DE29822781U1 - Einrichtung für eine Heizungsanlage, mit einer hydraulischen Weiche und mit einem Heizkreisverteiler - Google Patents
Einrichtung für eine Heizungsanlage, mit einer hydraulischen Weiche und mit einem HeizkreisverteilerInfo
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Description
Einrichtung für eine Heizungsanlage, mit einer hydraulischen
Weiche und mit einem Heizkreisverteiler
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Einrichtung für eine Heizungsanlage, mit einer hydraulischen Weiche zur
Entkopplung eines Heizungs-Primärkreislaufs von Heizungs-Sekundärkreisläufen
und mit einem Heizkreisverteiler für die Sekundärkreisläufe.
Insbesondere in Einfamilienhäusern und abgegrenzten Wohnungen werden seit einigen Jahren vermehrt Brennwertkessel
eingesetzt, die sowohl die benötigte Heizwärme als auch erwärmtes Brauchwasser zur Verfügung stellen. Außerdem
ist bei modernen Heizungsanlagen eine Aufteilung in mehrere Heizungs-Sekundärkreisläufe oder Heizkreise üblich,
wobei die Verteilung des im Brennwertkessel erwärmten Heizungswasser auf die verschiedenen Heizkreise über
einen an sich bekannten Heizkreisverteiler erfolgt. Bei großem Heizbedarf ist die sekundärseitig erforderliche
Wassermenge für die Versorgung aller Heizkreise relativ groß, wogegen die maximal mögliche Heizwasser-Durchsatzmenge
bei den meisten Brennwertkesseln aus Energiespargründen auf relativ kleine Werte begrenzt ist. Um aus
diesen Differenzen resultierende Probleme in der Heizungsanlage zu vermeiden, wird in der Heizungsanlage dem
Heizkreisverteiler oft eine hydraulische Weiche vorgeschaltet. Die hydraulische Weiche entkoppelt den Primärkreislauf
des Heizkessels von den Sekundärkreisläufen
und gewährleistet, daß allen Sekundärkreisläufen jeweils die benötigte Heizwassermenge gleichmäßiger Temperatur
zugeführt wird. Dabei ist zwar die Temperatur in den Sekundärkreisläufen niedriger als die Temperatur des
Heizwassers am Vorlauf des Heizkessels, jedoch ist dies bei modernen Niedertemperatur-Heizungsanlagen nicht nachteilig.
Bei dem aus der Praxis bekannten Stand der Technik sind Heizkreisverteiler und hydraulische Weiche separate Bauteile,
die jeweils für sich gefertigt und installiert werden. Dabei werden am Ort der Heizungsanlage der Heizkreisverteiler
und die hydraulische Weiche für sich an einer Wand oder einer Trägeranordnung angebracht und anschließend
miteinander sowie mit den weiteren Teilen der Heizungsanlage über geeignete nicht-flexible oder flexible
Leitungselemente verbunden. Hierdurch ist die Installation ersichtlicherweise aufwendig und entsprechend
teuer.
Für die vorliegende Erfindung stellt sich deshalb die Aufgabe, eine Einrichtung für eine Heizungsanlage der
eingangs genannten Art zu schaffen, die die dargelegten Nachteile vermeidet und bei der insbesondere die Installation
vereinfacht und beschleunigt und damit auch verbilligt ist.
Zur Lösung der gestellten Aufgabe wird eine Einrichtung der eingangs genannten Art vorgeschlagen, die dadurch
gekennzeichnet ist, daß die Einrichtung aus hydraulischer Weiche und Heizkreisverteiler mit Weichengehäuse
und Verteilergehäuse und allen zwischen beiden verlaufenden Strömungsverbindungen als vorgefertigte integrierte
Baueinheit ausgeführt ist und weichenseitig nur noch einen Vorlaufstutzen und einen Rücklauf?tutzen zur Verbindung
mit mindestens einem im Primärkreislauf vorgesehenen Wärraeerzeuger und verteilerseitig nur noch je zwei
■5 3·— * ■ » · ··
oder mehr Vorlaufanschlüsse und Rücklaufanschlüsse zur
Verbindung mit im Sekundärkreislauf vorgesehenen Wärmeverbrauchern aufweist.
Vorteilhaft führt die integrierte Bauweise dazu, daß die Zahl der vor Ort herzustellenden Leitungsverbindungen
erheblich reduziert wird. Damit wird auch die Gefahr von Undichtigkeiten bei der Herstellung der entsprechenden
Leitungsverbindungen vermindert, weil bei einer Vorfertigung in der Regel automatisiert gearbeitet werden kann,
während bei einer Installation vor Ort häufig beengte Platzverhältnisse vorliegen, die die Arbeiten, insbesondere
Schweiß- oder Lötarbeiten, erschweren. Außerdem wird die Anbringung der integrierten Baueinheit einfacher,
weil nun lediglich ein Bauteil gehaltert werden muß, während früher zwei separate Bauteile für sich 2u
haltern waren. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß nun schon vorab eine bestimmte hydraulische Weiche mit
einem bestimmten Heizkreisverteiler zu der integrierten Baueinheit zusammengefügt werden kann, wobei die beiden
Teile optimal aufeinander abgestimmt werden können, weil diese Kompetenz bei dem Hersteller der Bauteile auf jeden
Fall vorhanden ist, während dies bei Heizungsinstallateuren nicht immer in ausreichendem Maße vorausgesetzt
werden kann.
Eine erste Weiterbildung der erfindungsgemäßen Einrichtung sieht vor, daß das Weichengehäuse vertikal ausgerichtet
ist, daß der Heizkreisverteiler ein kombinierter Vor- und Rücklaufverteiler mit einem einzigen horizontal
ausgerichteten, im Inneren in Vorlauf- und Rücklaufbereich
unterteilten Gehäuse ist und daß die beiden Gehäuse rechtwinklig zueinander verlaufend unmittelbar und/
oder über mindestens ein starres Rohrstück fest miteinander verbunden, vorzugsweise verschweißt, sind. Die einzelnen
Teile der Einrichtung behalten bei dieser Ausgestaltung ihre übliche und dem vor Ort tätigen Installa-
a. ~ m a m &Lgr; &Lgr; » &Lgr; » &Lgr; 4
teur bekannte Anordnung und Ausrichtung, so daß auf der Seite des Installateurs hier keine Umstellung erforderlich
ist, sondern weiter in gewohnter Art und Weise gearbeitet werden kann.
Eine alternative Ausgestaltung der erfindungsgeinäßen Einrichtung
sieht vor, daß das Weichengehäuse vertikal ausgerichtet ist, daß der Heizkreisverteiler ein kombinierter
Vor- und Rücklaufverteiler mit einem einzigen vertikal
ausgerichteten, im Inneren in Vorlauf- und Rücklaufbereich unterteilten Gehäuse ist und daß die beiden Gehäuse
aneinander anliegend parallel zueinander verlaufend unmittelbar fest miteinander verbunden, vorzugsweise
verschweißt, sind. Bei dieser Ausführung der Einrichtung wird eine besonders kompakte Bauweise erreicht, die
zudem noch materialsparend ist, weil eine Wand entweder des Heizkreisverteilers oder der hydraulischen Weiche
eingespart werden kann. Bei dieser Ausführung der Einrichtung liegen dann zwar die Vorlauf- und Rücklaufanschlüsse
für die Sekundärkreisläufe nicht mehr, wie üblich, nebeneinander, sondern in Vertikalrichtung übereinander,
jedoch kann diese Änderung insbesondere bei der Einrichtung von neuen Heizungsanlagen schon bei der
Planung des Leitungsverlaufs berücksichtigt werden, so daß hierdurch kein Mehraufwand bei der Installation verursacht
wird.
Ein weiterer Beitrag zur Erzielung geringer Herstellungskosten bei der Fertigung der Einrichtung besteht darin,
daß zumindest die Strömungsverbindung von der hydraulischen Weiche zum Vorlaufbereich des Heizkreisverteilers
durch eine einfache Durchbrechung in einem Bereich, in dem die beiden Gehäuse unmittelbar aneinander anliegen,
gebildet ist.
Weiter ist vorgesehen, daß der Vorlaufstutzen auf einem
höher gelegenen Niveau in das Weichengehäuse mündet als
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die Strömungsverbindung zwischen der hydraulischen Weiche und dem Vorlaufbereich des Heizkreisverteilers und
daß oberhalb der Einmündung des Vorlaufstutzens im Weichengehäuse ein Gassammeiraum mit Entlüftungsstutzen
und/oder -ventil vorgesehen ist. Bei dieser Ausführung der Einrichtung kann die hydraulische Weiche zugleich
die Funktion eines Luftabscheiders mit übernehmen, wodurch ein entsprechendes Bauteil in der Heizungsanlage
nicht mehr separat vorgesehen werden muß. Da innerhalb der hydraulischen Weiche die Heizwasser-Fließgeschwindigkeit
relativ gering ist und da zudem die Strömung absolut laminar erfolgt, wird eine wirksame Entlüftung oder
Entgasung gewährleistet, so daß Funktionsbeeinträchtigungen der Heizanlage durch im Heizwasser mitgeführte
Luft- oder Gasblasen vermieden wird.
Weiter wird vorgeschlagen, daß der Rücklaufstutzen auf
einem tiefer gelegenen Niveau in das Weichengehäuse mündet als die Strömungsverbindung zwischen dem Rücklaufbereich
des Heizkreisverteilers und der hydraulischen Weiche und daß unterhalb der Einmündung des Rücklaufstutzens
im Weichengehäuse ein Schlammsamme1raum mit Abschlammstutzen
und/oder -ventil vorgesehen ist. Da auch im unteren Bereich der hydraulischen Weiche die Strömungsgeschwindigkeit
des Heizwassers gering ist und die Strömung laminar verläuft, kann sich im Rücklaufwasser
aus den Heizkreisläufen mitgeführter Schlamm im tiefsten Bereich der hydraulischen Weiche absetzen und sammeln,
ohne daß die Gefahr besteht, daß der Schlamm von hier wieder durch Aufwirbelung in den Wasserkreislauf gerät.
Hierdurch wird insbesondere die relativ empfindliche Umwälzpumpe vor Verschleiß durch mitgeführten Schlamm
geschützt. Zudem kann durch diese Eigenschaft der erfindungsgemäßen Einrichtung ein separater Wasserfilter innerhalb
der Heizungsanlage eingespart werden.
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Um innerhalb der hydraulischen Weiche die gewünschte,
relativ geringe Strömungsgeschwindigkeit bei laminaren Strömungsverhältnissen zu gewährleisten, ohne daß die
hydraulische Weiche ein zu großes Bauvolumen erfordert, ist bevorzugt vorgesehen, daß der Strömungsquerschnitt
des Weichengehäuses vier- bis zehnmal so groß ist wie der Strömungsquerschnitt des VorlaufStutzens und des
RücklaufStutzens.
Um die Fertigung und auch die Unterbringung der Einrichtung zu vereinfachen, ist weiterhin bevorzugt vorgesehen,
daß das Weichengehäuse und das Verteilergehäuse mit in Horizontalrichtung gemessen gleicher Tiefe ausgeführt
sind.
Um dem vor Ort tätigen Installateur die Arbeit zu erleichtern, wird vorgeschlagen, daß außen am Weichengehäuse
und/oder am Verteilergehäuse mindestens ein Konsolenanschlußelement zur Verbindung der Einrichtung mit
einer Tragkonsole angebracht ist. Vorteilhaft wird die zugehörige Tragkonsole vorab an einer Gebäudewand in der
Nähe des Heizkessels angebracht, wenn dort noch kein Leitungen verlegt sind, so daß hier noch ausreichend Platz
für die bei der Anbringung der Tragkonsole erforderlichen Arbeiten ist. Für die Anbringung der Einrichtung
selbst genügt dann ein einfaches Einhängen der Konsolenanschlußelemente
in die Tragkonsole, was auch bei beengten Platzverhältnissen problemlos möglich ist.
Um Wärmeverluste auch im Bereich der Einrichtung zu minimieren, wird schließlich noch vorgeschlagen, daß diese
einen zumindest die beiden Gehäuse formschlüssig einfassenden, zwei- oder mehrteiligen Wärmeisolationskörper
umfaßt.
Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand einer Zeichnung erläutert. Die Figuren der Zeich-
nung zeigen:
Figur 1 eine Einrichtung für eine Heizungsanlage mit
hydraulischer Weiche und Heizkreisverteiler in Ansicht,
Figur la das in Figur 1 eingekreiste Detail der Einrichtung, nun aber im Schnitt, und
Figur 2 die Einrichtung gemäß Figur 1 in Draufsicht, teils in weggebrochener Darstellung.
Wie die Figur 1 der Zeichnung zeigt, besteht das hier dargestellte Ausführungsbeispiel der Einrichtung 1 aus
einer im linken Teil vorgesehenen hydraulischen Weiche und einem rechts davon angeordneten Heizkreisverteiler
3, wobei Weiche 2 und Verteiler 3 eine integrierte Baueinheit bilden. Eine seitenvertauschte Ausführung kann
selbstverständlich auch gefertigt werden, um unterschiedlichen örtlichen Gegebenheiten Rechnung zu tragen.
Die hydraulische Weiche 2 ist mit einem in Vertikalrichtung verlaufenden Weichengehäuse 20 ausgeführt, das
durch ein Rechteckrohr aus Stahl gebildet sein kann. Von links her mündet in den oberen Bereich der Weiche 2 ein
mit einem Heizkessel zu verbindender Vorlaufstutzen 21,
durch den heißes Heizwasser in die Weiche 2 einleitbar ist. Nahe dem unteren Ende der Weiche 2 mündet aus dieser
heraus ein Rücklaufstutzen 22, der ebenfalls mit einem Heizkessel zu verbinden ist und durch den kühles
Rücklaufwasser zum Heizkessel führbar ist. Das Innere der hydraulischen Weiche 2 ist völlig frei von Einbauten;
außerdem ist der Strömungsquerschnitt der Weiche 2 um ein Mehrfaches größer als der Strömungsquerschnitt
von Vorlaufstutzen 21 und Rücklaufstutzen 22, so daß im
Inneren der Weiche 2 relativ geringe Strömungsgeschwindigkeiten und laminare Stromungsverhältnisse im Heizwas-
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ser gewährleistet sind.
An seiner in der Figur 1 rechten Seite ist bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel der Einrichtung 1 das Gehäuse
20 der hydraulischen Weiche 2 mit einem Gehäuse 30 des Heizkreisverteilers 3 unmittelbar und fest verbunden,
vorzugsweise verschweißt. Auch das Gehäuse 30 besteht aus einem Rechteckrohr, wobei hier aber, was in
Figur 1 nicht sichtbar ist, das Innere in einen Vorlaufbereich und einen Rücklaufbereich unterteilt ist. Dies
wird bei der Beschreibung von Figur 2 noch erläutert.
Die unmittelbare Verbindung zwischen dem Verteilergehäuse 30 und dem Weichengehäuse 20 liegt in einer Höhenlage,
die etwas tiefer liegt als die Einmündung des Vorlaufstutzens 21. Außerdem ist der Heizkreisverteiler 3
über eine Strömungsverbindung, hier ein starres Rohr 24, mit dem unteren Bereich der hydraulischen Weiche 2 verbunden,
wobei hier die Einmündung etwas höher liegt als die Ausmündung des RücklaufStutzens 22. Verteilerseitig
ist das Rohr 24 mit dem Rücklaufbereich verbunden. Im
Bereich der unmittelbaren Verbindung von Verteilergehäuse 30 und Weichengehäuse 20 befindet sich eine das Innere
der hydraulischen Weiche 2 mit dem Vorlaufbereich 31 des Heizkreisverteilers 3 verbindende Strömungsverbindung,
hier in Form einer einfachen Durchbrechung 23.
Oberseitig sind an dem Gehäuse 30 des Heizkreisverteilers 3, wie an sich bekannt, mehrere Paare von Vorlaufanschlüssen
33 und Rücklaufanschlüssen 34 für verschiedene Heizkreise angebracht, an die entsprechende Rohrleitungen
angeschlossen werden können. Dabei liegt normgerecht jeweils innerhalb eines Anschlußpaares der Vorlauf
rechts und der Rücklauf links.
Zur Halterung der aus Weiche 2 und Verteiler 3 bestehenden integrierten Baueinheit an einer Gebäudewand im Auf-
Stellungsraum der Heizungsanlage sind unterseitig am Verteilergehäuse
30 zwei Konsolenanschlußelemente 36 angesetzt, mit denen ein einfaches Einhängen der Einrichtung
1 in eine hier nicht dargestellte, vorab z.B. an eine Gebäudewand montierte Tragkonsole möglich ist.
Der obere Endbereich des Gehäuses 20 der hydraulischen Weiche 2 dient als Gassammeiraum 25, aus welchem gegebenenfalls
dort angesammeltes Gas über einen Entlüftungsstutzen 25' abgezogen werden kann. Ein an der oberen
Stirnfläche des Gehäuses 20 angebrachter Anschlußstutzen 26 dient zur bedarfsweisen Aufnahme eines Fühlers für
eine Temperaturmessung.
Der untere Endbereich der hydraulischen Weiche 2 ist als Schlammsammelraum 27 ausgebildet, aus welchem bedarfsweise
über einen Abschlammstutzen 27' angesammelter Schlamm abgezogen werden kann.
Schließlich ist unterseitig am Gehäuse 30 des Heizkreisverteilers 3 noch ein Anschlußstutzen 35 vorgesehen, der
zur bedarfsweisen Aufnahme eines Fühlers für eine Temperaturmessung
dient. Je nach Ausführung einer zugehörigen Heizungsanlagensteuerung kann ein Temperaturfühler entweder
im Anschlußstutzen 26 im Primärkreislauf oder im Anschlußstutzen 35 im Sekundärkreislauf angebracht werden.
Der jeweils nicht benötigte Anschlußstutzen 26, 35 wird durch einen Stopfen verschlossen.
Im Betrieb einer zur Einrichtung 1 gehörenden Heizungsanlage strömt über den Vorlaufstutzen 21 in einem nicht
dargestellten Heizkessel, z.B. ein Brennwertkessel, erhitztes Wasser in den oberen Bereich der hydraulischen
Weiche 2. Von dort strömt das heiße Heizwasser durch die Durchbrechung 23 in den Vorlaufbereich des Heizkreisverteilers
3 und verteilt sich von dort auf die Vorlaufanschlüsse 33, um zu verschiedenen Heizkörpern oder ande-
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ren Heizeinrichtungen, wie z.B. eine Fußbodenheizung oder Wandflächenheizung, zu gelangen. Von den Heizeinrichtungen
zurückkehrendes abgekühltes Heizwasser gelangt durch die Rücklaufanschlüsse 32 in den Rücklaufbereich
des Heizkreisverteilers 3 und von dort gesammelt durch das Rohr 24 in den unteren Bereich der hydraulischen
Weiche 2. Aus dem unteren Bereich der hydraulischen Weiche 2 wird das kühle Heizwasser durch den Rücklaufstutzen
22 zur erneuten Erhitzung wieder dem Heizkessel zugeführt. Wenn die in den Heizkreisläufen benötigte
Wassermenge größer ist als der maximale Heizwasserdurchsatz des Heizkessels, strömt ein Teil des Rücklaufwassers
entsprechend den gestrichelt eingezeichneten Pfeilen vom unteren Bereich der hydraulischen Weiche 2
nach oben und dort durch die Durchbrechung 23 wieder in den Vorlaufbereich des Heizkreisverteilers 3, wodurch
sich hier ein gegenüber dem Kesselvorlauf niedrigeres Temperaturniveau durch die Wassermischung einstellt, wobei
diese Temperatur aber für Heizzwecke immer noch ausreichend groß ist. Auf diese Weise wird gewährleistet,
daß allen Heizkreisläufen Wasser in ausreichender Menge und Temperatur zur Verfügung steht, ohne daß hierfür ein
entsprechend hoher Wasserdurchsatz im Heizkessel erforderlich ist.
Figur la zeigt in vergrößerter Darstellung den in Figur 1 eingekreisten Verbindungsbereich Y-Y zwischen Weichengehäuse
20 und Verteilergehäuse 30, wobei hier die beiden Gehäuse 20, 30 miteinander verschweißt sind. Vom
Inneren des Verteilergehäuses 30 ist hier der Vorlaufbereich 31 sichtbar, in den das erhitzte Heizwasser gemäß
dem durchgehend eingezeichneten Strömungspfeil in Figur 1 fließt. Von unten her strömt bedarfsweise kühleres
Rücklaufwasser zusätzlich in den Vorlaufbereich 31, wie durch den gestrichelten Pfeil in Figur 1 angedeutet ist.
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Figur 2 der Zeichnung zeigt die Einrichtung 1 aus Figur 1 in Draufsicht, wobei der Heizkreisverteiler 3 über einen
großen Teil seiner Länge in weggebrochender Darstellung gezeigt ist, um dessen Inneres sichtbar zu machen.
Im linken Teil von Figur 2 fällt der Blick auf die obere Stirnseite der hydraulischen Weiche 2 mit ihrem Gehäuse
20, wobei oben auf der Stirnseite der Anschlußstutzen 26 für einen Temperaturfühler sitzt. Nach links weist vom
Gehäuse 20 zunächst der Entlüftungsstutzen 25' und darunter der größere Vorlaufstutzen 21 weg.
Vom Gehäuse 20 der hydraulischen Weiche 2 erstreckt sich das Gehäuse 30 des Heizkreisverteilers 3 nach rechts, wobei
Figur 2 besonders deutlich macht, daß die Gehäuse 20, 30 mit in Horizontalrichtung gemessen gleicher Tiefe
ausgeführt sind, was die Herstellung vereinfacht. Die Durchbrechung 23 verbindet das Innere des Weichengehäuses
20 mit dem Vorlaufbereich 31 des Heizkreisverteilers
3. Dessen Innenraum ist über eine Trennwand 30' in den Vorlaufbereich 31 und den Rücklaufbereich 32 unterteilt.
Wie an sich bereits bekannt, verläuft hier die Trennwand 30' in Form einer angenäherten Sinuswelle, wodurch besonders
günstige Strömungsverhältnisse im Bereich der Übergänge zu den Vorlaufanschlüssen 33 und den Rücklaufanschlüssen
34 erzielt werden.
Im Hintergrund liegt durch das Gehäuse 30 verdeckt in dessen linkem Endbereich das Rohr 24, das die Rücklaufverbindung
vom Heizkreisverteiler 3 zur hydraulischen Weiche 2 bildet. Ebenfalls durch das Gehäuse 30 verdeckt
liegen an dessen Unterseite die gestrichelt dargestellten Konsolenanschlußelemente 36.
Claims (1)
- Schutzansprüche:Einrichtung (1) für eine Heizungsanlage, mit einer hydraulischen Weiche (2) zur Entkopplung eines Heizungs-Primärkreislaufs von Heizungs-Sekundärkreislaufen und mit einem Heizkreisverteiler (3) für die Sekundärkreisläufe,dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung (1) aus hydraulischer Weiche (2) und Heizkreisverteiler (3) mit Weichengehäuse (20) und Verteilergehäuse (30) und allen zwischen beiden verlaufenden Strömungsverbindungen (23, 24) als vorgefertigte integrierte Baueinheit ausgeführt ist und weichenseitig nur noch einen Vorlaufstutzen (21) und einen Rücklaufstutzen (22) zur Verbindung mit mindestens einem im Primärkreislauf vorgesehenen Wärmeerzeuger und verteilerseitig nur noch je zwei oder mehr Vorlaufanschlüsse (33) und Rücklaufanschlüsse (34) zur Verbindung mit im Sekundärkreislauf vorgesehenen Wärmeverbrauchern aufweist.Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Weichengehäuse (20) vertikal ausgerichtet ist, daß der Heizkreisverteiler (3) ein kombinierter Vor- und Rücklaufverteiler mit einem einzigen horizontal ausgerichteten, im Inneren in Vorlauf- und Rücklaufbereich (31, 32) unterteilten Gehäuse (30) ist und daß die beiden Gehäuse (20, 30) rechtwinklig zueinander verlaufend unmittelbar und/oder über mindestens ein starres Rohrstück fest miteinander ver-bunden, vorzugsweise verschweißt, sind.3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Weichengehäuse (20) vertikal ausgerichtet ist, daß der Heizkreisverteiler (3) ein kombinierter Vor- und Rücklaufverteiler mit einem einzigen vertikal ausgerichteten, im Inneren in Vorlauf- und Rücklaufbereich (31, 32) unterteilten Gehäuse (30) ist und daß die beiden Gehäuse (20, 30) aneinander anliegend parallel zueinander verlaufend unmittelbar fest miteinander verbunden, vorzugsweise verschweißt, sind.4. Einrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest die Strömungsverbindung (23) von der hydraulischen Weiche (2) zum Vorlaufbereich (31) des Heizkreisverteilers (3) durch eine einfache Durchbrechung in einem Bereich, in dem die beiden Gehäuse (20, 30) unmittelbar aneinander anliegen, gebildet ist.5. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorlaufstutzen (21) auf einem höher gelegenen Niveau in das Weichengehäuse (20) mündet als die Strömungsverbindung (23) zwischen der hydraulischen Weiche (2) und dem Vorlaufbereich (31) des Heizkreisverteilers (3) und daß oberhalb der Einmündung (21') des Vorlaufstutzens (21) im Weichengehäuse (20) ein Gassammeiraum (25) mit Entlüftungsstutzen (25') und/oder -ventil vorgesehen ist.6. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Rücklaufstutzen (22) auf einem tiefer gelegenen Niveau in das Weichengehäuse (20) mündet als die Strömungsverbindung (24) zwischen dem Rücklaufbereich (32) des Heizkreisver-tellers (3) und der hydraulischen Weiche (2) und daß unterhalb der Einmündung (22') des RücklaufStutzens (22) im Weichengehäuse (20) ein Schlammsamme1raum (27) mit Abschlammstutzen (27') und/oder -ventil vorgesehen ist.7. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Strömungsquerschnitt des Weichengehäuses (2) vier- bis zehnmal so groß ist wie der Strömungsquerschnitt des Vorlaufstutzens (21) und des RücklaufStutzens (22).8. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Weichengehäuse (20) und das Verteilergehäuse (30) mit in Horizontalrichtung gemessen gleicher Tiefe ausgeführt sind.9. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß außen am Weichengehäuse (20) und/oder am Verteilergehäuse (30) mindestens ein Konsolenanschlußelement (36) zur Verbindung der Einrichtung (1) mit einer Tragkonsole angebracht ist.10. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß diese einen zumindest die beiden Gehäuse (20, 30) formschlüssig einfassenden, zwei- oder mehrteiligen Wärmeisolationskörper umfaßt.
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