DE102006055216B4 - Heizeinrichtung für Dieselkraftstoff und beheizbares Dieselfiltersystem - Google Patents
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Abstract
Heizeinrichtung für Dieselkraftstoff mit mindestens einem PTC-Heizelement (8), mindestens zwei Kontaktblechen (7), um einen Heizstrom durch das mindestens eine PTC-Heizelement (8) zu leiten, wobei die Kontaktbleche (7) jeweils eine Stirnfläche (10) aufweisen, mit der sie das PTC-Heizelement (8) elektrisch kontaktieren, und wobei das PTC-Heizelement (8) zwischen den Stirnflächen (10) der beiden Kontaktbleche (7) angeordnet ist, einem Gehäuse (2), das einen von dem zu erwärmenden Dieselkraftstoff durchströmbaren Innenraum umgibt, in dem das PTC-Heizelement (8) und die Kontaktbleche (7) angeordnet sind, wobei die Stirnflächen (10) der Kontaktbleche (7) auf mindestens einer Längsseite über das PTC-Heizelement (8) hinausragen, so dass zwischen den gegenüberliegenden Stirnflächen (10) der Kontaktbleche (7) ein Spalt vorhanden ist, das Gehäuse (2) mindestens ein in seinen Innenraum hineinragendes Positionierelement (11) aufweist, das in den Spalt eingreift und das PTC-Heizelement (8) als Anschlag gegen seitliches Verschieben sichert, wobei die Kontaktbleche (7) jeweils mindestens einen von der...
Description
- Die Erfindung betrifft eine Heizeinrichtung für Dieselkraftstoff mit den im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Merkmalen und ein Dieselfiltersystem mit einer derartigen Heizeinrichtung. Eine derartige Heizeinrichtung sowie ein entsprechendes Diesel-Filtersystem sind aus der
EP 1 036 930 B1 bekannt. - Aus der
US 3996447 ist eine Heizeinrichtung bekannt, bei der ein PTC-Heizelement von einem Kontaktblech kontaktiert wird, das zwei von seiner Stirnfläche weg gebogenen Schenkel hat und sich mit diesen an einem Gehäuse abstützt. Die Stirnfläche des mit Vorspannung in das Gehäuse eingepressten Kontaktblechs wird so durch von den Schenkeln ausgeübte Federkräfte gegen das PTC-Heizelement gepresst. An seiner Stirnseite weist das Kontaktblech eingeprägt Vorsprünge auf und ist mit thermisch gut leitfähigem Silikonfett beschmiert. - Aus der
DE 20 2005 006 326 U1 ist eine Heizeinrichtung für Dieselkraftstoff bekannt, bei der ein PTC-Heizelement zwischen zwei Kontaktblechen gehalten ist, aus denen jeweils mehrere in einer Reihe angeordnete Streifen ausgeschnitten und aufgestellt sind. Diese Streifen greifen in dafür vorgesehene Halterillen eines Gehäuses ein und drücken die Kontaktbleche gegen das Heizelement. - Aus der
ist eine Heizeinrichtung bekannt, bei der ein PTC-Element zwischen zwei Kontaktblechen eingeklemmt ist, die Laschen zum Fixieren des Heizelements aufweisen und von ihren planparallelen Stirnflächen weggebogene Schenkel haben.DD 248016 A1 - Aus der
DE 100 31 541 A1 ist eine Heizeinrichtung für Dieselkraftstoff bekannt, bei der PTC-Heizelemente zwischen als Strangpressprofil ausgebildeten Kontaktelementen angeordnet sind. - Damit Dieselmotoren auch bei Kälte zuverlässig funktionieren, ist eine Heizung zum Erwärmen des Dieselkraftstoffs notwendig.
- Aufgabe der Erfindung ist es einen Weg aufzuzeigen, wie eine Heizeinrichtung der eingangs genannten Art kostengünstiger hergestellt werden kann.
- Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Stirnflächen der Kontaktbleche auf mindestens einer Längsseite über das PTC-Heizelement hinausragen, so dass zwischen den gegenüberliegenden Stirnflächen der Kontaktbleche ein Spalt vorhanden ist, das Gehäuse mindestens ein in seinen Innenraum hineinragendes Positionierelement aufweist, das in den Spalt eingreift und das PTC-Heizelement als Anschlag gegen seitliches Verschieben sichert, und die Kontaktbleche jeweils mindestens einen von der Stirnfläche weg gebogenen Schenkel haben und mit Vorspannung in das Gehäuse eingepresst sind, so dass die Stirnflächen der Kontaktbleche durch von den Schenkeln ausgeübte Federkräfte gegen das PTC-Heizelement gepresst werden.
- Beim Einschieben der Kontaktbleche und des dazwischen liegenden PTC-Heizelements in das Gehäuse der Heizeinrichtung wird das PTC-Heizelement durch die Positionierelemente des Gehäuses von selbst positioniert. Dabei bewirken von den Schenkeln ausgeübte Federkräfte, dass das PTC-Heizelement elektrisch und thermisch zu den Stirnflächen der Kontaktbleche einen guten Kontakt hat. Im Gegensatz zu der aus der
EP 1 036 930 B1 bekannten Heizeinrichtung, bei der das PTC-Heizelement mit Kontakt- und Wärmeleitblechen mittels kleben, Nieten oder Schrauben zu einer Einheit vormontiert wurde, sind bei einer erfindungsgemäßen Heizeinrichtung keine aufwendigen Maßnahmen zum Positionieren des PTC-Elements oder zum Verbinden des PTC-Elements mit den Kontaktblechen mehr erforderlich. Insbesondere kann auf einen das PTC-Heizelement und die Kontaktbleche zu einer vormontierten Einheit zusammenfassenden Montagerahmen, der in das Gehäuse eingebaut wird, verzichtet werden. Eine erfindungsgemäße Heizeinrichtung hat somit den Vorteil, aus möglichst wenig Teilen zu bestehen, die zudem mit geringem Aufwand montiert werden können. - Die Kontaktbleche einer erfindungsgemäßen Heizeinrichtung haben eine dreifache Funktion, die es ermöglicht, die Heizeinrichtung aus möglichst wenig Bauteilen aufzubauen und einfach zu montieren. Die Kontaktbleche dienen dazu, das PTC-Heizelement elektrisch zu kontaktieren, das PTC-Heizelement zu fixieren und Wärme effizient an zu erwärmenden Dieselkraftstoff abzugeben.
- Beim Einführen der Kontaktbleche mit dem dazwischen angeordneten PTC-Heizelement werden die von der Stirnfläche weg gebogenen Schenkel der Kontaktbleche federnd zusammengedrückt, so dass die Stirnflächen der Kontaktbleche gegen das PTC-Heizelement gepresst werden. Dies bewirkt einen guten elektrischen und thermischen Kontakt sowie eine Fixierung des PTC-Heizelements durch Klemmkräfte. Die Kontaktbleche dienen ferner als Wärmeleitbleche, da von dem PTC-Heizelement erzeugte Wärme über die Schenkel der Kontaktbleche abgeleitet wird, so dass durch das Gehäuse strömender Dieselkraftstoff einer besonders großen Oberfläche ausgesetzt ist, über die er Wärme aufnehmen kann. Separate Kontaktbleche und Wärmeleitbleche, werden deshalb bei einer erfindungsgemäßen Heizeinrichtung nicht mehr benötigt, so dass sich die Zahl der Bauteile reduziert.
- Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung werden anhand eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen erläutert. Die dabei beschriebenen Merkmale können einzeln oder in Kombination zum Gegenstand von Ansprüchen gemachten werden. Es zeigen:
-
1 eine Schrägansicht eines Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Heizeinrichtung; -
2 das in1 gezeigte Ausführungsbeispiel in einer Rückansicht; -
3 einen Querschnitt durch das Gehäuse des in1 dargestellten Ausführungsbeispiels; -
4 einen Längsschnitt durch das Gehäuse entlang der Positionierelemente; -
5 ein Kontaktblech des in1 dargestellten Ausführungsbeispiels im unverpressten Zustand; -
6 das in5 dargestellte Kontaktblech in einer Schrägansicht; -
7 eine weitere Schrägansicht des Kontaktblechs; -
8 einen Längsschnitt des in1 dargestellten Ausführungsbeispiels; und -
9 ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Kontaktblechs; -
10 das in9 dargestellte Kontaktblech in einer weiteren Ansicht; -
11 ein Anordnungsbeispiel der in9 und10 dargestellten Kontaktbleche bei Verwendung mehrerer PTC-Heizelemente übereinander; und -
12 eine weitere Ansicht zu11 . - Das in
1 dargestellte Ausführungsbeispiel einer Heizeinrichtung1 zum Erwärmen von Dieselkraftstoff hat ein einstückiges Kunststoffgehäuse2 mit einer Buchse3 für einen Steckkontakt zum Anschluss an eine Stromquelle. Das Gehäuse hat einen rohrförmigen Gehäuseabschnitt mit zwei Öffnungen4 ,5 , so dass zu erwärmender Dieselkraftstoff durch einen von dem Gehäuse umschlossenen Innenraum strömen kann. Das Kunststoffgehäuse2 kann kostengünstig als Spritzgussteil hergestellt werden, beispielsweise aus Polyamid, insbesondere glasfaserverstärktem Polyamid. Anstelle eines Kunststoffgehäuses2 kann prinzipiell auch ein Metallgehäuse verwendet werden, das gegenüber den Kontaktblechen7 soweit erforderlich elektrisch isoliert ist, beispielsweise durch einen geeigneten Überzug oder Zwischenlage einer Kunststofffolie. - Das Gehäuse
2 trägt einen Temperatursensor6 , beispielsweise einen NTC-Widerstand, der über die Buchse3 an eine Steuereinheit eines Dieselfiltersystems angeschlossen werden kann, so dass die Heizleistung nach dem durch die Temperatur des Dieselkraftstoffs vorgegebenen Bedarf geregelt bzw. geschaltet werden kann. -
2 zeigt das in1 dargestellte Ausführungsbeispiel in einer Rückansicht mit Blick in die Gehäuseöffnung5 . Das Gehäuse2 umgibt zwei Kontaktbleche7 , zwischen denen mindestens ein PTC-Heizelement8 angeordnet ist. Details des Kontaktblechs7 sind in den5 bis7 zu erkennen. Die Kontaktbleche7 weisen jeweils eine Stirnfläche10 auf, mit der sie das plattenförmige PTC-Heizelement8 elektrisch kontaktieren und einen Heizstrom durchleiten. Das PTC-Heizelement8 ist zwischen den Stirnflächen10 der beiden Kontaktbleche7 eingeklemmt. Die Stirnflächen10 der Kontaktbleche7 ragen auf gegenüber (legenden Längsseiten über das PTC-Heizelement8 hinaus, so dass zwischen den gegenüberliegenden Stirnflächen10 der Kontaktbleche7 ein Spalt vorhanden ist. In diesen Spalt greifen Positionierelemente11 ein, die das PTC-Heizelement8 als Anschlag gegen seitliches Verschieben sichern. - Die Postionierelemente
11 sind einstückig mit dem Kunststoffgehäuse2 ausgebildet und insbesondere in der in3 dargestellten Querschnttsansicht des Gehäuses2 zu erkennen. Bei den in den Innenraum des Gehäuses2 hineinragenden Positionierelementen11 handelt es sich um Vorsprünge, die bevorzugt als Positionierstege ausgebildet sind, jedoch beispielsweise auch als eine Serie von Stiften ausgebildet sein können. In4 ist ein Längsschnitt durch das Gehäuse2 entlang der die als Positionierstege ausgebildeten Postionierelemente11 dargestellt. Darin ist zu erkennen, dass die Positionierstege11 einen Anschlag11a aufweisen, der verhindert, dass das PTC-Heizelement8 weiter als bis zu einer durch die Anschläge11a definierten Position in das Gehäuse2 hinein geschoben werden kann. - Die in den
2 ,5 ,6 und7 gezeigten Kontaktbleche7 haben jeweils zwei von der Stirnfläche10 weg gebogene Schenkel12 und sind mit Vorspannung in das Gehäuse2 eingepresst, so dass die Stirnflächen10 der Kontaktbleche7 durch von den Schenkeln12 ausgeübte Federkräfte gegen das PTC-Heizelement8 gepresst werden. Prinzipiell kann dieser Effekt auch mit einem Kontaktblech erreicht werden, bei dem nur ein einziger Schenkel von der Stirnfläche10 weg gebogen ist. - Wegen der von den Schenkeln
12 ausgeübten Federkräfte stehen die Kontaktbleche7 über ihre Stirnflächen10 mit dem PTC-Heizelement8 nicht nur in elektrischem Kontakt sondern auch in gutem thermischen Kontakt, so dass von dem PTC-Heizelement8 erzeugte Wärme effizient abgeleitet werden kann. Die Schenkel12 sind dabei derart von der Stirnfläche10 weg gekrümmt, dass die Kontaktbleche7 jeweils einen Strömungskanal für den zu erwärmenden Dieselkraftstoff ausbilden. Auf diese Weise kann von dem PTC-Heizelement8 erzeugte Wärme effizient über eine große Fläche an durch das Gehäuse2 strömenden Dieselkraftstoff abgegeben werden. - Für eine effiziente Wärmeabgabe ist es günstig, dass die Schenkel
12 bei der in2 dargestellten Anordnung in dem Gehäuse2 beidseitig von Dieselkraftstoff umströmbar sind, also mit ihrer Vorderseite und ihrer Rückseite Wärme abgeben können. Dies wird dadurch erreicht, dass die Kontaktbleche7 einen ersten Strömungskanal ausbilden, den sie rohrförmig umschließen, und zusätzlich zwischen der Außenseite der Schenkel12 und dem Gehäuse2 weitere Strömungskanäle vorhanden sind, so dass Dieselkraftstoff sowohl an der Innenseite als auch an der Außenseite der Schenkel12 vorbei strömen kann. Die Schenkel12 pressen deshalb nur in einem streifenförmigen Bereich gegen das Gehäuse2 . Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel stützen sich die Schenkel12 in einem linienförmigen Bereich gegen das Gehäuse ab. - Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel wird durch das Zusammenwirken der Positionierelemente
11 des Gehäuses2 mit den eingepressten Kontaktblechen7 eine besonders einfache Fixierung des PTC-Heizelements8 erreicht, so dass eine kostengünstige Montage möglich Ist. Es genügt, das PTC-Heizelement8 zwischen den beiden Kontaktblechen7 zu positionieren und dies dann in die Öffnung5 des Gehäuses2 hinein zu schieben. Um die Montage zusätzlich zu erleichtern und das PTC-Heizelement8 noch besser zu positionieren, ist bevorzugt mindestens eines der Kontaktbleche7 mit einer Lasche14 zur Fixierung des PTC-Heizelements8 versehen. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist jedes der beiden Kontaktbleche7 mit einer Lasche14 versehen, die insbesondere in der in6 dargestellten Schrägansicht des Kontaktblechs7 zu erkennen ist. Diese Laschen14 greifen um das plattenförmige PTC-Heizelement8 herum, so dass die beiden Kontaktbleche7 und das PTC-Heizelement8 eine bei der Montage leichter handhabbare Einheit bilden. Selbstverständlich ist es auch möglich mehrere PTC-Heizelemente8 zwischen den beiden Kontaktblechen7 anzuordnen, wobei es in einem solchen Fall vorteilhaft sein kann, die Anzahl der Laschen14 zu erhöhen. Um der Gefahr von Nebenschlüssen zwischen den beiden Kontaktblechen7 entgegenzuwirken, können die Kontaktbleche7 mit einer in6 dargestellten Ausnehmung18 versehen werden, die der Lasche14 des gegenüber liegenden Kontaktblechs7 gegenüber liegt. - Die Schenkel
12 der Kontaktbleche7 haben einen zur Stirnfläche10 hin gekrümmten Rand. Diese Maßnahme hat den Vorteil, dass die Kontaktbleche7 leichter in die Öffnung5 hinein geschoben werden können und die Wärmetauscherfläche zusätzlich erhöhen. - Zur Erleichterung der Montage haben die Kontaktbleche
7 ferner an ihrem oberen seitlichen Rand15 eine in7 dargestellte Einführschräge19 . Wegen dieser Einführschräge19 ist der seitliche, obere Rand15 des Schenkels12 an dem Einführende des Kontaktblechs12 näher an der Stirnfläche10 angeordnet als der seitliche, oberer Rand16 an dem anderen Ende des Kontaktblechs7 . Die Einführschrägen19 erleichtern es, die Kontaktbleche7 zusammen mit dem dazwischen liegenden PTC-Heizelement8 in das Gehäuse2 zu schieben. - Es ist günstig eines der Kontaktbleche
7 , bevorzugt beide, mit einer Rastnase13 zur Verrastung mit dem Gehäuse2 zu versehen. Das Gehäuse2 hat eine in4 dargestellte Ausnehmung20 , in welche die Rastnase13 eingreift. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Rastnase13 auf einem der Schenkel12 des Kontaktblechs7 angeordnet. Die Rastnase13 ist an dem der Einführschräge19 gegenüber hegendem Ende des Kontaktblechs7 angeordnet, so dass die Montage durch die Rastnase13 nicht erschwert wird. - Um die Wärmeankopplung der Kontaktbleche
7 an das PTC-Heizelement8 zu verbessern, haben die Stirnflächen10 der Kontaktbleche7 in angepresstem Zustand eine konvexe Krümmung. Die beim Einpressen der Kontaktbleche7 in das Gehäuse2 erzeugte Vorspannung wirkt dieser konvexen Krümmung entgegen, so dass sich eine besonders große Auflagefläche und somit ein besonders guter Wärmekontakt ergibt. Damit zu dem an der konvex gekrümmten Seite anliegenden PTC-Heizelement8 ein besonders vollflächiger Kontakt entsteht, ist bereits eine relativ kleine Krümmung ausreichend. Zur Verdeutlichung der Krümmung im ungepressten Zustand ist in5 eine Gerade g eingezeichnet. Ersichtlich ist die Stirnfläche10 gegenüber dieser Gerade g gekrümmt. - Die vorhergehend beschriebene Heizeinrichtung ist in
8 in einem Längsschnitt dargestellt. In8 ist insbesondere der zwischen den Öffnungen4 und5 des Gehäuses2 verlaufende Strömungskanal zu erkennen, durch den zu erwärmender Dieselkraftstoff hindurchströmt und dabei durch Kontakt zu den Kontaktblechen7 insbesondere zu deren Schenkel12 , erwärmt wird. Ebenfalls deutlich zu erkennen ist der Temperatursensor6 , der ebenso wie an die Kontaktbleche7 angeschlossene Versorgungsleitungen zu der Buchse3 führt. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Buchse3 für einen Steckverbinder mit vier separaten Anschlüssen ausgelegt. Die Potentialleitung und die Masseleitung zur Versorgung des PTC-Heizelements8 sind somit von der Potentialleitung und der Masseleitung zum Anschluss des Temperatursensors6 unabhängig. - Die Kontaktbleche
7 haben jeweils einen Steckanschluss17 , der einen Anschlussstift21 umschließt, wie es in8 dargestellt ist. In der in4 dargestellten Längsschnittansicht des Gehäuses2 sind Gehäusedurchführungen22 dargestellt, durch welche vier Anschlussstifte21 hindurchgeführt sind. Zwei dieser Anschlussstifte21 sind mit Steckanschlüssen17 der Kontaktbleche7 verbunden. Zwei weitere Anschlussstifte21 sind an den Temperatursensor6 angeschlossen. - Als Material für die Kontaktbleche
7 sind beispielsweise Aluminiumlegierungen, insbesondere AlMgSi-Legierungen, geeignet. Bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel bestehen die Kontaktbleche7 aus AlMgSi1. - In den
9 und10 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Kontaktblechs7 dargestellt. Der Unterschied zu dem vorhergehend beschriebenen und insbesondere in den6 und7 dargestellten Kontaktblech7 besteht in Wirbelbildungselementen23 zum Verwirbeln von an den Kontaktblechen7 vorbeiströmendem Dieselkraftstoff. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Wirbelbildungselemente23 aus dem Kontaktblech7 heraus gebogen und bilden auf diese Weise einen Strömungswiderstand. Beispielsweise können die Wirbelbildungselemente23 laschenartig aus den Schenkeln12 der Kontaktbleche7 heraus gebogen sein. Die Wirbelbildungselemente23 können beispielsweise auch als Wellungen oder Lochungen des Kontaktblechs7 ausgebildet sein. - Die von den Wirbelbildungselementen
23 erzeugte Verwirbelung führt zu einer verbesserten Abgabe von Wärme von dem Kontaktblech7 an umströmende Flüssigkeit. Es hat sich nämlich gezeigt, dass eine turbulente Strömung Wärme besser von den Kontaktblechen7 aufnimmt als eine laminare Strömung. - Bei dem anhand der
1 bis8 erläuterten Heizeinsatz1 ist zwischen den Kontaktblechen7 nur ein einziges PTC-Heizelement8 angeordnet. Selbstverständlich kann ein derartiger Heizeinsatz1 aber auch mehrere PTC-Heizelemente8 aufweisen, die beispielsweise in Längsrichtung nebeneinander angeordnet sind. Eine weitere Möglichkeit, mehrer PTC-Heizelemente8 zwischen den Kontaktblechen7 anzuordnen ist in den11 und12 dargestellt. - Bei dem in den
11 und12 dargestellten Anordnungsbeispiel sind die PTC-Heizelemente8 übereinander gestapelt. Zwischen den beiden Lagen, in denen jeweils mindestens ein PTC-Heizelement8 angeordnet ist, befindet sich eine Kontaktplatte24 . Zur Stromversorgung der PTC-Heizelemente8 können die Kontaktplatte24 auf Potential und die beiden Kontaktbleche7 auf Masse gelegt werden oder umgekehrt. - Die Positionierung der PTC-Heizelemente
8 kann durch zu den Konturen der PTC-Heizelemente8 passende Einprägungen erleichtert werden. Derartige Einprägungen bilden Vertiefungen, die als Fach die Position der PTC-Heizelemente8 vorgeben und so den Zusammenbau erleichtern können. - Bei dem in den
11 und12 dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Spalt zwischen den beiden Kontaktblechen7 , in den bestimmungsgemäß die Positionierelemente11 des Gehäuses2 eingreifen, auf einer Seite von der Kontaktplatte24 und auf der anderen Seite von einem der Kontaktbleche7 begrenzt. Mittels Einprägungen in der Kontaktplatte24 wird dennoch eine einfache und präzise Positionierung der PTC-Heizelemente8 beim Zusammenbau des Heizeinsatzes1 erzielt. Das dargestellte Ausführungsbeispiel kann beispielsweise auch dahingehend abgewandelt werden, dass die Kontaktplatte24 seitlich nicht über die Ränder der Kontaktbleche7 heraussteht, so dass jeweils zwischen der Kontaktplatte24 und einem der beiden Kontaktbleche7 ein Spalt entsteht. Positionierelemente11 des Gehäuses2 können in diese Spalte eingreifen und als Anschläge die PTC-Heizelemente8 gegen seitliches Verschieben sichern. - Bezugszeichenliste
-
- 1
- Heizeinrichtung
- 2
- Gehäuse
- 3
- Buchse
- 4
- Gehäuseöffnung
- 5
- Gehäuseöffnung
- 6
- Temperatursensor
- 7
- Kontaktblech
- 8
- PTC-Heizelement
- 10
- Stirnfläche des Kontaktblechs
7 - 11
- Positionierelement des Gehäuses
2 - 12
- Schenkel des Kontaktblechs
7 - 13
- Rastnase
- 14
- Lasche
- 15
- seitlicher, oberer Rand des Schenkels
12 - 16
- seitlicher, oberer Rand des Schenkels
12 - 17
- Steckanschluss
- 18
- Ausnehmung des Kontaktblechs
7 - 19
- Einführschräge
- 20
- Ausnehmung des Gehäuses
2 - 21
- Anschlussstift
- 22
- Gehäusedurchführungen
- 23
- Wirbelbildungselemente
- 24
- Kontaktplatte
Claims (17)
- Heizeinrichtung für Dieselkraftstoff mit mindestens einem PTC-Heizelement (
8 ), mindestens zwei Kontaktblechen (7 ), um einen Heizstrom durch das mindestens eine PTC-Heizelement (8 ) zu leiten, wobei die Kontaktbleche (7 ) jeweils eine Stirnfläche (10 ) aufweisen, mit der sie das PTC-Heizelement (8 ) elektrisch kontaktieren, und wobei das PTC-Heizelement (8 ) zwischen den Stirnflächen (10 ) der beiden Kontaktbleche (7 ) angeordnet ist, einem Gehäuse (2 ), das einen von dem zu erwärmenden Dieselkraftstoff durchströmbaren Innenraum umgibt, in dem das PTC-Heizelement (8 ) und die Kontaktbleche (7 ) angeordnet sind, wobei die Stirnflächen (10 ) der Kontaktbleche (7 ) auf mindestens einer Längsseite über das PTC-Heizelement (8 ) hinausragen, so dass zwischen den gegenüberliegenden Stirnflächen (10 ) der Kontaktbleche (7 ) ein Spalt vorhanden ist, das Gehäuse (2 ) mindestens ein in seinen Innenraum hineinragendes Positionierelement (11 ) aufweist, das in den Spalt eingreift und das PTC-Heizelement (8 ) als Anschlag gegen seitliches Verschieben sichert, wobei die Kontaktbleche (7 ) jeweils mindestens einen von der Stirnfläche (10 ) weg gebogenen Schenkel (12 ) haben und mit Vorspannung in das Gehäuse (2 ) eingepresst sind, so dass die Stirnflächen (10 ) der Kontaktbleche (7 ) durch von den Schenkeln (12 ) ausgeübte Federkräfte gegen das PTC-Heizelement (8 ) gepresst werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Stirnflächen (10 ) der Kontaktbleche (7 ) in ungepresstem Zustand eine konvexe Krümmung aufweisen, der die beim Einpressen in das Gehäuse (2 ) erzeugte Vorspannung entgegen wirkt. - Heizeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stirnseiten (
10 ) der Kontaktbleche (7 ) auf gegenüberliegenden Längsseiten über das PTC-Heizelement (8 ) hinausragen und einen Spalt bilden, in den Positionierelemente (11 ) des Gehäuses (2 ) hineinragen und das PTC-Heizelement (8 ) als Anschlag gegen seitliches Verschieben sichern. - Heizeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schenkel (
12 ) der Kontaktbleche (7 ) gegen das Gehäuse (2 ) pressen. - Heizeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schenkel (
12 ) beidseitig von zu erwärmenden Dieselkraftstoff umströmbar sind. - Heizeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Positionierelemente (
11 ) als Positionierstege, ausgebildet sind, die sich entlang des PTC-Heizelements (8 ) erstrecken. - Heizeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eines der Kontaktbleche (
7 ) eine Rastnase (13 ) zur Verrastung mit dem Gehäuse (2 ) aufweist. - Heizeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, mindestens eines der Kontaktbleche (
7 ) eine Lasche (14 ) zur Fixierung des PTC-Heizelements (8 ) aufweist. - Heizeinrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Kontaktblech (
7 ), das dem mit der Lasche (14 ) versehenen Kontaktblech (7 ) gegenüber liegt, eine der Lasche (14 ) gegenüberliegende Ausnehmung (18 ) aufweist. - Heizeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine Schenkel (
12 ) der Kontaktbleche (7 ) einen zur Stirnfläche hin gekrümmten Rand aufweist. - Heizeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass bei mindestens einem der Kontaktbleche (
7 ) der mindestens eine Schenkel (12 ) derart von der Stirnfläche (10 ) weggekrümmt ist, dass das Kontaktblech (7 ) einen Strömungskanal für den zu erwärmenden Dieselkraftstoff ausbildet. - Heizeinrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass bei mindestens einem der Kontaktbleche (
7 ) der mindestens eine Schenkel (12 ) an einem seitlichen oberen Rand (15 ) eine Einführschräge (19 ) aufweist. - Heizeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eines der Kontaktbleche (
7 ) zwei von der Stirnfläche weg gebogene Schenkel (12 ) aufweist, die sich gegenüberliegen und unter Einwirkung der Vorspannung federnd gegen das Gehäuse (2 ) drücken. - Heizeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (
2 ) ein einstückiges Spritzgussteil mit einer Buchse (3 ) für einen Steckkontakt ist. - Heizeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Positionierelemente (
11 ) einen Anschlag (11a ) ausbilden, der verhindert, dass das PTC-Heizelement (8 ) weiter als bis zu einer durch den Anschlag (11a ) definierten Position in das Gehäuse (2 ) hinein geschoben werden kann. - Heizeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktbleche (
7 ) Wirbelbildungselemente (23 ) zum Verwirbeln von vorbeiströmendem Dieselkraftstoff aufweisen. - Heizeinrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Wirbelbildungselemente (
23 ) aus den Kontaktblechen (7 ) heraus gebogen sind. - Dieselfiltersystem gekennzeichnet durch eine Heizeinrichtung (
1 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche.
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