DE29911711U1 - Vorrichtung zum Vorheizen von Dieselkraftstoff - Google Patents
Vorrichtung zum Vorheizen von DieselkraftstoffInfo
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Description
Vorrichtung zum Vorheizen von Dieselkraftstoff
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Vorheizen von Dieselkraftstoff in der Kraftstoffzuführung eines Verbrennungsmotors
mit wenigstens einem Heizelement (PTC-Element)
mit positivem Temperaturkoeffizienten des elektrischen Widerstandes.
mit wenigstens einem Heizelement (PTC-Element)
mit positivem Temperaturkoeffizienten des elektrischen Widerstandes.
Derartige Vorrichtungen sind bekannt, wobei das Heizelement mit positivem Temperaturkoeffizienten des elektrisehen Widerstandes bzw. negativem Temperaturkoeffizienten der elektrischen Leitfähigkeit für einen Schutz vor zu
hoher Aufheizung der Vorrichtung sorgt, indem dessen
elektrische Leitfähigkeit bei steigender Temperatur
abnimmt. Derartige PTC-Elemente bestehen in der Regel aus kaltleitenden, keramischen Materialien. Um für eine gute Funktion und einen hohen Wirkungsgrad von PTC-Elementen zu sorgen bzw. die zu deren Betrieb erforderliche elektrische Energie möglichst optimal zu nutzen, muß die
Kontaktierung derselben über einen möglichst großen
hoher Aufheizung der Vorrichtung sorgt, indem dessen
elektrische Leitfähigkeit bei steigender Temperatur
abnimmt. Derartige PTC-Elemente bestehen in der Regel aus kaltleitenden, keramischen Materialien. Um für eine gute Funktion und einen hohen Wirkungsgrad von PTC-Elementen zu sorgen bzw. die zu deren Betrieb erforderliche elektrische Energie möglichst optimal zu nutzen, muß die
Kontaktierung derselben über einen möglichst großen
Kontaktbereich und in der Regel unter einem permanenten Anpreßdruck erfolgen.
Der US 4 406 785 und US 4 387 691 ist jeweils eine Vorrichtung zum Vorheizen von Dieselkraftstoff entnehmbar, wobei in das im wesentlichen plattenförmige PTC-Element
mit der einen Seite an einer als Elektrode dienenden Kontaktplatte anliegt und an der anderen Seite mittels Federn elastisch in Richtung der Kontaktplatte vorbelastet ist. Nachteilig ist hierbei, daß bei Aufheizung des PTC-Elements zwischen diesem und der Kontaktplatte zwar ein hoher, im wesentlichen durch Wärmeleitung verursachter Wärmetransport erzielt, aber auf der den Federn zugewandten Seite des PCT-Elements ein geringerer, im wesentlichen auf Wärmestrahlung beruhender Wärmetransport erreicht wird, was zu Wärmespannungen und insbesondere zu einem Versagen des keramischen PTC-Elements führen kann. Dieser Effekt wird durch die beim typischen Intervallbetrieb einer gattungsgemäßen Vorrichtung auftretenden zusätzlichen Wärmespannungen noch verstärkt.
Die EP 0 162 939 A beschreibt eine Vorrichtung zum Vorheizen von Dieselkraftstoff mit einem unter im wesentlichen beidseitig vollständigem Anliegekontakt zwischen zwei als Elektroden dienenden Kontaktplatten angeordneten PTC-Element. PTC-Element und Kontaktplatten sind mit Federn vorgespannt und gegen Verschiebung durch eine von einem Haltestift durchgriffene zentrale Bohrung gesichert. Eine schnelle Aufheizung des Dieselkraftstoffs wird dadurch erreicht, daß das Volumen zwischen den Kontaktplatten gering ist, so daß die geringen Mengen des in diesem Volumen befindlichen Dieselkraftstoffs spontan aufgeheizt werden. Nachteilig hierbei ist insbesondere die konstruktiv aufwendig und teuere Ausgestaltung der Heizvorrichtung, die als relativ großes Bauteil zum Einbau vor dem Ölfilter ausgebildet ist und die beispielsweise einen Austausch des PTC-Elemtens schwierig macht. Ferner wird der in einer Kraftstoffzuleitung strömende Dieselkraftstoff innerhalb der Heizvorrichtung
mehrfach umgelenkt, was mit strömungstechnischen Nachteilen und einem ungleichmäßigen Durchflußverhalten verbunden ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art dahingehend weiterzubilden, daß sie bei einem hohen Wirkungsgrad zuverlässig arbeitet und darüber hinaus einfach und kostengünstig herstellbar ist.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe mit einer Vorrichtung der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß das PTC-Element zwischen Kontaktelementen aus einem leitfähigen Material angeordnet ist, die jeweils eine Kontaktplatte und senkrecht zu dieser in Längsrichtung angeordnete Rippen zum Erzielen einer großen Wäremaustauschflache aufweisen und elastisch in Richtung des PTC-Elements vorbelastet sind.
Durch den Andruck des insbesondere plattenförmigen PTC-Elements zwischen den als Elektroden dienenden Kontaktplatten der Kontaktelemente mit elastischer Vorbelastung derselben in Richtung des PTC-Elements ergibt sich ein beidseitig vollständiger Anliegekontakt des PTC-Elements.
Derart ist einerseits eine optimale Stromversorgung des PTC-Elements sichergestellt, andererseits eine optimale, im wesentlichen auf Wärmeleitung beruhende Wärmeübertragung des PTC-Elements auf die Kontaktelemente gewährleistet. Die in Längsrichtung, also in Strömungsrichtung des Dieselkraftstoffs in der Kraftstoffzuführung, angeordneten Rippen dienen zum Erzielen einer großen Wärmetauschfläche, so daß verhältnismäßig große Mengen an Dieselkraftstoff schnell erwärmt werden. Ferner ist die Vorrichtung durch die nach Art eines Kammprofils angeordneten Rippen in Längsrichtung versteift und sind die Kontaktelemente dadurch stabilisiert. Die in Längsrich-
— &Dgr; —
tung angeordneten Rippen bieten weiterhin bei einer großen Wärmetauschfläche einen minimalen Strömungswiderstand und machen Einrichtungen zum Umlenken des Dieselkraftstoffs in der Kraftstoffzuführung, welche sich nachteilig auf die Leistung des Verbrennungsmotors auswirken, entbehrlich.
In bevorzugter Ausführung ist vorgesehen, daß die Kontaktelemente mittels einer zwischen den Rippen von einseitig des PTC-Elements angeordneten Kontaktelementen und einer Innenwand der Kraftstoffzuführung anordbaren Federschiene elastisch vorbelastet sind. Auf diese Weise kann die erfindungsgemäße Vorrichtung auf einfache Weise durch Festklemmen in der Kraftstoffzuführung eines Verbrennungsmotors festgelegt werden und stellt ein kostengünstig herstellbares und insbesondere auf einfache Weise austauschbares bzw. auf einfache Weise montierbares Bauteil dar.
Die Federschiene weist bevorzugt ein im wesentlichen U-formiges Profil auf, dessen Schenkel wenigstens zwei zentrale Rippen eines Kontaktelements umgreifen und dessen zentraler Steg mehrere in Richtung der Schenkel vorbelastete, an die Schenkel verbindenden Brücken angeordnete Federzungen aufweist. Die Federzungen sorgen einerseits für einen im wesentlichen konstanten Anpreßdruck über die Gesamtfläche des PTC-Elements, andererseits dienen sie der Aufnahme von mechanischen Beanspruchungen, insbesondere Schwingungen, wie sie beispielsweise beim Betrieb eines Kraftfahrzeugs auftreten.
Die Federschiene ist bevorzugt einstückig ausgebildet und besteht beispielsweise aus Blech. Die Federschiene ist z.B. auf einfache und kostengünstige Weise aus einem Blechstreifen durch Biegen der lateralen Enden zu einem im wesentlichen U-förmigen Profil, Ausstanzen der Brücken
bzw. der Federzungen und Vorspannen der Federzungen in Richtung der Schenkel des U-förmigen Profils herstellbar.
Um für einen möglichst konstanten Anpreßdruck der Kontaktplatten der Kontaktelemente auf das zwischen denselben angeordnete PTC-Element und für eine gegen mechanische Beanspruchung, wie Schwingungen, Stöße oder dgl., umempfindliche Anordnung der erfindungsgemäßen Vorrichtung zu sorgen, umgreifen die Schenkel des im wesentliehen U-förmigen Profils der Federschiene bevorzugt wenigstens vier zentrale Rippen eines Kontaktelements.
Die Rippen jedes Kontaktelements weisen bevorzugt jeweils eine zur Anordnung der Vorrichtung in einer Kraftstoffzuführung mit rundem Querschnitt geeignete Länge auf, d.h. die Rippen jedes Kontaktelements haben bevorzugt jeweils eine von den Längskanten des Kontaktelements zum Zentrum hin zunehmende Länge. Ist die erfindungsgemäße Vorrichtung beispielsweise mittels einer vier.zentrale Rippen eines Kontaktelements umgreifenden Federschiene in der Kraftstoffzuführung eines Verbrennungsmotors festgelegt, so können die von dem U-förmigen Profil umgriffenen Rippen auch im wesentlichen gleich lang sein, um für eine große Abstut&zgr;fläche der Federschiene an den Rippen zu sorgen. Die Rippen einer zur Anordnung in einer Kraftstoffzuführung mit im wesentlichen rechtwinkligen Querschnitt geeigneten Vorrichtung weisen zweckmäßig eine etwa identische Höhe auf.
Um für eine optimale Wärmeleitung innerhalb der von den PTC-Elementen erwärmten Kontaktelementen zu sorgen, ist in bevorzugter Ausführung vorgesehen, daß sich einerseits die Rippen in Richtung ihrer Enden verjüngen, andererseits die Stärke der Kontaktplatte jedes Kontaktelements in Richtung ihrer Längskanten abnimmt.
In bevorzugter Ausführung weisen zwei benachbarte Rippen, insbesondere die beiden zentralen Rippen jedes Kontaktelements, jeweils einander zugekehrte Längsnuten zur Aufnahme von Stromversorgungsmitteln, z.B. Anschlußdrähten auf, wobei die Rippen nach Einbringen der Stromversorgungsmittel z.B. gegeneinander verklemmbar sind, um eine dauerhafte und zuverlässige Kontaktierung der Kontaktelemente bzw. des zwischen den Kontaktplatten derselben angeordneten PTC-Elements sicherzustellen.
Die Kontaktelemente sind bevorzugt einstückig und insbesondere als Strangpreßprofile ausgebildet. Sie bestehen vorzugsweise aus Aluminium oder aus einer Aluminiumlegierung. Während Aluminiumlegierungen gegenüber Reinaluminium in der Regel eine wesentlich höhere Festigkeit und Korrosionsbeständigkeit sowie eine bessere Verarbeitbarkeit, z.B. einen niedrigeren Schmelzpunkt aufweisen, ist die elektrische Leitfähigkeit bzw. die Wärmeleitfähigkeit von Aluminiumlegierungen meist geringer als die Leitfähigkeit von Reinaluminium. Aus diesem Grund enthält die Aluminiumlegierung zweckmäßig geringe Mengen Magnesium (Mg) und/oder Silicium (Si), z.B. höchstens 5 Mass.-% Mg und/oder Si, vorzugsweise höchstens 1 Mass.-% Mg und/oder Si.
Eine Weiterbildung der erfindungsgemäßen Vorrichtung sieht mehrere, insbesondere zwei, in Längsrichtung hintereinander angeordnete PTC-Elemente vor. In diesem Fall sind die PTC-Elemente bevorzugt zwischen einem den PTC-0 Elementen gemeinsamen Kontaktelement und einer der Anzahl an PTC-Elementen entsprechenden Anzahl von in Längsrichtung angeordneten Kontaktelementen angeordnet, welche elastisch in Richtung der PTC-Elemente vorbelastet sind.
Sowohl die PTC-Elemente als auch die Kontaktelemente sind vorzugsweise in Längsrichtung beabstandet angeordnet.
Durch die Anordnung mehrerer in Längsrichtung beabstandeter PTC-Elemente bzw. mehrerer mit den PTC-Elementen in Verbindung stehender Kontakteletnente werden durch die beim Betrieb auftretenden Wärmespannungen aufgrund Temperaturwechselbeanspruchung verursachte Biegungen der Kontaktelemente, die in einem nachlassenden oder ungleichmäßigen Anpreßdruck der Kontaktplatten auf die PTC-Elemente resultieren, verhindert. Ebenfalls werden mechanische Beanspruchungen, insbesondere beim Betrieb eines Kraftfahrzeugs auftretende Schwingungen, aufgenommen, ohne den Anpreßdruck auf das PTC-Element zu beeinträchtigen. Da jedem PTC-Element jeweils ein Kontaktelement zugeordnet ist, wird auch für solche PTC-Elemente ein im wesentlichen konstanter Anpreßdurck erreicht, die aufgrund bei der Herstellung auftretenden Toleranzen eine unterschiedliche Stärke aufweisen.
Die in Längsrichtung hintereinander angeordneten Kontaktelemente sind bevorzugt mittels einer gemeinsamen Federschiene in Richtung des PTC-Elements elastisch vorbelastet . Auf diese Weise wird auch bei wärmebedingter Ausdehnung des Querschnitts der Kraftstoffzuführung ein konstanter Anpreßdruck der Kontaktplatten der Kontaktelemente auf die PTC-Elemente sichergestellt, indem jedes Kontaktelement mittels wenigstens einer, vorzugsweise wenigstens zwei Federzungen der zwischen der Innenwand der Kraftstoffzuführung und dem Kontaktelement angeordneten Federschiene elastisch vorbelastet ist.
0 Nachstehend ist die Erfindung anhand bevorzugter Ausführungsformen unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Querschnitt einer Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zum
Verheizen von Dieselkraftstoff in der Kraft
stoff zuführung eines Verbrennungsmotors;
Fig. 2 eine Seitenansicht einer Ausführungsform mit zwei in Längsrichtung hintereinander ange
ordneten PTC-Elementen;
Fig. 3 eine Seitenansicht einer Federschiene zum elastischen Vorbelasten der Kontaktelemente in Richtung des PTC-Elements;
Fig. 4 eine Draufsicht auf eine Federschiene in Richtung Pfeil B der Fig. 3 und
Fig. 5 eine perspektivische Ansicht eines Kontaktelements einer erfindungsgemäßen Vorrichtung.
Die in Fig. 1 dargestellte Vorrichtung zum Vorheizen von Dieselkraftstoff in einer Kraftstoffzuführung 20 eines (nicht dargestellten) Verbrennungsmotors weist ein zwischen Kontaktelementen 2,3 aus einem leitfähigen Material angeordnetes, in der Regel aus einem kaltleitenden keramischen Material bestehendes PTC-Elemente 1 auf. Um einerseits für einen geringen elektrischen Widerstand und andererseits für einen hohen Wärmeübergangskoeffxzienten zwischen den Kontaktelementen 2,3 und dem PTC-Element 1 zu sorgen, stehen die Kontaktelemente 2,3 über jeweils eine Kontaktfläche einer Kontaktplatte 6 unter vollständigem Anliegekontakt mit dem PTC-Element 1 in Verbindung. Die Kontaktflächen haben an der dem PTC-Element 1 zugewandten Seite eine geringe Oberflächenrauhigkeit. Die Kontaktelemente 2,3 weisen senkrecht zu der Kontaktplatte 6 und in Längsrichtung der Kraftstoffzuführung 20 angeordnete Rippen 4 auf, die eine große Wärmetauschfläche zwischen den durch Wärmeleitung des PTC-Elements 1 er-
wärmten Kontaktelementen 2,3 und dem Dieselkraftstoff sicherstellen. Die zentralen Rippen 4b,4c jedes Kontaktelements 2,3 sind mit einander zugekehrten Längsnuten 8 zur Aufnahme (nicht dargestellter) Sromversorgungsmittel für das PTC-Element 1 ausgestattet.
Die Kontaktelement 2,3 sind mittels einer zwischen der Innenwand der Kraftstoff zuführung 20 und den Rippen 4a-d des Kontaktelements 2 angeordneten Federschiene 10 elastisch in Richtung des PTC-Elements 1 vorbelastet, um stets für einen ausreichenden Anpreßdruck zwischen Kontaktelementen 2,3 und PTC-Element 1 zu sorgen. Die einstückig ausgebildete Federschiene 10 weist ein im wesentlichen U-förmiges Profil auf und umgreift mit dessen Schenkel Ha, lib die vier zentralen Rippen 4a-d des Kontaktelements 2.
Wie aus Fig. 3 und 4 ersichtlich, sorgen mehrere an einem zentralen Steg 12 des U-förmigen Profils angeordnete Federzungen 14 für den stetigen Anpreßdruck zwischen den Kontaktelementen und dem PTC-Element. Die Federzungen 14 sind an die Schenkel Ha1Hb des U-förmigen Profils verbindenden Brücken 13 angeordnet. Die Federschiene 10 besteht beispielsweise aus Blech und ist z.B. aus einem Blechstreifen durch Biegen der lateralen Enden zu einem im wesentlichen U-förmigen Profil, Ausstanzen der Brücken
13 bzw. der Federzungen 14 und Vorspannen der Federzungen
14 in Richtung der Schenkel Ha1Hb hergestellt.
Die in Fig. 2 in Seitenansicht dargestellte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Vorrichtung weist zwei in Längsrichtung hintereinander angeordnete PTC-Elemente Ia1Ib auf, die zwischen einem gemeinsamen Kontaktelement 3 und jeweils einem Kontaktelement 2a,2b mittels einer Federschiene 10 verklemmt sind. Sowohl die PTC-Elemente la,Ib als auch die Halbzeuge 2a,2b sind in Längsrichtung
beabstandet angeordnet. Durch die Unterteilung der PTC-Elemente la,Ib und der Kontaktelemente 2a,2b wird ein konstanter flächiger Andruck zwischen diesen Teilen sichergestellt, wobei Wärmeausdehnungen und mechanische Beanspruchungen, wie Schwingungen oder Stöße, aufgenommen werden. In den (nicht dagestellten) Längsnuten der Halbzeuge 2a,2b,3 sind Stromversorgungsmittel 17,17a,17b, z.B. Anschlußdrähte, festgelegt.
In Fig. 5 ist ein Kontaktelement 2 einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Einbau in eine Kraftstoffzuführung mit rundem Querschnitt nochmals in perspektivischer Ansicht gezeigt. Das einstückig, z.B. als Strangpreßprofil ausgebildete Kontaktelement 2 besteht beispielsweise aus einer Aluminiumlegierung, welche geringe Mengen an Magnesium und Silicium enthält, wie AlMgSi 0,5. Die Rippen 4 des Kontaktelements 2 weisen jeweils eine von dessen Längskanten 7 zum Zentrum hin zunehmende Länge auf, um die Vorrichtung, wie in Fig. 1 dargestellt, auf einfache Weise mittels einer Federschiene in einer Kraftstoff zuführung mit rundem Querschnitt zu verklemmen. In der gezeigten Ausführungsform haben die Rippen 4 in Querrichtung einen etwa halbkreisförmigen Umkreis 15. Alternativ können z.B. die zentralen Rippen 4a-d eine im wesentlichen identische Höhe aufweisen, um die Anordnung einer diese umgreifenden (nicht dargestellten) Federschiene zu erleichtern. Um für eine optimale Wärmeleitung von der beim Betrieb von einem (nicht dargestellten) PTC-Element erwärmten Kontaktplatte 6 in die Rippen 4 des Kontaktelements 2 zu sorgen, sind die Rippen 4 in Richtung ihrer Enden verjüngt ausgebildet, während die Stärke der Kontaktplatte 6 in Richtung der Längskanten 7, wie mit Strichpunktlinie 16 angedeutet, abnimmt. Der Querschnitt des Kontaktelements 3 (Fig. 1) entspricht dem Querschnitt des Kontaktelements 2.
Fritz Eichenauer GmbH & Co.KG Georg-Todt-Straße
16563.9 Le/Lz/ma 76870 Kandel 29. Juni 1999
1,1a,Ib PTC-Element
2,2a,2b,3 Kontaktelement 4,4a,4b,4c,4d Rippen
6 Kontakt&rgr;latte
7 Längskante des Kontaktelements
8 Längsnut
10 Federschiene
11a,11b Schenkel
12 zentraler Steg
13 Brücke
14 Federzunge
15 Umkreis der Rippen
17,17a,17b Stromversorgungsmittel
20 Kraftstoffzuführung
Claims (20)
1. Vorrichtung zum Vorheizen von Dieselkraftstoff in der Kraftstoffzuführung eines Verbrennungsmotors mit wenigstens einem Heizelement (PTC-Element) mit positivem Temperaturkoeffizienten des elektrischen Widerstandes, dadurch gekennzeichnet, daß das PTC- Element (1, 1a, 1b) zwischen Kontaktelementen (2, 2a, 2b, 3) aus einem leitfähigen Material angeordnet ist, die jeweils eine Kontaktplatte (6) und senkrecht zu dieser in Längsrichtung angeordnete Rippen (4) zum Erzielen einer großen Wärmetauschfläche aufweisen und elastisch in Richtung des PTC-Elements (1, 1a, 1b) vorbelastet sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktelemente (2, 2a, 2b, 3) mittels einer zwischen den Rippen (4) von einseitig des PTC-Elements (1, 1a, 1b) angeordneten Kontaktelementen (2, 2a, 2b) und einer Innenwand der Kraftstoffzuführung (20) anordenbaren Federschiene (10) elastisch vorbelastet sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Federschiene (10) ein im wesentlichen U- förmiges Profil aufweist, dessen Schenkel (11a, 11b) wenigstens zwei zentrale Rippen (4b, 4c) eines Kontaktelements (2, 2a, 2b) umgreifen und dessen zentraler Steg (12) mehrere in Richtung der Schenkel (11a, 11b) vorbelastete, an die Schenkel (11a, 11b) verbindenden Brücken (13) angeordnete Federzungen (14) aufweist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Federschiene (10) einstückig ausgebildet ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel (11a, 11b) des im wesentlichen U-förmigen Profils der Federschiene (10) wenigstens vier zentrale Rippen (4a, 4b, 4c, 4d) des Kontaktelements (2, 2a, 2b) umgreifen.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Rippen (4) jedes Kontaktelements (2, 2a, 2b, 3) jeweils eine zur Anordnung der Vorrichtung in einer Kraftstoffzuführung (20) mit rundem Querschnitt geeignete Länge aufweisen.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Rippen (4) in Richtung ihrer Enden verjüngen.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Stärke der Kontaktplatte (6) jedes Kontaktelements (2, 2a, 2b, 3) in Richtung ihrer Längskanten (7) abnimmt.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß zwei benachbarte Rippen (4, 4b, 4c) jedes Kontaktelements (2, 2a, 2b, 3) jeweils einander zugekehrte Längsnuten (8) nur Aufnahme von Stromversorgungsmitteln (17) aufweisen.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden zentralen Rippen (4b, 4c) jedes Kontaktelements (2, 2a, 2b, 3) einander zugekehrte Längsnuten (8) aufweisen.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktelemente (2, 2a, 2b, 3) einstückig ausgebildet sind.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktelemente (2, 2a, 2b, 3) Strangpreßprofile sind.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Material der Kontaktelemente (2, 2a, 2b, 3) Aluminium oder eine Aluminiumlegierung ist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Aluminiumlegierung geringe Mengen Magnesium (Mg) und/oder Silicium (Si) enthält.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere, in Längsrichtung hintereinander angeordnete, PTC-Elemente (1a, 1b) vorgesehen sind.
16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß zwei PTC-Elemente (1a, 1b) vorgesehen sind.
17. Vorrichtung nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, daß die PTC-Elemente (1a, 1b) zwischen einem den PTC-Elementen (1a, 1b) gemeinsamen Kontaktelement (3) und einer der Anzahl an PTC-Elementen (1a, 1b) entsprechenden Anzahl von in Längsrichtung hintereinander angeordneten Kontaktelementen (2a, 2b) angeordnet sind, welche elastisch in Richtung der PTC-Elemente (1a, 1b) vorbelastet sind.
18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 15 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß die PTC-Elemente (1a, 1b) beabstandet angeordnet sind.
19. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 15 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktelemente (2a, 2b) beabstandet angeordnet sind.
20. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 15 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß die in Längsrichtung hintereinander angeordneten Kontaktelemente (2a, 2b) mittels einer gemeinsamen Federschiene (10) elastisch vorbelastet sind.
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