DE29916591U1 - Formstein - Google Patents
FormsteinInfo
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01C—CONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
- E01C5/00—Pavings made of prefabricated single units
- E01C5/22—Pavings made of prefabricated single units made of units composed of a mixture of materials covered by two or more of groups E01C5/008, E01C5/02 - E01C5/20 except embedded reinforcing materials
Landscapes
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Description
| NTANWÄLTE ·": *: | .: *.···'· · ··: ·*: | D-33330 Gütersloh, Vennstralle 9 | |
| PATE | > · | • * ..* ·· ·* | Telefon: (0 52 41) 1 30 54 |
| ···· ··· | * * | Telefax: (0 52 41) 1 29 61 | |
| Gustav Meldau | |||
| Dipl.-Ing. | Dr. Hans-Jochen Strauß | Datum: 20.09.99 | |
| Dipl.Phys. | Hubert Flötotto | Unser Zeichen: K 1275 hF | |
| Dipl.-Ing. | |||
Frau
Dipl.-Ing. Beate Kahleis
Brackweder Str. 90
33335 Gütersloh
Formstein
Die Erfindung betrifft einen Formstein zur Verwendung als Dekorstein oder Dekorfläche in einer Pflaster- bzw. Plattenfläche o.dgl..
Bei der Verlegung von Pflaster- oder Plattenflächen ist es bekannt, um beispielsweise das Erscheinungsbild der Fläche lebhafter wirken zu lassen, dass Bereiche aber auch Ränder der Fläche mit Dekorsteinen beispielsweise Natursteinen aber auch Waschbetonsteinen verziert oder umrandet werden. Derartige Ornamentierungen in den Flächen sind von der farblichen Gestaltung immer von den zur Verfügung stehenden, handelsüblichen Form- oder Natursteinen vorgegeben. Eine farbliche Abstimmung mit dem an dem Gebäude vorhandenen Farben ist daher nicht möglich, so dass das Gebäude einerseits und die gepflasterte Fläche andererseits jeweils ein eigenes Erscheinungsbild darstellt.
Hieraus ergibt sich die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe einen Formstein derart weiterzubilden, dass der Formstein als Dekorstein in einer Pflaster- oder Plattenfläche individuellen Ansprüchen anpassbar ist, und wobei der Formstein kostengünstig herstellbar sein soll.
K 1275
Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, dass der Formstein aus wenigstens zwei übereinander liegenden Schichten besteht, wobei die untere Schicht als Träger oder als Ausgleichsschicht zu dem einfassenden Pflaster ausgelegt wird, und wobei die obere Schicht als Dekorschicht ausgebildet ist. Aufgrund der Ausbildung den Formstein Schichtweise aufzubauen, ergibt sich die Möglichkeit, bei dem erfindungsgemäßen Formstein mit unterschiedlichen Materialien zu arbeiten. So kann beispielsweise als Dekorschicht ein farbgebendes Material verwendet werden, wobei die Träger- oder Ausgleichsschicht aus herkömmlichen Materialien bestehen kann, dies gewährleistet die Kosten zur Herstellung eines derartigen Formsteines zu senken. Auch wird dadurch die Einbindung der Dekorschicht auf einfache Weise in dem Pflasterverbund ermöglicht, so dass einerseits der Flächencharakter erhalten bleibt, ohne dass es zu Vertiefungen im Bereich der eingebrachten Dekorsteine kommt. Dadurch, dass die Dekorschicht und die Trägerschicht die gleiche Höhe wie das umgebende Pflaster einnehmen, ergibt sich dadurch für den erfindungsgemäßen Formstein eine Verbundwirkung in der Pflasterfläche.
In vorteilhafter Weiterbildung zur Variierung insbesondere der oberen Dekorschicht wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, dass die Dekorschicht aus transparenten oder reflektierenden Materialien, vorzugsweise Glas, Keramik oder Metall, gebildet sein kann. Dabei können insbesondere diese Materialien auch in ihrer Farbgestaltung variierend ausgelegt sein. Ist die Dekorschicht als transparente Schicht ausgelegt, so kann diese auch mit einer farbigen Unterlage versehen sein, so dass bei Lichteinfall die Farbwirkungen der Unterlage durch das transparente Material hindurchscheinen. Die farbige Unterlage kann dabei quasi als dritte Schicht zwischen der Träger- oder Ausgleichsschicht und der oberen Dekorschicht angeordnet sein.
In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung kann die Glasschicht als Colorglas ausgebildet sein. Auch können in dem Glaskörper beispielsweise Dekorelemente mit eingeschmolzen sein, so dass in dem Stein selbst eine Motivwirkung gegeben ist.
Bei der Ausbildung der Träger- oder Ausgleichsschicht kann diese beispielsweise aus Beton. Hartschaum oder Kunststoff geformt oder ausgebildet sein. Dies gewährleistet insbesondere eine kostengünstige Herstellung des Unterbaus. Soll der Formstein beispielsweise in eine Fliesenfläche eingebunden werden, kann auf die Träger- oder Ausgleichsschicht verzichtet werden. Von der Form her sind natürlich sämtliche Formen denkbar, wobei insbesondere gemäß der Erfindung der Formstein quaderförmig oder würfelförmig ausgebildet ist.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand der einzigen Figur näher erläutert:
Die Figur zeigt einen Formstein 1 der als Dekorstein in einer nicht näher dargestellten Pflaster- oder Plattenfläche zu verwenden ist. Der Formstein 1 besteht dabei aus wenigstens zwei übereinander liegenden Schichten 2 und 3 wobei die untere Schicht 3 als Träger- oder Ausgleichsschicht zu dem einfassenden Pflaster ausgelegt ist und wobei die obere Schicht 2 als Dekorschicht ausgebildet ist. Die als obere Schicht 2 ausgebildete Dekorschicht kann dabei aus transparenten oder reflektierenden Material, vorzugsweise Glas, Keramik oder Metall. gebildet sein.
Dabei kann beispielsweise eine dritte Schicht 4 derart in dem Formstein 1 eingebunden sein, dass sie zwischen der Schicht 2 und der Schicht 3 als farbige Unterlage ausgebildet ist, wobei auf ihr dann die transparente Schicht 2 aufliegt. Hierdurch wird eine Farbwirkung erzielt, die den aufliegenden Glaskörper farbig erscheinen lässt. Dabei kann auch die obere Schicht 2 als Colorglas ausgebildet sein, so dass sich eine direkte Farbwirkung ergibt. In vorteilhafter Weiterbildung können auch in der als Glaskörper ausgebildeten Schicht 2 sogenannte nicht näher dargestellte Dekorelemente mit eingeschlossen bzw. mit eingeschmolzen sein. Die Träger- oder Ausgleichsschicht 3 kann dabei aus Beton, Hartschaum oder Kunststoff geformt oder gebildet sein.
Der Formstein 1 selbst kann, wie in der Figur dargestellt, würfelförmig aber auch quaderförmig geformt sein.
Claims (6)
1. Formstein zur Verwendung als Dekorstein oder Dekorfläche in einer Pflaster- oder Plattenfläche oder dergleichen, dadurch gekennzeichnet, dass der Formstein (1) aus wenigstens zwei übereinander liegenden Schichten (2) und (3) besteht, wobei die untere Schicht (3) als Träger- oder Ausgleichsschicht zu dem einfassenden Pflaster ausgelegt ist und wobei die obere Schicht (2) als Dekorschicht aus transparentem oder reflektierenden Material vorzugsweise Glas, Keramik oder Metall gebildet ist.
2. Formstein nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die transparente Schicht mit einer farbigen Unterlage versehen ist, die auf der Träger- oder Ausgleichsschicht verbindend aufliegt.
3. Formstein nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Glasschicht aus Colorglas gebildet ist.
4. Formstein nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Glas Dekor-Elemente mit eingeschlossen sind.
5. Formstein nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Träger- oder Ausgleichsschicht aus Beton, Hartschaum oder Kunststoff geformt oder gebildet ist.
6. Formstein nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Formstein (1) quader- oder würfelförmig ausgebildet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29916591U DE29916591U1 (de) | 1999-09-21 | 1999-09-21 | Formstein |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29916591U DE29916591U1 (de) | 1999-09-21 | 1999-09-21 | Formstein |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29916591U1 true DE29916591U1 (de) | 2000-11-23 |
Family
ID=8079207
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29916591U Expired - Lifetime DE29916591U1 (de) | 1999-09-21 | 1999-09-21 | Formstein |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29916591U1 (de) |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE9420321U1 (de) * | 1994-11-29 | 1995-02-23 | Coelan Chemie-Produktionsgesellschaft mbH, 48653 Coesfeld | Bodenplatte mit graphischer Gestaltung |
| DE29714074U1 (de) * | 1997-08-07 | 1998-12-10 | Petec S.A., Luxemburg/Luxembourg | Bauelement |
| DE19848029A1 (de) * | 1997-10-28 | 1999-04-29 | Agomer Gmbh | Kunstharzgebundener Straßenpflaster-Formstein, Verfahren zu dessen Herstellung sowie Verwendung |
-
1999
- 1999-09-21 DE DE29916591U patent/DE29916591U1/de not_active Expired - Lifetime
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE9420321U1 (de) * | 1994-11-29 | 1995-02-23 | Coelan Chemie-Produktionsgesellschaft mbH, 48653 Coesfeld | Bodenplatte mit graphischer Gestaltung |
| DE29714074U1 (de) * | 1997-08-07 | 1998-12-10 | Petec S.A., Luxemburg/Luxembourg | Bauelement |
| DE19848029A1 (de) * | 1997-10-28 | 1999-04-29 | Agomer Gmbh | Kunstharzgebundener Straßenpflaster-Formstein, Verfahren zu dessen Herstellung sowie Verwendung |
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