DE19859595A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Überführen einer Gruppe von in mehreren Reihen angeordneten Gegenständen in eine einreihige Gegenstandsreihe - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Überführen einer Gruppe von in mehreren Reihen angeordneten Gegenständen in eine einreihige GegenstandsreiheInfo
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Abstract
Eine als Hängefördereinrichtung ausgebildete Vorrichtung (1) zur Überführung wenigstens einer Gruppe von in mehreren Reihen nebeneinander stehend angeordneten Gegenständen in eine abzufördernde einreihige Gegenstandsreihe weist einen Greiferkopf (4) auf, der mehrere nebeneinander angeordnete, zangenartig verstellbare Halte- und Führungsschienen (5) hat, die zum reihenweisen Ergreifen der Gegenstände über der Gruppe von Gegenständen positionierbar und in eine Haltestellung bringbar sind, in der die Führungsschienen (5) jeweils seitlich beidseits an den Gegenständen befindliche Vorsprünge der Gegenstände hintergreifen. Zum Übergeben der Gegenstände an ein im Verlauf des Förderweges angeordnetes Zwischenlager (12) ist der Greiferkopf (4) mit seinem Führungsschienen (5) zu Halte- und Führungsschienen (11) des Zwischenlagers (12) fluchtend positionierbar und zur reihenweisen Übergabe der Gegenstände an das Zwischenlager (12) ist eine Überschiebeeinrichtung (14) vorgesehen. Die einzelnen Führungsschienen (11) des Zwischenlagers (12) sind an einer Abgabestelle positionierbar, an der die Gegenstände zur Bildung einer einreihigen Gegenstandsreihe mittels einer Ausschiebeeinrichtung (16) aus der Führungsschiene (11) ausschiebbar sind (Fig. 1).
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Überführen wenigstens einer
Gruppe von in mehreren Reihen nebeneinander stehend angeordneten
Gegenständen, insbesondere von auf einer Palette befindlichen
Kunststoff-Flaschen, in eine abzufördernde einreihige Gegenstands
reihe, wobei die Gegenstände der Gruppe mittels jeweils von oben
an den Gegenständen angreifenden Greifern von einer Abnahmestelle
abgenommen und dann zu einer Abgabestelle transportiert werden
Ferner bezieht sich die Erfindung auf eine Vorrichtung zur
Überführung wenigstens einer Gruppe von in mehreren Reihen
nebeneinander stehend angeordneten Gegenständen, insbesondere von
auf einer Palette befindlichen Kunststoff-Flaschen, in eine
abzufördernde einreihige Gegenstandsreihe, mit einem seitlich
nebeneinander befindliche Greiferelemente zum reihenweisen Ergreifen
der in der Gruppe befindlichen Gegenstände aufweisenden Greiferkopf,
wobei der Greiferkopf mittels einer Positioniereinrichtung zum
Ergreifen eines oberen Bereichs der Gegenstände an einer Abnahme
stelle über der Gruppe von Gegenständen und zum Übergeben der
Gegenstände an eine Fördereinrichtung an einer Übergabestelle
positionierbar ist, und wobei die Gegenstände mittels der
Fördereinrichtung einreihig an einer Abgabestelle abgebbar sind.
Ein Verfahren und eine Vorrichtung der eingangs genannten Art sind
aus der Praxis bekannt. Dabei wird jeweils über einer Gruppe von
auf einer Palette in mehreren Reihen nebeneinander stehenden
Kunststoff-Flaschen ein Greiferkopf positioniert. Dieser weist
Greiferelemente auf, mit denen die in der Gruppe befindlichen
Gegenstände ergriffen und dann an einer Abfördereinrichtung übergeben
werden. Diese weist an einer Übergabestelle ein Förderband auf,
auf dem die Gegenstände der Gruppe mittels des Greiferkopfs in etwa
der gleichen Anordnung, in der sie auf der Palette zueinander
positioniert waren, auf dem Förderband abgestellt werden. Seitlich
beidseits des Förderbandes sind Seitenführungen angeordnet, die
ausgehend von der Übergabestelle zu einer Abgabestelle in
Transportrichtung des Förderbands trichterförmig aufeinander zu
laufen, wodurch die an der Übergabestelle in mehreren Reihen
nebeneinander angeordneten Kunststoff-Flaschen entlang ihres
Förderweges zusammengeschoben und an der Abgabestelle als einreihige
Kunststoff-Flaschenreihe abgegeben werden. Diese wird dann zum
Befüllen der Flasche mittels weiterer Förderbänder zu einer
Abfülleinrichtung weitertransportiert. Die vorbekannte Vorrichtung
hat den Nachteil, daß die Kunststoff-Flaschen aufgrund ihres relativ
geringen Gewichts insbesondere im Bereich der trichterförmig
aufeinander zulaufenden Seitenführungen auf dem Förderband leicht
umfallen und/oder von diesem herunterfallen können. Dabei kann es
sogar vorkommen, daß einzelne umfallende Kunststoff-Flaschen mit
anderen auf dem Förderband befindlichen Kunststoff-Flaschen
kollidieren, so daß diese ebenfalls umfallen. Dadurch ergibt sich
ein nicht unerheblicher Zusatzaufwand, da einerseits ein manueller
Eingriff des Bedienpersonals der Vorrichtung erforderlich wird und
andererseits aber auch die kontinuierliche Förderung der Kunststoff-
Flaschen von der Palette zu der Abfülleinrichtung gestört wird.
Es besteht deshalb die Aufgabe, ein Verfahren und eine Vorrichtung
der eingangs genannten Art zu schaffen, die eine störungsfreie
Überführung der Gegenstände der mehrreihigen Gruppe in eine
einreihige, abzuführende Gegenstandsreihe ermöglicht.
Die Lösung dieser Aufgabe besteht bezüglich des Verfahrens darin,
daß die einzelnen Reihen der in der Gruppe befindlichen Gegenstände
entlang des gesamten Transportweges hängend zu der Abgabestelle
transportiert und zur Bildung der einreihigen Gegenstandsreihe
nacheinander reihenweise an der Abgabestelle abgegeben werden.
In vorteilhafter Weise werden also die in der Gruppe befindlichen
Gegenstände entlang des gesamten von der Abnahmestelle zu der
Abgabestelle verlaufenden Förderweges hängend transportiert, wodurch
ein Umfallen der Gegenstände während des Transports vermieden wird.
Zum Bilden der einreihigen Gegenstandsreihe werden die einzelnen
in der Gruppe befindlichen Reihen von Gegenständen an der
Abnahmestelle vorzugsweise gleichzeitig reihenweise ergriffen und
an der Abgabestelle nacheinander reihenweise abgegeben. Dadurch
können die Gegenstände auf einfache Weise aus einer mehrreihigen
Gruppe in eine abzuführende einreihige Gegenstandsreihe überführt
werden. Das Verfahren eignet sich besonders zum Entpalettieren und
Abfördern von auf Paletten befindlichen Kunststoff-Flaschen, kann
aber auch zum Umgruppieren und Fördern anderer Gegenstände verwendet
werden, insbesondere solcher Gegenstände, die aufgrund ihres geringen
Gewichts und ihres im Vergleich zu den Abmessungen ihrer Standfläche
hohen Schwerpunktes bei stehender Anordnung leicht umfallen können.
Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform des Verfahrens sieht
vor, daß die einzelnen Reihen von Gegenständen der Gruppe auf Lücke
versetzt zueinander angeordnet sind, wobei in Einbuchtungen, die
jeweils im Anschlußbereich von zueinander benachbart in einer Reihe
befindlichen Gegenständen angeordnet sind, Gegenstände einer zu
dieser Reihe seitlich benachbarten Reihe eingreifen, und daß die
Gegenstände der Gruppe nach dem Abnehmen von der Abnahmestelle quer
zur Erstreckungsrichtung der Reihen voneinander beabstandet und
anschließend nacheinander zur Bildung der einreihigen Gegenstands
reihe reihenweise in Erstreckungsrichtung ihrer jeweiligen Reihe
verschoben werden. Dadurch ist es möglich, das erfindungsgemäße
Verfahren auf einfache Weise auch auf solche Gruppen von Gegenständen
anzuwenden, bei denen benachbart zueinander angeordnete Reihen von
Gegenständen in Erstreckungsrichtung der Reihen etwa um den halben
Mittenabstand in einer Reihe zueinander benachbarter Gegenstände
zueinander versetzt sind, wobei die Gegenstände der einen Reihe
in zwischen benachbart nebeneinander befindlichen Gegenständen der
jeweils anderen Reihe gebildete Einbuchtungen eingreifen. Das
Verfahren eignet sich dann besonders zum Entpalettieren von auf
Paletten befindlichen Flaschen oder dergleichen Behältern.
Besonders vorteilhaft ist, wenn die Gegenstände einer ersten Gruppe
an der Abgabestelle ergriffen, zu einem Zwischenlager transportiert,
dort in einer reihenweisen Anordnung hängend zwischengelagert und
danach zur Bildung der einreihigen Gegenstandsreihe nacheinander
reihenweise aus dem Zwischenlager abgegeben werden, und daß während
der reihenweise Abgabe der Gegenstände der ersten Gruppe eine zweite
Gruppe von Gegenständen an der Abgabestelle ergriffen, zu dem
Zwischenlager transportiert und dort in der reihenweisen Anordnung
hängend zwischengelagert wird. In vorteilhafter Weise wird also
während der Abgabe der in der ersten Gruppe befindlichen Gegenstände
bereits eine weitere Gruppe von Gegenständen ergriffen, die
beispielsweise auf einer weiteren Lage einer Palette angeordnet
sein kann. An der Abgabestelle ergibt sich dadurch eine stetige
und kontinuierliche Abgabe von Gegenständen.
Vorteilhaft ist, wenn die Gruppe von Gegenständen an der Abnahme
stelle insbesondere während des Ergreifens der Gegenstände in einer
vorgegebenen Lage zentriert wird. Die Gegenstände der Gruppe können
dann noch besser mittels der Greifer von der Abnahmestelle abgenommen
werden.
Die Lösung der vorstehend genannten Aufgabe besteht bezüglich der
Vorrichtung darin, daß die Vorrichtung als Hängefördereinrichtung
ausgebildet ist, daß die Greiferelemente des Greiferkopfs dazu als
quer zur Schwerkraftrichtung angeordnete, zangenartig verstellbare
Halte- und Führungsschienen ausgebildet sind, die in Haltestellung
seitlich beidseits an den Gegenständen angreifen und dort
befindlichen Vorsprünge der Gegenstände hintergreifen, daß der
Greiferkopf zum reihenweisen Ergreifen der Gegenstände mit den Halte-
und Führungsschienen parallel zu den Gegenstands-Reihen über diesen
positionierbar ist, daß die Fördereinrichtung eine zu den Halte-
und Führungsschienen des Greiferkopfs passende Halte- und
Führungsschiene aufweist, daß der Greiferkopf in der Abgabestellung
jeweils mit seinen einzelnen Halte- und Führungsschienen zu der
Halte- und Führungsschiene der Fördereinrichtung fluchtend
positionierbar ist, und daß zum reihenweisen Ausschieben der
Gegenstände aus den Halte- und Führungsschienen des Greiferkopfs
in diejenige der Fördereinrichtung eine Ausschiebeeinrichtung
vorgesehen ist.
Der Greiferkopf weist also Halte- und Führungsschienen auf, die
zum reihenweisen Ergreifen eines oberen Teilbereiches der Gegenstände
etwa parallel über den Gegenständen positionierbar und dann in eine
Haltestellung bringbar sind, in der die seitlich an den Gegenständen
befindlichen Vorsprünge zum Halten der Gegenstände auf den Halte-
und Führungsschienen aufliegen. Das Verbinden der Halte- und
Führungsschienen mit den Vorsprüngen der Gegenstände kann
beispielsweise in der Weise erfolgen, daß die Halte- und Führungs
schienen von oben auf die in der zu ergreifenden Reihe befindlichen
Gegenstände aufgesteckt werden. Dabei können an den Halte- und
Führungsschienen vorgesehene Haltebereiche, die in Gebrauchsstel
lung jeweils beidseits der einzelnen in der zu ergreifenden Reihe
befindlichen Gegenstände angeordnet sind und deren Vorsprünge
untergreifen, vor oder während des Aufsteckens der Halte- und
Führungsschienen gegebenenfalls seitlich voneinander weg aus einer
Haltestellung in eine Offenstellung ausgelenkt werden, um das
Aufstecken der Halte- und Führungsschienen auf die Gegenstände zu
ermöglichen. In Gebrauchsstellung der Halte- und Führungsschienen
sind die Gegenstände in Schwerkraftrichtung an diesen gehalten und
können gegebenenfalls entlang der Halte- und Führungsschienen
verschoben werden. Durch Positionieren des Greiferkopfs mit den
einzelnen Halte- und Führungsschienen jeweils fluchtend zu der Halte-
und Führungsschiene der Fördereinrichtung können die in der
jeweiligen Halte- und Führungsschiene des Greiferkopfs gehaltenen
Gegenstände mittels der Ausschiebeeinrichtung nacheinander
reihenweise an die Abfördereinrichtung übergeben und als einreihiger
Gegenstandsstrom abgeführt werden. In vorteilhafter Weise ist die
Vorrichtung als Hängefördereinrichtung ausgebildet, was eine
störungsfreie Überführung der an der Abnahmestelle befindlichen,
mehrreihigen Gruppe von stehend angeordneten Gegenständen in eine
einreihige, abzufördernde Gegenstandsreihe ermöglicht. Insbeson
dere wird durch die hängende Förderung der Gegenstände ein Umfallen
der Gegenstände während des Transports vermieden.
Die vorstehend genannte Aufgabe kann bezüglich der Vorrichtung auch
dadurch gelöst werden, daß die Vorrichtung als Hängefördereinrich
tung ausgebildet ist, daß dazu die Greiferelemente des Greiferkopfs
als quer zur Schwerkraftrichtung angeordnete, zangenartig
verstellbare Halte- und Führungsschienen ausgebildet sind, die in
Haltestellung seitlich beidseits an den Gegenständen angreifen und
dort befindlichen Vorsprünge der Gegenstände hintergreifen, daß
der Greiferkopf zum reihenweisen Ergreifen der Gegenstände mit den
Halte- und Führungsschienen parallel zu den Gegenstands-Reihen über
diesen positionierbar ist, daß die Fördereinrichtung ein im Verlauf
des Förderweges angeordnetes Zwischenlager aufweist, das zumindest
eine der Anzahl der Halte- und Führungsschienen des Greiferkopfs
entsprechende Anzahl nebeneinander angeordneter Halte- und
Führungsschienen aufweist, daß der Greiferkopf zur gleichzeitigen
reihenweisen Übergabe der daran gehaltenen Gegenstandsreihen an
das Zwischenlager mit den Halte- und Führungsschienen des
Greiferkopfs zu denjenigen des Zwischenlagers fluchtend
positionierbar ist, daß zum reihenweisen Überschieben der
Gegenstände aus den Halte- und Führungsschienen des Greiferkopfs
in diejenigen des Zwischenlagers eine Überschiebeeinrichtung
vorgesehen ist, daß die einzelnen Halte- und Führungsschienen des
Zwischenlagers jeweils an einer dazu passenden Halte- und
Führungsschiene einer Abfördereinrichtung fluchtend positionierbar
sind, und daß zum reihenweisen Überschieben der Gegenstände aus
den Halte- und Führungsschienen des Zwischenlagers in diejenige
der Abfördereinrichtung eine Ausschiebeeinrichtung vorgesehen ist.
In vorteilhafter Weise ermöglicht diese Vorrichtung eine gleich
zeitige Übergabe sämtlicher an dem Greiferkopf gehaltenen
Gegenstandsreihen an die Fördereinrichtung, indem der Greiferkopf
mit seinen Halte- und Führungsschienen zu denjenigen des Zwischen
lagers fluchtend an den Halte- und Führungsschienen des Zwischen
lagers positioniert wird. Dadurch ist es möglich, während der
Übergabe der in dem Zwischenlager befindlichen, zwischengelagerten
Reihen von Gegenständen an die Abfördereinrichtung mit dem
Greiferkopf bereits die nächste Gruppe von Gegenständen an der
Abnahmestelle zu ergreifen. Die Vorrichtung ermöglicht dadurch eine
stetige, kontinuierliche Förderung der Gegenstände, insbesondere
von auf einer Palette befindlichen Kunststoff-Flaschen. Das Ergreifen
der Gegenstände kann in der vorstehend bereits beschriebenen Weise
erfolgen, in dem die Halte- und Führungsschienen des Greiferkopfs
parallel über den Reihen der zu ergreifenden Gegenstände angeordnet
und von oben auf den oberen Endbereich der Gegenstände, deren
seitliche Vorsprünge untergreifend, aufgesteckt werden.
Eine vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung sieht vor, daß die
vorzugsweise im Querschnitt etwa U-förmig ausgebildeten Halte- und
Führungsschienen des Greiferkopfs jeweils zangenartig aufeinander
zu und voneinander wegbewegbare, vorzugsweise durch innenseitig
an den U-Schenkeln der Halte- und Führungsschienen befindliche
Vorsprünge gebildete Greiferleisten aufweisen. Dabei können die
Greiferleisten gegebenenfalls gegen eine Rückstellkraft, insbeson
dere die Rückstellkraft ihres Werkstoffs oder die Kraft einer Feder
oder dergleichen Rückstellelement aus einer Schließstellung, aus
der die Greiferleisten in Gebrauchsstellung die jeweils beidseits
seitlich an den Gegenständen befindlichen Vorsprünge derart
untergreifen, daß die Gegenstände entlang der Halte- und Führungs
schienen leicht verschiebbar sind, in eine Offenstellung bringbar
sein, in der die Halte- und Führungsschienen die Vorsprünge der
Gegenstände in Schwerkraftrichtung freigeben. Die Halte- und
Führungsschienen können dann gegebenenfalls als Schnappelemente
ausgebildet sein, die ein einfache Aufstecken auf die Gegenstände
ermöglichen. Besonders vorteilhaft ist jedoch, wenn die Greiferlei
sten der einzelnen Halte- und Führungsschienen mittels eines
Stellantriebs in ihrem seitlichen Abstand zueinander veränderbar
sind und somit in eine definierte Lage relativ zueinander gebracht
werden können.
Vorteilhaft ist, wenn die in Gebrauchsstellung jeweils aneinander
abgewandten Seiten der Gegenstände angreifenden Greiferleisten zum
Festklemmen der Gegenstände druckbeaufschlagt oder druckbeauf
schlagbar sind. Die an den Halte- und Führungsschienen des
Greiferkopfs können dann während des Transports des Greiferkopfs
von der Abnahme- zu der Übergabestelle auf einfache Weise gegen
Verschieben in Erstreckungsrichtung der Führungsschienen und somit
gegen Herunterfallen gesichert werden.
Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung sieht
vor, daß die Halte- und Führungsschienen des Greiferkopfs zum
Beabstanden der einzelnen, von dem Greiferkopf gehaltenen Reihen
von Gegenständen in ihrem Seitenabstand zueinander veränderbar
gelagert sind. Dadurch ist es möglich, den seitlichen Abstand
zueinander benachbarter Halte- und Führungsschienen des Greiferkopfs
an den seitlichen Abstand der Längsmittelebenen der zu ergreifenden
Bereiche von zueinander benachbart nebeneinander befindlichen
Gegenstandsreihen anzupassen. Mit der Vorrichtung können dann Gruppen
mit unterschiedlichen Teilungs- beziehungsweise Reihenabständen
der Gegenstände, wie beispielsweise auf Paletten befindliche Flaschen
unterschiedlichen Durchmessers gleichermaßen gehandhabt werden.
Bei einer Vorrichtung, die ein Zwischenlager für die Gegenstände
aufweist, entspricht der seitliche Abstand zueinander benachbarter
Halte- und Führungsschienen des Zwischenlagers zweckmäßigerweise
dem größtmöglichen Teilungs- beziehungsweise Reihenabstand der
Gegenstände.
Eine besonders einfach aufgebaute Vorrichtung kann dadurch erreicht
werden, daß die Halte- und Führungsschienen des Zwischenlagers
insgesamt quer zu ihrer Erstreckungsrichtung verschiebbar und jeweils
zum Abgeben der daran gehaltenen Reihen von Gegenständen zu der
Halte- und Führungsschiene der Abfördereinrichtung fluchtend
positionierbar sind. Dabei ist es sogar möglich, daß die Förderein
richtung als Umlauf-Fördereinrichtung mit entlang eines Umlauf-
Förderweges quer zur Erstreckungsrichtung der Halte- und Führungs
schienen umlaufend gelagerten Halte- und Führungsschienen ausgebildet
ist. Dabei können die Halte- und Führungsschienen beispielsweise
an entlang des Umlauf-Förderweges umlaufenden Ketten, Zahnriemen,
Förderbändern oder dergleichen Fördermittel angeordnet sein.
Eine bevorzugte, besonders vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung
sieht vor, daß die Halte- und Führungsschiene der Abfördereinrichtung
und/oder die Halte- und Führungsschienen des Zwischenlagers in
Übergabe- oder Ausschieberichtung der Gegenstände schräg nach
unten geneigt sind und daß der Greiferkopf mit seinen Halte- und
Führungsschienen zu derjenigen der Abfördereinrichtung und/oder
denen des Zwischenlagers fluchtend an diesen positionierbar und
dazu insbesondere um eine Neigeachse verschwenkbar ist. Die
Gegenstände können dadurch besser in Förderrichtung entlang der
Halte- und Führungsschienen verschoben werden. Insbesondere wird
ein Verkanten und/oder ein Festklemmen der Gegenstände an den Halte-
und Führungsschienen während des Ausschiebens der Gegenstände aus
den Halte- und Führungsschienen vermieden.
Bei einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen,
daß an der Abnahmestelle eine vorzugsweise einen Zentrierrahmen
aufweisende Zentriereinrichtung angeordnet ist, die einen
Aufnahmebereich für eine an der Abnahmestelle befindliche Gruppe
von abzunehmenden Gegenständen aufweist, und daß der Aufnahmebe
reich seitlich von Zentrierelementen umgrenzt ist, von denen
wenigstens eines zum Zentrieren der in dem Aufnahmebereich
befindlichen Gegenstände in einer vorgegebenen Lage in den
Aufnahmebereich bewegbar und von diesem zurückziehbar ist. Mittels
der Zentriereinrichtung können die Gegenstände einerseits an der
Abnahmestelle in einer vorgegebenen Lage positioniert werden, so
daß der Greiferkopf die Gegenstände besser ergreifen kann, und
andererseits können die Gegenstände mittels der Zentriereinrichtung
aber auch während sie ergriffen werden festgehalten werden, so daß
sie nicht so leicht umfallen oder sich in ihrer Lage zueinander
verändern können.
Vorteilhaft ist, wenn die Zentriereinrichtung mittels einer
Höhenverstelleinrichtung in vertikaler Richtung relativ zu den
Gegenständen positionierbar ist. An der Zentriereinrichtung kann
dann ein Stapel mit mehreren aufeinander geschichteten Gegenstands
lagen, die jeweils eine Gruppe von Gegenständen aufweisen,
insbesondere mittels einer geeigneten Zuführeinrichtung positioniert
werden, wobei die Höhenposition der Zentriereinrichtung jeweils
an die Position der am weitesten oben befindlichen, mit dem
Greiferkopf abzunehmende Lage von Gegenständen mittels der
Höhenverstelleinrichtung angepaßt werden kann.
Zweckmäßigerweise weist der Greiferkopf wenigstens ein insbesondere
als Sauggreifer ausgebildetes Greiferteil zum Ergreifen eines auf
der Gruppe von Gegenständen aufliegenden Stülpdeckels oder
dergleichen Abdeckung auf. Der Stülpdeckel kann dann zum Ergreifen
der Gegenstände mittels des Greiferkopfs abgenommen werden, was
ein vollautomatisches Entpalettieren von auf einer Palette in
mehreren Lagen übereinander angeordneten Gruppen von Gegenständen,
insbesondere von Kunststoff-Flaschen ermöglicht.
Vorteilhaft ist, wenn das Greiferteil für den Stülpdeckel mittels
einer Verstelleinrichtung aus dem Aufnahmebereich für die zu
ergreifenden Gegenstände entfernbar und insbesondere von der
Unterseite des Greiferkopfs zu dessen Oberseite in eine Ruhelage
verschwenkbar ist. Das Greiferteil kann dann beim Ergreifen der
Gegenstände mit dem Greiferkopf aus dessen Aufnahmebereich in die
Ruhelage zurückgezogen oder verschwenkt sein, damit das Greiferteil
nicht mit den Gegenständen in Berührung gerät.
Nachfolgend ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der
Zeichnung näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 eine Aufsicht auf eine Entpalettiereinrichtung für auf
Paletten befindliche Kunststoff-Flaschen, mit einem von
einem Roboterarm gehaltenen Greiferkopf, der an einer
Abnahmestelle und an einer Übergabestelle positionierbar
ist, wobei der Greiferkopf an der Abnahmestelle angeordnet
ist und wobei die Übergabeposition des Greiferkopfs
strichliniert angedeutet ist,
Fig. 2 bis 5 eine Teilseitenansicht der in Fig. 1 gezeigten Vor
richtung aus dem in Fig. 1 mit II bezeichneten Richtung,
wobei der Greiferkopf zum Verdeutlichen der einzelnen
Verfahrensschritte jeweils in unterschiedlichen Positionen
dargestellt ist, wobei die Gegenstände der unteren Lagen
des Palettenstapels nicht dargestellt sind,
Fig. 6 eine Aufsicht auf einen Zentrierelemente aufweisenden
Zentrierrahmen zum Positionieren der an der Abnahmestelle
befindlichen Kunststoff-Flaschen, wobei die Zentrier
elemente von den Kunststoff-Flaschen zurückgezogen sind,
Fig. 7 eine Darstellung ähnlich Fig. 6, wobei jedoch die
Zentrierelemente in Zentrierstellung dargestellt sind,
Fig. 8 eine Seitenansicht auf den Greiferkopf aus der in Fig. 1
mit VIII bezeichneten Richtung, wobei die Halte- und
Führungsschienen des Greiferkopfs zusammengeschoben sind,
Fig. 9 eine Darstellung ähnlich Fig. 8, wobei jedoch die Halte-
und Führungsschienen gegenüber der in Fig. 8 gezeigten
Lage seitlich auseinandergezogen sind,
Fig. 10 eine Seitenansicht auf den in Übergabestellung befindli
chen Greiferkopf aus der in Fig. 1 mit II bezeichneten
Richtung, während des Ausschiebens der Kunststoff-Flaschen
an ein Zwischenlager,
Fig. 11 eine Teilseitenansicht der Vorrichtung aus der in Fig.
1 mit XI bezeichneten Richtung, wobei das als Umlauf-
Fördereinrichtung ausgebildete Zwischenlager besonders
gut erkennbar ist,
Fig. 12 eine Seitenansicht des Zwischenlagers während der
reihenweise Übergabe der Kunststoff-Flaschen an eine
Abfördereinrichtung,
Fig. 13 eine Seitenansicht auf das Zwischenlager und die
Abfördereinrichtung aus der in Fig. 1 mit XIII bezeichne
ten Richtung,
Fig. 14 eine stirnseitige Ansicht einer über einer Kunststoff-
Flasche positionierten Halte- und Führungsschiene des
Greiferkopfs,
Fig. 15 eine stirnseitige Ansicht einer Halte- und Führungsschiene
des Greiferkopfs in Klemmstellung, wobei zwischen den
Schenkelteilen der Führungsschiene Flaschenhälse
Kunststoff-Flaschen eingeklemmt sind,
Fig. 16 eine Darstellung ähnlich Fig. 15, wobei jedoch die
Schenkelteile aus der in Fig. 15 gezeigten Klemmstellung
etwas in vertikaler Richtung von der Kunststoff-Flasche
zurückgezogen sind, so daß diese entlang der Führungs
schiene verschiebbar ist und
Fig. 17 eine Seitenansicht des Greiferkopfs mit den in Arbeits
stellung befindlichen Greiferteilen, wobei die Ruhelage
der Greiferteile in strichliniert angedeutet ist.
Eine im ganzen mit 1 bezeichnete, als Hängefördereinrichtung
ausgebildete Vorrichtung zur Überführung wenigstens einer Gruppe
2 von in mehreren, etwa parallel zueinander angeordneten Reihen
nebeneinanderstehenden Gegenständen 3, insbesondere von Kunststoff-
Flaschen in eine abzufördernde einreihige Gegenstandsreihe weist
einen Greiferkopf 4 auf, der zum reihenweisen Ergreifen der in der
Gruppe befindlichen Gegenstände 3 unterseitig mehrere etwa parallel
nebeneinander angeordnete Halte- und Führungsschienen 5 aufweist.
Zum Ergreifen der Gegenstände 3 ist der Greiferkopf 4 mittels einer
Positioniereinrichtung 6 an einer Abnahmestelle 7 über der Gruppe
2 von Gegenständen 3 und zum Übergeben der Gruppe 2 von Gegenständen
3 an der Übergabestelle einer Fördereinrichtung positionierbar.
Wie aus Fig. 2 besonders gut erkennbar ist, ist als Positionierein
richtung 6 ein Gelenkarmroboter vorgesehen, an dessen Gelenkarm
8 der Greiferkopf 4 um eine von dem Greiferkopf 4 seitlich
beabstandete Vertikalachse und in horizontaler sowie in vertikaler
Richtung verschwenkbar gehalten ist. Außerdem ist der Greiferkopf
4 um eine etwa mittig dazu angeordnete vertikale Drehachse an dem
Gelenkarm 8 drehbar gelagert. Mittels der Positioniereinrichtung
6 kann der Greiferkopf 4 zwischen der in Fig. 1 links gezeigten
Abnahmestellung und der in Fig. 2 oben strichliniert angedeuteten
Übergabestellung hin- und herverschoben werden.
Zum reihenweisen Ergreifen der Gegenstände 3 ist der Greiferkopf
4 an der Abnahmestelle 7 über der Gruppe 2 von Gegenständen 3 mit
den Halte- und Führungsschienen 5 parallel zu den Gegenstandsreihen
positionierbar. Wie aus Fig. 14 bis 16 erkennbar ist, weisen die
Halte- und Führungsschienen des Greiferkopfs 4 zangenartig in
seitlicher Richtung aufeinanderzu und voneinanderweg bewegbare
Greiferleisten 9 auf, die in Haltestellung seitlich beidseits an
einem oberen Endbereich der Gegenstände 3 angreifen und dort
befindliche Vorsprünge 10 der Gegenstände 3 untergreifen. Bei den
in Fig. 14 bis 16 gezeigten Ausführungsbeispielen sind die
Gegenstände Kunststoff-Flaschen, die am Flaschenhals unterhalb
eines Schraubgewindeabschnitts für eine Verschlußkappe einen
außenseitig am Flaschenhals umlaufenden Tragring als seitlichen
Vorsprung 10 aufweisen.
In Fig. 14 ist erkennbar, daß die quer zur Schwerkraftrichtung etwa
in einer Horizontalebene angeordneten Halte- und Führungsschienen
des Greiferkopfs 4 zum Ergreifen der Gegenstände 3 von oben auf
den oberen Endbereich der Gegenstände 3 aufgesteckt werden. Dabei
sind die Greiferleisten 9 soweit voneinander beabstandet, daß die
lichte Weite zwischen den Greiferleisten 9 der einzelnen Halte-
und Führungsschienen 5 größer oder gleich dem Durchmesser der
Querschnittsabmessung des von den Halte- und Führungsschienen 5
aufzunehmenden oberen Endbereich der Gegenstände 3 ist. An ihrer
Unterseite weisen die Greiferleisten 9 jeweils eine Einführschräge
auf, die das Aufstecken der Halte- und Führungsschienen 5 auf den
oberen Endbereich der Gegenstände 3 erleichtert. Nach dem Aufstecken
der Halte- und Führungsschienen 5 auf den oberen Endbereich der
Gegenstände 3 werden die Greiferleisten 9 aufeinanderzubewegt und
beidseits seitlich an die Gegenstände 3 angedrückt, so daß die
Gegenstände 3 zwischen den Greiferleisten 9 eingespannt und somit
an den Halte- und Führungsschienen 5 fixiert sind. Wie aus Fig. 15
erkennbar ist, untergreifen dabei die Greiferleisten 9 die Vorsprünge
10 der Gegenstände 3.
Nach dem Festklemmen der Gegenstände 3 an den Halte- und Führungs
schienen 5 werden die Gegenstände der Gruppe 2 durch Umpositionieren
des Greiferkopfs 4 von der Abnahmestelle 7 zu der Übergabestelle
transportiert. An der Übergabestelle werden die Halte- und
Führungsschienen 5 des Greiferkopfs zu Halte- und Führungsschienen
11 eines Zwischenlagers 12 fluchtendpositioniert. Dabei schließen
die einzelnen Halte- und Führungsschienen 11 des Zwischenlagers
12 jeweils an eine Halte- und Führungsschiene 5 des Greiferkopfs
an und bilden eine Fortsetzung dieser Halte- und Führungsschiene
5. Anschließend werden die Greiferleisten 9 der Halte- und
Führungsschienen 5 jeweils etwas in seitliche Richtung voneinander
beabstandet, so daß die Vorsprünge 10 der Gegenstände 3 weiterhin
auf den Greiferleisten 9 aufliegen, die Gegenstände 3 aber nicht
mehr zwischen den Greiferleisten 9 festgeklemmt, sondern entlang
diesen leicht verschiebbar sind.
Mittels einer Überschiebeeinrichtung werden die an dem Greiferkopf
4 gehaltenen Gegenstände 3 dann reihenweise aus den Halte- und
Führungsschienen 5 des Greiferkopfs 3 in die Halte- und Führungs
schienen 11 des Zwischenlagers 12 verschoben. Die Überschiebeein
richtung weist einen quer zu den Halte- und Führungsschienen 5,
11 angeordneten, mittels eines Antriebsmotors 13 positionierbaren
Schieber 14 auf, der in Gebrauchsstellung die an dem Greiferkopf
4 gehaltenen Gegenstände seitlich hintergreift (Fig. 10 und 11).
Der Schieber 14 erstreckt sich über sämtliche Halte- und Führungs
schienen 5 des in Übergabestellung befindlichen Greiferkopfs 3 und
ist zum Ausschieben der daran gehaltenen Gegenstände 3 an einer
Halterung in Erstreckungsrichtung der Halte- und Führungsschienen
5 des Greiferkopfs 3 verschiebbar gelagert. Somit können sämtliche
Reihen der an dem Greiferkopf 4 gehaltenen Gegenstände 3 gleichzeitig
von dem Greiferkopf 4 an das Zwischenlager 12 übergeben werden.
Aus Fig. 12 und 13 ist erkennbar, daß die Halte- und Führungsschienen
11 des Zwischenlagers 12 nach der Übergabe der Gegenstände 3 an
das Zwischenlager 12 jeweils nacheinander an eine Abgabestelle
positioniert werden, derart, daß die jeweilige Halte- und
Führungsleiste 11 des Zwischenlagers 12 zu einer Halte- und
Führungsschiene einer an der Abgabestelle befindlichen Abförderein
richtung 15 fluchtet. Dann werden die jeweils an der betreffenden
Halte- und Führungsschiene 11 des Zwischenlagers 12 gehaltenen
Gegenstände 3 mittels einer Ausschiebeeinrichtung 16 in die Halte-
und Führungsschiene der Abfördereinrichtung 15 reihenweise
ausgeschoben, um eine einreihige Gegenstandsreihe zu bilden. Diese
wird dann entlang der Halte- und Führungsschiene der Abförderein
richtung 15 abgefördert, beispielsweise indem die Gegenstände 3
mittels eines Luftstroms oder in anderer Weise entlang der Halte-
und Führungsschiene der Abfördereinrichtung 15 fortbewegt werden.
Während des Transport des Greiferkopfs 4 von der Abnahmestelle zu
der Übergabestelle behalten die an dem Greiferkopf 4 gehaltenen
Gegenstände 3 ihre reihenweise Anordnung bei. Wie aus Fig. 6
erkennbar ist, sind die Gegenstände 3 der Gruppe 2 in mehreren
parallel zueinander verlaufenden Reihen angeordnet, wobei die
Gegenstände 3 von zueinander benachbart nebeneinander befindlichen
Reihen in Erstreckungsrichtung der Reihen auf Lücke versetzt
zueinander angeordnet sind. Dabei greifen die Gegenstände 3 der
einen Reihe in jeweils im Anschlußbereich von zueinander benachbarten
Gegenständen 3 der anderen Reihe gebildete seitliche Einbuchtungen
ein.
Die Halte- und Führungsschienen 5 des Greiferkopfs 3 sind quer zur
ihrer Erstreckungsrichtung relativ zueinander verschiebbar an den
Greiferkopf gelagert und werden nach dem Ergreifen der Gegenstände
3 an der Abnahmestelle aus einer der Anordnung der Reihe von
Gegenständen 3 an der Abnahmestelle entsprechenden Aufnahmestellung
(Fig. 8) seitlich voneinander beabstandet und in einer Abgabestellung
gebracht (Fig. 9). Dabei entspricht der seitliche Abstand zueinander
benachbart nebeneinander angeordneter Halte- und Führungsschienen
5 des Greiferkopfs 4 in der Abgabestellung demjenigen der Halte-
und Führungsschienen 11 des Zwischenlagers 12. Durch das Beabstanden
der Halte- und Führungsschienen 5 des Greiferkopfs ermöglicht die
Vorrichtung 1 das Fördern von Gegenständen 3 mit unterschiedlichen
Querabmessungen, beispielsweise von Kunststoff-Flaschen mit
unterschiedlichen Durchmessern. Der seitliche Abstand bzw. das
Rastermaß der Halte- und Führungsschienen 11 des Zwischenlagers
12 ist dazu so an die Querschnittsabmessungen der größten zu
fördernden Gegenstände 3 angepaßt, daß die in Erstreckungsrichtung
der Halte- und Führungsschienen 11 orientierten Projektionen von
benachbart nebeneinander angeordneten Reihen von Gegenständen 3
des Zwischenlagers 12 jeweils seitlich voneinander beabstandet sind
(Fig. 9) oder ohne sich zu überdecken aneinander anschließen. Die
Reihen von Gegenständen 3 können dadurch einzeln zur Bildung einer
einreihigen Gegenstandsreihe aus dem Zwischenlager 12 ausgeschoben
werden. Die Vorrichtung 1 ist dadurch universell verwendbar und
kann auf einfache Weise an Gruppen 2 von Gegenständen 3 mit
unterschiedlichen Abmessungen angepaßt werden.
Aus Fig. 12 ist erkennbar, daß das Zwischenlager 12 als Umlauf-
Fördereinrichtung mit einer Vielzahl von etwa parallel nebeneinander
angeordneten Halte- und Führungsschienen 11 ausgebildet ist, die
von in sich geschlossenen Ketten 17 getragen sind, die quer zur
Erstreckungsrichtung der Führungsschienen 11 über Führungselemente
umlaufen. Die Gegenstände 3 werden jeweils mittels der unterseitig
an der Umlauf-Fördereinrichtung angeordneten Halte- und Führungs
schienen 11 von der Übergabestelle zu der Abgabestelle 15 gefördert,
wobei gleichzeitig an der Oberseite der Umlauf-Fördereinrichtung
die Halte- und Führungsschienen 11 von der Abgabestelle an die
Übergabestelle zurücktransportiert werden. Die Anzahl der jeweils
an der Unterseite der Umlauf-Fördereinrichtung befindlichen Halte-
und Führungsschienen 11 ist größer als die Anzahl der Halte- und
Führungsschienen 5 des Greiferkopfs 4, was an der Abgabestelle eine
stetige Abgabe von Gegenständen 3 ermöglicht.
Die Halte- und Führungsschienen 11 des Zwischenlagers 12 sind in
der in Fig. 10 durch den Pfeil Pf1 gekennzeichneten Überschiebe
richtung der Gegenstände 3 schräg nach unten geneigt, um ein
leichteres Verschieben der Gegenstände 3 an den Halte- und
Führungsschienen 5, 11 zu ermöglichen. Aus Fig. 4 und 13 ist
erkennbar, daß der Greiferkopf 4 mittels der Positioniereinrichtung
um eine gedachte Neigungsachse aus einer Lage, in der die Halte-
und Führungsschienen 5 des Greiferkopfs 4 etwa in einer Horizontal
ebene angeordnet sind, zur Übergabe der Gegenstände 3 an das
Zwischenlager 12 in eine Lage verschwenkbar ist, in der die Halte-
und Führungsschienen 5 des Greiferkopfs 4 mit denen des Zwischen
lagers 12 fluchten. Aus Fig. 13 ist ferner erkennbar, daß der der
Abgabestelle zugewandete Endbereich der Halte- und Führungsschiene
der Abfördereinrichtung 16 zur Übernahme der Gegenstände 3 aus dem
Zwischenlager 12 in Transportrichtung der Gegenstände 3 ebenfalls
schräg nach unten geneigt und in seiner Neigung an den Neigungs
winkel α der Halte- und Führungsschienen 11 des Zwischenlagers 12
angepaßt ist.
An der Abnahmestelle ist eine Zentriereinrichtung 18 angeordnet,
die zum Zentrieren unterschiedlicher, übereinander geschichteter
Lagen von auf einer Palette 19 angeordneten Gegenständen 3 mittels
einer Höhenverstelleinrichtung 23 invertikaler Richtung positionier
bar ist (Fig. 1 und 2). Aus Fig. 6 und 7 ist erkennbar, daß die
Zentriereinrichtung 18 einen etwa rechteckigen Zentrierrahmen
aufweist, der einen Aufnahmebereich für eine an der Abnahmestelle
befindliche Gruppe 2 von abzunehmenden Gegenständen seitliche
umgrenzt. Innenseitig weist der Zentrierrahmen mehrere, jeweils
seitlich an den Aufnahmebereich für die Gegenstände 3 angrenzende,
leistenförmige Zentrierelemente 20 auf, die zum Zentrieren der in
dem Aufnahmebereich befindlichen Gegenstände 3 in den Aufnahmebereich
bewegbar und von diesem zurückziehbar sind. In der in Fig. 8
gezeigten Zentrierstellung greifen die Zentrierelemente 20 an der
Außenkontur der Gruppe 2 von Gegenständen 3 an, und klemmen diese
zwischen sich ein. Dadurch sind die einzelnen Gegenstände 3 der
Gruppe 2 in einer vorgegebenen Lage positioniert und sind beim
Ergreifen der Gegenstände 3 mit dem Greiferkopf 4 gegen umfallen
gesichert.
Zwischen den einzelnen Lagen der auf der Palette 19 befindlichen
Gegenstände 3 sind jeweils Stülpdeckel 21 angeordnet, auf denen
die Gegenstände 3 aufgestellt sind. Zusätzlich ist die oberste Lage
des Stapels durch einen Stülpdeckel 21 abgedeckt. Zum Abnehmen der
Stülpdeckel 21 von den Gegenständen 3 weist der Greiferkopf 4 als
Sauggreifer ausgebildete Greiferteile 22 auf, mit denen die
Stülpdeckel ergriffen und durch entsprechendes Positionieren des
Greiferkopfs 4 zu einer Ablagestelle transportiert und dort abgelegt
werden können.
Die Greiferteile 22 sind jeweils mit einer Verstelleinrichtung aus
einer Arbeitslage, in der sie unterseitig an dem Greiferkopf 4
angeordnet sind, in eine Ruhelage verschwenkbar, in der die
Greiferteile 22 an der Oberseite des Greiferkopfs und somit außerhalb
dessen Aufnahmebereich für die zu ergreifenden Gegenstände 3
angeordnet sind (Fig. 17).
Zusammenfassend ergibt sich also eine als Hängefördereinrichtung
ausgebildete Vorrichtung 1 zur Überführung wenigstens einer Gruppe
2 von in mehreren Reihen nebeneinander stehend angeordneten
Gegenständen 3, in eine abzufördernde einreihige Gegenstandsreihe
die einen Greiferkopf 4 aufweist, der mehrere nebeneinander
angeordnete, zangenartig verstellbare Halte- und Führungsschienen
5 hat, die zum reihenweisen Ergreifen der Gegenstände 3 über der
Gruppe 2 von Gegenständen 3 positionierbar und in eine Haltestellung
bringbar sind, in der die Führungsschienen 5 jeweils seitlich
beidseits an den Gegenständen 3 befindliche Vorsprünge der
Gegenstände 3 hintergreifen. Zum Übergeben der Gegenstände 3 an
ein im Verlauf des Förderweges angeordnetes Zwischenlager 12 ist
der Greiferkopf 4 mit seinen Führungsschienen 5 zu Halte- und
Führungsschienen 11 des Zwischenlagers 12 fluchtend positionierbar
und zur reihenweisen Übergabe der Gegenstände 3 an das Zwischenlager
12 ist eine Überschiebeeinrichtung 14 vorgesehen. Die einzelnen
Führungsschienen 11 des Zwischenlagers 12 sind an einer Abgabestelle
positionierbar, an der die Gegenstände 3 zur Bildung einer
einreihigen Gegenstandsreihe mittels einer Ausschiebeeinrichtung
16 aus der Führungsschiene 11 ausschiebbar sind.
Claims (17)
1. Verfahren zum Überführen wenigstens einer Gruppe (2) von in
mehreren Reihen nebeneinander stehend angeordneten Gegenständen
(3), insbesondere von auf einer Palette (19) befindlichen
Kunststoff-Flaschen, in eine abzufördernde einreihige
Gegenstandsreihe, wobei die Gegenstände (3) der Gruppe (2)
mittels jeweils von oben an den Gegenständen (3) angreifenden
Greifern von einer Abnahmestelle (7) abgenommen und dann zu
einer Abgabestelle transportiert werden, dadurch gekenn
zeichnet, daß die einzelnen Reihen der in der Gruppe (2)
befindlichen Gegenstände (3) entlang des gesamten Trans
portweges hängend zu der Abgabestelle transportiert und zur
Bildung der einreihigen Gegenstandsreihe nacheinander
reihenweise an der Abgabestelle abgegeben werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
einzelnen Reihen von Gegenständen (3) (3) der Gruppe (2) auf
Lücke versetzt zueinander angeordnet sind, wobei in Ein
buchtungen, die jeweils im Anschlußbereich von zueinander
benachbart in einer Reihe befindlichen Gegenständen (3) (3)
angeordnet sind, Gegenstände (3) einer zu dieser Reihe seitlich
benachbarten Reihe eingreifen, und daß die Gegenstände (3)
der Gruppe (2) nach dem Abnehmen von der Abnahmestelle quer
zur Erstreckungsrichtung der Reihen voneinander beabstandet
und anschließend nacheinander zur Bildung der einreihigen
Gegenstandsreihe reihenweise in Erstreckungsrichtung ihrer
jeweiligen Reihe verschoben werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die Gegenstände (3) einer ersten Gruppe (2) an der Abgabestelle
ergriffen, zu einem Zwischenlager (12) transportiert, dort
in der reihenweisen Anordnung hängend zwischengelagert und
danach zur Bildung der einreihigen Gegenstandsreihe nachein
ander reihenweise aus dem Zwischenlager (12) abgegeben werden,
und daß während der reihenweisen Abgabe der Gegenstände (3)
der ersten Gruppe (2) eine zweite Gruppe (2) von Gegenständen
(3) an der Abgabestelle ergriffen, zu dem Zwischenlager (12)
transportiert und dort in der reihenweisen Anordnung hängend
zwischengelagert wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Gruppe (2) von Gegenständen (3) an der
Abnahmestelle insbesondere während des Ergreifens der
Gegenstände (3) in einer vorgegebenen Lage zentriert wird.
5. Vorrichtung zur Überführung wenigstens einer Gruppe (2) von
in mehreren Reihen nebeneinander stehend angeordneten
Gegenständen (3), insbesondere von auf einer Palette (19)
befindlichen Kunststoff-Flaschen, in eine abzufördernde
einreihige Gegenstandsreihe, mit einem seitlich nebeneinander
befindliche Greiferelemente zum reihenweisen Ergreifen der
in der Gruppe (2) befindlichen Gegenstände (3) aufweisenden
Greiferkopf (4), wobei der Greiferkopf (4) mittels einer
Positioniereinrichtung zum Ergreifen eines oberen Bereichs
der Gegenstände (3) an einer Abnahmestelle über der Gruppe
(2) von Gegenständen (3) und zum Übergeben der Gegenstände
(3) an eine Fördereinrichtung an einer Übergabestelle
positionierbar ist, und wobei die Gegenstände (3) mittels der
Fördereinrichtung einreihig an einer Abgabestelle abgebbar
sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung als
Hängefördereinrichtung ausgebildet ist, daß die Greiferelemente
des Greiferkopfs (4) dazu als quer zur Schwerkraftrichtung
angeordnete, zangenartig verstellbare Halte- und Führungs
schienen ausgebildet sind, die in Haltestellung seitlich
beidseits an den Gegenständen (3) angreifen und dort befindli
chen Vorsprünge der Gegenstände (3) hintergreifen, daß der
Greiferkopf (4) zum reihenweisen Ergreifen der Gegenstände
(3) mit den Halte- und Führungsschienen parallel zu den
Gegenstands-Reihen über diesen positionierbar ist, daß die
Fördereinrichtung eine zu den Halte- und Führungsschienen des
Greiferkopfs (4) passende Halte- und Führungsschiene aufweist,
daß der Greiferkopf (4) in der Abgabestellung jeweils mit
seinen einzelnen Halte- und Führungsschienen zu der Halte-
und Führungsschiene der Fördereinrichtung fluchtend positio
nierbar ist, und daß zum reihenweisen Ausschieben der
Gegenstände (3) aus den Halte- und Führungsschienen des
Greiferkopfs (4) in diejenige der Fördereinrichtung eine
Ausschiebeeinrichtung vorgesehen ist.
6. Vorrichtung nach dem Oberbegriff von Anspruch 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Vorrichtung als Hängefördereinrichtung
ausgebildet ist, daß dazu die Greiferelemente des Greiferkopfs
(4) als quer zur Schwerkraftrichtung angeordnete, zangenartig
verstellbare Halte- und Führungsschienen ausgebildet sind,
die in Haltestellung seitlich beidseits an den Gegenständen
(3) angreifen und dort befindlichen Vorsprünge der Gegenstände
(3) hintergreifen, daß der Greiferkopf (4) zum reihenweisen
Ergreifen der Gegenstände (3) mit den Halte- und Führungs
schienen (5) parallel zu den Gegenstands-Reihen über diesen
positionierbar ist, daß die Fördereinrichtung ein im Verlauf
des Förderweges angeordnetes Zwischenlager (12) aufweist, das
zumindest eine der Anzahl der Halte- und Führungsschienen (5)
des Greiferkopfs (4) entsprechende Anzahl nebeneinander
angeordneter Kalte- und Führungsschienen (11) aufweist, daß
der Greiferkopf (4) zur gleichzeitigen reihenweisen Übergabe
der daran gehaltenen Gegenstandsreihen an das Zwischenlager
(12) mit den Halte- und Führungsschienen (5) des Greiferkopfs
(4) zu denjenigen des Zwischenlagers (12) fluchtend positio
nierbar ist, daß zum reihenweisen Überschieben der Gegenstände
(3) aus den Halte- und Führungsschienen (5) des Greiferkopfs
(4) in diejenigen (11) des Zwischenlagers (12) eine Überschie
beeinrichtung vorgesehen ist, daß die einzelnen Halte- und
Führungsschienen (11) des Zwischenlagers (12) jeweils an einer
dazu passenden Halte- und Führungsschiene einer Abförderein
richtung (15) fluchtend positionierbar sind, und daß zum
reihenweisen Überschieben der Gegenstände (3) aus den Halte-
und Führungsschienen (11) des Zwischenlagers (12) in diejenige
der Abfördereinrichtung (15) eine Ausschiebeeinrichtung (16)
vorgesehen ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die vorzugsweise im Querschnitt etwa U-förmig ausgebildeten
Halte- und Führungsschienen (5) des Greiferkopfs (4) jeweils
zangenartig aufeinander zu und voneinander wegbewegbare,
vorzugsweise durch innenseitig an den U-Schenkeln der Halte-
und Führungsschienen befindliche Vorsprünge gebildete
Greiferleisten (9) aufweisen.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die in Gebrauchsstellung jeweils an
einander abgewandten Seiten der Gegenstände (3) angreifenden
Greiferleisten (9) zum Festklemmen der Gegenstände (3)
druckbeaufschlagt oder druckbeaufschlagbar sind.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß die Halte- und Führungsschienen (5) des
Greiferkopfs (4) zum Beabstanden der einzelnen, von dem
Greiferkopf (4) gehaltenen Reihen von Gegenständen (3) in ihrem
Seitenabstand zueinander veränderbar gelagert sind.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, daß die Halte- und Führungsschienen (11) des
Zwischenlagers (12) insgesamt quer zu ihrer Erstreckungs
richtung verschiebbar und jeweils zum Abgeben der daran
gehaltenen Reihen von Gegenständen (3) zu der Halte- und
Führungsschiene der Abfördereinrichtung fluchtend positionier
bar sind.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 10, dadurch
gekennzeichnet, daß die Fördereinrichtung als Umlauf-Förderein
richtung mit entlang eines Umlauf-Förderweges quer zur
Erstreckungsrichtung der Halte- und Führungsschienen (11)
umlaufenden gelagerten Halte- und Führungsschienen (11)
ausgebildet ist.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 11, dadurch
gekennzeichnet, daß die Halte- und Führungsschiene der
Abfördereinrichtung (15) und/oder die Halte- und Führungs
schienen (11) des Zwischenlagers (12) in Übergabe- oder
Ausschieberichtung (Pf1) der Gegenstände (3) schräg nach unten
geneigt sind und daß der Greiferkopf (4) mit seinen Halte-
und Führungsschienen (5) zu derjenigen der Abfördereinrichtung
und/oder denen des Zwischenlagers (12) fluchtend an diesen
positionierbar und dazu insbesondere um eine Neigeachse
verschwenkbar ist.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 12, dadurch
gekennzeichnet, daß an der Abnahmestelle (7) eine vorzugsweise
einen Zentrierrahmen aufweisende Zentriereinrichtung (18)
angeordnet ist, die einen Aufnahmebereich für eine an der
Abnahmestelle befindliche Gruppe (2) von abzunehmenden
Gegenständen (3) aufweist, und daß der Aufnahmebereich seitlich
von Zentrierelementen (20) umgrenzt ist, von denen wenigstens
eines zum Zentrieren der in dem Aufnahmebereich befindlichen
Gegenstände (3) in einer vorgegebenen Lage in den Aufnahme
bereich bewegbar und von diesem zurückziehbar ist.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 13, dadurch
gekennzeichnet, daß die Zentriereinrichtung (18) mittels einer
Höhenverstelleinrichtung (23) in vertikaler Richtung relativ
zu den Gegenständen (3) positionierbar ist.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 14, dadurch
gekennzeichnet, daß der Greiferkopf (4) wenigstens ein
insbesondere als Sauggreifer ausgebildetes Greiferteil (22)
zum Ergreifen eines auf der Gruppe (2) von Gegenständen (3)
aufliegenden Stülpdeckels (21) oder dergleichen Abdeckung
aufweist.
16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 15, dadurch
gekennzeichnet, daß das Greiferteil (22) für den Stülpdeckel
(21) mittels einer Verstelleinrichtung aus dem Aufnahmebereich
für die zu ergreifenden Gegenstände (3) entfernbar und
insbesondere von der Unterseite des Greiferkopfs (4) zu dessen
Oberseite in eine Ruhelage verschwenkbar ist.
17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 16, dadurch
gekennzeichnet, daß der Greiferkopf (4) an einem Roboterarm
eines insbesondere als Knickarm- oder Portalroboter ausge
bildeten Roboters angeordnet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998159595 DE19859595A1 (de) | 1998-12-22 | 1998-12-22 | Verfahren und Vorrichtung zum Überführen einer Gruppe von in mehreren Reihen angeordneten Gegenständen in eine einreihige Gegenstandsreihe |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998159595 DE19859595A1 (de) | 1998-12-22 | 1998-12-22 | Verfahren und Vorrichtung zum Überführen einer Gruppe von in mehreren Reihen angeordneten Gegenständen in eine einreihige Gegenstandsreihe |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19859595A1 true DE19859595A1 (de) | 2000-07-06 |
Family
ID=7892336
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1998159595 Withdrawn DE19859595A1 (de) | 1998-12-22 | 1998-12-22 | Verfahren und Vorrichtung zum Überführen einer Gruppe von in mehreren Reihen angeordneten Gegenständen in eine einreihige Gegenstandsreihe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19859595A1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2002004327A3 (en) * | 2000-07-12 | 2002-10-10 | Lanfranchi Srl | A head for transferring containers, in particular bottles, within a palletiser |
| EP1342681A3 (de) * | 2002-03-07 | 2007-03-14 | Zecchetti S.R.L. | Palletiervorrichtung für an ihrem Halsring aufgehängte Gegenstände |
| EP3822182B1 (de) | 2019-11-18 | 2022-04-20 | G.D Societa' Per Azioni | Herstellungsmaschine und verfahren zur herstellung von einwegkartuschen |
| US20230002173A1 (en) * | 2021-07-02 | 2023-01-05 | Leprino Foods Company | Vacuum-assisted product handling equipment |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4325199C1 (de) * | 1993-07-27 | 1994-11-10 | Schaefer Foerderanlagen | Be- und/oder Entladevorrichtung |
-
1998
- 1998-12-22 DE DE1998159595 patent/DE19859595A1/de not_active Withdrawn
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4325199C1 (de) * | 1993-07-27 | 1994-11-10 | Schaefer Foerderanlagen | Be- und/oder Entladevorrichtung |
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| WO2002004327A3 (en) * | 2000-07-12 | 2002-10-10 | Lanfranchi Srl | A head for transferring containers, in particular bottles, within a palletiser |
| EP1464597A1 (de) * | 2000-07-12 | 2004-10-06 | Lanfranchi S.R.L. | Kopf zum Umsetzen von Behältern, insbesondere Flaschen, in einem Palettierer |
| EP1342681A3 (de) * | 2002-03-07 | 2007-03-14 | Zecchetti S.R.L. | Palletiervorrichtung für an ihrem Halsring aufgehängte Gegenstände |
| EP3822182B1 (de) | 2019-11-18 | 2022-04-20 | G.D Societa' Per Azioni | Herstellungsmaschine und verfahren zur herstellung von einwegkartuschen |
| US20230002173A1 (en) * | 2021-07-02 | 2023-01-05 | Leprino Foods Company | Vacuum-assisted product handling equipment |
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