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DE1246625B - Aufbewahrungskasten, insbesondere fuer Kleinteile, Schrauben u. dgl. - Google Patents

Aufbewahrungskasten, insbesondere fuer Kleinteile, Schrauben u. dgl.

Info

Publication number
DE1246625B
DE1246625B DEH43995A DEH0043995A DE1246625B DE 1246625 B DE1246625 B DE 1246625B DE H43995 A DEH43995 A DE H43995A DE H0043995 A DEH0043995 A DE H0043995A DE 1246625 B DE1246625 B DE 1246625B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
housing
stop
storage box
container
counter
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH43995A
Other languages
English (en)
Inventor
August Wilhelm Hoewe
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEH43995A priority Critical patent/DE1246625B/de
Priority to AT821162A priority patent/AT258777B/de
Priority to CH1233262A priority patent/CH448417A/de
Priority to DK457762AA priority patent/DK124584B/da
Priority to GB40369/62A priority patent/GB1020237A/en
Priority to SE11440/62A priority patent/SE328103B/xx
Publication of DE1246625B publication Critical patent/DE1246625B/de
Priority to SE67768A priority patent/SE318534B/xx
Priority to NL727209595A priority patent/NL152192B/xx
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25HWORKSHOP EQUIPMENT, e.g. FOR MARKING-OUT WORK; STORAGE MEANS FOR WORKSHOPS
    • B25H3/00Storage means or arrangements for workshops facilitating access to, or handling of, work tools or instruments
    • B25H3/02Boxes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rigid Containers With Two Or More Constituent Elements (AREA)

Description

DEUTSCHES ΜΡΜΨ$> PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT B 25 h;B25j
DeutscheKl.: 87 a-22
Nummer: 1246 625
Aktenzeichen: H 439951 c/87 a
J 246 625 Anmeldetag: 28. Oktober 1961
Auslegetag: 3. August 1967
Die Erfindung bezieht sich auf einen Aufbewahrungskasten, insbesondere für Kleinteile, Schrauben u. dgl., bei welchem mindestens ein Aufbewahrungsbehälter für das aufzubewahrende Gut in einem ihn verschließenden Gehäuse oder Rahmen angeordnet ist.
Aufbewahrungskästen für Kleinteile und Schüttgut sind bisher vielfach in Art von Schubfächern ausgebildet worden. Diese Schubfächer müssen aber um eine beträchtliche Länge herausgezogen werden, um ι Teile ihres Inhaltes zu entnehmen. Übereinander angeordnete Schubfächer können außerdem auch nicht gleichzeitig zugängig gemacht werden.
Es sind auch bereits Aufbewahrungskästen bekannt, bei denen eine Mehrzahl von Aufnahmebehäl- ι tern etwa in der Mitte ihrer unteren Seitenwandkanten mit Kippachszapfen versehen und in fest innerhalb des Rahmens oder Gehäuses angeordneten Lagerbohrungen schwenkbar gelagert sind. Durch die feste Anordnung dieser Lagerbohrungen im Inneren des Rahmens oder Gehäuses können solche Aufnahmebehälter nicht aus dem Rahmen oder Gehäuse herausgenommen werden. Die Anordnung der Kippachszapfen im mittleren Bereich der unteren Seitenwandkanten hat auch zur Folge, daß sich die Aufnahmebehälter beim Öffnen mit der Unterkante mit der Vorderwand absenken. Dadurch kann eine stabile Lage des Aufnahmebehälters in geschlossenem Zustand nur dadurch erreicht werden, daß die Aufnahmebehälter mit schräg nach unten und hinten verlaufendem Boden ausgebildet sind. Solche Behälter lassen sich aber nicht außerhalb des Gehäuses oder Rahmens auf einem Werktisch od. dgl. aufstellen oder stapeln, selbst wenn sie aus dem Gehäuse oder Rahmen herausgenommen werden könnten.
Es sind auch regalartige Gehäuse bekannt, in welchen Böden schubfachartig herausziehbar gelagert sind. Die Böden tragen dabei am hinteren Teil ihrer Seitenkantenausnehmungen, mit denen sie sich über eine im vorderen Teil der Seitenwände oberhalb der 4' Schubfachführung ausgebildete Nase setzen und dadurch bei weitgehend aus dem Gehäuse herausgezogener Stellung sich nach unten neigen. Diese bekannten Schubfachregale haben alle Nachteile der bekannten Schubfächer. Die in diesen Regalen benutzten 4i Schubfächer sind außerdem auch nicht dazu gedacht, herausgenommen und außerhalb des Regals aufgestellt oder gestapelt zu werden.
Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Aufbewahrungskasten zu schaffen, bei dem mindestens ein Aufnahmebehälter in einem Gehäuse kippbar und jederzeit herausnehmbar angeord-Aufbewahrungskasten,
insbesondere für Kleinteile,
Schrauben u. dgl.
Anmelder:
August Wilhelm Howe,
Mainz/Rhein, Göttelmannstr. 8
Als Erfinder benannt:
August Wilhelm Howe, Mainz/Rhein
net ist. Der Behälter soll besonders leicht auf- und zugekippt werden können und auch besonders einfach und leicht aus dem Gehäuse bzw. Rahmen herausgenommen bzw. eingesetzt werden können. Die Kipplagerung und die die Öffnungsstellung des Behälters begrenzenden Anschlag- und Gegenanschlagelemente am Behälter und dem Gehäuse bzw. Rahmen sollen in jeder Stellung des Behälters die Last des Behälterinhaltes sicher abtragen. Die Kippachszapfen des Behälters und die Anschlagelemente sollen ferner ermöglichen, den Behälter in einer solchen Gestalt auszubilden, daß er im Gegensatz zu den bekannten Behältern außerhalb und unabhängig vom Gehäuse bzw. aufgestellt und benutzt werden kann.
Zur Lösung dieser Aufgabe sind gemäß der Erfindung die Kippachszapfen im Bereich der vorderen unteren Ecken der Behälterseitenwände angeordnet und in im vorderen Bereich des Gehäuses oberhalb des Gehäusebodens vorgesehenen nach oben offenen Lagermulden drehbar gelagert, und es ist ferner mindestens eine Anschlagnase im Bereich der unteren hinteren Ecke einer Behälterseitenwand angebracht, die dem Herauskippen des Behälters durch Auftreffen auf einen im Gehäuse fest angeordneten Gegenanschlag den Kippwinkel begrenzt, wobei im Gehäuse oberhalb des Gegenanschlages so viel Raum freigelassen ist, daß der in Entnahmestellung befindliche Behälter zunächst mit seiner Anschlagnase über die Höhe des Gegenanschlages und mit seinen Kippachszapfen aus den Lagermulden anhebbar und dann nach vorn ganz aus dem Gehäuse herausnehmbar ist.
Über die Lösung der gestellten Aufgabe hinaus bietet der Aufbewahrungskasten nach der Erfindung noch eine Reihe wesentlicher Vorteile gegenüber den bekannten Vorrichtungen. So legt sich die im ge-
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schlossenen Zustand senkrechte Vorderwand des Aufnahmebehälters durch die begrenzte Auswärtsbewegung in einem vorherbestimmten günstigen Winkel schräg nach außen und bildet dadurch eine schräge Auflagefläche für das im Behälter aufbewahrte Gut. Dadurch wird das im Behälter Aufbewahrte in Entnahmestellung des Behälters besonders leicht und günstig zugänglich. Es entfällt die durch einen schräg nach hinten und unten verlaufenden Behälterboden entstehende schwer zugängliche Behältertasche. Trotzdem wird durch die Erfindung die stabile Lage des Aufnahmebehälters sowohl in Schließstellung als auch in Entnahmestellung gewährleistet. Durch das einfache Herausnehmen und einfache Einsetzen des Aufnahmebehälters in das Gehäuse bzw. den Rahmen kann der Aufnahmebehälter sehr leicht und schnell nachgefüllt werden. Der Aufnahmebehälter kann deshalb mit verhältnismäßig geringer Tiefe ausgebildet werden und hat deshalb im Gegensatz zu allen bekannten Aufbewahrungsvorrichtungen keine unübersichtlichen und schwer zugänglichen Teile.
Trotz der doppelten Betätigungsfunktion, nämlich einmal der kippbaren Lagerung mit der eingeschwenkten Schließstellung und der herausgeschwenkten Entnahmestellung des Behälters und zum anderen der Herausnehmbarkeit des Behälters aus dem Gehäuse oder Rahmen, läßt sich der Aufbewahrungskasten nach der Erfindung in sehr einfacher billiger Weise, insbesondere auch aus Kunststoff herstellen. Dabei läßt sich insbesondere der Aufbewahrungskasten einstückig herstellen, wodurch seine Lebensdauer wesentlich verlängert werden kann.
In einer Ausführungsform der Erfindung sind der Gegenanschlag für die Anschlagnase und die Lagermulde zu jeder Seite des Aufnahmebehälters einstückig in Form einer im Gehäuse senkrecht stehenden, dreieckigen Platte ausgebildet, deren Hinterkante etwa senkrecht und deren Vorderkante schräg nach unten verläuft und stufenlos in die Lagermulde übergeht. Diese Ausführungsform der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, daß das Einsetzen und Herausnehmen des Aufnahmebehälters besonders einfach möglich ist. Dabei ist aber volle Sicherheit gegen unbeabsichtigtes Herausfallen des Aufnahmebehälters gegeben. Durch die einstückige Ausführung des Gegenanschlages und der Lagermulde in Form einer dreieckigen Platte erhält der Aufnahmebehälter zu beiden Seiten eine wirksame seitliche Führung, die ein Verkanten unmöglich macht. Die für die Funktion des Aufbewahrungskastens nach der Erfindung wesentlichen Teile sind dabei zu widerstandsfähigen und dauerhaften Stücken verbunden, so daß der Aufbewahrungskasten nach der Erfindung auch im rauhen Betrieb ohne Beeinträchtigung seiner Lebensdauer benutzt werden kann. Durch den stufenlosen Übergang der vorderen Führungskante der dreieckigen Platte in die Lagermulde wird ein stoßfreies Einsetzen eines gefüllten Aufnahmebehälters sichergestellt. Es besteht daher keine Gefahr, daß irgendwelche Teile beim Einsetzen des Aufnahmebehälters in das Gehäuse nach hinten herausfallen und das Schließen des Aufnahmebehälters unmöglich machen.
In solchen Ausführungsformen der Erfindung, bei denen eine Mehrzahl von Aufnahmebehältern innerhalb eines gemeinsamen Gehäuses angeordnet sind, ist es zweckmäßig, zwischen jeweils zwei benachbarten Aufnahmebehältern eine Gegenanschlag- und Lagerplatte anzuordnen, gegen die sich die benach-
harten Aufnahmebehälter mit seitlichen Außenflächen legen. Hierdurch sind sämtliche in einem gemeinsamen Gehäuse untergebrachten Aufnahmebehälter untereinander unabhängig.
Zum Übereinanderstapeln eignen sich besonders solche Aufnahmekästen mit als stabile Platte ausgebildeter Gehäusedecke, bei welchem im Rahmen der Erfindung diese Gehäusedecke durch zwischen den Aufnahmebehältern angeordnete Stützen versteift ist. ίο Diese Stützen können dabei in Form von plattenartigen Rippen mit Abstand oberhalb der Gegenanschlag- und Lagerplatten angeordnet und mit der Gehäusedecke und der Gehäuserückwand fest verbunden sein.
Im Rahmen der Erfindung können ferner die Stützen in Form dreieckiger Platten ausgebildet sein, deren freie Vorderkante sich mit Abstand oberhalb der Oberkante der jeweiligen Gegenanschlag- und Lagerplatte als sich schräg nach unten und hinten erstreckende Führungskanten für die Anschlagnase beim Einsetzen des Behälters in das Gehäuse ausgebildet ist. Dadurch erleichtern diese Stützen wesentlich das Einführen und Herausnehmen des Aufnahmebehälters. Da die Stützen in erster Linie für solche Gehäuse in Betracht kommen, die für die Aufnahme mehrerer Aufnahmebehälter ausgebildet sind, stellen die dreieckigen Stützplatten zugleich einen günstigen oberen Abschluß für die Aufnahmebehälter dar. Ein geschlossener Aufnahmebehälter ist dadurch auch von geöffneten benachbarten Aufnahmebehältern aus nicht für Staub oder sonstigen Schmutz erreichbar. Auch bei festem Zuschlagen oder beim Transport eines gefüllten Aufbewahrungskastens können durch diese dreieckigen Stützplatten keine Teile mehr über den notwendigerweise erniedrigten hinteren Teil der Seitenwandung eins Aufnahmebehälters gelangen.
Vorteilhaft können sämtliche Gegenanschlag- und Lagerplatten einstückig mit einem gemeinsamen Fußstück vorgefertigt und in den unteren Teil des Gehäuses eingesetzt sein.
Durch die im Gehäuse angeordneten Gegenanschlag- und Lagerplatten sind sämtliche Anpaßschwierigkeiten für den Aufnahmebehälter in das Gehäuse behoben. Es ist außerdem auch ohne weiteres möglich, die Aufnahmebehälter in vorher bestimmten Abmessungen serienmäßig herzustellen und auch während des Betriebes in dem Gehäuse auszutauschen. Diese Austauschmöglichkeit kommt der Verwendung an Fließbändern u. dgl. zustatten, da ein solches Austauschen von Aufnahmebehältern an den verbleibenden Gehäusen oder Rahmen so schnell ausgeführt werden kann, daß die Fließbandarbeit nicht unterbrochen werden muß.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 einen Aufbewahrungskasten nach der Erfindung mit fünf Aufnahmebehältern in Vorderansicht und
F i g. 2 einen senkrechten Schnitt durch den Auffio bewahrungskasten gemäß F i g. 1 nach der Linie ΙΙ-Π. Bei dem in der Zeichnung dargestellten Beispiel eignet sich der Aufbewahrungskasten nach der Erfindung besonders zur Anbringung an Arbeitsplätzen in der Weise, daß der Arbeitende ihn bequem mit der Hand erreichen kann. Es ist auch möglich, derartige Aufbewahrungskästen im Inneren von Werkzeugschränken anzubringen und zur Aufnahme von Schrauben, von Stiften u. dgl. zu benutzen.
Grundsätzlich ist der Aufbewahrungskasten aus den Aufnahmebehältern 1 und einem rahmenartigen Gehäuse 2 aufgebaut, wobei die Aufnahmebehälter 1 kippbar und heraushebbar im Gehäuse 2 gelagert sind.
Wie F i g. 2 zeigt, sind die Aufnahmebehälter 1 in der vorliegenden Ausführungsform einstückig hergestellt. Jede Seitenwand 3 des Aufnahmebehälters 1 ist dabei am vorderen unteren Teil mit einem Lagerzapfen 4 versehen. Am hinteren unteren Teil trägt außerdem mindestens eine Seitenwand 3 jedes Aufnahmebehälters 1 eine Anschlagnase 5, die im dargestellten Beispiel mit dreieckigem Profil ausgebildet ist. Im dargestellten Beispiel sind diese für die Lagerung des Aufnahmebehälters 1 notwendigen Teile 4 und 5 mit der Seitenwand 3 einstückig aus Kunststoff hergestellt.
Für die Kippbewegung ist außerdem die vordere Unterkante des Aufnahmebehälters 1 bei 6 abgerundet. Ferner ist für die Kippbewegung des Aufnahmebehälters 1 die Oberkante 7 der Seitenwände 3 als zu den Lagerzapfen 4 konzentrischer Kreisbogen ausgebildet.
Der Aufnahmebehälterl kann dabei aus durchsichtigem Material im Kunststoff-Spritzgußverfahren hergestellt sein. Es ist dadurch auf den ersten Blick das im Inneren des Aufnahmebehälters 1 gelagerte Gut zu erkennen. Zur Erleichterung der Betätigung kann die Vorderwand 8 des Aufnahmebehälters in ihrem oberen Teil 9 zu einem über das Gehäuse 2 hinausragenden Griffstück 9 ausgebildet sein. Im dargestellten Beispiel ist das Griffstück 9 senkrecht angeordnet. Es ist aber für das Übereinanderstapeln mehrerer derartiger Aufbewahrungskästen günstig, das Griffstück 9 nach vorn schräg anzustellen.
Das Gehäuse 2 ist im vorliegenden Beispiel einstückig aus Kunststoff mit einer Bodenwand 10, einer Rückwand 11. Seitenwänden 11 a und Gehäusedecke 12 ausgebildet. Ferner sind im Inneren des Gehäuses 2 einstückig mit der Rückwand 11 und der Gehäusedecke 12 die dreieckigen Stützplatten 13 ausgebildet. Diese Stützplatten 13 stellen einerseits Versteifungsrippen dar, die beim Übereinanderstapeln mehrerer Aufbewahrungskästen nach der Erfindung verhindern, daß sich die Gehäusedecke 12 in ihrem vorderen Teil nach unten verbiegt.
Für die Lagerung und Halterung der Aufnahmebehälter 1 enthält das Gehäuse im wesentlichen dreieckförmige Gegenanschlag- und Lagerplatten 14, die zwischen den einzelnen Aufnahmebehältern 1 senkrecht stehen und auf einer gemeinsamen Fußplatte 15 einstückig ausgebildet sind. Wie F i g. 1 zeigt, sind diese Gegenanschlag- und Lagerplatten 14 in ihrer Dicke so gehalten, daß sich die Aufnahmebehälter 1 mit ihren Seitenflächen 3 gegen diese Gegenanschlag- und Lagerplatten legen und dadurch eine seitliche Führung erhalten. Die dreieckigen Stützplatten des Gehäuses 2 sind außerdem derart in dem Gehäuse angebracht, daß sie, wie F i g. 1 zeigt, mit den Gegenanschlag- und Lagerplatten 14 fluchten. Die Dicke der dreieckigen Stützplatten ist dabei zweckmäßig die gleiche wie diejenige der Gegenschlag- und Lagerplatten 14, so daß die Aufnahmebehälter 1 am oberen Teil ihrer Seitenwandung 3 eine seitliche Führung durch die dreieckigen Stützplatten 13 erhalten.
Die rückwärtige Kante 16 der Gegenanschlag- und Lagerplatte 14 ist im wesentlichen senkrecht angeordnet und bildet an ihrem oberen Bereich 17 den
Gegenanschlag für die Nase 5. Wie F i g. 2 zeigt, ist die Gegenanschlag- und Lagerplatte 14 durch diesen Gegenanschlag 17 begrenzt, der sich aus der kreisförmigen, zum Zapfen 4 konzentrischen Bewegungsbahn der Nase 5 ergibt. Der Abstand 18 zwischen der vorderen, schräg nach unten und hinten verlaufenden Kante 19 der dreieckigen Stützplatte 13 und dem oberen Ende der Gegenanschlag- und Lagerplatte 14 ist dabei größer als die diagonale Breite 20 der ίο Nase 5.
Die Vorderkante 21 der Gegenanschlag- und Lagerplatte 14 ist schräg nach vorn und unten verlaufend ausgebildet und geht stufenlos in die Lagermulde 22 für den Zapfen 4 über. Die Lagermulde 22 ist nach vorn durch das Sicherungsstück 23 abgeschlossen, das ein unbeabsichtigtes Herausgleiten des Zapfens 4 aus der Lagermulde 22 verhindert.
Zum Befestigen der auf der Fußplatte 15 angebrachten Gegenanschlag- und Lagerplatten 14 ist die Rückwand 11 des Gehäuses 2 an ihrem unteren Teil mit einer Überschneidung 24 versehen, in die die Fußplatte 15 eingreift. Hierdurch ist zugleich eine genaue Einstellung der Fußplatte 15 gegenüber dem Boden 10 des Gehäuses 2 sichergestellt.
In der Rückwand 11 des Gehäuses können außerdem Bohrungen 25 zum Befestigen des Gehäuses an einer Wand od. dgl. angebracht sein. Auf Grund der leichten Auswechselbarkeit der Aufnahmebehälterl können die Aufbewahrungskästen nach der Erfindung in der Praxis auch in größeren Stapeln benutzt werden. Ein solcher Stapel kann durch ein Gerüst versteift sein, an das die Rückwände 11 der einzelnen Kästen durch die Bohrung 25 angeschraubt ist.
Zum Öffnen eines Aufnahmebehälters ist lediglich ein kurzes Ziehen an dem Griff stück 9 notwendig. Beim Überschreiten eines bestimmten Neigungswinkels kippt der Aufnahmebehälter 1 selbsttätig weiter nach vorn, bis sich seine Nase 5 gegen den Gegenanschlag 17 legt. Hierdurch nimmt dann der
+0 Aufnahmebehälter 1 in seiner geöffneten Stellung eine stabile Lage ein. Zum Schließen des Aufnahmebehälters 1 ist lediglich seine Vorderwand 8 einwärts zu schieben, bis die Totpunktlage überschritten ist und der Aufnahmebehälterl auf Grund seiner
Φ5 eigenen Schwere bis in die endgültige Schließstellung zurückkippt. Zur Sicherung des Aufnahmebehälters 1 in seiner geschlossenen Stellung können auch noch zusätzliche Elemente vorgesehen sein. Es kann hierzu beispielsweise an der Stelle 26 der Seitenwand 3 des Aufnahmebehälters 1 eine kleine Erhöhung angebracht sein, die in eine an der unteren Fläche der Gehäusedecke 12 angebrachte Rille einläuft.
Zum Herausheben des Aufnahmebehälters 1 aus dem Gehäuse 2 ist dieser lediglich in seiner in F i g. 2 gestrichelt angedeuteten, geöffneten Stellung, entsprechend dem Pfeil 27 so weit anzuheben, bis die Nase 5 über die Oberkante der Gegenanschlag- und Lagerplatte 14 gehoben ist. Der Aufnahmebehälter 1 kann dann frei aus dem Gehäuse 2 herausgenommen werden.
Zum Einsetzen des Aufnahmebehälters 1 in das Gehäuse 2 ist diese in entsprechender Schräglage mit seiner Nase bzw. seinen Nasen 5 von unten her gegen die Führungskanten 19 der dreieckigen Stützplatten 3 s5 zu legen und so weit nach hinten in das Gehäuse 1 einzuführen, bis die Zapfen 4 sich auf die schrägen Vorderkanten der Gegenanschlag- und Lagerplatten 14 und die Nasen 5 gegen die Innenfläche der Ge-

Claims (10)

häuserückwand 11 legen. Es ist dann lediglich der Aufnahmebehälter 1 nach seiner senkrechten Stellung zu verkippen, dabei gleiten die Lagerzapfen 4 auf den schrägen Vorderkanten 21 der Lager- und Anschlagplatten 14 stufenlos bis in die Lagermulden 22. Dabei 5 hat der Aufnahmebehälter 1 seine Gebrauchsstellung erreicht und kann, wie oben erläutert, geöffnet oder geschlossen werden. Patentansprüche:
1. Aufbewahrungskasten, insbesondere für Kleinteile, Schrauben u. dgl., bei welchem mindestens ein Aufnahmebehälter für das aufzubewahrende Gut in einem Gehäuse oder Rahmen derart angeordnet ist, daß der Behälter aus einer Abschlußstellung, in der seine Vorderwand im wesentlichen senkrecht steht und den Aufnahmeraum des Behälters nach außen abschließt, um seitlich vom Behälter vorstehende Kippachszapfen in eine Entnahmestellung herauskippbar ist, ao in der die Vorderwand des Behälters schräg aufwärts aus dem Gehäuse herausragt, dadurch gekennzeichnet, daß die Kippachszapfen (4) im Bereich der vorderen unteren Ecken der Behälterseitenwände (3) angeordnet und in im vorderen Bereich des Gehäuses (2) oberhalb des Gehäusebodens (10,15) vorgesehenen, nach oben offenen Lagermulden (22) drehbar gelagert sind und daß ferner mindestens eine Anschlagnase (5) im Bereich der unteren hinteren Ecke einer Behälterseitenwand (3) angebracht ist, die beim Herauskippen des Behälters (1) durch Auftreffen auf einen im Gehäuse fest angeordneten Gegenanschlag (17) den Kippwinkel begrenzt, wobei im Gehäuse oberhalb des Gegenanschlages (17) soviel Raum (18) freigelassen ist, daß der in der Entnahmestellung befindliche Behälter (1) zunächst mit seiner Anschlagnase (5) über die Höhe des Gegenanschlages (17) und mit seinen Kippachszapfen (4) aus den Lagermulden (22) anhebbar und dann nach vorn ganz aus dem Gehäuse (2) herausnehmbar ist.
2. Aufbewahrungskasten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Gegenanschlag (17) und die Lagermulde (22) zu jeder Seite des Aufnahmebehälters (1) einstückig in Form einer im Gehäuse (2) senkrecht stehenden dreieckigen Platte (14) ausgebildet sind, deren Hinterkante (16) etwa senkrecht und deren Vorderkante (21) schräg nach unten verläuft und stufenlos in die Lagermulde (22) übergeht.
3. Aufbewahrungskasten nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer Mehrzahl von Aufnahmebehältern (1) innerhalb eines ge-
meinsamen Gehäuses (2) zwischen jeweils zwei benachbarten Aufnahmebehältern (1) eine Gegenanschlag- und Lagerplatte (14) angeordnet ist, gegen die sich die benachbarten Aufnahmebehälter (1) mit ihren seitlichen Außenflächen (3) legen.
4. Aufbewahrungskasten nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei dem die Decke des Gehäuses als stabile Platte ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Gehäusedecke (12) durch zwischen den Aufnahmebehältern (1) angeordnete Stützen (13) versteift ist.
5. Aufbewahrungskasten nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützen (13) in Form von plattenartigen Rippen mit Abstand (18) oberhalb der Gegenanschlag- und Lagerplatten (14) angeordnet und mit der Gehäusedecke (12) und der Gehäuserückwand (11) fest verbunden sind.
6. Aufbewahrungskasten nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützen (13) in Form dreieckiger Platten ausgebildet sind, deren freie Vorderkante (19) als sich mit Abstand (18) oberhalb der Oberkante der jeweiligen Gegenanschlag- und Lagerplatte (14) schräg nach unten und hinten erstreckende Führungskante für die Anschlagnase (5) beim Einsetzen des Behälters (1) in das Gehäuse (2) ausgebildet ist.
7. Aufbewahrungskasten nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche Gegenanschlag- und Lagerplatten (14) einstückig mit einem gemeinsamen Fußstück (15) vorgefertigt und in den unteren Teil des Gehäuses (2) eingesetzt sind.
8. Aufbewahrungskasten nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Fußstück (15) mit seiner hinteren Kante in eine in der Gehäuserückwand (11) angebrachte Hinterschneidung (24) greift.
9. Aufbewahrungskasten nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorderwand (8) des Aufnahmebehälters (1) als Griffstück (9) über die Gehäusedecke (12) nach oben vorsteht.
10. Aufbewahrungskasten nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß bei übereinanderzustapelnden Gehäusen (2) das Griffstück (9) nach vorn abgeschrägt ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1 785 200,
795;
schweizerische Patentschrift Nr. 245 460.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
709 619/227 7. 67 © Bnndesdruckerei Berlin
DEH43995A 1961-10-28 1961-10-28 Aufbewahrungskasten, insbesondere fuer Kleinteile, Schrauben u. dgl. Pending DE1246625B (de)

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AT821162A AT258777B (de) 1961-10-28 1962-10-17 Einrichtung zum Lagern, Transportieren und griffbereiten Aufbewahren am Arbeitsplatz von Material, wie Kleinteile, Schrauben u. dgl.
CH1233262A CH448417A (de) 1961-10-28 1962-10-19 Einrichtung zum Lagern, Transportieren und griffbereiten Aufbewahren am Arbeitsplatz von Material wie Kleinteilen, Schrauben und dgl.
DK457762AA DK124584B (da) 1961-10-28 1962-10-24 Anordning til opbevaring, transport og udlevering af smådele, såsom skruer.
GB40369/62A GB1020237A (en) 1961-10-28 1962-10-25 Means for holding in particular, small components, screws, etc.
SE11440/62A SE328103B (de) 1961-10-28 1962-10-25
SE67768A SE318534B (de) 1961-10-28 1968-01-18
NL727209595A NL152192B (nl) 1961-10-28 1972-07-11 Doosvormige houder, die kantelbaar en uitneembaar in een gestel opgenomen kan worden en geschikt is voor stapeling.

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Cited By (2)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US12466056B2 (en) 2022-01-21 2025-11-11 Milwaukee Electric Tool Corporation Modular storage unit including sub-units
US12514365B2 (en) 2022-03-22 2026-01-06 Milwaukee Electric Tool Corporation Slidable support structure for modular units

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CH245460A (fr) * 1945-04-13 1946-11-15 Jaccard Otto Samuel Dispositif pour ranger de l'outillage et des pièces détachées.
DE1785200U (de) * 1959-01-12 1959-03-12 Franz Schoellhorn Werkbank-rueckwand fuer werkzeuge mit verschiebbarem kleinteile-sichtfach zentral verschliessbar.
DE1786795U (de) * 1959-01-12 1959-04-09 Franz Schoellhorn Kleinreile-sichtfach mit blechrahmen zum einlassen in werkbank-rueckwaende.

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SE318534B (de) 1969-12-08

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