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DE29600050U1 - Fliesenschneidevorrichtung - Google Patents

Fliesenschneidevorrichtung

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Publication number
DE29600050U1
DE29600050U1 DE29600050U DE29600050U DE29600050U1 DE 29600050 U1 DE29600050 U1 DE 29600050U1 DE 29600050 U DE29600050 U DE 29600050U DE 29600050 U DE29600050 U DE 29600050U DE 29600050 U1 DE29600050 U1 DE 29600050U1
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DE
Germany
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guide
tile
cutting
carriage
cutting device
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DE29600050U
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English (en)
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LENARZ HANS
Original Assignee
LENARZ HANS
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Publication date
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Publication of DE29600050U1 publication Critical patent/DE29600050U1/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28DWORKING STONE OR STONE-LIKE MATERIALS
    • B28D1/00Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor
    • B28D1/22Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor by cutting, e.g. incising
    • B28D1/225Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor by cutting, e.g. incising for scoring or breaking, e.g. tiles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Polishing Bodies And Polishing Tools (AREA)

Description

Fliesenschneidevorriciitung
Die Erfindung betrifft eine Fliesenschneidevorrichtung nach dem Oberbegriff des Schutzanspruchs 1.
Die bekannten Vorrichtungen zum Schneiden von Fliesen weisen einen im allgemeinen relativ schmalen Tisch auf, der eine feststehende Führung für einen Schlitten mit einem Schneidrad trägt. An dem Schlitten befindet sich ein Hebel, mit dem der Schlitten vorgeschoben und das Schneidrad gegen die zu schneidende Fliese gedrückt werden kann.
Die Fliesen werden bei den bekannten Schneidevorrichtungen zunächst auf den Schneidetisch aufgelegt und derart ausgerichtet, daß die Schnittlinie unter dem Schneidrad zu liegen kommt. Dann wird' das Schneidrad mittels des Hebels auf die Fliese gedrückt und entlang der Schnittlinie vorgeschoben, so daß die
DEUTSCHE SANK AG, KREFELD [BL2 320 700 80 J
R. &iacgr;&idiagr;>7&Iacgr; *t)3 ·#SPAR*:£SSE*£REFELÖißLZ
500 000) KONTO-NR. 65 032 930
Fliese entlang der Schnittlinie angeritzt wird. Daraufhin wird die Fliese entlang der Schwächungszone gebrochen. Um die Fliese exakt ausrichten zu können, sind die bekannten Schneidevorrichtungen mit einem seitlichen Anschlag versehen, gegen den die zu schneidende Fliese angelegt werden kann. Damit sich bei den bekannten Fliesenschneidevorrichtungen Stücke unterschiedlicher Breite von der Fliese abtrennen lassen, muß der seitliche Anschlag verschoben werden.
Aus der DE-OS 31 45 340 ist eine Schneidevorrichtung bekannt, die einen als Winkelstück ausgebildeten Anschlag aufweist. Der Anschlag ist an einer Leiste angelenkt, die mit einem Führungsschlitz versehen ist. Durch den Führungsschlitz greift eine Feststellschraube, mit der sich der Anschlag in verschiedenen Positionen arretieren läßt. Nachteilig ist, daß sich der Anschlag der bekannten Schneidevorrichtung leicht verstellen kann. Ferner erweist sich als nachteilig, daß die Fliese nur mit einem Teil ihrer Unterseite auf dem Schneidetisch aufliegt, wenn der Anschlag seitlich verschoben wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Fliesenschneidevorrichtung zu schaffen, die sich leicht handhaben läßt, zuverlässig arbeitet und die es erlaubt, die Breite des von der Fliese abzutrennenden Stücks exakt einzustellen.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt erfindungsgemäß mit den Merkmalen des Schutzanspruchs 1.
Die erfindungsgemäße Fliesenschneidevorrichtung weist eine Führungseinrichtung für den Schlitten auf, deren Seitenteile an seitlichen Führungselementen längsverschiebbar geführt sind, die sich quer zur Vorschubrichtung des Schlittens erstrecken. Da sich der Schlitten mit dem Schneidrad bei der erfindungsgemäßen Schneidevorrichtung quer zu dessen Vorschubrichtung verschieben läßt, können Stücke unterschiedlicher Breite von der Fliese abgetrennt werden, ohne daß die Lage der Fliese auf dem Schneidetisch verändert werden muß. Unabhängig von der
eingestellten Schnittbreite liegt die Fliese immer mit ihrer gesamten Unterseite auf dem Schneidetisch auf. Zum Verschieben der Führungseinrichtung auf den seitlichen Führungselementen ist eine Antriebsspindel vorgesehen, die über ein Handrad gedreht wird. Die Spindel erlaubt eine exakte Positionierung des an dem Schlitten befestigten Schneidrades.
Die Handhabbarkeit der erfindungsgemäßen Schneidevorrichtng ist in einer bevorzugten Ausführungsform weiter dadurch verbessert, daß die Führungseinrichtung für den Schlitten von der Antriebsspindel gelöst und mit der Hand seitlich verschoben werden kann. Nach einer groben Ausrichtung des Schlittens, kann die Führungseinrichtung mit dem Handrad exakt positioniert werden. Zur lösbaren Arretierung der Schlittenführung ist ein verstellbares Eingriffselement vorgesehen, daß sich mit dem Gewinde der Antriebsspindel in Eingriff oder außer Eingriff bringen läßt. Wenn das Eingriffselement nicht mit der Antriebsspindel in Eingriff ist, kann die Führungseinrichtung mit dem Schlitten frei auf den seitlichen Führungselementen verschoben und schnell ausgerichtet werden.
Um die Stabilität der Schneidevorrichtung zu verbessern, sind in einer weiteren bevorzugten Ausführungsform an den Seitenteilen der Führungseinrichtung Stützelemente vorgesehen. Die Stützelemente erstrecken sich durch seitliche Führungsschlitze des Schneidetisches und weisen an ihrer Rückseite eine dem Schneidetisch zugewandte Anlagefläche auf, mit der sich die Stützelemente beim Schneiden der Fliese gegen den Biegetisch abstützen können, so daß die seitliche Führung des Schlittens entlastet wird.
Vorteilhafterweise ist an mindestens einem der Seitenteile der Führungseinrichtung ein Schubriegel vorgesehen, der gegen die Oberseite des Schneidetisches gedrückt werden kann. Beim Vorschieben des Schubriegels werden die Anlageflächen der Stützelemente gegen die Unterseite des Biegetisches gedrückt, so daß die Führungseinrichtung verspannt ist. Dadurch lassen sich
exakte Schnittkanten herstellen.
Zum Verstellen des Schubriegels ist in der Führungseinrichtung vorteilhafterweise eine mit einem Drehknopf versehene Welle gelagert, die einen als Exzenter ausgebildeten Abschnitt aufweist, gegen den der Schubriegel federnd vorgespannt ist. Wenn die Welle mit dem Drehknopf gedreht wird, wird der Schubriegel gegen die Oberseite des Schneidetisches gedrückt, so daß sich die Schlittenführung verklemmt.
Das Anschlagelement ist zweckmäßigerweise um einen Drehpunkt schwenkbar und in unterschiedlichen Winkelpositionen feststellbar an dem Schneidetisch befestigt, so daß sich auch schräge Schnittlinien auf einfach Weise herstellen lassen.
Um die Breite des von der Fliese abzutrennenden Stücks exakt einstellen zu können, ist die Führungseinrichtung mit einem Markierungselement versehen, das auf eine Skala zeigt, die auf dem Schneidetisch angeordnet ist.
Die Führungseinrichtung des Schlittens weist vorteilhafterweise eine Führungsleiste mit einem vierkantigen Profil auf, wobei der Schlitten mindestens ein Paar obenliegende und mindestens ein Paar untenliegende Wälzkörper aufweist, deren Achsen rechtwinklig zueinander angeordnet sind. Vorzugsweise sind an der Unterseite des Schlittens zwei Wälzkörperpaare vorgesehen, der ein Wälzkörperpaar an der Oberseite gegenüberliegt, das gegen die Führungsleiste vorgespannt ist. Dadurch wird dem Schlitten bei leichtem Lauf eine exakte, lineare Bewegungsbahn gegeben.
Das Schneidrad ist zweckmäßigerweise entgegen der Andruckrichtung federnd vorgespannt, so daß dieses von der zu schneidenden Fliese abgehoben wird. Um eine gleichmäßige Andruckkraft auf das Schneidrad ausüben zu können, ist der Hebel zum Andrücken des Schneidrades vorzugsweise mit einem federnden Dämpfungselement versehen.
Im folgenden wird unter Bezugnahme auf die Zeichnungen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 die Fliesenschneidevorrichtung in der Draufsicht,
Fig. 2 die Fliesenschneidevorrichtung in der Ansicht aus der Richtung des Pfeils II von Fig. 1,
Fig. 3 die Fliesenschneidevorrichtung in der Ansicht aus der Richtung des Pfeils III von Fig. 1,
Fig. 4 einen Schnitt durch das Seitenteil der Schlittenführung in vergrößerter Darstellung,
Fig. 5 die Schlittenführung in teilweiser geschnittener Darstellung,
Fig. 6 eine Ansicht der Schlittenführung aus der Richtung des Pfeils VI von Fig. 5 in teilweiser geschnittener Darstellung,
Fig. 7 den Schlitten der Fliesenschneidevorrichtung in der Seitenansicht,
Fig. 8 einen Schnitt entlang der Linie VIII-VIII von Fig. 7,
Fig. 9 einen Schnitt durch den Schlitten entlang der Linie IX-IX von Fig. 7,
Fig. 10 eine Ansicht einer alternativen Ausführungsform des Hebelmechanismus zum Andrücken des Schneidrades und
Fig. 11 eine Ansicht aus der Richtung des Pfeils XI von Fig. 10.
Fig. 1 zeigt die Fliesenschneidevorrichtung in der Draufsicht, während die Fign. 2 und 3 die Fliesenschneidevorrichtung in der Seiten- bzw. Vorderansicht zeigen. Die Fliesenschneidevorrichtung weist einen rechtwinkligen Schneidetisch 1 mit vier Füßen 2 auf. An seinen Schmalseiten 3 weist der Schneidetisch winkelförmige Profilleisten 4 auf, die mit ihrem kurzen Schenkel an der Platte 5 des Schneidetisches 1 befestigt sind. Die Profilleisten 4 tragen an ihren Enden Befestigungsklötze 6,6' für Führungsstangen 7, die sich längs der Schmalseiten 3 des Schneidetisches 1 erstrecken. Die Fliesenschneidevorrichtung weist ferner eine Führungseinrichtung 8 für einen Schlitten 9 mit einem Schneidrad 10 auf, der in Längsrichtung des Schneidetisches 1 versschiebbar ist. Die Führungseinrichtung 8 für den Schlitten 9 besteht aus zwei Seitenteilen 11,12 und einer Führungsleiste 13 mit einem vierkantigen Hohlprofil. Die Seitenteile 11,12 der Schlittenführung 8 sind auf den seitlichen Führungsstangen 7 des Schneidetisches 1 quer zur Vorschubrichtung des Schlittens 9 verschiebbar. Die Führungsstangen 7 erstrecken sich durch in den Seitenteilen 11,12 der Führungseinrichtung 8 vorgesehene Bohrungen 14, in denen Rollenlager 15 angeordnet sind {Fig. 4)
An einer Längsseite 16 ist auf dem Schneidetisch 1 ein leistenförmiges Anschlagelement 17 mit einer Winkelskala 18 angeordnet. Das leistenförmige Anschlagelement 17 ist um den Drehpunkt 19 schwenkbar gelagert und kann in unterschiedlichen Winkelpositionen festgestellt werden. Zum Feststellen des Anschlagelementes ist eine in Fig. 1 nur andeutungsweise dargestellte Feststellschraube 20 vorgesehen, die in einem Schlitz 21 geführt ist. Das vordere Ende des leistenförmigen Anschlagelementes 17 ist mit einem Stift 22 arretiert, der in eine Bohrung des Schneidetisches 1 eingesteckt ist. Ein weiteres Anschlagelement 23 befindet sich an einer Schmalseite 3 des Schneidetisches 1.
Der Schlitten 9, der unter Bezugnahme auf die Fign. 7 bis 11 noch im einzelnen beschrieben wird, weist einen Hebel 24 auf,
mit dem der Schlitten vor- und zurückgeschoben und das Schneidrad 10 gegen die auf dem Schneidetisch aufliegende Fliese gedrückt werden kann.
Die zu schneidende Fliese wird auf den Schneidetisch 1 aufgelegt und gegen die Anschlagelemente 17, 23 angelegt. Dann wird die Schlittenführung 8 quer zur Vorschubrichtung des Schlittens 9 soweit verschoben, daß das Schneidrad 10 über der Schnittlinie liegt. Daraufhin wird der Hebel 24 nach unten gedrückt und der Schlitten 9 wird vorgeschoben, so daß die Fliese angeritzt wird. Zur exakten Justierung der Schlittenführung 8 sind an dem Schneidetisch 1 zwei Skalen 25, 26 vorgesehen, wobei an dem den Skalen zugewandten Seitenteil 11 der Schlittenführung 8 zwei Markierungselemente 27, 28 in Form von dünnen Blechstreifen angebracht sind, die auf die Skalen zeigen. Eine der beiden Skalen 26 ist in Millimeter geeicht. Die andere Skala 25 weist eine Folge von Strichen auf, die in einem Abstand von 1/V2"1 cm angeordnet sind. Diese Skala dient zur Einstellung der Breite des von der Fliese abzutrennden Stücks, wenn die Schnittlinie in einem Winkel von 45 Grad verlaufen soll. Um beispielsweise ein Fliesenstück unter einem Winkel von 45 Grad abzutrennen, dessen Schmalseite eine Kantenlänge von 1 cm aufweisen soll, wird die Führungseinrichtung quer zur Vorschubrichtung des Schlittens um eine Strichbreite, d.h. l/V^"1 cm, verschoben.
Zum Verschieben der Schlittenführung 8 quer zur Vorschubrichtung des Schlittens 9 ist eine Antriebsspindel 29 vorgesehen, die sich durch eine Bohrung 30 in dem Seitenteil 11 der Führungseinrichtung erstreckt und an einem Ende mit einem Drehknopf 31 versehen ist {Fign. 3 bis 5) . Mit dem Gewinde der Antriebsspindel 29 ist ein Eingriffselement 33 in Eingriff, das in einer Ausnehmung 32 des Seitenteils 11 der Führungseinrichtung 8 angeordnet ist und mittels einer Schraubendruckfeder 34 gegen die Antriebspindel 29 vorgespannt ist. An der Außenseite des Seitenteils 11 der Schlittenführung 8 ist ferner eine Stellschraube 35 mit einem exzentrischen Abschnitt 3 6 angeordnet, die an der Unterseite des Eingriffselementes 33 angreift
• > a ·
(Fig. 3). Durch Drehen der Stellschraube 35 kann das Eingriffselement 33 entgegen der Federkraft angehoben werden, so daß sich die Schlittenführung 8 frei auf den Führung stange &eegr; 7 verschieben und eine Grobeinstellung vornehmen läßt. Wenn das Eingriffselement mit der Antriebsspindel in Eingriff ist, kann der Schlitten 9 mittels des seitlichen Drehknopfes 31 exakt justiert werden.
Zur Verbesserung der Stabilität sind an den Außenseiten der Seitenteile 11,12 der Schlittenführung 8 I-förmige Stützelemente 37, 3 8 angebracht. Diese erstrecken sich durch Führungsschlitze 39, 40 in den seitlichen Profilleisten 3 des Schneidetisches 1 nach unten und stützen sich mit ihrem kurzen Schenkel 41, 42 an der Rückseite der Profilleisten ab, wenn die Schlittenführung 8 beim Schneiden der Fliese durch die Andruckkraft des Schneidrades 10 nach oben gezogen wird. In dem Seitenteil 12 ist ein Schubriegel 43 längsverschiebbar geführt, der sich quer zum Schneidetisch 1 erstreckt und einen seitlichen Ansatz 44 aufweist. Der Ansatz 44 ragt in eine Ausnehmung 45 des Seitenteils 12, in der eine Druckfeder 46 angeordnet ist, die sich an dem Anschlag 44 abstützt und den Schubriegel 43 gegen den exzentrischen Abschnitt 47 einer Welle 48 drückt, die in der Hohlprofilleiste 13 der Führungseinrichtung 8 drehbar gelagert und mit einem Drehknopf 48 versehen ist (Fign. 5 und 6) . Durch Drehen des Drehknopfes 48 kann der Schubriegel 43 gegen die Platte 5 des Schneidetisches 1 gedrückt werden, wodurch die Schlittenführung 8 verklemmt wird.
Nachfolgend wird der Schlitten 9 unter Bezugnahme auf die Fign. 7 bis 11 im einzelnen beschrieben. Der Schlitten 9 weist einen die Profilschiene 13 umgreifenden Rahmen 49 aus Aluminium auf, in dessen Oberteil ein Aluminium-Profilstück 50 eingesetzt und mit dem Rahmen verschraubt ist, wobei zwischen den Köpfen der Schrauben 51 und dem Profilstück 50 Tellerfedern 56 eingesetzt sind, so daß das Profilstück 50 in einer Richtung quer zur Profilleiste 13 einstellbar ist. An dem vorderen Ende des Rahmenunterteils 49a ist ein Kugellagerpaar 52,52' angeordnet
und am hinteren Ende 49b des Rahmenunterteils ist ein Kugellagerpaar angeordnet, wobei die Achsen der Kugellager im rechten Winkel zueinander stehen. Ferner sind an dem oberen Profilstück 50 des Schlittens 9 zwei rechtwinklig zueinander angeordnete Kugellager 53,53' befestigt. Die unteren und oberen Kugellager 52,52' bzw. 53,53' stützen sich an den oberen und unteren Seitenflächen 54,54' bzw. 55,55' der hochkantgestellten Profilleiste 13 ab und sind mittels der Schrauben 51 gegen die Seitenflächen verspannt.
Das Schneidrad 10 des Schlittens 9 ist an einem Befestigungsklotz 57 drehbar gelagert, der zwei senkrechte Stangen 58,58' aufweist, die in Bohrungen 59,59' des Schlittenunterteils 49 längsverschiebbar geführt sind. Die freien Enden der Stangen 58,58' sind mit einem Steg 60 verschraubt, der einen Anschlag 61 für den Hebel 24 aufweist, der an seinem einen Ende um eine horizontale Achse 61 schwenkbar an dem Schlitten angelenkt ist. Die Seitenwände des Schlittens 9 sind mit Aussparungen 62,62' versehen, in denen sich die Stangen 58,58' nach oben erstrekken. Auf den nach oben ragenden Stangen 58,58' sitzen Druckfedern 63,63', die sich einerseits an dem Steg 60 und andererseits an der Seitenwand des Schlittens abstützen. Die Federn 63,63' halten das Schneidrad 10 in der angehobenen Position. Zum Schneiden der Fliese wird der Hebel 24 heruntergedrückt, so daß sich der Befestigungsklotz 57 mit dem Schneidrad 10 entgegen der Rückstellkraft der Federn 63,63' nach unten bewegt.
Die Fign. 10 und 11 zeigen eine alternative Ausführungsform des Hebelmechnismus zum Anheben und Absenken des Schneidrades 10. Dieses Ausführungsbeispiel unterscheidet sich von dem unter Bezugnahme auf die Fign. 7 bis 9 beschriebenen Ausführungsbeispiel durch ein zusätzliches Dämpfungselement 67,67'. Bei dieser Ausführungsform weisen die Stangen 65,65' an ihrem oberen Ende jeweils einen Absatz 66,66' auf. Ferner ist der Steg 60,. der die beiden Stangen 65,65' miteinander verbindet, nicht mit den Stangen fest verschraubt, sondern ist lose auf den Stangen geführt. Zwischen dem Steg 60 und den Absätzen
66,66' der Stangen 65,65' befinden sich Schraubendruckfedern 67,67'/ die den Steg gegen die Befestigungsmuttern 70,70' drücken. Diese Druckfedern 67,67' haben eine größere Federrate als die außenliegenden Rückhohlfedern 63,63', die sich an dem Steg 60 und den Seitenwänden 9 des Schlittens abstützen. Wenn der Hebel 24 heruntergedrückt wird, werden zunächst die außenliegenden Rückholfedern 63,63' zusammengedrückt, bis das Schneidrad 10 auf der Fliese aufliegt. Wird die Andruckkraft auf den Hebel 24 erhöht, werden die innenliegenden Dämpfungsfedern 67,67' zusammengdrückt, wobei sich der Steg 60 auf den Stangen 65,65' nach unten schiebt.

Claims (11)

- 11 - S CHUTZANS PRUCHE
1. Fliesenschneidevorrichtung mit
einem Schneidetisch (1), auf dem die Seitenteile (11,12) einer den Schneidetisch überspannenden Führungseinrichtung
(8) angeordnet sind, die einen Schlitten (9) trägt, der ein Schneidrad (10) aufweist, das mit einem Hebel (24) in der Höhe verstellbar und gegen die zu scheidende Fliese andrückbar ist, wobei auf dem Schneidetisch (1) ein Anschlagelement (17) angeordnet ist, gegen das die zu schneidende Fliese anlegbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
die Seitenteile (11,12) der Führungseinrichtung (8) an seitlichen Führungselementen (7) längsverschiebbar geführt sind, die sich quer zur Vorschubrichtung des Schlittens
(9) erstrecken und
daß eine über ein Handrad (31) betätigbare Antriebsspindel (2 9) zum Verschieben der Führungseinrichtung (8) auf den seitlichen Führungselementen (7) vorgesehen ist.
2. Fliesenschneidevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Antriebsspindel (29) durch eine der beiden Seitenteile (11) der Führungseinrichtung (8) erstreckt, wobei an dem die Antriebsspindel aufnehmenden Seitenteil (11) ein verstellbares Eingriffselement (33) vorgesehen ist, das mit dem Gewinde der Antriebsspindel
(29) in Eingriff oder außer Eingriff bringbar ist.
3. Fliesenschneidevorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß an den Seitenteilen (11,12) der Füh-
rungseinrichtung (8) Stutzelemente (37,38) vorgesehen sind, die sich durch seitliche in dem Schneidetisch (1) vorgesehene Führungsschlitze (39,40) erstrecken und eine der Rückseite des Schneidetisches (1) zugewandte Anlagefläche aufweisen.
4. Fliesenschneidevorrichung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß an mindestens einem Seitenteil (12) der Führungseinrichtung (8) ein gegen die Oberseite des Schneidetisches (1) andrückbarer Schubriegel (43) vorgesehen ist.
5. Fliesenschneidevorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß in der Führungseinrichtung (8) eine mit einem Drehknopf (48) versehene Welle (48) drehbar gelagert ist, die einen als Exzenter ausgebildeten Abschnitt (47) aufweist, gegen den der Schubriegel (43) federnd vorgespannt ist.
6. Fliesenschneidevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
5, dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlagelement (17) auf dem Schneidetisch (1) um einen Drehpunkt (19) schwenkbar und in unterschiedlichen Winkelpositionen feststellbar ist.
7. Fliesenschneidevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
6, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungseinrichtung (8) mit einem Markierungselement (27) versehen ist, das auf eine an dem Scheidetisch (1) angeordnete Skala (25) zeigt.
8. Fliesenschneidevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
7, dadurch gekennzeichnet, die Führungseinrichtung (8) eine Führungsleiste (13) mit einem vierkantigen Profil aufweist, wobei der Schlitten (9) mindestens ein Paar rechtwinklig zueinander angeordnete und sich an den unteren Seitenflächen (55,55') der Führungsleiste (13) abstützende Wälzkörper (52,52') und mindestens ein Paar recht-
winkelig zueinander angeordnete und sich an den oberen Seitenflächen (54,54') der Führungsleiste (13) abstützende Wälzkörper (53,53') aufweist.
9. Fliesenschneidevorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, das obere und/oder untere Wälzkörperpaar (52,52';53,53') federnd gegen die Führungsleiste (13) vorgespannt ist.
10. Fliesenschneidevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
9, dadurch gekennzeichnet, daß das Schneidrad (10) entgegen der Andruckrichtung federnd vorgespannt ist.
11. Fliesenschneidevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
10, dadurch gekennzeichnet, daß ein federndes Dämpfungselement (67,6V) vorgesehen ist, über das die Andruckkraft von dem Hebel (24) des Schlittens (9) auf das Schneidrad
(10) übertragen wird.
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Cited By (5)

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