DE29900688U1 - Vorrichtung zum Schutz von Rohrenden - Google Patents
Vorrichtung zum Schutz von RohrendenInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L57/00—Protection of pipes or objects of similar shape against external or internal damage or wear
- F16L57/005—Protection of pipes or objects of similar shape against external or internal damage or wear specially adapted for the ends of pipes
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- Protection Of Pipes Against Damage, Friction, And Corrosion (AREA)
Description
Vorrichtung zum Schutz von Rohrenden
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Schutz von Rohrenden in
einer Ausbildung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Schutzvorrichtungen dieser Art dienen dazu, Beschädigungen der Rohrenden
während der Lagerung und des Transportes der Rohre zu vermeiden.
Bei einer bekannten Schutzvorrichtung dieser Art ist als Verriegelungsteil eine
schlaufenförmig gebogene, in ein flaches Ende übergehende Zunge vorgesehen,
die den Ringflansch an seinem einen Ende verlängert, in eine Innenlasche
im gegenüberliegenden Endbereich des Ringflansches als Widerlager eingreift und durch Flachklopfen in eine gestreckte Verriegelungsstellung
überführbar ist.
Die Erfindung befaßt sich mit dem Problem, eine Schutzvorrichtung der genannten
Art zu schaffen, die für Rohre unterschiedlichen, innerhalb eines weiten Durchmesserbereiches liegenden Durchmessers einsetzbar sind.
Die Erfindung löst dieses Problem mit einer Schutzvorrichtung mit den Merkmalen
des Anspruchs 1. Hinsichtlich weiterer Ausgestaltungen wird auf die Ansprüche 2 bis 8 verwiesen.
Die Schutzvorrichtung nach der Erfindung mit ihrem Keilkörper als Verriegelungsteil
ermöglicht einen Einsatz für Rohre verhältnismäßig stark unterschiedlicher Durchmesser, die beispielsweise um bis zu etwa 50 mm bei Rohren, die
in einem Bereich von etwa 100 bis 600 mm liegen, differieren können. Dies erlaubt es, die Typenzahl der Schutzvorrichtungen erheblich zu verringern und
dadurch Kosten zu senken. Die Ausbildung des Verriegelungsteils als mit innenseitig
an den Ringflansch angebrachten Führungslaschen ist ebenfalls kostensparend, da Material eingespart wird und der Bearbeitungsaufwand geringer
ist.
Weitere Einzelheiten und Wirkungen ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
und der Zeichnung, in der ein Ausführungsbeispiel des Gegenstands der Erfindung näher veranschaulicht ist. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine Frontansicht der Schutzvorrichtung nach der Erfindung,
Fig. 2 eine Seitenansicht zu Fig. 1, teilweise im Schnitt, Fig. 3 eine Draufsicht auf einen Keilkörper der Schutzvorrichtung nach der
Erfindung, und
Fig. 4 eine Seitenansicht zu Fig. 3.
Fig. 4 eine Seitenansicht zu Fig. 3.
Die Vorrichtung zum Schutz des Endes von Rohren, insbesondere von Rohrenden
mit äußerer und/oder innerer Anschrägung, umfaßt einen Ringteil 1 mit einem radialen Schlitz 2, der beispielsweise eine Breite von etwa 5 mm aufweist,
wenn sich das Ringteil 1 in einer Ausgangsstellung befindet.
OO
Das Ringteil 1 hat einen in das Ende eines in Fig. 2 nur angedeuteten Rohres
R einsetzbaren, im wesentlichen zylindrischen, sich annähernd parallel zur Innenwand
des Rohres R erstreckenden Ringflansch 3 und einen angeformten Wulstteil 4, der durch Umbördelung nach außen gebildet wird und gewünschtenfalls
durch einen angeschweißten zylindrischen Blechstreifen 5 axial verlängert ist.
Der Wulstteil 4 übergreift in Betriebsstellung die Stirnwand des zu schützenden
Rohres R zumindest zu einem Teil und liegt in Gebrauchsstellung mit seinem freien Rand 41 an der Stirnwand an. Bei Stoßbeanspruchungen kann sich der
Wulstbereich verformen und diese auffangen.
An beiden Endbereichen des Ringflansches 3 sind eine Führung 7,8 für ein
Verriegelungsteil bildende Führungslaschen 9,10 angebracht. Das Verriegelungsteil
ist als ebener, plattenförmiger Keilkörper 6 ausgebildet, der mit seinen Keilflächen bildenden Seitenrändern 11,12 in die Führungen 7,8 einsetzbar
und danach durch axiales Einschlagen in Verriegelungsstellung vortreibbar ist, die in Fig. 2 dargestellt ist.
Die Führungslaschen 9,10 weisen eine Z-förmige Grundform auf, sind mit einem
Schenkel 13,14 an den Ringflansch 3 angeschweißt und erstrecken sich in Umfangsrichtung aufeinander zu. Die jeweils freien Schenkel 15,16 haben
dabei eine sehnenförmige Ausrichtung.
Wird der trapezförmige Keilkörper 6 mit seinen Seitenrändern 11,12 in die Führungen
7,8 eingesetzt und axial zwischen die Führungslaschen 9,10 eingeschlagen,
dann spreizt sich das Ringteil 1 auf und legt sich mit seinem Ring-
flansch 3 an der Innenseite des zu schützenden Rohrendes klemmend an, so
daß die Schutzvorrichtung auf dem Rohrende zuverlässig festgelegt ist, bis durch Herausschlagen des Keilkörpers 6 die Klemmverbindung aufgehoben
wird, um durch Abnahme der Schutzvorrichtung das Rohrende freizulegen.
Die Seitenränder 11,12 des Keilkörpers 6 sind unter einem Winkel &agr; von
6° bis 10 °, vorzugsweise 8°, einwärts abgewinkelt, so daß der Keilkörper nach
seinem Einschlagen in seiner Betriebsstellung selbsthemmend festgelegt ist. Die Seitenränder 11,12 können dabei einen vorderen, zusätzlich um beispielsweise
15° einwärts abgewinkelten Einführungsbereich 17,18 aufweisen.
Bevorzugt besteht der Keilkörper 6 ebenso wie alle übrigen Teile der Schutzvorrichtung
aus Stahlblech, beispielsweise Stahl ST 37. Der Keilkörper kann eine Dicke von etwa 5 mm, der Ringflansch 3 und das Wulstteil eine Dicke von
etwa 3 mm und die Führungslaschen 9,10 eine Dicke von etwa 2 bis 4 mm
aufweisen.
Claims (8)
1. Vorrichtung zum Schutz von Rohrenden insbesondere von Rohrenden mit
äußerer und/oder innerer Anschrägung, bestehend aus einem mit einem radialen Schlitz (2) versehenen Ringteil (1) mit einem in das Rohrende einsetzbaren,
sich annähernd parallel zur Rohrinnenwand erstreckenden Ringflansch (3) und einem an diesen angeformten, nach außen umgebördelten Wulstteil (4),
der in Gebrauchsstellung die Stirnwand des Rohrendes zumindest bereichsweise
übergreift, und aus einem Verriegelungsteil, das den Schlitz (2) übergreift, sich an beiden Endbereichen des Ringflansches (3) abstützt und in eine
Verriegelungsstellung überführbar ist, in der das Ringteil (1) aufgespreizt unter
Klemmung an der Rohrinnenwand anliegt, dadurch gekennzeichnet, daß
beide Endbereiche des Ringflansches (3) innenseitig mit einer eine Führung (7,8) für das Verriegelungsteil bildenden, in Umfangsrichtung zum Schlitz (2)
hin vorkragenden Führungslasche (9,10) versehen sind und als Verriegelungsteil
ein Keilkörper (6) vorgesehen ist, der mit seinen Keilflächen bildenden Seitenrändern (11,12) in die Führungen (7,8) einsetzbar und durch axiales
Einschlagen in Verriegelungsstellung vortreibbar ist.
■:
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß die Führungslaschen
(9,10) eine Z-förmige Grundgestalt aufweisen und mit einem
Schenkel (13,14) an den Ringflansch (3) angeschweißt sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der
freie Schenkel (15,16) der Führungslaschen (9,10) jeweils eine zum Ringflansch (3) sehnenförmige Ausrichtung aufweist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der Keilkörper (6) als trapezförmiges Plattenteil ausgebildet ist, dessen konvergierenden Seitenränder (11,12) die Keilflächen bilden.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenränder
(11,12) des Keilkörpers (6) unter einem Winkel &agr; von 6° bis 10°, vorzugweise
8°, einwärts abgewinkelt sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
Seitenränder (11,12) einen vorderen, zusätzlich einwärts abgewinkelten Einführungsbereich
(17,18) aufweisen.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet.
daß der Keilkörper (6) eine Dicke von etwa 5 mm, das Ringteil eine Dicke von etwa 3 mm und die Führunglaschen eine Dicke von etwa 2 bis 4 mm aufweisen.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet.
daß alle Teile aus Stahl bestehen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29900688U DE29900688U1 (de) | 1999-01-16 | 1999-01-16 | Vorrichtung zum Schutz von Rohrenden |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE29900688U DE29900688U1 (de) | 1999-01-16 | 1999-01-16 | Vorrichtung zum Schutz von Rohrenden |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29900688U1 true DE29900688U1 (de) | 1999-03-18 |
Family
ID=8068071
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29900688U Expired - Lifetime DE29900688U1 (de) | 1999-01-16 | 1999-01-16 | Vorrichtung zum Schutz von Rohrenden |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29900688U1 (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19518840A1 (de) | 1995-05-23 | 1996-11-28 | Immanuel Jeschke | Rohr für eine Versorgungsleitung und Verfahren zur Lagerung dieser Rohre |
| DE19700889A1 (de) | 1997-01-14 | 1998-07-16 | Peter Kroll | Schutzkappe für die Enden von Rohren oder Stangen |
-
1999
- 1999-01-16 DE DE29900688U patent/DE29900688U1/de not_active Expired - Lifetime
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19518840A1 (de) | 1995-05-23 | 1996-11-28 | Immanuel Jeschke | Rohr für eine Versorgungsleitung und Verfahren zur Lagerung dieser Rohre |
| DE19700889A1 (de) | 1997-01-14 | 1998-07-16 | Peter Kroll | Schutzkappe für die Enden von Rohren oder Stangen |
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