DE29913898U1 - Rollenausbildung zur Verschiebung von Eisenbahn-Weichenschienen - Google Patents
Rollenausbildung zur Verschiebung von Eisenbahn-WeichenschienenInfo
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Description
Patent- und Rechtsanwälte European Trademark Attorneys
Lewald & Partner · Rindermarkt 6 · D-80331 München
Dietrich Lewald, Dipl.-lng. Patentanwalt
European Patent Attorney
Michael Märsche Rechtsanwalt, Karlsruhe Uta Lewald-Märsche Rechtsanwältin, Karlsruhe
Rindermarkt 6
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Rollenausbildung zur Verschiebung von Eisenbahnweichenschienen
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Rollenausbildung zur Verschiebung von
Eisenbahnweichensctiienen
Eisenbahnweichensctiienen
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Rollenausbildung für die Verschiebung von Weichenschienen von Gleisrückmaschinen, wie sie gewöhnlich bei Schienenwegen verwendet werden. Dem Fachmann der Verschiebung von Weichenschienen ist bekannt, daß die Weichen der Schienenwege mit Gleisrückvorrichtungen, besser bekannt als AMV (track shifting apparatuses), versehen sind, die oft Reinigungs- und Schmierarbeiten, um sie am Blockieren zu hindern, erfordern.
Solche häufigen Wartungs- und Reinigungsarbeiten stellen sich aufgrund von Reibung der Weichenschienen gegen den Gleitstuhl sowie aufgrund der Verschmutzung, die im Ballast sowie im Gleitstuhl selbst stattfinden, ein.
In Praxis sind es oft etwa acht monatliche Eingriffe in den
Schienenweg zum Reinigen und Warten der Gleisrückvorrichtungen, was Stillstand im regulären Betrieb der Vorrichtungen, die Wartungsarbeiten erfahren mußten, zur Folge hatte.
Schienenweg zum Reinigen und Warten der Gleisrückvorrichtungen, was Stillstand im regulären Betrieb der Vorrichtungen, die Wartungsarbeiten erfahren mußten, zur Folge hatte.
Solche aufeinanderfolgenden Stillstände wegen Wartungsarbeiten erzeugen nicht nur hohe Wartungskosten sondern rufen auch eine Verunreinigung der Umgebung und des Ballastes hervor.
Es ist somit ein Ziel der Erfindung, eine Rollenausbildung für die Verschiebung von Weichenschienen vorzuschlagen, wodurch die monatlichen Wartungs- und Reinigungseingriffe in der AMV von acht auf eins reduziert werden.
Es ist ein anderes Ziel der Erfindung eine Rollenausbildung zur Verschiebung von Schienenweichen vorzuschlagen, die durch die Reibung der Weichenschiene gegen den Gleitstuhl nicht verschleißen.
Ein noch weiteres Ziel der Erfindung besteht in einer Rolleneinrichtung zur Verschiebung von Weichenschienen, die nicht durch die Verunreinigung beeinflußt ist, die im Ballast und auch im Gleitstuhl stattfindet.
Ein weiteres Ziel der Erfindung besteht in einer Rolleneinrichtung zur Verschiebung von Schienenweichen, die nicht eine
Schmierung während der Arbeitsstunden oder Arbeitstage erfordern.
Schmierung während der Arbeitsstunden oder Arbeitstage erfordern.
Noch weiter befaßt sich die Erfindung mit einer Rollenausbildung zur Verschiebung von iSchienenweichen,- wodurch" die Reibung der Weichenschienen gegen den Gleitstuhl während des Betriebes der AMV eliminiert wird, so daß es nicht notwendig wird, die Gleitstühle zu schmieren und dabei die Beanspruchungen der Weichenmaschine zu vermindern.
Gegenstand der Erfindung ist eine Rollenausbildung zur Verschiebung von Eisenbahnweichenschienen, eine Grundstruktur umfassend, die an ihrem Ende mit einer laminaren Sperrippe in stilisierter Gestalt eines horizontalen S versehen ist, wobei diese Struktur zentral mit einem Paar von trapezförmigen Längsplatten, parallel zueinander, versehen ist, jede dieser Längsplatten in ihrem Mittelteil über ein Paar von rechtwinkligen Ausschnitten verfügt, die sich vom oberen Rand bis zur Hälfte von deren Höhe erstrecken, wobei die Enden der Wellen der entsprechenden Rollen an diesen Ausschnitten befestigt sind, unter Ermöglichung der Drehbewegung der Rollen um ihre eigene Achse und relativ zu diesen sie tragenden Längsplatten; auf dem anderen Ende der Grundstruktur eine L-förmige laminare Rippe definiert ist, die auf einem Querträger angebracht ist, welche durch eine U-förmig gebogene Platte mit horizontalen Verlängerungen montiert ist, längliche Löcher vorgesehen sind, durch welche durchgehende Bolzen von diesem Querträger bezogen auf die Eisenbahnschwelle D des Schienenweges gesteckt sind; und das L-förmige Ende mit einem Paar von durchgehenden Löchern versehen ist, durch welche durchgehende Bolzen gesteckt sind, die am Querträger befestigt
sind, wobei jeder der durchgehenden Bolzen durchgeht und mit einer Stahlfeder beaufschlagt ist, wobei deren Enden direkt die Unterseite des L-förmigen Endes und die Oberseite des Mittelteils des Trägers kontaktieren, unter Beaufschlagung durch eine Trennkraft zwischen den letztgenannten Komponenten; und daß die durchgehenden Bolzen am Drehen relativ zum L-förmigen Ende und dem Träger durch einen kleinen horizontal L-förmig ausgebildeten Riegel gehindert sind, wobei letzterer durch Bolzen (8d) an den jeweiligen durchgehenden Bolzen befestigt ist.
Diese und weitere Vorteile und Ziele der Erfindung lassen sich mit einer Rollenausbildung zur Verschiebung von Weichenschienen erreichen. Beispielsweise Aus führungs formen der Erfindung sollen nun mit Bezug auf die beiliegenden Zeichnungen näher erläutert werden, in denen:
Figur 1 eine perspektivische Darstellung einer Weiche (switch point) eines Schienenweges zeigt, der mit der Rollenausbildung zur Verschiebung der Weichenschienen versehen ist;
Figur 2 eine Seitenansicht der Rollenausbildung zur Verschiebung der Weichenschienen ist;
Figur 3 eine Draufsicht auf die Rollenausbildung zur Verschiebung der Weichenschienen ist;
Figur 4 ein Längsschnitt durch die Rollenausbildung zur Verschiebung der Weichenschienen, längs des Pfeiles A der Figur 3 ist, und
Figur 5 ein Schnitt durch die Rolle, welches die Rollenausbildung zur Verschiebung der Weichenschienen integriert, längs der Linie "B-B" der Figur 4 ist.
Nach den Zeichnungen umfaßt die Rollenausbildung zur Verschiebung von Weichenschienen nach der Erfindung eine Grundkonstruktion 10, die an ihrem Ende mit einer laminaren Verriegelungsrippe in Form eines stilisierten horizontalen S ausgebildet ist, wobei diese Struktur 10 zentral mit einem Paar von trapezförmigen Längsplatten 2 parallel zueinander versehen ist und jede
dieser Längsplatten in ihrem Mittelteil ein Paar von rechtwinkligen Ausschnitten 3 trägt, die sich von der Oberkante bis zur Hälfte von ihrer Höhe erstrecken und an denen die Enden der Wellen 4 der entsprechenden Rollen 5 befestigt sind, die nach innen und um die jeweilige Welle 4 ein Paar von Lagern 6 und Halteringen 7 haben, welche die Drehbewegung der Rollen 5 um ihre eigenen Achsen und relativ zu den Längsplatten 2, die sie tragen, wie in den Figuren 2, 3 und 5 gezeigt, ermöglichen.
Auf dem anderen Ende der Grundstruktur 10 ist eine L-förmige laminare Rippe 8 ausgebildet, die auf einem Querträger 11 montiert ist, der"durch eine U-förmige gebogene Platte mit horizontalen Erstreckungen 11a definiert ist, wobei längliche Löcher 11b vorgesehen sind, durch welche durchgehende Bolzen lic von diesem Querträger 11, bezogen auf Eisenbahnschwellen D des
Schienenweges (siehe Figur 1), gesteckt werden.
Schienenweges (siehe Figur 1), gesteckt werden.
Das L-förmige Ende 8 der Grundstruktur 10 ist mit einem Paar von durchgehenden Löchern 8a versehen, durch welche durchgehende Bolzen 8b geführt werden, die am unteren Teil des Querträgers 11 befestigt sind und jeder dieser durchgehenden Bolzen 8b durchgeht und mit einer Stahlfeder 9 versehen ist, wobei ihre Enden direkt die Unterseite des L-förmigen Endes 8 und die obere Seite des Mittelteils des Trägers 11 kontaktieren und dabei eine
Trennkraft zwischen den letztgenannten Komponenten, wie in den Figuren 2 und 4 gezeigt, ausüben.
Trennkraft zwischen den letztgenannten Komponenten, wie in den Figuren 2 und 4 gezeigt, ausüben.
Die durchgehenden Löcher 8b haben Sechskantköpfe und werden daran gehindert, sich relativ zum L-förmigen Ende 8 und dem Träger 11 aufgrund eines horizontal angeordneten L-förmigen Riegels 8c zu drehen, der durch Bolzen 8d an den jeweiligen durchgehenden Bolzen 8b befestigt ist, so daß der vertikale Teil dieser Riegel 8c in Kontakt mit einer der Flächen dieser durchgehenden Bolzen 8b kommen und diesen daran hindern kann, wie in den Figuren gezeigt, sich zu drehen.
Durch diese Art der Ausbildung kann die Rollenausbildung zur
Verschiebung der Weichenschienen es letzteren ermöglichen, auf den Rollen 5 sich derart zu bewegen, daß, befindet sich die Weichenschiene 20 am Ende ihres Öffnungsweges, sie auf die Rollen 5 gesetzt wird und, wenn die Weichenschiene 20 sich am Ende ihres Schließweges befindet, dann ist sie gerade dabei, sich auf den Rollen 5 nach oben zu bewegen, ist also bereit, eine Öffnungsverschiebung zu beginnen.
Die Feder 9 am Beginn der Bewegung der Weichenschiene 20 werden zusammengepreßt und ermöglichen es so der Weichenschiene 20 leichten Zugang zu den Rollen 5 zu geben, wobei es nicht notwendig ist, eine zusätzliche Beaufschlagungskraft von der Weichenmaschine in Anspruch zu nehmen.
Die in der Vorrichtung zur Verschiebung der Weichenschienen verwendeten Rollen 5 können fest oder lösbar sein und das
Dämpfungssystem kann Federn 9 oder Gummi umfassen.
Dämpfungssystem kann Federn 9 oder Gummi umfassen.
Im Hinblick auf eine knappe Darstellung wurde die Erfindung nur anhand einer einzigen Ausführungsform erläutert. Änderungen und Abänderungen liegen im Rahmen der Erfindung.
Claims (1)
- Rollenausbildung zur Verschiebung von Eisenbahnweichenschienen, eine Grundstruktur (10) umfassend, die an ihrem Ende mit einer laminaren Sperrippe (1) in stilisierter Gestalt eines horizontalen 5 versehen ist, wobei diese Struktur (10) zentral mit einem Paar von trapezförmigen Längsplatten (2), parallel zueinander, versehen ist, jede dieser Längsplatten in ihrem Mittelteil über ein Paar von rechtwinkligen Ausschnitten (3) verfügt, die sich vom oberen Rand bis zur Hälfte von deren Höhe erstrecken, wobei die Enden der Wellen (4) der entsprechenden Rollen (5) an diesen Ausschnitten befestigt sind, unter Ermöglichung der Drehbewegung der Rollen (5) um ihre eigene Achse und relativ zu diesen sie tragenden Längsplatten (2); auf dem anderen Ende der Grundstruktur (10) eine L-förmige laminare Rippe (8) definiert ist, die auf einem Querträger (11) angebracht ist, welche durch eine U- förmig gebogene Platte mit horizontalen Verlängerungen (11a) montiert ist, längliche Löcher (11b) vorgesehen sind, durch welche durchgehende Bolzen (11c) von diesem Querträger (11) bezogen auf die Eisenbahnschwelle (D) des Schienenweges gesteckt sind; und das L-förmige Ende (8) mit einem Paar von durchgehenden Löchern (8a) versehen ist, durch welche durchgehende Bolzen (8b) gesteckt sind, die am Querträger befestigt sind, wobei jeder der durchgehenden Bolzen (8b) durchgeht und mit einer Stahlfeder (9) beaufschlagt ist, wobei deren Enden direkt die Unterseite des L-förmigen Endes (8) und die Oberseite des Mittelteils des Trägers (11) kontaktieren, unter Beaufschlagung durch eine Trennkraft zwischen den letztgenannten Komponenten; und daß die durchgehenden Bolzen (8b) am Drehen relativ zum L- förmigen Ende (8) und dem Träger (11) durch einen kleinen horizontal L-förmig ausgebildeten Riegel (8c) gehindert sind, wobei letzterer durch Holzen (8d) an den jeweiligen durchgehenden Bolzen (8b) befestigt ist.
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