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DE29900510U1 - Trägerkonstruktion zur Befestigung eines Formteils an einer Fahrzeugkarosserie - Google Patents

Trägerkonstruktion zur Befestigung eines Formteils an einer Fahrzeugkarosserie

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DE29900510U1
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DE
Germany
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DE29900510U
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HASLBECK TECHNIK GmbH
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HASLBECK TECHNIK GmbH
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    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R3/00Arrangements of steps or ladders facilitating access to or on the vehicle, e.g. running-boards
    • B60R3/002Running boards

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Clamps And Clips (AREA)

Description

[File:ANM\HA5723B1 doc] Beschreibung. 09.12.Φ.
Trägerkonstruktion
Haslbeck Technik GmbH
Träqerkonstruktion zur Befestiqunq eines Formteils an einer Fahrzeuqkarosse-
rie
Die Erfindung betrifft eine Unterbau- oder Trägerkonstruktion zur Befestigung eines Formteils, wie z.B. eines Trittbretts, an der Karosserie eines Fahrzeugs.
Eine derartige Trägerkonstruktion kommt beispielsweise zur Befestigung eines Trittbretts an einem Fahrzeug, insbesondere an einem Geländefahrzeug, das bekanntlich deutlich größere Abmessungen als ein für die Straße gedachter Pkw aufweist, zum Einsatz. Beim Ein- und Aussteigen, Reinigen der Frontscheibe und Beladen des Dachgepäckträgers ermöglichen Trittbretter einen leichteren Zugang zu den angestrebten Zielen und erhöhen dadurch den Bedienungskomfort. Bedingt durch die im Vergleich zu Metall-Bauteilen deutlich höhere Gestaltungsfreiheit von Kunststoff-Bauteilen, durch die eine harmonischere Einbindung des Zubehörs in die Gesamtbotschaft des Fahrzeugs ermöglicht wird, haben sich darüber hinaus Kunststoff-Trittbretter auf dem Markt durchgesetzt .
Das von außen sichtbare Trittbrett, das eventuell eine angeformte oder eingesetzte Trittfläche aufweist, ist üblicherweise über eine unter dem Trittbrett angeordnete, meist metallische Trägerkonstruktion an einem Karosserieschweller des Fahrzeugs befestigt. Die Trägerkonstruktion, die die auf das Trittbrett wirkenden Belastungen aufnehmen muß, ist im allgemeinen als eine aus zahlreichen Einzelteilen angefertigte Schweißkonstruktion ausgeführt, die am Fahrzeug, d.h. am Karosserieschweller des Fahrzeugs, angebracht ist. Der dafür erforderliche Fertigungsaufwand im Zusammenhang mit der Bearbeitung der Einzelteile, d.h. mit dem Zuschneiden, Stanzen, Bohren, Fräsen, Entgraten, Positionieren in Schweißvorrichtungen und Schweißen der Einzelteile, dem Nachrichten der gesamten Schweißkonstruktion und die erfor-
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[File-.ANM\HA5723B1.doc]
Trägerkonstruktion
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derlichen Korrosionsschutzmaßnahmen führen jedoch zu einem großen verfahrenstechnischen Aufwand und damit zu relativ hohen Kosten, so daß es ratsam erscheint, Trittbretter möglichst begrenzt einzusetzen. Zudem sind die Rationalisierungsreserven (Schweißen mit Roboter, Stanzen der Einzelteile usw.) bei Schweißkonstruktionen relativ gering und führen zu erheblichen Investitionen.
Die offengelegte deutsche Patentanmeldung DE-Al-19803402 beschäftigt sich ebenfalls mit der Problematik der Befestigung eines Formteils, wie z.B. einer Zierleiste, einer Schwellerbeplankung, einer Stoßfängerverkleidung, einer Innenverkleidung oder dergleichen, an einem Karosseriekörper eines Fahrzeugs und schlägt als konstruktive Maßnahme eine Befestigungsanordnung vor, die ein an dem Karosseriekörper festlegbares und zur Halterung des Formteils hergerichtetes, leistenartiges Kunststoff-Halteteil mit materialeinheitlich angeformten Koppelelementen und Führungsstücken zur Arretierung in Ausnehmungen des Karosseriekörpers aufweist. Das leistenartige Halteteil entspricht der Trägerkonstruktion zur Befestigung des Formteils am Karosseriekörper. Das an dem Halteteil zu befestigende Formteil weist Distanzstücke auf, über die das Formteil auf einer dem Führungsstück des Halteteils zugeordneten Führungsfläehe zunächst aufsetzbar und daraufhin zur Arretierung verschiebbar ist. Diese Ausgestaltung soll eine einfache manuelle Montage und Demontage der Befestigungsanordnung an den bzw. von dem Karosseriekörper ohne zusätzliche Hilfsmittel ermöglichen. Neben den Koppelelementen und den Führungsstücken können an der Halteleiste ferner Dichtflansche angeformt sein, die die zur Arretierung notwendigen Ausnehmungen des Karosseriekörpers vollständig abdichten sollen.
Das leistenartige Halteteil mit den materialeinheitlich angeformten Koppelelementen, Führungsstücken und Dichtflanschen wird aus POM-Kunststoff in einem Spritzgußverfahren hergestellt. Die dafür erforderliche Werkzeughohlform ist
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aufgrund der konstruktiv relativ aufwendigen Gestaltung der Halteleiste jedoch mit hohen Kosten verbunden. Zudem eignet sich das aus Kunststoff hergestellte Halteteil nur bedingt für den Einsatz beispielsweise in Verbindung mit Trittbrettern, auf die hohe Belastungen wirken können.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine herstellungstechnisch einfach zu realisierende, platzsparende, stabile und kostengünstige Trägerkonstruktion zur Befestigung eines beliebigen Formteils an der Karosserie eines Fahrzeugs, insbesondere eines Trittbretts an einem Karosserieschweller, zu schaffen.
Diese Aufgabe wird durch die Trägerkonstruktion gemäß den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterentwicklungen der erfindungsgemäßen Trägerkonstruktion sind Gegenstand der Unteransprüche.
Der Grundgedanke der erfindungsgemäßen Trägerkonstruktion ist in der Ausgestaltung der Trägerkonstruktion als eine in einem kontinuierlichen Strangfertigungsverfahren, wie z.B. in einem Stranggieß- oder Strangpreßverfahren, hergestellte Strangprofilkonstruktion mit einem in Längsrichtung im wesentlichen gleichbleibenden Querschnitt zu sehen.
Diese Ausgestaltung bringt mehrere Vorteile mit sich. Beispielsweise lassen sich die Werkzeuge für die kontinuierliche Fertigung der Strangprofile im Vergleich zu den Werkzeugen für Spritzgießverfahren zu geringen Kosten herstellen. Des weiteren können beispielsweise durch Strangpressen oder Stranggießen als das kontinuierliche Fertigungsverfahren äußerst vielfältige Hohl- und Vollprofilformen realisiert werden, deren Wandstärken entsprechend den jeweiligen Festigkeitsanforderungen entsprechend dimensioniert sind. Die Fertigung von Strangprofilkonstruktionen erweist sich im Vergleich zu Schweißkonstruktionen sowie zu
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Trägerkonstruktion
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Spritzgußerzeugnissen als hochrationell·. Darüber hinaus kann die Zahl der Einzelteile bis auf ein einziges Teil reduziert werden, so daß im Vergleich zu einer aus einer Vielzahl von Einzelteilen bestehenden Schweißkonstruktion ein deutlicher Vorteil im Hinblick auf fertigungstechnisch bedingte Kosten entsteht.
Wenngleich die erfindungsgemäße Trägerkonstruktion bevorzugt zur Befestigung eines Trittbretts an einem Karosserieschweller eines Fahrzeugs eingesetzt wird, ist deren Anwendung nicht darauf beschränkt. Die erfindungsgemäße Trägerkonstruktion kann beispielsweise auch zur Befestigung einer Stoßstange oder dergleichen an der Fahrzeugkarosserie bzw. zur Befestigung eines beliebigen Formteils, z.B. eines Spoilers, an einem Sports-Utility-Vehicle eingesetzt werden.
Das jeweilige Formteil wird unter Verwendung geeigneter Befestigungsmitteln, wie z.B. Steckverbindungen, Nieten, Schrauben und/oder Muttern und dergleichen, an der Strangprofilkonstruktion befestigt und ggf. am Karosserieschweller verklebt. Die Befestigung der als Strangprofilkonstruktion ausgestalteten Trägerkonstruktion an der Karosserie des Fahrzeugs erfolgt ebenfalls unter Verwendung geeigneter Befestigungsmittel, wie z.B. Nietmuttern und Schrauben, Nieten und dergleichen. Während die Strangprofilkonstruktion hierfür entsprechend vorgesehene Montageaussparungen besitzen muß, werden auf Seiten der Fahrzeugkarosserie vorzugsweise bereits vorhandene Originalbohrungen und/oder zusätzliche Bohrungen herangezogen. Als eine Alternative dazu oder als eine zusätzliche konstruktive Maßnahme kann die Strangprofilkonstruktion auch einen oder mehrere materialeinheitlich ausgebildete hakenförmige Montageprofilabschnitte aufweisen, über die sich die Trägerkonstruktion an entsprechenden Ausnehmungen an der Fahrzeugkarosserie einhängen läßt. Durch ein kontinuierliches Fertigungsverfah-
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ren, wie z.B. Strangpressen oder Stranggießen, lassen sich derartige Montageprofilabschnitte problemlos ausbilden.
Die erfindungsgemäße Strangprofilkonstruktion weist vorteilhafterweise einen Hohlprofilabschnitt zur Befestigung an der Fahrzeugkarosserie und Anordnung des Formteils sowie einen mit dem Hohlprofil in Verbindung stehenden Formprofilabschnitt zur Befestigung an der Fahrzeugkarosserie auf, wobei der Hohlprofilabschnitt zur Aufnahme der auf das Formteil wirkenden Belastung und der Formprofilabschnitt für eine zusätzliche Anbindung des Hohlprofils an die Fahrzeugkarosserie zu sorgen hat. Die Ausgestaltung mit Hohl- und Formprofilabschnitten ermöglicht eine auf den jeweiligen Verwendungszweck optimal abgestimmte querschnittsmäßige Gestaltung der Strangprofilkonstruktion. Die Wandstärken des Hohlprofilabschnitts wie auch die Wandstärke des Formprofilabschnitts der Strangprofilkonstruktion sind den erwartungsgemäß auftretenden Belastungen entsprechend ausgelegt, d.h. daß höher belastete Bereiche dickwandiger und geringer belastete Bereiche dünnwandiger dimensioniert sind.
In diesem Zusammenhang hat es sich als vorteilhaft erwiesen, wenn der Hohlprofilabschnitt als ein Mehrkammer-Hohlprofilabschnitt ausgestaltet ist, dessen Wandstärken, wie vorstehend erwähnt, unterschiedlich stark dimensioniert sein können. Darüber hinaus können die Zwischenwände des Mehrkammer-Hohlprofilabschnitts sowohl in Bezug auf deren Anzahl als auch in Bezug auf deren Ausrichtung den erwartungsgemäß auftretenden Belastungen entsprechend angeordnet werden. Die genaue Ausgestaltung der Strangprofilkonstruktion wird grundsätzlich in Abhängigkeit von der jeweiligen speziellen Anwendung gewählt.
Die Strangprofilkonstruktion kann als ein Bauteil hergestellt werden, bei dem der Hohlprofilabschnitt und der Formprofilabschnitt einstückig ausgebildet sind. Alternativ
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dazu können der Formprofilabschnitt und der Hohlprofilabschnitt der Strangprofilkonstruktion als separate Bauteile hergestellt und aneinander montiert werden. Der wesentliche Vorteil der insbesondere einstückigen und damit materialhomogenen Strangprofilkonstruktion besteht darin, daß die erfindungsgemäße Trägerkonstruktion im Vergleich zu beispielsweise einer Schweißkonstruktion im wesentlichen keine fertigungstechnisch bedingte Schwachstellen aufweist, die eine Beeinträchtigung der Festigkeit der Trägerkonstruktion und/oder der Korrosionsbeständigkeit bewirken können.
Wird die erfindungsgemäße Trägerkonstruktion beispielsweise zur Befestigung eines Trittbretts verwendet, ist der Hohlprofilabschnitt der Strangprofilkonstruktion unabhängig davon, ob die Strangprofilkonstruktion als ein einstückiger Bauteil ausgestaltet ist oder ob der Hohlprofilabschnitt und der Formprofilabschnitt als separate Bauteile hergestellt und anschließend aneinander montiert sind, vorzugsweise als ein Zweikammer-Hohlprofilabschnitt ausgestaltet, wobei eine der beiden Kammern des Hohlprofilabschnitts zur Befestigung der Strangprofilkonstruktion am Karosserieschweller des Fahrzeugs ausgelegt und die andere der beiden Kammern des Hohlprofilabschnitts zur Befestigung des Trittbretts an der Strangprofilkonstruktion ausgelegt ist. Der mit dem Hohlprofilabschnitt in Verbindung stehende Formprofilabschnitt unterstützt, wie vorstehend erwähnt, die Anbindung des Hohlprofilabschnitts an die Karosserie.
Darüber hinaus ist die Strangprofilkonstruktion vorzugsweise der Kontur des Karosserieschwellers entsprechend ausgebildet. Die Strangprofilkonstruktion hat daher beispielsweise einen Querschnitt, der einem auf dem Kopf stehenden "T" ähnlich ist, wobei der Zweikammer-Hohlprofilabschnitt den horizontalen Steg und der Formprofilabschnitt den vertikaler Steg des "T" bildet, der am bodenseitigen Ende des vertikalen Stegs angehängt ist. Diese Ausgestaltung ermöglicht schließlich eine Anbringung der Träger-
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Trägerkonstruktion -il».__JlK
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konstruktion am Karosserieschweller des Fahrzeugs in relativ enger Anlage, und zwar in einer Art und Weise, bei der der Formprofilabschnitt und die fahrzeugseitige Kammer des Hohlprofilabschnitts derart an die Kontur des Karosserieschwellers angepaßt sind, daß sie diesen "umgreifen". Die dem Fahrzeug abgewandte Kammer des Hohlprofilabschnitts trägt das Trittbrett. Da die Trägerkonstruktion sowohl über den Formprofilabschnitt als auch den Hohlprofilabschnitt, d.h. die fahrzeugseitige Kammer des Hohlprofilabschnitts, am Karosserieschweller befestigt ist, bewirkt eine auf das Trittbrett wirkende Kraft ein Drehmoment auf das Trittbrett bzw. die Trägerkonstruktion um die Befestigungsposition des Formteils am Karosserieschweller als Drehpunkt, was zur Folge hat, daß die Trägerkonstruktion insgesamt tendenziell zum Karosserischweller hin gedruckt wird. Zu diesem Zweck kann es ggf. erforderlich sein, daß sich der Hohlprofilabschnitt über ein Distanzstück am Karosserieschweller abstützt. Dieses hat einerseits die Funktion, die Trägerkonstruktion in seiner Drehlage relativ zum Fahrzeug auszurichten, und andererseits bei geeigneter Materialwahl als ein Dämpfer fungiert, der die über das Trittbrett auf das Fahrzeug und umgekehrt ausgeübten Belastungen dämpft.
Zudem erlaubt eine derartige Trägerkonstruktion die Anbringung des Trittbretts am Fahrzeug in einer Weise, die die Bodenfreiheit des Fahrzeugs und damit die Geländeeignung des Fahrzeugs im wesentlichen nicht eingeschränkt wird. Eine weitere positive Auswirkung der vorstehend beschriebenen Ausgestaltung der Trägerkonstruktion ist darin zu sehen, daß es erst dadurch möglich wird, die Trägerkonstruktion ausschließlich am Karosserieschweller des Fahrzeugs zu befestigeen, wodurch eine andernfalls unter Umständen auftretende Relativbewegung zwischen Rahmen und Fahrzeugkarosserie, die zu einer zusätzlichen Spannungsbelastung führen könnte, ohne Einfluß bleibt. Dies ist gegenüber konstruktiven Ausgestaltungen, bei denen die Träger-
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konstruktion am Fahrzeugrahmen und das Trittbrett an der Karosserie befestigt wird, ein deutlicher Vorteil in Bezug auf die Lebensdauer und die Zuverlässigkeit des Trittbretts und der Trägerkonstruktion.
Das Trittbrett kann Teil einer Kunststoffverkleidung sein, die sich über ihre ganze Länge oder nur partiell im Bereich der Trittflächen an der Trägerkonstruktion abstützt.
Die Strangprofilkonstruktion kann aus einem Eisenmetall, einem Nichteisenmetall, Kunststoff oder im Fall einer Ausgestaltung mit einem vom Hohlprofilabschnitt unabhängigen Formprofilabschnitt aus einem Metall/Kunststoff-Verbund hergestellt sein. Die Strangprofilkonstruktion ist vorzugsweise aus einem Material hergestellt, das abgesehen von eventuell erforderlichen Maßnahmen zur Beseitigung der Gefahr von Spannungskorrosion zwischen dem Strangprofilmaterial und dem Karosseriematerial für den vorgesehenen Verwendungszweck keine weiteren Korrosionsschutzmaßnahmen erfordert, insbesondere aus einem nicht korrodierenden Nichteisenmetall, wie z.B. Aluminium.
Bezugnehmend auf die Zeichnung, in der die einzige Figur, nämlich Fig. 1, eine schematische Ansicht der an einem Karosserieschweller eines Fahrzeugts angebrachten Trittbrett-Trägerkonstruktion zeigt, erfolgt nun die Beschreibung der bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Trägerkonstruktion.
In Fig. 1 ist als Bestandteil der Karosserie eines Fahrzeugs ausschnittsweise ein Karosserieschweller 2 dargestellt. Am Karosserieschweller 2 ist über eine Trägerkonstruktion 4 ein Trittbrett 6 angebracht.
Die Trägerkonstrukion 4 ist als eine in einem kontinuierlichen Fertigungsverfahren, wie z.B. in einem Strang-
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preß- oder Stranggießverfahren, hergestellte Strangprofilkonstrukion ausgestaltet. In der in Fig. 1 dargestellten bevorzugten Ausführungsform der Trägerkonstruktion 4 weist die Strangprofilkonstruktion einen Hohlprofilabschnitt 8 und einen Formprofilabschnitt 10 auf. Der Hohlprofilabschnitt 8 weist in dieser Ausführungsform eine dem Fahrzeug zugewandte Kammer 12 und eine dem Fahrzeug abgewandte Kammer 14 auf . Der Formprofilabschnitt 10 ist in seinem in Fig. 1 dargestellten querschnittsmäßigen Verlauf der äußeren Kontur des Karosserieschwellers 2 angenähert und steht an seinem bodenseitigen Ende 11 etwa in der Nähe der Stoßstelle 15 zwischen den beiden Hohlprofilkammern 12 und 14 des Hohlprofils 8 auf Seiten der Kammer 12 mit dem Hohlprofilabschnitt 8 materialeinheitlich in Verbindung.
Die Strangprofilkonstruktion hat daher einen Querschnitt, der im wesentlichen einem auf dem Kopf stehenden "T" ähnlich ist, wobei der Formprofilabschnitt 10 den vertikalen Steg und der Hohlprofilabschnitt 8 den horizontalen Steg des "T" bildet, der am bodenseitigen Ende des vertikalen Stegs angehängt ist. Wie es aus Fig. 1 ersichtlich ist, erlaubt diese Ausgestaltung eine Anbringung der Trägerkonstruktion 4 am Karosserieschweller 2 des Fahrzeugs in einer relativ engen Anlage, und zwar in einer Art und Weise, bei der der Formprofilabschnitt 10 und der Hohlprofilabschnitt 8 auf Seiten der Kammer 12 den Karosserieschweller 2 "umgreifen". Auf Seiten der Kammer 14 trägt der Hohlprofilabschnitt 8 das Trittbrett 6.
Des weiteren ist die erfindungsgemäße Trägerkonstruktion 4 an zwei in verschiedenen Höhen gelegenen Positionen, d.h. am Formprofilabschnitt 10 und am Hohlprofilabschnitt 8 auf Seiten der Kammer 12 am Karosserieschweller 2 befestigt. Die Befestigung erfolgt in dieser Ausführungsform unter Verwendung von Schrauben 16, die sich durch in der Trägerkonstruktion 4 vorgesehene Aussparungen 17 erstrecken und in Nietmuttern 18
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eingeschraubt sind, die in am Karosserieschweller 2 vorgesehenen Aussparungen 19 eingesetzt sind. Die Trägerkonstruktion 4 stützt sich darüber hinaus am Hohlprofilabschnitt 8 auf Seiten der Kammer 12 über eine Distanzbuchse 20 am Karosserieschweller 2 ab. Die Distanzbuchse 20 erlaubt die relative Ausrichtung der gesamten Trägerkonstruktion 4 in seiner Drehlage um die Befestigungsposition des Formprofilabschnitts 10 am Karosserieschweller 2 und dämpft des weiteren die vom Trittbrett 6 über die Trägerkonstruktion 2 auf den Karosserieschweller 2 übertragenen Vibrationen.
Als eine Alternative dazu oder als eine zusätzliche konstruktive Maßnahme kann die Strangprofilkonstruktion auch einen oder mehrere materialeinheitlich ausgebildete hakenförmige Montageprofilabschnitte aufweisen, über die sich die Trägerkonstruktion an entsprechenden Ausnehmungen an der Fahrzeugkarosserie einhängen läßt.
Durch die Befestigung der Trägerkonstruktion 4 am Karosserieschweller 2 an zwei in verschiedenen Höhen gelegenen Positionen wird bei einer auf das Trittbrett 6 wirkenden Druckbelastung ein Drehmoment um die Befestigungsposition des Formprofilabschnitts 10 am Karosserieschweller 2 als Drehpunkt erzeugt, das die Trägerkonstruktion 4 insgesamt tendenziell zum Karosserischweller 2 hin drückt.
Die Wandstärken des Hohlprofilabschnitts 8 sind den erwartungsgemäß auftretenden Belastungen entsprechend dimensioniert. Da bei einer Belastung des Trittbretts 6 die Trägerkonstruktion 4, d.h. der Hohlprofilabschnitt 8, auf Seiten der Kammer 12 die größte Belastung erfährt, weist in der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform dieser Bereich der Trägerkonstruktion 4 größere Wandstärken auf als der restliche Bereich. Als eine weitere konstruktive Maßnahme zur Erhöhung der Festigkeit des Hohlprofilabschnitts 8 auf Seiten der Kammer 12 kann das Einziehen einer zusätlichen
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Trennwand in die Kammer 12 im Bereich der Auflagerposition des Hohlprofilabschnitts 8 an der Distanzbuchse 20 in Erwägung gezogen werden.
Die Trägerkonstruktion 4 ist in dieser Ausführungsform aus einem Material, beipielsweise Aluminium hergestellt, das abgesehen von ggf. vorgenommenen Maßnahmen zur Beseitigung der Gefahr einer Spannungskorrosion zwischen dem Material der Trägerkonstruktion 4 und dem Material des Karosserieschwellers 2 keine weitere Korrosionsschutzmaßnahmen erfordert .
Das Trittbrett 6 ist in dieser Ausführungsform in Form einer Kunststoffverkleidung 7 ausgebildet, an der Trittflächenelemente 9 eingesetzt sind. Die Befestigung des Trittbretts 6 an der Trägerkonstruktion 4 erfolgt über Steckverbindungen 22 die in fluchtende Aussparungen am Trittbrett 6 und am Hohlprofilabschnitt 8 auf Seiten der Kammer 14 eingreifen. In dieser Ausführungsform erstreckt sich die Kunststoffverkleidung in Bezug auf ihre Länge nur partiell im Bereich der Trittflächen an der Trägerkonstruktion ab. Ebenso kann sich die Kunststoffverkleidung aber über ihre ganze Länge an der Trägerkonstruktion abstützen.

Claims (10)

[File:ANM\HA5723A1.doc] Ansprüche, 09.12.9&iacgr;># ; Trägerkonslruktion Haslbeck Technik GmbH Ansprüche
1. Trägerkonstruktion zur Befestigung eines Formteils (6), z.B. eines Trittbretts, an einer Fahrzeugkarosserie (2), z.B. einem Fahrzeugkarosserieschweller, dadurch gekennzeichnet, daß
die Trägerkonstruktion als eine in einem kontinuierlichen Strangfertigungsverfahren, wie z.B. in einem Stranggieß- oder Strangpreßverfahren, hergestellte Strangprofilkonstruktion mit einem in Längsrichtung im wesentlichen gleichbleibenden Querschnitt ausgestaltet ist.
2. Trägerkonstruktion nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Strangprofilkonstruktion einen Hohlprofilabschnitt (8) zur Befestigung an der Fahrzeugkarosserie (2) und Anordnung des Formteils (6) und einen mit dem Hohlprofilabschnitt (8) in Verbindung stehenden Formprofilabschnitt (10) zur Befestigung an der Fahrzeugkarosserie (2) aufweist.
3. Trägerkonstruktion nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Strangprofilkonstruktion als ein einstückiger Körper hergestellt ist.
4. Trägerkonstruktion nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlprofilabschnitt (8) und der Formprofilabschnitt (10) als separate Bauteile hergestellt und aneinander montiert sind.
5. Trägerkonstruktion nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlprofilabschnitt (8) als ein Mehrkammer-Hohlprofilabschnitt ausgestaltet ist, dessen Wandstärken entsprechend den jeweils auftretenden Belastungen dimensioniert sind.
[File:ANM\HA5723A 1 doc) Ansprüche, 09.12 98
Trägerkonslruktion
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6. Trägerkonstruktion nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Strangprofilkonstruktion einen Querschnitt hat, der einem auf dem Kopf stehenden "T" ähnlich ist, wobei der Hohlprofilabschnitt (8) den horizontalen Steg und der Formprofilabschnitt (10) den am bodenseitigen Ende des vertikalen Stegs angehängten horizontalen Steg bildet.
7. Trägerkonstruktion nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Strangprofilkonstruktion aus einem nicht korrodierendem Material hergestellt ist.
8. Trägerkonstruktion nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Strangprofilkonstruktion aus einem Nichteisenmetall, z.B. aus Aluminium, hergestellt ist.
9. Trägerkonstruktion nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Strangprofilkonstruktion einen hakenförmig ausgebildeten Montageprofilabschnitt aufweist, über den die Trägerkonstruktion in einer entsprechenden Ausnehmung an der Fahrzeugkarosserie (2) einhängbar ist.
10. Trägerkonstruktion nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Formteil (6) ein Trittbrett ist, das über die Strangprofilkonstruktion an einem Karosserieschweller (2) des Fahrzeugs zu befestigen ist, wobei das Trittbrett (6) Teil einer Kunststoffverkleidung sein kann, die sich über ihre ganze Länge oder nur partiell im Bereich der Trittflächen an der Trägerkonstruktion abstützt .
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