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DE29905692U1 - Dichtungsband für Baufugen - Google Patents

Dichtungsband für Baufugen

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Publication number
DE29905692U1
DE29905692U1 DE29905692U DE29905692U DE29905692U1 DE 29905692 U1 DE29905692 U1 DE 29905692U1 DE 29905692 U DE29905692 U DE 29905692U DE 29905692 U DE29905692 U DE 29905692U DE 29905692 U1 DE29905692 U1 DE 29905692U1
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DE
Germany
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sealing tape
sealing
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tape
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Expired - Lifetime
Application number
DE29905692U
Other languages
English (en)
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Orajic Sascha De
Original Assignee
ORAJIC VJEKOSLAV
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Filing date
Publication date
Application filed by ORAJIC VJEKOSLAV filed Critical ORAJIC VJEKOSLAV
Priority to DE29905692U priority Critical patent/DE29905692U1/de
Publication of DE29905692U1 publication Critical patent/DE29905692U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F15/00Flooring
    • E04F15/12Flooring or floor layers made of masses in situ, e.g. seamless magnesite floors, terrazzo gypsum floors
    • E04F15/14Construction of joints, e.g. dividing strips
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B1/00Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
    • E04B1/62Insulation or other protection; Elements or use of specified material therefor
    • E04B1/66Sealings
    • E04B1/68Sealings of joints, e.g. expansion joints
    • E04B1/6809Reverse side strips

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Building Environments (AREA)

Description

Vjekoslav Orajic .:.. I ·.."..* ··' ·· 15490
Dichtungsband für Baufuqen
Die Erfindung betrifft ein Dichtungsband für Baufugen, insbesondere ein Dichtungsband für Naßräume.
Derartige Dichtungsbänder sind bereits bekannt. Die Dichtungsbänder bestehen aus einem flexiblen Material, das häufig mit einem Gewebe verstärkt ist.
Die Dichtungsbänder dienen zum Abdichten von Baufugen, wie zum Beispiel Anschlußfugen in Hochbaukonstruktionen oder Fugen an Fenstern und im Fassadenbau. Sie werden ferner in Feuchträumen zum Abdichten der Randfugen gegen Dampf- und Wassereintritt eingesetzt.
Aus der DE-Ul-8900465 ist zum Beispiel ein flexibles Dichtungsband zum Abdichten von Fugen beschrieben. Die Randbereiche des Bandes sind mit einer Kleb- und Dichtungsmasse zur Bildung von parallelen Haftstreifen vorbeschichtet. Es hat sich jedoch gezeigt, daß, wenn im Mauerwerk oder zwischen Fugenteilen Spannungen auftreten, sich die Klebeschicht und damit das Dichtband löst. Dadurch kann Wasser oder Wasserdampf in die Fugen eintreten.
Es wurde daher ein in der DE-Ul-9111869 beschriebenes Dichtungsband entwickelt, bei dem die Klebeverbindung zwischen Belag und Band bzw. zwischen Band und Mauerwerk verbessert ist, so daß sich diese Verbindung nicht mehr lösen kann. Auf einer Seite des Bandes wird eine fasrige Deckschicht aufgebracht, die sich mit Klebstoffschichten oder Kittschichten verbinden läßt. Mittels dieser Klebstoffschichten werden dann zum Beispiel die Fliesen an dem Dichtungsband befestigt. Die Verbindung zwischen Dichtband und Fliese erfolgt damit über die gesamte Klebefläche, womit ein Unterlaufen der Deckschicht mit Wasser weitestgehend vermieden wird.
Ein großer Nachteil eines derartigen Dichtungsbandes besteht jedoch darin, daß dadurch, daß die Verbindung zwischen Fliese und Dichtungsband sehr groß ist, bei sehr großen Spannungen zwischen Mauerwerk und Fliese, die Verbindung zwischen Fliese und Dichtband zwar hält, sich jedoch die Fliesen vom Boden abheben. Dies tritt insbesondere häufig in Neubauten und renovierten Altbauten auf, in denen ein neuer Estrich verlegt wurde. Nachdem der Estrich getrocknet ist, arbeitet das Material häufig noch mehrere Monate. Es kann durchaus vorkommen, daß sich der Estrich noch 2-3 cm setzt. In diesem Fall werden die Fliesen durch das Dichtungsband von dem Estrich abgehoben und die Silicondichtungsfuge zwischen den Fliesen bricht. Wasser und Wasserdampf können zwar nicht zwischen Dichtungsband und Fliese, jedoch unter der Fliese, eindringen.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, ein Dichtungsband bereitzustellen, bei dem sich bei Spannungen im Mauerwerk oder zwischen Fugenteilen weder das Dichtungsband von dem Mauerwerk bzw. den Fliesen löst noch zusätzliche Spannung auf das Mauerwerk bzw. die Fliesen ausgeübt wird.
Diese Aufgabe wird durch ein Dichtungsband gelöst, das einen sich in Längsrichtung erstreckenden Mittelbereich aufweist, der bei fachgerechtem Einbau um ein Vielfaches seiner ursprünglichen Breite verbreiterbar ist.
Treten zwischen den abzudichtenden Fugen Spannungen auf, so kann sich der mittlere Bereich des Dichtungsbandes entsprechend ausdehnen. Dadurch wird vermieden, daß Spannungen zwischen Dichtungsband und dem Mauerwerk oder den Fliesen auftreten. Es besteht weder die Gefahr, daß sich das Dichtungsband löst noch daß sich zum Beispiel die Fliese vom Boden löst.
Besonders bevorzugt besteht der mittlere Bereich aus einer doppelten Falte, die sich in Längsrichtung des Dichtbandes erstreckt und lösbar z.B. durch einen Klebestreifen fixiert sein kann. Die Breite der Falte wird den Bedürfnissen angepaßt. Wird das Dichtungsband zur Randabdichtung von Fliesen verwendet, so hat sich eine Faltentiefe von 1 bis 2 cm bewährt. In
diesem Fall ist der mittlere Bereich erfindungsgemäß so definiert, daß er sich vom Beginn der Falte zum Ende der Falte, d.h. dem Punkt, wo der Faltbereich wieder in das einfache Dichtungsband übergeht, erstreckt, d.h. er hat im zusammengefalteten Zustand eine Breite, die etwa der doppelten Dicke des Dichtungsbandes entspricht.
Das gefaltete Dichtungsband hat den Vorteil, daß herkömmliche Dichtungsbänder verwendet werden können, die in ihrer Mitte längs z.B. zweimal gefaltet werden. Es sind jedoch auch mehr Faltungen denkbar.
Der mittlere Bereich kann jedoch auch aus einem hochelastischen Material bestehen. Bevorzugt besteht das Dichtungsband in diesem Fall aus mindestens drei Bereichen, wobei nur der mittlere Bereich hochelastisch ist und die beiden Außenbereiche herkömmlichen Dichtbändern entsprechen. In diesem Fall entspricht der mittlere Bereich der Breite des. hochelastischen Materials.
Der mittlere Bereich des Dichtungsbandes sollte um das 2- bis 15-fache verbreiterbar sein, bevorzugt um das 8- bis 12-fache. Bei einer Breite von 2 bis 3 mm entspräche dies einer Verbreiterung auf 1,6 bis 3,6 cm. Ausgehend von einem Dichtungsband mit einer gesamten Bandbreite von 8 cm, bedeutet dies, daß das Band im gefalteten Ausgangszustand eine Breite von 4 bis 6 cm hat, wenn die Falte 1 bis 2 cm tief ist. Das Band kann dann um 2 bis 4 cm auseinandergezogen werden.
Der Mittelbereich kann jedoch durchaus auch breiter sein. Bevorzugt liegt die Breite zwischen 0,2 und 7 mm, besonders bevorzugt zwischen 0,4 und 1 mm. Bei einem gefalteten Band entspricht dies einer Banddicke von 0,2 bis 0,5 mm. Die Verbreiterbarkeit hängt von der Tiefe der Falte ab.
Das Dichtungsband besteht vorzugsweise aus Kunststoff, zum Beispiel einem Gummi bzw. einem Kautschuk, wie Butylkautschuk oder PVC oder weiteren elastischen Materialien.
Das Dichtungsband kann mit einem Gewebestreifen versehen sein. Der Gewebestreifen dient entweder zur Verankerung der Kleb- und Dichtmasse oder zur Verstärkung des Kunststoffbandes. Das Gewebe schließt in diesem Sinne auch Gewirke und Vliese ein. Beispiele für Gewebematerialien sind Baumwolle, Synthetikfasern, Mineralfasern und deren Mischungen. Im folgenden werden Ausführungsbeispiele der Erfindung in bezug auf die beiliegenden Zeichnungen beschrieben.
Es zeigen
Figur 1 eine perspektivische Ansicht eines Dichtungsbandabschnitts im Ausgangszustand,
Figur 2 eine perspektivische Ansicht eines Dichtungsbandabschnitts mit auseinandergezogenem Mittelbereich,
Figur 3 einen Schnitt durch ein Dichtungsband nach dem Stand der Technik im eingebauten Zustand,
Figur 4 einen Schnitt durch ein dem Stand der Technik entsprechendes Dichtungsband im eingebauten Zustand, nachdem sich der Boden abgesetzt hat,
Figur 5 einen Schnitt durch ein erfindungsgemäßes Dichtungsband im eingebauten Zustand,
Figur 6 einen Schnitt durch ein erfindungsgemäßes Dichtungsband im eingebauten Zustand, nachdem sich der Boden abgesetzt hat.
In Figur 1 ist das erfindungsgemäße Dichtungsband dargestellt. Das Dichtungsband besteht aus einem herkömmlichen Gummi- oder Kautschukmaterial und unterscheidet sich von den bekannten Dichtungsbändern durch die sich längs entlang des Bandes erstreckenden Faltung.
In Figur 2 wird eine Zugspannung in Querrichtung auf das Dichtungsband ausgeübt. Während die seitlichen Bereiche 2,3 in ih-
rer Form annähernd unverändert bleiben, wird der mittlere Bereich 1 entsprechend der ausgeübten Zugspannung auseinandergezogen. Die gestrichelte Linie in der Figur 2 zeigt, wo die Faltkante im Ausgangszustand verlief. Der mittlere Bereich, der im Ausgangszustand nur eine Breite von wenigen Millimetern hat, d.h. die etwa der zweifachen Dicke des Bandes entspricht, läßt sich auf ein Mehrfaches seiner ursprünglichen Breite erweitern. Bei einer Falttiefe von 1,5 cm läßt sich das Band um 3 cm auseinanderziehen.
Figur 3 zeigt ein dem Stand der Technik entsprechendes Dichtungsband. Die Bezugszahl 4 bezeichnet den Boden des Raumes, auf den ein Estrich aufgebracht ist, die Bezugszahl 5 bezeichnet die Wand des Raumes. Die Bezugszahl 6 bezeichnet eine Fuge zwischen Band und Estrich. Zur Abdeckung dieser Fuge ist ein Dichtungsband in die Bodenkante des Raumes zwischen Wand bzw. Estrich und Fliesen eingebaut. Die Fliesen 8 sind mit einem Fliesenkleber 7 an der Wand bzw. dem Estrich befestigt. Senkt sich nun der Estrich, so tritt zwischen Estrich, Dichtungsband und Fliese eine Spannung auf. Ist die Fliese fest mit dem Dichtungsband verklebt, so löst sich, wie es in Figur 4 gezeigt ist, die Fliese von dem Estrich. Es kann Wasser oder Wasserdampf unter der Fliese eindringen.
Figur 5 entspricht im wesentlichen der Figur 3, es werden daher die gleichen Bezugszeichen für sich entsprechende Bauteile verwendet. Anstelle des den Stand der Technik entsprechenden Dichtungsbandes ist hier jedoch ein erfindungsgemäßes Dichtungsband eingebaut. Dieses Dichtungsband weist einen verbreiterbaren Mittelbereich 1 auf. Nach Figur 6 kann durch diesen Mittelbereich (1,2,3) eine Spannung zwischen den Mauerteilen ausgeglichen werden. Dadurch, daß das Band im kritischen Kantenbereich dehnbar ist, kann sich somit die Fliese mit dem Estrich absenken.

Claims (11)

Patentansprüche:
1. Dichtungsband für Baufugen, das aus einem elastischen Material besteht, dadurch gekennzeichnet, daß das Dichtungsband einen sich in Längsrichtung erstreckenden Mittelbereich (1) aufweist, der um ein Vielfaches seiner Breite verbreiterbar ist.
2. Dichtungsband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Mittelbereich (1) auf das 2- bis 15-Fache, bevorzugt das 8- bis 12-Fache seiner Breite verbreitern kann.
3. Dichtungsband nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Mittelbereich (1) eine Breite zwischen 0,2 und 7 mm, bevorzugt zwischen 0,4 und 1 cm hat.
4. Dichtungsband nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Mittelbereich (1) in Längsrichtung doppelt gefaltet ist.
5. Dichtungsband nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Falte eine Tiefe von 1,5 bis 2 cm hat.
6. Dichtungsband nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Falte lösbar durch ein Klebeband fixiert ist.
7. Dichtungsband nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Dichtungsband aus mindestens drei sich in Längsrichtung erstreckenden Bereichen besteht, von denen der mittlere Bereich hochelastisch ist.
8. Dichtungsstreifen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Dichtungsband aus Kunststoffmaterial, insbesondere Kautschuk oder PVC, oder einem anderen elastischen Material besteht.
9. Dichtungsband nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Gewebe auf das Dichtungsband aufgebracht ist.
10. Dichtungsband nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewebe aus Baumwolle, Synthetikfasern, Mineralfasern
oder Mischungen aus diesen besteht.
11. Dichtungsband nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß der Gewebestreifen aus einem elastischen Polyestergewebe
besteht.
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