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DE29916724U1 - Blumen- und Pflanzgefäß - Google Patents

Blumen- und Pflanzgefäß

Info

Publication number
DE29916724U1
DE29916724U1 DE29916724U DE29916724U DE29916724U1 DE 29916724 U1 DE29916724 U1 DE 29916724U1 DE 29916724 U DE29916724 U DE 29916724U DE 29916724 U DE29916724 U DE 29916724U DE 29916724 U1 DE29916724 U1 DE 29916724U1
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DE
Germany
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container
flower
channel
plant
designed
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Application number
DE29916724U
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G9/00Cultivation in receptacles, forcing-frames or greenhouses; Edging for beds, lawn or the like
    • A01G9/02Receptacles, e.g. flower-pots or boxes; Glasses for cultivating flowers

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Cultivation Receptacles Or Flower-Pots, Or Pots For Seedlings (AREA)

Description

(18 261) Blumen- und Pflanzgefäß
Die Neuerung betrifft ein Blumen- und Pflanzgefäß, insbesondere Blumenkasten, bestehend aus einem trogförmigen Behältnis mit mindestens einer im Boden angeordneten Entwässerungsöffnung .
Blumen - und Pflanzgefäße der eingangs genannten Art sind hinlänglich bekannt und in Benutzung, so daß es diesbezüglich keines besonderen druckschriftlichen Nachweises bedarf und auch keiner besonderen Erläuterung, welche Aufgaben derartige Gefäße zu erfüllen haben.
Der Einfachheit halber wird nachfolgend auf Blumenkästen Bezug genommen, obgleich das Ganze auch für Blumentöpfe gilt. Außerdem spielt es keine Rolle aus welchem Material solche Gefäße hergestellt sind, d.h., egal ob aus geeignetem Kunststoff, aus Ton, anspruchsvoller Keramik oder welchem für diesen Zweck geeigneten Material auch immer.
Eingesäte Blumenkästen zur Anzucht von Pflänzchen, bepflanzte Blumenkästen oder bereits auch herangewachsene Pflanzen bedürfen der ständigen Wasserzufuhr durch Gießen, was bekanntlich und einfach mit einer Gießkanne von oben her erfolgt. Dabei ist zu beobachten, selbst wenn eine Gießkanne mit Brausekopf benutzt wird, daß Samenkörner freigespült, die Blätter kleiner Pflänzchen umkippen oder die oberen Wurzeln bzw. oberen Wurzelstockteile von Erde freigestellt bzw. freigegossen werden, was alles für das Aufgehen einer Saat, die Weiterentwicklung kleiner Pflänzchen oder auch das Gedeihen bereits groß gewordener Blumen oder Pflanzen nachteilig ist.
Ausgehend von Blumen- oder Pflanzgefäßen der eingangs genannten Art liegt der Neuerung die Aufgabe zugrunde, diese Nachteile zu beheben, d.h., solche Gefäße dahingehend zu verbessern, daß sich günstigere Bewässerungsverhältnisse ergeben.
Diese Aufgabe ist nach der Neuerung dadurch gelöst, daß das Behältnis mindestens in einem Teilbereich an seinem oberen Rand mit einer schmalen Rinne und diese an ihrem die Erdschüttungshöhe bestimmenden Bodenbereich mit mindestens einer Reihe von kleinen Wasserausflußöffnungen versehen ist.
Durch diese neuartige Ausbildung derartiger Gefäße erfolgt die Bewässerung nicht mehr direkt auf die Oberfläche der im Gefäß befindlichen Erde, sondern das Gießwasser wird in die Rinne gegeben, durch deren kleinen Wasserausflußöffnungen im Bodenbereich das eingegossene Wasser je nach Lochgröße mehr oder weniger schnell in die Erde gelangt, d.h., nie direkt an Samenkörner, Pflänzchen/Pflanzen oder den oberen Bereich der Wurzelstöcke von bereits groß gewordenen Pflanzen. Insbesondere ergibt sich dadurch auch eine gleichmäßigere Verteilung des Wassers in die Erde.
Unter "schmaler Rinne" sind dabei Rinnenbreiten von etwa 2 bis 5 cm zu verstehen. Ferner ist unter "Bodenbereich" zu verstehen, daß die Wasserausflußöffnungen unmittelbar im Rinnenboden und/oder auch unmittelbar im Ansatz der sich nach oben anschliessenden Rinnenseitenwand angeordnet sein können. Was die "kleinen Wasserausflußöffnungen" betrifft, so kann es sich um kleine Löcher oder auch kleine Schlitze handeln, wobei unter "klein" Querschnittsgrößen in einer Größenordnung von etwa o,l bis 1 mm zu verstehen sind.
Vorteilhafte Weiterbildungen bestehen in Folgendem:
Abgesehen davon, daß die Rinne von vornherein integral in einem Stück mit 'dem Blumenkasten hergestellt werden kann, wird jedoch eine Ausführungsform dahingehend bevorzugt, daß die Rinne als in das Behältnis einsetzbares Element ausgebildet ist.
Zum einen können dadurch herkömmliche Pflanzgefäße mit einer solchen Rinne nachgerüstet werden, und zum anderen bleiben
dadurch die Formwerkzeuge einfach, und zwar sowohl für die Pflanzkästen als auch für die Rinne.
Um die für eine Bepflanzung verfügbare und übliche Flächengröße beizubehalten, kann ferner vorteilhaft vorgesehen werdenist, daß die Rinne als außen an der Seitenwand des Behältnisses integral angesetztes Element ausgebildet ist und die Wasserausflußöffnungen in der betreffenden Seitenwand angeordnet sind.
Um für einen in Bezug auf die verfügbare Pflanzfläche mittigen Ausfluß des Wassers zu sorgen, kann ferner eine Ausführungsform darin bestehen, daß die Wasserausflußöffnungen als Einmündungen von am Bodenbereich der Rinne angesetzten, bis in Behältnislängsmitte führenden Röhrchen ausgebildet sind.
Das neuartige Blumen- und Pflanzgefäß und dessen vorteilhaften Weiterbildungen werden nachfolgend an Hand der zeichnerischen Darstellung von Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Es zeigt schematisch
Fig.l einen Schnitt durch eine Ausführungsform des
Pflanzgefäßes in üblicher Kastenform;
Fig.2 das Pflanzgefäß gemäß Fig.l in Draufsicht;
Fig.3 - 6 Schnitte entsperechend Fig.l in besonderen
Ausführungsformen und
Fig.7 in Draufsicht ein kreisförmiges Pflanzgefäß
mit Rinne.
Das Blumen- und Pflanzgefäß besteht nach wie vor aus einem trogförmigen Behältnis 1, mit mindestens einer im Boden 10 angeordneten Entwässerungsöffnung 3.
Für ein solches Pflanzgefäß ist nunmehr wesentlich, daß das Behältnis 1 mindestens in einem Teilbereich an seinem oberen Rand 2 mit einer schmalen Rinne 4 und diese an ihrem die Erdschüttungshöhe H bestimmenden Bodenbereich 5 mit mindestens
4· · wmm • &phgr; · ·
einer Reihe 6 von kleinen Wasserausflußöffnungen 7 versehen ist.
Dies ist in Fig.l und 2 verdeutlicht, mit denen auf ein kastenförmiges Behältnis 1 Bezug genommen ist, welche Fig.1,2 ein kastenförmiges Blumen- und Pflanzgefäß dargestellen.
Fig.l kann dabei aber auch als Schnitt durch einen Blumentopf -(siehe hierzu Fig.7) gesehen werden.
Die Maßgabe "mindestens in einem Teilbereich" ist bei diesem Ausführungsbeispiel so zu verstehen, daß die Rinne 4 nicht nur längs eines Längsseitenrandes, wie dargestellt, sondern an beiden Längsseitenrändern eines Blumenkastens vorgehen sein kann und an einem Blumentopf ringsum laufend an dessen oberen Rand 2.
Die bei einer derartigen Ausbildung einzuhaltende Erdschüttungshöhe H ist in Fig.l gestrichelt angedeutet.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 ist die Rinne 4, entsprechend bemessen, als zum Behältnis separates Element ausgebildet und wird einfach von oben her in das Behältnis 1 eingesetzt. Nicht besonders dargestellt sind dabei geeignete Halteelemente an der Rinne 4 oder am Behältnis 1 selbst, die für eine funktionsgerechte Positionierung und Halterung der Rinne 4 im Bereich des oberen Randes 2 sorgen.
Je nach Größe des Blumenkastens können solche separat hergestellten Rinnen, die bevorzugt werden, im Vorgriff auf Fig.4 auch auf beiden Längsseiten eines Blumenkastens eingesetzt werden.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 ist am Behältnis 1 oben außen an jeder Längsseite eine Rinne 4 angeordnet, wobei die Wasserausflußöffnungen 7 in den Seitenwänden 1' des Behältnisses 1 angeordnet sind. Diese doppelseite Anordnung ist selbstverständlich nicht zwingend, d.h., eine solche außen angesetzte, in den Kastenkörper integral einbezogene Rinne 4 kann auch nur, wie beim Ausführungsbeispiel nach Fig.l, an einer Längsseite vorgesehen werden.
Eine besondere Ausführungsform ist in Fig.5 verdeutlicht, bei der die Wasserausflußöffnungen 7 als Einmündungen von am Bodenbereich 5 der Rinne 4 angesetzten, bis in Behältnislängsmitte M führenden Röhrchen 8 ausgebildet sind.
in die Rinne 4 eingegossenes Wasser gelangt also hierbei direkt mittig in die im Kasten vorhandene Erdschüttung und damit unmittelbar in den Wurzelbereich.
Eine solche Röhrchenanordnung ist auch dann möglich, wenn die Rinne 4 als separates Teil außen an einem oder beiden Längsrändern eines Blumenkastens angesetzt wird, was im Schnitt in Fig. 6 dargestellt ist. Hierbei ist lediglich die betreffende Seitenwand 1' des Behältnisses 1 mit entsprechenden Durchgriff söf fnungen 9 zu versehen.

Claims (5)

1. Blumen- und Pflanzgefäß, insbesondere Blumenkasten, bestehend aus einem trogförmigen Behältnis (1) mit mindestens einer im Boden (10) angeordneten Entwässerungsöffnung (3), dadurch gekennzeichnet, daß das Behältnis (1) mindestens in einem Teilbereich an seinem oberen Rand (2) mit einer schmalen Rinne (4) und diese an ihrem die Erdschüttungshöhe (H) bestimmenden Bodenbereich (5) mit mindestens einer Reihe (6) von kleinen Wasserausflußöffnungen (7) versehen ist.
2. Blumen- und Pflanzgefäß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rinne (4) als in das Behältnis (1) einsetzbares Element ausgebildet ist.
3. Blumen- und Pflanzgefäß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rinne (4) als außen an der Seitenwand (1') des Behältnisses (1) integral angesetztes Element ausgebildet ist und die Wasserausflußöffnungen (7) in der betreffenden Seitenwand (1') angeordnet sind.
4. Blumen- und Pflanzgefäß nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Wasserausflußöffnungen (7) als Einmündungen von am Bodenbereich (5) der Rinne (4) angesetzten, bis in Behältnislängsmitte (M) führenden Röhrchen (8) ausgebildet sind.
5. Blumen- und Pflanzgefäß nach einem der Ansprüche 1, 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß in mindestens einer der Seitenwände (1') des Behältnisses (1) Durchgriffsöffnungen (9) für eine außen am mit Röhrchen (8) versehen Behältnis (1) angeordnete, separat hergestellte Rinne (4) angeordnet sind.
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