DE29820215U1 - Prüfvorrichtung für Deckel - Google Patents
Prüfvorrichtung für DeckelInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Prüfen physikalischer Eigenschaften
von Deckeln nach Anspruch 1.
Insbesondere in der Lebensmittelindustrie ist eine luftdichte Verpackung zum Beispiel
verderblicher Güter wesentlich. Dazu gibt es bekanntlich Abpackungen verschiedenster
Gestalt, welche Öffnungen zum Befüllen und Entnehmen aufweisen, die mit entsprechenden
Deckeln luftdicht verschließbar sind. Beispielsweise seien im folgenden bekannte Glasbehälter, etwa für saure Gurken, mit innenseitig gummierten Blechschraubdeckeln
genannt. Um dem Verbraucher beim erstmaligen Öffnen die Information zu geben, daß der Verschluß bis dahin tatsächlich luftdicht geblieben war,
...12
Patentanwälte ■ European Patent Attorneys ■ Zugelassene Vertreter beim Europäischen Patentamt
Zugelassene Vertreter beim Harmanisierungsamt für den Binnenmarkt
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Rechtsanwalt: zugelassen zu den Hamburger Gerichten
Deutsche Bank AG Hamburg, Nr. 05 28497 (BLZ 200 700 00) ■ Postbank Hamburg, Nr. 28 42 206 (BLZ 200 100 20)
Dresdner Bank AG Hamburg, Nr. 933 60 3 5 (BLZ 200 800 00)
Dresdner Bank AG Hamburg, Nr. 933 60 3 5 (BLZ 200 800 00)
gibt es sogenannte Flip-Prägungen der Verschlußfläche des Blechdeckels, die durch
den bis zum ersten Öffnen in der Verpackung herrschenden Unterdruck in eine erste
Lage „geflippt" sind und beim Öffnen unter einem deutlich hörbaren, knackenden
Geräusch in eine zweite Lage ausschnappen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zu liefern, mit welcher
Deckel für luftdichte Verpackungen möglichst bedienungsfreundlich und schnell auf
ihre physikalischen Eigenschaften prüfbar sind.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Prüfvorrichtung mit den in
Anspruch 1 formulierten Merkmalen gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den
Unteransprüchen angegeben.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist zum Prüfen physikalischer Eigenschaften von
Deckeln, insbesondere Schraubdeckeln, für luftdichte Verpackungen, insbesondere Glasbehälter für Lebensmittel, geeignet. Die Vorrichtung weist mindestens eine Mündung
auf, die durch eine Bewegungsvorrichtung zum Deckel hin bewegbar ist und dort mit der Dichtungsfläche des Deckels zusammenwirkt wie eine Öffnung der Verpackung,
für die der Deckel bestimmt ist. Dabei mündet die Mündung in eine Unterdruckleitung.
Der Mündung kann ein Drucksensor zugeordnet sein.
Die Bewegungsvorrichtung betätigt vorzugsweise einen translatorisch verschiebbaren
Prüfstempel, an dessen Stirnseite die Mündung angeordnet ist. Eine Meß- und Auswerteeinrichtung,
die vorzugsweise eine Elektronik ist, verarbeitet vorzugsweise den von dem Drucksensor in der Mündung gemessenen Druck zu einem Druckgradienten
über der Zeit, wobei extreme Absolutwerte und/oder extreme Gradientenwerte als
Grenzwert einstellbar und beim Überschreiten der Grenze signalisierbar sind.
Die Vorrichtung weist vorzugsweise eine Prüfförderstrecke auf, in der die Deckel vorzugsweise
liegend in bestimmtem Abstand zueinander geführt sind, wobei ein synchron mit der Prüfförderstrecke laufender Prüfkopf auf der Seite der Deckel, auf der
sich deren Dichtungsfläche befindet, eine Anzahl Prüfstempel aufweist, die jeweils
einer Fördervorrichtung der Prüfförderstrecke mit einem darin beförderten Deckel
zugeordnet und zum zugeordneten Deckel hin verschiebbar sind, wobei die Mündung jedes Prüfstempels eine bei zum Deckel verschobenem Prüfstempel mit der Dichtungsfläche
des Deckels in der zugeordneten Führungsvorrichtung zusammenwirkt. Die Bewegungen der Prüfförderstrecke und der Prüfstempel werden vorzugsweise von
einer Steuerelektronik gesteuert. Dabei werden die Prüfstempel von der Bewegungsvorrichtung
entweder einzeln oder zusammen bewegt. Dies hängt davon ab, ob der Prüf-Förderstern zunächst vollständig mit zu prüfenden Deckeln beschickt wird, um
diese dann nach gemeinsamer Absenkung der Prüfstempel zusammen zu prüfen, oder ob jeder einzelne Deckel in einzeln gesteuertem Takt gefördert und geprüft und daher
jeder Prüfstempel einzeln abgesenkt wird. Der Prüfförderstrecke sind vorzugsweise
eine Förderstrecke zum Zufuhren der Deckel vor- und eine Abförderstrecke mit einer
Auswurfvorrichtung nachgeordnet.
Vorzugsweise ist die Förderstrecke zum Zufuhren der Deckel in eine im wesentlichen
waagerechte Stauförderstrecke, eine im wesentlichen waagerechte, gerade Schneckenförderstrecke
im Anschluß an die Stauförderstrecke und eine erste im wesentlichen waagerechte, bogenförmige Sternförderstrecke unterteilt. In der Schneckenförderstrecke
werden die Deckel in eine Reihe einzelner Deckel hintereinander mit einem bestimmten Abstand zwischen zwei einzelnen Deckeln im Ausgang der Schneckenförderstrecke
geführt, wobei der Abstand durch die Dicke des fördernden Schneckenzahns im Bereich des Ausgangs bestimmt ist.
Die erste Sternförderstrecke lenkt die Reihe der in bestimmtem Abstand hintereinander
aufgereiht aus der Schneckenförderstrecke geförderten Deckel bogenförmig in die Prüfförderstrecke um.
Die Prüfförderstrecke weist vorzugsweise einen Prüfsternförderer mit entgegengesetztem
Drehsinn zur ersten Sternförderstrecke auf sowie einen synchron mit dem Prüfsternförderer laufenden Prüfkopf oberhalb des Prüfsternförderers, wobei die
Deckel mit ihrer zu prüfenden Dichtfläche nach oben liegen. Die Prüfstempel des Prüfkopfs sind vorzugsweise einzeln absenkbar und jeweils einer Förderkehle als Fördervorrichtung
des Prüfsternförderers zugeordnet.
Die Abförderstrecke weist vorzugsweise eine zweite im wesentlichen waagerechte,
bogenförmige Sternförderstrecke im Anschluß an die Prüfförderstrecke mit entgegengesetztem
Drehsinn zu dieser auf. Die zweite Sternförderstrecke hat einen vorzugsweise mit dem ersten Sternförderer der ersten Sternförderstrecke bauähnlichen oder
baugleichen zweiten Sternförderer zum Umlenken und Abfördern der Deckel. Die Auswurfvorrichtung der Abförderstrecke ist vorzugsweise von der Elektronik angesteuert
und wirft diejenigen Deckel aus der Abförderstrecke aus, welche bestimmbaren Prüfungskriterien nicht genügen.
Eine bevorzugte Ausführungsform wird im folgenden mit Bezug auf die beigefügten
Zeichnungen beschrieben.
Fig. 1 zeigt eine schematische Seitenansicht der erfindungsgemäßen Prüfvorrichtung.
Fig. 2 zeigt eine schematische Draufsicht auf die Prüfvorrichtung nach Fig. 1.
Fig. 2 zeigt eine schematische Draufsicht auf die Prüfvorrichtung nach Fig. 1.
Zunächst mit Bezug auf Fig. 2 weist die Prüfvorrichtung 2 eine waagerechte, gerade
Stauförderstrecke 4 zum Zuführen von innenseitig gummierten Blech-Schraubdeckeln
6 auf, welche liegend mit ihrer Dichtungsfläche nach oben in eine waagerechte, gerade
Schneckenförderstrecke 8 gefördert werden. Die Förderschnecke 10 hat am Ausgang 12 der Schneckenförderstrecke 8 einen derart geformten fördernden Schneckenzahn,
ft · ··
-6-daß
zwischen zwei einzelnen Deckeln 6a, 6b, die aus der Schneckenförderstrecke 8 herausgefordert werden, ein durch die Dicke des Zahns bestimmter Abstand liegt. Dieser entspricht der Teilung eines ersten Sternförderers 14, welcher Teil einer ersten waagerechten, kreisbogenformigen Sternförderstrecke 16 ist, welche die gleichmäßig beabstandeten, einzeln aus der Schneckenförderstrecke 8 geförderten Deckel 6b in dem bestimmten Abstand weiter fördert und dabei in einer kreisbogenformigen Linkskurve um ungefähr 100° umlenkt. Dabei wirken die Zähne des ersten Sternförderers 14, welcher den Innenrand der kreisbogenformigen Sternförderstrecke 16 bildet, zum Transport der Deckel 6 mit einer Bande 18 zusammen, welche den Außenrand der Sternforderstrecke 16 bildet.
zwischen zwei einzelnen Deckeln 6a, 6b, die aus der Schneckenförderstrecke 8 herausgefordert werden, ein durch die Dicke des Zahns bestimmter Abstand liegt. Dieser entspricht der Teilung eines ersten Sternförderers 14, welcher Teil einer ersten waagerechten, kreisbogenformigen Sternförderstrecke 16 ist, welche die gleichmäßig beabstandeten, einzeln aus der Schneckenförderstrecke 8 geförderten Deckel 6b in dem bestimmten Abstand weiter fördert und dabei in einer kreisbogenformigen Linkskurve um ungefähr 100° umlenkt. Dabei wirken die Zähne des ersten Sternförderers 14, welcher den Innenrand der kreisbogenformigen Sternförderstrecke 16 bildet, zum Transport der Deckel 6 mit einer Bande 18 zusammen, welche den Außenrand der Sternforderstrecke 16 bildet.
Aus der Linkskurve der ersten Sternförderstrecke 16 transportiert ein Prüfsternförderer
20 mit insgesamt acht Förderkehlen 22 die Deckel 6 in einer kreisbogenförmigen Rechtskurve von etwa 270°. Wie bei der Sternförderstrecke 18 wirkt der Prüfsternförderer
20 zum Transport der Deckel 6 mit einer Außenbande 23 zusammen. Synchron mit dem Prüfsternförderer 20 läuft eine Auflagescheibe 24 - nun mit Bezug auf Fig. 1
und 2 - angetrieben von einer gemeinsamen senkrechten Welle 26 und einer nicht dargestellten Getriebevorrichtung. Ebenfalls synchron mit dem Prüfsternförderer 20
und der Auflagescheibe 24 läuft, von derselben Welle 26 angetrieben, ein Prüfkopf 28
oberhalb des Prüfsternförderers 20.
In der so gebildeten Prüfförderstrecke 30 weist der Prüfkopf 28 jeweils einer Förderkehle
22 zuordnete absenkbare Prüfstempel 32 auf, die auf jeweils einen Deckel 6 in der zugeordneten Förderkehle 22 absenkbar sind. Jeder Prüfstempel 32 hat unterseitig
eine Mündung 33, deren Rand bei abgesenktem Prüfstempel 32 mit der (oben liegenden)
Dichtungsfläche des Deckels 6c in der zugeordneten Förderkehle 22 so zusammenwirkt,
wie eine Öffnung des Glasbehälters, für die der Deckel 6c bestimmt ist. Dazu ist die Mündung 33 des Prüfstempels 32 der Mündung 33 der Öffnung des Glasbehälters,
für die der Deckel bestimmt ist, nachgebildet. Die Mündung 33 mündet in eine Unterdruckkammer, die durch ein Ventil mit einer Unterdruckleitung verbunden
ist, welche zu einer zentralen Vakuumpumpe führt. In der Unterdruckkammer ist außerdem ein Drucksensor sowie eine Belüftungsleitung mit vorgeschaltetem Ventil
angeordnet. Diese Elemente befinden sich in jedem Prüfstempel 32 bzw. im Prüfkopf
28 und sind in den Figuren nicht dargestellt.
Sobald ein Deckel 6 in eine Förderkehle 26 des Prüfsternförderers 20 hinein befördert
wird, senkt sich der zugeordnete Prüfstempel 32 auf diesen Deckel ab und beaufschlagt
den Deckel während seines Wegs durch die Prüfförderstrecke 30, einem Prüfprogramm
entsprechend, mit Unterdruck. Kurz bevor der Deckel die Prüfförderstrecke 30 verläßt - also nach einem Weg von etwa 220° - hebt sich der Prüfstempel 32, damit
der Deckel aus der Prüfförderstrecke 30 heraus gefördert werden kann. In der Prüfforderstrecke
30 sind also im Betrieb der Prüfvorrichtung 2 vier Prüfstempel 32 gleichzeitig auf jeweils einen Deckel in den zugeordneten Förderkehlen 22 abgesenkt, wäh-
■■·":
rend ein Prüfstempel 32 am Eingang der Prüfförderstrecke 30 sich auf einen neu ankommenden
Deckel absenkt, ein Prüfstempel am Ausgang der Prüfförderstrecke 30 sich von einem geprüften Deckel abhebt und zwei Prüfstempel sich in angehobener
Position auf dem Rückweg vom Ausgang der Prüfförderstrecke zu deren Anfang befinden,
um neu ankommende Deckel in Empfang zu nehmen und zu prüfen.
Aus der Prüfförderstrecke 30 herausgefördert werden die Deckel 6 von einer der
ersten waagerechten bogenförmigen Sternförderstrecke 16 in jeder baulichen Hinsicht
gleichenden zweiten Sternförderstrecke 34. Die Deckel werden in eine gerade Abförderstrecke
36 befördert, wo durch eine preßluftbetätigte Auswurfvorrichtung 38 Deckel 6d der Abförderstrecke 36 ausgeworfen werden, welche während der Prüfung
in der Prüfförderstrecke 30 von einer nicht dargestellten Elektronik als nicht genügend
dicht oder nach anderen Kriterien als nicht geeignet erkannt worden waren.
Im folgenden werden weitere, zum Teil nicht dargestellte bauliche Einzelheiten der
Prüfvorrichtung nach Fig. 1 und 2 im Zusammenhang mit einer beispielhaften Prüfung
erläutert.
Die Regelung der Förderung der Deckel 6 durch die Vorrichtung 2 übernimmt eine
Steuerelektronik. Durch die Schnecke 10 werden die Deckel 6 auf einen Abstand von
ca. 40 mm gebracht und in diesem Abstand zueinander durch die erste Sternförderstrecke
16, die Prüfförderstrecke 30 und die zweite Sternförderstrecke 34 gefördert.
-9-
Auf der Auflagescheibe 24 sind die Deckel 6 durch Elektromagneten gehalten. Die
Elektromagneten werden aktiviert, sobald ein Deckel die entsprechende Förderkehle
22 erreicht. Bei der Übergabe an die zweite Sternforderstrecke 34 werden die Magneten
kurz nach dem Abheben des Prüfkopfs 28 deaktiviert, um den Deckel 6 verschleißfrei
auszufördern. Alternativ können die Magneten durch eine einfache Führung ersetzt sein.
Sobald Deckel 6 im Prüfsternförderer 20 liegen, wird von oben der zugeordnete, synchron
mitlaufende Stempel 32 des Prüfkopfs 28 über einen Preßluftzylinder auf die Dichtungsfläche des Deckels 6 abgesenkt. Die Andrückkraft wird über eine Druckfeder
40 eingestellt. Die Andrückkraft kann im Bereich von 50 bis 100 Newton einstellbar
sein. Die Mündung 33 des Prüfstempels 32 besteht aus Stahl und kann zum Prüfen unterschiedlicher Deckelgeometrien austauschbar sein.
Sobald der Prüfkopf 28 vollständig auf die Deckeldichtung abgesenkt wurde, wird von
der Prüfelektronik ein Unterdruck von vorzugsweise maximal - 1 bar (der Grenzwert
kann einstellbar sein) über ein Magnetventil in der Unterdruckkammer des Prüfstempels
erzeugt. Bei Deckeln mit Flip-Prägung wird innerhalb der Meßzeit von beispielsweise
150 ms ein einstellbarer Flip-Druckgradient bestimmt. Kommt dieser nicht
zustande (meßbar durch eine markante einstellbare Schwankung in sonst exponentiellen
Verlauf der Druckkurve über der Zeit), so ist entweder die Compounddichtung des Deckels 6 beschädigt oder die Prägung ist nicht fehlerfrei. Bei Deckeln ohne Prä-
-10-gung
wird der Kurvenverlauf des Drucks über der Zeit eines einwandfrei gummierten Compounds als Sollwert für jeden einzelnen Prüfdeckel 6 verwendet. Der nach zum Beispiel 200 ms erreichte Istwert des Unterdrucks muß den vorab eingestellten Sollwert erreicht haben und noch weitere z.B. 100 ms halten, bis das Vakuum durch Umluftzufuhr durch das zweite Magnetventil wieder ausgelassen wird. Bei „Button"-Deckeln mit Flip-Prägung beginnt die Zufuhr von Umluft nach z.B. ca. 200 ms, weil hier noch die Flip-Aus-Funktion geprüft wird. Flip-Ein und Flip-Aus können als Sollwert eingestellt werden. Die Messung ist nach einer einstellbaren Zeit (Intervallsteuerung) beendet und der Prüfkopf 28 wird über den Preßluftzylinder wieder nach oben aus dem Deckel herausbefördert.
wird der Kurvenverlauf des Drucks über der Zeit eines einwandfrei gummierten Compounds als Sollwert für jeden einzelnen Prüfdeckel 6 verwendet. Der nach zum Beispiel 200 ms erreichte Istwert des Unterdrucks muß den vorab eingestellten Sollwert erreicht haben und noch weitere z.B. 100 ms halten, bis das Vakuum durch Umluftzufuhr durch das zweite Magnetventil wieder ausgelassen wird. Bei „Button"-Deckeln mit Flip-Prägung beginnt die Zufuhr von Umluft nach z.B. ca. 200 ms, weil hier noch die Flip-Aus-Funktion geprüft wird. Flip-Ein und Flip-Aus können als Sollwert eingestellt werden. Die Messung ist nach einer einstellbaren Zeit (Intervallsteuerung) beendet und der Prüfkopf 28 wird über den Preßluftzylinder wieder nach oben aus dem Deckel herausbefördert.
Wenn ein Deckel 6 nicht einwandfrei ist, weil entweder die Compounddichtung defekt
ist oder die Buttonprägung nicht funktioniert, wird dieser Deckel hinter der zweiten
SternfÖrderstrecke 34, über ein Preßluft-Magnetventil gesteuert, aus der laufenden
Förderung ausgeworfen.
Die acht Prüfstempel 32 enthalten separate Prüfelektroniken, welche jeweils zwei
Magnetventile und einen Drucksensor verwalten. Als Drucksensor wird ein ultraschneller
Sensor ohne Verzögerungselektronik verwendet. Die Messung erfolgt über eine kalibrierbare Brückenelektronik und kann pro Meßintervall von 150 ms ca. 256
Meßwerte aufnehmen, welche eine Meßgenauigkeit von ca. ± 5 mbar haben. Das Meßergebnis wird der Sammelelektronik übermittelt. Start und Ende der Messung
-11-wird
von der Sammelelektronik vorgegeben, welche die Position des Prüflings über einen absoluten Drehgeber ermittelt, welcher am Fuß der Antriebswelle 26 der Prüfforderstrecke 30 angebracht ist. So wird auch der Ausblaszeitpunkt eines eventuell defekten Deckels 6c bestimmt.
von der Sammelelektronik vorgegeben, welche die Position des Prüflings über einen absoluten Drehgeber ermittelt, welcher am Fuß der Antriebswelle 26 der Prüfforderstrecke 30 angebracht ist. So wird auch der Ausblaszeitpunkt eines eventuell defekten Deckels 6c bestimmt.
Die Sammelelektronik übernimmt auch die Steuerung der Haltemagneten sowie die
Steuerung der Preßluftzylinder für das Anheben und Absenken der Prüfstempel. Der
Hub der Zylinder ist über verschiebbare Sensoren einstellbar.
Der zum Erzeugen des Vakuums benötigte Vakuumgenerator ist zusammen mit einem
10 1-Vakuumtank im Bodenbereich der Prüfvorrichtung 2 untergebracht. Dort ist auch
der erforderliche Druckluftgenerator plaziert. Beide Einheiten rotieren also mit der
Bewegung der Prüfförderstrecke 30. Die Begrenzung von Vakuum- und Druckluft
erfolgt durch eigene elektronische Regelkreise.
Die Spannungsversorgung und die Zufuhr von Bediensignalen von außen erfolgt über
zwei Ringschleifer. Ebenso wird die Abgabe von Fehler- und Statussignalen über einen der zwei Ringschleifer durchgeführt.
Die Bedienung der Prüfvorrichtung 2 erfolgt von außen menuegefuhrt über ein LCD-Display.
So lassen sich Soll- und Grenzwerte eingeben, Testläufe für Einzelsteuerung der Prüfstrecke 30 und andere Testläufe programmieren und die Einstellung der Aus-
wurfvorrichtung 38 zur Überprüfung aktivieren. Dazu gehört auch die Steuerung der
maximalen Umdrehungszahlen und die Ausgleichssteuerung an die Taktleistung der Linie sowie die Programmierung der Länge der notwendigen Stauforderstrecke 4 und
deren Steuerung mit doppelten Stausensoren.
Zur Betätigung steht eine Bedientastatur sowie Schaltelemente zum Ein-/Aus-Schalten
der einzelnen Antriebselemente und der gesamten Vorrichtung 2 sowie ein Not-Aus zur Verfugung.
Als Fehler meldet die Vorrichtung folgende Ereignisse, auch in Kombination:
- Stau in der Zufuhrförderstrecke 8, 16
- Stau in der Prüfforderstrecke 30
- Stau in der Abforderstrecke 34
- Fehler in der Hubmechanik mit entsprechender Stempelnummer
- zu geringer Unterdruck im Vakuumgenerator
- zu wenig Druck im Druckluftgenerator
Störung eines Drucksensors mit entsprechender Stempelnummer
- Schutztür offen.
Bei einem Stau schaltet die Elektronik den entsprechenden Motorantrieb innerhalb
von wenigen Sekunden ab. Die Detektion von Sekundärstaus wird mittels selbst-
lernender Überstromelektronik des Frequenzumrichters der Steuerelektronik vorgenommen.
Die Fördereinrichtungen der Prüfvorrichtung 2 sind von Klarsichtkabinentüren umgeben.
Wird eine dieser Türen bei Betrieb geöffnet, so schaltet die Steuerung alle Antriebseinheiten sofort ab und bremst die Drehbewegungen innerhalb von etwa 2
Sekunden. Dies geschieht auch beim Öffnen von Gehäusetüren des Getriebes unterhalb
der Fördereinrichtungen. Die Bremsung erfolgt durch Umkehrsteuerung im Frequenzumrichter. Gleiches findet bei der Betätigung des Not-Aus statt.
Die Prüfvorrichtung 2 ist aus Stahl und Aluminium aufgebaut. Es sind gewöhnliche
Stirnradgetriebe, teilweise mit Riemen- und Umlenkgetriebeelementen eingesetzt. Als
Antrieb dient ein ca. 0,8 kW Drehstrommotor. Die Getriebe sind bis auf Schmierintervalle
von etwa sechs Monaten verschleißfrei und für eine Taktleistung von etwa 1000
Deckeln pro Minute, also zum Vollschicht-Dauerbetrieb, ausgelegt.
Alle prüflingsrelevanten Einheiten wie Schnecke 10, Sternräder 14, 20 und 40 und
Förderbandseitenränder 18, 22, 42 sind innerhalb kurzer Zeit auf eine andere Deckelgröße
wechsel- oder einstellbar. Die Förderschnecke 10 ist hierfür als schnell (de-)montierbare
Kompletteinheit aufgebaut. Die Sterne 14, 20, 40 sind mittels vier bis sechs leicht erreichbaren Verbindungsschrauben am jeweils zugeordneten Zentrierkonus
befestigt. Bei ausgewechseltem Prüfförderstern 20 bleibt die Teilung und
Mechanik erhalten. Beim Wechsel auf einen anderen Prüfling brauchen nur die entsprechenden
Mündungen der Prüfstempel 32 ausgetauscht zu werden. Die Anpreßkraft der Prüfstempel 32 braucht für Deckelgrößen von 66 bis 82 mm nicht variiert zu
werden.
Claims (35)
1. Vorrichtung zum Prüfen physikalischer Eigenschaften von Deckeln (6, 6a bis d),
insbesondere Schraubdeckeln, für luftdichte Verpackungen, insbesondere für Glasbehälter für Lebensmittel, mit einer Mündung (33), deren Rand mit der
Dichtungsfläche des Deckels (6c) zusammenwirkt wie eine Öffnung der Verpackung, für die der Deckel (6c) bestimmt ist, wobei die Mündung (33) in einer
Unterdruckleitung mündet, sowie mit einer Bewegungsvorrichtung, durch welche die Mündung (33) zur Dichtfläche zum Zusammenwirken hinbewegbar und von
der Dichtfläche wegbewegbar ist.
2.. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Bewegungsvorrichtung einen translatorisch
verschiebbaren Prüfstempel (32) betätigt, an dessen Stirnseite die Mündung (33) angeordnet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, wobei der Mündung (33) ein Drucksensor
zugeordnet ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3 mit einer Meß- und Auswerteeinrichtung
für den Druck in der Unterdruckleitung.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei die Auswerteeinrichtung
den von dem Drucksensor in der Mündung (33) gemessenen Druck zu einem
Druckgradienten über der Zeit verarbeitet, wobei extreme Absolutwerte und/oder
extreme Gradientenwerte als Grenzwert einstellbar und bei Überschreiten der Grenze signalisierbar sind.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5 mit einer Prüfförderstrecke (30), in
der die Deckel (6) liegend in bestimmtem Abstand zueinander geführt sind, wobei
ein synchron mit einem Fördermittel (20) der Prüfförderstrecke (30) laufender
Prüfkopf (28) auf der Seite der Deckel (6), auf der sich deren Dichtungsfläche befindet, eine Anzahl Prüfstempel (32) aufweist, die jeweils einer Fördervorrichtung
(22) des Fördermittels (20) der Prüfförderstrecke (30) zugeordnet und einzeln oder zusammen zum zugeordneten Deckel hin verschiebbar sind, wobei die Mündung
(33) jedes Prüfstempels (32) bei aim Deckel verschobenen Prüfstempel (32)
mit der Dichtungsfläche des Deckels in der zugeordneten Führungsvorrichtung (22) zusammenwirkt, sowie mit einer Steuereinrichtung, welche die Bewegung der
Prüfförderstrecke (30) und die Bewegung der Prüfstempel (32) steuert.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei die Meß-, Auswerte-
und/oder Steuereinrichtung eine Elektronik ist.
-17-
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei die Unterdruckleitung mit
einer Unterdruckpumpe verbunden ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8 mit einer Abforderstrecke (34, 36)
mit einer Auswurfvorrichtung (38) im Anschluß an die Prüfförderstrecke (30).
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9 mit einer Förderstrecke (4, 8, 16)
zum Zufuhren der Deckel (6) in die Prüfförderstrecke (30).
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, wobei die Förderstrecke zum
Zufuhren eine im wesentlichen waagerechte Stauförderstrecke (4) zum Zufuhren
der Deckel (6) liegend mit der Dichtungsfläche nach oben aufweist.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, wobei die Förderstrecke zum
Zufuhren der Deckel (6) eine im wesentlichen waagerechte, gerade Schneckenförderstrecke
(8) zum Fördern der Deckel (6) aus einer Zuförderstrecke (4) in eine Reihe einzelner Deckel hintereinander mit einem bestimmten Abstand zwischen
zwei einzelnen Deckeln (6a, 6b) am Ausgang der Schneckenförderstrecke (8)
aufweist, wobei der Abstand durch die Geometrie des fördernden Schneckenzahns (12) im Bereich des Ausgangs bestimmt ist.
·: ·"*: 'S 1 OX
1 OX
-18-
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, wobei die Förderstrecke zum
Zuführen der Deckel eine erste im wesentlichen waagerechte, bogenförmige Sternförderstrecke
(12) mit einem ersten Sternförderer (14) zum Fördern der Deckel in
dem bestimmten Abstand hintereinander und zum bogenförmigen Umlenken der Deckel aufweist.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, wobei die Prüfförderstrecke (30)
im wesentlichen waagerecht bogenförmig mit ggf. entgegengesetztem Drehsinn zu einer Anförderstrecke (16) einen Prüfsternförderer (20) aufweist sowie einen synchron
mit dem Prüfsternförderer (20) laufenden Prüfkopf (28) oberhalb des Prüfsternförderers
(20) mit absenkbaren Prüfstempeln (32), von denen jeweils einer einer Förderkehle (22) des Prüfsternförderers (20) zugeordnet ist.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, wobei die Abförderstrecke eine
zweite im wesentlichen waagerechte, bogenförmige Sternförderstrecke (34) im Anschluß an die Prüfförderstrecke (30) mit ggf. entgegengesetztem Drehsinn zu
dieser und mit einem zweiten Sternförderer (40) zum Umlenken und Abfördern der Deckel aufweist.
16. Prüfvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, wobei die Unterdruckleitungen
der Prüfstempel (32) jeweils mindestens ein Ventil aufweisen, mit dem sie
-19-abschließbar
sind, und mit einer gemeinsamen Unterdruckzuleitung verbunden
sind, und mit einer gemeinsamen Unterdruckzuleitung verbunden
17. Prüfvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, wobei die Mündungen der
Prüfstempel (32) jeweils in eine Unterdruckkammer münden, welche ein erstes Ventil aufweist, das mit der in die Unterdruckkammer mündenden Unterdruckleitung
verbunden ist und welche ein zweites Ventil aufweist, das mit einer Belüftung verbunden ist.
18. Prüfvorrichtung nach Anspruch 16 oder 17, wobei die Ventile Magnetventile sind.
19. Prüfvorrichtung nach einem der Ansprüche 16 bis 18, wobei die Ventile von der
Elektronik steuerbar sind.
20. Prüfvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 19, wobei die Prüfförderstrecke
(30) eine synchronlaufende Auflagescheibe (24) direkt unterhalb des Prüfstemförderers
(20) aufweist.
21. Prüfvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 20, wobei im Bereich jeder Förderkehle
(22) des Prüfstemförderers (20) ein Elektromagnet angeordnet ist, welcher
den in der Förderkehle (22) geförderten Deckel darin hält.
22. Prüfvorrichtung nach Anspruch 21, wobei der Elektromagnet von der Elektronik
steuerbar ist.
23. Prüfvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 22, wobei die Prüfstempel (32)
des Prüfkopfs (28) mittels einer Preßluftzylinder-Vorrichtung absenkbar und
anhebbar ist.
24. Prüfvorrichtung nach Anspruch 23, wobei der Preßluftzylinder von der Elektronik
steuerbar ist.
25. Prüfvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 24, wobei jeder Prüfstempel (32)
eine Federvorrichtung (40) aufweist, mit der die Andrückkraft, unter der die Mündung
(33) mit der Dichtungsfläche zusammenwirkt, einstellbar ist.
26. Prüfvorrichtung nach Anspruch 25, wobei die Andrückkraft durch eine von der
Elektronik steuerbaren Einstellvorrichtung einstellbar ist.
27. Prüfvorrichtung nach Anspruch 25 oder 26, wobei die Andrückkraft im Bereich
von 50 bis 100 Newton einstellbar ist.
28. Prüfvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 27, wobei die Mündung (33) der
Öffnung der Verpackung, insbesondere des Glasbehälters, für die der Deckel bestimmt ist, nachgebildet ist.
29. Prüfvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 28, wobei die Mündung (33) zum
Prüfen unterschiedlicher Geometrien auswechselbar ist.
30. Prüfvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 29, wobei die Vakuumpumpe in
der Mündung (33) einen Unterdruck von etwa i bar erzeugt.
31. Prüfvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 30, wobei die Vakuumpumpe
von der Elektronik steuerbar ist.
32. Prüfvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 31, wobei die Elektronik einem
geprüften Deckel die festgestellte physikalische Eigenschaft zuordnet und in Abhängigkeit von dieser Eigenschaft die Auswurfvorrichtung betätigt, sobald der
geprüfte Deckel in der Abforderstrecke die Auswurfvorrichtung erreicht.
33. Prüfvorrichtung nach Anspruch 32, wobei die Elektronik die Auswurfvorrichtung
(38) in Abhängigkeit davon betätigt, ob der Deckel bei der Prüfung einen Grenzwert
überschritt.
• ♦ ··
-22-
34. Prüfvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 33, wobei die Elektronik die
zeitliche Dauer der Prüfung in jedem Prüfstempel (32) und dazu den Fördertakt
der Prüfvorrichtung (2) sowie den Unterdruck in der Mündung (33) steuert.
35. Prüfvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 34, wobei die Förderschnecke,
die Stemförderer und Seitenrandbegrenzungen der Förderstrecken zur Prüfung
unterschiedlicher Deckelgeometrien auswechselbar und/oder einstellbar sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29820215U DE29820215U1 (de) | 1998-11-12 | 1998-11-12 | Prüfvorrichtung für Deckel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29820215U DE29820215U1 (de) | 1998-11-12 | 1998-11-12 | Prüfvorrichtung für Deckel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29820215U1 true DE29820215U1 (de) | 1999-01-14 |
Family
ID=8065227
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29820215U Expired - Lifetime DE29820215U1 (de) | 1998-11-12 | 1998-11-12 | Prüfvorrichtung für Deckel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29820215U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN113567059A (zh) * | 2021-09-24 | 2021-10-29 | 湖南力云智能科技有限公司 | 一种机械手密封性的检测维修装置 |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2345731B2 (de) | 1972-09-18 | 1977-08-11 | Elcalor AG Fabrik für elektrothermische Apparate, Aarau (Schweiz) | Vorrichtung zur pruefung von hohlkoerpern, insbesondere glasflaschen |
| US4055455A (en) | 1976-07-26 | 1977-10-25 | Norwalt Design, Inc. | Apparatus for lining and testing container closures |
| GB1518363A (en) | 1975-06-20 | 1978-07-19 | American Can Co | Apparatus for testing end closures |
| GB2099592A (en) | 1978-02-02 | 1982-12-08 | Zapata Industries Inc | Bottle cap inspecting apparatus |
| DE4204960A1 (de) | 1992-02-19 | 1993-08-26 | Leybold Ag | Lecksucheinrichtung und betriebsverfahren dazu |
-
1998
- 1998-11-12 DE DE29820215U patent/DE29820215U1/de not_active Expired - Lifetime
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| Title |
|---|
| JP 6-273258 A.,In: Patents Abstracts of Japan, P-1848,Dec. 22,1994,Vol.18,No.685 |
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|---|---|---|---|---|
| CN113567059A (zh) * | 2021-09-24 | 2021-10-29 | 湖南力云智能科技有限公司 | 一种机械手密封性的检测维修装置 |
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