DE29903765U1 - Klinkertragedämmplatte und Klinkerfassade - Google Patents
Klinkertragedämmplatte und KlinkerfassadeInfo
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Description
| Beschreibung | l.März;99<5 .· . J J | • ♦ ΦΦΦ III | |
| [File: 100237906.DOC //HA27K04] |
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|
| Klinkertragedämmplatte | |||
| Hasit Trockenmörtel GmbH & Co. KG | |||
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Klinkertragedämmplatte, welche aus einem
schäumbaren Kunststoff aufgebaut ist, zur Anbringung von Klinkerriemchen an einer Fassade und eine Klinkerfassade, welche aus Klinkertragedämmplatten aufgebaut
ist.
Es sind Dämmplatten zur Anbringung an Außenwände von Gebäuden unter Bildung
einer Fassade bekannt, an welche ein Armierungsgewebe und ein Armierungskleber angebracht wird, um darauf Klinkerriemchen an der Dämmplatte anzubringen. Dabei
ist darauf zu achten, daß die Klinkerriemchen nicht aufgrund der Schwerkraft abrutschen,
und daß die Klinkerriemchen sowohl in ihrer horizontalen Ausrichtung als auch gegenüber den benachbarten Klinkerriemchen gleichmäßig angeordnet werden. Ohne
eine zusätzliche Verfugung der gesetzten Klinkerriemchen ergeben sich tiefe Spalten
zwischen benachbarten Klinkerriemchen, die verschmutzungsanfällig sind und mechanische
Schwachstellen darstellen.
Ferner sind Klinkerriemchen-Dämmplatten bekannt, welche mit den Klinkerriemchen
vorgefertigt werden, so daß die Klinkerdämmplatten lediglich an der Außenwand angebracht werden müssen. Es hat sich jedoch erwiesen, daß diese vorgefertigten Klinkerdämmplatten
nur bedingt geeignet sind, da die Bearbeitung der Klinkerdämmplatten für Dachschrägen oder für sonstige geometrische Ausbildungen, insbesondere notwendige
Ausschnitte, schwierig durchzuführen ist; denn beim Bearbeiten dieser Klinkerdämmplatten
kommt es häufig zu Ablösungen der Klinker oder zum Bruch der Klinker.
Dadurch kann die gesamte Klinkerplatte unbrauchbar werden. Femer muß die Bearbeitung
dieser Klinkerdämmplatten sehr sorgfältig und zeitaufwendig vorgenommen werden, um Ausschuß zu vermeiden. Somit ist die geometrische Anpassung dieser Klinkerdämmplatte
an die Außenwand des Gebäudes zeit- und kostenintensiv.
[File: 100237906.DOC//HA27K04] Beschreibung l.MärzJ999* , *
• · · Klinkertragedämmplatte ·· ····
Hasit Trockenmörtel GmbH & Co. KG
Daher ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Klinkertragedämmplatte
sowie eine Klinkerfassade zu schaffen, wobei die Anbringung der Klinker und die Verarbeitung
der Klinkertragedämmplatte vereinfacht ist.
Diese Aufgaben werden durch die Merkmale des Anspruchs 1 beziehungsweise
durch die Merkmale des Anspruchs 9 gelöst.
Ein Vorteil einer Klinkertragedämmplatte mit den Merkmalen des Anspruchs 1
und einer Klinkerfassade mit den Merkmalen des Anspruchs 8 ist darin zu sehen, daß
die Klinkerriemchen durch die Stege automatisch ausgerichtet und fixiert sind, so daß
die Herstellung einer Fassade aus Klinkerriemchen vereinfacht wird. Femer wird der
Arbeitsaufwand für die Anbringung einer Klinkerriemchenfassade dadurch verringert,
daß kein Armierungsgewebe an der Dämmplatte angeordnet werden muß, um die Anbringung
der Klinkerriemchen zu gewährleisten. Somit verringern sich die Materialkosten durch den Wegfall des Armierungsgewebes und weiterhin vermindert sich der Zeitaufwand
zur Herstellung einer Fassade aus Klinkerriemchen, da einerseits kein Armierungsgewebe
angebracht werden muß und andererseits die Klinkerriemchen automatisch ausgerichtet sind. Darüber hinaus kann optional auf ein Verfugen der Klinkerriemchen
gegebenenfalls verzichtet werden, da die Klinkerriemchen durch die Stege bereits eingebettet
sind, so daß die Klinkerriemchen der Klinkerfassade weder besonders verschmutzungsanfällig
sind noch mechanische Schwachstellen darstellen. Falls eine ausreichende Passung zwischen den Klinkerriemchen und der Klinkertragedämmplatte vorhanden
ist, kann gegebenenfalls auch auf die Verwendung eines Klebers zwischen den Klinkerriemchen und den Klinkertragedämmplatten unter Umständen verzichtet werden.
Im übrigen kann bei dem Einsatz der erfindungsgemäßen Klinkertragedämmplatten auf
ein zusätzliches Fundament verzichtet werden, welches jedoch bei einem herkömmlichen
Klinkermauerwerk vorhanden sein muß.
Weiterhin kommt es durch die Stege zu einer verbesserten Wärmedämmeigenschaft
der Klinkertragedämmplatte, da der Bereich zwischen den Klinkerriemchen durch
[File: 100237906.DOC//HA27K04] Beschreibung 1. März 1999J .' . J :
Klinkertragedämmplatte «· ···· *»»
Klinkertragedämmplatte «· ···· *»»
Hasit Trockenmörtel GmbH & Co. KG
das Wärmedämmaterial der Stege zur Wärmedämmung genutzt ist. Femer sind die
Klinkerriemchen durch die Stege nicht mit ihrer gesamten Außenfläche, abgesehen der
Haftfläche, von der Außenluft umgeben, so daß es zu einem geringerem Wärmeverlust
nach außen kommt.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Mit einer Weiterbildung nach Anspruch 2 erhält man einen einfachen Aufbau und
eine einfache Herstellungsweise der Klinkertragedämmplatte, wobei die Stege durch die
Verwendung von Polystyrol eine ausreichende mechanische Festigkeit und gute Wärmedämmeigenschaften
aufweisen. Ferner kann die Klinkertragedämmplatte in einer einzigen Form kostengünstig hergestellt werden.
Die Weiterbildung nach Anspruch 3 stellt eine bevorzugte Ausgestaltung der
Klinkertragedämmplatte dar, wobei die Stege ausreichend dimensioniert sind, um die
Klinkerriemchen abzustützen und um die Klinkerriemchen zwischen den Stegen aufzunehmen.
Die Weiterbildung nach Anspruch 4 stellt eine weitere bevorzugte Ausgestaltung
der Klinkertragedämmplatten dar, welche eine vorteilhafte optische Ausgestaltung der
Klinkerfassade ermöglicht, so daß die Klinkerfassade kaum von einer gemauerten Ziegelwand
zu unterscheiden ist, und wobei auf ein Verfugen der Klinkerriemchen unter Umständen verzichtet werden kann oder wobei die Klinkerriemchen gegebenenfalls nur
noch teilweise verfugt werden müssen.
Darüber hinaus gewährleistet eine Weiterbildung nach Anspruch 5, daß die Klinkertragedämmplatten
in einfacher Weise übereinander und nebeneinander angeordnet werden können.
[File: 100237906.DOC //HA27K04] Beschreibung l.Märzj99S
Klinkertragedämmplatte *·
Hasit Trockenmörtel GmbH & Co. KG
Mit einer Weiterbildung nach Anspruch 6 erreicht man, daß sich der Abstand zwischen
den Stegen von benachbarten Klinke rtragedämmplatten in vorteilhafter Weise nicht verändert, so daß eine einheitliche Klinkerriemchenfassade aus mehreren Klinkertragedämmplatten
über eine große Fläche entstehen kann.
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Eine Weiterbildung nach Anspruch 7 ist insofern vorteilhaft, daß eine größere
Rißsicherheit erreicht wird, da das Klinkerriemchen genau mittig über den Dämmplattenstößen
verlegt wird.
Durch eine Weiterbildung nach Anspruch 8 erhält man Klinkertragedämmplatten,
welche vorteilhafte Außenmaße zum Transport, zur Lagerung und zur Verarbeitung der
Klinkertragedämmplatten aufweisen.
Mit einer Weiterbildung der Klinkerfassade nach Anspruch 10 werden die Hafteigenschaften
der Klinkerriemchen verbessert.
Durch eine Weiterbildung der Klinkerfassade nach Anspruch 11 werden die
Hafteigenschaften der Klinkerriemchen weiter verbessert, wobei die Fasern als möglicher
Spannungsausgleich innerhalb des Klebers dienen und insbesondere im Stossbereich
der Dämmplatten eine mögliche Rissbewegung verhindern können.
Mit einer Weiterbildung nach Anspruch 12 erhält man in einfacher Art und Weise
eine Klinkerfassade, welche ein Eindringen von Wasser von Außen auch bei ungünstigsten
Witterungsbedingungen durch die Klinkertragedämmplatten hindurch verhindert, so daß keine feuchtigkeitsbedingten Bauschäden entstehen.
Weiter Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der
nachfolgenden Beschreibung einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung anhand
der Zeichnungen.
Es zeigt:
[File: 10O237906.DOC//HA27K04] Beschreibung l.Märzl99i . * . I I
Klinkertragedämmplatte ·· ···» ··
Klinkertragedämmplatte ·· ···» ··
Hasit Trockenmörtel GmbH & Co. KG
Fig. 1 eine schematische Ansicht einer Ausführungsform der Klinkertragedämmplatte
gemäß der vorliegenden Erfindung; und
Fig. 2 einen Ausschnitt einer Schnittansicht einer Klinkerfassade gemäß der vorliegenden
Erfindung.
In Fig. 1 ist eine bevorzugte Ausführungsform der Klinkertragedämmplatte 10
gemäß der vorliegenden Erfindung schematisch dargestellt, welche an der die Außenseite
der Fassade bildenden Fläche 14 Stege 12 aufweist. Diese Stege 12 verlaufen parallel
in gleichbleibendem Abstand zueinander in horizontaler Richtung, so daß zwischen
den einzelnen Stegen 12 Klinkerriemchen 30 eingesetzt werden können. An den Stirnseiten
22 der Klinkertragedämmplatte 10, welche parallel zu den Stegen 12 verlaufen, weist die Klinkertragedämmplatte 10 einen versetzten Stufenfalz 20 auf, durch welchen
einzelne Klinkertragedämmplatten 10 bündig übereinander gesteckt werden können.
In Fig. 2 ist eine Klinkerfassade dargestellt, welche aus einer Massivwand 40 und
zwei übereinander gesteckten Klinkerriemchendämmplatten 10 aufgebaut ist, wobei Klinkerriemchen 30 zwischen den parallel verlaufenden Stegen 12, 16 eingesetzt sind.
Durch das Aneinandersetzen der jeweiligen Klinkertragedämmplatten 10 ergibt sich ein
gleichbleibender Abstand zwischen den parallel verlaufenden Stegen 12, 16, da die
Klinkertragedämmplatten 10 jeweils parallel in Richtung der Stirnseiten 22 derart über
einen jeweils äußersten Steg 16 hinausragen, daß sich die Summe der Abstände zwischen
den jeweils äußersten Stegen 16 zur Stirnseite 22 hin nicht oder nicht wesentlich
von dem Abstand zwischen den Stegen 12 einer Klinkertragedämmplatte 10 unterscheidet.
Wenn die Stufenfalze 20 ineinandergreifen, wie in Fig. 2 gezeigt, wird ein Eindringen
von Wasser zwischen den Klinkertragedämmplatten 10 vermieden, da das Wasser zwischen den benachbarten Klinkertragedämmplatten 10 durch den nach oben verlaufenden
von einem die Außenseite der Fassade bildenden Fläche 14 weiter entfernten hinteren Falzelement 25 einer unteren Klinkertragedämmplatten 101 aufgehalten wird.
[File: 100237906.DOC // HA27K04] Beschreibung 1. März J999j
Klinkertragedämmplatte ·· ····
Hasit Trockenmörtel GmbH & Co. KG
• ·
Zur Herstellung einer Klinkerfassade werden die einzelnen Klinkertragedämmplatten
10 nebeneinander an einer Massivwand angeordnet, wobei weitere Klinkertragedämmplatten
10 durch den Stufenfalz 20 auf die erste Reihe der Klinkertragedämmplatten 10 aufgesteckt sowie in geeigneter Weise an der Massivwand befestigt werden.
Nach der vollständigen Auskleidung der Wand mittels der Klinkertragedämmplatten 10,
welche idealerweise durch mittels eines Thermischen Schneiddrahtes oder ähnlicher
Bearbeitungsmethoden in ihren Ausmaßen verändert werden, wird mittels des Buttering-Floating-Verfahrens
(DIN 18 157 Teil 73.3) der Kleber auf das Klinkerriemchen 30 und auf die Klinkerriemchenplatte bzw. Klinkertragedämmplatte 10 aufgebracht, um
daraufhin die Klinkerriemchen zwischen den Stegen der Klinkertragedämmplatte einzusetzen.
Die Klinkerriemchen können daraufhin teilweise oder komplett verfugt werden.
Wie die vorstehende Beschreibung zeigt, können vielfache Abwandlungen und
Abänderungen von der dargestellten Ausführungsform vorgenommen werden, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen. So können etwa die Stege auf die Dämmplatten
nachträglich aufgeschäumt werden, so daß auch herkömmliche Dämmplatten zur Herstellung
der erfindungsgemäßen Klinkertragedämmplatte verwendet werden können. Ferner kann gegebenenfalls auch auf die Verwendung eines Klebers zwischen den Klinkerriemchen
und den Klinkertragedämmplatten verzichtet werden, falls eine ausreichende Passung zwischen den Klinkerriemchen und der Klinkertragedämmplatte vorhanden
ist. Darüber hinaus können die Klinkertragedämmplatten auch aus einem plastifizierten
Kunststoff aufgebaut sein, so daß sich die Schallschutzeigenschaften weiter verbessern.
Des weiteren können die Klinkertragedämmplatten an entsprechenden Stellen Bohrungen
aufweisen, in welche geeignete Dübel, beispielsweise ein Tellerdübel, derart eingesetzt
werden können, daß die Dübel bündig mit der Oberfläche der Klinkertragedämmplatte
abschließen, um ein gleichmäßiges Auftragen des Klebers auf die Klinkertragedämmplatte
zu ermöglichen.
Claims (1)
- Klinkertragedämmplatte, welche aus einem schäumbaren Kunststoff aufgebaut ist, zur Anbringung von Klinkerriemchen (30) an einer Fassade, dadurch gekennzeichnet, daß die Klinkertragedämmplatte (10) parallel verlaufende Stege (12, 16) an ihrer zur Bildung der Außenseite der Fassade vorgesehenen Fläche (14) aufweist, um Klinkerriemchen (30) zwischen den Stegen (12,16) aufzunehmen.Klinkertragedämmplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Klinkertragedämmplatte (10) aus Polystyrol einstückig mit den Stegen (12,16) hergestellt ist.Klinkertragedämmplatte nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stege (12, 16) eine Höhe von wenigstens annähernd 1 bis 10 mm und eine Breite von wenigstens annähernd 2 bis 20 mm aufweisen, wobei der Abstand der parallel zueinander verlaufenden Stege (12,16) derart bemessen ist, daß die Klinkerriemchen (30) darin ohne oder mit geringem Spiel einpaßbar sind.Klinkertragedämmplatte nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stege (12, 16) eine Höhe von wenigstens annähernd 5 mm und eine Breite von wenigstens annähernd 12 mm aufweisen, wobei der Abstand von den Außenseiten der benachbarten parallel verlaufenden Stege (12, 16) wenigstens annähernd 73 mm beträgt.5. Klinkertragedämmplatte nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Klinkertragedämmplatte (10) an den parallel zu den Stegen (12,16) verlaufenden Stirnseiten einen Stufenfalz (20) aufweist.6. Klinkertragedämmplatte nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Klinkertragedämmplatte (10) parallel in Richtung[File: 100242963.doc//HA27K04] Schutzansprache 1. MaJz &idiagr;Φ9 .* . IKlinkertragedämmplatte ·· ···· «Hasit Trockenmörtel GmbH & Co. KGder Stirnseiten (22) derart über einen jeweils äußersten Steg (16) hinausragt, daß sich die Summe der Abstände zwischen den jeweils äußersten Stegen (16) zur Stirnseite (22) hin nicht oder nicht wesentlich von dem Abstand zwischen den Stegen (12,16) einer Klinkertragedämmplatte (20) unterscheidet.Klinkertragedämmplatte nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Klinkertragedämmplatte (10) parallel in Richtung der Stirnseiten (22) derart über einen jeweils äußersten Steg (16) hinausragt, daß die Fuge zwischen zwei aneinander gefügten Klinkertragedämmplatten genau mittig unter den daran anzubringenden Klinke rriemchen verläuft.8. Klinkertragedämmplatte nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Klinkertragedämmplatte (10) eine gesamte Tiefe einschließlich der Stege (12, 16) von wenigstens annähernd 20 bis 200 mm, eine Breite von wenigstens annähernd 500 bis 2000 mm und eine Höhe von wenigstens annähernd 300 bis 1500 mm aufweist.9. Klinkerfassade, welche aus einer Massivwand (40), Klinkerriemchen (30) und Klinkertragedämmplatten (10) insbesondere gemäß einem der Ansprüche 1 bis 7 aufgebaut ist, dadurch gekennzeichnet,daß die Klinkertragedämmplatten (10) nebeneinander und übereinander angeordnet sowie an der Massivwand (40) befestigt sind, unddaß die Klinkerriemchen (30) zwischen horizontal verlaufenden Stegen (12, 16) der Klinkerriemchen (30) eingesetzt sind.10. Klinkerfassade nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß ein Kleber zwischen den Klinkerriemchen (30) und den Klinkertragedämmplatten (10) angebracht ist.[File:100242963.doc//HA27K04] Schutzansprjche l.Mä«19fl9 ." . I ZKlinkertragedämmplatte ·· ···· ··Hasit Trockenmörtel GmbH & Co. KG11. Klinkerfassade nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Kleber Fasern enthält.12. Klinkerfassade nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Klinkertragedämmplatten (10) mittels einander entsprechenden Stufenfalze(20) aufeinandergesteckt sind, welche an den parallel zu den Stegen (12, 16) verlaufenden Stirnseiten (22) der Klinkertragedämmplatten (10) angeordnet sind, wobei die Stufenfalze (20) jeweils derart ausgebildet sind, daß ein Eindringen von Wasser von der mit den Stegen (12,16) versehenen Frontseite (14) zwischen aufeinander gesetzte Klinkertragedämmplatten (10) hindurch mittels eines nach oben ragendem Falzelements (25), welches von der Frontseite (14) weiter entfernt ist, der jeweils unteren Klinkertragedämmplatte (101) verhindert wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29903765U DE29903765U1 (de) | 1999-03-02 | 1999-03-02 | Klinkertragedämmplatte und Klinkerfassade |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE29903765U DE29903765U1 (de) | 1999-03-02 | 1999-03-02 | Klinkertragedämmplatte und Klinkerfassade |
Publications (1)
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|---|---|
| DE29903765U1 true DE29903765U1 (de) | 1999-07-22 |
Family
ID=8070203
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29903765U Expired - Lifetime DE29903765U1 (de) | 1999-03-02 | 1999-03-02 | Klinkertragedämmplatte und Klinkerfassade |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29903765U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE20012376U1 (de) | 2000-07-17 | 2000-09-14 | Kleine, Heinrich August, 32469 Petershagen | Trägerplatte zum Anbringen von Klinkerriemchen o.dgl. |
| WO2002027117A1 (de) * | 2000-09-28 | 2002-04-04 | Richard David | Verfahren zur herstellung einer geschäumten dämmplatte und eine danach hergestellte dämmplatte |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4433665A1 (de) | 1994-09-21 | 1996-03-28 | Anton Rostak | Ein in Hartschaum-Isolierplatten integriertes Klebeleitsystem für Klinkerriemchen |
| DE29612810U1 (de) | 1996-07-24 | 1996-11-14 | Rostak, Anton, 31061 Alfeld | Klinkerträgerplatte und Klinkerträgerplatten-Fräsvorrichtung |
-
1999
- 1999-03-02 DE DE29903765U patent/DE29903765U1/de not_active Expired - Lifetime
Patent Citations (2)
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| DE4433665A1 (de) | 1994-09-21 | 1996-03-28 | Anton Rostak | Ein in Hartschaum-Isolierplatten integriertes Klebeleitsystem für Klinkerriemchen |
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| WO2002027117A1 (de) * | 2000-09-28 | 2002-04-04 | Richard David | Verfahren zur herstellung einer geschäumten dämmplatte und eine danach hergestellte dämmplatte |
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| R207 | Utility model specification |
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