[go: up one dir, main page]

DE29910221U1 - Schrank für Informationsträger - Google Patents

Schrank für Informationsträger

Info

Publication number
DE29910221U1
DE29910221U1 DE29910221U DE29910221U DE29910221U1 DE 29910221 U1 DE29910221 U1 DE 29910221U1 DE 29910221 U DE29910221 U DE 29910221U DE 29910221 U DE29910221 U DE 29910221U DE 29910221 U1 DE29910221 U1 DE 29910221U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
information carriers
cabinet according
cabinet
door
door flap
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE29910221U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE29910221U priority Critical patent/DE29910221U1/de
Publication of DE29910221U1 publication Critical patent/DE29910221U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B81/00Cabinets or racks specially adapted for other particular purposes, e.g. for storing guns or skis
    • A47B81/06Furniture aspects of radio, television, gramophone, or record cabinets
    • A47B81/068Cassette cabinets or the like
    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B33/00Constructional parts, details or accessories not provided for in the other groups of this subclass
    • G11B33/02Cabinets; Cases; Stands; Disposition of apparatus therein or thereon
    • G11B33/04Cabinets; Cases; Stands; Disposition of apparatus therein or thereon modified to store record carriers
    • G11B33/0405Cabinets; Cases; Stands; Disposition of apparatus therein or thereon modified to store record carriers for storing discs
    • G11B33/0461Disc storage racks
    • G11B33/0483Disc storage racks for single disc boxes

Landscapes

  • Feeding And Guiding Record Carriers (AREA)

Description

Schrank für Informationsträger
Die Erfindung betrifft einen Schrank für Informationsträger,· insbesondere in Kassetten aufgenommene CDs, CD-ROMs, Bildplatten, . Musik- und Videokassetten.
Bei der Aufbewahrung von derartigen Informationsträgern kommt es entscheidend darauf an, daß sie leicht zugänglich sind und eine möglichst große Zahl der auf eine Schmalseite aufgedruckten Titel gleichzeitig sichtbar und gut lesbar ist. Um einer Auswölbung vorzubeugen, wird eine Lagerung in senkrechter Stellung bevorzugt. Schließlich wird wegen der Ausnutzung der zur Verfügung stehenden Höhe an einer Stellwand bei oft knappen Breiten- und Tiefenmaßen eine Anordnung der Informationsträger übereinander angestrebt, in der ihre Titel insgesamt zu überblicken und jede einzelne Kassette so griffgünstig gehalten ist, daß sie sich leicht entnehmen läßt.
Im Fachhandel sind viele offene Gestelle und Regale zur geordneten Lagerung von Informationsträgern erhältlich. Sie bieten den Vorteil, daß sie meistens einen verhältnismäßig einfachen Aufbau haben und der Benutzer unter einem günstigen Blickwinkel eine oder mehrere Reihen von Titeln sehen und darunter auswählen kann. Die offenen Racks haben aber andererseits den Nachteil, daß die Kassetten schnell verstauben und von Zeit zu Zeit alle einzeln in die Hand genommen und gesäubert werden müssen. Der zuletzt genannte Mangel gilt auch für karussellartige Gestelle, die außerdem den Nachteil haben, daß der Benutzer in einer bestimmten Stellung immer nur einen Teil der Titel der darin gelagerten Informationsträger sehen kann.
Um dem Verstauben vorzubeugen, kann man die Gestelle oder entsprechende Halterungen für die Informationsträger in einen Schrank, einsetzen bzw. einbauen. Nach dem Öffnen der Schranktür lassen sich jedoch die Titel der in der Tiefe des Schranks im Halbdunkel lagernden Informationsträger schlecht ablesen. Man braucht also außer für die Lagerung für die Tür noch eine Gleitführung für Schubfächer oder einen anderen bewegbaren Mechanismus, um die Informationsträger nach außen in eine Stellung zu ziehen, in der sie sich in großer Zahl überblicken und sich ihre Titel gut ablesen lassen. Schranke für Informationsträger sind deshalb im Vergleich zu offenen Gestellen sehr teuer und genügen trotz des hohen Aufwands nicht den Anforderungen, daß die Informationsträger möglichst in einer senkrechten Stellung gelagert werden sollten, aber beim Betrachten der Blick schräg von oben normal auf die beschrifteten Seitenflächen fällt und in Fällen mehrerer übereinander gelagerter Reihen von Informationsträgern sämtliche Titel gleichzeitig im Blickfeld sind.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, einen Schrank für Informationsträger zur Verfügung zu stellen, der trotz der staubgeschützten Aufbewahrung im wesentlichen die Vorteile eines zweckentsprechend gestalteten Gestells hat, d. h. kostengünstig herzustellen ist, die Informationsträger in senkrechter Lage hält, aber dem Benutzer insgesamt im Überblick gut lesbar und zugleich griffgünstig darbietet.
Vorstehende Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Schrank wenigstens eine um eine horizontale Schwenkachse zwischen einer im wesentlichen senkrechten, geschlossenen Stellung und einer geöffneten Stellung um 45 - 90° verschwenkbare Türklappe aufweist, an der eine Halterung für die
Informationsträger derart angeformt oder angebracht ist, daß sie in der geschlossenen Stellung der Türklappe in wenigstens einer Reihe, mit ihren großen Seitenflächen dicht benachbart angeordnet, auf einer sie tragenden Fläche zwischen die Reihe seitlich begrenzenden, sich insgesamt parallel oder quer zur Schwenkachse erstreckenden Ausrichtelementen und zwischen gegen Kippen sichernden Anschlägen aufrecht stehend gehalten sind, wobei über den Ausrichtelementen zwischen benachbarten Reihen von Informationsträgern und/oder zwischen diesen und der Innenwand der Türklappe ein mindestens fingerbreiter Griffspalt vorhanden ist.
Die Gestaltung des Schranks nach Art eines Schuhschranks mit um eine horizontale Achse verschwenkbaren Türklappen hat den Vorteil, daß mit einem einzigen Griff ein Fach geöffnet und gleichzeitig die Informationsträger nach außen in eine gut lesbare Lage gebracht werden. Dies gilt insbesondere für diejenige erfindungsgemäße Ausführung, bei der sich die Ausrichtelemente einer Reihe von Informationsträgern in einer quer zu Schwenkachse liegenden Ebene erstrecken. Dann können die Informationsträger in der geschlossenen Stellung der Türklappe senkrecht hintereinander stehen und in der geöffneten Stellung flach oder in Schräglage übereinander liegen, so daß sich die Titel wie die Zeilen einer Zeitungsspalte lesen lassen.
Während normalerweise das Bestreben besteht, einen Schrankraum möglichst vollständig auszunutzen, sieht die Erfindung vor, daß in der geschlossenen Stellung der Türklappe über den Ausrichtelementen zwischen benachbarten Reihen von Informationsträgern und/oder zwischen diesen und der Innenwand bzw. Frontplatte der Türklappe ein mindestens fingerbreiter Griff-
spalt vorhanden ist. Der sich längs einer Reihe von Informationsträgern erstreckende Griffspalt bringt nur einen kleinen Raumverlust mit sich. In Verbindung mit gegenüberliegenden Ausrichtelementen in Form seitlicher Endwände bzw. einer hinteren Endwand an der Türklappe, die niedriger sind als die Informationsträger, bietet der vorgeschlagene Griffspalt die Möglichkeit, die Informationsträger einzeln zwischen Daumen und Zeigefinger oder Mittelfinger zu ergreifen, aus dem Schrank zu nehmen und wieder am ursprünglichen Platz einzusetzen. Es ist nicht erforderlich, zwischen die Informationsträger einer Reihe einzugreifen.
Um die Titel von in mehreren Reihen übereinander gelagerten Informationsträgern gleichzeitig freizulegen und dem Benutzer darzubieten, ist in bevorzugter Ausführung der Erfindung vorgesehen, daß mehrere Türklappen übereinander angeordnet und durch ein Parallelführungsgestänge miteinander verbunden sind, welches dafür sorgt, daß sämtliche Türklappen gleichzeitig geöffnet und geschlossen werden. Wenn in weiterer zweckmäßiger Ausgestaltung der Erfindung die Schwenkachse im vorderen unteren Bereich der aus Türklappe und Halterung bestehenden Einheit angeordnet ist, wird beim Öffnungsvorgang der Türklappe der Massenschwerpunkt auf einem Kreisbogen von innen nach außen über die Schwenkachse bewegt. In den beiden durch Anschläge definierten Endstellungen der geschlossenen bzw. geöffneten Türklappe befindet sie sich mitsamt den daran gelagerten Informationsträgern in einer durch deren Gewicht gesicherten, stabilen Lage.
Eine besonders einfache Ausführung des erfindungsgemäßen Schranks wird erhalten, wenn die gegen Kippen der Informationsträger sichernden Anschläge einstückig mit den Ausricht-
elementen geformt sind, &zgr;. B. die Form von Vorsprüngen oder Rippen an den wand-, leisten- oder stegförmigen Ausrichtelementen haben.
Weil in vielen Fällen der Schrank zur Aufbewahrung einer unterschiedlichen Zahl verschiedener Informationsträger benutzt werden soll, ist für eine bevorzugte Ausführungsform vorgesehen, daß jede Türklappe mit einem Rahmen verbunden ist, an dem nebeneinander mehrere Halterungen mit Ausrichtelementen und/oder Anschlägen für wenigstens eine Reihe Informationsträger befestigbar sind. Bei dieser Konstruktion lassen sich je nach der Art der zu lagernden Informationsträger und je nach gewünschter Ausrichtung mit Bezug auf die Schwenkachse unterschiedliche Halterungen bzw. Aufnahmen für die Informationsträger an dem mit der Türklappe verbundenen Rahmen befestigen. Es dient weiterhin dem Ziel der Variabilität, wenn ein erfindungsgemäßer Schrank mit Mitteln zur Verbindung mit einem weiteren gleichartigen Schrank auf seiner Ober- und/oder Unterseite versehen ist.
Nachstehend werden einige Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung eines Schranks für Informationsträger mit drei übereinander verschwenkbar gelagerten Türklappen mit Halterungen für CDs;
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht einer einzelnen Türklappe des Schranks nach Fig. 1 in einer im wesentlichen um 90° her-
ausgeschwenkten Stellung und mit Blick auf die an der Türklappe angebrachte Halterung für CDs;
Fig. 3 eine perspektivische Ansicht zweier
übereinander gelagerter Türklappen gemäß Fig. 2 im leeren, geschlossenen Zustand und ■ '
Fig. 4 eine perspektivische Darstellung mehrerer nebeneinander anzuordnender, kastenförmiger Halterungen für CDs, die in einen mit einer Türklappe eines Schranks verbundenen Rahmen lösbar einzuhängen sind.
Der in Fig. 1 gezeigte Schrank 10 hat im Beispielsfall drei unmittelbar übereinander gelagerte Türklappen 12, die jeweils im Bereich ihrer unteren Vorderkante schwenkbar gelagert und im geschlossenen Zustand nur durch eine schmale Fuge voneinander getrennt sind. Es versteht sich, daß der Schrank 10 auch mehr als nur drei Türklappen übereinander haben kann, ggf. auch nur eine einzige oder zwei, und daß diese breiter oder schmaler als gezeigt sein können. Schränke mit nur einer oder wenigen Türklappen übereinander, können auch übereinander gesetzt und am Möbelkorpus miteinander verbunden werden. Die Schranktiefe braucht kaum größer zu sein als die Breite der aufzunehmenden Informationsträger, also im Beispielsfall der Kassetten von CDs. Der Abstand der Schwenklager der Türklappen 12 richtet sich nach der Höhe der aufrecht im Schrank stehenden Kassetten und ihrer Breite, da sie sich mit ihrem Diagonalmaß am jeweils darüber angeordneten Schrankteil nach
vorne ausschwenken lassen müssen. Aus diesem Grunde sind die mit 14 bezeichneten Frontverkleidungen der Türklappen 12 wesentlich höher als die Höhe der bei geschlossener Türklappe 12 aufrecht stehenden Kassetten 16 der Informationsträger, wie am besten aus Fig. 2 hervorgeht. Als Materialien für den Möbelkorpus und die Türklappen kommen sämtliche im Möbelbau gebräuchlichen Werkstoffe in Frage, also insbesondere Holz, Metall und Kunststoff.
Es empfiehlt sich, den Öffnungswinkel der Türklappen 12 durch einen Anschlag derart zu begrenzen, daß im geöffneten Zustand, wie in Fig. 1 gezeigt, die Türklappen 12 z. B. unter einem Winkel von etwa 5-45° schräg stehen. Der Schwenkwinkel aus der Senkrechten beträgt dann etwa 45 - 85°. Die Schwenkachse sollte so angeordnet sein, daß sich bei der Schwenkbewegung der Schwerpunkt der Türklappe mitsamt Informationsträgern 16 über die Schwenkachse hinweg nach vorne verlagert. Auf diese Weise ergibt sich eine stabile Lage der Türklappe 12 sowohl in der geschlossenen wie auch in der geöffneten Stellung.
Die vorstehend nur beispielhaft genannte Größe des Schwenkwinkels kann vom Niveau einer Türklappe 12 abhängen. Wenn man den die Öffnungsbewegung begrenzenden Anschlag einstellbar macht, kann z. B. vorgesehen sein, daß die dicht über dem Boden angeordnete Türklappe nicht soweit aufschwenkt, d. h. in einer steileren Stellung stehen bleibt, als eine im Bereich der Augenhöhe angeordnete Türklappe. Auf diese Weise lassen sich optimale Sichtverhältnisse beim Blick auf die in den verschiedenen Etagen herausgeschwenkten Informationsträger erzielen.
Ein besonderer Vorteil des Schranks mit Türklappen besteht darin, daß die Informationsträger im geschlossenen Zustand des Schranks staubgeschützt aufbewahrt werden - aus diesem Grunde ist eine im wesentlichen geschlossene Rückwand des Schranks 10 zweckmäßig - aber im geöffneten Zustand sämtliche gelagerten Informationsträger unter bestmöglichen Sichtbedingungen dem suchenden Auge dargeboten werden. Sie sind aus dem Schrank heraus ins Licht gerückt, und ihre in üblicher Weise auf einer Schmalseite erscheinenden Titel lassen sich in der gezeigten schrägen Lage, in der der Blick im wesentlichen senkrecht auf die Schriftfelder fällt, besser lesen als bei senkrechter oder horizontaler Lage.
Weil man oft nicht weiß, in welchem Fach sich ein bestimmter gesuchter Titel befindet, werden von vornherein mehrere oder alle Türklappen 12 geöffnet. Um diesen Vorgang zu vereinfachen, genügt es, an wenigstens einer Seite ein Parallelführungsgestänge an den Türklappen anzubringen. Im einfachsten Fall ist dies eine von oben nach unten durchgehende Stange mit exzentrisch zur Schwenkachse angeordneten Gelenkverbindungen zu jeder der Türklappen 12. Die Stange kann im Schrank 10 im wesentlichen unsichtbar untergebracht sein. Sie kann aber auch als Stil- und Griffelemente auf der Vorderseite des Schranks 10 angebracht und z. B. an den Oberkanten der Frontplatten 14 der Türklappen 12 gelenkig mit diesen verbunden sein. Bei einem modulartigen Aufbau des Schranks 10 aus kleineren Einheiten mit nur jeweils einer oder zwei Türklappen 12 kann auch ein zusammensetzbares Parallelführungsgestänge verwendet werden, so daß in einfacher Weise die Möglichkeit besteht, bei wachsemdem Informationsträgerbestand den Schrank aufzustocken und das Parallelführungsgestänge in seiner Länge anzupassen.
Wie schon Fig. 1 erkennen läßt, können die Kassetten der Informationsträger 16 mit ihren beiden großen äußeren Flächen parallel oder quer zur Frontplatte 14 gehalten sein. Beide Anordnungen haben sowohl Vor- wie auch Nachteile. Ihnen ist gemeinsam, daß die Informationsträger im geschlossenen Schrank stehend aufbewahrt werden und sich dann die Titelfelder auf der oben liegenden Schmalseite der Kassetten befinden. In der geöffneten Stellung nach Fig. 1 bleiben jedoch die quer zur Frontplatte 14 gehaltenen Kassetten in einer senkrechten Lage, wie z. B. die Kassetten der CDs 16 auf der obersten Türklappe nach Fig. 1. Sämtliche auf einer Türklappe gelagerten Kassetten bilden dann über die Breite des Schranks 10 eine lange Reihe. Bei der Suche nach einem bestimmten Titel kann der Blick durchgehend von links nach rechts wandern, wobei allerdings der Betrachter ein wenig seitlich von den zu lesenden Titelfeldern stehen sollte, um das schräg ansteigende bzw. abfallende schmale Schriftfeld besser ablesen zu können. Vorteilhaft bei dieser Art der Lagerung der flachen Informationsträger 16 ist außerdem die Tatsache, daß sie nicht so leicht umkippen, wenn es beim Öffnen und Schließen der Türklappen zu Stoßen kommt. Man braucht deshalb nicht unbedingt Rippen oder andere Anschlagglieder zwischen den einzelnen Informationsträgern 16, sondern kann diese unmittelbar aneinander anliegend aufreihen und braucht lediglich, wenn eine Reihe nicht vollständig ist, eine Art Buchstütze.
Wenn die Informationsträger 16, wie auf der untersten Türklappe 12, parallel zur Frontplatte 14 gehalten werden, lassen sich die Titel unmittelbar von vorne besser ablesen, allerdings nur in Gruppen von auf der geöffneten Türklappe 12 übereinander liegenden Kassetten. Außerdem haben Stöße beim Anschlagen der Türklappen 12 in der Öffnungs- und Schließ-
- 10 -
Stellung die Tendenz, die Kassetten umzukippen. Sie müssen deshalb sorgfältiger gehalten sein als die Kassetten auf der obersten Türklappe 12, vorzugsweise durch Halteglieder bzw. Anschläge für jede einzelne Kassette. Die vielen Halteglieder beanspruchen einen gewissen Raum, der für die Lagerung der Informationsträger verloren geht.
Der Wunsch, möglichst viele Informationsträger in einem Schrank mit möglichst kleinen Außenmaßen unterzubringen, verleitet dazu, andere wünschenswerte Eigenschaften eines derartigen Funktionsmöbels zu übersehen. Es wäre unbefriedigend, wenn sich eine bestimmte Kassette zwar schnell finden, dann aber nur mühsam aus einer Reihe dicht nebeneinander liegender Kassetten herausziehen ließe.
Um eine Lösung für dieses Problem zu bieten, geht die Erfindung davon aus, daß insgesamt zu viel Platz verloren ginge, wenn man die Informationsträger in einer Reihe mit so großen Zwischenabständen lagern würde, daß der Benutzer mit den Fingern zwischen zwei in einer Reihe gelagerte Kassetten greifen könnte. Die Erfindung geht weiterhin davon aus, daß die Informationsträger, also z. B. die Kassetten von CDs, ausreichend klein sind, daß mit dem Daumen und Zeigefinger oder Mittelfinger einer Hand die Schmalseite mit dem Titelfeld in ihrer gesamten Länge überspannt werden kann. Unter diesen Voraussetzungen wurde eine Halterung für die Informationsträger 16 auf den Türklappen 12 geschaffen, die mit nur geringem Verlust an Schrankraum eine bequeme und schnelle Entnahme einzelner Kassetten gestattet. Die Halterung beruht auf dem Prinzip, daß die Informationsträger 16, mit ihren Hauptflächen aneinanderliegend oder dicht nebeneinander angeordnet, unabhängig von ihrer Lage parallel oder quer zur Frontplatte
14, so gehalten werden, daß sie von den die Länge der Schmalseite mit dem Titelfeld überspannenden Fingern einer Hand ergriffen und aus der Reihe herausgezogen werden können.
Die Halterung für die Informationsträger 16 hat im wesentlichen die Form eines mit der Frontplatte 14 verbundenen Kastens 18. Indem man die Höhe von dessen Seitenwänden 20 sowie der Rückwand 22 niedriger wählt als die Höhe der darin bei geschlossenem Schrank stehend gelagerten Informationsträger 16, kommt man schon auf drei Seiten an die zu ergreifenden oberen Kanten der Kassetten heran. Es muß lediglich dann, wenn die Kassetten, wie auf der untersten Türklappe 12 nach Fig. 1 sowie gemäß Fig. 2 und 3, parallel zur Frontplatte 14 gelagert sind, dafür gesorgt werden, daß sich auch zwischen den auf einer Türklappe 12 gelagerten Reihen von Kassetten genügend Raum findet, um mit einem Finger zwischen benachbarte Reihen zu greifen. Dies läßt sich durch geeignete Gestaltung der die Informationsträger 16 in Reihen haltenden Ausrichtelemente 24 erreichen. Bei der Ausführung nach Fig. 2 und 3 bilden einerseits die nach hinten schräg abfallenden Seitenwände 20 des Kastens 18 und andererseits niedrige Zwischenwände 24 zwischen benachbarten Reihen von Informationsträgern 16 die Ausrichtelemente. Die Zwischenwände 24 oder eine entsprechende Leiste ausreichender Dicke halten die benachbarten Reihen der Informationsträger 16 auf dem gewünschten Abstand eines Griffspalts, so daß man zum Entnehmen einer bestimmten Kassette zwischen die Reihen greifen kann.
Wie in Fig. 2 und 3 gezeigt, sind an den Seitenwänden 20 und Zwischenwänden 24 jeweils eine Reihe von schmalen Rippen 26 angeformt oder angebracht, zwischen die jeweils die Kassette eines Informationsträgers 16 paßt. Die Nocken oder Rippen 26
- 12 -
dienen als Anschläge, die eine Verschiebung der Kassetten längs der Seiten- und Zwischenwände 20, 24 sowie das Umkippen bei heftigem Zuschlagen einer Türklappe verhindern.
Um dieselben günstigen Griffverhältnisse auch dann zu erhalten, wenn die Informationsträger 16, wie auf der obersten Türklappe 12 nach Fig. 1, quer zur Frontplatte 14 stehen, ist gemäß Fig. 2 und 3 mit Zwischenabstand zur Frontplatte 14, hinter und parallel zu dieser, eine zusammen mit der Rückwand 22 als Ausrichtelement für die über die Länge der Türklappe 12 reichende Reihe der Informationsträger 16 dienende Zwischenwand 28 vorgesehen, deren Höhe ebenfalls kleiner ist als die Höhe der im geschlossenen Zustand des Schranks aufrecht stehenden Informationsträger 16. Durch den Abstand zwischen der Frontplatte 14 und der Zwischenwand 28 wird ein Griffspalt zwischen den Kassetten der Informationsträger 16 und der Frontplatte 14 gewährleistet, der eine leichte Entnahme einzelner Kassetten gestattet.
Bei der Ausführung nach Fig. 2 und 3 ist die Tiefe des die Informationsträger 16 aufnehmenden Kastens 18 so gewählt, daß die aufzunehmenden Kassetten wahlweise in zwei Reihen parallel zur Frontplatte 14 oder in einer Reihe quer zur Frontplatte 14 gelagert werden können. Selbstverständlich können auch auf den Innenseiten der Rückwand 22 und der Zwischenwand 28 Nocken oder Rippen 26 angebracht sein, um Anschläge für jede einzelne Kassette der auf der obersten Türklappe 12 des Schranks nach Fig. 1 gelagerten Reihe von Informationsträgern 16 zu erhalten.
- 13 -
Wenn eine sehr variable Gestaltung der Halterungen für die Informationsträger 16 gewünscht ist, kann auf die Ausführung nach Fig. 4 zurückgegriffen werden. Dort ist eine Reihe von Einsatzkästen 30 gezeigt, die einfach nur in auf der Rückseite der Frontplatten 14 befestigte, nicht gezeigte Rahmen lösbar eingesetzt werden. Jeweils an zwei gegenüberliegenden Innenwänden der Einsatzkästen 30 sind Rippen 26 angeformt. Jeder Einsatzkasten kann entweder so in den Rahmen eingesetzt werden, daß die zwischen den Rippen 26 gehaltenen Informationsträger 16 parallel zur Frontplatte 14 ausgerichtet sind, oder auch so, daß die Kassetten quer zur Frontplatte 14 stehen. Die Kombination der unterschiedlichen Stellungen der Einsatzkästen 30 ist in Fig. 4 veranschaulicht. Nicht gezeigt ist dort die Wahrung eines Griffspalts zwischen den in benachbarten Einsatzkästen 30 aufgenommenen Reihen von Informationsträgern 16, ebenfalls nicht die Wahrung eines Griffspalts zwischen der Frontplatte 14 und den in einem Einsatzkasten 30 quer zu ihr gelagerten Kassetten. Es versteht sich jedoch, daß allein durch die Wahl der Wandstärke der Einsatzkästen 30, Abstandhalter zwischen benachbarten Einsatzkästen 30 und weitere Abstandhalter zwischen den Einsatzkästen und der Frontplatte 14 in einfacher Weise dafür gesorgt werden kann, daß man mit den Fingern zwischen benachbarte Reihen von Informationsträgern sowie zwischen diese und die Frontplatte 14 greifen kann.
Abweichend von den gezeigten Ausführungsbeispielen nach Fig. 2 bis 4 kann statt der fest angebrachten, als Anschläge dienenden Rippen 26 jeweils ein einer Reihe von Informationsträgern 16 zugeordneter einzelner, verstellbarer Anschlag bzw. ein Anschlagpaar vorgesehen sein.

Claims (11)

1. Schrank für Informationsträger, insbesondere in Kassetten aufgenommene CDs, CD-ROMs, Bildplatten, Musik- und Videokassetten, dadurch gekennzeichnet, daß er wenigstens eine um eine horizontale Schwenkachse (13) zwischen einer im wesentlichen senkrechten, geschlossenen Stellung und einer geöffneten Stellung um etwa 45-90° verschwenkbare Türklappe (12) aufweist, an der eine Halterung (18-30) für die Informationsträger (16) derart angeformt oder angebracht ist, daß sie in der geschlossenen Stellung der Türklappe (12) in wenigstens einer Reihe, mit ihren grossen Seitenflächen dicht benachbart angeordnet, auf einer sie tragenden Fläche (23) zwischen die Reihe seitlich begrenzenden, sich insgesamt parallel oder quer zur Schwenkachse (13) erstreckenden Ausrichtelementen (20, 22, 24, 28) und zwischen gegen Kippen sichernden Anschlägen (26) aufrecht stehend gehalten sind, wobei zwischen benachbarten Reihen von Informationsträgern (16) und/oder zwischen diesen und der Innenwand der Türklappe (12, 14) ein mindestens fingerbreiter Griffspalt vorhanden ist.
2. Schrank nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Türklappen (12) übereinander angeordnet und durch ein Parallelführungsgestänge miteinander verbunden sind.
3. Schrank nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Parallelführungsgestänge neben wenigstens einer Seitenwand (20) der Türklappe (12) angeordnet ist.
4. Schrank nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Parallelführungsgestänge vor den Frontplatten (14) der Türklappen (12) angebracht ist.
5. Schrank nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Türklappen (12) modulartig übereinander anzuordnen und durch lös- und austauschbare Parallelführungsgestänge jeweils passender Gesamtlänge oder durch mehrere aneinander anschließbare Gestängeteile miteinander zu verbinden sind.
6. Schrank nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse (13) im vorderen unteren Bereich der aus Türklappe (12) und Halterung (18-30) bestehenden Einheit angeordnet ist.
7. Schrank nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausrichtelemente (20, 22, 24, 28) mit der Türklappe (12) verbundene Wände oder Wandteile sind, die sich nur über einen Teil der Höhe der aufrecht stehenden Informationsträger (16) erstrecken.
8. Schrank nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die die Informationsträger (15) gegen Kippen sichernden Anschläge (26) Nocken oder Rippen an den Ausrichtelementen sind, die jeweils zwischen zwei benachbarten Informationsträgern (16) in deren Reihe eingreifen.
9. Schrank nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Anschlag an wenigstens einem der Ausrichtelemente (20, 22, 24, 28) verstellbar angebracht ist.
10. Schrank nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Türklappe (12) mit einem Rahmen verbunden ist, an dem mindestens eine Halterung (30) mit Ausrichtelementen und/oder Anschlägen (26) für wenigstens eine Reihe Informationsträger befestigbar ist.
11. Schrank nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß er mit Mitteln zur Verbindung mit einem weiteren gleichartigen Schrank auf seiner Ober- und/oder Unterseite versehen ist.
DE29910221U 1999-06-11 1999-06-11 Schrank für Informationsträger Expired - Lifetime DE29910221U1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE29910221U DE29910221U1 (de) 1999-06-11 1999-06-11 Schrank für Informationsträger

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE29910221U DE29910221U1 (de) 1999-06-11 1999-06-11 Schrank für Informationsträger

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE29910221U1 true DE29910221U1 (de) 1999-10-07

Family

ID=8074680

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE29910221U Expired - Lifetime DE29910221U1 (de) 1999-06-11 1999-06-11 Schrank für Informationsträger

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE29910221U1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
NL1020297C2 (nl) * 2002-04-03 2003-10-07 V K Systems B V Wandrek.

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
NL1020297C2 (nl) * 2002-04-03 2003-10-07 V K Systems B V Wandrek.

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE19808162C2 (de) Präsentationsbehälter
DE60212268T2 (de) Schrank zum Befördern von Medizin
DE69203929T2 (de) System um das Verkanten von Schubladen zu verhindern.
DE9012845U1 (de) Flaschenkasten
DE102020200825A1 (de) Getränkeservierwagen
WO2005024318A1 (de) Türabsteller für ein kältegerät
DE2817808C3 (de) Aktenschrank zum vertikalen Einhängen von großformatigen Schriftstücken
DE3013866A1 (de) Vorrichtung zum deponieren einer vielzahl gleichfoermiger waren und zum darbieten der waren als einzelstuecke fuer die entnahme
DE29910221U1 (de) Schrank für Informationsträger
DE102015203835B4 (de) Haushaltskältegerät mit einem spezifischen Auszugswagen
WO1995012793A1 (de) Möbelstück, bestehend aus einem korpus mit tür, insbesondere kühlschränke oder geschirrschränke
DE19526108C1 (de) Schrankelemente
EP0190237A1 (de) Bausatz zum aufbewahren von gegenständen in einer vielzahl von behältern.
DE8808848U1 (de) Werkzeugbehältnis
DE29608833U1 (de) Ablagesystem zur Ablage von Gegenständen
DE3516409C2 (de)
DE3327173C1 (de) Sammel-Behälter für Kassetten
DE19619372C2 (de) Magazin zum Aufbewahren flacher Gegenstände
EP0201664B1 (de) Verkaufsgestell für Schuhsenkel, Schuhsenkelpackungen od. dgl. Sortimentsartikel
EP0319507B1 (de) Facheinrichtung
DE2600025C2 (de) Schubkastenschrank
WO1988009141A1 (fr) Dispositif de rangement d'emballages thermoformes plats et emballages thermoformes
DE1246625B (de) Aufbewahrungskasten, insbesondere fuer Kleinteile, Schrauben u. dgl.
DE9315526U1 (de) CD-Ständer
DE8321702U1 (de) Sammel-Behälter für Cassetten

Legal Events

Date Code Title Description
R207 Utility model specification

Effective date: 19991111

R150 Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years

Effective date: 20030121

R157 Lapse of ip right after 6 years

Effective date: 20060103