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DE29823320U1 - Kindermehrzweckmöbel - Google Patents

Kindermehrzweckmöbel

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DE29823320U1
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Germany
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children
panels
furniture
furniture according
parts
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DE29823320U
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English (en)
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HEIMESS BABYGLUECK SPIELWAREN
Original Assignee
HEIMESS BABYGLUECK SPIELWAREN
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    • A47D1/04Children's chairs convertible from a high chair to a low one, e.g. by reversing
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Description

Die Erfindung betrifft ein Kindermehrzweckmöbel gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Ein derartiges Möbel ist durch die DE-U1-8506598 bekannt. Die Seitenplatten sind dabei im wesentlichen rechteckig ausgebildet. Die Durchgangsausnehmungen der Seitenplatten lassen verschiedene Stellungen der Zwischenteile zu, so daß das Möbel als Badetisch, Wickeltisch oder Schreibtisch verwendet werden kann. Die Umgestaltung dieses Möbels in eine andere Möbelart ist jedoch sehr beschränkt.
Durch die DE-U1-8220696 ist ein Bausatz zur Herstellung von Kindermöbeln bekannt. Der Bausatz weist verschiedene Kreuzbeine und als Zwischenteile zwischen den Kreuzbeinen Stabilisierungsstangen auf. Mit diesen Kreuzbeinen und Stangen sowie zusätzlichen Aufbauteilen ist eine Wiege, ein Schreibtisch oder ein Hochstuhl aufbaubar. Die Stabilisierungsstangen sind mit Gewindezapfen versehen, auf die zur Befestigung dieser Stangen an den Kreuzbeinen mit einem Innengewinde versehene Schraubköpfe schraubbar sind.
- 2 - 25. November 1998
Ein weiterer ähnlicher Bausatz ist in der DE-A1-3531765 angegeben, mit dem unter Verwendung von Rädern an den beinförmigen Seitenteilen auch fahrbare Wagen aufbaubar sind.
Bei der DE-C2-2719761 ist das Kindermehrzweckmöbel aus länglichen Seitenteilen und fest mit diesen Seitenteilen verbundenen Zwischenteilen gebildet, wobei die Seitenteile jeweils eine nach außen gebogene Längsseite aufweisen, die dem Fußboden zukehrbar ist, so daß eine Schaukel gebildet ist. Die Schaukel kann auf die Seite gelegt und dann als Spieltisch und ferner auf den Kopf gestellt und dann als Schreibtisch mit Sitz verwendet werden.
Ferner ist aus der DE-GM 1710671 ein Kindermehrzweckmöbel aus zwei gleichen Seitenplatten und zwischen diesen rechtwinklig eingesetzten Zwischenplatten bekannt, die jeweils zwei gleiche, rechtwinklig zueinander stehende Seiten und eine Viertelkreisseite haben. Die Zwischenplatten sind entsprechend der Körperform des Kindes ausgeschweift. Das Möbel kann in zwei verschiedenen Stellungen, nämlich als Sitz und als Schaukel, verwendet werden.
Aus der US-A-2269834 ist ein dem Möbel der vorstehenden Schrift ähnliches Möbel bekannt, bei dem die rechtwinklig zueinander stehenden Seiten der Seitenplatten jedoch verschieden lang sind. Zwischen den Seitenplatten werden drei Zwischenplatten verwendet. Dadurch werden drei Benutzungsarten möglich, wobei die dritte eine Stufenleiter darstellt.
Aus der DE-B2-2338371 ist schließlich ein Kindermehrzweckmöbel mit zwei im wesentlichen rechteckförmigen bzw. kreisringsegmentabschnittförmigen Seitenplatten und drei zwischen diesen fest angeordneten Zwischenplatten bekannt. Ein an den Zwischenplatten geführter Gurt dient dazu, das
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Herausfallen des Kindes zu verhindern. Die Seitenplatten weisen eine nach innen gebogene Seite und eine nach außen gebogene Seite auf.
Weiterhin sind durch das GM 7601250, die DE-U1-8711954 und die EP-B1-0083120 Bausätze für Kindermehrzweckmöbel bekannt, die rahmen- oder stabförmige Seitenteile aufweisen, die mit einer Anzahl Bohrungen versehen sind und zwischen denen Zwischenteile, wie Platten, Stangen, Wiegenkörper oder Sitzkörper, in verschiedener Anordnung befestigbar sind.
Alle diese bekannten Kindermehrzweckmöbel haben jedoch die Nachteile, daß ihre Verwandlungsfähigkeit jeweils beschränkt ist und daß viele verschiedene Einzelteile verwendet werden.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, ein Kindermehrzweckmöbel der im Oberbegriff des Anspruchs genannten Art zu schaffen, bei dem die Möglichkeit der Gestaltung verschiedener Möbel erweitert ist und nur wenige Einzelteile erforderlich sind.
Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Durch die Form der Seitenplatten und das Lochmuster in diesen Seitenplatten lassen sich viele verschiedene Möbelarten aufbauen.
Für den Aufbau verschiedener Möbelarten genügen nach einer weiteren Ausbildung der Erfindung drei im wesentlichen rechteckförmige Zwischenplatten und eine Zwischenstange.
Gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung sind von den drei
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Zwischenplatten zwei gleich ausgebildet, woraus sich ein fertigungstechnischer Vorteil ergibt.
Die dritte Zwischenplatte hat nach einer weiteren Ausbildung der Erfindung eine nach außen gebogene Längsseite und eine nach innen gebogene Längsseite. Damit ist diese Platte besser an den menschlichen Körper bei einigen Möbelarten angepaßt.
Gemäß einer zweckmäßigen weiteren Ausbildung der Erfindung sind die Zwischenteile an den mit den Seitenteilen verbindbaren Enden mit Gewindebolzen verbunden.
Schließlich sind gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung als Befestigungsmittel kugelförmige Körper mit eingeschlossenen Muttern für die Gewindebolzen vorgesehen. Diese kugelförmigen Körper sind leicht zu montieren und können auch als Spielkugeln verwendet werden.
Die Erfindung wird nun anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer ersten Art eines
Kindermehrzweckmöbels gemäß der Erfindung,
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht einer zweiten Art eines
Kindermehrzweckmöbels gemäß der Erfindung und
Fig. 3-14 Skizzen mit verschiedenen Gebrauchslagen der Seitenplatten und mit verschiedenen Anordnungen der Zwischenteile.
- 5 - 25. November 1998
Das in Fig. 1 dargestellte Kindermehrzweckmöbel der ersten Ausführungsart weist zwei gleiche, im wesentlichen dreieckförmige Seitenplatten 1, 2, drei im wesentlichen rechteckförmige Zwischenplatten 3, 4, 5 und eine Zwischenstange 6 auf, wobei diese Zwischenteile rechtwinklig zu den Seitenplatten 1, 2 angeordnet sind. Die Zwischenplatten 4, 5 sind rechteckige Platten und gleich ausgebildet, während die Zwischenplatte 3 eine nach außen gebogene Längsseite 3' und eine nach innen gebogene Längsseite 3" aufweist. Die Zwischenteile 3-6 sind an ihren mit den Seitenplatten verbindbaren Enden mit Gewindebolzen versehen, die durch Bohrungen in die Seitenplatten ragen. Zur Befestigung der Zwischenteile 3-6 an den Seitenteilen 1, 2 sind kugelförmige Körper, wie die Körper 7, mit eingeschlossenen Muttern vorgesehen, die auf die Gewindebolzen schraubbar sind.
Wie aus Fig. 1 hervorgeht, sind die Zwischenplatten 3, 4 als Rückenlehne und ist die Zwischenplatte 5 als Sitz montiert. Die oben an den Seitenplatten befestigte Zwischenstange 6 kann als Aufstehhilfe und/oder zum Aufhängen von Spielzeug, auch der zur Befestigung verwendbaren, kugelförmigen Körper 7, verwendet werden. Die Seitenplatten 1, 2 sind mit ihren nach außen gebogenen Seiten dem Fußboden zugekehrt, so daß das so gestaltete Möbel auch als Schaukel verwendet werden kann.
Das in Fig. 2 dargestellte Kindermehrzweckmöbel der zweiten Ausführungsart verwendet die Seitenplatten 1, 2 und die Zwischenplatten 3-5 in anderer Weise. Die Seitenplatten 1, 2 sind mit ihren nach innen gebogenen Seiten dem Fußboden zugekehrt. Durch diese gebogene Innenseite gewinnt das Möbel an Standsicherheit. Außerdem verhindert diese nach innen gebogene Seite ein Einklemmen der Kinderfüße beim Verschieben des Möbels. Die Zwischenplatte 4 ist als Rückenlehne, die Zwischenplatte 5 als Sitz und die Zwischenplatte 3 als Tischplatte montiert. Dabei ist die nach innen gebogene Seite 3' der
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Rundung des Kinderkörpers angepaßt, während die nach außen gebogene Seite 3" die Größe der Tischfläche erhält.
Die in Fig. 3 dargestellte eine Seitenplatte der in den Figuren 1, 2 gezeigten Seitenplatten 1, 2 hat eine nach innen gebogene Dreieckseite 8, eine nach außen gebogene Dreieckseite 9 und eine gerade Dreieckseite 10. Die Ecken A, B und C dieser Seitenplatte sind abgerundet. Die Seitenplatte weist ein bestimmtes durch Bohrungen, wie die Bohrungen 11, gebildetes Lochmuster auf, das die Bildung verschiedener Möbelarten gestattet. In Figur 3 ist die Dreieckseite 8 dem Fußboden zugekehrt, und die beiden Seitenplatten sind an der Ecke C durch die Zwischenstange 6 verbunden. Damit ist ein Turngerät für ein Baby gebildet.
In der Fig. 4 ist die Dreieckseite 9 dem Fußboden zugekehrt und die Zwischenstange 6 an der Ecke A angeordnet. Dadurch ist eine Schaukel für ein Baby gebildet.
In der Fig. 5 ist die Dreieckseite 9 dem Fußboden zugekehrt und die Zwischenstange 6 an der Ecke A angeordnet. Die Zwischenplatte 3 ist als Sitz und die Zwischenplatten 4, 5 sind als Lehne angeordnet. Dadurch ist eine Liegeschaukel gebildet.
In den Figuren 9 und 10 sind die Dreieckseiten 8 dem Fußboden zugekehrt, und die Zwischenplatten 3-5 bilden eine Spielzeugkiste, die in Fig. 10 durch zwei an den Ecken A, B montierte Räder 12, 13 fahrbar ist.
In Fig. 11 sind die Seitenplatten in derselben Weise mit den Rädern 12, 13 ausgestattet. An der Ecke C ist jedoch die Zwischenstange 6 vorgesehen,
- 7 - 25. November 1998
während die Seitenplatte 4 vertikal in der Nähe der Ecke B angeordnet ist. Dadurch ist ein Lauflernwagen gebildet.
In der Fig. 12 ist die Dreieckseite 8 dem Fußboden zugekehrt. Die Zwischenplatte 4 ist horizontal in der Nähe der Dreieckseite 8 angeordnet, während die Zwischenplatte 5 zur Zwischenplatte 4 versetzt und etwa in der Seitenplattenmitte horizontal angeordnet ist. Damit ist eine Toilettentreppe gebildet.
In den Figuren 13 und 14 sind die Dreieckseiten 9 dem Fußboden zugekehrt. In Fig. 13 ist mit den in der Nähe der Dreieckseite 9 angeordneten Zwischenplatten 3-5 eine Puppenwiege gebildet, während in Fig. 14 mit den mittig angeordneten Zwischenplatten 3-5 ein Schaukelstuhl mit Tisch gebildet ist.
Mit den dargestellten Zwischenteilen lassen sich weitere Möbelarten bilden.

Claims (6)

- 8 - 25. November 1998 Ansprüche
1. Kinderzweckmöbel aus zwei gleichen Seitenplatten und zwischen diesen rechtwinklig einsetzbaren und an diesen besfestigbaren Zwischenteilen, wie Platten, wobei die S e i te &eegr; &rgr; I atte &eegr; eine Anzahl Durchgangsausnehmungen aufweisen, die verschiedene Möbelarten zu gestalten gestatten,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Seitenplatte (1, 2) im wesentlichen die Form eines an den Ecken (A, B, C) abgerundeten Dreiecks hat, von dem eine Seite (9) nach außen und eine andere Seite (8) nach innen gebogen ist.
2. Kindermehrzweckmöbel nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß als Zwischenteile drei im wesentlichen rechteckförmige Platten (3-5) und eine Stange (6) verwendet sind.
3. Kindermehrzweckmöbel nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß zwei Zwischenplatten (4, 5) gleich ausgebildet sind.
4. Kindermehrzweckmöbel nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Zwischenplatte (3) eine nach außen gebogene Längsseite (3') und eine nach innen gebogene Längsseite (3") aufweist.
- 9 - 25. November 1998
5. Kindermehrzweckmöbel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenteile (3-6) an den mit den Seitenplatten (1, 2) verbindbaren Enden mit Gewindebolzen versehen sind.
6. Kindermehrzweckmöbel nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß als Befestigungsmittel kugelförmige Körper (7) mit eingeschlossenen Muttern für die Gewindebolzen vorgesehen sind.
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DE202022001786U1 (de) 2021-08-20 2022-09-20 Michael Hoschitz Spiel- und Bewegungsobjekt für Kinder

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