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DE888607C - Kochherd mit einem den Feuerraum einschliessenden Heizkessel - Google Patents

Kochherd mit einem den Feuerraum einschliessenden Heizkessel

Info

Publication number
DE888607C
DE888607C DEE2130A DEE0002130A DE888607C DE 888607 C DE888607 C DE 888607C DE E2130 A DEE2130 A DE E2130A DE E0002130 A DEE0002130 A DE E0002130A DE 888607 C DE888607 C DE 888607C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
grate
boiler
column
cooking stove
combustion chamber
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEE2130A
Other languages
English (en)
Inventor
Edouard Ernst
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE888607C publication Critical patent/DE888607C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24CDOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
    • F24C13/00Stoves or ranges with additional provisions for heating water

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Solid-Fuel Combustion (AREA)

Description

  • Kochherd mit einem den Feuerraum einschließenden Heizkessel Die Erfindung betrifft einen Kochherd.mit einem den Feuerraum einschließenden Heizkessel und einem in der Höhe verstellbaren, auf einer Säule angeordneten Rost.
  • Bei bekannten Rosten, die in der Höhe verstellbar eingerichtet sind, ist der Rost auf einer als Zahnstange ausgebildeten Säule aufgesetzt. Mit dieser Zahnstange steht ein Zahnrad im Eingriff, das auf einer im Herd drehbar gelagerten Welle sitzt, deren Vierkantende durch eine COffnung der Stirnwand des Herdes zum Aufsetzen einer Drehkurbel oder eines Handrades hinausragt. Derartige Verstellvorrichtungen haben den Nachteil, daß die Verstellbarkeit wegen der vorhandenen Zahnstange und der üblichen Bauhöhe des Herdes eine Anpassung an die stark wechselnden Anforderungen für Koch- und Heizzwecke nur in erheblich vermindertem Maße ermöglicht.
  • Ein weiterer Nachteil der bekannten Herde mit Heizkessel und verstellbarem Rost besteht darin, daß bei der Inbetriebsetzung sich an den kalten oder wenig erwärmten Kesselwänden Niederschläge in der Form von Kondenswasser bilden. Dieses Kondenswasser benetzt den an den Kesselwänden anliegenden Brennstoff und bewirkt dadurch eine ungleichmäßige und unvollständige Verbrennung ,der auf dem Rost befindlichen Brennstoffauflage. Wird ferner ein kurzflammiger Brennstoff verwendet, dann bildet dieser je nach der Körnung eine mehr oder weniger dichte, den Luftdurchtritt erschwerende oder sperrende Auflage, so daß wegen des Fehlens von Unterluft ungünstige Verbrennungsv erhältnisse geschaffen werden, die einen rationellen Dauerbrand unmöglich machen.
  • Zweck der Erfindung ist die Beseitigung dieser Nachteile. Hierzu ist gemäß der Erfindung die den Rost tragende Säule aus mehreren teleskopartig ausziehbaren und zusammenschiebbaren, durch Schraubverbindung zusammengehaltenen Teilen gebildet. Die Säule liegt innerhalb eines ebenfalls teleskopartig ausziehbaren und zusammenschiebbaren Schutzmantels. Im Abstand von der Innenwand des Heizkessels ist ein aus senkrechten Stäben gebildeter Rost angeordnet, in dessen Zwischenräume am Rost befindliche Vorsprünge eingreifen.
  • Ein weiteres Kennzeichen der Erfindung besteht in der besonderenAusbildung der teleskopartig ausgebildeten Säule. Sie besteht aus zwei konzentrisch zueinander liegenden Säulenteilen, von denen der innere Säulenteil mit einem Glied mit der Betätigungsvorrichtung verbunden ist.
  • Durch diese Ausbildung des Herdes wird ein vollständiger Abschluß der Verstellvorrichtung des Rostes nach außen erreicht, so daß Asche oder andere Fremdkörper keinen Zutritt zu den einzelnen Teilen der Verstellvorrichtung haben und somit die Verstellbarkeit der einzelnen zusammenwirkenden Teile nicht behindern oder ausschalten können. Der Rost kann daher während des Betriebes des Herdes leicht verstellt werden, und die Ver stellvorrichtungbraucht kaum gereinigt zu werden. Die teleskopartige Ausbildung der den Rost tragenden Säule ermöglicht im Gegensatz zu den Zahnstangen bekannter Ausführungen eine sehr tiefe Lage des Rostes und damit eine gute Ausnutzung der Kesselheizflächen und überhaupt eine sehr weitgehende Anpassungsfähigkeit an die stark wechselnden Anforderungen für Koch- und Heizzwecke.
  • Durch die Anordnung eines senkrecht stehenden, im Abstande von der Kesselwand gehaltenen Rostes wird erreicht, daß der- Brennstoff auf dem verstellbaren Rost nicht mit den Kesselwänden in Berührung treten kann. Etwa sich an der Kesselwand bildendes Kondenswasser vermag daher den Brennstoff nicht -zu benetzen und eine ungleichmäßige Verbrennung herbeizuführen. Wesentlich aber ist es, einen dauernd vorhandenen Zwischenraum zwischen dem den Brennstoff tragenden Rost und der Kesselwand zu schaffen, wodurch der Übertritt eines Unterluftstromes aus dem Raume unterhalb des Rostes nach dem Feuerraum auch dann sichergestellt ist, wenn die Brennstoffauflage auf dem Rost undurchlässig sein sollte. Die Zufuhr von Unterluft in den Feuerraum ist besonders dann für eine hohe Brennstoffausnutzung von Bedeutung, wenn kurzflammige Brennstoffe, wie Kohle, zur Verbrennung kommen.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt Fig. i einen senkrechten Schnitt nach der Linie I-I in Fig. 2 durch einen Teil des Kochherdes, Fig. z einen waagerechten Schnitt nach der Linie II-II in Fig. i, Fig. 3, einen senkrechten .Schnitt nach der Linie fII-III in Fig. 2,, Fig. 4. die Vorrichtung für die Verstellung des für die Brennstoffauflage dienenden Rostes in größerem Maßstab, zum Teil in Seitenansicht, zum Teil im senkrechten Schnitt und Fig. 5 eine weitere Ausführungsform.
  • Der Kochherd ist in bekannter Weise mit einem den Feuerraum einschließenden Heizkessel i versehen, der einen nicht gezeichneten Einlaß sowie einen Auslaß für Wasser besitzt. Die Vorderwand des Heizkessels i hat zwei ebenfalls nicht dargestellte Durchbrechungen, von denen die eine zur Einführung der ,Aschenschublade dient, während die andere Durchbrechung in Verbindung mit der Einfüllöffnung des Herdes für den Brennstoff steht. Die eine Seitenwand des Heizkessels i endigt etwas unterhalb der Herdplatte 2; es wird dadurch ein Durchlaß 3 für die Rauchgase gebildet. Sie ist außerdem mit einer tiefer liegenden Durchbrechung 4. (Fig. i) versehen, durch welche bei tiefliegendem Rost Rauchgase aus dem Feuerraum austreten können.
  • Parallel zu den vier Seitenwänden des Heizkessels, und von diesen letzteren im Abstand gehalten, befindet sich ein aus senkrecht gestellten Stäben 5 gebildeter Rost. Diese Stäbe 5 weisen bei der gezeichneten Ausführungsform quadratischen Querschnitt auf und sind derart an waagerecht liegenden Schienen 6 in gleichen Abständen voneinander angeordnet, daß eine Längskante dem Feuerraum zugekehrt ist. Die an den Kesselwänden mit der einen Längskante anliegenden Schienen 6 sorgen für einen während des Betriebes des Kochherdes stets frei bleibenden Zwischenraum zwischen der Kesselwand und dem Rost.
  • Der zur Brennstoffauflage dienende, in bekannter Weise in der Höhe verstellbare Rost ist mit 7 bezeichnet. Sein Rand ist, wie Fig. 2 -zeigt, zähneartig ausgebildet, derart, daß jeder vorhandene Randvorsprung in den Zwischenraum zwischen zwei benachbarten Stäben 5 des senkrechten Rostes eingreift. Der Abstand zwischen zwei Stäben 5 ist so gewählt, daß bei der Verfeuerung von Kohle keine Brennstoffstücke durch -die- vorhandenen Zwischenräume fallen können, die groß genug sind, um im Zwischenraum zwischen dem senkrechten Rost und der Kesselwand steckenbleiben zu können. Aber auch ein Steckenbleiben von Kohlestücken zwischen den Stäben 5 des senkrecht stehenden Rostes ist ausgeschlossen, da der waagerechte Rost anläßlich seiner Auf- und Abwärtsbewegung etwa vorhandene Fremdkörper wegräumt.
  • Der waagerechte Rost 7 ist auf einer den oberen Abschluß einer für die Verstellung des Rostes dienenden Vorrichtung bildenden Platte 8 (Fig. q.) befestigt. Diese Vorrichtung weist die Form einer Säule auf mit einer Spindel 9 sowie drei Hohlspindeln io, i i, i2. Die Spindeln 9 bis 12 stehen derart miteinander in Schraubverbindung, daß sich der aus ihnen gebildete innere Säulenteil je nach der Drehrichtung der untersten Hohlspindel 12 teleskopartig verlängern oder verkürzen läßt. Die Spindel 9 ist fest mit der Platte 8 und die Hohlspindel 12 fest mit der Schale 13 verbunden, die ihren Sitz auf einem Kegelrad 14 hat, das sich mittels eines mit horizontaler Achse gelagerten Kegelrades 15 in Drehung versetzen läßt. DieAchse des Kegelrades 15 steht in bekannter Weise mit einem an der Stirnwand des Herdes in bequemer Reichweite zugänglichen- Handrades od. dgl. in Arbeitsverbindung.
  • Die beiden Kegelräder 14. und 15 sind in einem .Gehäuse 16 untergebracht, so daß sie gegen Verunreinigungen durch Asche oder andere Fremdkörper vollständig geschützt sind. Dieses Gehäuse 16 dient zur Abstützung eines zweiten, konzentrisch um den in der Achse liegenden inneren Säulenteil 9 bis 12 angeordneten äußeren Säulenteils. Der äußere Säulenteil besteht aus den ineinandergreifenden Rohren 17 bis 2o und läßt sich teleskopartig verlängern oder verkürzen.
  • Während der äußere Säulenteil gleichzeitig als Schutzorgan für den inneren Säulenteil wirkt, dient zum Schutze des äußeren Säulenteils ein aus Rohrstücken 21 bis 25 zusammengesetzter, teleskopartig ausziehbarer oder verkürzbarer Schutzmantel. Das oberste Rohrstück 21 mit dem größten Durchmesser hat einen nach außen gebogenen, oberen Rand und einen nach einwärts gebogenen unteren Rand. Mit Hilfe eines sich an den nach auswärts gebogenen, oberen Rand anlegenden Ringes 26 ist das Rohrstück 21 an der Unterseite der Platte 8 festgemacht, während der nach einwärts gebogene untere Rand beim Ausziehen des Schutzmantels den nach auswärts gebogenen oberen Rand des einen etwas kleineren Durchmesser aufweisenden nächstfolgenden Rohrstückes 22 erfaßt und letzteres mitnimmt usw. Das unterste Rohrstück 25 des Schutzmantels ist auf dem Gehäuse 16 festgemacht, so daß in jeder Auszugstellung des Rostes ein dicht schließender Schutzmantel vorhanden ist.
  • Es hat sich gezeigt, daß durch den Wärmeeinfluß die Säule des Rostes zu Verklemmungen neigt. Um diesen Nachteil zu beseitigen, ist gemäß Beispiel nach Fig. 5 zwischen die Rostplatte und die Rostauflageplatte eine wärmeisolierende Platte P eingesetzt, und zwischen den äußeren Schutzmantel und die die Säule bildenden Rohre sind Rohre aus isolierendem Baustoff R angeordnet, welche sich teleskopartig.ineinanderschieben.
  • Der in der Zeichnung dargestellte Kochherd enthält zwei übereinander angeordnete Backöfen 27 und 28, von denen der eine auch als Wärmeschrank od. dgl. ausgebildet sein kann. Mittels einer Anzahl Klappen 29, 30, 31, 32 ist es möglich, die aus dem Feuerraum austretenden heißen Rauchgase entweder unmittelbar nach dem Rauchabzugrohr 33 zu lenken oder aber den oberen oder den unteren oder beide Backöfen zu heizen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kochherd mit einem den Feuerraum einschließenden Heizkessel und einem in der Höhe verstellbaren, auf einer Säule angeordneten Rost, dadurch gekennzeichnet, daß die Säule aus mehreren teleskopartig ausziehbaren und zusammenschiebbaren, durch Schraubverbindung zusammengehaltenen Teilen (9 bis 12) gebildet ist und innerhalb eines ebenfalls teleskopartig ausziehbaren und zusammenschiebbaren Schutzmantels (21 bis 25) liegt, ferner daß im Abstand von der Innenwand des Heizkessels (i) ein aus senkrechten Stäben (5) gebildeter Rost (5, 6) angeordnet ist, in dessen Zwischenräume am Rost (7) befindliche Vorsprünge eingreifen.
  2. 2. Kochherd nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die den Rost (7) abstützende Säule aus zwei konzentrisch zueinander liegenden Säulenteilen (9 bis 12 und 17 bis 2o) gebildet ist, von denen der innere Säulenteil (9 bis 12) mit einem Glied (12) mit der Betätigungsvorrichtung (r4, 15) verbunden ist.
  3. 3. Kochherd nach Anspruch i, dadurch ge= kennzeichnet, daß zwischen die Rostplatte (7) und die Rostauflageplatte (8) eine wärmeisolierende Platte (P) eingesetzt ist und zwischen dem äußeren Schutzmantel und den Rohren, die die Säule bilden, Rohre (R) aus isolierendem Baustoff angeordnet sind, welche sich teleskopartig ineinanderschieben.
DEE2130A 1949-09-29 1950-09-15 Kochherd mit einem den Feuerraum einschliessenden Heizkessel Expired DE888607C (de)

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CH888607X 1949-09-29

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DEE2130A Expired DE888607C (de) 1949-09-29 1950-09-15 Kochherd mit einem den Feuerraum einschliessenden Heizkessel

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