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DE29911633U1 - Raumzelle - Google Patents

Raumzelle

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Publication number
DE29911633U1
DE29911633U1 DE29911633U DE29911633U DE29911633U1 DE 29911633 U1 DE29911633 U1 DE 29911633U1 DE 29911633 U DE29911633 U DE 29911633U DE 29911633 U DE29911633 U DE 29911633U DE 29911633 U1 DE29911633 U1 DE 29911633U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
modules
module
room cell
wall
floor
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE29911633U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KITTLITZ KAY
WILBERG ROBERT
Original Assignee
KITTLITZ KAY
WILBERG ROBERT
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Publication date
Application filed by KITTLITZ KAY, WILBERG ROBERT filed Critical KITTLITZ KAY
Priority to DE29911633U priority Critical patent/DE29911633U1/de
Publication of DE29911633U1 publication Critical patent/DE29911633U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H1/00Buildings or groups of buildings for dwelling or office purposes; General layout, e.g. modular co-ordination or staggered storeys
    • E04H1/12Small buildings or other erections for limited occupation, erected in the open air or arranged in buildings, e.g. kiosks, waiting shelters for bus stops or for filling stations, roofs for railway platforms, watchmen's huts or dressing cubicles
    • E04H1/1205Small buildings erected in the open air
    • E04H1/1222Sales kiosks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Residential Or Office Buildings (AREA)

Description

Raumzelle
Die Erfindung betrifft eine universell verwendbare Raumzelle, die den jeweiligen örtlichen Gegebenheiten und dem entsprechenden Verwendungszweck anpaßbar ist. Es sind eine Vielzahl auseinandernehmbarer, mobiler und in Raumzellenbauweise herstellbarer Verkaufsstände bekannt.
So beinhaltet die PS 15 59 123 einen auseinandernehmbaren Verkaufsstand, bestehend aus Gestellen, die vorzugsweise mit schwenkbaren Laufrollen versehen, unabhängig voneinander transportiert oder bei der Montage durch abnehmbare und in ihrer Länge einstellbare Kupplungsglieder verbindbar sind.
Ferner ist nach der DE 195 21 990 Al ein Modul für Raumzellenbauweise bekannt, wo die Boden-, Wand- und Deckenelemente im wesentlichen eine quaderförmige Modulstruktur verbindet.
Gleichfalls ist eine Raumzelle nach der DE 31 34 022 Al bekannt, wo durch einen tragenden quaderfbrmigen Grundrahmen mit mindestens an den Kanten angeordneten Balken durch ein Dach aus mindestens einem Dachrahmen in Form eines Dreikantprismas mit ebenfalls an den Kanten angeordeten Balken und Abdeckungen der Flächen zwischen den Balken, besteht. Der generelle Nachteil der bekannten Lösungen besteht darin, daß die geschaffenen Konstruktionen und Raumzellen nach ihrer Herstellung nicht oder kaum mehr veränderbar sind und die Variabilität lediglich in den verschiedenen Anordnungen bzw. Zusammenstellungen dieser Zellen besteht und somit begrenzt ist. Selbst bei Anwendung von Dächern als Dreikantprismen, die einige verschiedene ausführbare Gestaltung überdecken, wird dadurch die Variabilität nicht wesentlich erhöht.
Der im Anspruch 1 angegebenen Erfindung liegt das Problem zugrunde, eine Raumzelle zu schaffen, die nicht nur beliebig große Räume ermöglicht, sondern gleichfalls jede gewünschte Variantenvielfalt und Kombinationen für die verschiedensten Einsatzbedingungen zuläßt. Dieses Problem wird mit den Maßnahmen des Anspruches 1 sowie den dazugehörigen Unteransprüchen gelöst. Mit der Erfindung wird im angegebenen Anwendungsfall erreicht, daß der Benutzer nicht an die bisherige Idee der Raumzellenbauweise gebunden ist, nämlich, der jeweilige Beschaffenheit der Raumzelle ansich. So ist die kleinste mit der Erfindung realisierbare Gebäudeeinheit bereits aus sechs verschiedenen Modulen zusammensetzbar, vielseitig gestaltbar und somit den Bedürfnissen des Nutzers und den Gegebenheiten des Aufstellungsortes anpaßbar. Erreicht wird das insbesondere durch die jeweilige identische Bemaßung der
Boden- und Wandmodule und der befestigungslosen Verbindung der Module untereinander, wobei durch den Einsatz von Eckpfosten die Modulbauweise mit immer gleichen Elementen fixiert wird und so eine Verwechslung von Boden- und Wandmodulen ausgeschlossen ist. Durch die verschiedenartigste Ausfachung der Wandmodule als Rückwandmodul, Eingangstürmodul, Fenstermodul oder Verkaufsmodul mit verschiedenem Klapp- und Schließmechanismen sowie der mit unterschiedlichen Breiten offenen Wandmodule (beispielsweise über zwei oder mehrere Breiten der Wandmodule) und der unterschiedlichen Anordnung derselben ist nicht nur die Erstellung beliebig großer Gebäude sondern auch die Art von Gebäuden, wie Ausstellungsräume, Räume zum Verzehr von Speisen und Getränken, Notunterkünfte (bei entsprechender Isolierung), Baustellenunterkünfte o.a. möglich. Gleichfalls ist auf diese Art auch die einfache Herstellung ganzer, wie bereits bekannter, Raumzellensiedlungen möglich. Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand der Fig. 1 bis 8 erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 Raumzelle als geschlossener Marktstand oder Kiosk als kleinste Einheit (perspektivisch)
Fig. 2 Raumzelle als Marktstand nach Fig. 1 im geöffnetem Zustand Fig. 3 eine im äußeren Eckbereich der Bodenplatte eingebrachte Bohrung für eine Justiervorrichtung
Fig. 4 eine Justiervorrichtung
Fig. 5 eine Ausfuhrungsform der Raumzelle bestehend aus sieben Modulen Fig. 6 eine Ausführungsform der Raumzelle bestehend aus acht Modulen Fig. 7 eine Ausfuhrungsform der Raumzelle bestehend aus zehn Modulen Fig. 8 eine Ausführungsform der Raumzelle bestehend aus zwölf Modulen Fig. 9 Kombinationsmöglichkeiten der jeweilig gestalteten Raumzelle Die in Fig. 1 dargestellte Raumzelle ist aus mehreren Modulen zusammengesetzt. Die Bodenplatte besteht dabei aus vier quadratischen, jeweils identischen, Bodenmodulen 1, deren Breite und Länge jeweils der Breite eines Wandmodules entspricht. Sie sind seitlich mit entsprechenden Anschlußprofilen versehen, welche die befestigungsmittellose Verbindung sowie das Daraufstellen der jeweiligen Wandmodule ermöglicht. Die unterschiedlich als Rückwandmodul 2, Eingangstürmodul 3 oder Verkaufsmodul 4 ausstattbaren Wandmodule, deren Breite der Bodenplatte entspricht, haben alle die gleiche Höhe. Das heißt, alle Wandmodule 2,3,4
haben unabhängig von der Art und Weise der Ausfachung die gleichen Abmessungen. So finden nach Fig. 1 und 2 jeweils acht Verkaufsmodule 4, ein Rückwandmodul 2 und ein Eingangstürmodul 3 Verwendung. Die jeweiligen Module bestehen aus einem stabilen Rahmen 5, dessen Außenseiten gleichfalls mit Anschlußprofilen versehen sind um eine befestigungslose Verbindung der Module untereinander und mit den Eckpfosten 6 herzustellen. Die durch Gelenke und Schließmechanismen beweglich gestaltete Ausfachung des Verkaufsmoduls 4 besteht aus Ablageflächen 7 und 8 als Verkaufsflächen mit der dazugehörigen Stütze 9 sowie einem Vordach 10 mit einer Stütze 11. Für die Rückwand ist hierbei ein Rückwandmodul 2 mit fester Ausfachung und ein Eingangstürmodul 3 vorgesehen. Den oberen Abschluß bilden die als dreieckige Teile gleichfalls einheitlich vermaßten Giebel 12, die jeweils auf zwei Wandmodule 2,3,4 aufliegen und über Aufnahmepunkte für First- und Dachauflageholz verfugt. Zusätzliche Zwischengiebel gleicher Bemaßung ermöglichen jeweils vorgesehene Verlängerungen zum statischen Ausgleich.
Die über die einzelnen Module 4 aufgesetzte Traufleiste 13 übernimmt gleichzeitig die obere Verbindung derselben. Das zwischen den Spitzen der Giebel 12 eingehangene und mit Nasen 14 versehene Firstholz 15 steift die gesamte Raumzelle aus und dient gleichfalls zur Aufnahme der standartisierten Dachplatten 16. Die Dachplatten 16 entsprechen dabei der Breite von einem halben Wandmodul (2;3;4) um für eine Einmannmontage leicht und handlich zu sein. Die nicht dargestellten Dachauflegehölzer dienen nach dem Anbringen des Giebels 12 und der Traufleiste 13 und dem Einhängen des Firstholzes 15 als zusätzliche Auflagen für die Dachplatte 16. Nach Fig. 3 und 4 ist eine Möglichkeit dargestellt um auch bei Bodenunebenheiten Raumzellen einfach und schnell montieren zu können indem eine die Unebenheiten ausgleichende zusätzliche Justiervorrichtung 18 zur Anwendung kommt, deren Verstellmechanismus über eine eingebrachte Bohrung 19, im Eckbereich, der sich aus Bodenmodulen 1 zusammensetzenden Bodenplatte, erreichbar ist.
In Fig. 4 bis 7 sind Möglichkeiten aufgezeigt, wie durch das Zusammensetzen der Boden- und Wandmodule 2,3,4 die verschiedenartigsten Raumzellen schnell und auf einfache Art für einen bestimmten Verwendungszweck herstellbar sind. Gleichfalls ist nach Fig. 8 auch eine Bebauung und Kombination der verschiedenartigsten Raumzellen in größerer Anzahl erkennbar.
Bezugszeichenliste Bodenmodul
Ol Rückwandmodul
02 Eingangstürmodul
03 Verkaufsmodul
04 Rahmen
05 Eckpfosten
06 Ablageflächen
07 Ablageflächen
08 Stütze
09 Vordach
10 Stütze
11 Giebel
12 Traufleiste
13 Nase
14 Firstholz
15 Dachplatten
16 Bodenplatte
17 Justiervorrichtung
18 Bohrung
19

Claims (6)

1. Raumzelle, unter Verwendung bekannter Baumaterialien wie Holz, dadurch gekennzeichnet, daß aus einzelnen generell zusammenpaßbaren Modulen gleicher Bemaßung, wie Boden- (1) und Wandmodule (2; 3; 4) sowie paßgenauer Zubehörteile wie dreieckförmige Giebel (12), Traufleisten (13), Firstholz (15) sowie Dachplatten (16), Raumzellen jeder Art und Größe gestaltbar und kombinierbar sind, indem die jeweilige Bodenplatte sich aus identischen quadratisch ausgebildeten Bodenmodulen (1) zusammensetzt, deren Breite jeweils der eines Wandmodules (2; 3; 4) entspricht und die an den Seiten mit Anschlußprofilen versehen sind, die einerseits eine befestigungslose Verbindung der Bodenmodule (1) untereinander sowie außerdem das Daraufstellen der Wandmodule (2; 3; 4) ermöglichen, deren Rahmen (5) an den Seiten gleichfalls Anschlußprofile zur befestigungsmittellosen Verbindung untereinander und mit den Bodenmodulen (1) aufweisen.
2. Raumzelle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandmodule entweder als Rückwandmodule (2), Eingangstürmodul (3), Fenstermodul, Verkaufsmodul (4) oder lediglich als beispielsweise offenes Modul ohne Ausfachung gestaltet sind.
3. Raumzelle nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die einheitlich vermaßten dreieckförmigen Giebel (12) jeweils auf zwei Wandmodule (2; 3; 4) aufliegen und über Auflagepunkte für First- und Dachauflageholz verfügt.
4. Raumzelle nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Firstholz (15) mit Nasen (14) versehen ist.
5. Raumzelle nach den vorherigen Ansprüchen 1, 3 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die in das Firstholz (15) eingehangenen und auf die Traufleisten (12) aufgelegten Dachplatten (16) gleichfalls Festmaße aufweisen, beispielsweise daß sie der Breite von einem halben Wandmodul (2; 3; 4) entsprechen und so für beliebige Dachlängen traufseitig kombinierbar sind.
6. Raumzelle nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß durch Zusammenfügen der jeweiligen Anzahl von Bodenmodulen (1) und Kombination der verschiedenartigsten Wandmodule jede gewünschte Größe für jeden Verwendungszweck entsteht.
DE29911633U 1999-07-03 1999-07-03 Raumzelle Expired - Lifetime DE29911633U1 (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1160388A2 (de) 2000-05-27 2001-12-05 Schüller, Peter Vorgefertigtes Dach bzw. Dachmodul für ein Gebäude
DE10055389A1 (de) * 2000-11-09 2002-05-29 Volker Barth Verkaufskiosk
ITBS20110142A1 (it) * 2011-10-14 2013-04-15 Leonardo Srl Bancarella

Cited By (4)

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DE10055389A1 (de) * 2000-11-09 2002-05-29 Volker Barth Verkaufskiosk
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