DE29822038U1 - Bodenstationäres, fahrradähnliches Sportgerät - Google Patents
Bodenstationäres, fahrradähnliches SportgerätInfo
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Description
• ·
Die Erfindung betrifft ein bodenstationäres, fahrradähnliches Sportgerät, umfassend
ein über einen Pedalantrieb antreibbares Rad, dem eine Bremseinrichtung zugeordnet ist, über die der Benutzer wahlweise einen beim Treten der Pedale zu
überwindenden Bremswiderstand des Rads einstellen kann.
Solche fahrradähnlichen Sportgeräte sind bekannt und kommen vornehmlich in
Sport- und Fitnesscentern, wie auch in Rehabilitationszentren oder dergleichen zum Einsatz. Bei diesen Sportgeräten ist im Antriebsstrang zwischen den Pedalen
und dem Rad, welcher von einem Zahnrad-Ketten-Trieb gebildet ist, kein Freilauf vorgesehen, d.h., dass drehende Schwungrad treibt die Pedale auch dann
zwangsläufig an, wenn der Trainierende selbst keine Kraft auf die Pedale aufbringt.
Ein solches Sportgerät ermöglicht geübten Radsportlern ein den äusseren Bedingungen gut angepasstes Training. Ferner sind solche Sportgeräte gut geeignet,
bestimmte Bewegungsabläufe aus sporttechnischer oder medizinischer Sicht einzuüben, da die Zwangskopplung des Antriebs einen anderen Bewegungsablauf
erfordert als dies bei einem Sportgerät mit Freilauf der Fall ist.
Um das Training variieren zu können ist eine Bremseinrichtung vorgesehen, mittels
welcher ein Bremswiderstand am Rad eingestellt werden kann, der beim Treten zu überwinden ist. Je größer der Bremswiderstand eingestellt ist, desto
stärker muss getreten werden. Die bekannten Bremseinrichtungen besitzen in der Regel einen auf die äussere Lauffläche des Rades von oben aufzusetzenden
Schleifklotz, der unterschiedlich stark angepresst werden kann. Dies führt jedoch
nicht immer zu einer hinreichenden Bremswirkung, die noch dazu nicht exakt eingestellt
werden kann. Ferner sind Bremseinrichtungen nach Art einer bei einem normalen Fahrrad bekannten Backenbremse bekannt, bei denen über einen Bowdenzug
zwei seitliche Bremsbacken an das Rad gelegt werden können. Bei solchen
Bremseinrichtungen werden die Bremsklötze häufig nicht gleichmäßig links und rechts am Rad angelegt, sodass sich auch hier der Bremswiderstand nur unzureichend
einstellen lässt. Ein weiteres Problem bei bekannten Sportgeräten der in der Rede stehenden Art liegt im Zwangstrieb Rad-Pedal. Denn im Fall, dass der
Trainierende aus welchem Grund auch immer nicht mehr weitertreten kann, sei es
· ·&igr;
weil ihm schwindelig wird oder er in Ohnmacht fällt aufgrund der Überanstrengung
oder er einfach stark erschöpft ist, werden die Pedale durch das nach wie vor noch schnell drehende Rad und damit auch die Beine des Trainierenden bewegt
und herumgewirbelt, was sehr gefährlich ist und zu gravierenden Verletztungen führen kann.
Der Erfindung liegt das Problem zugrunde, ein Sportgerät der eingangs genannten
Art anzugeben, bei dem der Bremswiderstand hinreichend exakt eingestellt werden kann und das in sicherheitstechnischer Sicht verbessert ist.
Zur Lösung dieses Problems ist ein Sportgerät der vorgenannten Art vorgesehen,
bei dem die Bremseinrichtung zwei an jeweils einem Halter gehalterte Bremsklötze
umfasst, wobei jeder Halter über ein Gestänge mit einem manuell zu betätigten Drehknauf bewegungsgekoppelt ist, sodass die Bremsklötze durch Betätigung des
Drehknaufs seitlich an das Rad anlegbar sind, wobei jedes Gestänge Einstellmittel
zum seperaten Einstellen des Abstandes jedes Bremsklotzes bezüglich des Rades umfasst, und wobei ein vom Benutzer im Bedarfsfall betätigbares Mittel vorgesehen
ist, bei dessen Betätigung die Bremsklötze sofort an das Rad gedrückt werden.
Das erfindungsgemäße Sportgerät sieht mit besonderem Vorteil seperate Gestänge
zum Bewegen jedes Bremsklotzes vor, wobei jedes Gestänge Einstellmittel aufweist, mittels welchen der jeweilige Abstand eines Bremsklotzes sehr fein
eingestellt werden kann. Auf diese Weise ist es problemlos möglich, die Abstände
der beiden Bremsklötze zu der Schleiffläche am Rad exakt gleich einzustellen. Hierdurch wird gewährleistet, dass beide Bremsklötze gleichmäßig und mit gleichem
Anpressdruck an das Rad gelegt werden, d.h., jeder Bremsklotz liefert zur Erzeugung des Bremswiderstandes den gleichen Beitrag. Durch den gleichmäßig
seitlich aufgebrachten Druck wird ferner vermieden, dass infolge möglicher Drukkunterschiede,
die bei nicht exakt gleichförmigem Anpressen der Bremsklötze auftreten können, das laufende Rad auf die Seite gedrückt wird, was zu einer Belastung
des Rad lagers führt.
Ferner sind beim erfindungsgemäßen Sportgerät "Notbremsmittel" vorgesehen,
mittels welchen die Bremsklötze im Bedarfsfall sofort an das Rad angepresst werden.
Der Trainierende, der einen Schwächeanfall erleidet muss lediglich das Mittel betätigen, um das Schwungrad sofort zum Stillstand zu bringen. Die eingangs genannten
Probleme werden hierdurch mit besonderem Vorteil vermieden.
Jedes Einstellmittel kann erfindungsgemäß einen durch Verschrauben in seiner
Länge variierbaren Stangenabschnitt umfassen, welcher gemäß einer vorteilhaften Erfindungsausgestaltung zwei mit zueinander gleichläufigen Gewindeabschnitten
versehene Teile und eine mit einem entsprechenden Innengewinde versehene Gewindeabschnitte aufnehmende Hülse umfasst. Alternativ hierzu kann der Stangenabschnitt
auch zwei miteinander gegenläufigen Gewindeabschnitten versehenen Teile und eine mit entsprechenden Innengewinden versehene, die Gewindeabschnitte
aufnehmende Hülse umfassend. Jede dieser Erfindungsalternativen lässt eine hinreichend exakte Justierung zu. Ferner kann jeder Stangenabschnitt
wenigstens eine Kontermutter aufweisen, mittels welchen sich die Elemente des Stangenabschnitts bezüglich einander arretieren lassen.
Dabei kann erfindungsgemäß ein erstes Teil des Stangenabschnitts an einer die
beiden Gestänge koppelnden Verbindungsplatte gehaltert sein, die mit einer mit dem Drehknauf verbundenen Gewindestange, die in eine entsprechende Gewindebohrung
der Verbindungsplatte eingreift, verbunden ist, weiterhin kann ein zweites Teil mit einem weiteren Gestängeteil verbunden sein. Als erste und zweite
Teile können Schrauben oder Schraubenhaken verwendet werden, wobei vorteilhaft
das erste Teil eine Schraube und das zweite Teil ein Schraubenhaken ist, an den das weitere Gestängeteil angehängt werden kann. Das Gestänge selbst kann
erfindungsgemäß jeweils einen Hebelabschnitt umfassen, welcher aus zwei Hebelteilen
besteht, wobei das erste Hebelteil mit dem Stangenabschnitt und das zweite Hebelteil mit der Halterung des Bremsklotzes verbunden ist, und wobei die
beiden ersten Hebelteile der beiden Gestänge um eine gemeinsame Schwenkachse bewegbar sind. Schliesslich kann vorgesehen sein, dass die am Geräterahmen
schwenkbar gelagerten Halter derart federgelagert sind, dass die Bremsklötze vom Rad weggedrängt werden, d.h. bei Lösen des Bremswiderstan-
des durch entsprechendes Verschrauben des Drehknaufs werden die Bremsklötze
automatisch vom Rad weggedrückt.
Die Mittel zum sofortigen Andrücken der Bremsklötze an das Rad können erfindungsgemäß
einen manuell zu betätigenden Hebel umfassen, welcher zweckmäßigerweise unterhalb des Drehknaufs schwenkbar gelagert ist, derart, das bei
Betätigen des Hebels der Drehknauf angehoben und damit das Gestänge und die Bremsklötze bewegt werden. Der Trainierende bewegt also einfach den Hebel,
was dazu führt, dass die komplette Mimik bestehend aus Drehknauf, Gestänge und Bremsklötzen angezogen und bewegt wird, sodass die Bremsklötze sofort an
das Rad gepresst werden. So hat es sich als vorteilhaft erwiesen, wenn zwischen dem Drehknauf und dem Hebel ein zumindest halbkugelförmiges Zwischenstück
vorgesehen ist, dass eine von der Gewindestange durchsetzte Durchgangsbohrung aufweist und in einer kegel- oder kugelabschnittsförmigen, die Ausnehmung
des Hebels umgebenen Eintiefung gelagert ist. Das Zwischenstück, das mit seinem gerundeten Äusseren in der kegel- oder kugelabschnittsförmigen Ausnehmung
schwimmend aufgenommen ist, ermöglicht es, dass bei Betätigen des Hebels, welcher um seine Schwenkachse bewegt wird, der Drehknauf gleichförmig
belastet und im wesentlichen in eine Richtung bewegt wird, da das Zwischenstück die sich beim Schwenken verändernde Lage des Hebels ausgleicht. Hierzu hat es
sich als Vorteil erwiesen, wenn der Hebel zumindest im Bereich der Eintiefung mit
einer reibungsmindernden Beschichtung oder Auflage versehen ist. Schließlich kann der Hebel derart gelagert sein, dass er zum Anlegen der Bremsklötze nach
oben oder unten zu bewegen ist, d.h., der Trainierende kann mit einer einfachen Bewegung den Hebel betätigen.
Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus dem
im Folgenden beschrieben Ausführungsbeispiels sowie anhand der Zeichnungen. Dabei zeigen:
30
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Fig. 1 eine Seitenansicht des erfindungsgemäßen Sportgeräts,
Fig. 2 eine Ansicht der erfindungsgemäßen Bremseinrichtung, und
Fig. 3 eine Seitenansicht eines Gestänges der in Fig. 2 gezeigten Brem
seinrichtung in Form einer Teilexplosionszeichnung.
Fig. 1 zeigt eine erfindungsgemäßes Sportgerät 1 bestehend aus einem Rahmen
2, an dem ein Rad 3 drehbar gehaltert ist, das über einen nicht näher beschriebenen
Pedalantrieb 4 abtreibbar ist. Der Pedalantrieb 4 ist als direkter Antrieb ohne Freilauf ausgebildet. Ferner ist eine Bremseinrichtung 5 vorgesehen, umfassend
einen Drehknauf 6 mit einer daran befestigten Gewindestange 7, die in eine an einer Verbindungsplatte 8 ausgebildete, mit einem Innengewinde versehene
Durchgangsbohrung 9 einschraubbar ist. Die Gewindestange 7 wie auch die Durchgangsbohrung 9 weisen zweckmäßigerweise ein Feingewinde auf, um eine
möglichst feine Einstellung zu ermöglichen. Über zwei Gestänge 10 sind zwei an einem Halter 11 befestigte Bremsklötze 12 an das Rad 3 seitlich anlegbar. Jedes
Gestänge 10 umfaßt einen Stangenabschnitt 13 bestehend aus einem ersten Teil
14 in Form einer Schraube, die an der Verbindungsplatte 8 mit ihrem Schraubenkopf
gegengelagert ist. Ferner umfaßt jeder Stangenabschnitt 13 ein zweites Teil
15 in Form eines Schraubenhakens (s. Fig. 3), sowie eine Hülse 16, die mit einem
Innengewinde versehen ist und die beiden Gewindeabschnitte der Teile 14, 15 in
sich aufnimmt. Das zweite Teil 15 in Form des Schraubenhakens ist an einem ersten
Hebelteil 17 eines Hebelabschnitts 18 des Gestänges 10 in einer entsprechenden Durchbrechung eingehängt. Die beiden ersten Hebelteile 17 sind um
eine gemeinsame, von einer Bolzenverbindung 19 gebildete Schwenkachse schwenkbar, wobei die Bolzenverbindung die beiden Hebelteile 17 gleichzeitig an
einer am Rahmenteil 20 befestigten Halterung 21 fixiert. An den freien Enden der
V-förmigen Hebelteile 17 ist jeweils ein zweites Hebelteil 22 schwenkbar angeordnet,
wobei das andere Ende des Hebelsteils 22 wiederum schwenkbar mit der Halterung 11 verbunden ist.
Um nun die beiden Bremsklötze 12 an das Rad zu drücken wird der Drehknauf 6
verdreht, so daß die Gewindestange 7 in die Durchgangsbohrung 9 an der Verbindungsplatte
8 eingeschraubt wird, was dazu führt, daß die Verbindungsplatte 8 nach oben gezogen wird. Durch die Gestängekopplung werden dann die beiden
ersten Hebelteile 17 ebenfalls nach oben gezogen und um die Schwenkachse 19
verschwenkt. Die sich beim Verschwenken seitlich bewegenden anderen Enden der Hebelteile 17, an denen die zweiten Hebelteile 22 befestigt sind, ziehen diese
dann ebenfalls entsprechend an, was zu einem Verschwenken der um die Schwenkachsen 23 beweglich gelagerten Halter 11 samt Bremsklötze 12 führt.
Die Halter 11 sind im Bereich der Schwenkachsen 23 mittels Spiralfedern derart
federgelagert, sodass die Bremsklötze 12 stets nach außen, also vom Rad weggedrückt
werden. Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung des Hebelabschnitts 18 wird quasi ein Scherenhebelgestänge gebildet. D.h., der in Fig. 2
rechtsgezeigte Gewindeabschnitt 10 ist mit dem ebenfalls rechtsgezeigten ersten
Hebelteil 17 verbunden, welches wiederum mit dem sich nach links erstreckenden zweiten Hebelteil 22 verbunden ist. Wird also der rechte Stangenabschnitt 10
nach oben gezogen, führt dies dazu, daß der links gezeigte Bremsklotz bewegt wird.
Wie Fig. 2 ferner zeigt, sind die Bremsklötze 12 mittels Halterungsstangen 24 verschiebbar
am jeweiligen Halter 11 angebracht. Hierdurch kann eine grobe Einstellung
des Abstandes der Bremsklötze 12 bezüglich des Rades 3 erreicht werden. Eine exakte Einstellung des Abstands der Bremsklötze wird über die beiden Einstellmittel
25, bestehend aus dem jeweiligen Stangenabschnitt 13 jedes der Gestänge
10, gebildet. Zum Einstellen des Abstands wird bei dem gezeigten Beispiel
das erste Teil 14 entweder weiter in die Hülse 16 eingeschraubt, was dazu führt,
daß der linke Bremsklotz 12 näher an das Rad angelegt wird, oder das erste Teil 14 wird etwas aus der Hülse herausgeschraubt, so daß der Bremsklotz 12 in FoI-ge
der Federlagerung seines Halters 11 vom Rad weggedrängt wird. Es ist somit
sehr einfach möglich, eine exakte Justierung der Bremsklötze 12 vorzunehmen,
so daß diese stets gleichmäßig an das Rad angelegt werden und ein gleichmäßiger Druck auf das Rad aufgebracht werden kann. Die jeweils gewählte Einstellung
des Einstellmittels kann dann mit entsprechenden Kontermuttern 31 fixiert werden.
Alternativ zu der gezeigten Ausgestaltung, bei welcher das erste und das zweite Teil 14, 15 jeweils gleichlaufende Gewinde besitzen, und die Justierung
durch entsprechendes Verschrauben des jeweils ersten Teils 14 erfolgt, können diese auch gegenläufige Gewinde besitzen, v/obei auch die Innengewinde der
Hülse 16 entsprechend ausgebildet sind. Zum Verlängern oder Verkürzen des
Stangenabschnitts ist dann die Hülse selbst entsprechend zu verdrehen.
Wie in Fig. 1 gezeigt umfaßt die Bremseinrichtung 5 weiterhin ein Mittel 26 zum
sofortigen Anlegen der Bremsklötze 12 an das Rad im Falle einer Notsituation. Diese Mittel 26 umfassen einen Hebel 27, der um eine Schwenkachse, gebildet
von einem Schwenkbolzen 28, schwenkbar unterhalb des Drehknaufs 6 aufgenommen ist. Der Hebel 27 besitzt eine Ausnehmung 29, durch die sich die Gewindestange
7 erstreckt. Im Bereich der Ausnehmung 29 ist der Hebel kegel- oder
kugelabschnittsförmig eingetieft ausgebildet und nimmt dort ein ebenfalls im wesentlichen
kugelförmiges Zwischenstück 30 auf, das an seiner zum Drehknauf 6 weisenden Seite eben ausgebildet ist und diesen gegenlagert. Das Zwischenstück
30 ist in der kegel- oder kugelabschnittsförmigen Eintiefung quasi schwimmend
gelagert. Im Falle einer Notsituation muß der Trainierende lediglich den Hebel 27
nach oben bewegen, wie durch den Pfeil A in Fig. 1 gezeigt. Dies führt dazu, daß
der über das Zwischenstück 30 auf den Hebel 27 gelagerte Drehknauf ebenfalls angehoben wird, und mit ihm die Gestänge 10. Dies führt dazu, daß die Bremsklötze
12 sofort an das Rad angelegt werden und dieses unmittelbar zum Stillstand kommt. Die mittels des Zwischenstück 30 realisierte schwimmende Lagerung
führt dazu, daß der Drehknauf 6 trotz der Schwenkbewegung des Hebels 27 geradlinig angehoben wird und nicht der Schwenkbewegung des Hebels 27 folgt,
da diese von dem schwimmend gelagerten Zwischenstück 30 ausgeglichen wird, wobei im Bereich der Eintiefung eine reibungsmindernde Auflage vorgesehen sein
kann. Festzuhalten ist abschließend, daß der Hebel 27 unter Verwendung geeigneter
Mittel auch derart gelagert sein kann, daß er lediglich ein kurzes Stück zu bewegen ist und anschließend beispielsweise unter Wirkung eines Federelements
oder dergleichen gänzlich in die Endstellung, in welcher dann die Bremsklötze fest
am Rad anliegen, schnappt.
Claims (15)
1. Bodenstationäres, fahrradähnliches Sportgerät, umfassend ein über einen
Pedalantrieb antreibbares Rad, dem eine Bremseinrichtung zugeordnet ist, über die der Benutzer wahlweise einen beim Treten der Pedale zu überwindenden
Bremswiderstand des Rads einstellen kann, wobei die Bremseinrichtung zwei an jeweils einem Halter gehaltere Bremsklötze umfaßt, wobei jeder Halter über ein
Gestänge mit einem manuell zu betätigenden Drehknauf bewegungsgekoppelt ist, so daß die Bremsklötze durch Betätigung des Drehknaufs seitlich an das Rad anlegbar
sind, wobei jedes Gestänge Einstellmittel zum separaten Einstellen des Abstands jedes Bremsklotzes bezüglich des Rads umfaßt, und wobei ein vom Benutzer
im Bedarfsfall betätigbares Mittel vorgesehen ist, bei dessen Betätigung die Bremsklötze sofort an das Rad gedrückt werden.
2. Sportgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Einstellmittel
einen durch Verschrauben in seiner Länge variierbaren Stangenabschnitt
umfaßt.
3. Sportgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Stangenabschnitt
zwei mit zueinander gleichläufigen Gewindeabschnitten versehene Teile und eine mit einem entsprechenden Innengewinde versehene, die Gewindeabschnitte
aufnehmende Hülse umfaßt.
4. Sportgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Stangenabschnitt
zwei mit einander gegenläufigen Gewindeabschnitten versehene Teile und eine mit entsprechenden Innengewinden versehene, die Gewindeabschnitte
aufnehmende Hülse umfaßt.
5. Sportgerät nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß jeder
Stangenabschnitt wenigstens eine Kontermutter aufweist.
6. Sportgerät nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß ein erstes Teil an einer die beiden Gestänge koppelnden Verbindungsplatte gehaltert ist, die mit einer mit dem Drehknauf verbundenen Gewindestange, die in
eine entsprechenden Gewindebohrung in der Verbindungsplatte eingreift, verbunden
ist, und daß ein zweites Teil mit einem weiteren Gestängeteil verbunden ist.
7. Sportgerät nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß das erste und das zweite Teil Schrauben oder Schraubenhaken sind.
8. Sportgerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Gestänge jeweils einen Hebelabschnitt umfassen, welcher aus zwei Hebelteilen besteht, wobei das erste Hebelteil mit dem Stangenabschnitt und
das zweite Hebelteil mit der Halterung des Bremsklotzes verbunden ist, und wobei
die beiden ersten Hebelteile um eine gemeinsame Schwenkachse bewegbar sind.
9. Sportgerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die am Geräterahmen schwenkbar gelagerten Halter derart federgelagert sind, daß die Bremsklötze vom Rad weggedrängt werden.
10. Sportgerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Mittel zum sofortigen Andrücken der Bremsklötze an das Rad einen manuell zu betätigenden Hebel umfassen.
11. Sportgerät nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel
unterhalb des Drehknaufs schwenkbar gelagert ist, derart, daß bei Betätigen des Hebels der Drehknauf angehoben und damit das Gestänge und die Bremsklötze
bewegt werden.
12. Sportgerät nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel
zumindest im Bereich unterhalb des Drehknaufs plattenförmig ausgebildet ist und eine von der Gewindestange durchsetzte Ausnehmung aufweist.
13. Sportgerät nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem
Drehknauf und dem Hebel ein zumindest halbkugelförmiges Zwischenstück vorgesehen
ist, das eine von der Gewindestange durchsetze Durchgangsbohrung
aufweist und in einer kegel- oder kugelabschnittförmigen, die Ausnehmung des
Hebels umgebende Eintiefung gelagert ist.
14. Sportgerät nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel
zumindest im Bereich der Eintiefung mit einer reibungsmindernden Beschichtung oder Auflage versehen ist.
15. Sportgerät nach einem der Ansprüche 10 bis 14, dadurch gekennzeichnet,
daß der Hebel derart gelagert ist, daß er zum Anlegen der Bremsklötze nach oben oder unten zu bewegen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29822038U DE29822038U1 (de) | 1998-12-10 | 1998-12-10 | Bodenstationäres, fahrradähnliches Sportgerät |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29822038U DE29822038U1 (de) | 1998-12-10 | 1998-12-10 | Bodenstationäres, fahrradähnliches Sportgerät |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29822038U1 true DE29822038U1 (de) | 1999-02-25 |
Family
ID=8066459
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29822038U Expired - Lifetime DE29822038U1 (de) | 1998-12-10 | 1998-12-10 | Bodenstationäres, fahrradähnliches Sportgerät |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29822038U1 (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19951441A1 (de) * | 1999-10-25 | 2001-05-10 | Werner Schuss | Mit Bremswirkung beaufschlagtes Verbindungs- oder Anschlußteil für wenigstens eine Welle, Profilstange oder dergleichen |
| EP1361148A1 (de) | 2002-05-07 | 2003-11-12 | Pürschel, Evelyn | Sportfahrrad mit umsteckbarem Lenker |
| DE10319239A1 (de) * | 2003-04-28 | 2004-11-18 | Krug, Bernd, Dr. | Widerstandsmesser für Spinningräder |
| CN116271701A (zh) * | 2023-02-01 | 2023-06-23 | 东台祺电电子科技有限公司 | 一种具有紧急刹车功能的健身车 |
| DE102023119024B3 (de) | 2023-07-19 | 2024-10-31 | Aerobis Fitness Gmbh | Gewichtsschlitten für das Fitness- und Krafttraining |
-
1998
- 1998-12-10 DE DE29822038U patent/DE29822038U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19951441A1 (de) * | 1999-10-25 | 2001-05-10 | Werner Schuss | Mit Bremswirkung beaufschlagtes Verbindungs- oder Anschlußteil für wenigstens eine Welle, Profilstange oder dergleichen |
| EP1361148A1 (de) | 2002-05-07 | 2003-11-12 | Pürschel, Evelyn | Sportfahrrad mit umsteckbarem Lenker |
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| CN116271701B (zh) * | 2023-02-01 | 2023-09-22 | 东台祺电电子科技有限公司 | 一种具有紧急刹车功能的健身车 |
| DE102023119024B3 (de) | 2023-07-19 | 2024-10-31 | Aerobis Fitness Gmbh | Gewichtsschlitten für das Fitness- und Krafttraining |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19990408 |
|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
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