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DE29820511U1 - Sicherheitsraum für informationstechnische Einrichtungen - Google Patents

Sicherheitsraum für informationstechnische Einrichtungen

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DE29820511U1
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ceiling
floor
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DE29820511U
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LAMPERTZ FAB ORG
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    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
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    • E04H1/125Small buildings, arranged in other buildings
    • E04H1/1261Cubicles for fire-protection
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Traffic Control Systems (AREA)

Description

Jeck · Fleck · Herrmann j .* . : "j IV>sffa<rfi4?/i71657Vaihingen/Enz
PATENTANWÄLTE · "Tfeleftn (0 70 42) V 28* &bgr; »TelefcK (0*7042» 97 28 -11 und9728-22
A 12375-fle/wey 29. Okt. 1998
Otto Lampertz GmbH & Co. KG
In der Aue 2
57584 Wallmenroth
Sicherheitsraum für informationstechnische Einrichtungen
Die Erfindung bezieht sich auf einen Sicherheitsraum für informationstechnische Einrichtungen mit eine dichtende Tür aufweisenden brandschutzsicheren Seitenwänden, einem Boden und einer Decke.
Ein derartiger Sicherheitsraum zur Aufnahme von informationstechnischen und steuerungstechnischen Geräten wird als bekannt angenommen. Dieser bekannte nach EN 1047 aufgebaute Sicherheitsraum soll u.a. bei auftretendem Brand über eine gewisse Zeit, z.B. 90 Minuten, gewährleisten, dass die informationstechnischen Einrichtungen nicht zerstört werden und weiter arbeiten können, um wichtige Steuerungsaufgaben und Daten zu sichern. Ein derartiger bekannter Sicherheitsraum ist in der Regel in einem herkömmlichen Gebäuderaum fest installiert, indem z.B. der Gebäuderaum selbst entsprechend ausgekleidet ist.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Sicherheitsraum der eingangs genannten Art bereitzustellen, der aus möglichst einfachen Teilen leicht aufbaubar ist und entsprechend verschiedenen räumlichen Gegebenheiten zusammengesetzt werden kann.
Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Hiernach ist vorgesehen, dass die Seitenwände, der von diesen umgebene Boden und die Decke aus nebeneinander angeordneten, über Brandschutzmittel miteinander verbundenen Einzelelementen modulartig zusammengesetzt sind. Der modulartige Aufbau des Brandschutzraumes aus den Seitenwänden, dem von diesen umgebenen Boden und der Decke ergibt eine einfache Installation bei einfach, übersichtlich aufgebauten Teilen, wobei sich die Module entsprechend den räumlichen Gegebenheiten zu kleineren oder größeren Baueinheiten in unterschiedlichen Längen- und Breitenverhältnissen zusammensetzen lassen. Dabei sind insbesondere auch die Verbindungsstellen der einzelnen Wandelementen brandschutzsicher ausgebildet. Zudem wird eine bausatzartige Lagerhaltung ermöglicht.
Ist vorgesehen, dass die Breite der einstückig vom Boden bis zur Decke reichenden Seitenwandelemente zu der Breite der Deckenelemente oder umgekehrt in einem ganzzahligen Verhältnis (einschließlich 1) steht, wobei im zusammengesetzten Zustand zwei Längsränder eines oder mehrerer Seitenwandelemente mit zwei zugeordneten Längsrändern eines oder mehrerer Deckenelemente fluchten, so bildet die Breite des Seitenwandelements bzw. des Deckenelements, und zwar gegebenenfalls das Breitere von beiden, eine Grundeinheit, die die Breite der kleinsten möglichen Baueinheit bestimmt. Denkbar, aber ungünstiger wäre auch ein Aufbau, bei dem sich das Fluchten der Längsränder der Deckenelemente und der Seitenwandelemente erst nach mehreren
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Elementen wiederholt, wobei die Breite eines Elements nicht die Breite des klein sten Raummoduls bestimmen würde, wohl aber auch ein modulartiger Aufbau ermöglicht würde, wobei die kleinste Raumeinheit einem Mehrfachen der Breite eines Deckenelements bzw. eines Seitenwandelements (und zwar des größeren von beiden) entsprechen würde.
Mit der Ausgestaltung derart, dass die Länge eines Deckenelements einem ganzzahligen Vielfachen (einschließlich 1) der Breite eines Seitenwandelements entspricht, wird erreicht, dass eine Raumeinheit in der Länge genau einem Deckenelement entspricht und bei einem rechteckigen bzw. quadratischen Raum dieser in Längsrichtung des Deckenelements von nur einem Deckenelement überspannt werden kann. Zum Vergrößern des Raums in Richtung der Längserstreckung der Deckenelemente können auch in Längsrichtung der Deckenelemente mehrere Deckenelemente aneinandergereiht werden, wobei stets gewährleistet ist, dass der vertikale Rand des letzten Seitenwandelements mit dem schmalen Rand des Deckenelements fluchtet.
Für den einfachen Aufbau sind weiterhin die Maßnahmen vorteilhaft, dass die Breite der Seitenwandelemente einem ganzzahligen Vielfachen der Breite der Bodenelemente oder umgekehrt entspricht.
Der brandschutzsichere Aufbau und die Isolierung mit der Möglichkeit, Installationselemente geschützt unterzubringen, wird weiterhin dadurch begünstigt, dass der Boden als Doppelboden aus einem unteren Bodenteil und einem beabstandeten oberen Bodenteil besteht und dass sowohl der untere Bodenteil als auch der obere Bodenteil von den Seitenwänden umgeben sind.
-4- 29. Oktober 1998
Die Schwierigkeit, Ecken sicher zu verbinden und abzudichten, wird dadurch umgangen, dass die Ecken der Seitenwände mit einstückigen Eckelementen aufgebaut sind.
Für die einfache Installation und einen stabilen Aufbau sind weiterhin die Maßnahmen vorteilhaft, dass die Seitenwände auf ihrer Unterseite in einem Bodenprofil aufgenommen sind, das an einem bauseitigen Boden befestigt ist, dass die Seitenwandelemente und die Eckelemente an ihrer Oberseite im Querschnitt L-förmig auf der Innenseite nach unten abgesetzt sind und die Deckenelemente komplementär an ihren den Seitenwänden zugeordneten Rändern nach oben L-förmig abgesetzt sind und dass die Kanten zwischen den Seitenwänden und der Decke außen mittels die Schnittstellen überdeckender winkelförmiger Verkleidungsprofile abgedeckt sind. Mit diesen Maßnahmen können die Wandelemente einfach und eindeutig bei guter Abdichtung zusammengesetzt werden.
Die Beschädigung der Wandelemente wird dadurch vermieden und eine einfache, sichere Verbindung wird dadurch gewährleistet, dass zwischen den Seitenwandelementen, den Eckelementen und den Deckenelementen brandschutzsichere Dichtungselemente angeordnet sind und dass die Seitenwandelemente, die Eckelemente und die Deckenelemente mittels die Dichtungselemente zusammendrückender Verbindungselemente fluchtend zusammengehalten sind. Eine hohe Brandschutzsicherheit bei relativ leichtem und einfachem Aufbau der Wandelemente wird dadurch unterstützt, dass die Seitenwandelemente, die Eckelemente sowie die Deckenelemente geschichtet mit auf ihren beiden Außenseiten angeordneten Stahl-Außenbeschichtungen und dazwischen mit mindestens zwei hohen Temperaturen im Innern des Raumes entgegenwirkenden Schichten aufgebaut sind.
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Eine funktionsfähige Ausrüstung des Sicherheitsraums bei geschützter elektrischer Versorgung wird dadurch bereit gestellt, dass in seinem Innern eine Beleuchtungsvorrichtung und ein Klimagerät vorgesehen sind und dass die Versorgungskabel mittels einer in einer Seitenwand eingebauten brandschutzsicheren Kabeldurchführung mit einem verspannbaren Stopfrahmen und darin aufgenommenen, an Kabel verschiedenen Durchmessers anpaßbaren elastischen Abdichtmodulen abgedichtet in das Innere eingeführt sind, und weiterhin dadurch, dass eine Brandlöschanlage mit in der Decke verteilten Zuführöffnungen für Löschmittel, eine Löschmittelentsorgung und ein Brandschutzschieber sowie eine Steuereinrichtung zum Aufnehmen von Sensorsignalen und Ansteuern von Aktuatoren vorgesehen sind.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung eines Sicherheitsraums mit teilweise aufgeschnittenen Wänden,
Fig. 2 einen Querschnitt eines Ausschnitts des in einen bauseitigen Raum eingebauten Sicherheitsraums,
Fig. 3a) bis 3d)
verschiedene Wandelemente in perspektivischer Ansicht,
Fig. 4A und 4B
einen Verbindungsbereich zwischen Wandelementen in Draufsicht und in Seitenansicht,
-6- 29. Oktober 1998
Fig. 5 eine Abstützeinrichtung in einem größeren Sicherheitsraum,
Fig. 6 einen Türeinbau im Querschnitt,
Fig. 7 ein Einbauelement in dem Sicherheitsraum und
Fig. 8 eine Kabeldurchführung zwischen dem Äußeren und dem Inneren des Sicherheitsraums.
Fig. 1 zeigt in perspektivischer Darstellung als wesentliche Teile eines Brandschutzraumes 1 Seitenwände 2 mit einer Tür 5, einer Decke 3 sowie einen Doppelboden 4, wobei die Seitenwände 2, die Decke 3 und der Boden 4 aus einzelnen Wandelementen modulartig zusammengesetzt sind. In dem Raum sind verschiedene Komponenten der Informations- bzw. Steuerungstechnik untergebracht, sowie ein Klimagerät 12 und eine Beleuchtungsvorrichtung 7 vorgesehen. Für den Brandfall ist eine Brandlöschanlage 8 mit außen angeordneten, ein Brandschutzmittel enthaltenden Behältern und im Innern des Sicherheitsraums 1 angeordneten Leitungen und in der Decke angeordneten Auslassöffnungen sowie ferner mit einer Löschmittelentsorgung 9 vorgesehen. An einer Außenseite ist außerdem ein elektronisches Steuersystem 10 angeordnet, während im Innern ein Bewegungsmelder 11 angebracht ist. Im Innern kann außerdem eine unterbrechungsfreie Stromversorgung 13 vorhanden. In einer Seitenwand 2 ist eine Kabeleinführung 6 zur Stromversorgung der im Innern des Sicherheitsraums 1 angeordneten elektrischen Komponenten eingebaut.
Die Fig. 3a) bis 3d) zeigen die verschiedenen Wandelemente in Form eines Seitenwandelements S, eines gleich breiten Deckenelements D, eines Bodenelements B und eines Eckelements E, dessen Seitenteile vorzugsweise der Breite
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-7- 29. Oktober 1998
eines Seitenwandelementes S entsprechen. Aus den Fig. 2, 4A und 4B ist der Aufbau dieser Wandelemente im Querschnitt und deren Verbindungsbereich ersichtlich. Demnach bestehen die Seitenwandelemente S und die Deckenelemente D und entsprechend auch die Eckelemente E aus einer Außenbeschichtung 2.1 bzw. 3.1 aus Stahlblech, indem ein kassettenartiger Aufbau gebildet ist und zwischen den beiden Außenbeschichtungen 2.1 bzw. 3.1 mehrere Brandschutzschichten I, II, III aus Isoliermaterial untergebracht sind, das eine Dämmwirkung im Brandfall hat, so dass die maximal zulässige Grenzwertbelastung der informationstechnischen Einrichtungen z.B. über 90 Minuten nicht überschritten wird.
Der Eckbereich zwischen den Seitenwandelementen S und den Deckenelementen D ist mittels eines winkligen Verkleidungsprofils 2.2 abgedeckt, wobei sich der vertikal nach unten gerichtete Schenkel des Verkleidungsprofils 2.2 über die Verbindungsstelle zwischen den Seitenwandelementen S und dem Deckenelement D erstreckt. Die aneinanderstoßenden Ränder des Seitenwandelements S und des Deckenelements D sind komplementär L-förmig ausgebildet, so dass sich die Seitenwandelemente S und die Deckenelemente D leicht und eindeutig bei guter Abdichtung zusammensetzen lassen. Zwischen den Längsseiten der Seitenwandelemente S und der Deckenelemente D sind Dichtmittel mit einer in der Mitte des Querschnitts angeordneten Expansionsdichtung 2.5, seitlich davon angeordneten Hochtemperaturdichtungen 2.6, einem außen angeordneten Dichtungsband 2.7 und einer zwischen dem Dichtungsband 2.7 und der Hochtemperaturdichtung 2.6 zusätzlich noch vorgesehenen Dichtungsmasse 2.8 angeordnet. Mit diesem Dichtungsaufbau sind auch die kritischen Verbindungsstellen brandschutzsicher ausgebildet. An die Dichtungsmittel schließen stirnseitig zu den Wandelementen Verbindungslaschen 2.4 an.
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Zum einfachen und dabei sicheren Zusammenhalten der Wandelemente in den Übergangsbereichen sind an der Außenbeschichtung 2.1 Verbindungselemente 2.9 mit seitlich nach außen offenen Nuten gebildet, die nach oben konisch zusammenlaufen, wie aus den Fig. 4A und 4B ersichtlich ist. Auf die Verbindungselemente 2.9 werden entsprechend angepaßte, sich nach oben verjüngende, in die Nuten eingreifende Verschlußelemente 14 aufgedrückt, so dass die Dichtungsmittel zusammengedrückt werden und eine dichte Verbindung entsteht. Vorzugsweise im Innern sind die mit den Verbindungselementen 2.9 und den Verschlußelementen 14 versehenen Verbindungsstellen zwischen den einzelnen Wandelementen mittels eines im Querschnitt trapezförmigen Verkleidungsprofils 15 abgedeckt. An den Verkleidungsprofilen 15 können Befestigungskonsolen 18 für Einbauten in dem Rauminnern angebracht werden. Die Verbindungsbereiche zwischen den Wandelementen selbst weisen keinerlei Bohrungen oder Verschraubungen auf, die zu einer Gefährdung der Brandschutzsicherheit führen könnten.
Wie aus Fig. 2 weiter ersichtlich ist, sind die Seitenwandelemente S mittels in dem bauseitigen Boden verankerter, im Querschnitt U-förmiger Bodenprofile 2.3 festgelegt, wodurch die Seitenwandelemente S sicher gehalten und einfach zu installieren sind. Die Deckenelemente können ihrerseits mittels Halterungen 3.2 an der raumseitigen Decke zusätzlich befestigt sein. Der als Doppelboden ausgebildete Boden 4 besteht aus einem unteren Bodenteil 4.3 und einem davon beabstandeten und daran mittels Verbindungsmitteln 4.2 festgelegten oberen Bodenteil 4.1 und ist insgesamt von den Seitenwänden 2 umgeben, so dass auch in diesem Bereich eine gute Abdichtung und ein guter Brandschutz gewährleistet sind. Die Beleuchtungsvorrichtung 7 kann anstelle in einer abgehängten zusätzlichen Decke gemäß Fig. 1 auch in dem Innenkantenbereich
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zwischen den Seitenwänden 2 und der Decke 3 angeordnet sein, wobei dortauch ein Kabelkanal 7.1 gebildet werden kann, wie z.B. gemäß Fig. 5.
Zum dichten und brandschutzsicheren Verschließen der Tür 5 ist in Türzargen 5.1, 5.2 rundum ein Dichtungspakte 5.3 eingebracht und die Tür entsprechend eingepaßt und mit brandschutzsicheren Materialien aufgebaut. Sie ist mit einem Türschließer 5.4 (siehe Fig. 1) versehen.
Fig. 5 zeigt die Abstützung aneinander stoßender Deckenelemente D mittels eines unter der Verbindungsstelle verlaufenden Trägerprofils 17 und einer darunter auf dem Boden abgestützten Stütze 16, die mittels einer Kopfplatte
16.1 an dem Trägerprofil 17 und mittels einer Fußplatte 16.2 an dem bauseitigen Boden verankert ist. Im Bereich des Trägerprofils 17 sind beidseitig Kabelkanäle 7.1 gebildet und schräg nach unten in den Raum abstrahlende Leuchten eingebaut.
Die in Fig. 1 gezeigte Kabeleinführung 6 kann gemäß der in Fig. 8 gezeigten Kabeldurchführung 19 aufgebaut sein. Diese weist einen äußeren Stopfrahmen
19.2 auf, in den für die jeweiligen Kabel Abdichtmodule 19.1 eingesetzt sind. Der Stopfrahmen wird nach der Installation durch Festziehen von Schrauben radial verengt, so dass die Abdichtmodule 19.1 zusammengedrückt werden. Die Abdichtmodule 19.1 enthalten zwiebelartig ineinandergesetzte Schalen, so dass sie an verschiedene Kabeldurchmesser angepaßt werden können.
Mit den beschriebenen Maßnahmen können auf einfache Weise Sicherheitsräume in unterschiedlicher Größe modulartig zusammengesetzt werden. Die
Aufbauteile bieten einen Bausatz aus einfachen Elementen mit entsprechend einfacher Lagerhaltung.

Claims (11)

-10- 29. Oktober 1998 Ansprüche
1. Sicherheitsraum für informationstechnische Einrichtungen mit eine dichtende Tür (5) aufweisenden brandschutzsicheren Seitenwänden (2), einem Boden (4) und einer Decke (3),
dadurch gekennzeichnet,
dass die Seitenwände (2), der von diesen umgebene Boden (4) und die Decke (3) aus nebeneinander angeordneten, über Brandschutzmittel miteinander verbundenen Einzelelementen (S, B, D, E) modulartig zusammengesetzt sind.
2. Sicherheitsraum nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Breite der einstückig vom Boden (4) bis zur Decke (3) reichenden Seitenwandelemente (S) zu der Breite der Deckenelemente (D) oder umgekehrt in einem ganzzahligen Verhältnis steht, wobei im zusammengesetzten Zustand zwei Längsränder eines oder mehrerer Seitenwandelemente (S) mit zwei zugeordneten Längsrändern eines oder mehrerer Deckenelemente (D) fluchten.
3. Sicherheitsraum nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet.
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dass die Länge eines Deckenelements (D) einem ganzzahligen Vielfachen der Breite eines Seitenwandelements (S) entspricht.
4. Sicherheitsraum nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass die Breite der Seitenwandelemente (S) einem ganzzahligen Vielfachen der Breite der Bodenelemente (B) oder umgekehrt entspricht.
5. Sicherheitsraum nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass der Boden (4) als Doppelboden aus einem unteren Bodenteil (4.3) und einem beabstandeten oberen Bodenteil (4.1) besteht und dass sowohl der untere Bodenteil (4.3) als auch der obere Bodenteil (4.1) von den Seitenwänden (2) umgeben sind.
6. Sicherheitsraum nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass die Ecken der Seitenwände (2) mit einstückigen Eckelementen (E) aufgebaut sind.
7. Sicherheitsraum nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass die Seitenwände (2) auf ihrer Unterseite in einem Bodenprofil (2.3) aufgenommen sind, das an einem bauseitigen Boden befestigt ist, dass die Seitenwandelemente (S) und die Eckelemente (E) an ihrer Oberseite im Querschnitt L-förmig auf der Innenseite nach unten abgesetzt sind und die Deckenelemente (D) komplementär an ihren den Seiten-
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wänden (2) zugeordneten Rändern nach oben L-förmig abgesetzt sind und
dass die Kanten zwischen den Seitenwänden (2) und der Decke (3) außen mittels die Schnittstellen überdeckender winkelförmiger Verkleidungsprofile (2.2) abgedeckt sind.
8. Sicherheitsraum nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass zwischen den Seitenwandelementen (S), den Eckelementen (E) und den Deckenelementen (D) brandschutzsichere Dichtungselemente (2.5, 2.6, 2.7, 2.8) angeordnet sind und
dass die Seitenwandelemente (S), die Eckelemente (E) und die Deckenelemente (D) mittels die Dichtungselemente (2.5, 2.6, 2.7, 2.8) zusammendrückender Verbindungselemente (2.9, 14) fluchtend zusammengehalten sind.
9. Sicherheitsraum nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Seitenwandelemente (S), die Eckelemente (E) sowie die Deckenelemente (D) geschichtet mit auf ihren beiden Außenseiten angeordneten Stahl-Außenbeschichtungen (2.1, 3.1) und dazwischen mit mindestens zwei sich bei Temperaturen oberhalb von einigen 100° C umwandelnden, wärmeenergieverbrauchenden Schichten (I, II, III) aufgebaut sind.
10. Sicherheitsraum nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass in seinem Innern eine Beleuchtungsvorrichtung (7) und ein Klimagerät (12) vorgesehen sind und
-13- 29. Oktober 1998
dass die Versorgungskabel mittels einer in einer Seitenwand (2) eingebauten brandschutzsicheren Kabeldurchführung (19) mit einem verspannbaren Stopfrahmen (19.2) und darin aufgenommenen, an Kabel verschiedenen Durchmessers anpaßbaren elastischen Abdichtmodulen (19.1) abgedichtet in das Innere eingeführt sind.
11. Sicherheitsraum nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass eine Brandlöschanlage (8) mit in der Decke (3) verteilten Zuführöffnungen für Löschmittel, eine Löschmittelentsorgung (9) und ein Brandschutzschieber sowie eine Steuereinrichtung zum Aufnehmen von Sensorsignalen und Ansteuern von Aktuatoren vorgesehen sind.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE20106308U1 (de) * 2001-04-10 2002-08-22 DeTeMobil Deutsche Telekom MobilNet GmbH, 53227 Bonn Integrierte Modulkabine
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Legal Events

Date Code Title Description
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Effective date: 20050119

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