DE29921925U1 - Doppelstöckige Fahrrad-Parker-Anlage - Google Patents
Doppelstöckige Fahrrad-Parker-AnlageInfo
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Description
ZENZ · HELBER · HOSBACH & PARTNER
Patentanwälte ■ European Patent Attorneys · 64673 Zwingenberg, Scheuergasse 24
Tel.: 06251-73008 ■ Fax: 06251-73156
ORION Bausysteme GmbH, Waldstraße 2, 64584 Biebesheim
Doppelstöckige Fahrrad-Parker-AnIage
Die Erfindung betrifft eine doppelstöckige Fahrrad-Parker-Anlage mit einem Gestell, welches auf einer bodennahenn unteren Ebene schienenartige Aufnahmen für die Räder von einzustellenden Fahrrädern und auf einer demgegenüber in Höhenrichtung versetzten oberen Ebene schienenartige Aufnahmen für die Räder von einzustellenden Fahrrädern aufweist, wobei die oberen schienenartigen Aufnahmen aus der bestimmungsgemäßen horizontalen Fahrrad-Parkstellung in Richtung auf eine ein Fahrrad einzustellende oder entnehmende Person verschieblich und in der verschobenen Stellung mit dem einstellseitigen Ende in Abwärtsrichtung verschwenkbar ausgebildet sind, so dass das einstellseitige Ende der Aufnahmen für das einfache und kräftesparende Einstellen bzw. Entnehmen der Räder von zu parkenden Fahrrädern gegenüber der bestimmungsgemäßen Fahrrad-Parkstellung in Richtung zum Boden abgesenkt ist.
Doppelstöckige Parker für Fahrräder dieser Art (DE 298 03 435 Ul) werden in solchen Fällen eingesetzt, in denen auf flächenmäßig begrenztem Raum die Möglichkeit der Einstellung einer großen Anzahl von Fahrrädern geschaffen werden soll. Neben der Abstellung in zwei Ebenen bedingt dies, dass die Bauteile der Parker selbst möglichst kompakt ausgebildet werden, um in der Parkstellung geringen Raum zu beanspruchen. Insbesondere müssen die schienenartigen Aufnahmen für die Räder der einzustellenden Fahrräder so kurz wie möglich ausgebildet werden, um eine möglichst dichte Anordnung von aufeinander folgenden Reihen der Parker zu ermöglichen, ohne die Breite der zwischen den Parker-Reihen erforderlichen Verkehrswege unnötig einzuschränken. Die Länge der schienenartigen Aufnahmen ist daher in der Praxis so gewählt, dass sie gerade zur Aufnahme von üblichen Fahrrädern für Erwachsene ausreichend bemessen sind. Andererseits ist die Mindesthöhe der in der oberen Abstellebene angeordneten Aufnahmen durch die Höhe der in der unteren Ebene einzustellenden Fahrräder vorgegeben. Es hat sich nun herausgestellt, dass aufgrund dieser geometrisch vorgegebenen Bedingungen die einstellseitigen freien Enden der zur Aufnahme von Fahrrädern auf der oberen Ebene bestimmten schienenartigen Aufnahmen nach dem Vorziehen aus der Parkstellung und Absenken zum Zweck des Einsetzens des Fahrrads noch in einer nicht unbeträchtlichen Höhe von typischer Weise etwa 60cm über dem Bodenniveau stehen. Zum Beschicken einer solchen Aufnahme muss also zunächst das Vorderrad des einzustellenden Fahrrads auf diese Höhe angehoben und in die Aufnahme eingesetzt und dann das Fahrrad auf der schrä-0 gen Aufnahme nach oben geschoben werden, bis auch das Hinterrad angehoben und in die Aufnahme eingesetzt werden kann, worauf die Aufnahme in die Horizontale verschwenkt und in die Parkstellung verschoben werden kann. Es hat sich gezeigt, dass insbesondere ältere und behinderte, aber auch kleinwüchsige Personen Schwierigkeiten bei der Einstellung von Fahrrädern in die obere Parkebene haben können, was vor allem auf das Erfordernis des Anhebens des Fahrrads in die
genannte Höhe zurückzuführen ist. Eine Verringerung der Einstellhöhe des freien Endes der schienenartigen Aufnahme durch ein stärkeres Absenken des Endes bringt hier aber keine Erleichterung, weil die abgesenkte Aufnahme dann unter einem sehr steilen Winkel stehen würde, was zu Schwierigkeiten beim Einschieben des Rades führen würde.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die bekannten doppelstöckigen Fahrrad-Parker-Anlagen so weiterzubilden, dass das Einstellen von Fahrrädern in die obere Parkebene wesentlich erleichtert wird, ohne dass hieraus eine Verringerung der Einstell-Kapazität resultiert
Ausgehend von einer Fahrrad-Parker-Anlage der eingangs erwähnten Art wird diese Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die oberen schienenartigen Aufnahmen vorzugsweise in ihrem einstellseitigen Endbereich zumindest in der herabgeschwenkten Stellung der jeweiligen Aufnahme verlängerbar ausgebildet sind. Durch eine Verlängerung der Aufnähme im abgesenkten Endbereich wird automatisch auch die Höhe des abgesenkten Endbereichs der zu beschickenden Aufnahme über dem Boden verringert, so dass beim Einstellen das Vorderrad und nachfolgend auch das Hinterrad des einzustellenden Fahrrads nur um ein geringeres Maß angehoben werden müssen.
In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung wird die Verlängerung der Aufnahmen dadurch ermöglicht, dass im einstellseitigen Endbereich der oberen schienenartigen Aufnahmen ein in Längsrichtung um ein vorgegebenes Maß teleskopisch verschiebbarer Verlängerungsabschnitt angeordnet ist, der also zum Einstellen des Fahrrads herausgezogen und nach dem Einstellen und Zurückschwenken der Aufnahme in die Parkebene wieder eingeschoben werden kann.
Dabei ist die Ausgestaltung vorzugsweise so getroffen, dass am einstellseitigen Endbereich der oberen schienenartigen
Aufnahmen zwei voneinander beabstandete parallele, stangenartige Verlängerungselemente in an der jeweiligen Aufnahme befestigten Führungshülsen längsverschieblich gehaltert sind, deren über das einstellseitige Ende der jeweiligen Aufnahme vortretende Enden durch einen Bügel miteinander verbunden sind. Der Bügel verbindet die Verlängerungselemente nicht nur derart, dass sie nur gleichzeitig verschoben werden können, sondern dient dann auch als Handhabe zum Herausziehen bzw. Einschieben des Verlängerungsabschnitts.
In ausgezogenem Zustand wird dann auch der Hebelarm, an welchem die das Fahrrad einstellende Person angreift, gegenüber dem Hebelarm, unter welchem das Gewicht des Fahrrads wirkt, vergrößert, so dass also auch die zum Hochschwenken der Aufnahme erforderliche Hubkraft sich verrin-
gert.
Im bügelabgewandten Endbereich der stangenartigen Verlängerungselemente ist dann zweckmäßig jeweils eine in der ganz ausgezogenen Stellung an der zugeordneten Führungshülse zur Anlage kommender Anschlag vorgesehen, der verhindert, dass der Verlängerungsabschnitt versehentlich von der Aufnahme getrennt wird.
Die stangenartigen Verlängerungsabschnitte sind zweckmäßig in ihrem, dem Bügel zugewandten Endbereich zusätzlich durch einen quer verlaufenden Steg miteinander verbunden, auf dem das Vorderrad eines einzustellenden Fahrrads zu Beginn des Einstellvorgangs aufgesetzt werden kann.
0 Alternativ kann die Verlängerung der Aufnahme auch durch eine Ausgestaltung verwirklicht werden, bei welcher der Verlängerungsabschnitt zwei voneinander beabstandete parallele stangenartige Verlängerungselemente aufweist, deren aufnahmeseitigen Enden verschwenkbar am Endbereich der jeweiligen Aufnahme gelagert sind, während ihre gegenüberliegenden Endbereiche miteinander verbunden sind, wobei Anschlagmittel vorgesehen sind, welche den Schwenkbereich der
stangenartigen Verlängerungselemente derart begrenzen, dass sie in der einen Schwenk-Endlage im wesentlichen parallel zur Längserstreckung der jeweiligen schienenartigen Aufnahme bzw. in der anderen Schwenk-Endlage gegenüber der Längserstreckung der Aufnahme unter einem Winkel schräg nach oben gerichtet sind. Dabei sind zweckmäßig Einrichtungen zur Fixierung der stangenartigen Verlängerungselemente in beiden Schwenk-Endstellungen vorgesehen.
Auch in diesem Falle sind die Enden der stangenförmigen Verlängerungselemente wieder zweckmäßig durch einen Bügel miteinander verbunden, der auch als Handhabe dienen kann.
Dabei ist es wieder zweckmäßig, die stangenartigen Verlängerungselemente in ihrem durch den Bügel verbundenen Endbereich zusätzlich durch einen quer verlaufenden Steg miteinander zu verbinden, auf den beim Einsetzvorgang das angehobene Rad des einzustellenden Fahrzeugs aufgesetzt wird.
Die Erfindung ist in der folgenden Beschreibung zweier Ausführungsbeispiele in Verbindung mit der Zeichnung näher erläutert, und zwar zeigt:
Fig. 1 in schematischer Darstellung die Vorderansicht eines doppelstöckigen Fahrrad-Parkers, dessen Gestell in der oberen Ebene mit zwei unterschiedlichen Höhen angeordneten schienenartigen Aufnahmen für jeweils ein Fahrrad versehen ist, während die für das Einstellen von Fahrrädern in der unteren Ebene vorzusehende Aufnahmen nicht dargestellt sind;
Fig. 2 eine Schnittansicht, gesehen in Richtung der Pfeile 2-2 in Figur 1 mit einem in der angehobenen oberen schie-
nenförmigen Aufnahme eingestellten Fahrrad in der Parkstellung;
Fig. 3 eine der Figur 2 entsprechende Ansicht, bei welcher die schienenartige Aufnahme aus der Parkstellung horizon
tal herausgezogen ist;
Fig. 4 eine den Figuren 2 und 3 entsprechende Ansicht, in welcher die schienenartige Aufnahme mit dem ausgezogenen Verlängerungsabschnitt aus der Horizontalen
in Abwärtsrichtung herabgeschwenkt ist, wobei das eingestellte Fahrrad einmal in der bestimmungsgemäßen Halterungsstellung in der Aufnahme und ein zweites Mal in der Stellung darge
stellt ist, in welcher es mit angehobenem Vorderrad auf den teleskopisch ausziehbaren Verlängerungsabschnitt aufgesetzt wird;
Fig. 5 eine Seitenansicht der in der Fahrrad-
Parker-Anlage der vorausgehenden Figuren verwendeten schienenartigen Aufnahme in vergrößertem Maßstab mit eingestelltem Fahrrad;
5 Fig. 6 eine Ansicht der Aufnahme ohne einge
stelltes Fahrrad, gesehen in Richtung des Pfeils 6 in Figur 5;
Fig. 7 eine Draufsicht auf die Aufnahme, gesehen in Richtung des Pfeils 7 in Fi-
0 gur 5;
Fig. 8 eine in der Schnittführung der Figur entsprechende Schnittansicht durch ein zweites Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Fahrrad-Parker-Anlage in der Parkstellung der oberen schienenartigen Aufnahme mit eingestelltem Fahrrad;
Fig. 9 eine der Figur 8 entsprechende Ansicht in welcher die schienenartige Aufnahme für das eingestellte Fahrrad in Horizontalrichtung ausgezogen dargestellt ist ;
Fig. 10 eine Ansicht, in welcher die schienenartige Aufnahme aus der in Figur 9 dargestellten horizontalen Lage herabgeschwenkt ist;
Fig. 11 eine Ansicht, in welcher ein am einstellseitigen Ende der Aufnahme verschwenkbar angeordneter Verlangerungsabschnitt abgeschwenkt ist, wobei ein einzustellendes Fahrrad mit dem Vorderrad auf dem Verlängerungsabschnitt aufruhend gezeigt ist;
Fig. 12 den in Figur 10 innerhalb des strichpunktierten Bereichs 12 dargestellte Bereich der schienenartigen Aufnahme und des Verlängerungsabschnitts in vergrößertem Maßstab;
Fig. 13 eine Ansicht des einstellseitigen Endes der Aufnahme und des verschwenkbar an ihm angelenkten Verlängerungsabschnitts in der durch den Pfeil 13 in
Figur 12 veranschaulichten Blickrichtung; und
Fig. 14 eine vergrößerte Ansicht des in Figur
11 innerhalb des strichpunktierten Bereichs dargestellten Teils der schie
nenartigen Aufnahme und des Verlängerungsabschnitts in vergrößertem Maßstab .
In den Figuren 1 bis 4 ist schematisch ein in der Darstellung auf die erfindungswesentliche Ausgestaltung beschränktes, in seiner Gesamtheit mit 10 bezeichnetes erstes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Fahrrad-Parker-Anlage gezeigt, welche ein aus Metallprofilen aufgebautes Gestell 12 aufweist, das sich aus zwei voneinander beabstandeten senkrechten Stützprofilen 14 und einem im gezeigten Fall mit den oberen Enden der Stützprofile 14 verschraubten horizontalen Trägerprofil 16 zusammengesetzt. Die Stützprofile 14 sind an ihrer Unterseite auf horizontalen Bodenträgern 18 aufgeschweißt, die auf dem Boden aufsitzen und - zweckmäßig - zusätzlich mit dem Boden verdübelt sind. Auf der Oberseite des Trägerprofils 16 sind in seitlichem Abstand voneinander zwei schienenförmige Aufnahmen 20a, 20b vorgesehen, von denen die Aufnahme 20a direkt auf dem Trägerprofil 16 und die Aufnahme 2 0b demgegenüber höhenversetzt auf einem kurzen Ständer 22 angeordnet sind. Die von metallischen Kanalprofilen gebildeten schienenförmige Aufnahmen 20a, 20b dienen zur Aufnahme von jeweils einem Fahrrad 24 in der in Fig. 4 veranschaulichten Parkstellung auf einem oberen Einstell-Niveau. In dem unterhalb des 0 Trägerprofils 16 liegenden Raum können auf Boden-Niveau ebenfalls Fahrräder eingestellt werden, wofür zweckmäßig ebenfalls schienenförmige Aufnahmen vorgesehen werden, die jedoch nicht dargestellt und beschrieben werden, weil sich die erfindungsgemäße Weiterbildung auf die Ausgestaltung der auf dem oberen Einstell-Niveau einzustellenden Fahrrä-
der derart befaßt, dass diese in möglichst einfacher und wenig Kraft erfordernde Weise mit abzustellenden Fahrrädern belegbar sind. In der Praxis wird das Gestell 12 der Fahrrad-Parker-Anlage 10 auch - abhängig von der am Aufstellort zur Verfügung stehenden Bodenfläche - breiter sein und eine größere Anzahl von schienenförmigen Aufnahmen 20a, 20b aufweisen .
Die die Räder eines einzustellenden Fahrrades 24 aufnehmenden eigentlichen schienenförmigen Aufnahmen haben die in Fig. 5 bis 7 gezeigte Ausgestaltung, d.h. das an der Oberseite offene langgestreckte Kanalprofil 20a bzw. 20b ist an seinem in der Zeichnung links gelegenen vorderen Ende mit einem Einstellbügel 26 für das Vorderrad und an seinem rückwärtigen einstellseitigen Ende im Boden des Profils mit einer langgestreckten schlitzförmigen Aussparung 28 versehen, in welche in der bestimmungsgemäßen Parkstellung ein Abschnitt des Umfangs des Reifens des Hinterrads des Fahrrades 24 eingreift. Zusätzlich ist im Bereich des rückwärtigen Endes der Aufnahme 20a bzw. 20b ein querverlaufendes erhöhtes Profil 3 0 aufgeschweißt, welches das Zurückrollen eines eingestellten Fahrrades auch bei Schrägstellung der schienenförmigen Aufnahmen 2 0a bzw. 2 0b verhindert.
Die schienenförmige Aufnahme 20a (bzw. 20b) ist in einer horizontalen Profilhalterung 32 verschieblich geführt, wofür sie auf einem in der Profilhalterung 32 auf Rollen laufenden Schlitten 34 gehaltert ist. Die Art und Weise der horizontalen verschieblichen Halterung der schienenförmigen Aufnahme am Gestell 12 ist hier aber nicht erfindungswesentlich, wird deshalb nicht im einzelnen beschrieben. Die Aufnahmen selbst sind ihrerseits in ihrem vorderen Endbereich verschwenkbar am Schlitten 34 angelenkt, so dass eine horizontal ausgezogene Aufnahme 20b (Fig. 3) in der in Fig.
4 veranschaulichten Weise schräg abgekippt werden kann. Damit die Aufnahme dann nicht in eine zu steile Lage herabschwingt, ist zwischen dem Schlitten 34 und der Aufnahme
20b eine Zugstange 36 vorgesehen, welche die mögliche Schräglage der schienenförmigen Aufnahme auf die in Fig. 4 gezeigte Stellung beschränkt.
Aus Fig. 4 ist dann auch erkennbar, dass der Abstand des rückwärtigen Endes der schienenförmigen Aufnahme vom Boden noch relativ hoch ist, so dass ein einzustellendes Fahrrad 24 zunächst mit seinem Vorderrad in eine entsprechende Höhe angehoben und in die schlitzförmige Aussparung 28 eingesetzt werden müßte.
In erfindungsgemäßer Weiterbildung sind die schienenförmigen Aufnahmen 20a (bzw. 20b) deshalb in ihrem rückwärtigen, d.h. einstellseitigen Endbereich verlängerbar ausgebildet, und zwar ist für diese Verlängerung ein teleskopisch an der Aufnahme 20b gehalterter Verlängerungsabschnitt 38 vorgesehen, der die Form zweier zueinander parallel verlaufender stangenförmiger Verlängerungselemente 4 0 hat, die in an der Aufnahme 2 0b (bzw. 2 0a) befestigten Führungshülsen 4 0 verschieblich gelagert sind. An den rückwärtigen Enden sind die stangenförmigen Verlängerungselemente 40 durch eine auch als Handhabe dienende Bügel 44 miteinander verbunden. Zusätzlich sind die Enden der Verlängerungselemente durch einen querverlaufenden Steg 46 verbunden, auf dem beim Einstellen eines Fahrrades das angehobene Vorderrad abstellbar ist, wie die in Fig. 4 bei dem rechten, mit dem Hinterrad noch auf dem Boden aufruhrenden Fahrrad 24 veranschaulicht ist.
In den Figuren 8 bis 14 ist ein zweites Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Fahrrad-Parker-Anlage 10' dargestellt, die sich bezüglich des Aufbaus des Gestells 12 und der Ausgestaltung der schienenförmigen Aufnahmen 20a, 20b sowie deren horizontal verschieblicher Halterung in einer horizontalen Profilhalterung 32 nicht vom beschriebenen Ausführungsbeispiel unterscheidet. Lediglich die konstruktive Verwirklichung der Verlängerung der schienenförmigen
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Aufnahmen derart, dass das Vorderrad eines einzustellenden Fahrrades 24 zu Beginn des Einstellvorgangs nicht bis auf die Höhe des Endes der abgesenkten schienenförmigen Aufnahme angehoben werden muß, ist abgewandelt. Zu diesem Zweck ist wiederum ein Verlängerungsabschnitt 38' am rückwärtigen Ende der Aufnahme 20b angesetzt, wobei dieser Verlängerungsabschnitt 38' nunmehr aus der in den Figuren 8, und 12 veranschaulichten hochgeschwenkten Stellung in die in den Figuren 11 und 14 gezeigte herabgeschwenkte Lage verschwenkbar ist. Auch bei diesem Ausführungsbeispiel wird der Verlängerungsabschnitt 38' von zwei stangenförmigen Verlängerungselementen 40' gebildet, die an ihrem der Aufnahme 2 0b zugewandten Ende durch die insbesondere in den Figuren 12 und 14 erkennbare Konstruktion verschwenkbar und in zwei Schwenk-Enstellungen fixierbar an der schienenförmigen Aufnahme 20b gelagert sind. Die gegenüberliegenden Enden der stangenförmigen Verlängerungselemente sind wiederum durch einen Bügel 44' geschlossen und im Endbereich der Verlängerungselemente 40' ist wiederum ein querverlaufender Steg 46' eingeschweißt. Da die beiden Ausführungsbeispiele im übrigen übereinstimmen und in den Zeichnungsfiguren funktionell gleichen Teilen der beiden Ausführungsbeispiele die gleichen Bezugszeichen zugeordnet sind, wird - zur Vermeidung von Wiederholungen - auf eine erneute Be-Schreibung der allgemeinen Ausgestaltung der Fahrrad-Parker-Anlage 10' verzichtet.
• · ♦·
Claims (10)
1. Doppelstöckige Fahrrad-Parker-Anlage (10; 10') mit einem Gestell (12), welches auf einer bodennahen unteren Ebene schienenartige Aufnahmen für die Räder von einzustellenden Fahrrädern (24) und auf einer demgegenüber in Höhenrichtung versetzten oberen Ebene schienenartige Aufnahmen (20a; 20b) für die Räder von einzustellenden Fahrrädern (24) aufweist, wobei die oberen schienenartigen Aufnahmen (20a; 20b) aus der bestimmungsgemäßen horizontalen Fahrrad-Parkstellung in Richtung auf eine ein Fahrrad einzustellende oder entnehmende Person verschieblich und in der verschobenen Stellung mit dem einstellseitigen Ende in Abwärtsrichtung verschwenkbar ausgebildet sind, so dass das einstellseitige Ende der Aufnahmen (20a; 20b) für das einfache und kräftesparende Einstellen bzw. Entnehmen der Räder von zu parkenden Fahrrädern (24) gegenüber der bestimmungsgemäßen Fahrrad-Parkstellung in Richtung zum Boden abgesenkt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die oberen schienenartigen Aufnahmen (20a; 20b) vorzugsweise in ihrem einstellseitigen Endbereich zumindest in der herabgeschwenkten Stellung der jeweiligen Aufnahme verlängerbar ausgebildet sind.
2. Fahrrad-Parker-Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im einstellseitigen Endbereich der oberen schienenartige Aufnahmen (20a; 20b) ein in Längsrichtung um ein vorgegebenes Maß teleskopisch verschiebbarer Verlängerungsabschnitt (38) angeordnet ist.
3. Fahrrad-Parker-Anlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass im einstellseitigen Endbereich der oberen schienenartigen Aufnahmen (20a; 20b) zwei voneinander beabstandete parallele stangenartige Verlängerungselemente (40) in an der jeweiligen Aufnahme befestigten Führungshülsen (42) längsverschieblich gehaltert sind, deren über das einstellseitige Ende der jeweiligen Aufnahme (20a; 20b) vortretenden Enden durch einen Bügel (44) miteinander verbunden sind.
4. Fahrrad-Parker-Anlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass im bügelabgewandten Endbereich der stangenartigen Verlängerungselemente (40) jeweils ein in der ganz ausgezogenen Stellung an der zugeordneten Führungshülse (42) zur Anlage kommender Anschlag vorgesehen ist.
5. Fahrrad-Parker-Anlage nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die stangenartigen Verlängerungselemente (40) in ihrem dem Bügel (44) zugewandten Endbereich zusätzlich durch einen quer verlaufenden Steg (46) miteinander verbunden sind.
6. Fahrrad-Parker-Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die oberen schienenartigen Aufnahmen (20a; 20b) in ihrem einstellseitigen Endbereich mit einem um eine horizontale und rechtwinklig zur Längsachse der schienenartigen Aufnahme verschwenkbarer Verlängerungsabschnitt (38') angeordnet ist.
7. Fahrrad-Parker-Anlage nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Verlängerungsabschnitt (38') zwei voneinander beabstandete parallele stangenartige Verlängerungselemente (40') aufweist, deren aufnahmeseitigen Enden verschwenkbar im Endbereich der jeweiligen Aufnahme (20a; 20b) gelagert sind, während ihre gegenüberliegenden Endbereiche miteinander verbunden sind, und dass Anschlagmittel vorgesehen sind, welche den Schwenkbereich der stangenartigen Verlängerungselemente (40') derart begrenzen, dass die Verlängerungselemente in der einen Schwenk-Endstellung im wesentlichen parallel zur Längserstreckung der jeweiligen schienenartigen Aufnahme (20a; 20b) bzw. in der anderen Schwenk-Endstellung gegenüber der Längserstreckung der Aufnahme (20a; 20b) unter einem Winkel schräg nach oben gerichtet ist.
8. Fahrrad-Parker-Anlage nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass Einrichtungen zur Fixierung der stangenartigen Verlängerungselemente (40') in den beiden Schwenk-Endstellungen vorgesehen sind.
9. Fahrrad-Parker-Anlage nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Enden der stangenförmigen Verlängerungselemente (40') durch einen Bügel (44') miteinander verbunden sind.
10. Fahrrad-Parker-Anlage nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die stangenartigen Verlängerungselemente (40') in ihrem durch den Bügel (44') verbundenen Endbereich zusätzlich durch einen quer verlaufenden Steg (46') miteinander verbunden sind.
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Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2002095168A1 (es) * | 2001-05-18 | 2002-11-28 | Garcia Simon Esteban | Sistema modular para el aparcamiento-almacenaje de bicicletas |
| DE20201863U1 (de) | 2002-02-07 | 2003-06-12 | ORION Bausysteme GmbH, 64584 Biebesheim | Doppelstöckige Fahrrad-Parker-Anlage |
| DE102006021941A1 (de) * | 2006-05-11 | 2007-11-15 | Volkswagen Ag | Motorradtransportschiene für ein Fahrzeug |
| DE102020124222A1 (de) | 2020-09-17 | 2022-03-17 | Dieter Melder | Parksystem zum Parken von Zweirädern |
-
1999
- 1999-12-14 DE DE29921925U patent/DE29921925U1/de not_active Expired - Lifetime
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 20010523 |
|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20021216 |
|
| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
Effective date: 20051128 |
|
| R152 | Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years |
Effective date: 20071122 |
|
| R071 | Expiry of right |