DE29920105U1 - Reinigungsvorrichtung für längliche Nahrungsmittel - Google Patents
Reinigungsvorrichtung für längliche NahrungsmittelInfo
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Description
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| Dipl.-Chem. E.L. FRITZ | 99/601 |
| Dr. Dipl.-Phys. R. BASFELD | 16.11.1999/Hz/Ni |
| Dipl.-Phys. E. Harazim | |
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| M. Hoffmann | |
| Rechtsanwalt | |
| Mühlenberg 74 | |
| 59759 Arnsberg |
Herrn
Hermann Neubauer
Am Bierbäumchen 12
59514 Welver
"Reinigungsvorrichtung für längliche Nahrungsmittel"
-1-
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Reinigungsvorrichtung für längliche Nahrungsmittel, insbesondere Feldfrüchte wie Spargelstangen und dergleichen, mit einem Förderer, der einen Reinigungsbereich durchläuft, in dem Reinigungswerkzeuge angeordnet sind, die sich in den Förderbereich der Nahrungsmittel erstrecken.
Vor der Weiterverarbeitung müssen erntefrische Lebensmittel zunächst gründlich gereinigt werden. Insbesondere gilt dies für im Boden heranwachsende Feldfrüchte wie Spargel und dergleichen, welcher möglichst restlos von an der Oberfläche unvermeidlich anhaftendem Erdreich gereinigt werden muß. Dabei hat man insbesondere bei Spargel aufgrund seiner besonderen Oberflächenbeschaffenheit das Problem, daß die anhaftenden Verunreinigungen in einem Wasserbad oder mittels Wasserdüsen praktisch nicht abgelöst werden können. Dazu ist der Einsatz mechanischer Reinigungswerkzeuge wie Bürsten oder dergleichen erforderlich.
0 Da eine manuelle Reinigung jeder einzelnen Spargelstange zu personalaufwendig und deswegen wirtschaftlich nicht vertretbar wäre, sind im Stand der Technik bereits automatisierte, mechanische Reinigungsvorrichtungen für Spargel eingeführt worden. Bei der Konstruktion und beim Betrieb dieser Reinigungsvorrichtungen muß jedoch berücksichtigt werden, daß stangenförmige Feldfrüchte, wie beispielsweise Schwarzwurzeln und insbesondere Spargel bei der Reinigung möglichst wenig mechanisch beansprucht werden dürfen, um Beschädigungen zu vermeiden. Im Stand der Technik 0 bekannte Spargelreinigungsvorrichtungen haben daher einen Längsförderer, in der Regel ein Transportband, auf welches die Spargelstangen quer zur Förderrichtung vereinzelt von Hand aufgelegt werden. Dieses Transportband läuft durch einen Reinigungsbereich nach Art einer Waschstraße, wo mechanische, motorisch angetriebene Reinigungs- und Waschwerkzeuge zusammen mit Wasserdüsen auf die hindurchgeförderten Nahrungsmittel einwirken. Daran anhaftendes Erdreich wird dadurch zunächst mechanisch gelöst und vom Waschwasser
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weggeschwemmt. Die aus dem Ausgang der Reinigungsvorrichtung heraustransportierten Nahrungsmittel werden - manuell oder automatisiert - sortiert und einer weiteren Verarbeitung zugeführt.
Bei einer Bauform einer vorbekannten Reinigungsvorrichtung ist als Reinigungswerkzeug eine rotierende Bürstenwalze querstehend über dem Transportband angeordnet. Dabei enden die Borstenspitzen wenige Millimeter oberhalb der Bandoberfläche, um sicherzustellen, daß auch dünne Spargelstangen von 6-8mm erfaßt werden. Diese bekannte Anordnung hat jedoch auch eine ganze Reihe von Nachteilen. Die quer auf dem Förderer liegenden Spargelstangen werden nämlich durch die längsgerichtete Relativbewegung des Förderbandes zu den umlaufenden Borsten lediglich im Umfangsrichtung gebürstet. In Längsrillen beziehungsweise hinter Spelzen anhaftende Erd-, Sand- und sonstige Verunreinigungen werden dabei nicht entfernt.
Weiterhin ist nachteilig, daß durch den vorgegebenen, kleinen Abstand zwischen den Borstenspitzen und der Bandoberfläche dickere Spargelstangen praktisch nicht mit den Borstenspitzen in Kontakt kommen, sondern die Borsten lediglich auf der Oberfläche entlanggleiten, wodurch anhaftende Verunreinigungen lediglich verteilt, nicht jedoch gelöst werden. Man hat zwar versucht, die Reinigungswirkung durch ein höhere Drehzahl der Bürstenwalze zu verbessern. Dies bedeutet jedoch keine prinzipielle Abhilfe und führt außerdem zu einer mechanischen Gefährdung dadurch, daß die 0 Spargelstangen durch die Bürstenwalze vom Förderer ergriffen und hochgewirbelt werden, wobei sie beschädigt und unbrauchbar werden können. Um dem entgegenzutreten, hat man zwar bereits versucht, die rotierende Bürstenwalze durch eine schwingende Flächenbürste zu ersetzen. Dies hat jedoch ebenfalls nicht zu befriedigenden Ergebnissen geführt.
Angesichts der vorangehend erläuterten Problematik stellt sich der Erfindung die Aufgabe, eine Reinigungsvorrichtung
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der eingangs genannten Art zur Verfügung zu stellen, welche eine verbesserte Reinigungswirkung hat, insbesondere bei Spargelstangen. Zugleich soll gewährleistet bleiben, daß die Reinigung schonend erfolgt und die Nahrungsmittel möglichst nicht mechanisch beschädigt werden.
Zur Lösung dieser Aufgabenstellung schlägt die Erfindung eine Reinigungsvorrichtung der eingangs genannten Art vor, bei der unterhalb des Förderers untere Reinigungswerkzeuge angeordnet sind, die von unten in den Förderbereich der Nahrungsmittel eingreifen.
Der wesentliche Unterschied bei der erfindungsgemäßen Anordnung gegenüber dem bekannten Stand der Technik besteht darin, daß die Reinigungswerkzeuge, wie etwa Bürsten, Wasserdüsen und dergleichen, gegen die Unterseite der Nahrungsmittel gerichtet sind, welche auf dem Förderer liegend durch den Reinigungsbereich transportiert werden. Daraus ergibt sich eine ganze Reihe von prinzipiellen und praktischen Vorteilen, wie nachstehend erläutert.
Bei der erfindungsgemäßen Anordnung können grundsätzlich sämtliche Arten von Reinigungswerkzeugen zum Einsatz gelangen, beispielsweise ruhende oder auch motorisch 5 angetriebene Borsten, Schwämme und dergleichen und/oder Reinigungsdüsen für Wasser oder sonstige Reinigungsflüssigkeiten. Bevorzugt umfassen die Reinigungswerkzeuge Bürsten, welche mit ihren Borstenspitzen aus der Förderebene des Förderers vorstehen. Als Förderebene 0 wird dabei die Ebene angesehen, in welcher die Nahrungsmittel auf dem Förderer liegen. Durch diese definierte Anordnung der Förderebene zu den Borstenspitzen wird bei der Erfindung erstmalig sichergestellt, daß beispielsweise Spargelstangen völlig unabhängig von ihrem jeweiligem Durchmesser immer in optimalem Reinigungseingriff mit den Borstenspitzen gelangen. Bereits dadurch ist die Reinigungswirkung deutlich besser, als im Stand der Technik, wo die Borsten abhängig vom jeweiligen Durchmesser über die Oberfläche hinwegstreichen.
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Bei der Erfindung ist dagegen gewährleistet, daß die einzelnen Spargelstangen praktisch auf den Borstenspitzen getragen werden, das heißt in jedem Falle ein optimaler Reinigungseingriff gegeben ist.
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Dadurch, daß die Spargelstangen jeweils mit ihrem Eigengewicht auf die Borstenspitzen drücken, ist außerdem immer eine optimale Andruckkraft sichergestellt, und zwar unabhängig von den Abmessungen der Nahrungsmittel.
Die Reinigungswirkung ist bei der erfindungsgemäßen Anordnung besonders hoch, wenn die Bürsten als motorisch angetriebene Bürstenwalzen, das heißt Rundbürsten ausgebildet sind. Diese sind vorzugsweise quer zur Förderrichtung des Förderers angeordnet. Im Bereich der Reinigungswerkzeuge werden die vorbeitransportierten Nahrungsmittel frei auf den Bürstenwalzen in Rotation versetzt, so daß eine intensive und dennoch schonende Reinigung über den gesamten Umfang erreicht wird.
Die erfindungsgemäße Anordnung der Reinigungswerkzeuge läßt sich bevorzugt dadurch realisieren, daß der Förderer mit Abstand nebeneinander verlaufende Förderstreifen aufweist, wobei die unteren Reinigungswerkzeuge zwischen den Förderstreifen vorstehen. Dadurch, daß das im Stand der Technik über die Breite durchgehende Förderband in eine Anzahl von parallel angeordneten Streifen aufgegliedert ist, können in den Zwischenräumen jeweils die erfindungsgemäßen unteren Reinigungswerkzeuge angeordnet werden. Einen 0 besonders guten Kontakt mit den Reinigungswerkzeugen, beispielsweise den vorangehend genannten Bürstenwalzen, erreicht man dadurch, daß die Zwischenräume breiter sind als die Förderstreifen. Durch die ineinander verschränkte Anordnung der Förderstreifen und der Reinigungswerkzeuge erfolgt eine gründliche Säuberung der Spargelstangen praktisch über deren gesamte Länge.
Der Förderer beziehungsweise die einzelnen Förderstreifen umfassen vorzugsweise ein Förderband, welches als Zahnriemen ausgebildet sein kann. Ein solches Förderband aus modernen Kunststoffmaterialien ist widerstandsfähig, langlebig und relativ wartungsarm. Ein Zahnriemen hat den weiteren Vorteil, daß insbesondere bei mehreren Förderstreifen kein Schlupf auftritt. Es ist jedoch auch gleichfalls denkbar, Förderketten, Gliederbänder, Zellenketten oder dergleichen als Förderer einzusetzen.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist der Förderer in Förderrichtung zueinander gleichmäßig beabstandete, nach außen abstehende Stifte auf. Dadurch wird in Förderrichtung jeweils zwischen zwei Stiften beziehungsweise Stiftreihen eine abteilartige Aufnahme für die Nahrungsmittel ausgebildet. Die Breite dieser Abteile kann so gewählt sein, daß jeweils ein Nahrungsmittel, beispielsweise eine Spargelstange quer zur Förderrichtung auf den Förderer gelegt werden kann. Bei der vorgenannten Ausführung mit mehreren nebeneinander verlaufenden Förderstreifen werden die Stifte so angeordnet, daß sie quer zur Fördereinrichtung zur Bildung der Aufnahmen fluchten. Diese Stifte sorgen dafür, daß die Spargelstangen einzeln Stück für Stück über die erfindungsgemäßen Reinigungswerkzeuge bewegt werden und dabei sicher in ihren einzelnen Abteilen liegenbleiben. Jedenfalls besteht dabei nicht die Gefahr, daß sie, wie im Stand der Technik, herausgeschleudert beziehungsweise beschädigt werden.
Die Bürstenwalzen der Reinigungsvorrichtung sind erfindungsgemäß so angeordnet, daß sie mit ihrem Außenumfang, das heißt ihren Borstenspitzen, zwischen den Förderstreifen vorstehen. Dadurch, daß sie zumindest teilweise, vorzugsweise bis zur Achsmitte in ein Wasserbad eintauchen, werden an den 5 Spargeln anhaftende Verunreinigungen gründlich abgewaschen. Gegebenenfalls können zusätzlich zu den motorisch angetriebenen Bürstenwalzen Reinigungsdüsen vorgesehen werden.
Der bereits erwähnte Nachteil im Stand der Technik, daß die quer auf dem Förderer liegenden Nahrungsmittel durch die in Förderrichtung rotierenden Bürstwalzen lediglich in Umfangsrichtung gebürstet werden, wird erfindungsgemäß dadurch beseitigt, daß die Reinigungswerkzeuge quer zur Förderrichtung des Förderers bewegbar sind.
Die Querbewegung der Reinigungswerkzeuge, welche also eine Längsbewegung bezüglich der Nahrungsmittel, beispielsweise der Spargelstangen darstellt, sorgt dafür, daß auch daran in Längsrillen anhaftende Verunreinigungen von den Bürstenspitzen erfaßt und mechanisch gelöst werden können. Diese Querbewegung der Reinigungswerkzeuge kann sowohl bei oberhalb des Förderers angebrachten Reinigungseinrichtungen, als auch bei unteren Reinigungswerkzeugen erfolgen.
Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform der letztgenannten Erfindung sieht vor, daß die 0 Reinigungswerkzeuge gegenläufig gegeneinander bewegbare Bürstelemente aufweisen. Das bedeutet, daß immer mindestens zwei Bürstelemente so nebeneinander angeordnet sind, daß sie quer zur Förderrichtung aufeinander zu oder voneinander weg bürsten. Diese Ausbildung hat den besonderen Vorteil, daß die auf eine Spargelstange oder dergleichen durch die Bürsten ausgeübten Kräfte sich gegenseitig aufheben, so daß das Nahrungsmittel nicht unkontrolliert quer zum Förderband versetzt beziehungsweise verrissen wird. Dadurch wird vermieden, daß beispielsweise Spargelstangen mit ihren 0 empfindlichen Köpfen gegen eine seitliche Begrenzung geschleudert werden, wodurch sie zerquetscht und damit unbrauchbar würden.
Optimale Reinigungsergebnisse erreicht man dadurch, daß die Bürstelemente zur Realisierung der gegenläufigen Bewegung oszillierend gegeneinander bewegbar sind. Diese Bürstelemente, die bevorzugt als pinseiförmige Bürsten ausgebildet sind, werden dabei längs der Nahrungsmittel hin-
und herbewegt, wobei die Verunreinigungen jeweils zwischen zwei Bürsten zusammengekehrt werden. Besonders vorteilhaft ist es dabei natürlich, wenn eine derartige obere Bürsteinrichtung mit einer unteren Bürsteinrichtung wie vorangehend erläutert kombiniert wird. Durch die oszillierenden oberen Bürsten kann Erde, Sand und dergleichen in dem Bereich zusammengekehrt werden, wo es durch die unteren Reinigungswerkzeuge gelöst und abgewaschen werden kann.
Die oszillierenden Bürsten können besonders gut dadurch verwirklicht werden, daß die Bürstelemente um in Förderrichtung liegende Schwenkachsen mit ihren Bürstbereichen gegeneinander verschwenkbar sind. Durch gegensinniges Hin- und Herverschwenken der Borsten läßt sich dann die oszillierende Bewegung erzeugen. Vorzugsweise ist dabei jeweils eine Mehrzahl von Bürsten an einem verschwenkbaren Längsträger angeordnet. Dadurch wird der Wirkungsbereich der Bürstelemente verlängert und die Reinigungszeit und Reinigungsintensität erhöht.
An den verschwenkbaren Längsträgern sind vorzugsweise Wasserdüsen angebracht. Diese werden dann ebenfalls hin und her verschwenkt, wodurch die Reinigungswirkung der Bürstelemente weiter unterstützt wird.
Zur Umsetzung einer symmetrischen Bewegung sind die Bürstelemente an miteinander kämmenden Zahnrädern angebracht. Selbstverständlich können auch andere Getriebe mit Ketten, 0 Hebeln und dergleichen eingesetzt werden.
Der motorische, oszillierende Antrieb der Bürstelemente kann beispielsweise durch einen Exzenterantrieb realisiert werden. Alternativ können auch mechanische, elektrische oder andere Umsteuerungsmöglichkeiten umgesetzt werden.
Das Reinigungswerkzeug sollte mit seinen Reinigungselementen bevorzugt über die gesamte Förderbreite des Förderers
bewegbar sein. Vorzugsweise sollte dabei jeweils eine Mehrzahl von Reinigungswerkzeugen in Förderrichtung hintereinander angebracht sein.
Sowohl durch die unterhalb des Förderers angeordneten, unteren Reinigungswerkzeuge als auch durch die quer oberhalb des Förderers bewegbaren Reinigungswerkzeuge lassen sich jeweils für sich genommen gegenüber dem Stand der Technik erheblich verbesserte Reinigungswirkungen erreichen.
Besonders vorteilhaft ist jedoch eine Kombination dieser Merkmale. Die Reinigungswirkungen verstärken sich nämlich jeweils gegenseitig, so daß der Waschvorgang besonders effektiv ist. Besonders dem Spargel kommt dabei zugute, daß der Waschvorgang mechanisch besonders schonend abläuft.
Ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Reinigungsvorrichtung ist im folgenden anhand der Zeichnungen näher erläutert. Dabei zeigen im einzelnen
Fig. 1 eine schematische Ansicht auf eine erfindungsgemäße Reinigungsvorrichtung in Förderrichtung;
Fig. 2 eine schematische Seitenansicht der Reinigungsvorrichtung gemäß Fig. 1;
Fig. 3 eine perspektivische Ansicht der
Reinigungsvorrichtung gemäß Fig. 1 beziehungsweise Fig. 2.
Die Darstellungen in Fig. 1, 2 und 3 zeigen eine erfindungsgemäße Reinigungsvorrichtung, die als ganzes mit dem Bezugszeichen 1 versehen ist. Bei den Darstellungen sind zum Teil einzelne Teile zur besseren Übersicht weggelassen.
0 Der Förderer wird durch eine Anzahl von parallel, nebeneinander verlaufenden Förderbändern beziehungsweise -streifen 2 gebildet, die bevorzugt als Zahnriemen ausgebildet sind und auf ihrer Oberseite gleichmäßig beabstandete Stifte 3 haben. Durch diese Stifte 3 werden quer zur Förderrichtung (mit den Pfeilen angedeutet) Abteile zur Aufnahme jeweils einer Spargelstange 4 gebildet. Der aus den Förderstreifen 2 gebildete Förderer läuft durch die Reinigungsvorrichtung 1 hindurch, wobei die Spargelstangen 4 jeweils einzeln quer zur Förderrichtung liegen.
Unterhalb des Förderers 2 sind untere Reinigungswerkzeuge in Form von Bürstenwalzen 5 (Rundbürsten) angeordnet. Diese erstrecken sich mit ihren Borsten von unten in die Zwischenräumen zwischen den Förderstreifen 2 bis über deren Oberseite hinaus, daß die Spargelstangen 4 praktisch auf den Borstenspitzen liegen, wie in Fig. 1 und Fig. 2 besonders deutlich erkennbar ist.
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Oberhalb der Förderstreifen 2 sind weitere Reinigungswerkzeuge in Form von pinseiförmigen Bürsten 6 angebracht. Jeweils mehrere dieser pinseiförmigen Bürsten sind in Förderrichtung hintereinander an einer Schwenkachse montiert. In dem dargestellten Beispiel weist die Reinigungsvorrichtung 1 insgesamt vier quer zum Förderer angeordnete Schwenkachsen 7 auf, die durch miteinander kämmende Zahnräder 8 drehbeweglich miteinander verbunden sind. Nicht im einzelnen dargestellt ist ein oszillierender Schwenkantrieb, mit dem die Schwenkachsen 7 abwechselnd um einen bestimmten Winkel in die eine Richtung gedreht und anschließend wieder zurückgeschwenkt werden, so daß die pinseiförmigen Bürsten 6 auf einer Spargelstange 4 gegenläufig aufeinander zu beziehungsweise voneinander weg bewegt werden. Dies ist besonders deutlich in Fig. 1 erkennbar.
An den Schwenkachsen 7 sind weiterhin Wasserdüsen 9 angebracht, die ebenfalls oszillierend verschwenkt werden.
Die Bürstenwalzen 5 laufen etwa bis zu ihrer Drehachse in einem nicht dargestellten Wasserbad. Die auf den Förderstreifen 2 durch die Reinigungsvorrichtung 1 transportierten Spargelstangen 4 werden beim Durchlauf auf die Borstenspitzen der Bürstenwalzen 5 gehoben und durch die Rotation rundum von allen Seiten gereinigt. Zugleich werden die Spargelstangen 4 von oben durch die oszillierend hin und her quer zur Förderrichtung bewegten Bürsten 6 bearbeitet. Die dabei gelösten Verunreinigungen werden in den 0 Eingriffsbereichen der Bürstenwalzen 5 zusammengekehrt, wo sie entfernt und abgewaschen werden. Die Reinigungswirkung der Bürsten 6 wird durch die Wasserdüsen 9 unterstützt, welche ebenfalls auf die Spargelstangen 4. gerichtet sind und die Schwenkbewegung der Schwenkachsen 7 mit ausführen. Durch die Kombination der unteren Bürstenwalzen 5 mit den quer verschwenkten Bürsten 6 wird eine besonders gründliche, dabei jedoch schonende Reinigung der Spargelstangen 4 erreicht.
Claims (21)
1. Reinigungsvorrichtung für längliche Nahrungsmittel, insbesondere Feldfrüchte wie Spargelstangen und dergleichen, mit einem Förderer, der einen Reinigungsbereich durchläuft, in dem Reinigungswerkzeuge angeordnet sind, die sich in den Förderbereich der Nahrungsmittel erstrecken, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb des Förderers (2) untere Reinigungswerkzeuge (5) angeordnet sind, die von unten in den Förderbereich der Nahrungsmittel (4) eingreifen.
2. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Förderer (2) mit Abstand nebeneinander verlaufende Förderstreifen (2) aufweist, wobei die unteren Reinigungswerkzeuge (5) zwischen den Förderstreifen (2) vorstehen.
3. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Förderer (2) ein Förderband umfaßt.
4. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Förderband als Zahnriemen ausgebildet ist.
5. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Förderer (2) in Förderrichtung zueinander gleichmäßig beabstandete, nach außen abstehende Stifte (3) aufweist.
6. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die unteren Reinigungswerkzeuge Rundbürsten (Bürstenwalzen 5) umfassen.
7. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die unteren Reinigungswerkzeuge (5) quer zur Förderrichtung des Förderers (2) angeordnete, drehbar antreibbare Bürstenwalzen (5) aufweisen.
8. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Bürsten (5) zumindest teilweise in ein Wasserbad eintauchen.
9. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Bürsten (5) einen motorischen Antrieb haben.
10. Reinigungsvorrichtung für längliche Nahrungsmittel, insbesondere Feldfrüchte wie Spargelstangen und dergleichen, mit einem Förderer, der einen Reinigungsbereich durchläuft, in dem Reinigungswerkzeuge angeordnet sind, die sich in dem Förderbereich der Nahrungsmittel erstrecken, insbesondere nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Reinigungswerkzeuge (6) quer zur Förderrichtung des Förderers (2) bewegbar sind.
11. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Reinigungswerkzeuge gegenläufig gegeneinander bewegbare Bürstelemente (6) aufweisen.
12. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Bürstelemente (6) oszillierend gegeneinander bewegbar sind.
13. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Bürstelemente (6) als pinselförmige Bürsten ausgebildet sind.
14. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Bürstelemente (6) um in Förderrichtung liegende Schwenkachsen mit ihren Bürstbereichen gegeneinander verschwenkbar sind.
15. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils eine Mehrzahl von Bürsten (6) an einem verschwenkbaren Längsträger (7) angebracht ist.
16. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Längsträger (7) Wasserdüsen (9) angebracht sind.
17. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Bürstelemente (6) an miteinander kämmenden Zahnrädern (8) angebracht sind.
18. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Bürstelemente (6) mit einem motorischen, oszillierenden Antrieb verbunden sind.
19. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß der motorische Antrieb als Exzenterantrieb ausgebildet ist.
20. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Reinigungswerkzeug über die gesamte Breite des Förderers (2) bewegbar ist.
21. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß eine Mehrzahl von Reinigungswerkzeugen in Förderrichtung hintereinander angebracht ist.
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Legal Events
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| R207 | Utility model specification |
Effective date: 20000309 |
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| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20030206 |
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Effective date: 20071213 |
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| R071 | Expiry of right |