 0.000 description 2
- 206010049993 Cardiac death Diseases 0.000 description 1
- 208000034656 Contusions Diseases 0.000 description 1
- 206010011906 Death Diseases 0.000 description 1
- 241000196324 Embryophyta Species 0.000 description 1
- 208000007101 Muscle Cramp Diseases 0.000 description 1
- 208000002193 Pain Diseases 0.000 description 1
- 206010039740 Screaming Diseases 0.000 description 1
- 208000027418 Wounds and injury Diseases 0.000 description 1
- 238000013019 agitation Methods 0.000 description 1
- -1 argon Chemical compound 0.000 description 1
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 210000000988 bone and bone Anatomy 0.000 description 1
- 210000004556 brain Anatomy 0.000 description 1
- 239000001569 carbon dioxide Substances 0.000 description 1
- 230000006378 damage Effects 0.000 description 1
- 230000005684 electric field Effects 0.000 description 1
- 208000014674 injury Diseases 0.000 description 1
- 230000002427 irreversible effect Effects 0.000 description 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
- 230000008447 perception Effects 0.000 description 1
- 230000035807 sensation Effects 0.000 description 1
- 238000005507 spraying Methods 0.000 description 1
- 230000007704 transition Effects 0.000 description 1
- 230000002618 waking effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A22—BUTCHERING; MEAT TREATMENT; PROCESSING POULTRY OR FISH
- A22B—SLAUGHTERING
- A22B3/00—Slaughtering or stunning
- A22B3/005—Slaughtering or stunning by means of gas
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A22—BUTCHERING; MEAT TREATMENT; PROCESSING POULTRY OR FISH
- A22B—SLAUGHTERING
- A22B3/00—Slaughtering or stunning
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A22—BUTCHERING; MEAT TREATMENT; PROCESSING POULTRY OR FISH
- A22B—SLAUGHTERING
- A22B3/00—Slaughtering or stunning
- A22B3/06—Slaughtering or stunning by electric current
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Catching Or Destruction (AREA)
Description
Vogt-Werke GmbH
Höbäckerweg 5
36381 Schlüchtern
Höbäckerweg 5
36381 Schlüchtern
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Betäuben von Tieren wie Schweinen umfassend eine insbesondere nach dem Paternosterprinzip arbeitende Fördereinrichtung mit einer Aufnahme wie Gondel für zumindest ein Tier, eine das Tier an die Aufnahme übergebende Übergabevorrichtung, ein das Tier der Aufnahme entnehmende Entnahmeeinrichtung sowie einen zwischen der Übergabe- und der Entnahmeeinrichtung und von der Aufnahme der Fördereinrichtung durchsetzbaren ein Betäubungsgas als Betäubungsmittel enthaltenden Bereich wie Schacht sowie eine im Herzbereich des Tieres anzulegende mit Strom beaufschlagbare Elektrodenanordnung als Mittel zur Auslösung von Herzkammerflimmern, um die Betäubung irreversibel zu machen.
Um Tiere insbesondere Schweine unter ruhigen und entspannten Bedingungen zu schlachten, werden erstere mittels eines Paternosterförderers durch einen ein Betäubungsgas wie CO2 enthaltenden Schacht gefördert (s. zum Beispiel EP O 280 111 Bl). Durch das Einatmen des Kohlendioxides werden die Tiere betäubt, so dass diese schonend behandelt werden und ein weitgehend muskelentspannter Tierkörper gestochen werden kann. Durch dieses schonende Verfahren sollen sich die Vorteile weniger Blutergüsse, weniger blutige Fleischabschnitte, niedriger pH-Wert des Fleisches und somit bessere Haltbarkeit, schnelles und gleichmäßig Entbluten des geschlachteten Tieres, größere Blutausbeute sowie insbesondere leichteres Stechen, leichtere Nachbehandlung ergeben.
3. Dezember 1999-39581 B/zi
• ·
• · ·♦
Die bekannten, seit den 50er Jahren zum Einsatz gelangenden CO2-Betäubungsanlagen beruhen folglich auf dem Umstand, dass die zu schlachtenden Tiere so lange in einer hohen CO2-Konzentration verweilen, bis das Wahrnehmungs- und Empfindungsvermögen verloren gegangen ist. Da das Betäubungsgas schwerer als die Umgebungsluft ist, werden Tiere von oben in einen Schacht eingeführt und verweilen im Bereich des tiefsten Punktes bis zur Betäubung, um sodann nach Herausheben des Tieres ausgeworfen und auf einer Entblutbahn zur Entblutung geführt zu werden.
Die entsprechenden Gasbetäubungsanlagen bieten eine Alternative zu bekannten Elektrobetäubungsverfahren, bei denen der Verlust des Wahrnehmungs- und Empfindungsvermögens durch Einwirken elektrischen Stroms auf das Gehirn der Tiere bewirkt wird.
Bei dem Einsatz der CO2-Betäubung musste jedoch festgestellt werden, dass nach Verlassen der CO2-Atmosphäre die Tiere relativ schnell wieder erwachen, so dass das Stechen bei Bewusstsein der Tiere erfolgen kann. Dies wird insbesondere von Tierschützern beanstandet.
Des Weiteren wurde beobachtet, dass die Tiere eine Aversion gegen höher konzentrierte CO2-Atmosphäre entwickeln. Auch zeigen die Tiere starke Muskelverkrampfung, sogenannte Exzitationen, die gegebenenfalls so stark sein können, dass die Tiere sich an Seitenwände oder nach oben oder gegen die Decke der Transportgondeln stürzen, so dass wertmindernde Verletzungen bishin zu Knochenbrüchen auftreten. Auch schreien die Tiere häufig, wodurch eine Unruhe bei den nachfolgenden zu schlachtenden Tieren hervorgerufen wird.
Um diese Nachteile zu vermeiden, ist es bekannt, anstelle einer hochkonzentrierten CO2-Atmosphäre ein Gemisch aus CO2 und Argon zu verwenden, wobei der CO2-Anteil bis zu 30 % betragen kann. Ein entsprechendes Betäubungsgas zeigt den Vorteil, dass die Tiere keine Aversion gegen das Gasgemisch zeigen. Ferner ist bereits vorgeschlagen worden, nach der Gasbetäubung zusätzlich eine Elektrodurchströmung durchzuführen, bei der man im Brustbereich des Tieres einen Strom fließen lässt. Dabei kann diese Strombehandlung entweder erfolgen, nachdem die Tiere aus dem Betäubungsgas angehoben sind, oder während des Einwirkens des Betäubungsgases selbst (s. The Veterinary Record, Februar 13, 1999, S. 165,
3. Dezember 1999-39581 B/zi
•··· ·&igr;
Der vorliegenden Erfindung liegt das Problem zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art so weiterzubilden, dass Tiere im entspannten Zustand durch Anlegen eines Stromes derart behandelt wurden, dass ein Wiedererwachen ausgeschlossen ist, wobei gleichzeitig eine Gefährdung des Schlachtpersonals vermieden wird. Dabei soll ein weitgehender automatischer Ablauf ermöglicht werden, der zudem sicherstellt, dass die Tiere in entspannter Lage betäubt wurden, so dass die insbesondere im Schinkenbereich zu vermeidende Bildung von Blutpunkten ausgeschlossen wird. Gleichzeitig soll eine Schonung der Tiere selbst erfolgen.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß im Wesentlichen dadurch gelöst, dass das Tier während des Anlegens der Elektrodenanordnung gegenüber seiner Umgebung elektrisch isoliert ist.
Abweichend vom vorbekannten Stand der Technik erfolgt die Elektrodurchströmung durch Anlegen von Elektroden im Herzbereich des Tieres, während dieses selbst gegenüber der Umgebung elektrisch isoliert gelagert ist. Dies wiederum bedeutet, dass mit relativ geringen Strömen die beabsichtigte Wirkung zu erzielen ist, wobei sichergestellt ist, dass die Ströme im Herzbereich in einem Umfang fließen, dass das erforderliche Herzflimmern auftritt. Gleichzeitig wird jedoch das Schlachtpersonal, das gegebenenfalls die Elektrobetäubung durchführt, geschützt.
Insbesondere ist vorgesehen, dass die Aufnahme wie Gondel ein das Tier aufnehmendes Transportband sowie die Elektrodenanordnung aufweist, wobei im Transportweg des Transportbandes ein Anschlag für das Tier derart vorgesehen ist, dass das Tier mit seinem Herzbereich auf die Elektroden ausgerichtet ist. Hierdurch ist sichergestellt, dass bei der Elektrodurchströmung die Elektroden unmittelbar im Herzbereich anliegen, so dass der elektrische Strom im hinreichenden Umfang durch das Herz strömen kann. Dadurch, dass das Tier auf einem Transportband ruht, ist ein einfaches Ausrichten auf die Elektroden möglich.
Als Anschlag kann dabei ein gegebenenfalls zu beiden Seiten des Transportband verlaufendes
3. Dezember 1999-39581 B/zi
Gabelelement benutzt werden, welches bei ordnungsgemäßer Positionierung des Tieres zwischen dessen Vorderbeinen und Körper verläuft. Der Anschlag kann auch die Elektrodenanordnung, d.h. die zwei Elektroden umfassen, zwischen denen der erforderliche Strom fließt.
Die Aufnahme wie Gondel selbst kann gegenüber dem Tier elektrisch isoliert sein, zum Beispiel durch eine aus elektrisch isolierendem Material bestehende Innenauskleidung, wodurch gleichzeitig eine Schalldämpfung erfolgt.
In Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Elektroden relativ zur Transportrichtung der Aufnahme derart verstellbar sind, dass in einem den das Betäubungsgas enthaltenden Bereich verlaufenden Richtungsumkehrpunkt der Transporteinrichtung bzw. der Aufnahme die Elektroden in Kontakt mit dem Tier gelangen. So kann die Elektrodenanordnung mit einem stabförmigen Element verbunden sein, welches in einer Führung axial verschiebbar ist. Gelangt die Gondel in ihren Richtungsumkehrbereich, also im tiefsten Punkt des Schachtes, in dem das Betäubungsgas angesammelt ist, so wird das stabförmige Element in Richtung des Tierkörpers bewegt, damit die Elektroden unmittelbar im Herzbereich anliegen und die erforderliche Spannung appliziert werden kann. Dabei muss selbstverständlich sichergestellt sein, dass das Tier beim Erreichen des Tiefstpunktes des Schachtes bereits hinreichend betäubt ist. Alternativ besteht die Möglichkeit, dass der Anschlag in Richtung des Tieres verstellbar ist, wobei das Tier sich mit seinem Gewicht auf den Elektroden abstützen kann, nachdem es betäubt ist.
Eine Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass die Aufnahme wie Gondel einen um eine parallel zur Längsachse der Aufnahme bzw. des Transportbandes verschwenkbaren Bügel aufweist, der mit den Elektroden versehen ist. Dabei umgibt der Bügel dann, wenn sich das Tier in der Gondel befindet, dieses zumindest flanken- und bauchseitig abschnittsweise, wobei der im Bauchbereich verlaufende Schenkel des Bügels die Elektroden aufweist.
Nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung ist vorgesehen, dass die Entnahmeeinrichtung zu einer gegenüber dem Tier elektrisch isolierten V-förmigen Rinne oder Förderer führt, in der das Tier mit seinem Rückenbereich über die Entnahmeeinrichtung rutscht. Hierdurch ist
3. Dezember 1999-39581 B/zi
eine eindeutige Positionierung des gasbetäubten Tieres gegeben, so dass die Elektroden problemlos zur Elektrobetäubung angelegt werden können. Um das Tier unabhängig von dessen Lage in der Gondel positionsgerecht auswerfen zu können, ist des Weiteren vorgesehen, dass die Aufnahme wie Gondel um eine parallel zu ihrer Längsachse verlaufenden Achse derart schwenkbar ist, dass das Tier rückenseitig entlang der Entnahmeeinrichtung bzw. -rutsche der V-förmigen Rinne zuführbar ist.
Um etwaige Übergangswiderstände zwischen den Elektroden und der Haut des Tieres zu unterbinden, wodurch andernfalls unerwünscht hohe Spannungen anzulegen wären, ist vorgesehen, dass beim Einwirken der Elektroden zwischen diesen und dem Tier Flüssigkeit &phgr; vorhanden ist. Hierzu kann von der die Elektroden aufnehmenden Halterung eine Sprinklereinrichtung ausgehen.
Auch kann vorgesehen sein, dass das Tier während des Einwirkens der Elektroden von einem gegenüber dem Tier elektrisch isolierten Transporthaken herabhängt und an einem ebenfalls gegenüber dem Tier elektrisch isolierten Gegenlager abgestützt ist. Durch diese Maßnahme sind ist auf einfache Weise die Elektroden anlegbar und das Elektrobetäubungsverfahren durchführbar.
An die Elektroden selbst sollten Spannungen im Bereich zwischen 50 und 150 V, insbesondere in etwa 100 V Wechselspannung angelegt werden.
Das Betäubungsgas selbst besteht vorzugsweise aus einer Mischung aus CO2 und einem Edelgas wie Argon, wobei der Anteil des Edelgases zwischen 20 und 95 % liegen sollte.
Durch die erfindungsgemäße Lehre ist sichergestellt, dass das zu betäubende Tier ohne Aversion dem Gasgemisch ausgesetzt werden kann. Hierdurch wird das Tier mehr entspannt betäubt, ohne dass die Gefahr von Exzitationen oder ein Schreien gegeben ist. Letzteres bedeutet, dass sich in einer Warteposition befindliche Tiere nicht beunruhigt werden.
Durch die zeitlich kurz hinter - oder sogar während - der Gasbetäubung erfolgende Applizie-
3. Dezember 1999-39581 B/zi
rung des elektrischen Stroms und das hierdurch bedingte Töten durch Herzstillstand des Tieres ist sichergestellt, dass ein Wiederaufwachen der Tiere verhindert wird, insbesondere bei langen Betäubungs-Stechintervallen. Die elektrische Durchströmung nach der Gasbetäubung kann dabei in unterschiedlicher Weise erfolgen. So kann beim Absenken bzw. Aufheben des Tieres vom tiefsten Punkt des das Betäubungsgas aufweisenden Bereichs wie Schachte ein Anlegen der Elektroden erfolgen. Alternativ besteht die Möglichkeit, im Auswurfbereich, d.h. der Aufnahmerinne der Betäubungsanlage, den Strom zu applizieren. Schließlich können die Elektroden auch zwischen Auswurftisch bis zum Stechen der Tiere und Blutentzug, d.h. im Bereich des in Schlachtstraßen zum Einsatz gelangenden Kettenförderers und der anschließenden Entbluterohrbahn angelegt werden.
Durch die Gastbetäubung wird die Bewusstlosigkeit des Tieres erzeugt, so dass in dem anschließenden Elektrobehandlung nur sichergestellt sein muss, dass ein Herzkammerflimmern und damit ein Herzstillstand herbeigeführt wird. Dabei wird insbesondere eine zweipolige Sonde in Form einer Gabel benutzt, die in Herznähe von außen auf die linke Brustseite des Tieres aufgesetzt wird. Neben einem üblicherweise einwirkenden Druck sollte ein Benetzen der Haut des Tieres im Berührungsbereich der Sonde zur Reduzierung eines Hautwiderstandes erfolgen.
Durch die zusätzliche elektrische Durchströmung ergibt sich insbesondere der Vorteil, dass der humane und schnelle Eintritt des Todes sichergestellt ist.
Da das Tier durch das eine Aversion nicht hervorrufende Gasgemisch ruhiggestellt und die Muskulator erschlafft ist, werden die durch die klassische Elektrobetäubung auftretenden immanenten Nachteile von Blutungen in wertvollen Muskelpartien weitgehend vermindert bzw. vermieden.
Durch den Einsatz der nachfolgenden elektrischen Durchströmung ist es nur erforderlich, dass das Tier nur bis zum Anlegen der Elektroden betäubt ist. Dies wiederum bedeutet, dass die Gasbetäubung an sich nicht so lange wie bei reinen Gasbetäubungsanlagen andauern muss. Somit kann die Durchsatzgeschwindigkeit der Gasbetäubungsanlage erhöht werden bzw. bei
3. Dezember 1999-39581 B/zi
i &iacgr;
gleicher Schlachtleistung die Anzahl der Gondeln verringert oder der Gesamtaufbau der Anlage vereinfacht werden. Auch kann die Verbrauchsmenge von dem Betäubungsgas wie insbesondere CO2-Argon-Gemisch reduziert werden.
Weitere Einzelheiten, Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich nicht nur aus den Ansprüchen, den diesen zu entnehmenden Merkmalen - für sich und/oder in Kombination -, sondern auch aus der nachfolgenden Beschreibung von den Zeichnungen zu entnehmenden bevorzugten Ausführungsbeispielen.
Es zeigen:
Fig. 1 eine Prinzipdarstellung einer ersten Ausführungsform zum Betäuben von
Tieren,
Fig. 2 einen Querschnitt durch die Vorrichtung gemäß Fig. 1,
Fig. 3 einen Ausschnitt aus der Vorrichtung gemäß Fig. 1 und Fig. 2,
Fig. 4 eine Prinzipdarstellung einer zweiten Ausführungsform einer Vorrichtung zum
Betäuben von Tieren,
Fig. 5 eine der Fig. 4 entsprechende Darstellung der Vorrichtung in der Sicht von
oben,
Fig. 6 eine dritte Ausführungsform einer Vorrichtung zum Betäuben von Tieren,
Fig. 7 eine Rückansicht der Vorrichtung gemäß Fig. 6,
Fig. 8 eine weitere Ausführungsform einer Vorrichtung zum Betäuben von Tieren
und
3. Dezember 1999-39581 B/zi
Fig. 9 eine Prinzipdarstellung einer Anordnung zum elektrischen Auslösen von
Herzkammerflimmern eines betäubten Tieres.
In den Figuren, in denen grundsätzlich gleiche Elemente mit gleichen Bezugszeichen versehen sind, sind verschiedene Ausführungsformen von Vorrichtungen zum Betäuben von Tieren 10 dargestellt, die sowohl mittels Betäubungsgas wie insbesondere aus einem Gemisch von CO2 und Argon sowie durch Strombeaufschlagung im Herzbereich betäubt und getötet werden. Dabei erfolgt die elektrische Durchströmung zeitlich nach der Gasbetäubung, wodurch sichergestellt ist, dass der sowohl vom Gesetzgeber als auch von Tierschützern geforderte schnelle Eintritt des Todes sichergestellt wird, wobei gleichzeitig das Töten bei entspannten Tieren erfolgt, wodurch eine verminderte Neigung von Blutknotenbildung insbesondere im Schinkenbereich gegeben ist, so dass das verwertbare Fleisch eine hohe Güte aufweist.
Durch das Betäuben mittels Gas und das anschließende Anlegen des Stromes tritt bei bewusstlosen Tieren ein Herzkammerflimmern und damit ein Herzstillstand ein, so dass gewährleistet ist, dass Tiere keine Exzitationen zeigen. Durch das Verwenden des CO2-Argon-Gemisches werden die Tiere entspannt und schmerzlos betäubt, so dass ein tiergerechtes Schlachten sichergestellt ist.
Um dieses kombinierte Betäuben mittels Gas und Strom zu ermöglichen, sind verschiedene Maßnahmen möglich. So ist in Fig. 1 eine Vorrichtung dargestellt, bei der das zu schlachtende Tier über ein Transportband 12 als Aufgabeeinrichtung an eine Gondel 14 eines Förderers übergeben wird, der nach dem Paternosterprinzip arbeitet. In der zeichnerischen Darstellung sind zwei von endlosen Ketten oder Riemen ausgehende Gondeln 14, 16 dargestellt, von denen jeweils zumindest ein zu schlachtendes Tier aufgenommen wird. Der Paternosteraufzug und somit die Gondeln 14 und 16 werden dabei umlaufend durch einen Schacht bzw. eine Grube 18 gefördert, in der sich das Betäubungsgas, insbesondere das Gemisch aus CO2 und Argon befindet. Die Transportdauer durch den mit dem Betäubungsgas gefüllten Bereich des Schachtes 18 ist dabei so ausgelegt, dass nach dem Ausführungsbeispiel der Fig. 1-3 das Tier dann, wenn es sich im untersten Bereich des Förderwegs befindet, betäubt ist. Sodann
3. Dezember 1999-39581 B/zi
wird automatisch im Bereich des Herzens eine insbesondere gabelförmig ausgebildete Elektrodenanordnung 20 angelegt, um durch Applizieren der erforderlichen Spannung im Herzbereich einen Strom fließen zu lassen, durch den ein Herzflimmern und somit der Herzstillstand bewirkt wird. Die Elektrodenanordnung 20 kann dabei axial verschiebbar von einer Halterung 22 aufgenommen werden, wobei die Elektrodenanordnung 20 relativ zu der Führung in Richtung des Tieres 10 verschoben wird, wenn sich die Gondel mit dem Tier 10 im Umkehrpunkt des Tranportweges, also am Tiefstpunkt des Schachtes 18 befindet.
Damit die Elektrodenanordnung 20 positionsgenau auf den Herzbereich des Tieres 10 ausgerichtet ist, wird das Tier 10 in der Gondel 14, 16 an ein weiteres Transportband 24 übergeben, wobei das Tier 10 auf einen senkrecht zur Bewegungsrichtung 26 des Tieres 10 auf dem Transportband 24 verstellbaren Anschlag 28 ausrichtbar ist. Der Anschlag 28 befindet sich bei ordnungsgemäß positioniertem Tier zwischen Vorderlauf des Tieres 10 und dessen Bauch. Dies bedeutet, dass das Tier 10 zu dem Anschlag 28 und somit auch zu der Elektrodenanordnung 20 eindeutig ausgerichtet ist, da diese in eindeutiger örtlicher Beziehung zueinander angeordnet sind. Das Ausrichten des Tieres 10 zu dem Anschlag 28 und somit der Elektrode 20 ist durch den Doppelpfeil 26 in Fig. 1 angedeutet. Der Anschlag 28 selbst kann in seinem oberen Bereich die zwei Elektroden 36, 38 umfassende Elektrodenanordnung 20 aufweisen, damit dann, wenn sich die Gondel 16 in ihrer untersten Transportposition befindet, der Anschlag 28 und damit die Elektrodenanordnung 20 entsprechend dem Pfeil 30 in Richtung des Herzbereiches und zum Anlegen an diesen bewegt wird. Dabei ist ferner sichergestellt, dass zwischen der Elektrodenanordnung 20 und der Haut des zu betäubenden Tieres Flüssigkeit versprüht wird, um einen unerwünschten Übergangswiderstand zu unterbinden. Eine entsprechende Sprüheinrichtung ist rein prinzipiell in Fig. 3 mit dem Bezugszeichen 32 versehen.
Wie die Darstellung der Fig. 3 verdeutlicht, kann der Anschlag 28 zu beiden Seiten des Transportbandes 24 verlaufen, um somit das Tier 10 eindeutig auf dem Transportband 24 und somit zu der Elektrodenanordnung 20 auszurichten.
Vor dem Tier 10 befindet sich in der Gondel 14, 16 ein Spiegel 34, um dem Tier das Gefühl
3. Dezember 1999-39581 B/zi
10
zu vermitteln, dass es sich nicht allein in der Gondel 14, 16 befindet.
zu vermitteln, dass es sich nicht allein in der Gondel 14, 16 befindet.
Um einerseits bei relativ geringen Spannungen die Elektrobetäubung durchzuführen und andererseits sicherzustellen, dass der Strom allein zwischen den Elektroden 36, 38 verläuft, ist das Tier 10 gegenüber seiner Umgebung elektrisch isoliert. Dies ist im Ausführungsbeispiel der Fig. 1 und 3 dadurch sichergestellt, dass sich das Tier 10 auf einem Transportband 24 aus elektrisch isolierendem Material befindet. Ferner ist die Gondel 14, 16 mit einem elektrisch isolierenden Material ausgekleidet. Hierdurch ergibt sich des Weiteren der Vorteil, dass eine Schalldämmung erfolgt.
Zu der Elektrodenanordnung 20 nach den Fig. 1 - 3 ist den Fig. 6 und 7 eine alternative Ausführungsform zu entnehmen. So geht von einer Gondel 52 ein um eine parallel zur Längsachse der Gondel 52 verlaufende Achse 54 verschwenkbarer Bügel 56 aus, der am Ende seines freien Arms 58 die Elektrodenanordnung 20 aufweist. Der Bügel 56 ist dabei derart schwenkbar, dass der Schenkel 58 entlang des Bauchbereichs des Tieres 10 bishin zu dessen Herzbereich verläuft, um sodann die Elektroden 20 anzulegen und mit Spannung zu beaufschlagen. Die beiden im Herzbereich verlaufenden Elektroden sind in Fig. 6 durch die Bezugszeichen 60, 62 gekennzeichnet. Durch den Bügel 56 kann gleichzeitig eine Positionierung des Tieres 10 auf die Elektroden 60, 62 erfolgen, wie anhand der Fig. 6 erkennbar ist.
Bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 4 und 5 wird das zu schlachtende Tier 10 nicht innerhalb einer Gondel 40, 42 elektrisch betäubt, sondern außerhalb der Transporteinrichtung. Hierzu sind die Gondeln 40, 42 um parallel zur Längsachse der Gondel 40, 42 verlaufende Achsen 44, 46 schwenkbar. Um das im unteren Bereich des Schachtes 18 betäubte Tier sodann auf eine im Schnitt V-förmig gebildete Aufnahmerinne 48 in eindeutiger Position zu übergeben, wird die Gondel 40, 42 vor dem Auswerfen des betäubten Tieres 10 von einer Auswurfrutsche 50 weggeneigt, so dass hierdurch sichergestellt ist, dass das Tier 10 mit seinem Rückenbereich nach vorne entlang der Auswurfrutsche 50 zu der Aufnahmerinne 48 gleitet und in dieser mit seinem Rückenbereich abgestützt ist. Die rinnenförmige Aufnahme 48 ist gegenüber dem Tier 10 elektrisch isoliert. Sodann kann von Hand die Elektrodenanordnung 20 mit den Polen 36, 38 an den Herzbereich des Tieres 40 zur Durchführung der
3. Dezember 1999-39581 B/zi
Elektrobetäubung angelegt werden. Auch in diesem Fall ist sichergestellt, dass ein Übergangswiderstand durch Aufsprühen von Flüssigkeit auf die Haut im Herzbereich reduziert wird. Von der Aufnahmerinne 48, die auch als Auswurftisch bezeichnet werden kann, wird sodann das getötete Tier in gewohnter Weise dem Schlacht- und Verwertungsprozess zugeführt.
Bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 8 wird das Tier 10 an einer Transportbahn bzw. einem Transportrohr 64 hängend betäubt. Das Tier 10 ist dabei in gewohnter Weise an einen Transporthaken 66 angekettet, der jedoch gegenüber dem Tier 10 elektrisch isoliert ist. Ferner ist das Tier 10 beim Elektrobetäuben an ein Gegenlager 68 abstützbar, das ebenfalls gegenüber dem Tier 10 elektrisch isoliert ist. Somit ist beim Anlegen der Elektrodenanordnung 20 sichergestellt, dass sich zwischen dessen Elektroden das erforderliche elektrische Feld ausbildet, damit ein Herzflimmern und somit der Herztod beim Tier 10 eintritt.
Als weitere Alternative zum Elektrobetäuben bzw. Töten des Tieres ist nach Fig. 9 vorgesehen, dass sich das Tier auf einer Isoliermatte 70 befindet, so dass das Tier 10 gegenüber einer Ablage oder Wanne 72, die üblicherweise aus Metall besteht, elektrisch isoliert ist. Somit kann in gewohnter Weise die Elektrodenanordnung 20, d.h. deren Elektroden 36, 38 unmittelbar im Herzbereich des Tieres 10 angelegt werden, um die Elektrobehandlung durchzuführen. Durch eine nicht näher dargestellte Düsenanordnung wird zuvor die Haut im Bereich des Herzens angefeuchtet, um einen unerwünschten Übergangswiderstand zu unterbinden.
3. Dezember 1999-39581B/zi
Claims (18)
1. Vorrichtung zum Betäuben von Tieren wie Schweinen umfassend eine insbesondere nach dem Paternosterprinzip arbeitende Fördereinrichtung mit einer Aufnahme wie Gondel für zumindest ein Tier, eine das Tier an die Aufnahme übergebende Übergabevorrichtung, ein das Tier der Aufnahme entnehmende Entnahmeeinrichtung sowie einen zwischen der Übergabe- und der Entnahmeeinrichtung und von der Aufnahme der Fördereinrichtung durchsetzbaren ein Betäubungsgas als Betäubungsmittel enthaltenden Bereich wie Schacht sowie eine im Herzbereich des Tieres anzulegende mit Strom beaufschlagbare Elektrodenanordnung, dadurch gekennzeichnet, dass das Tier (10) während des Anliegens der Elektrodenanordnung (20) gegenüber seiner Umgebung elektrisch isoliert ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme wie Gondel (14, 16) ein das Tier (10) aufnehmendes Transportband (24) sowie die Elektrodenanordnung (20) aufweist, wobei im Transportweg des Transportbandes ein Anschlag (28) für das Tier derart vorgesehen ist, dass das Tier mit seinem Herzbereich auf die Elektrodenanordnung (20) ausgerichtet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag (28) vorzugsweise ein zu beiden Seiten des Transportbandes (24) verlaufendes Element ist, das bei ordnungsgemäßer Positionierung des Tieres (10) zwischen dessen Vorderbeinen und Körper verläuft.
4. Vorrichtung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag (28) die Elektrodenanordnung bzw. deren Elektroden (36, 38) umfasst.
5. Vorrichtung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass unmittelbar im Bereich der Elektrodenanordnung (20) bzw. von deren Halterungen wie der Anschlag (28) eine Flüssigkeitsprüheinrichtung (32) vorgesehen ist.
6. Vorrichtung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme wie Gondel (16) zum Beispiel durch eine Innenauskleidung (29) elektrisch isoliert ist.
7. Vorrichtung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektrodenanordnung relativ zur Transportrichtung der Gondel (14, 16) derart verstellbar ist, dass in einem in dem das Betäubungsgas enthaltenden Bereich (18) verlaufenden Richtungsumkehrpunkt der Transporteinrichtung bzw. der Aufnahme die Elektrodenanordnung (20) bzw. deren Elektroden (36, 38) in Kontakt mit dem Tier (10) gelangen.
8. Vorrichtung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme wie Gondel (52) einen um eine parallel zur Längsachse der Aufnahme verschwenkbaren Bügel (56) aufweist, der die Elektrodenanordnung (20) aufweist.
9. Vorrichtung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Bügel (56) zumindest flanken- und bauchseitig abschnittsweise das Tier (10) umgibt.
10. Vorrichtung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass am im Bauchbereich verlaufenden Abschnitt wie Schenkel (58) des Bügels (56) die Elektrodenanordnung (20) vorgesehen ist.
11. Vorrichtung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Entnahmeeinrichtung (50) zu einer gegenüber dem Tier (10) elektrisch isolierten V-förmigen Rinne (48) führt, in der das Tier (10) mit seinem Rückenbereich über die Entnahmeeinrichtung rutscht.
12. Vorrichtung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme wie Gondel (40, 42) um eine parallel zu ihrer Längsachse verlaufende Achse (44, 46) derart schwenkbar ist, dass das Tier (10) rückenseitig entlang der Entnahmeeinrichtung wie -rutsche (50) der V-förmigen Rinne (48) zuführbar ist.
13. Vorrichtung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Tier (10) von einem gegenüber diesem elektrisch isolierten Transporthaken (66) abhängt und während des Anliegens der Elektrodenanordnung (20) an einem gegenüber dem Tier elektrisch isolierten Gegenlager (68) abgestützt ist.
14. Vorrichtung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an die Elektroden (36, 38) eine Spannung im Bereich zwischen 50 und 150 V angelegt ist.
15. Vorrichtung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Betäubungsgas aus einer Mischung aus CO2 und einem Edelgas wie Argon besteht.
16. Vorrichtung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Anteil des Edelgases wie Argon zwischen 20 und 95% des Gasgemisches beträgt.
17. Vorrichtung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektrodenanordnung (20) als Gabel ausgebildet ist.
18. Vorrichtung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Tier (10) während des Einwirkens der Elektrodenanordnung (20) auf einer Isoliermatte (70) liegt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29921214U DE29921214U1 (de) | 1999-12-03 | 1999-12-03 | Vorrichtung zum Betäuben von Tieren |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29921214U DE29921214U1 (de) | 1999-12-03 | 1999-12-03 | Vorrichtung zum Betäuben von Tieren |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29921214U1 true DE29921214U1 (de) | 2000-02-10 |
Family
ID=8082434
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29921214U Expired - Lifetime DE29921214U1 (de) | 1999-12-03 | 1999-12-03 | Vorrichtung zum Betäuben von Tieren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29921214U1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| NL1015338C2 (nl) * | 2000-05-30 | 2001-12-03 | Stork Mps Bv | Werkwijze en inrichting voor het ten minste verdoven van een slachtdier. |
| NL1020106C2 (nl) | 2002-03-04 | 2003-09-05 | Stork Mps Bv | Inrichting voor het verdoven van slachtdieren, in het bijzonder varkens. |
| DE102008003865B3 (de) * | 2008-01-10 | 2009-04-09 | Tönnies, Robert | Verfahren und Einrichtung zum Betäuben von Schweinen |
| DE102012100480B3 (de) * | 2012-01-20 | 2013-05-02 | Banss Schlacht- und Fördertechnik GmbH | Verfahren zum Betäuben eines Schlachttieres |
-
1999
- 1999-12-03 DE DE29921214U patent/DE29921214U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| NL1015338C2 (nl) * | 2000-05-30 | 2001-12-03 | Stork Mps Bv | Werkwijze en inrichting voor het ten minste verdoven van een slachtdier. |
| WO2001091563A2 (en) | 2000-05-30 | 2001-12-06 | Stork Mps B.V. | Method and apparatus for at least stunning an animal for slaughter |
| WO2001091563A3 (en) * | 2000-05-30 | 2002-04-11 | Stork Mps Bv | Method and apparatus for at least stunning an animal for slaughter |
| NL1020106C2 (nl) | 2002-03-04 | 2003-09-05 | Stork Mps Bv | Inrichting voor het verdoven van slachtdieren, in het bijzonder varkens. |
| DE102008003865B3 (de) * | 2008-01-10 | 2009-04-09 | Tönnies, Robert | Verfahren und Einrichtung zum Betäuben von Schweinen |
| DE102012100480B3 (de) * | 2012-01-20 | 2013-05-02 | Banss Schlacht- und Fördertechnik GmbH | Verfahren zum Betäuben eines Schlachttieres |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69313467T2 (de) | Vorrichtung zum betäuben von geflügel | |
| DE69502011T2 (de) | Vorrichtung zum betäuben von schlachttieren | |
| DE60030534T2 (de) | Verfahren und vorrichtung zum bearbeiten von geschlachteten tieren | |
| DE60007712T2 (de) | Apparat zum Fördern von Schlachttieren | |
| DE2438065C2 (de) | Vorrichtung zum Entfernen der inneren Organe geschlachteten Geflügels | |
| DE69618599T3 (de) | Ausnehmer | |
| DE69711448T2 (de) | Verfahren und vorrichtung zur behandlung von geflügel vor dem schlachten | |
| DE69224229T2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum mechanischem Ausnehmen von Schlachtgeflügel | |
| DE3854204T2 (de) | Vorrichtung zum automatischen Spalten von Schlachttierkörpern. | |
| DE602004000835T2 (de) | Vorrichtung zum Entfernen des Schwanzes von Schlachtgeflügel | |
| DE602004000837T2 (de) | Vorrichtung zum Brechen von Gewebeverbindungen in an seinen Pfoten aufgehängtes Geflügel | |
| DE60004575T2 (de) | Apparat zum Ergreifen von Beinen von Geflügel | |
| DE2821440C2 (de) | Vorrichtung zur elektrischen Betäubung von Schlachtvieh, insbesondere von Schweinen | |
| DE2061636A1 (de) | Verfahren und Einrichtung zum Aus nehmen von Huhnern oder anderem Geflügel | |
| DE602004012524T2 (de) | Verfahren und system zur gasbetäubung von geflügel zum schlachten | |
| EP0289769B1 (de) | Verfahren zum Betäuben von lungenatmenden Schlachttieren | |
| DE69303082T3 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Betäuben von Schlachttieren | |
| DE29921214U1 (de) | Vorrichtung zum Betäuben von Tieren | |
| DE602004007941T2 (de) | Geflügelbetäubungsvorrichtung | |
| DE69902696T2 (de) | Verfahren und vorrichtung zur trennung des eingeweide von schlachtgeflügel insbesondere brathühner | |
| DE69807711T2 (de) | Verfahren, apparat und löffel zum ausnehmen von schlachtgeflügel | |
| DE4037203C2 (de) | ||
| DE1632084B1 (de) | Anlage zum betäuben von schlachtschweinen | |
| DE2507201A1 (de) | Vorrichtung zum zentrieren zu spaltender aufgeschnittener geschlachteter tierkoerper | |
| DE102020115084B3 (de) | Verfahren und Anlage zum Betäuben von Schlachttieren |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 20000316 |
|
| R156 | Lapse of ip right after 3 years |
Effective date: 20091204 |