DE29914389U1 - Erlebnisanlage - Google Patents
ErlebnisanlageInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63B—APPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
- A63B7/00—Freely-suspended gymnastic apparatus
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63B—APPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
- A63B9/00—Climbing poles, frames, or stages
Landscapes
- Health & Medical Sciences (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- Physical Education & Sports Medicine (AREA)
- Emergency Lowering Means (AREA)
Description
1
Erlebnisanlage
Erlebnisanlage
Die Erfindung betrifft eine Erlebnisanlage in Form eines über Grund angeordneten, unter Einsatz von Muskelkraft und/oder Geschicklichkeit zu bewältigenden Parcours.
In bekannten Erlebnisanlagen mit mehreren Stationen sind die Besucher passiv und werden, beispielsweise in oder auf Wagen, Kabinen od. dgl. sitzend, durch eine die verschiedensten optische, akustischen und andere Eindrücke vermittelnde Anlage befördert. Eine derartige Anlage in Form ein Geisterbahn od. dgl. ist beispielsweise der DE 16 03 176 A zu entnehmen, in der Fahrgastträger entlang überkopf verlaufender Schienen bewegt werden.
Die Erfindung bezweckt eine Erlebnisanlage, in der die Besucher einen Parcours mit verschiedenen Stationen aktiv bewältigen, sodaß die Intensität der verschiedenen Sinneseindrücke gesteigert ist.
Erfindungsgemäß wird dies durch eine dem Parcours folgende Schiene mit einer den bzw. jeden Benutzer begleitenden Absturzsicherung erreicht. Durch die begleitende Absturzsicherung kann der Hindernisparcours Stationen auch mit sehr hohem Absturzrisiko enthalten, sodaß eine beträchtliche Steigerung des Nervenkitzels möglich wird. Die begleitende Absturzsicherung umfaßt vorzugsweise jeweils einen an der Schiene rollenden oder gleitenden Wagen mit einem herabhängenden Brust- und/oder Sitzgeschirr. Die dauernd gegebene Absturzsicherung erlaubt es den Hindernisparcours mit zumindest zwei nacheinander zu passierenden Stationen zu versehen, wobei den Stationen und/oder den Übergängen zwischen den Stationen in natürlicher Weise nicht begehbare Bereiche zugeordnet sind.
Unter der Wendung „in natürlicher Weise nicht begehbarer Bereich" werden Abschnitte des Parcours verstanden, in denen ein normales, aufrechtes Gehen aus den verschiedensten Gründen nicht möglich ist, sondern durch eine andere Fortbewegungsart ersetzt werden muß. Die Gründe dafür können bei über dem Boden angeordneten Stationen beispielsweise darin liegen, daß keine geschlossene fester Gehfläche vorhanden ist, daß das Vorankommen erschwerende Gegenkräfte wirken, usw..
In einer ersten Ausführung der Erlebnisanlage sind die einzelnen Stationen an Seilen od. dgl., die mit größerem Abstand oberhalb eines in üblicher Weise begehbaren Bodens enden, von einer Stützkonstruktion abgehängt. Durch die Aufhängung der Station an einem oder mehreren freien Seilen ergeben sich bevorzugt schwankende oder schwingende Fußstützflächen bzw. Fußaufstellflächen, wobei Übergänge zwischen den Stationen beispielsweise durch verspannte oder schwingende Plattformen oder durch schwingende Seile gebildet sein können.
In einer Ausführung ist bevorzugt vorgesehen, daß die schwankende oder schwingende Fußstützfläche an vier Seilen aufgehängt ist, die paarweise beiderseits der oberhalb verlaufenden Scheine angeordnet ist.
In einer weiteren bevorzugten Ausführung ist zumindest ein in natürlicher Weise nicht begehbarer Bereich auf einzelne Tritte beschränkt, die beispielsweise an einem schmalen Sims oder an an einem Ende vertikal frei aufgehängten Säulen od. dgl. vorgesehen sind.
Um die begleitenden Absturzsicherungen am Ende des Parcours nicht zum Anfang transportieren zu müssen, ist weiters bevorzugt vorgesehen, daß der Parcours als Rundkurs ausgebildet ist.
Nachstehend wird nun die Erfindung anhand der beiliegenden Zeichnung näher beschrieben, ohne darauf beschränkt zu sein.
Es zeigen:
Fig. 1 einen schematischen Grundriß einer erfindungsgemäßen Erlebnisanlage, und
Fig. 2 eine schematische Darstellung der benutzerbegleitenden Absturzsicherung.
Eine Erlebnisanlage weist ausgehend von einem Startplatz 1 eine in einer beliebigen Linie geführte Folge von zu bewältigenden Stationen 2 auf, die am Startplatz 1 wieder endet. Die Stationen 2 bilden einzelne vom Benutzer bzw. Besucher zu bewältigende Hindernisse, wobei nicht nur die Stationen 2 selbst, sondern auch die Übergänge 3 zwischen den Stationen 2 den Einsatz von Muskelkraft und/oder Geschicklichkeit erfordern. Um die Sinneseindrücke zu intensivieren, ist der gesamte Parcours in größerer Höhe, beispielsweise 10 Meter über dem Boden angeordnet und weist eine Absturzsicherung auf,
sodaß die Benutzer den Parcours letztlich gefahrlos passieren können. Entlang des Parcours ist hiefür eine Schiene 6 an oberen Trägern 10 montiert, in der ein Wagen 7 od. dgl. verfahrbar ist. Die Schiene weist bevorzugt ein umgekehrtes U-Profil mit nach innen hochgebogenen Endstegen auf, in denen der bevorzugt Rollen bzw. Räder aufweisende Wagen 7 geführt ist. Vom Wagen 7 hängt, wie aus Fig. 2 ersichtlich, ein Seil 8 nach unten, an dessen Ende ein Brust- und/oder Sitzgeschirr 9 für den Benutzer vorgesehen ist, der in der für die Bewältigung der ebenfalls an Seilen 5 aufgehängten Stationen 2 günstigen Höhe hängt. Je nach Art der Stationen 2 verläuft die Schiene 6 seitlich oberhalb des Hindernisses, wenn dieses nur an einem oder mehreren hintereinander angeordneten Seiten 5 aufgehängt ist, oder mittig oberhalb des Hindernisses, wenn dieses an Seilpaaren aufgehängt ist. Der Wagen 7 weist keinen Antrieb auf, sondern wird durch den Benutzer mitbewegt. In den Übergängen 3 können auch Rastplätze vorgesehen sein, die durch an vier Seilen 5 aufgehängte Plattformen 4 od. dgl. gebildet sind.
Die Stationen 2 können verschiedene Hindernisse umfassen, beispielsweise das in Fig. 2 gezeigte vertikal hängende Netz mit Bereichen, in denen Seilabschnitte fehlen, an vier Seilen 5 horizontal hängende Balken, die entsprechend schwingen, vertikal hängende Säulen, an denen einzelne Tritte vorgesehen sind, eine Kletterwandquerpassage mit schmalen Tritten, Hängebrücken mit fehlenden Bereichen, usw..
• · ♦·«
Claims (8)
1. Erlebnisanlage in Form eines über Grund angeordneten, unter Einsatz von Muskelkraft und/oder Geschicklichkeit zu bewältigenden Parcours, gekennzeichnet durch eine dem Parcours folgende Schiene (6) mit einer einen Benützer begleitenden Absturzsicherung.
2. Erlebnisanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Schiene (6) ein vom Benützer mitbewegter Wagen mit einem herabhängenden Brust- und/oder Sitzgeschirr (9) angeordnet ist.
3. Erlebnisanlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Hindernisparcours zumindest zwei nacheinander zu passierende Stationen (2) aufweist, wobei den Stationen (2) und/oder den Übergängen (3) zwischen den Stationen (2) in natürlicher Weise nicht begehbare Bereiche zugeordnet sind.
4. Erlebnisanlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest ein in natürlicher Weise nicht begehbarer Bereich eine schwankende oder schwingende Fußstützfläche (4) aufweist.
5. Erlebnisanlage nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die schwankende oder schwingende Fußstützfläche (4) an vier Seilen (5) aufgehängt ist, die paarweise beiderseits der oberhalb verlaufenden Schiene (6) angeordnet sind.
6. Erlebnisanlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest ein in natürlicher Weise nicht begehbarer Bereich auf einzelne Trittflächen beschränkt ist.
7. Erlebnisanlage nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zweier Trittflächen zueinander größer als eine natürliche Schrittlänge ist.
8. Erlebnisanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Parcours als Rundkurs ausgebildet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29914389U DE29914389U1 (de) | 1999-08-17 | 1999-08-17 | Erlebnisanlage |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29914389U DE29914389U1 (de) | 1999-08-17 | 1999-08-17 | Erlebnisanlage |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29914389U1 true DE29914389U1 (de) | 2000-02-03 |
Family
ID=8077628
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29914389U Expired - Lifetime DE29914389U1 (de) | 1999-08-17 | 1999-08-17 | Erlebnisanlage |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29914389U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102010050404A1 (de) * | 2010-11-03 | 2012-05-03 | Ulrich Hartmann | Senkrechter Rundlauf für jedermann an großem Torbogen |
| DE102023204663A1 (de) * | 2023-05-17 | 2024-11-21 | Kübler Sport GmbH | Hallenkletteranlage und Halle |
-
1999
- 1999-08-17 DE DE29914389U patent/DE29914389U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102010050404A1 (de) * | 2010-11-03 | 2012-05-03 | Ulrich Hartmann | Senkrechter Rundlauf für jedermann an großem Torbogen |
| DE102023204663A1 (de) * | 2023-05-17 | 2024-11-21 | Kübler Sport GmbH | Hallenkletteranlage und Halle |
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