DE29822851U1 - Vorrichtung zum Überführen einer Gruppe von in mehreren Reihen angeordneten Gegenständen in eine einreihige Gegenstandsreihe - Google Patents
Vorrichtung zum Überführen einer Gruppe von in mehreren Reihen angeordneten Gegenständen in eine einreihige GegenstandsreiheInfo
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Description
PATENT- UND RECHTSANW ALTSSOZIETÄT Patentanwalt Dipl.-Ing. H. Schmitt
Patentanwalt Dipl.-Ing. W. Mauche
Patent- und Rechtsanwalt H. Börjes-Pestalozza
Patent- und Rechtsanwalt H. Börjes-Pestalozza
SCHMITT, MAUCHER & BORJES Patentanwalt_Dipl,Ing. W1 Maucher.
Steinle Fördertechnik GmbH Dreikönigstraße 13
Breitenfeldstraße 47 D-79102 Freiburg i. Br.
79341 Kenzingen
Telefon (07 61) 70 67 73 Telefax (07 61) 70 67 76
1. DEZ. 1998 mi/be
Vorrichtung zum Überführen einer Gruppe von in mehreren
Reihen angeordneten Gegenständen in eine einreihige
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Überführung wenigstens
einer Gruppe von in mehreren Reihen nebeneinander stehend angeordneten Gegenständen, insbesondere von auf einer Palette
befindlichen Kunststoff-Flaschen, in eine abzufordernde einreihige
Gegenstandsreihe, mit einem seitlich nebeneinander befindliche Greiferelemente zum reihenweisen Ergreifen der in der Gruppe
befindlichen Gegenstände aufweisenden Greiferkopf, wobei der Greiferkopf mittels einer Positioniereinrichtung zum Ergreifen eines
w oberen Bereichs der Gegenstände an einer Abnahmestelle über der
Gruppe von Gegenständen und zum Übergeben der Gegenstände an eine Fördereinrichtung an einer Übergabestelle positionierbar ist, und
wobei die Gegenstände mittels der Fördereinrichtung einreihig an einer Abgabestelle abgebbar sind.
Bei einer solchen, aus der Praxis bekannten Vorrichtung wird jeweils
über einer Gruppe von auf einer Palette in mehreren Reihen nebeneinander stehenden Kunststoff-Flaschen ein Greiferkopf
positioniert. Dieser weist Greiferelemente auf, mit denen die in der Gruppe befindlichen Gegenstände ergriffen und dann an einer
Abfördereinrichtung übergeben werden. Diese weist an einer
Übergabestelle ein Förderband auf, auf dem die Gegenstände der Gruppe
mittels des Greiferkopfs in etwa der gleichen Anordnung, in der sie auf der Palette zueinander positioniert waren, auf dem Förderband
abgestellt werden. Seitlich beidseits des Förderbandes sind B Seitenführungen angeordnet, die ausgehend von der Übergabestelle
zu einer Abgabestelle in Transportrichtung des Förderbands trichterförmig aufeinander zu laufen, wodurch die an der Übergabestelle
in mehreren Reihen nebeneinander angeordneten Kunststoff-Flaschen entlang ihres Förderweges zusammengeschoben und an der
Abgabestelle als einreihige Kunststoff-Flaschenreihe abgegeben werden. Diese wird dann zum Befüllen der Flasche mittels weiterer
P Förderbänder zu einer Abfülleinrichtung weitertransportiert. Die
vorbekannte Vorrichtung hat den Nachteil, daß die Kunststoff-Flaschen
aufgrund ihres relativ geringen Gewichts insbesondere im Bereich der trichterförmig aufeinander zulaufenden Seitenführungen auf dem
Förderband leicht umfallen und/oder von diesem herunterfallen können.
Dabei kann es sogar vorkommen, daß einzelne umfallende Kunststoff-Flaschen mit anderen auf dem Förderband befindlichen Kunststoff-Flaschen
kollidieren, so daß diese ebenfalls umfallen. Dadurch ergibt 0 sich ein nicht unerheblicher Zusatzaufwand, da einerseits ein
manueller Eingriff des Bedienpersonals der Vorrichtung erforderlich wird und andererseits aber auch die kontinuierliche Förderung der
Kunststoff-Flaschen von der Palette zu der Abfülleinrichtung gestört
W wird.
Es besteht deshalb die Aufgabe, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, die eine störungsfreie Überführung der
Gegenstände der mehrreihigen Gruppe in eine einreihige, abzuführende Gegenstandsreihe ermöglicht.
Die Lösung dieser Aufgabe besteht darin, daß die Vorrichtung als Hängefördereinrichtung ausgebildet ist, daß die Greiferelemente
des Greiferkopfs dazu als quer zur Schwerkraftrichtung angeordnete,
zangenartig verstellbare Halte- und Führungsschienen ausgebildet sind, die in Haltestellung seitlich beidseits an den Gegenständen
angreifen und dort befindlichen Vorsprünge der Gegenstände hintergreifen, daß der Greiferkopf zum reihenweisen Ergreifen der
Gegenstände mit den Halte- und Führungsschienen parallel zu den Gegenstands-Reihen über diesen positionierbar ist, daß. die
Fördereinrichtung eine zu den Halte- und Führungsschienen des Greiferkopfs passende Halte- und Führungsschiene aufweist, daß der
Greiferkopf in der Abgabestellung jeweils mit seinen einzelnen Halte-
und Führungsschienen zu der Halte- und Führungsschiene der Fördereinrichtung fluchtend positionierbar ist, und daß zum
reihenweisen Ausschieben der Gegenstände aus den Halte- und Führungsschienen des Greiferkopfs in diejenige der Fördereinrichtung
&psgr; eine Ausschiebeeinrichtung vorgesehen ist.
Der Greiferkopf weist also Halte- und Führungsschienen auf, die zum reihenweisen Ergreifen eines oberen Teilbereiches der Gegenstände
etwa parallel über den Gegenständen positionierbar und dann in eine Haltestellung bringbar sind, in der die seitlich an den
Gegenständen befindlichen Vorsprünge zum Halten der Gegenstände auf den Halte- und Führungsschienen aufliegen. Das Verbinden der
0 Halte- und Führungsschienen mit den Vorsprüngen der Gegenstände kann beispielsweise in der Weise erfolgen, daß die Halte- und
Führungsschienen von oben auf die in der zu ergreifenden Reihe befindlichen Gegenstände aufgesteckt werden. Dabei können an den
" Halte- und Führungsschienen vorgesehene Haltebereiche, die in 5 Gebrauchsstellung jeweils beidseits der einzelnen in der zu
ergreifenden Reihe befindlichen Gegenstände angeordnet sind und deren Vorsprünge untergreifen, vor oder während des AufSteckens
der Halte- und Führungsschienen gegebenenfalls seitlich voneinander weg aus einer Haltestellung in eine Offenstellung ausgelenkt werden,
0 um das Aufstecken der Halte- und Führungsschienen auf die Gegenstände
zu ermöglichen. In GebrauchsStellung der Halte- und Führungsschienen
sind die Gegenstände in Schwerkraftrichtung an diesen gehalten und
können gegebenenfalls entlang der Halte- und Führungsschienen verschoben werden. Durch Positionieren des Greiferkopfs mit den
5 einzelnen Halte- und Führungsschienen jeweils fluchtend zu der
Halte- und Führungsschiene der Fördereinrichtung können die in der
jeweiligen Halte- und Führungsschiene des Greiferkopfs gehaltenen Gegenstände mittels der Ausschiebeeinrichtung nacheinander
reihenweise an die Abfördereinrichtung übergeben und als einreihiger Gegenstandsstrom abgeführt werden. In vorteilhafter Weise ist die
Vorrichtung als Hängefördereinrichtung ausgebildet, was eine störungsfreie Überführung der an der Abnahmestelle befindlichen,
mehrreihigen Gruppe von stehend angeordneten Gegenständen in eine einreihige, abzufordernde Gegenstandsreihe ermöglicht. Insbesondere
wird durch die hängende Förderung der Gegenstände ein Umfallen der Gegenstände während des Transports vermieden.
Die vorstehend genannte Aufgabe kann auch dadurch gelöst werden, daß die Vorrichtung als Hängefördereinrichtung ausgebildet ist,
daß dazu die Greiferelemente des Greiferkopfs als quer zur Schwerkraftrichtung angeordnete, zangenartig verstellbare Halte-
und Führungsschienen ausgebildet sind, die in Haltestellung seitlich beidseits an den Gegenständen angreifen und dort befindlichen
Vorsprünge der Gegenstände hintergreifen, daß der Greiferkopf zum 0 reihenweisen Ergreifen der Gegenstände mit den Halte- und
Führungsschienen parallel zu den Gegenstands-Reihen über diesen positionierbar ist, daß die Fördereinrichtung ein im Verlauf des
Förderweges angeordnetes Zwischenlager aufweist, das zumindest eine
" der Anzahl der Halte- und Führungsschienen des Greiferkopfs
5 entsprechende Anzahl nebeneinander angeordneter Halte- und Führungsschienen aufweist, daß der Greiferkopf zur gleichzeitigen
reihenweisen Übergabe der daran gehaltenen Gegenstandsreihen an das Zwischenlager mit den Halte- und Führungsschienen des
Greiferkopfs zu denjenigen des Zwischenlagers fluchtend 0 positionierbar ist, daß zum reihenweisen Überschieben der
Gegenstände aus den Halte- und Führungsschienen des Greiferkopfs in diejenigen des Zwischenlagers eine Überschiebeeinrichtung
vorgesehen ist, daß die einzelnen Halte- und Führungsschienen des Zwischenlagers jeweils an einer dazu passenden Halte- und
5 Führungsschiene einer Abfördereinrichtung fluchtend positionier-
bar sind, und daß zum reihenweisen Überschieben der Gegenstände aus den Halte- und Führungsschienen des Zwischenlagers in diejenige
der Abfördereinrichtung eine Ausschiebeeinrichtung vorgesehen ist.
In vorteilhafter Weise ermöglicht diese Vorrichtung eine gleichzeitige
Übergabe sämtlicher an dem Greiferkopf gehaltenen Gegenstandsreihen an die Fördereinrichtung, indem der Greiferkopf
mit seinen Halte- und Führungsschienen zu denjenigen des Zwischenlagers fluchtend an den Halte- und Führungsschienen des Zwischenlagers
positioniert wird. Dadurch ist es möglich, während der Übergabe der in dem Zwischenlager befindlichen, zwischengelagerten
W Reihen von Gegenständen an die Abfördereinrichtung mit dem
Greiferkopf bereits die nächste Gruppe von Gegenständen an der Abnahmestelle zu ergreifen. Die Vorrichtung ermöglicht dadurch eine
stetige, kontinuierliche Förderung der Gegenstände, insbesondere von auf einer Palette befindlichen Kunststoff-Flaschen. Das Ergreifen
der Gegenstände kann in der vorstehend bereits beschriebenen Weise erfolgen, in dem die Halte- und Führungsschienen des Greiferkopfs
parallel über den Reihen der zu ergreifenden Gegenstände angeordnet 0 und von oben auf den oberen Endbereich der Gegenstände, deren
seitliche Vorsprünge untergreifend, aufgesteckt werden.
Eine vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung sieht vor, daß die
™ vorzugsweise im Querschnitt etwa U-förmig ausgebildeten Halte- und
Führungsschienen des Greiferkopfs jeweils zangenartig aufeinander zu und voneinander wegbewegbare, vorzugsweise durch innenseitig
an den U-Schenkeln der Halte- und Führungsschienen befindliche Vorsprünge gebildete Greiferleisten aufweisen. Dabei können die
Greiferleisten gegebenenfalls gegen eine Rückstellkraft, insbeson-0
dere die Rückstellkraft ihres Werkstoffs oder die Kraft einer Feder
oder dergleichen Rückstellelement aus einer Schließstellung, aus der die Greiferleisten in Gebrauchsstellung die jeweils beidseits
seitlich an den Gegenständen befindlichen Vorsprünge derart untergreifen, daß die Gegenstände entlang der Halte- und Führungsschienen
leicht verschiebbar sind, in eine Offenstellung bringbar
sein, in der die Halte- und Führungsschienen die Vorsprünge der Gegenstände in Schwerkraftrichtung freigeben. Die Halte- und
Führungsschienen können dann gegebenenfalls als Schnappelemente ausgebildet sein, die ein einfache Aufstecken auf die Gegenstände
ermöglichen. Besonders vorteilhaft ist jedoch, wenn die Greiferleisten
der einzelnen Halte- und Führungsschienen mittels eines Stellantriebs in ihrem seitlichen Abstand zueinander veränderbar
sind und somit in eine definierte Lage relativ zueinader gebracht werden können.
Vorteilhaft ist, wenn die in Gebrauchsstellung jeweils aneinander
&psgr; abgewandten Seiten der Gegenstände angreifenden Greiferleisten zum
Festklemmen der Gegenstände druckbeaufschlagt oder druckbeaufschlagbar
sind. Die an den Halte- und Führungsschienen des Greiferkopfs können dann während des Transports des Greiferkopfs
von der Abnahme- zu der Übergabestelle auf einfache Weise gegen Verschieben in Erstreckungsrichtung der Führungsschienen und somit
gegen Herunterfallen gesichert werden.
Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung sieht
vor, daß die Halte- und Führungsschienen des Greiferkopfs zum Beabstanden der einzelnen, von dem Greiferkopf gehaltenen Reihen
von Gegenständen in ihrem Seitenabstand zueinander veränderbar
" gelagert sind. Dadurch ist es möglich, den seitlichen Abstand
5 zueinander benachbarter Hai te-und Führungsschienen des Greiferkopf s
an den seitlichen Abstand der Längsmittelebenen der zu ergreifenden Bereiche von zueinander benachbart nebeneinander befindlichen
Gegenstandsreihen anzupassen. Mit der Vorrichtung können dann Gruppen
mit unterschiedlichen Teilungs- beziehungsweise Reihenabständen
0 der Gegenstände, wie beispielsweise auf Paletten befindliche
Flaschen unterschiedlichen Durchmessers gleichermaßen gehandhabt werden. Bei einer Vorrichtung, die ein Zwischenlager für die
Gegenstände aufweist, entspricht der seitliche Abstand zueinander benachbarter Halte- und Führungsschienen des Zwischenlagers
5 zweckmäßigerweise dem größtmöglichen Teilungs- beziehungsweise
7
Reihenabstand der Gegenstände.
Reihenabstand der Gegenstände.
Eine besonders einfach aufgebaute Vorrichtung kann dadurch erreicht
werden, daß die Halte- und Führungsschienen des Zwischenlagers insgesamt quer zu ihrer Er Streckungsrichtung verschiebbar und jeweils
zum Abgeben der daran gehaltenen Reihen von Gegenständen zu der Halte- und Führungsschiene der Abfördereinrichtung fluchtend
positionierbar sind. Dabei ist es sogar möglich, daß die Fördereinrichtung als Umlauf-Fördereinrichtung mit entlang eines Umlauf-Förderweges
quer zur Erstreckungsrichtung der Halte- und Führungsschienen umlaufend gelagerten Halte- und Führungsschienen ausgebildet
&psgr; ist. Dabei können die Halte- und Führungsschienen beispielsweise
an entlang des Umlauf-Förderweges umlaufenden Ketten, Zahnriemen, Förderbändern oder dergleichen Fördermittel angeordnet sein.
Eine bevorzugte, besonders vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung
sieht vor, daß die Halte- und Führungsschiene der Abfördereinrichtung und/oder die Halte- und Führungsschienen des Zwischenlagers in
Übergabe- oder Ausschieberichtung der Gegenstände schräg nach unten geneigt sind und daß der Greiferkopf mit seinen Halte- und
Führungsschienen zu derjenigen der Abfördereinrichtung und/oder denen des Zwischenlagers fluchtend an diesen positionierbar und
dazu insbesondere um eine Neigeachse verschwenkbar ist. Die
" Gegenstände können dadurch besser in Förderrichtung entlang der
5 Halte- und Führungsschienen verschoben werden. Insbesondere wird ein Verkanten und/oder ein Festklemmen der Gegenstände an den Halte-
und Führungsschienen während des Ausschiebens der Gegenstände aus den Halte- und Führungsschienen vermieden.
0 Bei einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist
vorgesehen, daß an der Abnahmestelle eine vorzugsweise einen Zentrierrahmen aufweisende Zentriereinrichtung angeordnet ist, die
einen Aufnahmebereich für eine an der Abnahmestelle befindliche Gruppe von abzunehmenden Gegenständen aufweist, und daß der
5 Aufnahmebereich seitlich von Zentrierelementen umgrenzt ist, von
denen wenigstens eines zum Zentrieren der in dem Aufnahmebereich befindlichen Gegenstände in einer vorgegebenen Lage in den
Aufnahmebereich bewegbar und von diesem zurückziehbar ist. Mittels der Zentriereinrichtung können die Gegenstände einerseits an der
Abnahmestelle in einer vorgegebenen Lage positioniert werden, so daß der Greiferkopf die Gegenstände besser ergreifen kann, und
andererseits können die Gegenstände mittels der Zentriereinrichtung aber auch während sie ergriffen werden festgehalten werden, so daß
sie nicht so leicht umfallen oder sich in ihrer Lage zueinander verändern können.
^ Vorteilhaft ist, wenn die Zentriereinrichtung mittels einer
Höhenverstelleinrichtung in vertikaler Richtung relativ zu den Gegenständen positionierbar ist. An der Zentriereinrichtung kann
dann ein Stapel mit mehreren aufeinander geschichteten Gegenstandslagen,
die jeweils eine Gruppe von Gegenständen aufweisen, insbesondere mittels einer geeigneten Zuführeinrichtung positioniert
werden, wobei die Höhenposition der Zentriereinrichtung jeweils an die Position der am weitesten oben befindlichen, mit dem
Greiferkopf abzunehmende Lage von Gegenständen mittels der Höhenverstelleinrichtung angepaßt werden kann.
Zweckmäßigerweise weist der Greiferkopf wenigstens ein insbesondere
fc als Sauggreifer ausgebildetes Greiferteil zum Ergreifen eines auf
5 der Gruppe von Gegenständen aufliegenden Stülpdeckels oder dergleichen Abdeckung auf. Der Stülpdeckel kann dann zum Ergreifen
der Gegenstände mittels des Greiferkopfs abgenommen werden, was ein vollautomatisches Entpalettieren von auf einer Palette in
mehreren Lagen übereinander angeordneten Gruppen von Gegenständen, insbesondere von Kunststoff-Flaschen ermöglicht.
Vorteilhaft ist, wenn das Greiferteil für den Stülpdeckel mittels einer Verstelleinrichtung aus dem Aufnahmebereich für die zu
ergreifenden Gegenstände entfernbar und insbesondere von der 5 Unterseite des Greiferkopfs zu dessen Oberseite in eine Ruhelage
verschwenkbar ist. Das Greiferteil kann dann beim Ergreifen der Gegenstände mit dem Greiferkopf aus dessen Aufnahmebereich in die
Ruhelage zurückgezogen oder verschwenkt sein, damit das Greiferteil nicht mit den Gegenständen in Berührung gerät.
5
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Nachfolgend ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnung näher erläutert.
Es zeigen:
10
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Fig. 1 eine Aufsicht auf eine Entpalettiereinrichtung für auf W Paletten befindliche Kunststoff-Flaschen, mit einem von
einem Roboterarm gehaltenen Greiferkopf, der an einer Abnahmestelle und an einer Übergabestelle positionierbar
ist, wobei der Greif erkopf ander Abnahmestelle angeordnet
ist und wobei die Übergabeposition des Greiferkopfs strichliniert angedeutet ist,
Fig. 2
bis 5 eine Teilseitenansicht der in Figur 1 gezeigten Vorrichtung aus der in Figur 1 mit II bezeichneten Richtung,
wobei der Greiferkopf zum Verdeutlichen der einzelnen Arbeitsschritte jeweils in unterschiedlichen Positionen
" dargestellt ist, wobei die Gegenstände der unteren Lagen
des Palettenstapels nicht dargestellt sind,
Fig. 6 eine Aufsicht auf einen Zentrierelemente aufweisenden
Zentrierrahmen zum Positionieren der an der Abnahmestelle
befindlichen Kunststoff-Flaschen, wobei die Zentrier-
0 elemente von den Kunststoff-Flaschen zurückgezogen sind,
Fig. 7 eine Darstellung ähnlich Figur 6, wobei jedoch die Zentrierelemente in Zentrierstellung dargestellt sind,
5 Fig. 8 eine Seitenansicht auf den Greiferkopf aus der in Figur 1
10
mit VIII bezeichneten Richtung, wobei die Halte- und Führungsschienen des Greiferkopfs zusammengeschoben sind,
Fig. 9 eine Darstellung ähnlich Figur 8, wobei jedoch die Halte-
und Führungsschienen gegenüber der in Figur 8 gezeigten
Lage seitlich auseinandergezogen sind,
Fig. 10 eine Seitenansicht auf den in Übergabestellung befindlichen
Greiferkopf aus der in Figur 1 mit II bezeichneten Richtung, während des Ausschiebens der Kunststoff-
Flaschen an ein Zwischenlager,
Fig. 11 eine Teilseitenansicht der Vorrichtung aus der in Figur 1 mit XI bezeichneten Richtung, wobei das als Umlauf-Fördereinrichtung
ausgebildete Zwischenlager besonders
gut erkennbar ist,
Fig. 12 eine Seitenansicht des Zwischenlagers während der reihenweise Übergabe der Kunststoff-Flaschen an eine
0 Abfördereinrichtung,
Fig. 13 eine Seitenansicht auf das Zwischenlager und die Abfördereinrichtung aus der in Figur 1 mit XIII bezeichne-"
ten Richtung,
Fig. 14 eine stirnseitige Ansicht einer über einer Kunststoff-Flasche
positionierten Halte- und Führungsschiene des Greiferkopfs,
Fig. 15 eine stirnseitige Ansicht einer Halte- und Führungsschiene
des Greiferkopfs in Klemmsteilung, wobei zwischen den
Schenkelteilen der Führungsschiene Flaschenhälse Kunststoff-Flaschen eingeklemmt sind,
Fig. 16 eine Darstellung ähnlich Figur 15, wobei jedoch die
Schenkelteile aus der in Figur 15 gezeigten Klemmstellung etwas in vertikaler Richtung von der Kunststoff-Flasche
zurückgezogen sind, so daß diese entlang der Führungsschiene verschiebbar ist und
5
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Fig. 17 eine Seitenansicht des Greiferkopfs mit den in Arbeitsstellung
befindlichen Greiferteilen, wobei die Ruhelage der Greiferteile in strichliniert angedeutet ist.
Eine im ganzen mit 1 bezeichnete, als Hängefördereinrichtung ausgebildete Vorrichtung zur Überführung wenigstens einer Gruppe
&psgr; 2 von in mehreren, etwa parallel zueinander angeordneten Reihen
nebeneinanderstehenden Gegenständen 3, insbesondere von Kunststoff-Flaschen in eine abzufordernde einreihige Gegenstandsreihe weist
einen Greiferkopf 4 auf, der zum reihenweisen Ergreifen der in der Gruppe befindlichen Gegenstände 3 unterseitig mehrere etwa parallel
nebeneinander angeordnete Halte- und Führungsschienen 5 aufweist. Zum Ergreifen der Gegenstände 3 ist der Greiferkopf 4 mittels einer
Positioniereinrichtung 6 an einer Abnahmestelle 7 über der Gruppe 0 2 von Gegenständen 3 und zum Übergeben der Gruppe 2 von Gegenständen
3 an der Übergabestelle einer Fördereinrichtung positionierbar.
Wie aus Fig. 2 besonders gut erkennbar ist, ist als Positionierein-
" richtung 6 ein Gelenkarmroboter vorgesehen, an dessen Gelenkarm
8 der Greiferkopf 4 um eine von dem Greiferkopf 4 seitlich beabstandete Vertikalachse und in horizontaler sowie in vertikaler
Richtung verschwenkbar gehalten ist. Außerdem ist der Greiferkopf
4 um eine etwa mittig dazu angeordnete vertikale Drehachse an dem Gelenkarm 8 drehbar gelagert. Mittels der Positioniereinrichtung
0 6 kann der Greiferkopf 4 zwischen der in Fig. 1 links gezeigten Abnahmestellung und der in Fig. 2 oben strichliniert angedeuteten
Übergabestellung hin- und herverschoben werden.
Zum reihenweisen Ergreifen der Gegenstände 3 ist der Greiferkopf 5 4 an der Abnahmestelle 7 über der Gruppe 2 von Gegenständen 3 mit
den Halte- und Führungsschienen 5 parallel zu den Gegenstandsreihen
positionierbar. Wie aus Fig. 14 bis 16 erkennbar ist, weisen die Halte- und Führungsschienen des Greiferkopfs 4 zangenartig in
seitlicher Richtung aufeinanderzu und voneinanderweg bewegbare Greiferleisten 9 auf, die in Haltestellung seitlich beidseits an
einem oberen Endbereich der Gegenstände 3 angreifen und dort befindliche Vorsprünge 10 der Gegenstände 3 untergreifen. Bei den
in Fig. 14 bis 16 gezeigten Ausführungsbeispielen sind die Gegenstände Kunststoff-Flaschen, die am Flaschenhals unterhalb
eines Schraubgewindeabschnitts für eine Verschlußkappe einen außenseitig am Flaschenhals umlaufenden Tragring als seitlichen
&psgr; Vorsprung 10 aufweisen.
In Fig. 14 ist erkennbar, daß die quer zur Schwerkraft richtung etwa
in einer Horizontalebene angeordneten Halte- und Führungsschienen des Greiferkopfs 4 zum Ergreifen der Gegenstände 3 von oben auf
den oberen Endbereich der Gegenstände 3 aufgesteckt werden. Dabei sind die Greiferleisten 9 soweit voneinander beabstandet, daß die
lichte Weite zwischen den Greiferleisten 9 der einzelnen Halte-0 und Führungsschienen 5 größer oder gleich dem Durchmesser der
Querschnittsabmessung des von den Halte- und Führungsschienen 5 aufzunehmenden oberen Endbereich der Gegenstände 3 ist. An ihrer
Unterseite weisen die Greiferleisten 9 jeweils eine Einführschräge
w auf, die das Aufstecken der Halte- und Führungsschienen 5 auf den
oberen Enbereich der Gegenstände 3 erleichtert. Nach dem Auf stecken der Halte- und Führungsschienen 5 auf den oberen Endbereich der
Gegenstände 3 werden die Greiferleisten 9 aufeinanderzubewegt und
beidseits seitlich an die Gegenstände 3 angedrückt, so daß die Gegenstände 3 zwischen den Greiferleisten 9 eingespannt und somit
0 an den Halte- und Führungsschienen 5 fixiert sind. Wie aus Fig. 15 erkennbar ist, untergreifen dabei die Greiferleisten 9 die Vorsprünge
10 der Gegenstände 3.
Nach dem Festklemmen der Gegenstände 3 an den Halte- und Führungs-5
schienen 5 werden die Gegenstände der Gruppe 2 durch Umpositionieren
des Greiferkopfs 4 von der Abnahmestelle 7 zu der Übergabestelle transportiert. An der Übergabestelle werden die Halte- und
Führungsschienen 5 des Greiferkopfs zu Halte- und Führungsschienen
11 eines Zwischenlagers 12 fluchtend positioniert. Dabei schließen
die einzelnen Halte- und Führungsschienen 11 des Zwischenlagers
12 jeweils an eine Halte- und Führungsschiene 5 des Greiferkopfs an und bilden eine Fortsetzung dieser Halte- und Führungsschiene
5. Anschließend werden die Greiferleisten 9 der Halte- und Führungsschienen 5 jeweils etwas in seitliche Richtung voneinander
beabstandet, so daß die Vorsprünge 10 der Gegenstände 3 weiterhin auf den Greiferleisten 9 aufliegen, die Gegenstände 3 aber nicht
&psgr; mehr zwischen den Greiferleisten 9 festgeklemmt, sondern entlang
diesen leicht verschiebbar sind.
Mittels einer Überschiebeeinrichtung werden die an dem Greiferkopf
4 gehaltenen Gegenstände 3 dann reihenweise aus den Halte- und Führungsschienen 5 des Greiferkopfs 3 in die Halte- und Führungsschienen
11 des Zwischenlagers 12 verschoben. Die Überschiebeeinrichtung weist einen quer zu den Halte- und Führungsschienen 5,
0 11 angeordneten, mittels eines Antriebsmotors 13 positionierbaren Schieber 14 auf, der in Gebrauchsstellung die an dem Greiferkopf
4 gehaltenen Gegenstände seitlich hintergreift (Fig. 10 und 11). Der Schieber 14 erstreckt sich über sämtliche Halte- und Führungs-
™ schienen 5 des in Übergabestellung befindlichen Greiferkopfs 3 und
5 ist zum Ausschieben der daran gehaltenen Gegenstände 3 an einer Halterung in Erstreckungsrichtung der Halte- und Führungsschienen
5 des Greiferkopfs 3 verschiebbar gelagert. Somit können sämtliche
Reihen der an dem Greiferkopf 4 gehaltenen Gegenstände 3 gleichzeitig von dem Greiferkopf 4 an das Zwischenlager 12 übergeben werden.
Aus Fig. 12 und 13 ist erkennbar, daß die Halte- und Führungsschienen
11 des Zwischenlagers 12 nach der Übergabe der Gegenstände 3 a.n
das Zwischenlager 12 jeweils nacheinander an eine Abgabestelle positioniert werden, derart, daß die jeweilige Halte- und
Führungsleiste 11 des Zwischenlagers 12 zu einer Halte- und
Führungsschiene einer an der Abgabestelle befindlichen Abfördereinrichtung
15 fluchtet. Dann werden die jeweils an der betreffenden Halte- und Führungsschiene 11 des Zwischenlagers 12 gehaltenen
Gegenstände 3 mittels einer Ausschiebeeinrichtung 16 in die Halte-
und Führungsschiene der Abfördereinrichtung 15 reihenweise
ausgeschoben, um eine einreihige Gegenstandsreihe zu bilden. Diese wird dann entlang der Halte- und Führungsschiene der Abfördereinrichtung
15 abgefördert, beispielsweise indem die Gegenstände 3 mittels eines Luftstroms oder in anderer Weise entlang der Halte-
und Führungsschiene der Abfördereinrichtung 15 fortbewegt werden.
W Während des Transport des Greiferkopfs 4 von der Abnahmesteile zu
der Übergabestelle behalten die an dem Greiferkopf 4 gehaltenen Gegenstände 3 ihre reihenweise Anordnung bei. Wie aus Fig. 6
erkennbar ist, sind die Gegenstände 3 der Gruppe 2 in mehreren parallel zueinander verlaufenden Reihen angeordnet, wobei die
Gegenstände 3 von zueinander benachbart nebeneinander befindlichen Reihen in Erstreckungsrichtung der Reihen auf Lücke versetzt
zueinander angeordnet sind. Dabei greifen die Gegenstände 3 der 0 einen Reihe in jeweils im Anschlußbereich von zueinander benachbarten
Gegenständen 3 der anderen Reihe gebildete seitliche Einbuchtungen ein.
' Die Halte- und Führungsschienen 5 des Greiferkopfs 3 sind quer zur
5 ihrer Erstreckungsrichtung relativ zueinander verschiebbar an den Greiferkopf gelagert und werden nach dem Ergreifen der Gegenstände
3 an der Abnahmestelle aus einer der Anordnung der Reihe von Gegenständen 3 an der Abnahmestelle entsprechenden Aufnahmestellung
(Fig. 8) seitlich voneinander beabstandet und in einer Abgabestellung gebracht (Fig. 9) . Dabei entspricht der seitliche Abstand zueinander
benachbart nebeneinander angeordneter Halte- und Führungsschienen 5 des Greiferkopfs 4 in der Abgabestellung demjenigen der Halte-
und Führungsschienen 11 des Zwischenlagers 12. Durch das Beabstanden
der Halte- und Führungsschienen 5 des Greiferkopfs ermöglicht die Vorrichtung 1 das Fördern von Gegenständen 3 mit unterschiedlichen
Querabmessungen, beispielsweise von Kunststoff-Flaschen mit
unterschiedlichen Durchmessern. Der seitliche Abstand bzw. das Rastermaß der Halte- und Führungsschienen 11 des Zwischenlagers
12 ist dazu so an die Querschnittsabmessungen der größten zu fördernden Gegenstände 3 angepaßt, daß die in Erstreckungsrichtung
der Halte- und Führungsschienen 11 orientierten Projektionen von benachbart nebeneinander angeordneten Reihen von Gegenständen 3
des Zwischenlagers 12 jeweils seitlich voneinander beabstandet sind (Fig. 9) oder ohne sich zu überdecken aneinander anschließen. Die
Reihen von Gegenständen 3 können dadurch einzeln zur Bildung einer einreihigen Gegenstandsreihe aus dem Zwischenlager 12 ausgeschoben
W werden. Die Vorrichtung 1 ist dadurch universell verwendbar und
kann auf einfache Weise an Gruppen 2 von Gegenständen 3 mit unterschiedlichen Abmessungen angepaßt werden.
Aus Fig. 12 ist erkennbar, daß das Zwischenlager 12 als Umlauf-Förderienrichtung
mit einer Vielzahl von etwa parallel nebeneinander angeordneten Halte- und Führungsschienen 11 ausgebildet ist, die
von in sich geschlossenen Ketten 17 getragen sind, die quer zur 0 Erstreckungsrichtung der Führungsschienen 11 über Führungselemente
umlaufen. Die Gegenstände 3 werden jeweils mittels der unterseitig an der Umlauf-Fördereinrichtung angeordneten Halte- und Führungsschienen
11 von der Übergabestelle zu der Abgabestelle 15 gefördert, * wobei gleichzeitig an der Oberseite der Umlauf-Fördereinrichtung
5 die Halte- und Führungsschienen 11 von der Abgabestelle an die Übergabestelle zurücktransportiert werden. Die Anzahl der jeweils
an der Unterseite der Umlauf-Fördereinrichtung befindlichen Halte-
und Führungsschienen 11 ist größer als die Anzahl der Halte- und Führungsschienen 5 des Greiferkopfs 4, was an der Abgabestelle eine
0 stetige Abgabe von Gegenständen 3 ermöglicht.
Die Halte- und Führungsschienen 11 des Zwischenlagers 12 sind in der in Fig. 10 durch den Pfeil PfI gekennzeichneten Überschieberichtung
der Gegenstände 3 schräg nach unten geneigt, um ein 5 leichteres Verschieben der Gegenstände 3 an den Halte- und
Führungsschienen 5, 11 zu ermöglichen. Aus Fig. 4 und 13 ist erkennbar, daß der Greiferkopf 4 mittels der Positioniereinrichtung
um eine gedachte Neigungsachse aus einer Lage, in der die Halte-
und Führungsschienen 5 des Greiferkopfs 4 etwa in einer Horizontalebene angeordnet sind, zur Übergabe der Gegenstände 3 an das
Zwischenlager 12 in eine Lage verschwenkbar ist, in der die Halte-
und Führungsschienen 5 des Greiferkopfs 4 mit denen des Zwischenlagers 12 fluchten. Aus Fig. 13 ist ferner erkennbar, daß der der
Abgabestelle zugewandete Endbereich der Halte- und Führungsschiene der Abfördereinrichtung 16 zur Übernahme der Gegenstände 3 aus dem
Zwischenlager 12 in Transportrichtung der Gegenstände 3 ebenfalls &psgr; schräg nach unten geneigt und in seiner Neigung an den Neigungswinkel
&agr; der Halte- und Führungsschienen 11 des Zwischenlagers 12 angepaßt ist.
An der Abnahmestelle ist eine Zentriereinrichtung 18 angeordnet, die zum Zentrieren unterschiedlicher, übereinander geschichteter
Lagen von auf einer Palette 19 angeordneten Gegenständen 3 mittels einer Höhenverstelleinrichtung 23 in vertikaler Richtung positionierbar
ist (Fig. 1 und 2). Aus Fig. 6 und 7 ist erkennbar, daß die Zentriereinrichtung 18 einen etwa rechteckigen Zentrierrahmen
aufweist, der einen Aufnahmebereich für eine an der Abnahmestelle befindliche Gruppe 2 von abzunehmenden Gegenständen seitliche
" umgrenzt. Innenseitig weist der Zentrierrahmen mehrere, jeweils
5 seitlich an den Aufnahmebereich für die Gegenstände 3 angrenzende, leistenförmige Zentrierelemente 20 auf, die zum Zentrieren der in
dem Aufnahmebereich befindlichen Gegenstände 3 in den Aufnahmebereich
bewegbar und von diesem zurückziehbar sind. In der in Fig. 8 gezeigten Zentrierstellung greifen die Zentrierelemente 2 0 an der
0 Außenkontur der Gruppe 2 von Gegenständen 3 an, und klemmen diese
zwischen sich ein. Dadurch sind die einzelnen Gegenstände 3 der Gruppe 2 in einer vorgegebenen Lage positioniert und sind beim
Ergreifen der Gegenstände 3 mit dem Greiferkopf 4 gegen umfallen gesichert.
35
35
Zwischen den einzelnen Lagen der auf der Palette 19 befindlichen Gegenstände 3 sind jeweils Stülpdeckel 21 angeordnet, auf denen
die Gegenstände 3 aufgestellt sind. Zusätzlich ist die oberste Lage des Stapels durch einen Stülpdeckel 21 abgedeckt. Zum Abnehmen der
Stülpdeckel 21 von den Gegenständen 3 weist der Greiferkopf 4 als Sauggreifer ausgebildete Greiferteile 22 auf, mit denen die
Stülpdeckel ergriffen und durch entsprechendes Positionieren des Greiferkopfs 4 zu einer Ablagestelle transportiert und dort abgelegt
werden können.
Die Greiferteile 22 sind jeweils mit einer Verstelleinrichtung aus
&psgr; einer Arbeitslage, in der sie unterseitig an dem Greiferkopf 4
angeordnet sind, in eine Ruhelage verschwenkbar, in der die Greiferteile 22 an der Oberseite des Greiferkopfs und somit außerhalb
dessen Aufnahmebereich für die zu ergreifenden Gegenstände 3 angeordnet sind (Fig. 17).
Zusammenfassend ergibt sich also eine als Hängefördereinrichtung
ausgebildete Vorrichtung 1 zur Überführung wenigstens einer Gruppe 2 von in mehreren Reihen nebeneinander stehend angeordneten
Gegenständen 3, in eine abzufordernde einreihige Gegenstandsreihe
die einen Greiferkopf 4 aufweist, der mehrere nebeneinander angeordnete, zangenartig verstellbare Halte- und Führungsschienen
™ 5 hat, die zum reihenweisen Ergreifen der Gegenstände 3 über der
5 Gruppe 2 von Gegenständen 3 positionierbar und in eine Haltestellung bringbar sind, in der die Führungsschienen 5 jeweils seitlich
beidseits an den Gegenständen 3 befindliche Vorsprünge der Gegenstände 3 hintergreifen. Zum Übergeben der Gegenstände 3 an
ein im Verlauf des Förderweges angeordnetes Zwischenlager 12 ist 0 der Greiferkopf 4 mit seinen Führungsschienen 5 zu Halte- und
Führungsschienen 11 des Zwischenlagers 12 fluchtend positionierbar und zur reihenweisen Übergabe der Gegenstände 3 an das Zwischenlager
12 ist eine Überschiebeeinrichtung 14 vorgesehen. Die einzelnen Führungsschienen 11 des Zwischenlagers 12 sind an einer Abgabestelle
5 positionierbar, an der die Gegenstände 3 zur Bildung einer
einreihigen Gegenstandsreihe mittels einer Ausschiebeeinrichtung 16 aus der Führungsschiene 11 ausschiebbar sind.
/Patentansprüche
Claims (13)
1. Vorrichtung zur Überführung wenigstens einer Gruppe (2) von in mehreren Reihen nebeneinander stehend angeordneten
Gegenständen (3), insbesondere von auf einer Palette (19) befindlichen Kunststoff-Flaschen, in eine abzufordernde
einreihige Gegenstandsreihe, mit einem seitlich nebeneinander befindliche Greiferelemente zum reihenweisen Ergreifen der
in der Gruppe (2) befindlichen Gegenstände (3) aufweisenden
&psgr; Greiferkopf (4), wobei der Greiferkopf (4) mittels einer
Positioniereinrichtung zum Ergreifen eines oberen Bereichs der Gegenstände (3) an einer Abnahmestelle über der Gruppe
(2) von Gegenständen (3) und zum Übergeben der Gegenstände
(3) an eine Fördereinrichtung an einer Übergabestelle positionierbar ist, und wobei die Gegenstände (3) mittels der
Fördereinrichtung einreihig an einer Abgabestelle abgebbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung als
Hängefördereinrichtung ausgebildet ist, daß die Greiferelemente des Greiferkopfs (4) dazu als quer zur Schwerkraftrichtung
angeordnete, zangenartig verstellbare Halte- und Führungsschienen ausgebildet sind, die in Haltestellung
^ seitlich beidseits an den Gegenständen (3) angreifen und dort
befindlichen Vorsprünge der Gegenstände (3) hintergreifen,
daß der Greiferkopf (4) zum reihenweisen Ergreifen der Gegenstände (3) mit den Halte- und Führungsschienen parallel
zu den Gegenstands-Reihen über diesen positionierbar ist, daß die Fördereinrichtung eine zu den Halte- und Führungsschienen
0 des Greiferkopfs (4) passende Halte- und Führungsschiene aufweist, daß der Greiferkopf (4) in der Abgabestellung jeweils
mit seinen einzelnen Halte- und Führungsschienen zu der Halte- und Führungsschiene der Fördereinrichtung fluchtend positionierbar
ist, und daß zum reihenweisen Ausschieben der 5 Gegenstände (3) aus den Halte- und Führungsschienen des
Greiferkopfs (4) in diejenige der Fördereinrichtung eine Ausschiebeeinrichtung vorgesehen ist.
2. Vorrichtung nach dem Oberbegriff von Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Vorrichtung als Hängefördereinrichtung ausgebildet ist, daß dazu die Greiferelemente des Greiferkopfs
(4) als quer zur Schwerkraftrichtung angeordnete, zangenartig
verstellbare Halte- und Führungsschienen ausgebildet sind, die in Haltestellung seitlich beidseits an den Gegenständen
(3 ) angreifen und dort befindlichen Vorsprünge der Gegenstände
(3) hintergreifen, daß der Greiferkopf (4) zum reihenweisen W Ergreifen der Gegenstände (3) mit den Halte- und Führungsschienen
(5) parallel zu den Gegenstands-Reihen über diesen positionierbar ist, daß die Fördereinrichtung ein im Verlauf
des Förderweges angeordnetes Zwischenlager (12) aufweist, das zumindest eine der Anzahl der Halte- und Führungsschienen (5)
des Greiferkopfs (4) entsprechende Anzahl nebeneinander angeordneter Halte- und Führungsschienen (11) aufweist, daß
der Greiferkopf (4) zur gleichzeitigen reihenweisen Übergabe der daran gehaltenen Gegenstandsreihen an das Zwischenlager
(12) mit den Halte- und Führungsschienen (5) des Greiferkopfs
(4) zu denjenigen des Zwischenlagers (12) fluchtend positionierbar
ist, daß zum reihenweisen Überschieben der Gegenstände
' (3) aus den Halte- und Führungsschienen (5) des Greiferkopfs
(4) in diejenigen (11) des Zwischenlagers (12) eine Überschiebeeinrichtung
vorgesehen ist, daß die einzelnen Halte- und Führungsschienen (11) des Zwischenlagers (12) jeweils an einer
dazu passenden Halte- und Führungsschiene einer Abfördereinrichtung (15) fluchtend positionierbar sind, und daß zum
0 reihenweisen Überschieben der Gegenstände (3) aus den Halte- und Führungsschienen (11) des Zwischenlagers (12) in diejenige
der Abfördereinrichtung (15) eine Ausschiebeeinrichtung (16) vorgesehen ist.
5
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die vorzugsweise im Querschnitt etwa U-förmig ausgebildeten Halte- und Führungsschienen (5) des Greiferkopfs (4) jeweils
zangenartig aufeinander zu und voneinander wegbewegbare, vorzugsweise durch innenseitig an den U-Schenkeln der Halte-
und Führungsschienen befindliche Vorsprünge gebildete Greiferleisten (9) aufweisen.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die in Gebrauchsstellung jeweils an
einander abgewandten Seiten der Gegenstände (3) angreifenden Greiferleisten (9) zum Festklemmen der Gegenstände (3)
P druckbeaufschlagt oder druckbeaufschlagbar sind.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Halte- und Führungsschienen (5) des
Greiferkopfs (4) zum Beabstanden der einzelnen, von dem Greiferkopf (4) gehaltenen Reihen von Gegenständen (3) in ihrem
Seitenabstand zueinander veränderbar gelagert sind.
0
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Halte- und Führungsschienen (11) des
Zwischenlagers (12) insgesamt quer zu ihrer Erstreckungsrichtung verschiebbar und jeweils zum Abgeben der daran
" gehaltenen Reihen von Gegenständen (3) zu der Halte- und
5 Führungsschiene der Abfördereinrichtung fluchtend positionierbar
sind.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Fördereinrichtung als Umlauf-Förderein-0
richtung mit entlang eines Umlauf-Förderweges quer zur Erstreckungsrichtung der Halte- und Führungsschienen (11)
umlaufenden gelagerten Halte- und Führungsschienen (11) ausgebildet ist.
5
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die Halte- und Führungsschiene der Abf fördereinrichtung (15) und/oder die Halte- und Führungsschienen
(11) des Zwischenlagers (12) in Übergabe- oder Ausschieberichtung (PfI) der Gegenstände (3) schräg nach unten
geneigt sind und daß der Greiferkopf (4) mit seinen Halte- und Führungsschienen (5) zu derjenigen der Abfördereinrichtung
und/oder denen des Zwischenlagers (12) fluchtend an diesen positionierbar und dazu insbesondere um eine Neigeachse
verschwenkbar ist.
10
10
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch &psgr; gekennzeichnet, daß an der Abnahmestelle (7) eine vorzugsweise
einen Zentrierrahmen aufweisende Zentriereinrichtung (18) angeordnet ist, die einen Aufnahmebereich für eine an der
Abnahmestelle befindliche Gruppe (2) von abzunehmenden Gegenständen (3) aufweist, und daß der Aufnahmebereich seitlich
von Zentrierelementen (20) umgrenzt ist, von denen wenigstens eines zum Zentrieren der in dem Aufnahmebereich befindlichen
Gegenstände (3) in einer vorgegebenen Lage in den Aufnahmebereich bewegbar und von diesem zurückziehbar ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Zentriereinrichtung (18) mittels einer
w Höhenversteileinrichtung (23) in vertikaler Richtung relativ
5 zu den Gegenständen (3) positionierbar ist.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Greiferkopf (4) wenigstens ein
insbesondere als Sauggreifer ausgebildetes Greiferteil (22) 0 zum Ergreifen eines auf der Gruppe (2) von Gegenständen (3)
aufliegenden Stülpdeckels (21) oder dergleichen Abdeckung aufweist.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch 5 gekennzeichnet, daß das Greiferteil (22) für den Stülpdeckel
t t
t ·
t ·
(21) mittels einer Verstelleinrichtung aus dem Aufnahmebereich für die zu ergreifenden Gegenstände (3) entfernbar und
insbesondere von der Unterseite des Greiferkopfs (4) zu dessen Oberseite in eine Ruhelage verschwenkbar ist.
13.
Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Greiferkopf (4) an einem Roboterarm
eines insbesondere als Knickarm- oder Portalroboter ausgebildeten Roboters angeordnet ist.
(Patentanwalt)
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29822851U DE29822851U1 (de) | 1998-12-22 | 1998-12-22 | Vorrichtung zum Überführen einer Gruppe von in mehreren Reihen angeordneten Gegenständen in eine einreihige Gegenstandsreihe |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29822851U DE29822851U1 (de) | 1998-12-22 | 1998-12-22 | Vorrichtung zum Überführen einer Gruppe von in mehreren Reihen angeordneten Gegenständen in eine einreihige Gegenstandsreihe |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29822851U1 true DE29822851U1 (de) | 1999-02-11 |
Family
ID=8067033
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29822851U Expired - Lifetime DE29822851U1 (de) | 1998-12-22 | 1998-12-22 | Vorrichtung zum Überführen einer Gruppe von in mehreren Reihen angeordneten Gegenständen in eine einreihige Gegenstandsreihe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29822851U1 (de) |
-
1998
- 1998-12-22 DE DE29822851U patent/DE29822851U1/de not_active Expired - Lifetime
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Effective date: 20020702 |