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DE60024077T2 - Modulare gebäudestruktur und verfahren zu deren herstellung - Google Patents

Modulare gebäudestruktur und verfahren zu deren herstellung Download PDF

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DE60024077T2
DE60024077T2 DE60024077T DE60024077T DE60024077T2 DE 60024077 T2 DE60024077 T2 DE 60024077T2 DE 60024077 T DE60024077 T DE 60024077T DE 60024077 T DE60024077 T DE 60024077T DE 60024077 T2 DE60024077 T2 DE 60024077T2
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DE
Germany
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module
room
support module
support
building structure
Prior art date
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DE60024077T
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Ashley Thomas Beighton
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Building Dynamics(uk)ltd London Gb
Original Assignee
BUILDING DYNAMICS UK Ltd
BUILDING DYNAMICS(UK)LTD
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Publication date
Application filed by BUILDING DYNAMICS UK Ltd, BUILDING DYNAMICS(UK)LTD filed Critical BUILDING DYNAMICS UK Ltd
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Publication of DE60024077T2 publication Critical patent/DE60024077T2/de
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    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B1/00Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
    • E04B1/348Structures composed of units comprising at least considerable parts of two sides of a room, e.g. box-like or cell-like units closed or in skeleton form
    • E04B1/34815Elements not integrated in a skeleton
    • E04B1/3483Elements not integrated in a skeleton the supporting structure consisting of metal
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B1/00Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
    • E04B2001/0053Buildings characterised by their shape or layout grid
    • E04B2001/0084Buildings with non right-angled horizontal layout grid, e.g. triangular or hexagonal
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B1/00Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
    • E04B1/348Structures composed of units comprising at least considerable parts of two sides of a room, e.g. box-like or cell-like units closed or in skeleton form
    • E04B2001/34892Means allowing access to the units, e.g. stairs or cantilevered gangways

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Description

  • BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
  • Diese Erfindung betrifft Verbesserungen an oder betreffend Gebäudestrukturen und genauer eine modulare Gebäudestruktur und ein Verfahren zum Herstellen derselben.
  • Der Bau eines beliebigen Gebäudes, etwa eines Hauses, einer Fabrik oder Ähnlichem, ist in der Regel mit dem Legen eines Fundamentes verbunden, etwa das Errichten von Fundamentplatten zum Definieren des Grundrisses eines Stockwerks und der Raumanordnung, das Bauen von Strukturwänden und das Bereitstellen einer Dachkonstruktion. Ein einzelner Bauunternehmer würde in der Regel alle diese Arbeiten übernehmen, obwohl einige Arbeiten entweder von dem Bauunternehmer oder vom Bauherrn übernommen werden können. Nach Abschluss dieser Arbeit oder parallel dazu werden in der Regel andere Bauunternehmer, etwa Installateure, Elektriker, Tischler, Stuckateure und Dekorateure, in die Errichtung des Gebäudes mit einbezogen. Das zeigt nicht nur, dass diese Arbeit an einem Ort ausgeführt wird, sondern auch, dass sehr viele Bauunternehmer erforderlich sind, um ein einziges Gebäude zu errichten. Das führt zu einem komplizierten Verfahren, da typischerweise viele Kommunikationswege erforderlich sind und es häufig erhebliche Überschneidungen und Unstimmigkeiten sowohl in den Arbeitsbereichen, die für jedes Gewerk erforderlich sind, als auch im Hinblick auf die Zuständigkeiten in verschiedenen Aufgaben gibt.
  • Fertigbauverfahren können eingesetzt werden, wenn die Arbeit ganz oder teilweise von der Baustelle entfernt werden soll. Diese Verfahren fallen im Wesentlichen in zwei Kategorien: Fertigbauelemente und ,volu [TEXT FEHLT]ist in jedem Gebäude mehr oder weniger abhängig von der jeweiligen Bedeutung der Faktoren, etwa Ausführungszeit, Ort, Kosten und Qualität. Ferner hängt das Maß, in dem das Bauelement oder das ,volumetrische' Modul selbst vorgefertigt ist, von ähnlichen Faktoren ab.
  • Beispiele für solche Bauelemente reichen von Türen und Fenstern bis hin zu Böden und Wandplatten. Beispiele für ,volumetrische' Module reichen von Badmodulen, die in Gebäuden wie Hotels, eingesetzt werden, bis hin zu vollständig fertigen Häusern.
  • Durch den Einsatz aller vorhergehend genannten Verfahren wird das Gebäude jedoch mit einer fertigen Struktur erhalten, die nach Fertigstellung hinsichtlich Größe, Design und Anordnung im Wesentlichen festgelegt ist.
  • Die französische Patentanmeldung Nr. 7834744 legt ein mehrstöckiges Gebäude offen, in dem eine Hauptummantelung aus Unterbaugruppen hergestellt ist, die durch Zusammenbau einer geringen Anzahl fabrikseitig vorgeformter Elemente auf der Baustelle ausgebildet werden. Die Unterbaugruppen bestehen aus mittigen Zellen und Außenzellen, die vertikal an den mittigen Zellen befestigt sind. Jede Außenzelle besteht aus einer röhrenförmigen Struktur, die nicht geschlossen ist, die aus zwei parallelen, vertikalen, rechteckigen Flächen aus schwerem Eisenblech und oberen und unteren Flächen ausgebildet ist, die bogenförmig an den Kanten ausgebildet sind. Die untere Fläche stützt einen horizontalen Boden, der an entsprechend angeordneten Streben zwischen der unteren Fläche und dem Boden anliegt. Beim Errichten des Gebäudes werden mehrere mittige Zellen übereinander und seitlich angeordnet, und Außenzellen oder Treppenhäuser werden von den mittigen Zellen abgehängt.
  • Die deutsche Patentschrift Nr. 2306865 legt ein Fertigbausystem offen, bei dem eine Grundstruktur durch Bereitstellen von zusätzlichen Einheiten fertig gestellt wird, die Wohnbereiche, Arbeitsbereiche und so weiter bereitstellen. Die zusätzlichen Einheiten sind entweder an tragenden Strebpfeilern, die von der Wand der Stützstruktur vorstehen, oder zwischen zwei Stützstrukturen angeordnet.
  • Die US-Patentschrift Nr. 3,541,744 legt eine tragbare Wohnstruktur offen, die mit einer oder mehr Säulen mit den mehreren sich seitlich erstreckenden Stützwänden ausgestattet ist. Die Wände sind mit vertikal beabstandeten parallelen Aufnahmen für tragbare Wohneinheiten ausgestattet. Die Wohneinheiten sind mit zusammengehörenden Aufnahmen ausgestattet, die in den Stützwandaufnahmen angeordnet sind, um die tragbaren Wohneinheiten freitragend von den Stützwänden zu tragen.
  • Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine verbesserte Gebäudestruktur und ein Verfahren zum Herstellen dieser bereitzustellen, das ein Gebäude bereitstellt, dessen Größe, Aufbau und Anordnung veränderbar sind. Eine weitere Aufgabe besteht darin, ein Gebäude bereitzustellen, das mit Räumen ausgestattet ist, die austauschbar sind und dadurch leicht qualitativ aufgewertet werden können, oder deren Funktionalität verändert werden kann.
  • Dementsprechend stellt ein Gedanke der vorliegenden Erfindung eine Gebäudestruktur bereit, die Folgendes umfasst:
    ein Stützmodul, das mit Befestigungsmitteln zur Befestigung eines Raummoduls am Stützmodul ausgestattet ist,
    mehrere geschlossene Raummodule, von denen jedes unabhängig am Stützmodul freitragend daran befestigt werden kann,
    dadurch gekennzeichnet, dass jedes Befestigungsmittel am Stützmodul eine Anordnung von voneinander beabstandeten Befestigungsstellen umfasst, die entlang einem Rahmenglied des Stützmoduls bereitgestellt sind, wobei jede der Befestigungsstellen zum Zusammenwirken mit und zur Befestigung an entsprechenden Befestigungsmitteln, die an einem Raumrahmen eines Raummoduls bereitgestellt sind, geeignet ist, wobei die Position der Befestigung des Raummoduls bezüglich des Stützmoduls variabel ist, indem das Raummodul an verschiedenen Stellen entlang dem Rahmenglied des Stützmoduls befestigt wird.
  • Zweckmäßigerweise stützt das Stützmodul ein Raummodul neben einem anderen, wobei die Raummodule horizontal voneinander beabstandet sind.
  • Vorzugsweise ist jedes Raummodul von dem oder jedem benachbarten Raummodul beabstandet.
  • In geeigneter Weise ist eine Verkleidung um die Gebäudestruktur herum bereitgestellt.
  • Zweckmäßigerweise ist die Verkleidung an einem Fundament befestigt und wird davon gestützt.
  • Vorzugsweise ist die Verkleidung an einer Dachkonstruktion befestigt und wird von ihr gestützt.
  • In geeigneter Weise ist die Verkleidung an mindestens einem Raummodul befestigt und wird davon gestützt.
  • Zweckmäßigerweise umfasst die Verkleidung mehrere demontierbare Platten.
  • Vorzugsweise stützt das Stützmodul eine Dachkonstruktion, die das Stützmodul und jedes Raummodul bedeckt, wobei die Dachkonstruktion von dem oder jedem angrenzenden Modul beabstandet ist.
  • In geeigneter Weise enthält die Dachkonstruktion ein Raummodul.
  • Zweckmäßigerweise liegt eine Fundamentkonstruktion unter dem Stützmodul, wobei die Fundamentkonstruktion von dem oder jedem angrenzenden Raummodul beabstandet ist und mit einem Hauptteil, auf dem das Stützmodul sitzt, und einem oder mehreren Stabilisierungsteilen ausgestattet ist, die sich von dem Hauptteil erstrecken, wobei die Fundamentkonstruktion als eine Fertigbetonkonstruktion gefertigt ist.
  • Vorzugsweise liegt der oder jeder Stabilisierungsteil unter einem oder mehreren Raummodulen und ist von dem oder jedem angrenzenden Raummodul beabstandet und umfasst einen Rahmen mit einem Außenumfang aus Fundamentmaterial, wobei die Mitte des Rahmens ein Hohlraum ist.
  • In geeigneter Weise erstrecken sich ein oder mehrere Pfähle von der Fundamentkonstruktion in den darunter liegenden Grund.
  • Vorzugsweise umfasst ein Raummodul einen Raumrahmen, der ein Volumen definiert, wobei der Raumrahmen mit Befestigungsmitteln ausgestattet ist, um mit entsprechenden Befestigungsmitteln zusammenzuwirken, die an einem Stützrahmen des Stützmoduls bereitgestellt sind, wobei die Platten zwischen den Gliedern des Raumrahmens bereitgestellt sind, um Seitenwände, einen Boden und eine Decke bereitzustellen, wobei der Raumrahmen aus einem oder aus mehreren oberen und unteren Gliedern hergestellt ist, die durch aufrechtstehende Glieder starr verbunden, aber nicht durch diagonale Glieder verstrebt sind, wobei die Steifigkeit des Raumrahmens durch die Steifigkeit der Rahmenverbindungen gewährleistet wird.
  • In geeigneter Weise enthält ein Raummodul einen oder mehrere innere Trennwände, um einen oder mehrere Räume in jedem Raummodul zu definieren.
  • Zweckmäßigerweise enthält ein Raummodul mindestens eine Türöffnung und/oder mindestens eine Fensteröffnung.
  • Zweckmäßigerweise umfassen die Befestigungsmittel mehrere Löcher, die in dem Stützrahmen des Stützmoduls und im Raummodul ausgebildet sind, wobei die Löcher aufeinander ausgerichtet werden können, um dadurch einen Verriegelungsbolzen aufzunehmen, um das Raummodul am Stützmodul zu befestigen.
  • Vorzugsweise enthält das Stützmodul einen Zirkulationsdurchgang mit Zugang zu jedem Raummodul, das daran befestigt ist.
  • In geeigneter Weise kann ein weiteres Stützmodul oben auf dem Stützmodul befestigt werden, um ein weiteres Stockwerk an der Gebäudestruktur bereitzustellen, und/oder ein weiteres Stützmodul kann neben dem Stützmodul befestigt werden, um mehrere Stützglieder im Nebeneinandergriff bereitzustellen. Zweckmäßigerweise werden die Versorgungseinrichtungen für das Gebäude hauptsächlich durch das Stützmodul geleitet, wodurch die Verbindung der Versorgungseinrichtungen mit jedem Raummodul vereinfacht wird, das am Stützmodul befestigt ist oder werden kann, und jedes Raummodul ist mit Versorgungseinrichtungen ausgestattet, die als Vorbereitung zur Verbindung mit entsprechenden Versorgungseinrichtungen am Stützmodul angebracht sind.
  • Vorzugsweise ist das oder jedes Stützmodul mit demontierbaren Wandplatten ausgestattet, wobei die Wandplatten vollflächige Platten für Wände des Stützmoduls sind, die keine Öffnung darin erforderlich machen, und Wandplatten mit einer Öffnung darin für Wände des Stützmoduls sind, die eine Öffnung darin erforderlich machen, wobei eine Öffnung in einer Wandplatte des Stützmoduls mit einer Öffnung in einer Wandplatte eines Raummoduls ausgerichtet werden kann.
  • In einem weiteren Gedanken der vorliegenden Erfindung wird ein Verfahren zum Bauen einer Gebäudestruktur bereitgestellt, das folgende Schritte umfasst:
    Bereitstellen eines Stützmoduls,
    Bereitstellen mehrerer geschlossener Raummodule und Befestigen jedes Raummoduls am Stützmodul, um dadurch in einer unabhängigen freitragenden Befestigung zu stützen,
    dadurch gekennzeichnet, dass der Schritt des Bereitstellens eines Stützmoduls das Bereitstellen eines Stützmoduls mit einem Befestigungsmittel zur Befestigung eines Raummoduls am Stützmodul umfasst, wobei jedes Befestigungsmittel eine Anordnung voneinander beabstandeter Befestigungsstellen umfasst, die geeignet sind, mit den entsprechenden Befestigungsmitteln zusammenzuwirken bzw. an ihnen befestigt zu werden, die an einem Raumrahmen des Raummoduls bereitgestellt sind, das entlang einem Rahmenglied davon bereitgestellt ist, und den Schritt des Befestigens jedes der Raummodule, der das Befestigen jedes der Raummodule an einer Befestigungsstelle umfasst, die durch Befestigen des Raummoduls an unterschiedlichen Stellen entlang des Rahmengliedes des Stützmoduls variabel ist.
  • In geeigneter Weise umfasst der Schritt des Befestigens jedes Raummoduls am Stützmodul die folgenden Schritte:
    Befestigen einer oder mehrerer Führungsschienen am Stützmodul,
    Anordnen des Raummoduls auf der Führungsschiene,
    Treiben des Raummoduls entlang der Führungsschiene in Eingriff mit dem Stützmodul und
    Befestigen des Raummoduls am Stützmodul.
  • Zweckmäßigerweise umfasst der Schritt des Entfernens jedes Raummoduls von dem Stützmodul die folgenden Schritte:
    Befestigen einer oder mehrerer Führungsschienen am Stützmodul,
    Anordnen des Raummoduls auf der Führungsschiene,
    Lösen des Raummoduls von dem Stützmodul und
    Treiben des Raummoduls entlang der Führungsschiene von dem Stützmodul weg.
  • Ein anderer Gedanke der vorliegenden Erfindung stellt eine Ausrüstung zum Bau einer Gebäudestruktur bereit, die Folgendes umfasst:
    ein Stützmodul mit Befestigungsmitteln zur Befestigung eines Raummoduls am Stützmodul und
    mehrere geschlossene Raummodule,
    dadurch gekennzeichnet, dass jedes Raummodul unabhängig so am Stützmodul befestigbar ist, dass es daran freitragend ist,
    dadurch gekennzeichnet, dass jedes Befestigungsmittel am Stützmodul eine Anordnung von voneinander beabstandeten Befestigungsstellen umfasst, die entlang einem Rahmenglied des Stützmoduls bereitgestellt sind, wobei jede Befestigungsstelle zum Zusammenwirken mit und zur Befestigung an entsprechenden Befestigungsmitteln, die an einem Raumrahmen eines Raummoduls bereitgestellt sind, geeignet ist, wobei die Position der Befestigung des Raummoduls bezüglich des Stützmoduls variabel ist, indem das Raummodul an unterschiedlichen Stellen entlang dem Rahmenglied des Stützmoduls befestigt wird.
  • Zum leichteren Verständnis der vorliegenden Erfindung werden ihre Ausführungsformen im Folgenden beispielhaft anhand der beiliegenden Zeichnungen beschrieben:
  • 1 ist eine schematische Schnittansicht durch ein der vorliegenden Erfindung zugrundeliegendes Gebäude.
  • 2 ist eine schematische Grundrissansicht eines Fundamentes zur Verwendung bei dem Gebäude in 1.
  • 3 ist eine schematische Seitenansicht des Fundamentes in 2.
  • 4 ist eine schematische Schnittansicht durch ein Raummodul zur Verwendung in dem Gebäude in 1.
  • 4A ist eine vergrößerte Ansicht eines Teils des Raummoduls in 4.
  • 5 ist eine schematische Schnittansicht durch ein der vorliegenden Erfindung zugrundeliegendes Gebäude.
  • 6 ist eine schematische Grundrissansicht eines Teils eines der vorliegenden Erfindung zugrundeliegenden Gebäudes.
  • 7 ist eine Grundrissansicht des Erdgeschosses des Gebäudes in 1.
  • 8 ist eine Grundrissansicht des ersten Stockwerks des Gebäudes in 1.
  • 9 ist eine schematische Grundrissansicht eines der vorliegenden Erfindung zugrundeliegenden Gebäudes.
  • 10 ist eine Grundrissansicht mehrerer der vorliegenden Erfindung zugrundeliegender Gebäude, die terrassenförmig angeordnet sind.
  • 11 ist eine schematische Grundrissansicht eines Raummoduls, das an einem Stützmodul angebracht ist.
  • 12 ist eine schematische Schnittansicht der Anordnung in 11.
  • 13 ist ein schematischer Ausschnitt einer Zahnstangenvorrichtung in 12.
  • 14 ist eine perspektivische Ansicht einer Anordnung, mit der ein Raummodul an einem Stützmodul befestigt werden kann.
  • 15 ist eine schematische Grundrissansicht eines Stützmoduls, das an zwei Raummodulen befestigt ist.
  • 16 ist eine schematische Schnittansicht von drei Raummodulen, die an jeweiligen Stützmodulen befestigt sind.
  • 17 ist eine schematische Schnittansicht durch eine der vorliegenden Erfindung zugrundeliegende Gebäudestruktur.
  • 18 ist eine schematische Schnittansicht durch eine andere der vorliegenden Erfindung zugrundeliegende Gebäudestruktur.
  • In 1 umfasst ein der vorliegenden Erfindung zugrundeliegendes Haus 1 vier Grundbauelemente: ein Fundament 2 zum Bereitstellen einer stabilen Basis und Tragen der Last des Gebäudes, zwei Stützmodule 3, die die hauptlasttragenden Elemente des Gebäudes selbst umfassen, mehrere Raummodule 4, die die Hauptwohnräume in dem Gebäude umfassen, und eine Dachkonstruktion 5.
  • 2 und 3 zeigen, dass das Fundament 2 zwei rechteckige Fertigbetonfundamentplatten 6 umfasst, die, wenn sie in der gezeigten Form angeordnet sind, ein Fundament 2 schaffen, das mit Hohlräumen 7 in jeder Ecke ausgestattet ist, um einen mittleren Hauptteil 8 mit einer kreuzförmigen Anordnung bereitzustellen. Das Stützmodul 3 sitzt auf einem Arm 9 der Kreuzform und der andere Arm 10 der Kreuzform stellt eine Stabilisierungsfunktion bereit. Die Rahmen der Hohlräume 7 in den Fundamentplatten stellen auch eine Stabilisierungsfunktion bereit.
  • Fertigbetonpfähle 11 werden beispielsweise, entweder bevor die Fundamentplatte 2 angeordnet ist oder durch Löcher, die an jeder Ecke der Hohlräume 7 in der Fundamentplatte 2 bereitgestellt sind, in den Grund getrieben.
  • Das Stützmodul umfasst einen Rahmen oder ein Gerüst, der oder das einen im Wesentlichen würfelförmigen Raum definiert. Der Rahmen ist vorzugsweise aus Stahl hergestellt, aber auch andere bekannte lasttragende Werkstoffe können verwendet werden. Der Rahmen wird aus einer Vielzahl aufrechter und horizontaler Glieder hergestellt, die, wenn erforderlich, kreuzweise verstrebt werden können. Die Verbindungen zwischen den Gliedern, die den Rahmen bilden, sind starr. Das Stützmodul ist mit Platten ausgestattet, von denen viele demontiert werden können, die die Wände, den Boden und die Decke bereitstellen.
  • Die Wandplatten sind vollflächige Platten für Wände des Stützmoduls, die keinen Zugang nach Außen und in beliebige am Stützmodul befestigte Raummodule erforderlich machen. Die Wandplatten, die einen Zugang nach Außen oder in Raummodule erforderlich machen, sind mit einer Türöffnung darin ausgestattet.
  • Die Außenflächen des Stützmoduls sind mit Befestigungsmitteln ausgestattet, durch die die Raummodule daran befestigt werden können. In einem bevorzugten Beispiel umfasst das Befestigungsmittel am Stützmodul eine Reihe voneinander beabstandeter Lochanordnungen, die in einem horizontal ausgerichteten Rahmenelement zu der Decke des Stützmoduls bereitgestellt sind. Eine zweite Gruppe solcher Befestigungsmittel ist entlang einem horizontal ausgerichteten Rahmenelement zum Boden des Stützmoduls bereitgestellt. Jede der Lochanordnungen kann mit einer entsprechenden Lochreihe zusammenwirken, die an einem Rahmen eines Raummoduls bereitgestellt ist, und daran befestigt werden, wobei die Befestigungsposition des Raummoduls gegenüber dem Stützmodul auch durch Befestigen des Raummoduls an unterschiedlichen Stellen entlang des Rahmenelementes des Stützmoduls veränderbar ist. Die Position der Befestigungsmittel kann variabel sein oder weitere Befestigungsmittel können zwischen oder über oder unter den vorhandenen Befestigungsmitteln bereitgestellt sein, um die Konstruktion flexibel zu machen.
  • In dem vorliegenden Beispiel enthält das Gebäude 1 zwei Stützmodule 3, die übereinander gesetzt sind. Diese Stützmodule 3, 3' können auf der Baustelle oder zur Lieferung an die Baustelle außerhalb der Baustelle montiert werden. Der Zugang zum oberen Stützmodul 3' ist durch eine Treppe im unteren Stützmodul 3 bereitgestellt. Die Stützmodule können jedoch in zahlreichen Konfigurationen in Gruppen zusammengefasst werden, so dass unterschiedliche Grundrisse für ein Gebäude möglich sind.
  • Auch wenn das Stützmodul 3 hier als ein im Wesentlichen quaderartiges Volumen definierend beschrieben wird, kann das Stützmodul 3 auch flach sein, im Wesentlichen kein Volumen haben und beispielsweise eine Stützwand oder -fläche sein.
  • Wie vorhergehend erklärt, kann eine Vielzahl von Raummodulen 4 an jedem Stützmodul 3 befestigt werden. Diese Raummodule 4 können auf der Baustelle oder zur Lieferung an die Baustelle außerhalb der Baustelle montiert werden. In 4 umfasst ein beispielhaftes Raummodul 4 einen Stahlrahmen 12, der ein im Wesentlichen quaderförmiges Volumen definiert. Der Rahmen ist aus mehreren oberen und unteren Elementen hergestellt, die durch aufrechte Glieder starr verbunden sind, aber nicht durch diagonale Glieder verstrebt sind, wobei die Steifigkeit des Rahmens durch die Steifigkeit der Rahmenverbindungen gewährleistet ist.
  • Platten sind zwischen den Strukturelementen des Rahmens 12 bereitgestellt, um Seitenwände 13, einen Boden 14 und eine Decke 15 bereitzustellen, wodurch das im Wesentlichen quaderförmige Volumen geschlossen und ein Raum geschaffen wird. In dem Beispiel ist jede Außenseite der Platten durch ein einziges Blech 16 bedeckt. Das Blech 16 ist entlang jeder seiner freien Kanten jeweils an einem Strukturelement des Rahmens 12 befestigt. Um die Steifigkeit der Struktur zu erhöhen und das Befestigen des Blechs 16 an den Seitenwänden 13, dem Boden 14 und der Decke 15 zu erleichtern, erstreckt sich ein Falz 16A jedes Blechs 16, das eine Platte bedeckt, nach innen zwischen jedes Strukturglied des Rahmens 12 und der benachbarten Platte. Der Falz 16A ist genauer in 4A gezeigt. Die Platten können aus jedem geeigneten Werkstoff oder aus einer Verbindung von Werkstoffen, beispielsweise aus Stahl, Glas, Holz oder Gipsplatte hergestellt sein.
  • Da das Raummodul 4 als eine Reihe unverstrebter Rahmen errichtet ist, ist eine Querverstrebung nicht erforderlich (obwohl eine Querverstrebung gegebenenfalls bereitgestellt werden kann), so dass die Wände 13 des Raummoduls 4 keine konstruktionsbedingten Behinderungen aufweisen, und Türen und Fenster dort angebracht werden können, wo sie gewünscht sind. Geeignete Öffnungen sind in den Platten dort bereitgestellt, wo Türen und Fenster vorgesehen sind. Alternativ zu einem Raummodul, das mit einem Rahmen oder einem anderen Rahmenwerk ausgestattet ist, kann das Raummodul aus einer Anzahl Platten gefertigt sein, durch die, wenn sie verbunden werden, das Raummodul eine strukturelle Stabilität erhält.
  • Ein Ende jedes Raummoduls 4 kann an einem Stützmodul 3 befestigt werden. Der Raummodulrahmen 12 ist mit Befestigungsmitteln ausgestattet, um mit den entsprechenden Befestigungsmitteln zusammenzuwirken, die am Rahmen des Stützmoduls 3 bereitgestellt sind. Vorzugsweise trägt der Rahmen vier Platten jeweils in einer Ecke des Raummoduls am Ende zum Befestigen am Stützmodul. 14 zeigt jede der Platten mit einer 2 × 1-Lochanordnung 22 darin ausgestattet, die mit den Löchern 23, 23A ausgerichtet werden können, die in dem Rahmen des Stützmoduls ausgebildet sind. Das Raummodul 4 kann dadurch mit dem Stützmodul 3 verbunden und daran mit Verriegelungsbolzen befestigt werden, die durch die zusammenwirkenden Löcher 22, 23(A) geführt sind. Diese Anordnung ist schematisch auch in 1 durch die Befestigungsmittel dargestellt, denen die Bezugszahlen 17 zugeordnet wurden.
  • Die Raummodule 4 sind daher unabhängig an den Stützmodulen 3 befestigt. Entscheidend ist, dass die Raummodule 4 freitragend von den Stützmodulen 3 befestigt sind. Weiter ist jedes Raummodul von seinem horizontal oder vertikal benachbarten Raummodul beabstandet. Ferner sind die Raummodule 4 auf dem Grundriss von dem Fundament 2 beabstandet. Auf diese Weise ist jedes Raummodul 4 absolut unabhängig von den anderen Raummodulen 4.
  • Die Raummodule 4 können jedoch miteinander verbunden und die Wand, der Boden oder die Deckenplatten entfernt werden, wo die Raummodule 4 zusammentreffen, um einen einzigen großen Raum zu bilden. Die Raummodule 4, die auf diese Weise verbunden werden, wären dann weiter einzeln entfernbar und würden nicht gegenseitig gestützt. Gegebenenfalls muss nicht jede Platte entfernt werden, so dass beispielsweise nur ein Türdurchgang zwischen den beiden Raummodulen 4 bereitgestellt sein kann.
  • In dem in 1 und 5 gezeigten Beispiel ist die Dachkonstruktion 5 aus mehreren „volumetrischen" Modulen in der Form entweder eines Flachdachs, wie in 5 gezeigt, oder eines Giebeldachs, wie in 1 gezeigt, ausgebildet. Größe, Form, Konstruktion und Ausführung des Daches können viele unterschiedliche Formen annehmen, die, abgesehen von dem Wetterschutz, gegebenenfalls der Umgebung angepasst sein können oder die das äußere Erscheinungsbild des Gebäudes ergänzen können. Die Dachkonstruktion 5 ist nur durch das Stützmodul 3' gestützt und überlagert die Raummodule, die von beiden Seiten der Stützmodule freitragend sind, um eine Abdeckung und einen Schutz dafür bereitzustellen. Entscheidend ist, dass die Raummodule 4 des oberen Stockwerks des Gebäudes 1 neben der Dachkonstruktion 5 von der Dachkonstruktion 5 beabstandet sind.
  • Wenn es der Aufbau des Daches zulässt, was beim Giebeldach in dem Beispiel in 1 der Fall ist, kann ein weiteres Raummodul 4 in der Dachkonstruktion 5 aufgenommen werden.
  • Während die Dachkonstruktion 5 einen gewissen Wetterschutz bieten kann, kann insbesondere, wenn sich das Gebäude nicht in einem gemäßigten Klima befindet, ein besserer Schutz erforderlich sein. 5 zeigt ein Beispiel, bei dem eine Verkleidung oder ein „Regenhaut"-Material 18 um das Gebäude herum, insbesondere um die Raummodule 4 bereitgestellt ist. Ähnlich wie die Dachkonstruktion 5 kann auch die Verkleidung eine Reihe unterschiedlicher Formen annehmen, die der Umgebung angepasst sein können oder das ästhetische Erscheinungsbild des Gebäudes ergänzen. Beispielsweise kann die Verkleidung 18, wie in 5 gezeigt, aus mehreren demontierbaren Platten ausgebildet sein, die jeweils mit dem Fundament 2, der Dachkonstruktion 5 und den Raummodulen 4 verriegelt sind. Die Platten können aus Glas, Holz, Metall oder aus jeder anderen geeigneten Schutz- oder Verkleidungsform ausgebildet sein. Im Beispiel wird die Verkleidung 18 von dem Fundament 2 gestützt, das sich zu dem Zweck in ausreichender Weise von dem Stützmodul 3 entfernt erstreckt.
  • Die Verkleidung 18 muss das Stützen der Raummodule 4 nicht unterstützen, die von den Stützmodulen 3 vollständig freitragend sind und von ihnen gestützt werden. Das Befestigen vorzugsweise durch Verriegeln der Verkleidung 18 an den Raummodulen 4 kann jedoch dazu dienen, Windlasten, die auf die Verkleidung 18 auftreffen, auf die lasttragenden Stützmodule 3 zu übertragen. Diese Anordnung stellt auch sicher, dass alle Öffnungen an den nach außen gerichteten Seiten der Raummodule 4 mit den entsprechenden Öffnungen ausgerichtet sind, die in der Verkleidung 18 ausgebildet sind.
  • Ein äußeres Rahmenwerk umfasst die Verkleidung oder kann zusätzlich zu der Verkleidung so bereitgestellt sein, dass es dem freien Ende jedes Raummoduls eine zusätzliche Stütze gibt. In dem Fall würden die Raummodule als eine gestützte Auslegerstruktur von dem Stützmodul bereitgestellt. Beispielsweise kann dieses dann wünschenswert sein, wenn die „Nutz"-Last eines Raummoduls (d.h. wenn es von den Bewohnern des Gebäudes genutzt wird) wahrscheinlich deutlich größer ist als das Eigengewicht des Raummoduls.
  • 6 zeigt eine Ausführungsform des Gebäudes, das ein einziges Stützmodul 3, ein Raummodul 4 und ein Abstandsmodul 19 umfasst. Das Abstandsmodul 19 ist einfach ein querverstrebtes Rahmenwerk, das verwendet werden kann, um „Hohlräume" in dem Gebäude auszufüllen und dadurch die gewünschte Linie der Verkleidung zu halten, während es eine Struktur bereitstellt, um alle Windlasten zurück auf das Stützmodul 3 zu übertragen.
  • Die Stützmodule stellen den Hauptweg für alle Versorgungseinrichtungen in dem Gebäude zu den Raummodulen bereit. Die Versorgungseinrichtungen enthalten (ohne auf diese begrenzt zu sein) Wasser, Gas, Strom, Telekommunikation, Klima, Heizungsleitungen oder Zentralheizung, Vakuum, Computer-Netzkabel und Video- und Audio-Zuführungen. Die Versorgungseinrichtungen sind hinter den demontierbaren Wandplatten und in den Hohlräumen zwischen benachbarten Modulen versteckt. Vorzugsweise stehen die Versorgungseinrichtungen jedem Raummodul zur Verfügung, das an einem Stützmodul befestigt werden kann, wobei die Versorgungseinrichtungen am Stützmodul mit zusammenwirkenden Versorgungsein richtungen an einem Raummodul verbindbar sind. Ferner sollen eingehende Versorgungseinrichtungen dem Gebäude durch das Stützmodul 3 zugeführt werden. Beispielsweise kann sich die Strom-, Wasser oder Gasversorgung in dem Erdgeschoss-Stützmodul 3 befinden oder mit ihm verbunden sein.
  • Der vorliegenden Erfindung zugrundeliegende Gebäude sind leicht und schnell aufbaubar, wobei eine geringe Qualifikation bei der Endmontage auf der Baustelle erforderlich ist. Alle Module eines Gebäudes können als eigenständige Einheiten von einzelnen, spezialisierten Lieferanten bezogen werden. Jedes Raummodul soll ein vollständig fertiggestellter Raum sein, der mit den geeigneten Beschlägen und Armaturen, etwa Netzanschlüssen, Lichtanschlüssen, Fenstern, Türen, Küchenzellen, Badzellen, Toiletten, Waschbecken und Ähnlichem ausgestattet ist und auch Möbel enthält, wo sie angebracht sind.
  • In einem besonderen Beispiel, das in 7 und 8 gezeigt ist, könnten zwei Stützmodule 3, ein Küchenmodul 4, ein Wohnraummodul 4, ein Essraummodul 4, drei Schlafraummodule 4 und ein Badmodul 4 alle direkt von einzelnen, spezialisierten Lieferanten bezogen werden, um ein einfaches Haus mit drei Schlafräumen zu errichten. Wenn ein Fundament 2 gelegt ist, wird das Gebäude leicht durch Verriegeln der Raummodule an den Stützmodulen montiert. Eine geeignete Dachkonstruktion und eine Verkleidung könnten dann hinzugefügt werden, wenn es gewünscht ist. In Gebieten mit gemäßigtem Klima ist möglicherweise, wenn überhaupt, nur eine minimale Dachkonstruktion und Verkleidung erforderlich.
  • Wenn sich der Hausbesitzer zwei Schlafräume nicht leisten kann oder will, beispielsweise die Schlafräume 2 und 3, dann kann der Hausbesitzer ein einzelnes Abstandhaltermodul 19 kaufen, das die Stelle der beiden Schlafraummodule 4 einnimmt. Kann sich der Hausbesitzer weitere Schlafräume leisten, oder benötigt er diese, dann, da das Abstandhaltermodul 19 von dem Stützmodul 3 unabhängig freitragend ist, kann es einfach entfernt und durch zwei Schlafraummodule ersetzt werden. Auf diese Weise kann das Gebäude so angepasst werden, dass der Besitzer eines der Erfindung zugrundeliegenden Hauses einfach entscheiden kann, Räume hinzuzufügen, zu entfernen oder umzustellen, wann und wie es erforderlich ist. Auf ähnliche Weise, wenn das Badmodul modernisiert werden soll, kann das alte Badmodul einfach durch ein höherwertiges ersetzt werden.
  • Wenn ein weiteres Stockwerk für das Gebäude erforderlich ist, kann ein weiteres Stützmodul 3 gekauft werden, die Dachkonstruktion 5 entfernt und das neue Stützmodul 3 auf die vorhandenen Stützmodule 3 gesetzt werden. Weitere Raummodule 4 können dann am neuen Stockwerk befestigt und die Dachkonstruktion 5 ersetzt werden. Vorstellbar ist auch, dass Raummodule an einer Seite eines Gebäudes durch solche an der anderen Seite des Gebäudes einfach ausgetauscht werden, um die Ansicht eines einzelnen Raumes zu verändern.
  • Somit sind die der vorliegenden Erfindung zugrundeliegenden Gebäude so konstruierbar, dass sie den Bedürfnissen zahlreicher Haushalte gerecht werden und leicht umgestellt oder erweitert werden können.
  • 9 zeigt eine Grundrissansicht eines Stockwerks eines anderen der Erfindung zugrundeliegenden Gebäudes. In diesem Beispiel ist das Stützmodul 3 mit einer achteckigen Form ausgestattet. Natürlich sind auch andere mehreckige Raum- oder Stützmodule verwendbar.
  • 10 zeigt eine Möglichkeit, der Erfindung zugrundeliegende Häuser miteinander auszurichten, um eine Gebäudezeile bereitzustellen, indem die Stütz module 3 der jeweiligen benachbarten Gebäude ausgerichtet werden.
  • Natürlich ist es wünschenswert, Raummodule 4 eines vorhandenen Gebäudes zu entfernen oder einzusetzen, ohne die horizontal oder vertikal benachbarten Raummodule zu zerstören oder entfernen zu müssen. Die der vorliegenden Erfindung zugrundeliegenden Gebäude enthalten Raummodule, die voneinander beabstandet sind, die Dachkonstruktion und das Fundament, so dass sie leicht und unabhängig voneinander entfernt werden können. Ein besonders bevorzugtes Verfahren zum Befestigen eines Raummoduls 4 an (oder zum Entfernen von) einem Stützmodul ist in 11 bis 13 gezeigt. Ein Paar starrer Stahlschienen 20, jeweils mit einer senkrecht angeordneten Platte 21 an einem Ende ausgestattet, ist bereitgestellt. Die Platten ähneln denen, die am Befestigungsende eines Raummoduls 4 vorgesehen sind. Jede Schiene 20 ist mit ihrer Platte 21 am Stützmodul 4 in einer Position unmittelbar über der beabsichtigten Seite einer der oberen Ecken des zu befestigenden Raummoduls 4 befestigt. 14 zeigt schematisch die Befestigungslöcher 23, die für die Platten 21 am Stützmodul 3 bereitgestellt sind.
  • Die Reihe der Lochanordnungen 23 dient dazu, an entsprechenden Befestigungsmitteln verriegelt zu werden, die an den oberen Ecken der Raummodule 4 bereitgestellt sind. Die Reihe der Lochanordnungen 23A an der Basis des Stützmoduls 3 dient dazu, mit entsprechenden Befestigungsmitteln verriegelt zu werden, die an den unteren Ecken der Raummodule 4 bereitgestellt sind.
  • In ihrer Position erstrecken sich die Schienen 20 hinter der Linie 18A der Verkleidung 18, so dass ein Raummodul unter den Schienen 20 außerhalb des Gebäudeumfangs gehalten wird.
  • Ein Raummodul ist mit den Schienen verbunden und ein Kran oder ein anderes geeignetes Hebemittel wird an den Schienen befestigt und eingesetzt, um das Raummodul 4 anzuheben. Vorzugsweise tragen die Schienen 20, wie in 13 gezeigt, eine Zahnstange 24, und die vier Deckenecken des Raummoduls 4 werden jeweils mit einem Zahnrad 25 verbunden. Die Zahnräder 25 an den Ecken des Raummoduls werden von den Zahnstangen 24 gehalten, so dass das Raummodul 4, das an den Zahnrädern 25 durch vertikale Stützen 28 befestigt ist, unterhalb der Schienen 20 zu dem Stützmodul 3 durch den Zahnstangen- und Zahnradantrieb getrieben wird. Die Antriebskraft zum Drehen der Zahnräder 25 wird durch entsprechende Einzelmotoren 29 bereitgestellt, die jeweils ein Zahnrad 25 antreiben und daran befestigt sind. Das Raummodul 4 kann daher am Stützmodul 3 vorgesehen sein, wobei die Befestigungsplatten am Raummodul mit ihren jeweiligen Lochanordnungen 23, 23A am Stützmodul 3 ausgerichtet sind, um damit verriegelt zu werden. Nachdem das Raummodul 4 am Stützmodul 3 befestigt wurde, können die Schienen 20 von dem Stützmodul 3 gelöst und mit Hilfe des Krans entfernt werden.
  • Für zusätzliche Stärke und Steifigkeit können die Schienen in der Nähe des von dem Stützmodul am weitesten entfernten Endes durch ein Paar angelenkter diagonaler Streben 26 querverstrebt werden, wie es in 11 gezeigt ist, so dass das Paar Schienen durch einen bestimmten Abstand entsprechend der Breite des betreffenden Raummoduls 4 beabstandet ist.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform des Verfahrens zum Befestigen eines Raummoduls 4 werden die Schienen 20 zunächst an den Zahnrädern 25 angeordnet, und die ganze Anordnung Schiene 20 und Raummodul 3 wird von dem Kran in die Stellung gebracht, in der die Schienen 20 am Stützmodul 3 für das nachfolgende Anbringen des Raummoduls 4 am Stützmodul 3 befestigt werden können. Durch dieses Verfahren muss das Raummodul 4 nicht mehr mit den Schienen 20 in Eingriff gebracht werden, wenn die Schienen 20 bereits am Stützmodul befestigt sind.
  • Beim Errichten eines neuen Gebäudes und bei einem ausreichenden vorhandenen Zugang kann es vorteilhaft sein, das Raummodul 4 mit Hilfe herkömmlicher Hebemethoden, etwa (ohne darauf begrenzt zu sein) einen Kran 27 oder einen Gabelstapler am Stützmodul 3 anzubringen.
  • Da die Raummodule 4 sowohl vertikal als auch horizontal von der Dachkonstruktion 5 und von dem Fundament 2 beabstandet sind, kann das vorhergehend beschriebene Verfahren verwendet werden, um Raummodule 4 unabhängig von ihrer Anordnung um das Stützmodul 3 zu entfernen oder hinzuzufügen. Raummodule 4 können somit in jeder Reihenfolge hinzugefügt oder entfernt werden, da die Raummodule vollständig unabhängig voneinander sind.
  • 14 zeigt Raummodule 4, die am Rahmen eines Stützmoduls 3 befestigt sind. Die horizontalen Glieder oben und unten am Rahmen des Stützmoduls 3 enthalten Reihen von Lochanordnungen 23, 23A in der vorhergehend beschriebenen Weise. Die Befestigungselemente 32 sind an den Ecken der oberen und unteren Glieder des Rahmens der Raummodule 4 befestigt oder bilden einen Teil davon. Jedes Befestigungselement 32 umfasst zwei Platten, die rechtwinklig miteinander befestigt und durch Dreieckplatten versteift sind. Die Befestigungselemente 32 sind mit der Seite einer Platte zum Rahmen des benachbarten Stützmoduls 3 weisend, wobei die Platte die 2 × 1-Lochanordnung 22 enthält. Das Raummodul 4 ist am Stützmodul 3 durch einen Bolzen befestigt, der durch jede 2 × 1-Lochanordnung 22 und durch eines der Löcher 23, 23A in dem Rahmen 12 des Stützmoduls 3 führt.
  • 15 zeigt eine Grundrissansicht von zwei Raummodulen 4, die an einem Stützmodul 3 in der in Verbindung mit 14 beschriebenen Weise befestigt sind. Zusammenwirkende Öffnungen in der Wand und den umgebenden Platten des Stützmoduls und der benachbarten Wand des Raummoduls stellen einen Türgang zwischen dem Stützmodul 3 und dem Raummodul 4 bereit. Abdeckplatten 30 zum Bedecken des Türgangs sind bereitgestellt, die den Raum zwischen dem Raummodul 4 und dem Stützmodul 3 überbrücken. Das Raummodul 4 ist mit einer Tür 31 ausgestattet, die mit Gelenken am Türrahmen befestigt ist, um in das Raummodul 4 hinein geöffnet zu werden.
  • 16 zeigt eine Schnittansicht von drei Stützmodulen 3, die übereinander gesetzt sind. Die Raummodule sind an der rechten Seite jedes Stützmoduls 3 in der vorhergehend beschriebenen Weise mit Befestigungselementen 32 befestigt, die die Rahmen der Raummodule 4 an die der Stützmodule 3 befestigen.
  • Die Ummantelung kann auch mit zusätzlichen Eigenschaften ausgestattet sein, etwa thermischen oder akustischen Eigenschaften, was von der Art des Gebäudes und seinem Aufstellungsort abhängt. Die Verkleidung soll von den Raummodulen beabstandet sein, um einen geschlossenen Raum um die Raummodule zu bilden, wie es in 17 und 18 gezeigt ist. Diese Anordnung würde sich beispielsweise für Gefängnisse eignen, bei denen die Raummodule 4 einzelne Zellen bilden können und der geschlossene Raum, der durch die Verkleidung 18 gebildet wird, wäre ein gesicherter, geschlossener Bereich, in dem sich Gefangene und Personal bewegen könnten. Mehr als eine Gruppe Stützmodule 3, die jeweils mehrere „Zellen"-Raummodule beinhalten, können in einer Ummantelung eingeschlossen sein. Möglich ist auch, dass ausreichend Raum innerhalb der Verkleidungsstruktur vorhanden ist, damit die Raummodule 4 innerhalb der Verkleidungsstruktur hinzugefügt oder entfernt werden können, ohne dass die Verkleidungsstruktur demontiert werden muss, wenn das gewünscht ist.
  • 17 und 18 zeigen zwei Anordnungen eines Gefängnisgrundrisses. 17 zeigt eine einzige. Verkleidung, die zwei Stützmodulgruppen 3 ummantelt, die jeweils ihre eigenen Raummodule 4 haben. In der Verkleidung ist ausreichend Raum bereitgestellt, um ein beliebiges Raummodul 4 in den zentralen Raum zwischen den beiden Strukturpaaren hinein zu entfernen, und ein Raummodul 4 ist schemenhaft gezeigt, um dieses zu verdeutlichen. 18 zeigt einen Gefängnisgrundriss, bei dem die Verkleidung 18 nur ein Stützmodul 3 umgibt, sich aber über die Kante der Raummodule erstreckt, die daran befestigt sind, um einen ziemlich großen geschlossenen Raum bereitzustellen. In diesem Beispiel müsste die Verkleidung entfernt werden, wenn ein Raummodul 4 aus der Verkleidung herausgenommen werden soll.
  • Die der Erfindung zugrundeliegenden Gebäude sind besonders vielseitig aufgrund ihrer veränderbaren Größe, Konstruktion und Anordnung. Ferner sind diese Gebäude mit Räumen ausgestattet, die austauschbar sind und somit leicht auf einen höheren Standard modernisiert werden können und deren Funktion verändert werden kann. Dieser Erfindung zugrundeliegende Gebäude stellen ein vollständig neues Konzept für die Lieferung und die Fertigung von Gebäuden dar, weil die Grundgebäudeteile leicht bezogen und in einer modularen Bauweise leicht hergestellt werden können, ohne viele verschiedene Händler und qualifizierte Arbeitskräfte auf der Baustelle zum Fertigen eines Gebäudes zu benötigen.
  • Die beanspruchte Erfindung ist in ihrer Anwendung nicht auf Wohngebäude beschränkt, sondern in gleicher Weise auf andere Gebäudekonstruktionen, etwa Krankenhäuser, Hotels, Büros, Geschäfte und Ähnliches anwendbar.

Claims (25)

  1. Gebäudestruktur (1), die Folgendes umfasst: ein Stützmodul (3) mit Befestigungsmitteln zur Befestigung eines Raummoduls an dem Stützmodul; und mehrere geschlossene Raummodule (4), von denen jedes unabhängig an dem Stützmodul (3) freitragend daran befestigt werden kann; dadurch gekennzeichnet, dass jedes Befestigungsmittel am Stützmodul (3) eine Anordnung von voneinander beabstandeten Befestigungsstellen umfasst, die entlang einem Rahmenglied des Stützmoduls (3) vorgesehen sind, wobei jede der Befestigungsstellen zum Zusammenwirken mit und zur Befestigung an entsprechenden Befestigungsmitteln, die an einem Raumrahmen (12) eines Raummoduls (4) vorgesehen sind, geeignet ist, wobei die Position der Befestigung des Raummoduls (4) bezüglich des Stützmoduls (3) variabel ist, indem das Raummodul (4) an verschiedenen Stellen entlang dem Rahmenglied des Stützmoduls (3) befestigt wird.
  2. Gebäudestruktur (1) nach Anspruch 1, bei der das Stützmodul (3) ein Raummodul (4) neben einem anderen stützt, wobei die Raummodule (4) horizontal voneinander beabstandet sind.
  3. Gebäudestruktur (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der jedes Raummodul (4) von dem oder jedem benachbarten Raummodul (4) beabstandet ist.
  4. Gebäudestruktur (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der um die Gebäudestruktur (1) herum eine Verkleidung (18) vorgesehen ist.
  5. Gebäudestruktur (1) nach Anspruch 4, bei der die Verkleidung (18) an einem Fundament (2) befestigt ist und davon gestützt wird.
  6. Gebäudestruktur (1) nach Anspruch 4 oder 5, bei der die Verkleidung (18) an einer Dachkonstruktion (5) befestigt ist und davon gestützt wird.
  7. Gebäudestruktur (1) nach einem der Ansprüche 4 bis 6, bei der die Verkleidung (18) an mindestens einem Raummodul (4) befestigt ist und davon gestützt wird.
  8. Gebäudestruktur (1) nach einem der Ansprüche 4 bis 7, bei der die Verkleidung (18) mehrere demontierbare Platten umfasst.
  9. Gebäudestruktur (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der das Stützmodul (3) eine Dachkonstruktion (5) stützt, die das Stützmodul (3) und jedes Raummodul (4) bedeckt, wobei die Dachkonstruktion (5) von dem oder jedem angrenzenden Modul (4) beabstandet ist.
  10. Gebäudestruktur (1) nach Anspruch 9, bei der die Dachkonstruktion (5) ein Raummodul (4) enthält.
  11. Gebäudestruktur (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der eine Fundamentkonstruktion (2) unter dem Stützmodul (3) liegt, wobei die Fundamentkonstruktion von dem oder jedem angrenzenden Raummodul (4) beabstandet ist und einen Hauptteil (9), auf dem das Stützmodul (3) sitzt, und einen oder mehrere sich vom Hauptteil (9) erstreckende Stabilisierungsteile (10) aufweist, wobei die Fundamentkonstruktion (2) als eine Fertigbetonkonstruktion gefertigt ist.
  12. Gebäudestruktur (1) nach Anspruch 11, bei der der oder jeder Stabilisierungsteil (10) unter einem oder mehreren Raummodulen (4) liegt und von dem oder jedem angrenzenden Raummodul (4) beabstandet ist und einen Rahmen aus Fundamentmaterial mit einem Außenumfang umfasst, wobei die Mitte des Rahmens ein Hohlraum (7) ist.
  13. Gebäudestruktur (1) nach Anspruch 11 oder 12, bei der sich ein oder mehrere Pfähle (11) von der Fundamentkonstruktion (2) in den darunter liegenden Grund erstrecken.
  14. Gebäudestruktur (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der der Raumrahmen (12) ein Volumen definiert und bei der zwischen den Gliedern des Raumrahmens (12) Platten vorgesehen sind, um Seitenwände (13), einen Boden (14) und eine Decke (15) bereitzustellen, wobei der Raumrahmen (12) aus einem oder mehreren unteren und oberen Gliedern hergestellt ist, die durch aufrechte Glieder starr verbunden, aber nicht durch diagonale Glieder verstrebt sind, wobei die Steifigkeit des Raumrahmens (12) durch die Steifigkeit der Rahmenverbindungen gewährleistet wird.
  15. Gebäudestruktur (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der ein Raummodul (4) eine oder mehrere innere Trennwände enthält, um einen oder mehrere Räume in jedem Raummodul (4) zu definieren.
  16. Gebäudestruktur (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der ein Raummodul (4) mindestens eine Türöffnung und/oder mindestens eine Fensteröffnung enthält.
  17. Gebäudestruktur (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der die Befestigungsmittel mehrere im Stützrahmen des Stützmoduls (3) und im Raummodul (4) ausgebildete Löcher (22, 23, 23A) umfassen, wobei die Löcher (22, 23, 23A) aufeinander ausgerichtet werden können, um dadurch einen Verriegelungsbolzen zur Befestigung des Raummoduls (4) am Stützmodul (3) aufzunehmen.
  18. Gebäudestruktur (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der das Stützmodul (3) einen Zirkulationsdurchgang mit Zugang zu jedem daran befestigten Raummodul (4) enthält.
  19. Gebäudestruktur (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der ein weiteres Stützmodul (3) oben auf dem Stützmodul (3) befestigt werden kann, um der Gebäudestruktur (1) ein weiteres Stockwerk hinzuzufügen, und/oder ein weiteres Stützmodul (3) neben dem Stützmodul (3) befestigt werden kann, um mehrere Stützglieder in Nebeneinandereingriff bereitzustellen.
  20. Gebäudestruktur (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der die Versorgungseinrichtungen für das Gebäude hauptsächlich durch das Stützmodul (3) geleitet werden, wodurch die Verbindung der Versorgungseinrichtungen mit jedem am Stützmodul (3) befestigten oder daran befestigbaren Raummodul (4) erleichtert wird, und an jedem Raummodul (4) als Vorbereitung zur Verbindung mit entsprechenden Versorgungseinrichtungen am Stützmodul (3) Versorgungseinrichtungen angebracht sind.
  21. Gebäudestruktur (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der das oder jedes Stützmodul (3) demontierbare Wandplatten aufweist, wobei die Wandplatten vollflächige Platten für Wände des Stützmoduls (3), die keine Öffnung darin erfordern, und Wandplatten mit einer Öffnung darin für Wände des Stützmoduls (3), die eine Öffnung darin erfordern, sind, wobei eine Öffnung in einer Wandplatte des Stützmoduls (3) auf eine Öffnung in einer Wandplatte eines Raummoduls (4) ausgerichtet werden kann.
  22. Verfahren zum Bauen einer Gebäudestruktur (1) mit den folgenden Schritten: Bereitstellen eines Stützmoduls (3); Bereitstellen mehrerer geschlossener Raummodule (4); und Befestigen jedes Raummoduls (4) am Stützmodul (3) zur Abstützung dadurch in einer unabhängigen freitragenden Befestigung, dadurch gekennzeichnet, dass: der Schritt des Bereitstellens eines Stützmoduls (3) das Bereitstellen eines Stützmoduls (3) mit einem Befestigungsmittel zur Befestigung eines Raummoduls an dem Stützmodul umfasst, wobei jedes Befestigungsmittel eine Anordnung voneinander beabstandeter Befestigungsstellen aufweist, die zum Zusammenwirken mit und zur Befestigung an entsprechenden Befestigungsmitteln, die an einem Raumrahmen des Raummoduls, das entlang einem Rahmenglied davon vorgesehen ist, vorgesehen sind, geeignet sind; und der Schritt des Befestigens jedes der Raummodule (4) das Befestigen jedes der Raummodule (4) an einer Befestigungsstelle umfasst, die variabel ist, indem das Raummodul (4) an verschiedenen Stellen entlang dem Rahmenglied des Stützmoduls (3) befestigt wird.
  23. Verfahren nach Anspruch 22, bei dem der Schritt des Befestigens jedes Raummoduls (4) am Stützmodul (3) die folgenden Schritte umfasst: Befestigen einer oder mehrerer Führungsschienen (20) am Stützmodul; Anordnen des Raummoduls (4) auf der Führungsschiene (20); Treiben des Raummoduls (4) entlang der Führungsschiene (20) in Eingriff mit dem Stützmodul; und Befestigen des Raummoduls (4) am Stützmodul (3).
  24. Verfahren nach Anspruch 23, weiterhin mit dem Schritt des Entfernens jedes Raummoduls (4) vom Stützmodul (3) mit den folgenden Schritten: Befestigen einer oder mehrerer Führungsschienen (20) am Stützmodul (3); Anordnen des Raummoduls (4) auf der Führungsschiene (20); Lösen des Raummoduls (4) von dem Stützmodul (3); und Treiben des Raummoduls (4) entlang der Führungsschiene (20) von dem Stützmodul (3) weg.
  25. Ausrüstung zum Bau einer Gebäudestruktur (1), die Folgendes umfasst: ein Stützmodul (3) mit Befestigungsmitteln zur Befestigung eines Raummoduls an dem Stützmodul; und mehrere geschlossene Raummodule (4), dadurch gekennzeichnet, dass jedes Raummodul (4) unabhängig so an dem Stützmodul (3) befestigt werden kann, das es daran freitragend ist; dadurch gekennzeichnet, dass jedes Befestigungsmittel am Stützmodul (3) eine Anordnung von voneinander beabstandeten Befestigungsstellen umfasst, die entlang einem Rahmenglied des Stützmoduls (3) vorgesehen sind, wobei jede Befestigungsstelle zum Zusammenwirken mit und zur Befestigung an entsprechenden Befestigungsmitteln, die an einem Raumrahmen (12) des Raummoduls (4) vorgesehen sind, geeignet ist, wobei die Position der Befestigung des Raummoduls (4) bezüglich des Stützmoduls (3) variabel ist, indem das Raummodul (4) an verschiedenen Stellen entlang dem Rahmenglied des Stützmoduls (3) befestigt wird.
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