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DE29915242U1 - Gießform für eine Zwischengußverschweißung zweier Werkstücke - Google Patents

Gießform für eine Zwischengußverschweißung zweier Werkstücke

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DE29915242U1
DE29915242U1 DE29915242U DE29915242U DE29915242U1 DE 29915242 U1 DE29915242 U1 DE 29915242U1 DE 29915242 U DE29915242 U DE 29915242U DE 29915242 U DE29915242 U DE 29915242U DE 29915242 U1 DE29915242 U1 DE 29915242U1
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riser
casting
rail
risers
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DE29915242U
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Elektro Thermit GmbH and Co KG
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Elektro Thermit GmbH and Co KG
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    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B11/00Rail joints
    • E01B11/44Non-dismountable rail joints; Welded joints
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K23/00Alumino-thermic welding
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K2101/00Articles made by soldering, welding or cutting
    • B23K2101/26Railway- or like rails

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Structural Engineering (AREA)
  • Compositions Of Oxide Ceramics (AREA)

Description

Gießform für eine Zwischengußverschweißung zweier Werkstücke
Die Erfindung bezieht sich auf eine Gießform entsprechend dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Eine Zwischengußverschweißung zweier Schienenenden ist in der Form der aluminothermisehen Schweißverfahren bekannt. Diese Verfahren basieren &iacgr;&ogr; auf der starken Affinität von Aluminium zu Sauerstoff, welche zur Reduktion von Eisenoxiden benutzt wird, wobei diese Reaktion stark exotherm ist und die zur Aufschmelzung der Reaktanden, im wesentlichen Al und Fe2 O3 erforderliche Wärme liefert. Die Reaktanden liegen als feinkörniges gleichmäßig verteiltes Gemisch vor, dem zur Dämpfung der Reis aktion Stahlpartikel und ggf. Stahlbildner wie z.B. C, Mn, Cr, Mo usw. zugegeben werden. Dieses Reaktionsgemisch wird in einer definierten Menge in einen Reaktionstiegel eingebracht, der auf eine, die zu verschweißenden Schienenenden umgebende Gießform aufgesetzt wird, wobei nach erfolgter Zündung des Gemischs beispielsweise mittels eines Zünd-Stäbchens der Reduktionsvorgang eingeleitet wird, der zur Bildung eines schmelzflüssigen Schweißgutes führt, welches im wesentlichen aus Eisen und einer auf diesem aufschwimmenden, im wesentlichen aus Tonerde bestehenden Schlacke führt. Das schmelzflüssige Eisen wird nach erfolgter Trennung von der Schlacke in den durch die Gießform und die Schienenenden begrenzten Gießraum zwecks Durchführung der Zwischengußverschweißung eingegossen.
Das schmelzflüssige Schweißgut soll den Gießraum zur Erzielung eines fehlerfreien Zwischengußgefüges nach Maßgabe einer definierten Gießgeschwindigkeit bzw. Gießzeit ausfüllen, welche unter anderem durch die Wärmeabflußbedingungen, insbesondere Abkühlgeschwindigkeiten im Be-
Elektro-Thermit GmbH ···: .: ,··..*# ; ;j ^40/30
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reich der Wandungen der Gießform bestimmt wird. Die Abkühlgeschwindigkeit wird durch das Wärmeleitvermögen der Schiene jedoch auch durch das Volumen des Gußkörpers sowie dessen Geometrie beeinflußt. In Abhängigkeit von örtlichen unterschiedlichen Abkühlgeschwindigkeiten und - hiermit zusammenhängend - örtlich unterschiedlichen Temperaturen vollzieht sich der Kristallisationsprozeß der Schmelze, wobei es unterhalb von Temperaturen von etwa 550 0C bis 650 0C, auch aufgrund örtlich unterschiedlichen Schwindungsverhaltens zur Ausbildung von Eigenspannungen kommt. Nachdem die hauptsächliche Belastung des Schienenprofils eine Biegeschwingbeanspruchung ist, welche insbesondere im Schienenfuß Zugspannungen zur Folge hat. kann durch diese Eigenspannungen die Belastbarkeit des Schienenprofils erheblich gemindert werden.
Eine zur Verwendung beim Zwischengußverschweißen zweier Schienenenden bestimmte Gießform ist beispielsweise aus der DE 196 20 374 bekannt. Diese besteht aus zwei, an das Schienenprofil angepaßten Formhälften, die üblicherweise aus wasserglasgebundenem Quarzsand bestehen, wobei diese Formhälften den Bereich zwischen den zu verschweißenden Schienenenden seitlich umfassen und wobei der, durch die Stirnseiten der Schienenenden und die Formhälften umgebene Gießraum im übrigen durch einen feuerfesten Sand gegenüber dem Schienenprofil abgedichtet wird. Zur Vermeidung von Lunkerbildung bzw. zum Ausgleich des durch die Erstarrung bedingten Schwundmaßes ist die Gießform mit einem System von Hauptsteigern bzw. Speisern versehen, die sich seitlich neben der Schienenverbindung innerhalb der Wandung der Gießform erstrecken. In diesen Steigern findet der Erstarrungsprozeß des Metalls seinen Abschluß und es wird das Volumen dieser Steiger in Abhängigkeit von dem Schwundmaß, der Erstarrungszeit und dem Erstarrungsverhalten des Gußkörpers mit der Maßgabe bestimmt, daß dieses zuletzt erstarrt. Ferner ist die Gießform mit einer Reihe von Nebensteigern versehen, die zusammen mit dem Hauptsteiger eine Einheit bilden. Auch in den Neben-
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Elektro-Thermit GmbH \,1 &iacgr;: ?
: :·:· : - &Lgr;* &igr;* : '"VfM 1999
steigern findet wie in den Hauptsteigern der Erstarrungsprozeß seinen Abschluß.
Um möglichst gleichförmige Abkühl bedingungen sowie niedrige Abkühlgeschwindigkeiten zu erreichen, nämlich mit dem Ziel einer Reduzierung möglicher Eigenspannungen ist bei dieser bekannten Gießform der Flächenschwerpunkt der Querschnittsfläche des Hauptsteigers auf einer Seite der Längsmittelebene der Gießform in einem Abstand von der Seitenkante des Schienenfußes angeordnet, der quantitativ durch die Breite des Schienenfußes festgelegt ist, wobei ferner die Querschnittsfläche des Nebensteigers auf einer Seite der Längsmittel ebene in Abhängigkeit von der Querschnittsfläche des Hauptsteigers gewählt ist. Weiterhin ist der Flächenschwerpunkt der Querschnittsfläche der gesamten Querschnittsflächen des Nebensteigers/der Nebensteiger in Abhängigkeit von der Breite des Schienenfußes bemessen. Infolge dieser Plazierung und Querschnittsgestaltung der Haupt- und Nebensteiger ergibt sich eine Vergleichmäßigung und Verlangsamung des Abkühlprozesses des Schweißgutes sowie eine bedeutende Verminderung von Eigenspannungen.
Gußwerkstoffe nehmen bekanntlich beim Schmelzen, Vergießen und Erstarren Gase auf, wobei die Löslichkeit der Gase im allgemeinen temperatur- und druckabhängig ist. Eisenschmelzen können bei der jeweiligen Gießtemperatur beträchtliche Gasmengen gelöst enthalten, wobei die Gaslöslichkeit bei der Abkühlung aus dem flüssigen Zustand nach Unterschreiten der Liquidustemperatur sprunghaft abnimmt. Die in dem erstarrten Gußwerkstoff ausgeschiedenen Gase können zur Bildung von Gußfehlern in der Form von Gasblasen bzw. Gaslunkern führen, wobei über den Steiger bzw. Speiser in Abhängigkeit unter anderem von der Abkühl geschwindigkeit nur ein Teil der in der Schmelze gelösten Gasmenge ausgeschieden werden kann. Kleine Gasblasen, die nicht oder nur langsam in der erstarrenden Schmelze aufsteigen können, werden somit
Elektro-Thermit GmbH .' *I : IWI; J: if..' .: 114240/30
*fi: '3i'M# 1999
in der Erstarrungsfront eingeschlossen und verursachen Porenbildung. Diese porösen Bereiche des Zwischengußgefüges sind Bereiche verminderter mechanischer Festigkeit.
Zur Vermeidung von Lunkerbildung, die auf die unvermeidbare Kontraktion des schmelzflüssigen Metalls bei Übergang in den festen Zustand zurückführbar ist, wobei Innenlunker von Außenlunker unterschieden werden, dient der Steiger bzw. Speiser, aus dem Schmelze in diese Hohlräume nachfließen kann. Dies setzt allerdings voraus, daß die
&igr; . : &iacgr;&ogr; Schmelze im Steiger später erstarrt als im eigentlichen Zwischengußbe- " "
reich und daß ein innerer Kanal vorhanden ist, über den die Schmelze ·
im Steiger mit den noch flüssigen Bereichen des Zwischengußgefüges in &igr;""'. Verbindung steht. In jedem Fall zu vermeiden ist somit ein Zustand, j**:*; bei dem schmelzflüssige Bereiche des Zwischengußgefüges von bereits erstarrten Bereichen umgeben sind. Das Erstarrungsverhalten eines Guß- *.:..' Werkstücks hängt bekanntlich von dem Verhältnis seines Volumens zu *.:..' seiner Oberfläche ab und es muß die Gestaltung der Steiger, und zwar sowohl deren Masse als auch deren Anschlußquerschnitte an das Zwischengußgefüge diesem Umstand Rechnung tragen. Dieses Verhalten liefert zugleich den Ansatz wie die Geometrie des Steigers im allgemeinen zu wählen ist, so daß dessen Erstarrungszeit langer als diejenige des Zwischengußgefüges ausfällt.
Angewandt auf die aluminothermische Verschweißung zweier Schienenenden bedeutet dies, daß ein besonderes Augenmerk auf mechanisch hoch beanspruchte Teile des Schienenprofils gerichtet werden muß, in denen ein einwandfreies, d.h. frei von Porosität ausgebildetes Gußgefüge bei möglichst niedrigen Eigenspannungen vorhanden sein muß.
Insbesondere handelt es sich bei dem Schienenfußbereich sowie dem Übergangsbereich zwischen Schienenfuß und Schienensteg um auf Zug
Elektro-Thermit GmbH .' &Iacgr; I l'm\"l*. J: If..* I Il 4i40/30
•Si I * 3(T*5\ugusfc 1999 ·· ··· ····· ·*. ·· ·* *·
hochbeanspruchte Teile, von deren einwandfreiem Zustand ein maßgeblicher Einfluß auf die Belastbarkeit der Schienenverbindung ausgeht.
Es ist die Aufgabe der Erfindung, eine Gießform der eingangs bezeichneten Art dahingehend auszugestalten, daß neben einer verbesserten Speiserwirkung eine verbesserte Gasausscheidung gegeben ist und die Ausbildung poröser Bereiche des Zwischengußgefüges insbesondere in den mechanisch hoch beanspruchten Abschnitten der Schienenverbindung wirksam unterdrückt wird. Gelöst ist diese Aufgabe bei einer solchen Gieß-&iacgr;&ogr; form durch die Merkmale des Kennzeichnungsteils des Anspruchs 1.
Erfindungswesentlich ist hiernach, daß jeder Steiger eine in Längsrichtung der Schienenenden orientierte langgestreckte Querschnittsform aufweist, deren Längen-Breiten-Verhältnis innerhalb des Bereiches von 1,05 bis 10 liegt. Die Hauptsteiger sind bezüglich der sich in Längsrichtung der Schienenenden erstreckenden Vertikal ebene symmetrisch angeordnet, wobei festgestellt wurde, daß durch diese Gestaltung der Anschlußquerschnitte der Hauptsteiger an den Gießraum die in der Schmelze gelösten Gase, die mit zunehmender Abkühlung aus der Schmelze ausfallen und sich zu Gasblasen vereinigen, in der Schmelze ungehindert aufsteigen und wirksam ausgeschieden werden können. Die infolge der Abkühlung der Schmelze zunehmende Viskosität verlangsamt bekanntlich ein Aufsteigen, insbesondere kleiner Gasblasen. Infolge der langgestreckten Ausgestaltung der Steiger wird jedoch ein großer Bereich der Längserstreckung der Gießform erfaßt, so daß auch kleine Gasblasen über den Steiger auf kürzestem Wege aus dem Gießraum austreten können. In Verbindung mit einer solchen Gestaltung des Steigers, wonach dieser eine längere Erstarrungszeit als der Gießraum aufweist, d.h. daß aus diesem während des Erstarrungsprozesses Schmelze und insbesondere Wärme in den Gießraum nachgeführt wird, so daß der Erstarrungsvorgang insgesamt verlangsamt wird, ist somit die Möglichkeit einer optimalen Entgasung der Schmelze und damit einer Vermeidung der
Elektro-Thermit GmbH .* &Iacgr; I &iacgr; *·*.**· J S S i *. -" &iacgr; &idigr;&Sgr; 4^40/30
&Pgr;:?&Lgr;: # &iacgr;>&* 1999
Ausbildung poröser Bereiche des Zwischengußgefüges zwischen den Schienenenden gegeben.
Die Merkmale der Ansprüche 2 und 3 sind auf die weitere Ausgestaltung der Querschnittsform des Steigers gerichtet. Diese erstreckt sich hiernach im wesentlichen über die gesamte Breite der Schweißfuge und kann eine ovale, elliptische oder auch rechteckige Querschnittsform aufweisen bzw. aus Rechtecken, Dreiecken, Rhomben, Kreisabschnittsflächen oder dergleichen zusammengesetzt sein. Auch auf diesem Wege wird
&igr; . : &iacgr;&ogr; dazu beigetragen, die aus dem Volumen der Schmelze infolge der Abküh- ** "
lung ausfallenden Gase zu sammeln und über den Speiser möglichst un- *
behindert, d.h. auf kürzestem Wege abzuführen, und zwar trotz der mit :****;
sinkender Temperatur zunehmenden Viskosität der Schmelze. |*#.*;
Die Merkmale der Ansprüche 4 und 5 sind auf die Plazierung der Quer- *.:..' schnittsformen des Hauptsteigers und auch der Nebensteiger gerichtet. *.:..' Indem diese in Abhängigkeit von der Breite des Schienenfußes innerhalb der dargelegten Bereiche angeordnet werden, wird durch das sich innerhalb der Hauptsteiger bzw. der Nebensteiger befindliche schmelzflüssige Metall eine Wärmespeicherwirkung ausgeübt, die einen vergleichmäßigenden Einfluß auf die Abkühlverhältnisse des Zwischengußgefüges ausübt und auf diese Weise ebenfalls zu einer Verlangsamung des Abkühlprozesses beiträgt. Gleichzeitig wird auf diesem Wege ein Beitrag zu einer Verminderung von Eigenspannungen geleistet.
Die Erfindung wird im folgenden unter Bezugnahme auf die in den Zeichnungen schematisch wiedergegebenen Ausführungsbeispiele näher erläutert werden. Es zeigen:
Fig. 1 einen Vertikalschnitt einer Schienenverbindung entsprechend einer Ebene I-I der Fig. 2;
Elektro-Thermit GmbH .' &Iacgr; I I WiJ S:J;.·" &iacgr; &Sgr;&idigr; Φ40/30
Fig. 2 eine Teil darstellung der Schienenverbindung im Schnitt entsprechend einer Ebene II-II der Fig. 1 mit Darstellung der schienenfußsei tigen Querschnitte von Haupt- und Nebensteiger;
Fig. 3 eine Darstellung ähnlich derjenigen der Fig. 2 mit einer anderen Ausgestaltungsform von Haupt- und Nebensteiger;
Fig. 4 eine weitere Ausgestaltung der Querschnittsformen von Haupt- und Nebensteiger in einer der Fig. 2 entsprechenden Darstellung;
Fig. 5 eine alternative Ausgestaltung der Querschnittsgeometrien von |*
Haupt- und Nebensteiger in einer Darstellungsform entsprechend derje- .'
nigen nach Fig. 1.
«. Die Fig. 1 und 2 zeigen eine aluminothermisch erzeugte Schweißverbin- ', dung zwischen zwei Schienenenden 1, 2, deren jeweilige Stirnseiten im Verbindungsbereich um die dort bestehende Schweißlücke 3 voneinander beabstandet sind. Symmetrisch bezüglich einer vertikalen Quermittelebene 4 der Schweißlücke 3 erstreckt sich der Schweißwulst 5, der das Schienenprofil im übrigen, wie insbesondere auch Fig. 1 zeigt, seitlich überragt.
Die Quermittel ebene 4 bildet zugleich eine Symmetrieebene der Schweißlücke 3.
Das Schienenprofil der Schienenenden ist ein übliches, d.h. es besteht dieses aus einem die Fahr- bzw. Funktionsfläche beinhaltenden Schienenkopf 6, einem Schienensteg 7 und einem Schienenfuß 8. Das Schienenprofil ist im übrigen symmetrisch ferner bezüglich einer vertikalen Längsmittel ebene 9, die sich senkrecht zu der genannten Quermittelebene 4 erstreckt.
Elektro-Thermit GmbH
: *:; ' 5>? 1999
Zur Durchführung der aluminothermisehen Schweißung werden zunächst die zu verbindenden Schienenenden nach Maßgabe der Bereitstellung einer Schweißlücke 3 von definierter Breite - In Längsrichtung der Schienenenden gesehen - zueinander ausgerichtet. Anschließend wird die Schweißlücke von einer Im allgemeinen zweiteilig ausgebildeten Gießform umgeben, die mittels bestimmter Haltevorrichtungen fixiert wird, so daß sich ein Im wesentlichen durch die Stirnselten der Schienenenden und Im übrigen durch Innenwandungen der Gießform umgrenzter Gießraum ergibt, der zwecks Durchführung der Schweißung mit aluminothermisch erzeugtem schmelzflüssigem Stahl auszufüllen 1st. Infolge des Einbringens des Stahles In den Gießraum ergibt sich ein oberflächliches Aufschmelzen der Schienenenden statt, wobei sich nach erfolgter Erstarrung der Schmelze eine feste Verbindung zwischen den Schienenenden ergibt.
Die zeichnerisch nicht wiedergegebene Gießform 1st mit einer Anordnung von Haupt- sowie Nebensteigern versehen, deren Zweck darin besteht, den Erstarrungsprozeß der Schmelze mit Hinblick auf eine Vermeidung von Lunkerbildung dadurch zu steuern, daß an kritischen Bereichen Wärme nachgeführt wird, daß der Erstarrungsprozeß insgesamt verlangsamt wird und demzufolge ein Entweichen von Gasen ermöglicht wird, so daß Gaseinschlüsse zwischen der Wandung der Gießform und der Schmelze verhindert werden. Sowohl in den Hauptsteigern als auch den Nebensteigern befindet sich unmittelbar nach Abschluß des Eingießvorgangs Schmelze, wobei das Volumen der Steiger sowie der Luftkanäle und insbesondere deren Anschlußquerschnitte an den Gießraum der oben dargelegten Zweckbestimmung Rechnung tragen müssen.
In der Zeichnung sind lediglich die Durchstoßflächen der Hauptsteiger 10 sowie der Nebensteiger 11 relativ zu dem Schweißwulst 5 gezeigt.
Elektro-Thermit GmbH .* *! i IV.'*IJ SiÜ··* &iacgr; &idigr;&iacgr; 4240/30
Die Hauptsteiger 10 sowie die Nebensteiger 11 sind symmetrisch sowohl bezüglich der Quermittel ebene 4 als auch der Längsmittelebene 9 angeordnet. So befinden sich in dem in Fig. 2 gezeigten Ausführungsbeispiel beiderseits der Längsmittel ebene 9 jeweils ein Hauptsteiger 10 und ein Nebensteiger 11. Wesentlich ist, daß die Querschnittsform des Hauptsteigers 10 eine in Längsrichtung der Schienenenden 1, 2 langgestreckte, oval artige, aus einem Rechteck 12 und zwei sich an dessen beide Schmalseiten anschließenden Halbkreisflächen 13 zusammengesetzte ♦
&iacgr;&ogr; Querschnittsfläche ist. Der Flächenschwerpunkt der Querschnittsfläche ** '*
des Hauptsteigers 10 ist mit der Maßgabe von der Außenkante 14 der *\ Schienenenden 1, 2 beabstandet, daß dieser Abstand a dem O.lfachen bis &Ggr;"**&igr;
0, 4fachen der Breite b des Schienenfußes 8 entspricht. :*V:
Die Durchstoßfläche des Nebensteigers 11 weist eine kreisförmige Querschnittsfläche auf und ist mit der Maßgabe angeordnet, daß der Abstand c des Flächenschwerpunktes des Nebensteigers 11 mit der Maßgabe von dem Scheitelpunkt 15 des Schweißwulstes 5 beabstandet ist, daß dieser Abstand c dem 0,03fachen bis 0,30fachen der Breite b des Schienenfußes 8 entspricht.
Eine solche Konstellation der geometrischen Gestaltung der Querschnitte des Hauptsteigers 10 sowie des Nebensteigers 11 in Verbindung mit deren Anordnung relativ zu der Außenkante 14 sowie dem genannten Scheitelpunkt 15 ermöglicht einen verlangsamten Erstarrungsverlauf, ein Entweichen auch relativ kleinerer Gasblasen und somit die Vermeidung der Ausbildung eines porösen Gefüges insbesondere im Übergangsbereich von Schienenfuß und Schienensteg.
Bei den in den Fig. 3 bis 5 dargestellten alternativen Ausführungsbeispielen der Ausgestaltung der Querschnittsgeometrien von Hauptsteigern und Nebensteigern sind Funktionselemente, die mit demjenigen der Fig.
Elektro-Thermit GmbH .* ". I J V.*#i &iacgr; &iacgr;:&iacgr;&iacgr;.·* · &idigr;&idigr; ^40/30
\.: .:.' :..s!.l:.:.nJ.»::..:' 3ö;5Aug5St 1999
1 und 2 übereinstimmen, entsprechend beziffert, so daß auf eine diesbezüglich wiederholte Beschreibung verzichtet werden kann.
Das In Flg. 3 gezeigte Ausführungsbeispiel unterscheidet sich von demjenigen der Flg. 2 lediglich durch die Querschnittsgeometrie des Hauptstelgers 16. Diese weist wiederum eine sich In Längsrichtung der Schienenenden 1, 2 erstreckende langgestreckte Querschnittsgestalt auf, die aus zwei, an Ihren Grundselten aneinandergesetzten gleichschenkligen Dreiecken 17 zusammengesetzt 1st. Hinsichtlich der Anordnung des Hauptstelgers 16 sowie des Nebensteigers 11 gelten die Ausführungen zu Flg. 2 sinngemäß. Insbesondere besteht wiederum eine symmetrische Anordnung sowohl bezüglich der Quermittel ebene 4 als auch der sich zu dieser Quermittel ebene 4 senkrecht erstreckenden Längsmittelebene 9.
Bei dem In Flg. 4 gezeigten Ausführungsbeispiel entspricht die Querschnittsform des Hauptstelgers 16 derjenigen gemäß Flg. 3, wohingegen nunmehr jedoch anstelle eines Nebensteigers zwei Nebensteiger 18 von jeweils kreisförmiger Querschnittsgestalt und In symmetrischer Anordnung bezüglich der Quermittel ebene 4 vorgesehen sind. Symmetrie bei dieser Anordnung besteht auch bezüglich der Längsmittel ebene 9.
Bei dem In Flg. 5 wiedergegebenen Ausführungsbeispiel hingegen 1st eine Querschnittsfläche des Hauptstelgers entsprechend derjenigen gemaß Flg. 2 vorgesehen, wobei die Anordnung der Nebensteiger 18 entsprechend derjenigen der Flg. 4 vorgenommen worden 1st.
Die Querschnittsbemessung der auf einer Seite des Schienensteges befindlichen Nebensteiger und derjenigen des Hauptstelgers kann In an sich bekannter Welse derart vorgenommen werden, daß die gesamte Querschnittsfläche der Nebensteiger auf dieser einen Seite dem 0,(Machen bis 20fachen vorzugsweise dem 0,(Machen bis 2,0fachen der Quer-
EMtro-Thermit GmbH .| &Iacgr; '. IV.*** &Sgr; *:&iacgr;&iacgr;..* ^ &iacgr; &idigr; &iacgr;# J240/30
• * &idigr; "· *!&idigr;· *.****·# **3?)* «August 1999
schnittsfläche der Hauptsteiger entspricht. Nebensteiger und Hauptsteiger sind in ihrer Wirkung als Einheit zu sehen.
Bei der Bemessung des/der Steiger ist zu berücksichtigen, daß dieser/diese erst nach der Schmelze zwischen den Schienenenden in den festen Zustand übergehen sollen. Darüber hinaus muß der Steiger bzw. Speiser eine solche Höhe aufweisen, daß ein ausreichendes Druckniveau zum Nachführen von Schmelze in den Gießraum zur Verfügung steht. Die bekannten Gesetzmäßigkeiten insbesondere geometrischer Art, wonach für &iacgr;&ogr; den zeitlichen Erstarrungsverlauf unter anderem das Verhältnis von Oberfläche zum Volumen einer Schmelze eine Rolle spielt, liefern hinreichende Anhaltspunkte zur Bemessung der Querschnittsfläche des Steigersystems.

Claims (5)

1. Gießform für die Zwischengußverschweißung zweier Schienenenden (1, 2), bestehend aus an das Schienenprofil angepaßten, die Schweißlücke (3) überdeckenden, aus einem feuerfesten Werkstoff bestehenden Formwandungen, wobei deren Gießraum im übrigen durch die Stirnseiten der Schienenenden (1, 2) begrenzt ist, wobei in die Formwandungen ein System von Hauptsteigern (10, 16) und Nebensteigern (11, 18) eingearbeitet ist, wobei sich die Hauptsteiger (10, 16) und die Nebensteiger (11, 18) symmetrisch bezüglich einer vertikalen Quermittelebene (4) und einer vertikalen Längsmittelebene (9) der Schienenenden (1, 2) erstrecken, dadurch gekennzeichnet,
- daß jeder Hauptsteiger (10, 16) eine in Längsrichtung der Schienenenden (1, 2) verlaufende langgestreckte Querschnittsform aufweist und
- daß das Verhältnis der Länge X der Querschnittsform zu deren Breite Y senkrecht zu der Länge X in dem Bereich von 1,05 bis 10 liegt.
2. Gießform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
- daß sich die Querschnittsform des Steigers (10, 16) im wesentlichen über die gesamte Breite der Schweißlücke (3) erstreckt.
3. Gießform nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
- daß die Querschnittsform des Steigers (10,16) oval, elliptisch rhombisch oder rechteckig ist bzw. aus Rechtecken, Dreiecken. Kreisabschnittsflächen oder in sonstiger Weise gekrümmten Abschnittsflächen zusammengesetzt ist.
4. Gießform nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
- daß der Flächenschwerkpunkt des Steigers (10,16) nach Maßgabe eines Abstands (a) von der Außenkante (14) der Schienenenden (1, 2) beabstandet ist, wobei der Wert von (a) in Abhängigkeit von dem Wert der Schienenfußbreite (b) in einem Bereich von 0,1 b bis 0,4 b liegt.
5. Gießform nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
- daß sich der Flächenschwerpunkt des Nebensteigers (11) bzw. der Nebensteiger (18) nach Maßgabe eines Abstands (c) von dem Scheitelpunkt (15) eines Schweißwulstes (5) beabstandet befindet, wobei der Wert von (c) in Abhängigkeit von der Schienenfußbreite (b) in einem Bereich von 0.03 b bis 0.30 b liegt.
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