[go: up one dir, main page]

DE29824674U1 - Hochbahnsteig - Google Patents

Hochbahnsteig

Info

Publication number
DE29824674U1
DE29824674U1 DE29824674U DE29824674U DE29824674U1 DE 29824674 U1 DE29824674 U1 DE 29824674U1 DE 29824674 U DE29824674 U DE 29824674U DE 29824674 U DE29824674 U DE 29824674U DE 29824674 U1 DE29824674 U1 DE 29824674U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
running
plates
elevated platform
concrete
platform according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE29824674U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE29824674U priority Critical patent/DE29824674U1/de
Priority claimed from DE19805273A external-priority patent/DE19805273B4/de
Publication of DE29824674U1 publication Critical patent/DE29824674U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01DCONSTRUCTION OF BRIDGES, ELEVATED ROADWAYS OR VIADUCTS; ASSEMBLY OF BRIDGES
    • E01D2/00Bridges characterised by the cross-section of their bearing spanning structure
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01DCONSTRUCTION OF BRIDGES, ELEVATED ROADWAYS OR VIADUCTS; ASSEMBLY OF BRIDGES
    • E01D19/00Structural or constructional details of bridges
    • E01D19/02Piers; Abutments ; Protecting same against drifting ice
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01FADDITIONAL WORK, SUCH AS EQUIPPING ROADS OR THE CONSTRUCTION OF PLATFORMS, HELICOPTER LANDING STAGES, SIGNS, SNOW FENCES, OR THE LIKE
    • E01F1/00Construction of station or like platforms or refuge islands or like islands in traffic areas, e.g. intersection or filling-station islands; Kerbs specially adapted for islands in traffic areas

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Bridges Or Land Bridges (AREA)

Description

iG 3283
13.11.01 Su/Ax
STAUBACH, Helmut und KUCKERTZ. Uwe Hochbahnsteig
Stand der Technik
Die Erfindung geht aus von einem Hochbahnsteig nach der Gattung des Hauptanspruchs. Bei einem bekannten Hochbahnsteig der gattungsgemäßen Art (DE-OS 38 26 096) werden auf Betonsockeln, die Höcker aufweisen, Längsträger angeordnet, auf denen Laufplatten montierbar sind, welche wiederum bauseitig vergossen werden können. Unter diesen Laufplatten entsteht zwischen den Längsträgern Luftschacht, in dem Leitungen und dergleichen verlegt werden können und der gleichzeitig eine Art Fluchtraum bildet. Dieser Längsschacht ist durch Deckel vom Bahnsteig aus zugänglich.
Nachteilig an einem solchen Hochbahnsteig ist, daß der Zugang zu dem Längsschacht nur vom Bahnsteig aus, also von oben her möglich ist und daß vor allem durch die Verwendung von zwei Längsträgern, die mit Abstand voneinander als Auflage der Laufplatten dienen, ein sehr großer Materialaufwand erforderlich ist, der ähnlich groß ist, wie bei den meist verwendeten Bahnsteigen mit dem üblich großen Fundament. Zwar wird demgegenüber beim gattungsgemäßen Hochbahnsteig durch das Verwenden von Betonsockeln und -
iG 3283
13.11.01 Su/Ax
höckern Material eingespart, dies jedoch wiederum zu Lasten von schweren Längsträgern.
Die Erfindung und ihre Vorteile
Die Erfindung mit den kennzeichnenden Merkmalen des Hauptanspruchs, hat demgegenüber den Vorteil, daß nicht nur Beton für die Fundamentbildung eingespart und eine schlanke, optisch ansehnliche Gestaltung erreicht wird, sondern auch eine sehr einfache und schnelle Montage und erforderlichenfalls Demontage möglich ist. Je nach Ausbildung der Querträger kann der Bahnsteig einseitig oder zweiseitig jeweils von der Mitte aus zur Seite auskragend ausgebildet sein, wobei die Grundelemente dieses Baukastensystems aus das Fundament bildenden Betonsockeln, den Kragbalken und den Laufplatten besteht, welche den Boden des Bahnsteigs bilden. Durch Leerrohre im Sockel können sowohl Energieleitungen geführt werden, als auch Zu- und Entwässerungsleitungen.
Vorteilhafterweise läßt sich dieser Baukasten-Hochbahnsteig beliebig lang ausbilden, vor allem nachträglich beliebig verlängern und dies vor allem nahezu ohne Beeinträchtigung des Schienenverkehrs. Unter dem Bahnsteig ist durch diese Bauweise ein ausreichend großer Sicherheitsraum vorhanden, wobei auch Änderungen und Erweiterungen, insbesondere von Bahnsteigaufbauten ohne gravierenden Umbau möglich sind. Ein Anarbeiten solcher Laufplatten bei nachträglichen Montagen ist problemlos und ergibt immer ein homogenes Gesamtbild der Bahnsteigoberfläche. Vor allem ist bei einem solchen vorgegebenen Baukastensystem der Anschluß von Rampen oder Treppen durchaus auch durch Betonfertigteile leicht durchführbar.
Von Bedeutung für die Erfindung ist, daß im Verbindungsknoten dem Bereich des Betonsockels, die Bauteile, die Betonsockelkragbalken und/oder Laufplatten in einfacher Weise und an einer Stelle miteinander verankerbar sind, was sowohl konstruktive, als auch Montagevorteile hat.
iG 3283 .·· ·.#
13.11.01 Su/Ax
Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung weist der Betonsockel eine Quernut zur Aufnahme und Lagerung des gebundenen Abschnittes des Kragbalkens auf, sowie eine Verankerungseinrichtung für den Kragbalken. Durch diese Quernut, die im oberen Abschnitt des Betonsockels angeordnet ist, erhält der Kragbalken eine seitliche Führung gegen seitliches Kippen, aber auch eine Auflagerung, die dann in Verbindung mit der Verankerung die Gegenkraft gegen am freien Ende des Kragbalkens angreifende Kräfte dient. Natürlich müssen die Betonsockel so gut im Boden verankert sein, daß sie die an den austragenden Teilen angreifenden Kräfte auffangen können. Da die Quernut in Längsrichtung der Kragbalken verläuft, wirkt sich die durch die Nut gegebene Schwächung kaum auf die Festigkeit des Betonsockels aus.
Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung dienen als Verankerungseinrichtung Bolzen oder dgl., welche über koordinierte Bohrungen in Betonsockel und Kragbalken steckbar sind. Diese Bolzen können sowohl in Querrichtung eingesetzt sein, so daß sie auf Scherung beansprucht sind, als auch in veritkaler Richtung, wodurch sie auf Zug beansprucht sind. Erfindungsgemäß bestehen die Betonfertigteile überwiegend aus Stahlbeton, in den auch Stahlplatten, Muttern und dgl. eingearbeitet sein können, um besonders im Bereich des Verbindungsknotens eine zusätzliche Festigkeit, bzw. Montagefähigkeit oder Verankerungsfähigkeit zu erhalten.
Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung weist der Querbalken im Bereich der Verankerung eine nach oben offene Quernut (28) auf, welche durch vertikal angeordnete Stahlplatten (29) gegrenzt ist. Die Stahlplatten bestehen vorzugsweise aus Edelstahl, wobei die Platten über entsprechende Teile fest mit den Querbalken verbunden beispielsweise teilweise in den Beton eingebettet sind und dadurch gute Befestigungsgegenstücke für den Sockel bilden.
Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung weisen die Laufplatten auf ihrer den Betonsockeln zugewandten Seite Kragabschnitte in Form einer nach unten ragenden leistenförmigen Bundes auf - sie weisen somit einen L-fÖrmigen Querschnitt auf - mittels welchem die Bodenplatten gegen
iG 3283
13.11.01 Su/Ax
Verrutschen in entsprechende Nuten oder dergleichen bzw. hinter entsprechende Stangen einhängbar sind. Während die Laufplatten in Längsrichtung durch das Stoß auf Stoß Verlegen am Verrutschen gehindert sind, wird durch diese Einhängung ein Verrutschen in Querrichtung unterbunden. Zudem bildet ein solch auf der Unterseite der Laufplatte angeordneter Bund eine wesentliche Versteifung gegen Durchbiegen der Laufplatte.
Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung weist der Betonsockel eine parallel zur Fahrbahn verlaufende Längsnut auf, an der die Laufplatten verankerbar sind. Insbesondere dann, wenn eine solche Laufplatte den vorher genannten, herauskragenden Bund aufweist, kann dieser Bund in eine solche Längsnut zur Verhakung eingesetzt werden, so daß einerseits eine günstige Parallelführung der einzelnen Laufplatten zueinander gegeben ist, und andererseits über koordinierte Bohrungen in diesen Bünden bzw. den Betonsockeln im Bereich der Nuten und entsprechend durchgesteckte Bolzen eine Verankerung erzielbar ist.
Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung dient als Verbindungsknoten ein als Rohrstutzen ausgebildeter Teil des Betonsockels in dessen nach oben weisenden offenen Endabschnitt, Quernuten und Längsnuten zur Aufnahme von Kragbalken und Kragabschnitten angeordnet sind. Dieser Rohrstutzen kann als Stahl-Beton-Rohrelement ausgebildet und vertikal auf ein Bodenfundament aufgesetzt sein, wobei von oben her vier Vertikalschlitze als Nuten eingeformt sein können, in die Querbalken, bzw. der Bund der Laufplatten einsetzbar ist. An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, daß alle die Bauelemente zusätzliche Ausgestaltungen aufweisen können in Funktion und Gestaltung so beispielsweise kann der Rohrstutzen gleichzeitig als Sammelrohr für ablaufendes Wasser dienen und es können in dem Kragbalken Bohrungen vorhanden sein, durch welche elektrische Leitungen oder Flüssigkeitsleitungen geführt und getragen werden.
Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung kragen die Kragbalken nach beiden Seiten des Betonsockels heraus, jeweils zur Auflage von nebeneinander angeordneten Laufplattenreihen. Auf diese Weise kann die
• ·
••t· · · ··
13.11.01 Su/Ax
Erfindung Anwendung finden fur eine nur einseitig zu erschließende Fahrbahn, als auch in der Mitte zwischen zwei parallelen Fahrbahnen. Bezeichnend ist jedenfalls, daß nur eine parallel zur Fahrbahn oder den Fahrbahnen verlaufende Reihe von Betonsockeln erforderlich ist.
Nach einer diesbezüglichen weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung sind, je nach Länge der freien Enden der Kragbalken unterschiedliche breite Laufplattenreihen vorhanden. Erfindungsgemäß sind auch die Laufplatten auf der schmäleren Laufplattenreihe mit oben genannten nach unten kragenden Bünden versehen und sie werden in gleicher Weise eingehängt und verankert wie die breiteren Bodenplatten. Aus optischen und Stabilitätsgründen sind die Laufplatten auf ihrer freien Seite verstärkt ausgebildet mit abgerundeten Kanten.
Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung sind die Laufplatten mit einem Pattenbelag belegbar, vorzugsweise in auf den Laufplatten vorgesehenen, der Dicke des Plattenbelags entsprechenden Vertiefungen. Natürlich kann statt einem glatten Belag auch ein sonstiger Bodenbelag verwendet werden, beispielsweise aus Kunststoff oder dgl..
Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist zwischen den Laufplattenreihen ein Spalt vorgesehen, welcher durch Gitterroste abdeckbar ist.
Diese Roste dienen auch zur Regenwasserabführung. Hierdurch können Rinnen, Rohre udgl. eingespart werden. Auch bei Aufbauten, wie Wartehallen udgl. kann über diese Roste, Regenwasser abgeführt werden.
Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung sind an Laufplatten, Betonsockel und/oder Kragbalken, Einrichtungen zum Aufbau von Geländern, Wänden, Schutzbechern und dgl. vorgesehen. Derartige Schutzbecher können an in entsprechende Öffnungen einsetzbaren Masten angeordnet sein. In den Bodenplatten können herausnehmbare Formelemente angeordnet sein, wobei in die nach Herausnahme freigelegten Öffnungen sonstige Bauteile, insbesondere für Aufbauten eingesetzt werden können. So kann ein solcher Aufbau rohrförmig sein, wobei das Rohr gleichzeitig der Regenwasserabführung von einem zum
iG3283
13.11.01 Su/Ax
Aufbau gehörenden Dache dient. Solche Aufbauten können auch vertikale Stege sein zur Fixierung von Glasscheiben oder derartigen Windschutzteilen.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind der nachfolgenden Beschreibung, der Zeichnung und den Ansprüchen entnehmbar.
Zeichnung
Ein Ausfuhrungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung ist in drei Varianten in der Zeichnung dargestellt und im folgenden näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 einen Hochbahnsteig in der schrägen Draufsicht;
Fig. 2 einen Hochbahnsteig von schräg unten bei verschiedenen
Montageschritten, dadurch zum Teil in Explosionsdarstellung;
Fig. 3 ein Abschlußelement in perspektivischer Ansicht;
Fig. 4 eine Queransicht in Explosionsdarstellung,
Fig. 5 eine Draufsicht entsprechend dem Pfeil V,
Fig. 6 eine Ansicht entsprechend dem Pfeil VI von der Längsseite des
Hochbahnsteigs;
Fig. 7 + 8 eine Draufsicht sowie Seitenansicht eines Abschlußelements
und
Fig. 9 die Queransicht z.T. Schnitt eines zusammengebauten
Hochbahnsteigs in einseitiger Ausführung.
iG 3283
13.11.01 Su/Ax
> · « «
• • · · «
•
Beschreibung des Ausführungsbeispiels
In Fig. 1 ist ein erfindungsgemäßer Hochbahnsteig 1 in der schrägen Draufsicht dargestellt und zwar noch in der Aufbauphase. Auf dem Bahngelände sind in Reihe Betonsockel 2 angeordnet, von denen hier nur einer erkennbar ist. Diese Reihe von Betonsockeln 2 verläuft parallel zu Bahngleisen 3. Quer zur Laufrichtung der Bahngleise 3 sind auf diesen Betonsockeln 2 Querbalken 4 angeordnet, auf die zwei parallele Reihen Laufplatten 5 aufgelegt sind, deren Abmessung X in Längsrichtung des Bahnsteigs dem Abstand der einzelnen Betonsockel 2 bzw. Querbalken 4 voneinander entspricht. In Fig. 1 ist der dargestellte Querbalken 4 teilweise von den zwei Laufplatten 5 überdeckt dargestellt. Der Aufgang zum Hochbahnsteig 1 wird durch eine Treppe 6 ermöglicht, deren oberste Stufe nicht dargestellt ist und die den gezeigten Querbalken 4 überdeckt. Ein weiterer Querbalken 4 ist unterhalb der Trennfuge 7 angeordnet, wobei auf diesem nicht dargestellten Querbalken 4 von oben gezeigten vier Laufplatten 5 dabei die Trennfuge 7 bildend aufliegen. In Querrichtung ist zwischen den Laufplatten 5 ein weiterer Spalt 8 vorgesehen, über den Regenwasser von den Die Laufplatten 5 ablaufen kann und der durch einen Rost 9 abgedeckt ist. Laufplatten 5 weisen eine Flächenvertiefung 11 auf, welche durch Bodenplatten 12 ausgelegt ist, wobei ein am frei auskragenden Ende der Laufplatten 5 ein taktiler Streifen 13 vorgesehen ist, welcher aus demselben Material wie die Laufplatten 5 bzw. die Betonsockel 2 und Querbalken 4 bestehen, nämlich Beton, der wo erforderlich armiert ist.
In Fig. 2 ist eine Variante der Gestaltung des erfindungsgemäßen Hochbahnsteigs dargestellt und zwar mit Blick schräg von unten und zum Teil in Explosionsdarstellung. Auf den hier nicht dargestellten Betonsockeln 2 sind auf der Oberseite mit Längsnuten 14 und Quernuten 15 versehene Rohrstutzen 16 aus Stahlbeton angeordnet, in die von oben die Querbalken 4 und zwar in die Quernuten 15 eingelegt und befestigt werden. Auf die Querbalken 4 werden sodann die Laufplatten 5 aufgelegt, wobei die Trennfugen 7 jeweils in Überdeckung mit den Querbalken 4 gelangen. Die Laufplatten 5 weisen auf der den taktilen Streifen 13 abgewandten Seite einen nach unten ragenden
t ··
iG 3283 · ? * &Sgr; i * ! ! &idigr;
13.11.01 Su/Ax o
Kragabschnitt 17 auf in Form eines nach unten ragenden leistenförmigen Bundes auf. Je zwei aneinanderliegende derartige Kragabschnitte 17 werden dabei in jeweils eine Längsnut 14 gesteckt, wodurch eine Verhakung der Laufplatten 5 erfolgt, gegen seitliches Herausrutschen. Außerdem werden diese einander zugeordnete Kragabschnitte 17 miteinander verbunden und bei Bedarf auch mit dem Rohrstutzen 16. Auf diese Weise steht ein baukastenartig erweiterbares System in nahezu Leichtbauweise aber hoher Stabilität. In der dargestellten Art ist rechts in Fig. 2 bei I der Hochbahnsteig bereits zusammengesteckt gezeigt, während in den weiter links gezeigten Abschnitten II und III die einzelnen Bauteile nach unten mehr oder weniger abgezogen sind, um den Aufbau leichter zu erkennen können. So ist in Abschnitt II dieser Figur ganz links eine Laufplatte 5 für sich erkennbar mit Kragabschnitten 17 und taktilem Streifen 13. In den Querbalken 4 können Bohrungen 18 vorgesehen sein zur Durchführung und gleichzeitiger Halterung von Kabeln, Leitungen udgl.
Wenn ein Bahnsteig nur einseitig ausgeführt werden soll, d.h. wenn nur ein Bahngleis oder dgl. für Fußgänger erschlossen sein soll, kann wie in Fig. 3 dargestellt, statt einer Laufplatte 5 ein Abschlußelement 18 vorgesehen sein, welches ebenfalls den Kragabschnitt 17 aufweist und eine Abschlußkante 19. Der Querbalken 4 ist auf dieser Seite entsprechend kürzer ausgeführt und der Kragabschnitt 17 wird in gleicher Weise wie jener von der Laufplatte 5 in die Längsnuten 14 des Rohrstutzens 16 eingehakt und befestigt. An einem solchen Abschlußelement 18 können erfindungsgemäß Ausnehmungen oder auch Einrichtungen zur Befestigung von Geländern oder dgl. vorgesehen sein.
In Fig. 4 ist eine Variante des erfindungsgemäßen Hochbahnsteigs dargestellt und zwar in der Seitenansicht. Der Betonsockel 2 ist in den Boden 21 eingelassen und weist einen die Kippstabilität verstärkendes Querteil 22 auf. Der Querbalken 4 und die Laufplatte 5 sind zu dem Betonsockel 2 in Explosionsdarstellung gezeigt.
Fig. 5 ist eine Draufsicht entsprechend dem Pfeil V in Fig. 4, wobei der Betonsockel 2 des besseren Übersicht halber weggelassen wurde.
iG 3283 · · * · ·
13.11.01 Su/Ax
Fig. 6 zeigt eine Ansicht des Betonsockels 2, entsprechend dem Pfeil VI Fig. 4, wobei hier der Querbalken 4 und die Laufplatten 5 weggelassen wurden, ebenfalls der besseren Übersicht halber. Aus den gleichen Gründen ist in Fig. 4 und 5 eine Laufplatte 5 gezeigt, obwohl es sich um einen Bahnsteig mit zwei Laufplattenreihen handelt, siehe entsprechende Ausdehnung des Querbalkens 4. Der Querbalken 4 wird die Quernut 15 des Betonsockels 2 eingesetzt und über entsprechende Bolzen, die durch korrespondierende Bohrungen 23 im Querbalken 4 und Betonsockel 2 geführt sind, verankert. Eine zusätzliche Verankerung erfolgt über Bolzen, die durch vertikale Bohrungen 24 der Querbalken 4 geführt sind. Im Betonsockel 2 sind Kanäle 25 vorgesehen für Leitungsführungen udgl. Die Laufplatten 5 sind wiederum an den Querbalken 4 befestigt, wobei eine zusätzliche Befestigungseinrichtung mit Stahlplatten und Bohrungen im Bereich VII vorgesehen ist. Zwischen den Laufplatten 5 und den Kragabschnitten 17 ist wie in Fig. 1 dargestellt in Längsrichtung ein Spalt 8 vorhanden, der durch einen nur angedeuteten Rost 9 abgedeckt wird.
In Fig. 7 und 8 ist jeweils in Draufsicht bzw. in Seitenansicht ein Abschlußelement 18 mit Kragabschnitt 17 und Abschlußkante 19 gezeigt. In die dort gezeigte Bohrung 25 können Geländer udgl. befestigt werden.
In Fig. 9 ist eine weitere Variante des erfindungsgemäßen Hochbahnsteigs dargestellt, bei dem die Laufplatten 5 und deren Belag 12, sowie das Abschlußelement 18 im Schnitt dargestellt sind, hingegen der Sockel 2 und Querbalken 4 lediglich in der Ansicht. Im Abschlußelement 18 ist ein Geländer 26 befestigt. Im Spalt 8 oberhalb des Betonsockels 2 ist am Querbalken 4 eine Stütze 27 als Konstruktionsteil eines Daches oder sonstiger Aufbauelemente wie Werbewände udgl. angeordnet.
Alle in der Beschreibung, den nachfolgenden Ansprüchen und der Zeichnung dargestellten Merkmale können sowohl einzeln als auch in beliebiger Kombination miteinander erfindungswesentlich sein.
iG 3283
13.11.01 Su/Ax
Bezugszahlenliste Hochbahnsteig
1 Betonsockel
2 Bahngleise
3 Querbalken
4 Laufplatten
5 Treppe
6 Trennfuge
7 Spalt
8 Rost
9
10 Flächenversteifung
11 Bodenplatten
12 taktiler Streifen
13 Längsnuten
14 Quernuten
15 Rohrstutzen
16 Kragabschnitt
17 Abschlußelement
18 Abschlußkante
19
20 Boden
21 Querteil
22 Bohrungen
23 Bohrungen
24 Bohrungen
25 Geländer
26 Stütze
27 Quernut
28 Stahlplatte
29

Claims (12)

1. Hochbahnsteig (1) aus baukastenartig zusammensetzbaren Betonfertigteilen
- mit auf einem Baugrund (21) mit Abstand zueinander angeordneten Betonsockeln (2)
- mit parallel zur Fahrbahn (3) von Transportfahrzeugen verlaufenden, einen Bahnsteigboden bildenden Laufplatten (5) und
- mit auf den Betonsockeln (2) aber unter den Laufplatten (5) angeordneten Balken (4),
dadurch gekennzeichnet,
- daß die Betonsockel (2) pro Bahnsteig (1) nur in einer parallel zur Fahrbahn (3) verlaufenden Reihe angeordnet sind,
- daß die Balken als quer zur Fahrtrichtung verlaufende Querbalken (4) mit mindestens einem freien Ende ausgebildet sind und mit ihrem gebundenen Abschnitt auf nur jeweils einem Betonsockel (2) gelagert bzw. verankert sind,
- daß die Laufplatten (5) in Längsrichtung des Bahnsteigs (1) von Querbalken (4) zu Querbalken (4) und in Querrichtung bis über die freien Enden der Querbalken führen, und
- daß im Bereich des Betonsockels (2) eine Verbindung zwischen Betonsockel (2) und/oder Querbalken (4) und/oder Laufplatten (5) vorhanden ist.
2. Hochbahnsteig nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Betonsockel (2) eine Quernut (15) zur Aufnahme und Lagerung des gebundenen Abschnittes des Querbalkens (4) aufweist, sowie eine Verankerungseinrichtung (23, 24) für den Querbalken (4).
3. Hochbahnsteig nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Verankerungseinrichtung Bolzen odgl. dienen, welche über koordinierte Bohrungen (23) in Betonsockel (2) und Querbalken (4) steckbar sind.
4. Hochbahnsteig nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Querbalken im Bereich der Verankerung eine nach oben offene Quernut (28) aufweist, welche durch vertikal angeordnete Stahlplatten (29) begrenzt ist.
5. Hochbahnsteig nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufplatten (5) auf ihrer den Betonsockeln (2) zugewandten Seite, nach unten ragende Kragabschnitte (17) in Form eines nach unten ragenden leistenförmigen Bundes aufweisen.
6. Hochbahnsteig nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Betonsockel (2) eine parallel zur Fahrbahn (3) verlaufende Längsnut (14) aufweist, in der die Laufplatten (5) verankerbar sind.
7. Hochbahnsteig nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß als Verbindungsknoten ein als Rohrstutzen (16) ausgebildeter Teil des Betonsockels (2) dient, in dessen nach oben weisenden offenen Endabschnitt Quernuten (15) und Längsnuten (14) zur Aufnahme von Querbalken (4) und Kragabschnitten (17) angeordnet sind.
8. Hochbahnsteig nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Querbalken (4) nach beiden Seiten des Betonsockels (2) herauskragen, zur Auflage von zwei nebeneinander verlaufenden Reihen von Laufplatten (5).
9. Hochbahnsteig nach Anpruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß je nach Länge der freien Enden der Querbalken (4) unterschiedlich breite Laufplatten vorhanden sind bzw. als eine Reihe Abschlußelemente (18) gleicher Länge wie die Laufplatten (5) vorgesehen sind.
10. Hochbahnsteig nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufplatten (5) mit einem Bodenbelag (Bodenplatten 12) belegbar sind, vorzugsweise in auf den Laufplatten (5) vorgesehenen, der Dicke des Bodenbelages (12) entsprechenden Flächenvertiefungen der Laufplattenoberfläche.
11. Hochbahnsteig nach Anspruch 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Laufplattenreihen ein Spalt (8) vorgesehen ist, welcher durch Gitterroste (9) abdeckbar ist.
12. Hochbahnsteig nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß an Laufplatten (5), Betonsockel (2) und/oder Querbalken (4) Einrichtungen zum Aufbau von Geländern (26), Wänden, Schutzdächern udgl. vorgesehen sind.
DE29824674U 1997-02-10 1998-02-10 Hochbahnsteig Expired - Lifetime DE29824674U1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE29824674U DE29824674U1 (de) 1997-02-10 1998-02-10 Hochbahnsteig

Applications Claiming Priority (4)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19704873 1997-02-10
DE19727748 1997-06-30
DE19805273A DE19805273B4 (de) 1997-02-10 1998-02-10 Hochbahnsteig
DE29824674U DE29824674U1 (de) 1997-02-10 1998-02-10 Hochbahnsteig

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE29824674U1 true DE29824674U1 (de) 2002-08-01

Family

ID=27217090

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE29824674U Expired - Lifetime DE29824674U1 (de) 1997-02-10 1998-02-10 Hochbahnsteig

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE29824674U1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102004039168B4 (de) * 2004-08-12 2007-12-13 Kluck, Josef, Dipl.-Ing. Aus einem modularen Bausatz errichteter Bahnsteig

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102004039168B4 (de) * 2004-08-12 2007-12-13 Kluck, Josef, Dipl.-Ing. Aus einem modularen Bausatz errichteter Bahnsteig

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0865540B1 (de) Fertigbausatz zur erstellung eines veränderbaren bahnsteigs
DE4244980B4 (de) Balkon
DE69204584T2 (de) Verfahren zum Erweitern eines Brückenfeldes.
DE68904949T2 (de) Verfahren und Bauelemente zum Errichten von unterirdischen Garagen.
DE102008049966B3 (de) Anschluss für eine Verkehrsleitwand
DE19805273B4 (de) Hochbahnsteig
EP0534058A1 (de) Bausatz für Kinderspielplätze zum Errichten von Spielbauten
DE19838604B4 (de) Schilderbrücke zum Aufhängen von Verkehrszeichen oberhalb von Fahrbahnen eines Verkehrsweges
CH651095A5 (de) Bewehrungselement zur uebertragung von querkraeften in plattenartigen traggliedern, z.b. flachdecken.
DE29824674U1 (de) Hochbahnsteig
AT380502B (de) Verfahren und vorrichtung zum verbreitern von fahrbahnplatten, brueckenfahrbahnen od.dgl.
DE3416482A1 (de) Zerlegbarer ueberdachter gehsteig
EP0452744B1 (de) Bepflanzbarer Schutzwall mit Gerüst und Erde
DE3347416C2 (de)
DE69705477T2 (de) Kabelkanal- und Führungssystem für Flughafenbaken
DE3240331C2 (de) Gesimskappe für Brücken oder dergleichen
DE19744318C1 (de) Randbefestigung für Gleistrassen, Ufer etc.
DE1900572A1 (de) Bauteile fuer Viadukte,Verfahren zum Bau von Viadukten aus solchen Teilen und hier nach gebaute Viadukte
DE3541282A1 (de) Balkon zum nachtraeglichen anbringen an ein gebaeude
EP0631022A2 (de) Raumkörper zur Errichtung von Bauwerken und Verfahren zu seiner Herstellung
DE3632703A1 (de) Fugen-schalungs-element
DE2535826C3 (de) Bauelement fur einen dem Schutz von Personen im Bereich von Baustellen dienenden Fußgängertunnel
DE19636168C2 (de) Vorrichtung zum Steuern der Bewegung von Treib- und Flugsand sowie Verfahren zu deren Herstellung
DE102006060852B4 (de) Ebene Überbaukonstruktion über dem Erdboden als Geh- sowie Fahrweg, insbesondere Bahnsteig
DE3871960T2 (de) Bodenstruktur fuer gebaeude.

Legal Events

Date Code Title Description
R207 Utility model specification

Effective date: 20020905

R150 Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years

Effective date: 20021204

R151 Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years

Effective date: 20040528

R152 Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years

Effective date: 20060224

R071 Expiry of right