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DE3150328C2 - - Google Patents

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Publication number
DE3150328C2
DE3150328C2 DE19813150328 DE3150328A DE3150328C2 DE 3150328 C2 DE3150328 C2 DE 3150328C2 DE 19813150328 DE19813150328 DE 19813150328 DE 3150328 A DE3150328 A DE 3150328A DE 3150328 C2 DE3150328 C2 DE 3150328C2
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DE
Germany
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ejector
shaft
transport path
pulse
stepper motor
Prior art date
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DE19813150328
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English (en)
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DE3150328A1 (de
Inventor
Manfred 5900 Siegen De Wurm
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
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Publication of DE3150328A1 publication Critical patent/DE3150328A1/de
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07CPOSTAL SORTING; SORTING INDIVIDUAL ARTICLES, OR BULK MATERIAL FIT TO BE SORTED PIECE-MEAL, e.g. BY PICKING
    • B07C5/00Sorting according to a characteristic or feature of the articles or material being sorted, e.g. by control effected by devices which detect or measure such characteristic or feature; Sorting by manually actuated devices, e.g. switches
    • B07C5/36Sorting apparatus characterised by the means used for distribution
    • B07C5/361Processing or control devices therefor, e.g. escort memory
    • B07C5/362Separating or distributor mechanisms
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G47/00Article or material-handling devices associated with conveyors; Methods employing such devices
    • B65G47/74Feeding, transfer, or discharging devices of particular kinds or types
    • B65G47/84Star-shaped wheels or devices having endless travelling belts or chains, the wheels or devices being equipped with article-engaging elements
    • B65G47/846Star-shaped wheels or wheels equipped with article-engaging elements
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G2201/00Indexing codes relating to handling devices, e.g. conveyors, characterised by the type of product or load being conveyed or handled
    • B65G2201/02Articles
    • B65G2201/0235Containers
    • B65G2201/0244Bottles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sorting Of Articles (AREA)
  • Branching, Merging, And Special Transfer Between Conveyors (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Abschieben von durch eine Kontrollvorrichtung durch Abgabe eines Signales bezeichneten Gegenständen von einer Transportbahn in einen zweiten Förderweg. Derartige Vorrichtungen werden zur Überprüfung und Aussortierung von beanstandeten Verpac­ kungseinheiten jeder Art verwendet, und sie sind insbesondere in der Getränkeindustrie eingesetzt, wo bei der Rückführung des Leergutes beschädigte Flaschen, Flaschen dem Betriebsab­ lauf fremden Typs sowie auch Flaschen mit verbliebenen Ver­ schlüssen ebenso aussortiert werden können wie aus Reihen gefüllter Flaschen solche, die bezüglich des Füllstandes, des Verschlusses, der Etikettierung oder dergleichen nicht den gestellten Anforderungen entsprechen.
Aus der US-PS 32 70 881 sind Vorrichtungen bekannt, bei denen durch eine Prüfvorrichtung ermittelte, auszuscheidende Behäl­ ter durch einen Druckluftstrahl oder durch einen vermittels eines Druckluftzylinders betriebenen Stempel von einer Trans­ portbahn in einen hierzu querverlaufenden zweiten Förderweg abgeschoben werden. Das Ausscheiden vermittels von Luftdüsen bedingt jedoch einen unerwünscht hohen Preßluft- und damit Leistungsbedarf, und das Abschieben vermittels eines Stößels gefährdet im schnellen Betriebe sowohl Flaschen als auch ande­ re abzuschiebende Verpackungseinheiten, auch wenn die Front des Stößels mit elastischem Material belegt ist. Weiterhin hat es sich herausgestellt, daß der zur Transportbahn quer­ verlaufende Förderweg sowohl an die Genauigkeit der Steuer- als auch Bewegungsvorgänge hohe Anforderungen stellt, ohne daß die heute geforderten Arbeitsgeschwindigkeiten erreicht würden. Eine verbesserte Abführung von bspw. einem Pneuma­ tikzylinder ausgestoßenen Flaschen, Dosen oder dergleichen, läßt sich erreichen, indem gemäß der DE-PS 25 57 887 der Ausstoßzylinder schräg angeordnet wird und abgeschobene Fla­ schen von einer Auffangvorrichtung aufgenommen werden, die sie mit einem Friktionsrad auf der Außenführung abwälzt. Auch hier macht sich ungünstig bemerkbar, daß durch den Auf­ prall des Auswerfers beim Abstoßvorgang Flaschen zerstört bzw. Verpackungen beschädigt werden können, und neben dem entstehenden Geräusch machen sich die Notwendigkeit einer zu­ sätzlichen Preßluftversorgung ebenso nachteilig bemerkbar wie der relativ aufwendige Aufbau der Auffangvorrichtung.
Es sind daher auch schon, bspw. aus der DE-OS 29 36 988, An­ ordnungen bekanntgeworden, bei denen Flaschen in Ausnehmungen eines Auswerfersternes eingebracht werden, deren jede mit einem steuerbaren Auswerferstößel oder Auswerferhebel bestückt ist. Auch hier ergibt sich ein komplizierter und damit sowohl aufwendiger als auch störungsanfälliger Aufbau, ohne daß die Beanspruchung der auszusortierenden Gegenstände wesentlich ge­ senkt wäre.
Nach der US-PS 34 71 012 werden Abschiebestempel vorgesehen, die je abzuschiebender Flasche ausgelöst werden und mit dem abzuschiebenden Objekt wandern, während sie gleichzeitig, durch eine Kurvenbahn ausgeschoben, tätig werden und die mitlaufende Flasche auf einen parallelen Förderweg abschieben. Nach dem DE- GM 79 17 289 wird eine endlose umlaufende Kette in spitzem Winkel auf die Transportbahn zulaufend geführt. Sie ist mit im Ausgangszustand hochgeschwenkten Abschiebestempeln ausge­ stattet, die, durch ein Signal ausgelöst, in ihre horizontale Arbeitsstellung absenkbar sind und beim auf die Transportbahn zulaufen entsprechend der Annäherung der Kette Flaschen abzu­ schieben vermögen. Zwar treffen die Abschiebestempel schonend auf die abzuschiebenden Flaschen auf, die Anordnung ist jedoch relativ aufwendig und kompliziert und damit auch störungsanfällig, und sie weist einen oft unerwünscht großen Raumbedarf ebenso auf wie sich der Abstand zwischen auslösendem Signal und tatsächlichem Abschieben als ungünstig erweisen kann.
Die Erfindung geht daher von der Aufgabe aus, eine Vorrichtung der eingangs angegebenen Gattung zu schaffen, die bei geringem Leistungs- und Platzbedarf zuverlässig arbeitet, bei der die abschiebenden Organe die abschiebenden Gegenstände ohne wesent­ liche Stöße zu erfassen vermögen und bei der die Steuerung durch Vermeidung längerer Zeitintervalle zwischen Erfassung und Aus­ lösung vereinfacht wird.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung mit den im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmalen gelöst. Hierdurch wird erreicht, daß im Ruhezustand des Auswerfers die zugeführten Flaschen dessen Position ungestört zu passieren vermögen, wäh­ rend im Falle des Tätigwerdens der Antriebsvorrichtung und des Drehens des Auswerfers dieser denjenigen Gegenstand, bspw. eine Flasche, der gerade vor der eingangsseitigen Hälfte der Seiten­ fläche des Auswerfers steht, durch einfaches Hintergreifen seit­ lich von der Transportbahn ab und über die auf der gegenüber­ liegenden Seite angeordneten Unterbrechung der Seitenführung auf den zweiten Förderweg schiebt. Da die aus ihrer Grundstellung herausgeschwenkte Seitenfläche des Auswerfers ohnedies die Seitenbegrenzung bildete, nimmt der abgeschobene Gegenstand von Anfang an an der Beschleunigung des Auswerfers teil, so daß die die Beschleunigung bewirkenden Kräfte praktisch stoß­ frei übertragen werden. Der hierbei zurückzulegende Förderweg ist relativ gering, da der den Auswerfer aufweisenden Ausnehmung der Seitenführung der Transportbahn eine Ausweitung und/oder eine Ausnehmung an der anderen Seitenführung gegenüberliegt und zumindest von dieser Ausweitung oder Ausnehmung an der zumindest in seinem ersten Bereich parallel laufende Förder­ weg beginnt. Selbst nicht völlig auf den parallelen Förderweg abgeschobene Gegenstände werden hierbei durch die wiederein­ setzende Seitenbegrenzung eindeutig auf den zweiten Förderweg übernommen. Der Auswerfer selbst stellt sich mit seinem Tätig­ werden und ohne besondere Rückholbewegungen wieder in seine Grundstellung ein, wenn der vorgegebene Drehwinkel 360°, geteilt durch die Anzahl der Ecken der Grundfläche des Auswerfers, be­ trägt. Der Drehwinkel des Auswerfers kann hierbei in einfacher Weise durch von der Welle betätigte, vorzugsweise berührungslos ausgebildete Kontakte begrenzt werden.
Als Antriebsvorrichtung kann der Welle des Auswerfers ein durch einen Magneten, einen Druckluft- oder Hydraulikzylinder betrie­ bener Stoßklinkenantrieb zugeordnet sein. Es ist aber auch mög­ lich, der Welle einen Elektro-, Hydraulik- oder Pneumatikmo­ tor zuzuordnen. Eine einfache Steuerung ergibt sich, wenn die Antriebsvorrichtung der Welle als Schrittmotor ausgebildet ist. Ein solcher Schrittmotor kann mit einer Impuls- und/oder Perio­ denreihe gespeist werden, die durch das elektrische Signal aus­ gelöst und durch den Kontakt begrenzt wird. Andererseits kann der Schrittmotor mit einer Impuls- und/oder Periodenreihe be­ trieben werden, die durch das elektrische Signal ausgelöst, und deren Impuls- bzw. Periodenzahl durch eine voreingestell­ te Zählstufe bestimmt ist.
Der Vorgang des Abschiebens wird vereinfacht, wenn die Trans­ portbahn und der Förderweg mindestens im Bereiche des Auswer­ fers ein gemeinsames, sich über beide erstreckendes Förderband aufweisen. Bei der Verwendung eines Schrittmotores kann es sich als vorteilhaft erweisen, die Geschwindigkeit der Transportbahn durch einen Geber zu erfassen und die Frequenz der den Schritt­ motor speisenden Impuls- bzw. Periodenreihe durch das Ausgangs­ signal des Gebers zu beeinflussen.
Ein einfacher, eine nur geringe Masse des Auswerfers bedingen­ der Aufbau desselben ergibt sich, wenn er durch mindestens zwei vermittels von Distanzbolzen verbundene, übereinander angeordnete Auswerferscheiben gebildet ist.
Im einzelnen sind die Merkmale der Erfindung der folgenden Beschreibung einer Vorrichtung in Verbindung mit diese dar­ stellenden Zeichnungen zu entnehmen. Es zeigt hierbei
Fig. 1 schematisch eine Aufsicht auf einen mit dem Auswerfer ausgestatteten Abschnitt einer Transportbahn,
Fig. 2 die Seitenansicht des Auswerfers mit zur Abfrage vorgesehenen Signalgebern,
Fig. 3 im Blockschaltbild die Steuerung eines Schrittmotors des Auswerfers, und
Fig. 4 ein abgeändertes Blockschaltbild zum Betriebe eines Schrittmotors.
In Fig. 1 ist eine in Pfeilrichtung betriebene Transportbahn 1 für im Ausführungsbeispiel Getränkeflaschen vorgesehen, der ein Förderweg 2 zur Abführung ebenfalls in Richtung eines Pfei­ les von auszusortierenden Flaschen so zugeordnet ist, daß zu­ mindest der Anfangsbereich des Förderweges 2 der Transport­ bahn 1 parallel verläuft. Eingegrenzt ist der Förderweg der Transportbahn 1 durch als Führungsbleche ausgebildete Seitenführungen 3, 4 und 5, und der För­ derweg 2 ist durch Führungsbleche 5 und 6 definiert.
Unterhalb der Förderbahn 1 und neben derselben ist, wie auch Fig. 2 zeigt, ein Schrittmotor 7 angeordnet, der eine Welle 8 antreibt, auf der ein Auswerfer 9 angeordnet ist, der durch zwei Auswerferscheiben 10 gebildet ist, die zur Versteifung zusätzlich durch Distanzbolzen 11 verbunden sind. Die Auswer­ ferscheiben haben die Grundflächen gleicher regelmäßiger Viel­ ecke, im Ausführungsbeispiel gleichseitiger Dreiecke, und definieren damit den Auswerfer 9 als prismatischen Körper mit regelmäßig vieleckiger Grundfläche.
Zur Vereinfachung der Darstellung sind die Stützorgane, das Förderband und dergleichen der Transportbahn 1 und des Förderweges 2 ebensowenig dargestellt wie die Abstützung des Schrittmotors 7 und die Lager der Welle 8. Ebenfalls nur teilweise dargestellt ist ein Gestell 12, von dem in Fig. 2 nur die obere Querstrebe geschnitten gezeigt ist. Von dem Gestell 12 werden eine Lichtschranke 13 und ein mit dieser zusammenwirkender Reflektor 14 ebenso getragen wie ein Annäherungsschalter 15; mittels des Gebers und der Emp­ fänger der Lichtschranke 13 können sowohl die Mittelstellung des Halses passierender Flaschen als auch deren Füllstand erfaßt werden, und der Annäherungsschalter 15 spricht auf die Kronenkorken von Flaschen an, so daß sowohl die genaue Position einer vor den Auswerfer 9 geschobenen Flasche erfaßbar ist als auch deren Füllung und deren Abschluß durch einen Verschluß. Des weiteren ist unter dem der Transportbahn 1 abgewandten Distanzbolzen 11 ein weiterer Annäherungsschalter 16 vorgesehen, welcher die Grundstellung des Auswerfers 9 über­ wacht.
Der Betrieb des Schrittmotors 7 kann mit einer Steuerung ent­ sprechend dem Blockschaltbild der Fig. 3 vorgenommen werden. Hierbei ist der Ausgang eines Impulsgenerators 17 mit einem Eingang einer UND-Stufe 18 verbunden, die über einen Leistungs­ verstärker 19 den Schrittmotor 7 betreibt. Geschaltet wird die UND-Stufe 18 über ihren zweiten Eingang durch ein Flipflop 20. Die Steuerung erfolgt aufgrund des Ergebnisses einer zweiten, mit der Lichtschranke 13 kombinierten Lichtschranke 23, welche den Füllstand zugeführter Flaschen überprüft. Passiert eine Flasche diese beiden Prüfvorrichtungen und löst bei beiden das Signal für den Normalzustand aus, so tritt an der Und-Stufe 24 ein Signal auf, welches einen Eingang der UND-Stufe 25 sperrt. Der andere wird nur durch die Lichtschranke 13 geöffnet, wenn eine Getränkeflasche in die Abfühlposition eingelaufen ist. Normalerweise also wird die UND-Stufe 25 nicht tätig; sie wird erst erregt, wenn mindestens eine der beiden Abfühl­ vorrichtungen 15 bzw. 23 einen fehlenden Flaschenverschluß bzw. einen außerhalb der vorgegebenen Toleranz liegenden Füll­ stand in dem Moment aufzeigt, in dem die geprüfte Flasche die Lichtschranke 13 betätigt. In diesem Falle wird das Flipflop 20 umgeschaltet und damit die UND-Stufe 18 geöffnet, die nun­ mehr Impulse des Impulsgenerators 17 durchläßt, die verstärkt den Schrittmotor 7 betätigen und damit den Auswerfer 9 der Fig. 1 im Rechtssinne betätigen. Das hierbei über die Füh­ rungsbleche 3 vortretende obere Ende drückt die ohnehin durch diese längsseitig geführte Getränkeflasche 26 nach rechts, so daß sie von der Transportbahn 1 abgeschoben und auf den För­ derweg 2 verbracht wird. Wenn die Flasche 26 praktisch schon überführt ist, streift die in Fig. 1 oben dargestellte Ecke des Auswerfers 9 an der Flasche 26 entlang und bestimmt hiermit ihren größten seitlichen Hub. Die Flasche 26 wird dann auf dem Förderweg 2 weitergeführt zu den übrigen bereits aussortierten Flaschen. Die auf der Transportbahn 1 folgende Flasche wird zunächst allein durch das Führungsblech 3 weitergeführt. Mit Vollendung einer Drehung um 120° beim vorliegenden dreieckigen Auswerfer 9 läuft die in Fig. 1 links dargestellte Ecke des Aus­ werfers 9 oben ein und übernimmt damit gleichzeitig Führungsauf­ gaben für die folgenden Flaschen. In dem Moment, in dem die in Fig. 1 unten dargestellte Ecke des Auswerfers 9 ihre extreme Position links erreicht, setzt sich der an dieser Ecke befind­ liche Distanzbolzen über den Näherungsschalter 16 und betä­ tigt diesen; das von ihm ausgelöste Signal schaltet das Flipflop 20 in den Ursprungszustand zurück und damit die UND-Stufe 18 aus, so daß der Auswerfer 9 wieder in einer seiner in Fig. 1 dar­ gestellten drei Grundstellungen stehenbleibt. Im Bedarfsfalle kann das Anhalten durch einen entriegelbaren Anschlag, das Ein­ fallen einer Bremse oder durch eine einfache Rastvorrichtung unterstützt werden.
Eine variierte Betriebsweise ist mit einer Schaltvorrichtung gemäß Fig. 4 möglich. Hier ist dem Impulsgenerator 17 ein Geber 21 zugeordnet, der die Geschwindigkeit des Vorlaufes der Transportbahn 1 erfaßt und die Impulsfolgefrequenz des Im­ pulsgenerators 17 dessen Geschwindigkeit anpaßt. Auch hier werden die Signale eines das Vorhandensein von Flaschenver­ schlüssen überprüfenden Annäherungsschalters 15 sowie das Signal eines elektronischen Füllstandsmessers 27 auf eine Und- Stufe 24 gegeben, deren invertiertes Ausgangssignal sowie das der die Abfühlposition der Flasche 26 überwachende Licht­ schranke 13 auf eine UND-Stufe 25 gegeben werden. Damit ge­ schieht nichts, wenn beim Durchlaufen der Abfühlposition der Annäherungsschalter 15 und der Füllstandsmesser 27 positive Ergebnisse liefern. Liegen aber Abweichungen vor, so wird über die UND-Stufe 24 die UND-Stufe 25 angesprochen, die beim Betätigen der Lichtschranke 13 das Flipflop 20 umschaltet und damit die UND-Stufe 18 öffnet, so daß die Impulse des Impulsgenerators 17 nunmehr verstärkt den Schrittmotor 7 er­ reichen. Die die UND-Stufe 18 passierenden Impulse werden aber gleichzeitig einer Zählstufe 22 zugeführt, die beim Erreichen eines dem vorgegebenen Drehwinkel entsprechenden Zählstandes das Flipflop 20 zurückschaltet und damit durch Schlie­ ßen der UND-Stufe 18 den Schrittmotor 7 zum Stehen bringt.
Die Erfindung ist einer Reihe von Variationen fähig. So können beliebige Antriebe eingesetzt werden, auch wenn sich der beschriebene elektrische Schaltmotor durch seine leichte Steuerbarkeit, seine geringe Leistungsaufnahme und durch den Vorteil auszeichnet, auf weitere Energieversorgungen wie Druck­ luft, Druckflüssigkeit oder dergleichen verzichten zu können. Sollen aber bspw. Magnete, Druckluft- oder Hydraulikzylinder verwendet werden, so läßt sich mit diesen ein Stoßklinkenan­ trieb aufbauen, welcher, bspw. durch Anschläge begrenzt, eine Drehung um den vorgegebenen Drehwinkel bewirkt. Ein Rückholen des Auswerfers 9 selbst ist nicht erforderlich, es bleibt also der Vorteil erhalten, daß mit Durchführen einer Arbeitsphase der Auswerfer 9 jeweils wieder in seiner Ausgangsstellung steht, so daß eine schnelle Arbeitsfolge gesichert ist. Im Falle von Stoßklinkenantrieben können zur Erzielung einer höheren Arbeitsgeschwindigkeit zwei alternierend arbeitende Antriebs­ räder vorgesehen sein. Beim Aufbau des Auswerfers 9 aus zwei oder mehr übereinander angeordneten Auswerferscheiben 10 läßt sich seine Masse auch bei einer Höhe geringhalten, welche die Gefahr des Fallens oder Verkantens auch auszusortierender Gegenstände beträchtlicher Höhe bei geringer Grundfläche ausschließt. Gleich­ zeitig wird durch entsprechende Auflageflächen eine schonende Behandlung der auszuscheidenden Gegenstände erreicht, zumal die Flanken des Auswerfers den auszuscheidenen Gegenstand bereits vor der Ausscheidung führen und damit von Anfang der Beschleu­ nigung an am auszuscheidenden Gegenstand aufliegen. Diese Scho­ nung wird in Verbindung mit einer Geräuschminderung noch er­ höht, wenn die Auswerferscheiben aus Kunststoff bestehen.
Bei der Dimensionierung hat es sich bewährt, die Seitenlängen der Flanken des Auswerfers etwa der doppelten Länge bzw. dem doppelten Durchmesser auszuscheidender Gegenstände anzupassen, und die Bewegung des Auswerfers kann einsetzen, wenn mindestens der Schwerpunkt bzw. bei runden Gegenständen die tangierende Mantellinie die in Bewegungsrichtung vorne liegende Kante des Auswerfers erreicht hat; sie kann auch später erfolgen; zweck­ mäßig spätestens beim Überdecken der ersten Hälfte der Flanke. Die Flanke kann auch von der Grundform der ebenen Fläche abwei­ chen und gegebenenfalls geschweift ausgeführt sein, wie auch zweckmäßig die äußeren Kanten mindestens geringfügig abgerundet ausgeführt sind. Die Führung der Gegenstände kann in an sich bekannter Weise durch Rollen, durch Führungsstangen oder, wie im Ausführungsbeispiel dargestellt, durch Führungsbleche er­ folgen.
Bei der Verwendung von Führungsstangen ist eine Unterbrechung derselben für den Auswerfer nicht erforderlich, wenn dessen Auswerferscheiben über bzw. unter Führungsstangen und vor zwischen diesen gebildeten horizontalen Lücken stehen.
In allen diesen Fällen ergibt sich ein einfacher Aufbau, der nicht nur die Gestehungskosten senkt, sondern auch die Montage, Wartung und Säuberung der Vorrichtung erleichtert.
Auch der abführende Förderweg kann abgeändert ausgeführt sein und gegebenenfalls im spitzen Winkel, oder bei Ausbildung des ersten Abschnittes des Förderweges als Kreisscheibe, in Form eines Kreisbogens ausgeführt sein. Wesentlich ist nur, daß in Richtung zum Förderweg keine aufsteigende Stufe auftritt, welche durch den Auswerfer beschleunigte Gegenstände abfangen bzw. durch Aufhalten des unteren Bereiches zum Umstürzen bringen könnte.

Claims (12)

1. Vorrichtung zum Abschieben von durch eine Kontrollvor­ richtung durch Abgabe eines Signales bezeichneten Gegen­ ständen von einer Transportbahn in einen zweiten Förder­ weg, dadurch gekennzeichnet, daß seitlich neben der Transportbahn (1) ein um seine vertikale Symmetrieachse auf einer Welle (8) drehbar gelagerter prismatischer Auswerfer (9) mit einer Grundfläche in Form eines regelmäßigen Vielecks derart angeordnet ist, daß eine seiner Seitenflächen eine Ausnehmung einer Seiten­ führung (3) der Transportbahn (1) fluchtend überbrückt, und daß der Welle (8) eine durch das Signal auslösbare Antriebsvor­ richtung (Schrittmotor 7) zugeordnet ist, welche die Welle (8) jeweils um einen vorgegebenen Drehwinkel antreibt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausnehmung der Seitenführung (3) der Transportbahn (1) eine Ausweitung und/oder eine Ausnehmung der anderen Seitenführung (4, 5) gegenüberliegt, und daß zumindest von dieser an der gleichlaufende Förderweg (2) beginnt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der vorgegebene Drehwinkel 360°, geteilt durch die Anzahl der Ecken der Grundfläche des Auswerfers (9), beträgt.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehwinkel des Auswerfers (9) durch von der Welle (8) betätigte, vorzugsweise berührungslos ausgebildete Kontakte (Annäherungsschalter 16) begrenzt wird.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Welle (8) ein durch einen Magneten oder einen Druck­ luft- oder Hydraulikzylinder betriebener Stoßklinkenantrieb zugeordnet ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Welle (8) ein Elektro-, ein Hydraulik- oder ein Pneumatikmotor zugeordnet ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Welle (8) ein Schrittmotor (7) zugeordnet ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Schrittmotor (7) mit einer Impuls- und/oder Periodenreihe gespeist wird, die durch das elektrische Signal ausgelöst und durch den Kontakt (Annäherungsschalter 16) begrenzt wird.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Schrittmotor (7) mit einer Impuls- und/oder Periodenreihe gespeist wird, die durch das elektrische Signal ausgelöst, und deren Impuls- bzw. Periodenzahl durch eine Zählstufe (22) bestimmt ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Transportbahn (1) und der Förderweg (2) mindestens im Bereiche des Auswerfers (9) ein gemeinsames, sich über beide erstreckendes Förderband aufweisen.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Geschwindigkeit der Transportbahn (1) von einem Geber (21) erfaßt wird und die Frequenz der den Schritt­ motor (7) speisenden Impuls- bzw. Periodenreihe beeinflußt.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Auswerfer (9) durch mindestens zwei vermittels von Distanzbolzen (11) verbundene, übereinander angeordnete Auswerferscheiben (10) gebildet ist.
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