DE29918707U1 - Klappvorrichtung für Roller oder Klappfahrrad - Google Patents
Klappvorrichtung für Roller oder KlappfahrradInfo
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Description
Dong-Her Wu 15703
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- Klappvorrichtung für Roller oder Klappfahrrad
- Klappvorrichtung für Roller oder Klappfahrrad
Die Erfindung betrifft eine Klappvorrichtung für einen Roller oder ein Klappfahrrad, die aus einer Vorderradgabel mit einem Vorderrad und einem Hinterrad besteht. Die Klappvorrichtung hat einen Lenker, eine zwischen dem Vorderrad und dem Hinterrad verlaufende Fußstütze und eine Büchse, die schräg zwischen der Vorderradgabel und der Fußstütze vorgesehen ist.
Eine Klappvorrichtung für einen Roller oder ein Klappfahrrad der vorgenannten Art ist bereits bekannt. Ein Nachteil bei dieser bekannten Klappvorrichtung besteht darin, daß der für eine Klappbewegung vorgesehene Zylinder meist eine große Hubkraft aufweist, so daß die Vorderradgabel ruckartig aufgeklappt wird und die Gefahr besteht, daß sich der Benutzer verletzen kann. Nachteilig ist auch/ daß der Zylinder oder eine Büchse des herkömmlichen Rollers keine Sperrvorrichtung vorsieht, um die Lage einer Pleuelstange bei einem Aufklappen zu sperren, so daß beim Fahren ein unerwartetes Zuklappen der Vorderradgabel vermieden wird.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine manuell betätigbare Klappvorrichtung für einen Roller oder ein Klappfahrrad vorzuschlagen, wobei beim Aufklappen nur eine Feder den Hub einer Büchse oder eines Zylinders unterstützen soll, so daß die Vorderradgabel nicht ruckartig aufgeklappt werden kann und damit eine Verletzung des Benutzers vermieden wird. Beim Zuklappen der Klappvorrichtung soll die Vorderradgabel in Richtung der Fußstütze klappbar sein. Ferner soll die Büchse oder der Zylinder der erfindungsgemäßen Klappvorrichtung mittels einer Flügelmutter gesperrt werden können. Die erfindungsgemäße Klappvorrichtung soll nicht nur der Freizeitbeschäftigung, sondern auch als Sportgerät dienen.
Die Aufgabe wird durch eine Klappvorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, daß beim Zuklappen der Klappvorrichtung nur eine schwache Feder den Hub einer Büchse unterstützt, so daß die Vorderradgabel nicht ruckartig aufgeklappt werden muß und dadurch die Verletzung eines Benutzers vermieden wird. Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Klappvorrichtung besteht auch noch darin, daß die Büchse in der die schwache Feder und die Pleuelstange aufgenommen wird, durch eine Flügelmutter auf der Oberseite sperrbar ist, nachdem die Klappvorrichtung aufgeklappt ist. Beim Zuklappen muß die Flügelmutter zunächst gelöst werden, so daß die Büchse gegen die Federkraft der schwachen Feder nach unten gedrückt werden kann, um die Pleuelstange in ihren Innenraum aufzunehmen, so daß die Vorderradgabel in Richtung der Fußstätze geklappt werden kann.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nun unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 Explosionsdarstellungen mit Teilen der erfindungsgemäßen Klappvorrichtung;
Fig. 2 eine perspektivische Darstellung mit Teilen der erfindungsgemäßen Klappvorrichtung;
Fig. 3-A eine Schnittansicht der erfindungsgemäßen Klappvorrichtung vor dem Zuklappen;
Fig. 3-B eine Seitenansicht der erfindungsgemäßen Klappvorrichtung im zugeklappten Zustand zwischen Vorderradgabel und Fußstütze;
Fig. 4-A eine Schnittansicht der erfindungsgemäßen Klappvorrichtung beim Aufklappen und
Fig. 4-B eine Seitenansicht der erfindungsgemäßen Klappvorrichtung im aufgeklappten Zustand.
Unter Bezug auf die Fig. 1 weist die erfindungsgemäße Klappvorrichtung3eine Pleuelstange 31 auf, die am Kopf eine
Auflagefläche 311 hat, welche gegenüber der Pleuelstange einen größeren Durchmesser besitzt und unter der ein Außengewinde 312 vorgesehen ist. Die Pleuelstange 31 hat am unteren Ende ein Auge 313, durch das ein Bolzen 5 (Fig. 2) hindurchgeht, nachdem sich die Pleuelstange .31 durch einen Positionierring 331 und eine Flügelmutter 34 erstreckt. Hierdurch kann die Pleuelstange 31 in einem Befestigungssitz (Fig. 2) befestigt werden. Der Befestigungssitz 22 ist an einer noch zu beschreibenden Fußstütze 2 vorgesehen.
Die Fig. 1 und 2 zeigen als weiteres Teil der Klappvorrichtung 3 eine Büchse 33, in welche die Pleuelstange 31 einschiebbar ist. Die untere öffnung der Büchse 33 ist am Positionierring 331 und die obere öffnung der Büchse 33 an einem Verbindungsstück 332 vernietet, das mit einem Auge versehen ist, durch das ein Bolzen 4 hindurchgehen kann, wodurch die Büchse 33 drehbar in einem Befestigungssitz (Fig. 2) befestigt werden kann, der an der Vorderradgabel 1 der erfindungsgemäßen Klappvorrichtung 3 vorgesehen ist.
In der Fig. 1 ist unterhalb der Büchse 33 eine schwache Feder 32 gezeigt, die, wie die Pleuelstange 31, in die Büchse 33 aufgenommen werden kann, welche wiederum gegen die Pleuelstange 31 drückt.
Die Flügelmutter 34 kann an das Außengewinde 312 der Pleuelstange 31 angedreht werden, nachdem der Roller aufgeklappt ist, wodurch die Büchse 33 auf der Oberseite der Pleuelstange 31 gesperrt ist.
In Fig. 2 sind die in der Fig. 1 beschriebenen einzelnen Bauteile der erfindungsgemäßen Klappvorrichtung 3 zusammengebaut dargestellt. Ein Verbindungsstück 332 ist, wie die Figuren 1 und 2 zeigen, an der oberen öffnung der Büchse vernietbar und kann, wie bereits ausgeführt, mittels des Bolzens 4 im Befestigungssitz 13 an der Vorderradgabel 1 eines Klappfahrrades befestigt werden.
Fig. 3-A zeigt in einer Schnittansicht die erfindungsgemäße Klappvorrichtung 3 beim Zuklappen. Die schwache Feder 32 ist in der Büchse 33 mit Hilfe der am Außengewinde 312 der Pleuelstange 31 angebrachten Auflagefläche 311 zusammengedrückt. Die erfindungsgemäße Klappvorrichtung 3 hat, wie bereits beschrieben, eine Flügelmutter 34, die die Büchse auf der Oberseite der Pleuelstange 31 sperren kann, nachdem der Roller aufgeklappt ist.
Die Fig. 3-B zeigt die erfindungsgemäße Klappvorrichtung 3 im zugeklappten Zustand und ist mit dem Befestigungssitz 13 und dem Bolzen 4 an der Vorderradgabel 1 und mit dem Befestigungssitz 22 und dem Bolzen 5 an der Fußstütze 2 gehaltert.
Fig. 4-A zeigt die erfindungsgemäße Klappvorrichtung 3 in aufgeklappter Lage. Hierzu ist die Büchse 33 mit Hilfe der schwachen Feder 32 nach oben zu ziehen und anschließend die Flügelmutter 3 4 an das Außengewinde 312 der Pleuelstange 31 anzudrehen, so daß die Büchse 33 gesperrt wird und sich nicht senken kann (Fig.4-A und Fig. 4-B). Da die schwache Feder 3 2 nur den Hub der Büchse 3 3 unterstützt, wird die Vorderradgabel 1 nicht ruckartig aufgeklappt, so daß die Verletzungsgefahr für einen Benutzer beseitigt wird. Beim Fahren des Rollers wird ein unerwartetes Zuklappen der Vorderradgabel 1 verhindert, da die Büchse 33 mittels der Flügelmutter 34 gesperrt und die Fahrsicherheit gewährleistet wird.
Im aufgeklappten Zustand zeigt die Fig. 4-B eie erfindungsgemäße Klappvorrichtung 3, deren Arbeitsweise noch näher zu beschreiben ist.
Zum Zusammenbau der erfindungsgemäßen Klappvorrichtung 3 ist, sofern nicht bereits ausgeführt, noch kurz folgendes auszuführen:
Die Pleuelstange 31 erstreckt sich durch den Positionierring 331 und die Flügelmutter 34 und ist durch das Auge 313
drehbar im Befestigungssitz 22 gelagert. Danach wird die Pleuelstange 31 in die Büchse 33 eingeschoben und die untere Öffnung der Büchse 33 am Positionierring 331 vernietet. Danach wird die schwache Feder 32 am Verbindungsstück 3 22 vernietet, das mittels eines Bolzens 4 im Befestigungssitz 13 an der Vorderradgabel 1 befestigt werden kann.
In den Figuren 3-A, 3-B und 4-A, 4-B ist die Arbeitsweise der erfindungsgemäßen Klappvorrichtung 3 zum Ausdruck gebracht. Zum Zuklappen muß man zunächst die Flügelmutter gegen die Federkraft der schwachen Feder 32 nach unten drücken, um die Pleuelstange 31 in ihren Innenraum aufzunehmen, wodurch die Vorderradgabel 1 in Richtung der Fußstütze 2 geklappt wird (Fig. 3-A und 3-B). Zum Aufklappen muß man die Büchse 33 mit Hilfe der schwachen Feder 32 nach oben ziehen und anschließend die Flügelmutter 34 an das Außengewinde 312 der Pleuelstange 31 drehen, so daß die Büchse 33 gesperrt wird und sich nicht senken kann (Fig. 4-A und 4-B). Da die schwache Feder 32 den Hub der Büchse 3 3 unterstützt, wird die Vorderradgabel 1 nicht nur ruckartig aufgeklappt, so daß die Verletzungsgefahr beseitigt wird. Beim Fahren des Rollers wird ein unerwartetes Zuklappen der Vorderradgabel 1 verhindert, da die Büchse 33 mittels der Flügelmutter 34 gesperrrt und so die Fahrsicherheit gewährleistet ist.
Claims (1)
- Klappvorrichtung für einen Roller oder ein Klappfahrrad, die zwischen einer Vorderradgabel und einer Fußstütze des Rollers vorgesehen ist, wobei der Roller einen Lenker, ein Vorderrad und ein Hinterrad aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß
die Klappvorrichtung (3) aus einer Pleuelstange (31), deren Ende auf der Fußstütze (2) befestigt ist, einer schwachen Feder (32), die gegen die Pleuelstange (31) drückt, einer Büchse (33), in die die schwache Feder (32) und die Pleuelstange (31) aufnehmbar sind, und einer Flügelmutter (34) besteht, die die Büchse (33) auf der Oberseite der Pleuelstange (31) sperrt, nachdem der Roller aufgeklappt ist, wobei
die Pleuelstange (31) am Kopf eine Auflagefläche (311), die einen größeren Durchmesser aufweist und unter der ein Außengewinde (312) vorgesehen ist, und am Ende ein Auge (313) besitzt, durch das ein Bolzen (5) führt, nachdem sich die Pleuelstange (31) durch den Positionierring (331) und die Flügelmutter (34) erstreckt, wodurch die Pleuelstange (31) drehbar in einem Befestigungssitz (22) befestigt wird, der auf der Fußstütze (2) vorgesehen ist,
die untere Öffnung der Büchse (33) am Positionierring (331) vernietbar ist, nachdem der Kopf der Pleuelstange (31) in die Büchse (33) einschiebbar ist, und die obere Öffnung der Büchse (33) an einem Verbindungsstück (332) vernietbar ist, das mit einem Auge versehen ist, durch das ein Bolzen (4) führt, wodurch die Büchse (33) drehbar in einem Befestigungssitz (13) gehaltert wird, der an der Vorderradgabel (1) vorgesehen ist und
die Flügelmutter (34) an das Außengewinde (312) der Pleuelstange (31) gedreht wird, nachdem der Roller aufgeklappt ist, wodurch die Büchse (33) auf der Oberseite der Pleuelstange (31) gesperrt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29918707U DE29918707U1 (de) | 1999-10-23 | 1999-10-23 | Klappvorrichtung für Roller oder Klappfahrrad |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29918707U DE29918707U1 (de) | 1999-10-23 | 1999-10-23 | Klappvorrichtung für Roller oder Klappfahrrad |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29918707U1 true DE29918707U1 (de) | 2000-02-10 |
Family
ID=8080685
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29918707U Expired - Lifetime DE29918707U1 (de) | 1999-10-23 | 1999-10-23 | Klappvorrichtung für Roller oder Klappfahrrad |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29918707U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AU732893B3 (en) * | 2001-02-14 | 2001-05-03 | Jonathon Paul Darnell | Scooter with shock absorber |
| DE10027075A1 (de) * | 2000-05-31 | 2001-12-13 | Hudora Gmbh | Roller mit einem Klappgelenk |
-
1999
- 1999-10-23 DE DE29918707U patent/DE29918707U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10027075A1 (de) * | 2000-05-31 | 2001-12-13 | Hudora Gmbh | Roller mit einem Klappgelenk |
| AU732893B3 (en) * | 2001-02-14 | 2001-05-03 | Jonathon Paul Darnell | Scooter with shock absorber |
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Legal Events
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| R207 | Utility model specification |
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