DE29912594U1 - Vorrichtung zur Vermeidung des Verrutschens und Kippens eines in einem Beförderungsmittel zu transportierenden Gegenstandes - Google Patents
Vorrichtung zur Vermeidung des Verrutschens und Kippens eines in einem Beförderungsmittel zu transportierenden GegenstandesInfo
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Description
Vorrichtung zur Vermeidung des Verrutschens und Kippens eines in einem Beförderungsmittel zu transportierenden
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Vermeidung des Verrutschens und Kippens eines in einem Beförderungsmittel zu transportierenden Gegenstandes.
Aus DE-Ul-86 10 035 ist bereits eine Antirutschmatte bekannt, die aus einem beiderseits mit Waffelrücken beschichteten textlien Material besteht. Die Herstellung einer derartigen Matte erfolgt durch eine in zwei Arbeitsgängen erfolgende doppelseitige Aufprägung eines Latex-Waffelrückens auf ein textiles Trägermaterial. Als Trägermaterial werden beispielsweise Jute, Vliesstoffe oder Filze eingesetzt.
Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung anzugeben, die sowohl ein Verrutschen als auch ein Kippen eines in einem Beförderungsmittel zu transportierenden Gegenstandes verhindert.
Diese Aufgabe wird durch eine Vorrichtung mit den im Anspruch 1 angegebenen Merkmalen gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
Die Vorteile der Erfindung bestehen insbesondere darin, daß durch die Verwendung von Buchseneinsatzstiften, die einen nach oben über die Matte hinausstehenden Stützteil aufweisen, nicht nur ein Verrutschen, sondern auch ein Umkippen eines oder mehrerer zu befördernder Gegenstände verhindert wird. Weiterhin kann durch die Möglichkeit, die Buchseneinsatzstifte in jeweils gewünschte dieser Buchsen einsetzen zu können, eine Anpassung an die äußere Form und die äußeren Abmessungen eines zu transportierenden Gegenstandes durchgeführt werden. Durch die Verwendung von in die Aussparungen eingesetzten Buchsen ist sichergestellt, daß die Buchseneinsatzstifte dem zu transportierenden Gegenstand einen sicheren Halt bieten. Ohne Verwendung derartiger Buchsen müßte die Festigkeit des Materials, aus welchem die Matte besteht, groß sein. Dies würde das Gewicht der Matte wesentlich erhöhen und deren Handhabbarkeit wesentlich verschlechtern.
Durch die Wahl jeweils geeignet geformter Stützteile, wie sie in den Ansprüchen 9 bis 13 angegeben sind, kann die Anpassung der beanspruchten Vorrichtung an einen jeweils zu befördernden Gegenstand weiter verbessert werden.
Weitere vorteilhafte Eigenschaften der Erfindung ergeben sich aus der Erläuterung von Ausführungsbeispielen anhand der Figuren.
Es zeigt:
FIG 1 eine Draufsicht auf eine Matte, wie sie bei der
beanspruchten Vorrichtung verwendet werden kann,
FIG 2 eine vergrößerte Seitenansicht eines Aus-Schnitts der in der Figur 1 gezeigten Matte,
FIG 3 eine vergrößerte Seitenansicht eines Ausschnitts der in der Figur 1 gezeigten Matte mit einem eingesetzten Buchseneinsatzstift,
FIG 4 eine Draufsicht auf eine Vorrichtung gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung,
FIG 5 eine Draufsicht auf eine Vorrichtung gemäß einer zweiten Ausführungsform der Erfindung, und 10
FIG 6 eine Draufsicht auf eine Vorrichtung gemäß einer dritten Ausführungsform für die Erfindung.
Die Figur 1 zeigt eine Draufsicht auf eine Matte 1, wie sie bei der beanspruchten Vorrichtung verwendet werden kann. Die Formgebung des Außenrandes dieser Matte kann derart gewählt sein, daß die Matte formschlüssig in den Kofferraum eines Kraftfahrzeugs eingesetzt werden kann. Sie kann zu diesem Zweck beispielsweise an einer ihrer Ecken eine Einbuchtung 4 aufweisen. Die Matte kann - wie es durch die gestrichelten Linien in der Figur angedeutet ist, aus drei Teilstücken bestehen, die im Kofferraum des Kraftfahrzeugs zur Bildung einer vollständigen Matte aneinandergelegt werden.
Die gezeigte Matte 1 weist eine Vielzahl von ersten Aussparungen 2 auf, wobei diese Aussparungen rasterförmig über die Matte verteilt sind und wobei in jede dieser Aussparungen eine Buchse 3 eingesetzt ist. Die Unterseite dieser Matte, die während des Transports eines Gegenstandes mittels des Fahrzeugs auf dem Kofferraumboden aufliegt, besteht vorzugsweise aus einem rutschfesten Material. Dies ist insbesondere dann notwendig, wenn die Matte entgegen den obigen Ausführungen nicht an die Form des Kofferraums angepaßt ist.
Die Matte besteht aus einem vergleichsweisen leichten Material, welches auch eine zumindest geringfügige Verformbarkeit der Matte zuläßt. Als Material eignet sich insbesondere Gummi, Latex oder Filz.
Die Höhe der Matte ist so gewählt, daß die Matte einerseits nicht zu viel Platz im Kofferraum benötigt, andererseits aber stabil genug ist, um den beim Transport von Gegenständen auftretenden Kräften standhalten zu können.
Die Höhe der Matte liegt deshalb vorzugsweise im Bereich zwischen 2 cm und 5 cm.
Die Figur 2 zeigt eine vergrößerte Seitenansicht eines Ausschnitts der in der Figur 1 gezeigten Matte. Aus dieser Seitenansicht ist ersichtlich, daß die Aussparungen in der Mitte jeweils durchgängig sind und die Buchsen 3 zwecks einer stabileren Befestigung an der Matte auf der Oberseite der Matte nach außen überstehend ausgebildet sind.
Bei den in die ersten Aussparungen eingesetzten Buchsen handelt es sich um Metall- oder Kunststoffbuchsen. Diese dienen zur Aufnahme von Buchseneinsatzstiften, die in den Buchsen den nötigen Halt finden.
Dies ist in der Figur 3 veranschaulicht, die eine vergrößerte Seitenansicht eines Ausschnitts der in der Figur 1 gezeigten Matte mit eingesetztem Buchseneinsatzstift 7 zeigt. Dieser Buchseneinsatzstift weist einen nach oben über die Matte hinausragenden Stützteil 7a auf, welcher zur Fixierung des zu befördernden Gegenstandes beiträgt.
Durch Vorsehen einer Vielzahl von rasterförmig über die Matte 1 verteilten ersten Aussparungen können in Abhängigkeit von der Form und der Querschnittsfläche des zu transportierenden Gegenstandes jeweils geeignete der ersten Aussparungen mit Buchseneinsatzstiften bestückt werden, so daß dieser Gegenstand von Buchseneinsatzstiften
umschlossen ist und beim Transport weder verrutschen noch umkippen kann.
In Anpassung an jeweils zu transportierende spezielle Gegenstände können verschiedenartige Buchseneinsatzstifte verwendet werden. Dies wird im folgenden anhand der Figuren 4 bis 6 erläutert.
Die Figur 4 zeigt eine Draufsicht auf eine Vorrichtung gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung. Bei dieser Ausführungsform werden zum Transport eines eine rechteckige Grundfläche aufweisenden Gegenstandes, beispielsweise einer Lautsprecherbox oder eines Paketes, Buchseneinsatzstifte verwendet, deren nach oben über die Matte 1 hinausstehende Stützteile 8 jeweils zwei rechtwinklig zueinander verlaufende Stützarme aufweisen. Diese Buchseneinsatzstifte werden derart in erste Aussparungen bzw. Buchsen eingesetzt", daß die Stützteile 8 der vier Buchseneinsatzstifte die Ecken eines Transportraumes bilden, in welchem die Lautsprecherbox bzw. das Paket transportiert wird. Die Höhe·der Buchseneinsatzstifte muß natürlich so groß gewählt sein, daß ein Kippen des zu transportierenden Gegenstandes auch bei einem ruckhaften Beschleunigen oder Bremsen des Fahrzeugs sicher vermieden wird.
Weist der zu transportierende Gegenstand eine große Breite auf, dann können zur Verbesserung des Sicherung des zu befördernden Gegenstandes zwischen zwei der die Ecken des Transportraumes bildenden Buchseneinsatzstifte weitere Buchseneinsatzstifte verwendet werden. Diese weisen lediglich ein rechteckförmiges Stützteil auf und dienen jeweils zur Abstützung einer der langen Seitenwände des zu transportierenden Gegenstandes.
Die Figur 5 zeigt eine Draufsicht auf eine Vorrichtung gemäß einer zweiten Ausführungsform der Erfindung. Auch diese Vorrichtung kann zum Transport eines eine recht-
eckige Grundfläche aufweisenden Gegenstandes verwendet werden. Die bei dieser Ausführungsform verwendeten Buchseneinsatzstifte 9 weisen jeweils einen nach oben über die Matte hinausstehenden Stützteil auf, der zwei sich in Längsrichtung des Buchseneinsatzstiftes erstreckende, also senkrecht zur Matte 1 verlaufende Schlitze aufweist. In diese Schlitze sind von oben her Begrenzungsstücke 10 eingesetzt, wobei jedes dieser Begrenzungstücke den Zwischenraum zwischen zwei der Buchseneinsatzstifte überbrückt. Dadurch entsteht ein abgeschlossener Transportraum, in welchen der zu transportierende Gegenstand von oben her eingesetzt werden kann.
Die Figur 6 zeigt eine Draufsicht auf eine Vorrichtung gemäß einer dritten Ausführungsform der Erfindung. Diese Vorrichtung kann zum Transport einer großen Flasche verwendet werden, die einen sich nach oben zu verjüngenden Flaschenhals aufweist. Diese Flasche wird zunächst auf die Matte 1 aufgesetzt. Im nächsten Schritt werden beispielsweise drei die Flasche eng umschließende Buchseneinsatzstifte in zugehörige Buchsen eingesetzt, deren Stützteil la jeweils zylinder- bzw. stiftförmig ausgebildet ist. Anschließend wird von der Oberseite her ein ringscheibenförmiges oder auch hohlzylindrisches HaI-testück 11 über den Flaschenhals geführt, wodurch die zu transportierende Flasche fixiert wird.
Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung besteht darin, in der Matte 1 eine weitere aus der Figur 1 ersichtliche zweite Aussparung 5 größeren Durchmessers vorzusehen, die von einer Buchse 6 umrandet sein kann. Diese weitere Aussparung bzw. Buchse kann in vorteilhafter Weise zum Transport eines eine runde Querschnittsfläche aufweisenden Gegenstandes verwendet werden, beispielsweise einer Blumenvase. Diese kann auch während des Transports mit Wasser gefüllt bzw. blumenbestückt sein. Durch ein Einsetzen von Buchseneinsatzstiften in die die Aussparung 5 umgebenden ersten Aussparungen 2 bzw. Buch-
sen 3 kann die zu transportierende Vase zusätzlich gegen ein Umkippen gesichert werden.
Eine Vorrichtung gemäß der Erfindung kann beispielsweise in Form eines Sets im Handel vertrieben werden, welches Set aus einer Matte und einer Vielzahl verschiedenartiger Buchseneinsatzstifte besteht.
Claims (14)
1. Vorrichtung zur Vermeidung des Verrutschens und Kippens eines in einem Beförderungsmittel zu transportierenden Gegenstandes, aufweisend:
1. eine eine Vielzahl von ersten Aussparungen (2) enthaltende Matte (1), wobei die Aussparungen rasterförmig über die Matte verteilt sind,
2. eine Vielzahl von Buchsen (3), wobei jede dieser Buchsen in eine der ersten Aussparungen (2) eingesetzt ist, und
3. mehrere Buchseneinsatzstifte, die in gewünschte dieser Buchsen einsetzbar sind und jeweils einen nach oben über die Matte hinausstehenden Stützteil (7a, 8, 9) aufweisen, welcher zur Fixierung des zu befördernden Gegenstandes beiträgt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterseite der Matte aus rutschfestem Material besteht.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Matte aus Gummi, Latex oder Filz besteht.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe der Matte im Bereich zwischen 2 cm und 5 cm liegt.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Formgebung des Außenrandes der Matte an die Form des Kofferraums eines Fahrzeugs angepaßt ist.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Matte eine oder mehrere zweite Aussparungen (5) aufweist, deren Durchmesser größer ist als der Durchmesser der ersten Aussparungen, welche zweiten Aussparungen zur Aufnahme eines eine runde Querschnittsfläche aufweisenden Gegenstandes vorgesehen sind.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Matte mehrere Teilstücke aufweist, die durch Aneinanderlegen zu einer vollständigen Matte zusammensetzbar sind.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Buchsen Metallbuchsen oder Kunststoffbuchsen sind.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der nach oben über die Matte hinausstehende Stützteil rechteckförmig ausgebildet ist.
10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der nach oben über die Matte hinausstehende Stützteil (8) zwei rechtwinklig zueinander verlaufende Stützarme aufweist.
11. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der nach oben über die Matte hinausstehende Stützteil (9) ein oder mehrere, sich in Längsrichtung des Buchseneinsatzstiftes erstreckende Schlitze aufweist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß sie eines oder mehrere Begrenzungstücke (10) aufweist, die jeweils in die Schlitze zweier Buchseneinsatzstifte einsetzbar sind.
13. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie mehrere nach oben über die Matte hinausstehende stiftförmige Stützteile aufweist, die durch Aussparungen eines ringscheibenförmigen oder hohlzylindrischen Haltestücks (11) geführt sind.
14. Set, aufweisend eine Matte und eine Vielzahl von Buchseneinsatzstiften nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche.
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|---|---|---|---|
| DE29912594U DE29912594U1 (de) | 1999-07-20 | 1999-07-20 | Vorrichtung zur Vermeidung des Verrutschens und Kippens eines in einem Beförderungsmittel zu transportierenden Gegenstandes |
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Country Status (1)
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