DE29902470U1 - Tragleiste für Luftförderer - Google Patents
Tragleiste für LuftfördererInfo
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
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Description
KRONES AG pat-ha/785-DE
93068 Neutraubling 9. Februar 1999
Tragleiste für Luftförderer
Die Erfindung betrifft eine Tragleiste für Luftförderer gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Es ist bereits eine derartige Tragleiste bekannt, bei der die die Anschlussfläche und die Tragfläche bildende obere Längsseite durchgehend eben ist und in der normalen Gebrauchslage, wenn die Tragleiste an der Unterseite des Luftkanals eines Luftförderers befestigt ist, im wesentlich horizontal ausgerichtet ist (EP 0 649 804 Bl). Die Halskragen der Behälter liegen daher flächig auf der durchgehend glatten Tragleiste auf, wobei keinerlei Mittel zur Verringerung der Reibung vorgesehen sind. Diese bekannte Tragleiste erfüllt zwar ihren Zweck, benötigt jedoch eine relativ hohe Antriebsenergie, insbesondere bei schweren Behältern.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einer Tragleiste der eingangs genannten Art mit einfachen Mitteln die Reibung zwischen Tragleiste und Behälter zu verringern.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
Durch die konkave, leitflächenartige Ausbildung einer erfindungsgemäßen Tragleiste quer zu ihrer Längsrichtung wird zum einen ein exakt definierter linienförmiger Kontakt zwischen der Tragfläche und dem Halskragen erzielt und zum anderen die in Transportrichtung auf die Behälterköpfe überhalb der Tragleiste zugeführte Luft zumindest teilweise nach oben hin umgelenkt, wodurch sich ein die Reibung vermindernder Auftriebseffekt einstellt. Der Luftverbrauch bei gleicher Förderleistung wird dadurch spürbar reduziert.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen enthalten.
Im Nachstehenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnungen beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 den senkrechten Schnitt durch einen Luftförderer,
Fig. 2 die perspektivische, vergrößerte Darstellung einer Tragleiste des Luftförderers nach Fig. 1.
Der Luftförderer 2 nach Fig. 1 und 2 ist zum im wesentlichen horizontalen Transport von mit einem Halskragen 3 ausgestatteten leeren Flaschen 4 aus Kunststoff, beispielsweise von einer nicht gezeigten Streckblasmaschine zu einer nicht gezeigten Füll- und Verschließmaschine, eingerichtet. Er weist einen aus Blechen erstellten Luftkanal 8 mit im wesentlichen rechteckigem Querschnitt auf, an den in den erforderlichen Abständen nicht gezeigte Luftgebläse
angeschlossen sind. In die horizontale Unterseite des Luftkanals 8 ist ein Förderkanal 9 in Form eines nach unten hin offenen U eingearbeitet, der die Köpfe der Flaschen 4 mit Abstand umgibt. In den Seitenwänden des Förderkanals 9 sind in Transportrichtung geöffnete Ausklinkungen 10 ausgebildet, aus welchen die durch den Luftkanal 8 zugeführte Luft mit einer in Förderrichtung weisenden Komponente in den Förderkanal 9 austritt und die dort vorhandenen Köpfe der Flaschen 4 in Förderrichtung beaufschlagt.
An der Unterseite des Luftkanals 8 sind beiderseits des Förderkanals 9 Tragleisten la und Ib parallel zum Förderkanal 9 mit Abstand lösbar befestigt und zwar mittels Schrauben 12 und Krallen 11. Der Spalt zwischen den beiden spiegelbildlich angeordneten, ansonsten identischen Tragleisten la, Ib liegt mittig zum Förderkanal 9 und ist etwas größer als der Durchmesser des Flaschenhalses unterhalb des Halskragens 3. Die Flaschen 4 werden dem Luftförderer 2 derart zugeführt, dass ihre Halskragen 3 auf den Tragleisten la, Ib aufsitzen.
Wie insbesondere die Fig. 2 zeigt, weist jede aus extrudiertem Kunststoff mit guten Gleit- und Verschleißeigenschaften bestehende Tragleiste an ihrer in der normalen Gebrauchslage nach oben weisenden Längseite eine etwa die halbe Breite überdeckende ebene Anschlussfläche 5 für den Luftkanal 8 auf. Daran schließt sich die eigentliche Tragfläche 6 an, die schaufelartig nach oben hin abgerundet bzw. gewölbt ist und stoßfrei in die Anschlussfläche 5 übergeht. Die Oberseite der Tragleiste 1 ist somit in Querrichtung insgesamt leicht konkav ausgebildet, wobei in der normalen Gebrauchslage das freie Ende der Tragfläche 6 höher liegt als die Anschlussfläche 5. Am freien Ende der Tragfläche 6 ist eine senkrechte Führungskante 7 für die
seitliche Fixierung der Flaschen 4 ausgebildet. Die Führungskante kann auch abgerundet sein.
Die in normaler Gebrauchslage nach unten weisende Längsseite jeder Tragleiste 1 weist unter der Anschlussfläche 5 eine parallel zu dieser verlaufende Befestigungsfläche 13 auf, in der eine durchgehende Nut 14 für die Krallen 12 ausgebildet ist. An die Befestigungsfläche 13 schließt sich eine unterhalb der Tragfläche 6 liegende, schräg nach oben hin in Richtung Führungskante 7 verlaufende Fläche 15 an, die an der Führungskante 7 endet. Durch diese Verjüngung der unteren Längsseite, die dieser eine konvexe Grundform verleiht, werden Kollisionen zwischen der Flaschenschulter und der Tragleiste 1 vermieden.
Im laufenden Betrieb des Luftförderers 2 nach Fig. 1 und wird ein Teil der durch die Ausklinkungen 10 im wesentlichen in Transportrichtung austretenden Blasluft durch die nach oben hin gewölbten Tragflächen 6 zumindest teilweise nach oben umgeleitet bzw. es wird ihr eine nach oben gerichtete Bewegungskomponente innerhalb des Förderkanals 9 erteilt. Durch diese nach oben gerichtete Bewegungskomponente, die hauptsächlich unmittelbar über den Tragleisten 1 vorliegt, wird die Unterseite der Halskragen 3 beaufschlagt. Durch die so erzeugte, senkrecht nach oben gerichtete Kraftkomponente wird die Auflagekraft der Behälter 4 auf den Tragleisten verringert, im Extremfall bis auf Null, wenn, insbesondere bei leichten Flaschen 4, diese vollständig von den Tragleisten 1 abgehoben werden. Die für eine gegebene Förderleistung erforderliche Menge an Luft bzw. deren Druck läßt sich somit· spürbar verringern, so dass der erfindungsgemäße Luftförderer mit weniger Energie betrieben werden kann bzw. bei gleicher Luftmenge eine höhere
Förderleistung erzielbar ist. Auch schwerere Flaschen lassen sich problemlos transportieren. Hinzu kommt, dass die über ihre gesamte Länge einen konstanten Querschnitt aufweisenden Tragleisten 1 äußerst kostengünstig durch Extrudieren hergestellt werden können. Auch ihre Reinigung und ihre Montage bzw. Demontage ist äußerst einfach.
Claims (8)
1. Tragleiste (1) für Luftförderer (2) zur Halterung von einen Halskragen (3) aufweisenden Behältern (4) die über ihre gesamte Länge einen gleichbleibenden Querschnitt aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Längsseite (5, 6) in Querrichtung eine konkave Grundform aufweist.
2. Tragleiste nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die in der normalen Gebrauchslage im wesentlichen nach oben weisende Längsseite (5, 6) in Querrichtung eine konkave Grundform aufweist.
3. Tragleiste nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich die konkave Grundform aus einem ebenen Teilstück (5) und einem gekrümmten Teilstück (6) zusammensetzt.
4. Tragleiste nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das ebene Teilstück durch eine Anschlussfläche (5) für den Luftkanal (8) des Luftförderers (2) und das gekrümmte Teilstück durch die Tragfläche (6) für die Halskragen (3) der Behälter (4) gebildet wird.
5. Tragleiste nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass . am freien Ende der Tragfläche (6) eine Führungskante (7) für die Behälter (4) ausgebildet ist.
6. Tragleiste nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass sie einstückig aus extrudiertem Kunststoff gebildet wird.
7. Tragleiste nach einem, der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die der konkav geformten Längsseite gegenüberliegende Längsseite eine konvexe Grundform aufweist.
8. Tragleiste nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass sich die konvexe Grundform aus zwei im Winkel angeordneten ebenen Teilstücken (13, 15) zusammensetzt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29902470U DE29902470U1 (de) | 1999-02-12 | 1999-02-12 | Tragleiste für Luftförderer |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29902470U DE29902470U1 (de) | 1999-02-12 | 1999-02-12 | Tragleiste für Luftförderer |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29902470U1 true DE29902470U1 (de) | 1999-09-23 |
Family
ID=8069278
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29902470U Expired - Lifetime DE29902470U1 (de) | 1999-02-12 | 1999-02-12 | Tragleiste für Luftförderer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29902470U1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102007061195A1 (de) * | 2007-12-17 | 2009-06-25 | Krones Ag | Vorrichtung zum Transportieren von Behältnissen |
| ITPR20090098A1 (it) * | 2009-11-23 | 2011-05-23 | Fontanaengineering Di Fontana Mauro & C S A S | Dispositivo di trasporto ad aria con sistema di supporto universale |
| US8205740B2 (en) | 2006-12-20 | 2012-06-26 | Krones Ag | Pneumatic conveyor for containers |
-
1999
- 1999-02-12 DE DE29902470U patent/DE29902470U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US8205740B2 (en) | 2006-12-20 | 2012-06-26 | Krones Ag | Pneumatic conveyor for containers |
| DE102007061195A1 (de) * | 2007-12-17 | 2009-06-25 | Krones Ag | Vorrichtung zum Transportieren von Behältnissen |
| ITPR20090098A1 (it) * | 2009-11-23 | 2011-05-23 | Fontanaengineering Di Fontana Mauro & C S A S | Dispositivo di trasporto ad aria con sistema di supporto universale |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
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| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19991028 |
|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20020506 |
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Effective date: 20070202 |
|
| R071 | Expiry of right |