DE3150328C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Abschieben
von durch eine Kontrollvorrichtung durch Abgabe eines
Signales bezeichneten Gegenständen von einer Transportbahn
in einen zweiten Förderweg. Derartige Vorrichtungen werden
zur Überprüfung und Aussortierung von beanstandeten Verpac
kungseinheiten jeder Art verwendet, und sie sind insbesondere
in der Getränkeindustrie eingesetzt, wo bei der Rückführung
des Leergutes beschädigte Flaschen, Flaschen dem Betriebsab
lauf fremden Typs sowie auch Flaschen mit verbliebenen Ver
schlüssen ebenso aussortiert werden können wie aus Reihen
gefüllter Flaschen solche, die bezüglich des Füllstandes, des
Verschlusses, der Etikettierung oder dergleichen nicht den
gestellten Anforderungen entsprechen.
Aus der US-PS 32 70 881 sind Vorrichtungen bekannt, bei denen
durch eine Prüfvorrichtung ermittelte, auszuscheidende Behäl
ter durch einen Druckluftstrahl oder durch einen vermittels
eines Druckluftzylinders betriebenen Stempel von einer Trans
portbahn in einen hierzu querverlaufenden zweiten Förderweg
abgeschoben werden. Das Ausscheiden vermittels von Luftdüsen
bedingt jedoch einen unerwünscht hohen Preßluft- und damit
Leistungsbedarf, und das Abschieben vermittels eines Stößels
gefährdet im schnellen Betriebe sowohl Flaschen als auch ande
re abzuschiebende Verpackungseinheiten, auch wenn die Front
des Stößels mit elastischem Material belegt ist. Weiterhin
hat es sich herausgestellt, daß der zur Transportbahn quer
verlaufende Förderweg sowohl an die Genauigkeit der Steuer-
als auch Bewegungsvorgänge hohe Anforderungen stellt, ohne
daß die heute geforderten Arbeitsgeschwindigkeiten erreicht
würden. Eine verbesserte Abführung von bspw. einem Pneuma
tikzylinder ausgestoßenen Flaschen, Dosen oder dergleichen,
läßt sich erreichen, indem gemäß der DE-PS 25 57 887 der
Ausstoßzylinder schräg angeordnet wird und abgeschobene Fla
schen von einer Auffangvorrichtung aufgenommen werden, die
sie mit einem Friktionsrad auf der Außenführung abwälzt.
Auch hier macht sich ungünstig bemerkbar, daß durch den Auf
prall des Auswerfers beim Abstoßvorgang Flaschen zerstört
bzw. Verpackungen beschädigt werden können, und neben dem
entstehenden Geräusch machen sich die Notwendigkeit einer zu
sätzlichen Preßluftversorgung ebenso nachteilig bemerkbar
wie der relativ aufwendige Aufbau der Auffangvorrichtung.
Es sind daher auch schon, bspw. aus der DE-OS 29 36 988, An
ordnungen bekanntgeworden, bei denen Flaschen in Ausnehmungen
eines Auswerfersternes eingebracht werden, deren jede mit
einem steuerbaren Auswerferstößel oder Auswerferhebel bestückt
ist. Auch hier ergibt sich ein komplizierter und damit sowohl
aufwendiger als auch störungsanfälliger Aufbau, ohne daß die
Beanspruchung der auszusortierenden Gegenstände wesentlich ge
senkt wäre.
Nach der US-PS 34 71 012 werden Abschiebestempel vorgesehen,
die je abzuschiebender Flasche ausgelöst werden und mit dem
abzuschiebenden Objekt wandern, während sie gleichzeitig, durch
eine Kurvenbahn ausgeschoben, tätig werden und die mitlaufende
Flasche auf einen parallelen Förderweg abschieben. Nach dem DE-
GM 79 17 289 wird eine endlose umlaufende Kette in spitzem
Winkel auf die Transportbahn zulaufend geführt. Sie ist mit
im Ausgangszustand hochgeschwenkten Abschiebestempeln ausge
stattet, die, durch ein Signal ausgelöst, in ihre horizontale
Arbeitsstellung absenkbar sind und beim auf die Transportbahn
zulaufen entsprechend der Annäherung der Kette Flaschen abzu
schieben vermögen. Zwar treffen die Abschiebestempel schonend
auf die abzuschiebenden Flaschen auf, die Anordnung ist jedoch
relativ aufwendig und kompliziert und damit auch störungsanfällig,
und sie weist einen oft unerwünscht großen Raumbedarf ebenso
auf wie sich der Abstand zwischen auslösendem Signal und
tatsächlichem Abschieben als ungünstig erweisen kann.
Die Erfindung geht daher von der Aufgabe aus, eine Vorrichtung
der eingangs angegebenen Gattung zu schaffen, die bei geringem
Leistungs- und Platzbedarf zuverlässig arbeitet, bei der die
abschiebenden Organe die abschiebenden Gegenstände ohne wesent
liche Stöße zu erfassen vermögen und bei der die Steuerung durch
Vermeidung längerer Zeitintervalle zwischen Erfassung und Aus
lösung vereinfacht wird.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung mit den im kennzeichnenden Teil des
Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmalen gelöst. Hierdurch
wird erreicht, daß im Ruhezustand des Auswerfers die zugeführten
Flaschen dessen Position ungestört zu passieren vermögen, wäh
rend im Falle des Tätigwerdens der Antriebsvorrichtung und des
Drehens des Auswerfers dieser denjenigen Gegenstand, bspw. eine
Flasche, der gerade vor der eingangsseitigen Hälfte der Seiten
fläche des Auswerfers steht, durch einfaches Hintergreifen seit
lich von der Transportbahn ab und über die auf der gegenüber
liegenden Seite angeordneten Unterbrechung der Seitenführung auf
den zweiten Förderweg schiebt. Da die aus ihrer Grundstellung
herausgeschwenkte Seitenfläche des Auswerfers ohnedies die
Seitenbegrenzung bildete, nimmt der abgeschobene Gegenstand
von Anfang an an der Beschleunigung des Auswerfers teil, so
daß die die Beschleunigung bewirkenden Kräfte praktisch stoß
frei übertragen werden. Der hierbei zurückzulegende Förderweg
ist relativ gering, da der den Auswerfer aufweisenden Ausnehmung
der Seitenführung der Transportbahn eine Ausweitung und/oder
eine Ausnehmung an der anderen Seitenführung gegenüberliegt
und zumindest von dieser Ausweitung oder Ausnehmung an der
zumindest in seinem ersten Bereich parallel laufende Förder
weg beginnt. Selbst nicht völlig auf den parallelen Förderweg
abgeschobene Gegenstände werden hierbei durch die wiederein
setzende Seitenbegrenzung eindeutig auf den zweiten Förderweg
übernommen. Der Auswerfer selbst stellt sich mit seinem Tätig
werden und ohne besondere Rückholbewegungen wieder in seine
Grundstellung ein, wenn der vorgegebene Drehwinkel 360°, geteilt
durch die Anzahl der Ecken der Grundfläche des Auswerfers, be
trägt. Der Drehwinkel des Auswerfers kann hierbei in einfacher
Weise durch von der Welle betätigte, vorzugsweise berührungslos
ausgebildete Kontakte begrenzt werden.
Als Antriebsvorrichtung kann der Welle des Auswerfers ein durch
einen Magneten, einen Druckluft- oder Hydraulikzylinder betrie
bener Stoßklinkenantrieb zugeordnet sein. Es ist aber auch mög
lich, der Welle einen Elektro-, Hydraulik- oder Pneumatikmo
tor zuzuordnen. Eine einfache Steuerung ergibt sich, wenn die
Antriebsvorrichtung der Welle als Schrittmotor ausgebildet ist.
Ein solcher Schrittmotor kann mit einer Impuls- und/oder Perio
denreihe gespeist werden, die durch das elektrische Signal aus
gelöst und durch den Kontakt begrenzt wird. Andererseits kann
der Schrittmotor mit einer Impuls- und/oder Periodenreihe be
trieben werden, die durch das elektrische Signal ausgelöst,
und deren Impuls- bzw. Periodenzahl durch eine voreingestell
te Zählstufe bestimmt ist.
Der Vorgang des Abschiebens wird vereinfacht, wenn die Trans
portbahn und der Förderweg mindestens im Bereiche des Auswer
fers ein gemeinsames, sich über beide erstreckendes Förderband
aufweisen. Bei der Verwendung eines Schrittmotores kann es sich
als vorteilhaft erweisen, die Geschwindigkeit der Transportbahn
durch einen Geber zu erfassen und die Frequenz der den Schritt
motor speisenden Impuls- bzw. Periodenreihe durch das Ausgangs
signal des Gebers zu beeinflussen.
Ein einfacher, eine nur geringe Masse des Auswerfers bedingen
der Aufbau desselben ergibt sich, wenn er durch mindestens
zwei vermittels von Distanzbolzen verbundene, übereinander
angeordnete Auswerferscheiben gebildet ist.
Im einzelnen sind die Merkmale der Erfindung der folgenden
Beschreibung einer Vorrichtung in Verbindung mit diese dar
stellenden Zeichnungen zu entnehmen. Es zeigt hierbei
Fig. 1 schematisch eine Aufsicht auf einen mit dem Auswerfer
ausgestatteten Abschnitt einer Transportbahn,
Fig. 2 die Seitenansicht des Auswerfers mit zur Abfrage
vorgesehenen Signalgebern,
Fig. 3 im Blockschaltbild die Steuerung eines Schrittmotors
des Auswerfers, und
Fig. 4 ein abgeändertes Blockschaltbild zum Betriebe eines
Schrittmotors.
In Fig. 1 ist eine in Pfeilrichtung betriebene Transportbahn 1
für im Ausführungsbeispiel Getränkeflaschen vorgesehen, der
ein Förderweg 2 zur Abführung ebenfalls in Richtung eines Pfei
les von auszusortierenden Flaschen so zugeordnet ist, daß zu
mindest der Anfangsbereich des Förderweges 2 der Transport
bahn 1 parallel verläuft. Eingegrenzt ist der Förderweg der
Transportbahn 1 durch als Führungsbleche ausgebildete Seitenführungen 3, 4 und 5, und der För
derweg 2 ist durch Führungsbleche 5 und 6 definiert.
Unterhalb der Förderbahn 1 und neben derselben ist, wie auch
Fig. 2 zeigt, ein Schrittmotor 7 angeordnet, der eine Welle 8
antreibt, auf der ein Auswerfer 9 angeordnet ist, der durch
zwei Auswerferscheiben 10 gebildet ist, die zur Versteifung
zusätzlich durch Distanzbolzen 11 verbunden sind. Die Auswer
ferscheiben haben die Grundflächen gleicher regelmäßiger Viel
ecke, im Ausführungsbeispiel gleichseitiger Dreiecke, und
definieren damit den Auswerfer 9 als prismatischen Körper
mit regelmäßig vieleckiger Grundfläche.
Zur Vereinfachung der Darstellung sind die Stützorgane,
das Förderband und dergleichen der Transportbahn 1 und des
Förderweges 2 ebensowenig dargestellt wie die Abstützung
des Schrittmotors 7 und die Lager der Welle 8. Ebenfalls
nur teilweise dargestellt ist ein Gestell 12, von dem in
Fig. 2 nur die obere Querstrebe geschnitten gezeigt ist.
Von dem Gestell 12 werden eine Lichtschranke 13 und ein mit
dieser zusammenwirkender Reflektor 14 ebenso getragen wie
ein Annäherungsschalter 15; mittels des Gebers und der Emp
fänger der Lichtschranke 13 können sowohl die Mittelstellung
des Halses passierender Flaschen als auch deren Füllstand
erfaßt werden, und der Annäherungsschalter 15 spricht auf
die Kronenkorken von Flaschen an, so daß sowohl die genaue
Position einer vor den Auswerfer 9 geschobenen Flasche erfaßbar
ist als auch deren Füllung und deren Abschluß durch einen
Verschluß. Des weiteren ist unter dem der Transportbahn 1
abgewandten Distanzbolzen 11 ein weiterer Annäherungsschalter
16 vorgesehen, welcher die Grundstellung des Auswerfers 9 über
wacht.
Der Betrieb des Schrittmotors 7 kann mit einer Steuerung ent
sprechend dem Blockschaltbild der Fig. 3 vorgenommen werden.
Hierbei ist der Ausgang eines Impulsgenerators 17 mit einem
Eingang einer UND-Stufe 18 verbunden, die über einen Leistungs
verstärker 19 den Schrittmotor 7 betreibt. Geschaltet wird die
UND-Stufe 18 über ihren zweiten Eingang durch ein Flipflop 20.
Die Steuerung erfolgt aufgrund des Ergebnisses einer zweiten,
mit der Lichtschranke 13 kombinierten Lichtschranke 23, welche
den Füllstand zugeführter Flaschen überprüft. Passiert eine
Flasche diese beiden Prüfvorrichtungen und löst bei beiden das
Signal für den Normalzustand aus, so tritt an der Und-Stufe 24
ein Signal auf, welches einen Eingang der UND-Stufe 25 sperrt.
Der andere wird nur durch die Lichtschranke 13 geöffnet, wenn
eine Getränkeflasche in die Abfühlposition eingelaufen ist.
Normalerweise also wird die UND-Stufe 25 nicht tätig; sie
wird erst erregt, wenn mindestens eine der beiden Abfühl
vorrichtungen 15 bzw. 23 einen fehlenden Flaschenverschluß
bzw. einen außerhalb der vorgegebenen Toleranz liegenden Füll
stand in dem Moment aufzeigt, in dem die geprüfte Flasche die
Lichtschranke 13 betätigt. In diesem Falle wird das Flipflop
20 umgeschaltet und damit die UND-Stufe 18 geöffnet, die nun
mehr Impulse des Impulsgenerators 17 durchläßt, die verstärkt
den Schrittmotor 7 betätigen und damit den Auswerfer 9 der
Fig. 1 im Rechtssinne betätigen. Das hierbei über die Füh
rungsbleche 3 vortretende obere Ende drückt die ohnehin durch
diese längsseitig geführte Getränkeflasche 26 nach rechts, so
daß sie von der Transportbahn 1 abgeschoben und auf den För
derweg 2 verbracht wird. Wenn die Flasche 26 praktisch schon
überführt ist, streift die in Fig. 1 oben dargestellte Ecke
des Auswerfers 9 an der Flasche 26 entlang und bestimmt hiermit
ihren größten seitlichen Hub. Die Flasche 26 wird dann auf dem
Förderweg 2 weitergeführt zu den übrigen bereits aussortierten
Flaschen. Die auf der Transportbahn 1 folgende Flasche wird
zunächst allein durch das Führungsblech 3 weitergeführt. Mit
Vollendung einer Drehung um 120° beim vorliegenden dreieckigen
Auswerfer 9 läuft die in Fig. 1 links dargestellte Ecke des Aus
werfers 9 oben ein und übernimmt damit gleichzeitig Führungsauf
gaben für die folgenden Flaschen. In dem Moment, in dem die
in Fig. 1 unten dargestellte Ecke des Auswerfers 9 ihre extreme
Position links erreicht, setzt sich der an dieser Ecke befind
liche Distanzbolzen über den Näherungsschalter 16 und betä
tigt diesen; das von ihm ausgelöste Signal schaltet das Flipflop
20 in den Ursprungszustand zurück und damit die UND-Stufe 18
aus, so daß der Auswerfer 9 wieder in einer seiner in Fig. 1 dar
gestellten drei Grundstellungen stehenbleibt. Im Bedarfsfalle
kann das Anhalten durch einen entriegelbaren Anschlag, das Ein
fallen einer Bremse oder durch eine einfache Rastvorrichtung
unterstützt werden.
Eine variierte Betriebsweise ist mit einer Schaltvorrichtung
gemäß Fig. 4 möglich. Hier ist dem Impulsgenerator 17 ein Geber
21 zugeordnet, der die Geschwindigkeit des Vorlaufes der
Transportbahn 1 erfaßt und die Impulsfolgefrequenz des Im
pulsgenerators 17 dessen Geschwindigkeit anpaßt. Auch hier
werden die Signale eines das Vorhandensein von Flaschenver
schlüssen überprüfenden Annäherungsschalters 15 sowie das
Signal eines elektronischen Füllstandsmessers 27 auf eine Und-
Stufe 24 gegeben, deren invertiertes Ausgangssignal sowie
das der die Abfühlposition der Flasche 26 überwachende Licht
schranke 13 auf eine UND-Stufe 25 gegeben werden. Damit ge
schieht nichts, wenn beim Durchlaufen der Abfühlposition der
Annäherungsschalter 15 und der Füllstandsmesser 27 positive
Ergebnisse liefern. Liegen aber Abweichungen vor, so wird
über die UND-Stufe 24 die UND-Stufe 25 angesprochen, die
beim Betätigen der Lichtschranke 13 das Flipflop 20 umschaltet
und damit die UND-Stufe 18 öffnet, so daß die Impulse des
Impulsgenerators 17 nunmehr verstärkt den Schrittmotor 7 er
reichen. Die die UND-Stufe 18 passierenden Impulse werden
aber gleichzeitig einer Zählstufe 22 zugeführt, die beim
Erreichen eines dem vorgegebenen Drehwinkel entsprechenden
Zählstandes das Flipflop 20 zurückschaltet und damit durch Schlie
ßen der UND-Stufe 18 den Schrittmotor 7 zum Stehen bringt.
Die Erfindung ist einer Reihe von Variationen fähig. So
können beliebige Antriebe eingesetzt werden, auch wenn sich
der beschriebene elektrische Schaltmotor durch seine leichte
Steuerbarkeit, seine geringe Leistungsaufnahme und durch den
Vorteil auszeichnet, auf weitere Energieversorgungen wie Druck
luft, Druckflüssigkeit oder dergleichen verzichten zu können.
Sollen aber bspw. Magnete, Druckluft- oder Hydraulikzylinder
verwendet werden, so läßt sich mit diesen ein Stoßklinkenan
trieb aufbauen, welcher, bspw. durch Anschläge begrenzt, eine
Drehung um den vorgegebenen Drehwinkel bewirkt. Ein Rückholen
des Auswerfers 9 selbst ist nicht erforderlich, es bleibt also
der Vorteil erhalten, daß mit Durchführen einer Arbeitsphase
der Auswerfer 9 jeweils wieder in seiner Ausgangsstellung steht,
so daß eine schnelle Arbeitsfolge gesichert ist. Im Falle
von Stoßklinkenantrieben können zur Erzielung einer höheren
Arbeitsgeschwindigkeit zwei alternierend arbeitende Antriebs
räder vorgesehen sein. Beim Aufbau des Auswerfers 9 aus zwei
oder mehr übereinander angeordneten Auswerferscheiben 10 läßt sich seine
Masse auch bei einer Höhe geringhalten, welche die Gefahr des
Fallens oder Verkantens auch auszusortierender Gegenstände
beträchtlicher Höhe bei geringer Grundfläche ausschließt. Gleich
zeitig wird durch entsprechende Auflageflächen eine schonende
Behandlung der auszuscheidenden Gegenstände erreicht, zumal die
Flanken des Auswerfers den auszuscheidenen Gegenstand bereits
vor der Ausscheidung führen und damit von Anfang der Beschleu
nigung an am auszuscheidenden Gegenstand aufliegen. Diese Scho
nung wird in Verbindung mit einer Geräuschminderung noch er
höht, wenn die Auswerferscheiben aus Kunststoff bestehen.
Bei der Dimensionierung hat es sich bewährt, die Seitenlängen
der Flanken des Auswerfers etwa der doppelten Länge bzw. dem
doppelten Durchmesser auszuscheidender Gegenstände anzupassen,
und die Bewegung des Auswerfers kann einsetzen, wenn mindestens
der Schwerpunkt bzw. bei runden Gegenständen die tangierende
Mantellinie die in Bewegungsrichtung vorne liegende Kante des
Auswerfers erreicht hat; sie kann auch später erfolgen; zweck
mäßig spätestens beim Überdecken der ersten Hälfte der Flanke.
Die Flanke kann auch von der Grundform der ebenen Fläche abwei
chen und gegebenenfalls geschweift ausgeführt sein, wie auch
zweckmäßig die äußeren Kanten mindestens geringfügig abgerundet
ausgeführt sind. Die Führung der Gegenstände kann in an sich
bekannter Weise durch Rollen, durch Führungsstangen oder, wie
im Ausführungsbeispiel dargestellt, durch Führungsbleche er
folgen.
Bei der Verwendung von Führungsstangen ist eine Unterbrechung
derselben für den Auswerfer nicht erforderlich, wenn dessen
Auswerferscheiben über bzw. unter Führungsstangen und vor
zwischen diesen gebildeten horizontalen Lücken stehen.
In allen diesen Fällen ergibt sich ein einfacher Aufbau, der
nicht nur die Gestehungskosten senkt, sondern auch die Montage,
Wartung und Säuberung der Vorrichtung erleichtert.
Auch der abführende Förderweg kann abgeändert ausgeführt sein
und gegebenenfalls im spitzen Winkel, oder bei Ausbildung des
ersten Abschnittes des Förderweges als Kreisscheibe, in Form
eines Kreisbogens ausgeführt sein. Wesentlich ist nur, daß
in Richtung zum Förderweg keine aufsteigende Stufe auftritt,
welche durch den Auswerfer beschleunigte Gegenstände abfangen
bzw. durch Aufhalten des unteren Bereiches zum Umstürzen
bringen könnte.
Claims (12)
1. Vorrichtung zum Abschieben von durch eine Kontrollvor
richtung durch Abgabe eines Signales bezeichneten Gegen
ständen von einer Transportbahn in einen zweiten Förder
weg,
dadurch gekennzeichnet,
daß seitlich neben der Transportbahn (1) ein um seine
vertikale Symmetrieachse auf einer Welle (8) drehbar
gelagerter prismatischer Auswerfer (9) mit einer Grundfläche
in Form eines regelmäßigen Vielecks derart angeordnet ist,
daß eine seiner Seitenflächen eine Ausnehmung einer Seiten
führung (3) der Transportbahn (1) fluchtend überbrückt, und
daß der Welle (8) eine durch das Signal auslösbare Antriebsvor
richtung (Schrittmotor 7) zugeordnet ist, welche die Welle (8)
jeweils um einen vorgegebenen Drehwinkel antreibt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Ausnehmung der Seitenführung (3) der Transportbahn
(1) eine Ausweitung und/oder eine Ausnehmung der anderen
Seitenführung (4, 5) gegenüberliegt, und daß zumindest von
dieser an der gleichlaufende Förderweg (2) beginnt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß der vorgegebene Drehwinkel 360°, geteilt durch die Anzahl
der Ecken der Grundfläche des Auswerfers (9), beträgt.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Drehwinkel des Auswerfers (9) durch von der Welle
(8) betätigte, vorzugsweise berührungslos ausgebildete
Kontakte (Annäherungsschalter 16) begrenzt wird.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Welle (8) ein durch einen Magneten oder einen Druck
luft- oder Hydraulikzylinder betriebener Stoßklinkenantrieb
zugeordnet ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Welle (8) ein Elektro-, ein Hydraulik- oder ein
Pneumatikmotor zugeordnet ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Welle (8) ein Schrittmotor (7) zugeordnet ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Schrittmotor (7) mit einer Impuls- und/oder
Periodenreihe gespeist wird, die durch das elektrische
Signal ausgelöst und durch den Kontakt (Annäherungsschalter
16) begrenzt wird.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Schrittmotor (7) mit einer Impuls- und/oder
Periodenreihe gespeist wird, die durch das elektrische
Signal ausgelöst, und deren Impuls- bzw. Periodenzahl
durch eine Zählstufe (22) bestimmt ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Transportbahn (1) und der Förderweg (2) mindestens
im Bereiche des Auswerfers (9) ein gemeinsames, sich über
beide erstreckendes Förderband aufweisen.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Geschwindigkeit der Transportbahn (1) von einem
Geber (21) erfaßt wird und die Frequenz der den Schritt
motor (7) speisenden Impuls- bzw. Periodenreihe beeinflußt.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Auswerfer (9) durch mindestens zwei vermittels von
Distanzbolzen (11) verbundene, übereinander angeordnete
Auswerferscheiben (10) gebildet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19813150328 DE3150328A1 (de) | 1981-12-18 | 1981-12-18 | Vorrichtung zum abschieben von gegenstaenden von einer transportbahn |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19813150328 DE3150328A1 (de) | 1981-12-18 | 1981-12-18 | Vorrichtung zum abschieben von gegenstaenden von einer transportbahn |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3150328A1 DE3150328A1 (de) | 1983-06-30 |
| DE3150328C2 true DE3150328C2 (de) | 1988-01-21 |
Family
ID=6149162
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19813150328 Granted DE3150328A1 (de) | 1981-12-18 | 1981-12-18 | Vorrichtung zum abschieben von gegenstaenden von einer transportbahn |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3150328A1 (de) |
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|---|---|---|---|---|
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