DE29917415U1 - Gartengrillkamin - Google Patents
GartengrillkaminInfo
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Description
Gartengrillkamin
Beschreibung
Beschreibung
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Gartengrillkamin zum Garen von Lebensmitteln. Dabei kann die Erfindung entweder als eine komplette Anordnung eines Gartengrillkamins genutzt werden oder als ein Nachrüstsatz, bestehend aus den für die Vorrichtung wesentlichen Elementen. Der Nachrüstsatz wird dann in üblich aufgebaute Anordnungen integriert.
&iacgr;&ogr; Herkömmlich aufgebaute Gartengrillkamine oder Grillkamine werden als bekannt vorausgesetzt. Ein wesentliches Problem solcher Anordnungen besteht in der schlechten Zugwirkung und damit Arbeitsweise. Dies ist einerseits durch Wettereinflüsse bedingt, z. B. eine ungünstige Windrichtung oder Windstille. Ferner bedingt die Bauweise, bei der aus Stabilitätsgründen und auch ästhetischer Sicht der Kaminabzug nur von geringer Länge ist,
is eine nicht optimale Zugwirkung. Weiterhin kommt es an den Seitenwänden und der Rückwand zur Abkühlung der im Inneren des Grillkamins aufsteigenden Luft, was die Thermik und damit Zugwirkung gleichfalls verschlechtert.
Zur Behebung eines Teilproblems wurde z. B. in dem Gebrauchsmuster DE 298 15 449 vorgeschlagen, daß im rückwärtigen Bereich eines Brennraumes eine schlitzartige Öffnung nach außen angebracht ist, und daß vom Inneren des Brennraumes her mit Abstand von dieser Öffnung Luftleitelemente für eine gleichmäßige Verteilung der zuströmenden Luft im Inneren des Brennraumes angeordnet "sind. Dadurch wird zwar eine gewisse Verbesserung des Luftzuges bei ungünstiger Windrichtung erreicht, das grundsätzliche Problem bleibt aber bestehen.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, einen Gartengrillkamin zu schaffen, bei dem die Zugwirkung und Arbeitsweise verbessert sind. Ferner soll die Erfindung in bestehende herkömmlich aufgebaute Gartengrillkamine integriert werden können.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe insbesondere mit den Merkmalen der Ansprüche 1, 2 und 9 gelöst, wobei sich vorteilhafte und zweckmäßige Ausgestaltungen aus den weiteren Onteransprüchen ergeben.
Der erfindungsgemäße Gartengrillkamin ist einerseits dadurch gekennzeichnet, daß das
Der erfindungsgemäße Gartengrillkamin ist einerseits dadurch gekennzeichnet, daß das
Heizgut in Glutbehältnissen angeordnet ist, die sich im Bereich der Seitenwände im Kaminraum befinden. Ferner werden an den Kaminwänden zum Kaminraum hin oder in den Kaminwänden Luftspalte oder mehrere parallele Lufltkanäle ausgebildet, die hinter geeigneten Verkleidungen oder an bzw. in den Kaminwänden integriert liegen. Die Luftspalte oder Luftkanäle werden in die Kaminhaube weitergeführt und münden im Kaminabzug.
So wird durch Glut aus dem Glutbehältnis seitlich vom jeweiligen Glutbehältnis die Luft in den Luftspalten oder den Luftkanälen erwärmt und strömt wegen der Thermik in den Kaminabzug. Die so erwärmte und in den Kaminabzug steigende Luft bewirkt wiederum eine gute Thermik im übrigen Kaminraum, so daß die Verbrennung des Heizgutes als auch die
&iacgr;&ogr; Wärmeverteilung zum Grillgut optimal ist. Damit wird auch bei ungünstigen Wetterbedingungen eine gute Arbeitsweise des Gartengrillkamins erreicht.
Es ist leicht erkennbar, daß in entsprechenden Ausgestaltungen gemäß dem Prinzip der Erfindung so auch Module für die Nachrüstung herkömmlich aufgebauter Gartengrillkamine geschaffen werden können. Damit kann bei bestehenden Gartengrillkaminen die Betriebsweise erheblich verbessert werden.
Es ist leicht erkennbar, daß in entsprechenden Ausgestaltungen gemäß dem Prinzip der Erfindung so auch Module für die Nachrüstung herkömmlich aufgebauter Gartengrillkamine geschaffen werden können. Damit kann bei bestehenden Gartengrillkaminen die Betriebsweise erheblich verbessert werden.
Durch die erfindungsgemäße Anordnung von Glutbehältnissen an den Seitenwänden des Kaminraumes ergibt sich ein weiterer vorteilhafter Effekt. Der Grillrost weist jetzt einen großen Teil seiner Fläche auf, der sich nicht mehr direkt über dem Brenngut befindet. Auf diesem Teil des Grillrostes kann das Grillgut besonders gesundheitsfreundlich zubereitet werden, da abtropfendes Fett nicht in die Glut fallen kann. Bei herkömmlichen Gartengrillkaminen fuhrt dies bekanntlich zu gesundheitsschädlichen Verbrennungsprodukten, die in das Grillgut gelangen. Es wird somit ferner durch die erfindungsgemäße Anordnung ein für den Verzehr gesundheitsfreundliches Garen des Grillgutes ermöglicht.
An Hand von Ausführungsbeispielen soll die Erfindung mit weiteren vorteilhaften Ausgestaltungen näher erläutert werden. Dabei zeigen schematisiert:
Fig. 1 eine Vorderansicht eines herkömmlich aufgebauten Gartengrillkamins,
Fig. 2 einen mit einer erfindungsgemäßen Anordnung ausgestalteten Gartengrillkamin,
Fig. 3 eine erfindungsgemäße Anordnung mit in Wänden verlegten Rohren,
Fig. 2 einen mit einer erfindungsgemäßen Anordnung ausgestalteten Gartengrillkamin,
Fig. 3 eine erfindungsgemäße Anordnung mit in Wänden verlegten Rohren,
Fig. 4 einen Schnitt AA durch die Kaminseitenwand nach Fig. 3 mit zwei Ausgestaltungen
a) und b),
Fig. 5 eine Ausführung der Erfindung mit Wänden aus einem Doppelblech,
Fig. 5 eine Ausführung der Erfindung mit Wänden aus einem Doppelblech,
Fig. 6 eine erfindungsgemäße Ausführung des Gartengrillkamins mit einer veränderten
Formgebung des Kamininnenraumes.
Formgebung des Kamininnenraumes.
In dem herkömmlichen Gartengrillkamin nach Fig. 1 bezeichnen 1 einen Kaminfuß, 2 eine Platte, 3a und 3b Kaminseitenwände, 4 eine Kaminhaube und 5 einen an der Kaminhaube ausgebildeten Kaminabzug. Mit 6 ist die Anordnung von Brenngut, z. B. Holzkohle, bezeichnet. Über dem Holzkohlebett befindet sich ein Grillrost 7. Weitere mögliche Elemente sind für die Erfindung nicht wesentlich. Üblicherweise ist der Gartengrillkamin in seinem Orrundaufbau aus Betonfertigteilen hergestellt.
Eine erfindungsgemäße Ausgestaltung der herkömmlichen Anordnung ist in Fig. 2 dargestellt. Dabei entsprechen die Elemente 1 bis 7 denen zuvor in Fig. 1 beschriebenen, das Brenngut 6 ist dabei in zwei Teilen 6a und 6b angeordnet.
Erfindungsgemäß ist an den Innenwänden des Gartengrillkamins, insbesondere seitlich, eine
Erfindungsgemäß ist an den Innenwänden des Gartengrillkamins, insbesondere seitlich, eine
is Verkleidung 9a/9b angebracht, so daß zwischen der Verkleidung 9a/9b und den Kaminseitenwänden 3a/3b als auch den Wänden der Kaminhaube 4 jeweils ein Luftspalt entsteht. Diese Luftspalte sind in den Kaminabzug 5 geführt. Die Form der Verkleidung ist jeweils der Form der Kaminseitenwände 3a/3b und der Seitenwände der Kaminhaube 4 angepaßt. Die Verkleidungen 9a/9b sind zur offenen Vorderseite des Kamins hin umgekantet, so daß ein Verschluß des Luftspaltes nach außen hin besteht. Die Verkleidungen 9a/9b haben ferner unten zum jeweiligen Kaminraum hin kleine Bohrungen oder Schlitze für den Eintritt von Luft.
Im Kaminraum sind weiterhin Glutbehältnisse 8a und 8b unmittelbar neben den Verkleidungen 9a und 9b angeordnet. Die Glutbehältnisse 8a/8b sind an ihrer Vorderseite relativ schmal gehalten, so daß nur ein Bruchteil der Platte 2 im Kaminraum bedeckt wird.
Die Verkleidung 9a/9b ist in geeigneter Weise gehaltert, so daß eine stabile Positionierung gewährleistet ist. Gegebenenfalls sind die Verkleidungen in Segmente unterteilt - etwa für die Seitenwände des Kaminraumes, für die Kaminhaube und in ein Einmündungsstück im Kaminabzug. Eine Segmentierung ist im Falle einer Nachrüstung für herkömmlich aufgebaute Gartengrillkamine bevorzugt vorgesehen. Die Art der Halterung ist für den erfindungsgemäßen Gebrauch nicht wesentlich. Vorgesehen ist, daß die Verkleidungen der beiden Abschnitte Kaminraum und Kaminhaube aufeinander aufgesteckt werden können, und daß die Einmündung in den Kaminabzug ein komplettes Element ist, welches gleichfalls aufgesteckt
Die Verkleidung 9a/9b ist in geeigneter Weise gehaltert, so daß eine stabile Positionierung gewährleistet ist. Gegebenenfalls sind die Verkleidungen in Segmente unterteilt - etwa für die Seitenwände des Kaminraumes, für die Kaminhaube und in ein Einmündungsstück im Kaminabzug. Eine Segmentierung ist im Falle einer Nachrüstung für herkömmlich aufgebaute Gartengrillkamine bevorzugt vorgesehen. Die Art der Halterung ist für den erfindungsgemäßen Gebrauch nicht wesentlich. Vorgesehen ist, daß die Verkleidungen der beiden Abschnitte Kaminraum und Kaminhaube aufeinander aufgesteckt werden können, und daß die Einmündung in den Kaminabzug ein komplettes Element ist, welches gleichfalls aufgesteckt
wird. Dieses ist dann in der Höhe fixiert, so daß die darunter befindlichen Bleche in ihrer Position stabilisiert werden. Auch die beiden Glutbehältnisse 8a und 8b werden in ihrem Stand stabilisiert, etwa durch eine Verbindung mit einer geeigneten Stange oder durch Befestigungen an den Verkleidungen 9a/9b. Es ist auch eine entsprechende Fußerweiterung der Glutbehältnisse 8a/8b zum Kaminraum hin möglich. Ferner ist vorgesehen, daß auf der Platte 2 im Kaminraum zwischen den beiden Glutbehältnissen 8 a und 8b eine Fettauffangschale 10 angebracht wird. Dadurch kann das Fett des Grillgutes von dem senkrecht darüber befindlichen Abschnitt des Grillrostes 7 aufgefangen werden. Die Fettauffangschale 10 stabilisiert gleichfalls die Glutbehältnisse 8a und 8b in ihrer Lage. Für den Grillrost 7 sind an
&iacgr;&ogr; den Verkleidungen 9a/9b geeignete Halter zur Auflage angebracht.
Im vorliegenden Fall wird die Luft hinter der Verkleidung 9a/9b von der Glut des Brenngutes 6a/6b aus den Glutbehältnissen 8a/8b erwärmt und es kommt zur Thermik. Durch die seitliche Anordnung der Glutbehältnisse 8a/8b und die relativ große Kontaktfläche zur Verkleidung 9a/9b erfolgt die Erwärmung der Luft im Luftspalt sehr effektiv. Dieser Effekt wird noch dadurch unterstützt, daß die in den Luftspalt nachströmende Luft durch die Glutbehältnisse 8a/8b in die entsprechenden Bohrungen oder kleinen Schlitze einströmt. Sie ist so bereits vorgewärmt, was den Thermikeffekt im Luftspalt weiter erhöht. Da das Luftvolumen im Luftspalt relativ klein ist, kommt es in diesem Bereich zu einer guten Thermik. Die aufsteigende Luft strömt in den Kaminabzug 5 ein und bewirkt so eine Verbesserung der Thermik im übrigen Kaminraum. Dadurch wird die Verbrennung des Brenngutes gefördert und die Wärmeverteilung zum Grillgut auf dem Grillrost 7 verbessert.
Durch die erfindungsgemäße Anordnung ist ferner ein Abschnitt auf dem Grillrost 7 geschaffen, der nicht direkt senkrecht über dem Brenngut 6a/6b der Glutbehältnisse 8a/8b liegt. Aus diesem Abschnitt (in Fig. 3 ist ein solcher Abschnitt mit b gekennzeichnet) kann kein Fett in die Glut tropfen und verbrennen, was eine gesundheitlich bekömmliche Zubereitung des Grillgutes erlaubt.
Durch die erfindungsgemäße Anordnung ist ferner ein Abschnitt auf dem Grillrost 7 geschaffen, der nicht direkt senkrecht über dem Brenngut 6a/6b der Glutbehältnisse 8a/8b liegt. Aus diesem Abschnitt (in Fig. 3 ist ein solcher Abschnitt mit b gekennzeichnet) kann kein Fett in die Glut tropfen und verbrennen, was eine gesundheitlich bekömmliche Zubereitung des Grillgutes erlaubt.
Ohne das Grundprinzip zu verändern, ist es auch möglich, die Verkleidung 9a/9b mit dem jeweils dahinter ausgebildeten Luftspalt durch eine andere Ausgestaltung zu ersetzen, bei der Luftkanäle durch mehrere Rohre, Küvetten oder andere Formen ausgebildet sind, um so das zuvor beschriebene Prinzip zu realisieren.
Als Nachrüstsatz für bestehende herkömmlich aufgebaute Gartengrillkamine sind die Verkleidungen 9a/9b bzw. die Ausbildungen in Form von Rohren oder Küvetten, die Glutbehältnisse 8a/8b, ein passender Grillrost 7 sowie eine Fettauffangschale 10 vorgesehen.
Die Verkleidungen 9a/9b oder die anderweitigen Ausgestaltungen davon sind so in Segmente unterteilt, daß eine Montage erfolgen kann.
Eine Modifizierung der zuvor beschriebenen erfindungsgemäßen Anordnung verdeutlicht Fig. 3. Als Grundaufbau sind wiederum Fertigteile aus Beton vorgesehen. Gegenüber der nach Fig. 2 beschriebenen Ausführung wird nun das Prinzip der Verbesserung der Thermik durch Luftkanäle 11 a/l Ib mit Rohren oder dergleichen, die in Betonfertigteilen verlegt sind, realisiert. In Fig. 3 ist eine solche Ausführung mit ihren wesentlichen Elementen dargestellt. Die mit gleichen Ziffern wie zuvor gekennzeichneten Elemente bleiben wiederum erhalten.
&iacgr;&ogr; 2'usätzlich eingezeichnet ist eine Unterteilung des Grillrostes 7 in Bereiche a, die über den Glutbehältnissen 8a/8b liegen, und ein Bereich b, der im Zentrum liegt. Von den in den Betonfertigteilen ausgebildeten Luftkanälen 11 a/l Ib sind mehrere, z. B. jeweils 5 oder 6, in den Kaminseitenwänden 3a/3b verlegt. Die Luftkanäle 11 a/l Ib gehen passig aus den Kaminseitenwänden 3a/3b in die Kaminhaube 4 über und münden in den Kaminabzug 5. Die
is Einmündung der Luftkanäle 11 a/l Ib kann auch etwas unterhalb des Kaminabzuges 5 erfolgen - etwa im oberen Drittel der Kaminhaube 4. Die Luftkanäle 11 a/l Ib in den Wänden der Kaminabzugshaube 4 verlaufen spitzwinklig in Richtung Kaminabzug 5, damit alle Luftkanäle hierin einmünden können. Gegebenenfalls können auch zwei oder mehrere Luftkanäle 11 a/l Ib vor der Einmündung in den Kaminabzug ineinander geführt werden.
Im unteren Teil der Kaminseitenwände 3a/3b haben die Luftkanäle 11 a/l Ib eine Verbindung zum Kamininnenraum, durch die das Nachströmen der Luft in die Luftkanäle 11 a/1 Ib ermöglicht wird. Die Verbindung kann aus Bohrungen oder die zur Seite geführten Luftkanäle 11 a/l Ib bestehen. Die in den Luftkanälen lla/llb erwärmte und durch die Thermik aufsteigende Luft bewirkt wiederum die bei Fig. 2 beschriebenen positiven Effekte.
Im Abschnitt b des Grillrostes 7 ist die erwähnte gesundheitsfreundliche Garung des Grillgutes möglich.
Für die Luftkanäle 11 a/l Ib können Rohre, Küvetten oder andere Formen verwendet werden, ohne den Charakter der Erfindung zu verändern. Dies verdeutlicht Fig. 4 anhand eines Schnittes AA durch die Kaminseitenwand 3a von Fig. 3 mit einer Ausgestaltung a) durch Rohre und einer anderen Ausgestaltung b) durch rechteckförmige Küvetten. Von den Rohren bzw. Küvetten sind mehrere in den Wänden nebeneinander verlegt.
In Fig. 5 ist eine weitere Ausführung der Erfindung mit den wesentlichen Teilen dargestellt. In diesem Fall ist der Gartengrillkamin in seinem Grundaufbau aus Blechen gefertigt. Die Kaminseiten wände 3a/3b bestehen jeweils aus einem Doppelblech mit dazwischen ausgebildeten Luftspalten 12a/ 12b. Ein solches Doppelblech bildet auch die Kaminhaube 4 mit dem Kaminabzug 5 aus. Im Kaminabzug 5 ist das Doppelblech nach oben hin mit Verschlüssen 14a/14b versehen; zur Vorderseite ist es gleichfalls verschlossen. Das Doppelblech ist gegebenenfalls in geeigneten Abständen durch vertikal verlaufende Verbindungen zwischen den Blechen stabilisiert.
Im Doppelblech können auch anstelle der Luftspalte 12a/ 12b Luftkanäle in Form von Küvetten
Im Doppelblech können auch anstelle der Luftspalte 12a/ 12b Luftkanäle in Form von Küvetten
&iacgr;&ogr; oder anderer Formen ausgebildet sein.
Die in den Luftspalten 12a/12b erwärmte Luft wird durch Öffnungen 13a/l 3b in den Kaminabzug 5 geleitet. Das Nachströmen der Luft in die Luftspalte 12a/12b erfolgt wiederum durch geeignete Öffnungen vom Kamininnenraum zu den Luftspalten 12a/12b im unteren Teil der Kaminseitenwände 3a/3b.
is Weiterhin sind Glutbehältnisse 8a/8b an den Kaminseitenwänden 3a/3b angeordnet. Um eine Überhitzung des Bleches der Seitenwand zu vermeiden, können Platten aus Schamott oder eines ähnlichen Materials zwischen den Glutbehältnissen 8a/8b und den Kaminseitenwänden 3a/3b angeordnet sein. Dies kann auch zur Platte 2 hin erfolgen. Solche Schamottplatten sind hier nicht näher eingezeichnet.
Eine andere Ausführung mit einer gegenüber Fig. 5 veränderten Formgebung des Kamininnenraumes zeigt Fig. 6 in der Vorder- und Seitenansicht. In diesem Fall sind die senkrecht stehenden Kaminseitenwände 3a/3b kurzer gehalten und es ist eine nach unten hin verlängerte Schräge im Kaminraum gestaltet. Dadurch kann die Luft in den Luftspalten 12a/12b, die sich über den Glutbehältnissen 8a/8b befindet, zusätzlich durch aus den Glutbehältnissen 8a/8b aufsteigende Hitze erwärmt werden. Damit wird die Thermik in den Luftspalten 12a/12b weiter verbessert und somit auch die Funktionsweise des kompletten Gartengrillkamins. Ferner ist hierbei nur noch ein Bereich b des Grillrostes 7 ausgebildet, auf dem ein gesundheitsfreundliches Garen, wie zuvor beschrieben, möglich ist. Der Grillrost 7 wird auf Grillrosthalter 15a/15b aufgelegt. Die Grillrosthalter 15a/15b sind an den Glutbehältnissen 8a/8b und den Seitenwänden 3a/3b befestigt. Der Grillrost 7 kann abhängig von der Hitzeentwicklung in unterschiedlicher Höhe positioniert werden.
In Fig. 6 ist eine Ausführung mit Wänden aus Doppelblech dargestellt. Die beschriebene
In Fig. 6 ist eine Ausführung mit Wänden aus Doppelblech dargestellt. Die beschriebene
Formgebung ist aber auch auf Ausführungen mit Betonfertigteilen, wie in Fig. 2 und Fig. 3, anwendbar.
Die zuvor beschriebenen erfindungsgemäßen Ausgestaltungen der Kaminwände können auch im Bereich der Rückwand des Kamins eingesetzt werden. Es ist nun auch möglich, daß nur Teile der erfindungsgemäßen Ausgestaltungen für eine Ausführung eines Gartengrillkamins benutzt werden. Die beschriebenen Vorteile fallen dann geringer aus, es werden aber trotzdem gegenüber herkömmlichen Anordnungen Verbesserungen erreicht.
Claims (9)
1. Gartengrillkamin, dadurch gekennzeichnet, daß Glutbehältnisse (8a/8b) zur Aufnahme von Brenngut (6a/6b) ausgebildet sind, und daß die Glutbehältnisse (8a/8b) jeweils im Bereich der Seitenwände (3a/3b) des Gartengrillkamins im Kaminraum angeordnet sind, oder daß eine Anordnung mit wenigstens einem der Glutbehältnisse (8a/8b) im Bereich der Seitenwände (3a/3b) erfolgt.
2. Gartengrillkamin, dadurch gekennzeichnet, daß an mindestens einer Kaminwand (3a/3b) zum Kaminraum hin oder mindestens in einer der Kaminwände (3a/3b) ein Luftspalt (12a/12b) oder mehrere parallele Luftkanäle (11a/11b) ausgebildet sind, und daß dieser Luftspalt (12a/12b) bzw. die Luftkanäle (11a/11b) in die Kaminhaube (4) weitergeführt sind und im Kaminabzug (5) oder im oberen Drittel der Kaminhaube (4) münden.
3. Gartengrillkamin nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Luftspalt (12a/12b) oder die Luftkanäle (11a/11b) durch eine Blechverkleidung (9a/9b), Rohre oder Küvetten gebildet werden.
4. Gartengrillkamin nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß Rohre oder Küvetten im Inneren von Betonfertigteilen verlegt sind.
5. Gartengrillkamin nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kaminseitenwände (3a/3b), die Kaminhaube (4) und der Kaminabzug (5), oder Teile davon, aus einem Doppelblech bestehen und dazwischen einen Luftspalt (12a/12b) ausbilden, welcher nach außen abgeschlossen ist, oder daß dazwischen mehrere Luftkanäle (11a/11b) ausgebildet sind.
6. Gartengrillkamin nach Anspruch 1 und 2 sowie einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb des Grillrostes (7) und zwischen den Glutbehältnissen (8a/8b) oder einem Glutbehältnis (8a/8b) und einer Kaminseitenwand (3a/3b) eine Fettauffangschale (10) angeordnet ist.
7. Gartengrillkamin nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine nach unten hin verlängerte Schräge mit einem entsprechend nach unten verlängerten schrägen Abschnitt des Luftspaltes (12a/12b) im Kaminraum gestaltet ist, die an die Höhe der Glutbehältnisse (8a/8b) heran reicht, wobei die vertikalen Abschnitte der Seitenwände (3a/3b) entsprechend verkürzt sind, und daß ein Grillrost (7) mit einem Bereich b ausgebildet ist, der nicht senkrecht über den Glutbehältnissen (8a/8b) liegt.
8. Gartengrillkamin nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Gartengrillkamin aus mehreren Segmenten aufgebaut ist.
9. Gartengrillkamin nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß Glutbehältnisse (8a/8b), die im Bereich der Seitenwände (3a/3b) angeordnet werden und/oder Mittel zur Ausbildung von Luftspalten (12a/12b), ein Einmündungsstück in den Kaminabzug (5) sowie eine Fettauffangschale (10) Module für eine Nachrüstung herkömmlich aufgebauter Gartengrillkamine bilden.
Priority Applications (1)
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| Country | Link |
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Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10027960A1 (de) * | 2000-06-08 | 2001-12-20 | Harald Mueller | Grill und Einsatz für diesen |
| DE10322852B4 (de) * | 2002-05-31 | 2005-12-22 | Holger Schulz | Garten- oder Grillkamin in modularer Bauweise |
-
1999
- 1999-10-02 DE DE29917415U patent/DE29917415U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10027960A1 (de) * | 2000-06-08 | 2001-12-20 | Harald Mueller | Grill und Einsatz für diesen |
| DE10027960C2 (de) * | 2000-06-08 | 2002-12-05 | Harald Mueller | Grill und Einsatz für diesen |
| DE10322852B4 (de) * | 2002-05-31 | 2005-12-22 | Holger Schulz | Garten- oder Grillkamin in modularer Bauweise |
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