DE29819325U1 - Teleskopabdeckung mit Bremseinrichtung - Google Patents
Teleskopabdeckung mit BremseinrichtungInfo
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Description
Teleskopabdeckung mit Bremseinrichtung
Die Erfindung bezieht sich auf eine Abdeckung für ein Maschinenbett,
insbesondere einer Werkzeugmaschine, mit teleskopartig ineinanderschiebbaren Abdeckkästen.
Durch die WO 96/27478 ist eine Abdeckung für ein Maschinenbett einer
Werkzeugmaschine bekannt, die aus teleskopartig ineinanderschiebbaren Abdeckkästen besteht. Jeder Abdeckkasten weist eine erste und eine zweite
Seitenwand sowie eine mit den Seitenwänden verbundene Oberwand auf. Desweiteren weist jeder Abdeckkasten eine Rückwand auf. Während des
Betriebes solcher teleskopartig ausgebildeten Abdeckungen kann es zu einer hohen Schallemission kommen, da während des Auseinanderziehens der
Abdeckung bzw. während des Zusammenschiebens der Abdeckung einzelne Abdeckkästen bzw. deren Mitnehmer und Gegenmitnehmer gegeneinander
stoßen. Nach der WO 96/27478 wird vorgeschlagen, daß der Mitnehmer ein Dämpfungselement aufweist, welches auf der Mitnehmerfläche angeordnet ist.
Durch das Dämpfungselement wird der beim Verschieben entstehende Stoß zwischen Mitnehmer und dem Gegenmitnehmer zweier Kästen abgedämpft,
wobei gleichzeitig eine Verringerung der Schallemission erreicht wird. Dies ist insbesondere von Bedeutung, da solche Abdeckungen wie Resonanzkörper
35 wirken.
Eine weitere Ausgestaltung einer teleskopartigen Abdeckung ist durch die DE
42 14 118 Al bekannt. Die DE 42 14 118 schlägt ein Dämpfungselement
vor, welches auch eine Abstreiferfunktion erfüllt. Das Dämpfungselement
besteht aus elastisch zusammendrückbarem Material. Desweiteren kann zumindest ein Teil des Dämpfungselementes aus einer als Blattfeder ausgebildeten
Materialzone bestehen,
Abdeckungen für Maschinenbetten können relativ große Abmessungen aufweisen,
die bis zu einigen Metern betragen können, haben. Dadurch, daß
&iacgr;&ogr; die Abdeckungen aus Metall bestehen, entstehen während des Zusammenstoßes
relativ hohe Kräfte, die das Dämpfungselement stark beanspruchen. Für eine befriedigende Dämpfung der Stöße und damit auch zur Verringerung
der Schallemission ist daher eine ausreichend große Dimensionierung der Dämpfungselemente notwendig. Eine solche Dimensionierung kann nicht
immer realisiert werden, da der zur Verfügung gestellte Einbauraum oft zu
klein ist. Unter diesen Bedingungen wird stets versucht, eine optimale Dämpfung bei Erfüllung der weiteren konstruktiven Randbedingungen zu
Erfüllen. Hierbei wird eine gewisse Schallemission in Kauf genommen.
Durch die DE-Al-I 575 522 ist eine Abdeckung für ein Maschinenbett,
insbesondere eine Werkzeugmaschine, bekannt, die eine zwischen den Abdeckungen angeordnete, beim Auseinander- und Ineinanderfahren kurz vor
der jeweiligen Endstellung wirksam werdende und die Geschwindigkeit vermindernde Bremsvorrichtung aufweist. Die Bremsvorrichtung weist Bremskörper
auf, die an den sich gegenüberliegenden Seitenwänden angeordnet sind. Für jeden Bremskörper ist. an dem benachbarten Abdeckkasten jeweils
eine Bremseinrichtung vorgesehen. Problematisch bei solch einer Ausgestaltung der Bremsvorrichtung ist, daß ein nicht unerheblicher Bauaufwand
notwendig ist. Es besteht auch die Gefahr, daß beim Ineinander- oder
Auseinanderschieben der Abdeckkästen durch unterschiedliche Bremswirkungen
die Abdeckkästen ungleichmäßig abgebremst bzw. freigegeben werden, so daß die Gefahr eines Verkantens der Abdeckkästen besteht.
Hiervon ausgehend liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde,
die bekannte Abdeckung für ein Maschinenbett so weiter zu bilden, daß eine Verkantungsgefahr der Abdeckkästen während des Betriebes der Abdeckung
vermindert wird. Ein weiteres Ziel der Erfindung ist es, eine relativ kompakte Ausbildung der Abdeckung und eine Reduktion der Schallemission zu
&iacgr;&ogr; erreichen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Abdeckung für ein Maschinenbett
mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen sind Gegenstand der Unteransprüche.
In Abkehr von den aus dem Stand der Technik bekannten Lösungen zur
Dämpfung von Abdeckkästen, bei denen die Dämpfung einzelner Abdeckkästen in Richtung der Bewegung der Abdeckkästen erfolgt, wird bei der
erfindungsgemäßen Abdeckung eine Stoßdämpfung der Abdeckkästen quer zu der Bewegungsrichtung der Abdeckkästen vorgeschlagen. Hierzu weisen zwei
benachbarte Abdeckkästen wenigstens eine gemeinsame Bremseinrichtung auf, durch die die Relativgeschwindigkeit zwischen den benachbarten Abdeckkästen
verringert, vorzugsweise aufgehoben, wird. Die Bremseinrichtung weist
wenigstens einen Bremskörper auf, der an einem der zwei benachbarten Abdeckkästen angeordnet ist. An dem anderen Abdeckkasten ist wenigstens
eine Bremsbacke vorgesehen. Der Bremskörper ist in Eingriff mit der wenigstens einen Bremsbacke bringbar, wobei die Bremsbacke während des
Eingriffs eine im wesentlichen quer zur Bewegungsrichtung des Bremskörpers gerichtete Bremskraft auf den Bremskörper ausübt. Durch diese Ausgestalrung
der erfindungsgemäßen Abdeckung wird eine verbesserte Dämpfung der
Stöße benachbarter Abdeckkästen erreicht, da die Relativgeschwindigkeit
zwischen den benachbarten Abdeckkästen verringert, vorzugsweise aufgehoben, wird. Dadurch, daß wenigstens eine Bremsbacke eine im wesentlichen
quer zur Bewegungsrichtung des Bremskörpers gerichtete Bremskraft auf den Bremskörper ausübt, ist auch ein relativ kompakter Aufbau der Bremseinrichtung
möglich.
Die Bremseinrichtung ist an der Rückwand eines Abdeckkastens angeordnet.
Der wenigstens eine Bremskörper ist an der Oberwand eines Abdeckkastens
&iacgr;&ogr; angeordnet. Vorzugsweise ist die Bremseinrichtung und der Bremskörper so
angeordnet, daß diese im wesentlichen mit einer Längsachse der Abdeckung fluchten. Durch diese Ausgestaltung der Bremseinrichtung wird erreicht, daß
die Gefahr eines Verkantens benachbarter Abdeckkästen während eines Bremsvorgangs verringert wird.
Bevorzugt ist eine Ausgestaltung der Abdeckung, bei der zwei Bremsbacken
vorgesehen sind, zwischen die der Bremskörper einbringbar ist. Wenigstens eine der Bremsbacken ist vorzugsweise im wesentlichen quer zur Bewegungsrichtung
des Bremskörpers gegen eine Kraft verschieblich. Die Kraft ist vorzugsweise einstellbar. Dadurch, daß wenigstens eine der Bremsbacken im
wesentlichen quer zur Bewegungsrichtung des Bremskörpers gegen eine Kraft verschieblich ist, gleitet der Bremskörper an der Bremsbacke bzw. den
Bremsbacken entlang und wird während dieses Gleitvorgangs abgebremst. Die sich im Eingriff befindenden Flächen der Bremsbacken und der Bremskörper
sind vorzugsweise so gestaltet, daß eine Selbsthemmung zwischen Bremsbacke und Bremskörper nicht eintritt, wenn der Bremskörper im
wesentlich keilförmig ausgebildet ist. Der Neigungswinkel der Flächen des keilförmigen Bremskörpers ist entsprechend ausgestaltet.
5
Vorzugsweise sind die Bremsbacken gegen die Kraft wenigstens einer Feder
verschieblich. Die Feder kann eine Zugfeder sein. Bevorzugt ist die Verwendung einer Druckfeder, da im Falle eines Federbruchs eine Funktionsfähigkeit
der Bremseinrichtung wenigstens teilweise aufrechterhalten bleibt.
Statt einer Feder können die Bremsbacken gegen die ICraft wenigstens eines
hydraulisch oder pneumatisch wirkenden Dämpfers verschieblich sein.
Nach einem weiteren vorteilhaften Gedanken wird vorgeschlagen, daß die
&iacgr;&ogr; Bremsbacken wenigstens teilweise aus einem stoßdämpfenden Material bestehen.
Bei einer verschieblichen Ausgestaltung der Bremsbacken wird vorzugsweise
für jede Bremsbacke eine Führung vorgesehen. Die Führung ist vorteilhafterweise in einem Gehäuse ausgebildet, in dem insbesondere die Druckfedern
angeordnet sind. Das Gehäuse, die Bremsbacken und gegebenenfalls die Druckfedern bzw. die hydraulisch oder pneumatisch wirkenden Dämpfer
bilden eine Baueinheit, die an der Rückwand des Abdeckkasten angeordnet ist. Das Gehäuse kann mit der Rückwand verschraubt sein.
Nach einem weiteren vorteilhaften Gedanken wird eine Abdeckung vorgeschlagen,
wobei jeder Abdeckkasten eine erste und eine zweite und eine mit den Seitenwänden verbundene Oberwand sowie eine Rückwand aufweist. Die
Abdeckung zeichnet dadurch aus, daß jede Bremsbacke an einem verschwenkbar an der Rückwand angeordneten Tragarm ausgebildet ist und der
Bremskörper an einer Unterseite der Oberwand des nächst größeren Abdeckkastens
angeordnet ist.
Zur Verringerung der Bauteile der Bremseinrichtung wird vorgeschlagen, daß
die Tragarme wenigstens eine gemeinsame Feder aufweisen. Statt einer
gemeinsamen Feder können die Tragarme wenigstens einen gemeinsamen
hydraulisch oder pneumatisch wirkenden Dämpfer aufweisen. Vorzugsweise ist der Dämpfer als ein doppelseitig wirkender Dämpfer ausgebildet.
Die Abdeckkästen einer Abdeckung stoßen einander, wenn die Abdeckung
vollständig zusammengeschoben oder die Abdeckung auseinandergezogen wird. Um sicherzustellen, daß die Schallemission der Abdeckung aufgrund
von Stoßen benachbarter Abdeckkästen sowohl beim Auseinanderziehen der
Abdeckung als auch beim Zusammenschieben der Abdeckung verringert wird,
&iacgr;&ogr; wird vorgeschlagen, daß an der Unterseite der Oberwand zwei Bremskörper
vorgesehen sind. Der eine Bremskörper ist im Bereich der Rückwand angeordnet. Der andere Bremskörper ist in dem der Rückwand gegenüberliegenden
Bereich angeordnet. Die Bremseinrichtung des nächst kleineren Abdeckkasten ist sowohl mit dem einen als auch mit dem anderen Bremskörper
in Eingriff bringbar. Wird der kleinere Abdeckkasten in den größeren benachbarten Abdeckkasten hineingeschoben, so wird der kleinere Abdeckkasten
durch den im Bereich der Rückwand angeordneten Bremskörper im Zusammenspiel mit den Bremsbacken abgebremst. Beim Auseinanderziehen
der Abdeckkästen werden die Bremsbacken mit dem anderen Bremskörper, der in dem der Rückwand gegenüberliegenden Bereich angeordnet ist, in
Eingriff gebracht und so ein Mitnehmen des nächst größeren Abdeckkastens durch den kleineren Abdeckkasten bewirkt, ohne daß es hierbei auch zu
Stoßen kommt. Sowohl beim Zusammenschieben der Abdeckkästen als auch
beim Auseinanderziehen von Abdeckkästen wird durch die Bremseinrichtung die Relativgeschwindigkeit zwischen den benachbarten Abdeckkästen verringert,
vorzugsweise aufgehoben.
Zusätzlich zu der erfindungsgemäßen Ausgestaltung der Abdeckung kann
diese mit konventionellen Dämpfungselementen versehen werden, wie dies nach dem Stand der Technik bekannt ist.
Vorzugsweise ist der Bremskörper keilförmig ausgebildet, wodurch während
des Bremsvorgangs eine Zunahme der Bremskraft erreicht wird.
Weitere Vorteile und Einzelheiten der erfindungsgemäßen Abdeckung werden
anhand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 schematisch eine Abdeckung in einer Vorderansicht,
&iacgr;&ogr; Fig. 2 die Abdeckung nach Fig. 1 in einer Draufsicht,
&iacgr;&ogr; Fig. 2 die Abdeckung nach Fig. 1 in einer Draufsicht,
Fig. 3 eine Draufsicht eines ersten Ausführungsbeispiels einer Abdeckung,
Fig. 4 eine Rückansicht eines zweiten Ausführungsbeispiels einer Abdeckung
und
fig. 5 eine Rückansicht eines dritten Ausführungsbeispiels einer Abdeckung.
Fig. 1 zeigt schematisch eine Abdeckung 1 für ein Maschinenbett einer
Werkzeugmaschine. Die Abdeckung 1 weist teleskopartig ineinander schiebbare Abdeckkästen 2, 3 und 4 auf. Zur Verringerung der Schallemission
bedingt durch Zusammenstoßen zweier benachbarter Abdeckkästen 2, 3; 3, 4 weist die Abdeckung Bremseinrichtungen 10 auf. Jede Bremseinrichtung
umfaßt einen Bremskörper 13, 23 sowie Bremsbacken, die eine im wesentlichen quer zur Bewegungsrichtung der Bremskörper 13, 23 gerichtete
Bremskraft auf den Bremskörper 13, 23 ausübt, wodurch die Relativgeschwindigkeit
zwischen den benachbarten Abdeckkästen 2, 3; 3, 4 verringert, vorzugsweise aufgehoben, wird.
Jeder Abdeckkasten weist eine erste und eine zweite Seitenwand 5, 6 auf,
wie dies insbesondere aus der Fig. 2 ersichtlich ist. Mit den Seitenwänden 5, 6 ist eine Oberwand 7 sowie eine Rückwand 9 verbunden. In den
dargestellten Ausführungsbeispielen sind die Bremskörper 13, 23 jeweils an einer Unterseite 8 einer Oberwand 7 angeordnet. Dies stellt eine bevorzugte
Anordnung der Bremskörper 13, 23 dar. Alternativ kann der Bremskörper 13, 23 auch an den anderen Wänden eines Kastens angeordnet werden.
Entsprechend sind die Bremsbacken ebenfalls umzusetzen.
&iacgr;&ogr; An der Unterseite 8 einer Oberwand 7 sind jeweils zwei Bremskörper 13,
23 angeordnet. Der Bremskörper 13 ist in der Nähe der Rückwand 9 des betreffenden Abdeckkastens 2, 3 angeordnet. Der zweite Bremskörper 23 ist
an dem der Rückwand gegenüberliegenden Bereich angeordnet. Wie aus der Fig. 1 ersichtlich ist, ist der zweite Bremskörper 23 in der Nähe eines
is Abstreifers 22 angeordnet, der in bekannter Weise auf der Oberwand 7
eines nächst kleineren Abdeckkastens 4 gleitet.
Die Abdeckkästen 3, 4 weisen Bremsbacken 11, 12 auf, die im wesentlichen
quer zur Bewegungsrichtung der Bremskörper 13, 23 hin und her verschieblieh
sind. Die Bewegungsrichtung der Bremskörper 13, 23 entspricht der Bewegungsrichtung der einzelnen Abdeckkästen der Abdeckung. Die Bremsbacken
11, 12 sind so angeordnet, daß der jeweilige Bremskörper 13, 23 zwischen die Bremsbacken 11, 12 einführbar ist, so daß die Bremsbacken
11, 12 zur Anlage an den Bremskörper 13, 23 gelangen.
Die Bremsbacken 11, 12 sind in einem Gehäuse 18 angeordnet. Zur Führung
der Bremsbacken 11, 12 weist das Gehäuse eine Führung 17 auf. Wie aus der Fig. 3 ersichtlich ist, sind in dem Gehäuse Federn 14, 15 angeordnet.
Die Feder 14 ist eine Druckfeder, die zwischen der Bremsbacke 11 und einer Anschlagfläche 24 des Gehäuses 18 in einer Kammer 25 angeord-
net ist. Die Kammer 25 ist eine Durchgangskammer, die auch zur Aufnahme
der Bremsbacke 12 sowie der Feder 15 geeignet ist. Die Feder 15 ist zwischen der Bremsbacke 12 und einer Anschlagfläche 26 angeordnet.
Die Bremsbacken 11, 12 sind aufeinander zu und voneinander weg beweg-Hch.
Beim Zusammenschieben zweier benachbarter Abdeckkästen 2, 3; 3, 4 gelangt der Bremskörper 13 zwischen die Bremsbacken 11, 12. Der Bremskörper
13 ist im wesentlichen keilförmig ausgebildet. Die Basis des keilförmigen
Bremskörpers 13 liegt an der Rückwand 9 an. Durch die Geometrie des keilförmigen Bremskörpers 13 werden die Bremsbacken 11, 12 während
eines Zusammenschiebens benachbarter Abdeckkästen 2, 3; 3, 4 immer stärker auseinandergedrückt, wodurch die Federn 14, 15 eine zunehmende
Kompression erfahren. Hierdurch bedingt üben die Bremsbacken 11, 12 eine
zunehmende Bremskraft auf den Bremskörper 13 aus.
Der Abbremsvorgang zur Vermeidung von Schallemission kann auch erfolgen,
wenn die Abdeckkästen auseinandergezogen werden. Für diesen Zweck ist der zweite Bremskörper 23 vorgesehen. Der Bremskörper 23 entspricht
im wesentlichen der Ausgestaltung des Bremskörpers 13, wobei die Spitzen der Bremskörper 13, 23 aufeinander zuweisen. Eine Momentaufnahme des
Bremsvorgangs während eines Auseinanderziehens der Abdeckkästen 3, 4 zeigen die Fig. 2, 3 auf ihrer rechten Seite. Der Abbremsvorgang unterscheidet
sich nicht von dem Abbrems Vorgang, wie er beim Zusammenschieben der Abdeckkästen erfolgt. Es ist festzustellen, daß durch die erfindungsgemäße
Ausgestaltung der Abdeckung die Bremsbacken sowohl für den Abbremsvorgang während des Zusammenschiebens als auch während des
Auseinanderziehens der Abdeckkästen genutzt werden. Wie aus der Fig. 3 ersichtlich ist, weisen die Bremsbacken 11, 12 jeweils eine Bremsfläche 27
auf, die zur Anlage an den Bremskörper 13 sowie jeweils eine Bremsfläche
28 auf, die zur Anlage an den Bremskörper 23 gelangen.
In dem in der Fig. 3 dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Bremsbacken
11, 12 gegen die Federkraft einer Druckfeder verschieblich. Statt Druckfedern können auch hydraulisch oder pneumatisch wirkende Dämpfer verwendet
werden. Die Auswahl geeigneter Bauteile hängt auch von dem zur Verfugung
gestellten Einbauraum ab.
&iacgr;&ogr; Fig. 4 zeigt eine weitere Ausführungsform einer Abdeckung mit einer
Bremseinrichtung. An der Unterseite 8 der Oberwand 7 ist ein Bremskörper
13 angeordnet. Die Gestalt des Bremskörpers 13 entspricht im wesentlichen der Gestalt des in der Fig. 2 dargestellten Bremskörpers. Bei dem Bremskörper
13 kann es sich auch um einen Bremskörper 23 handeln. Jede
is Bremsbacke 11, 12 ist an einem verschwenkbar an der Rückwand 9 angeordneten
Tragarm 19 bzw. 20 ausgebildet. Jede Bremsbacke 11, 12 ist an einem vorderen Endbereich des Tragarms 19 bzw. 20 ausgebildet. Jeder
Tragarm 19, 20 ist um eine Schwenkachse 29, 30 verschwenkbar. Die Schwenkachse 29 bzw. 30 ist an dem der Bremsbacke 11 bzw. 12 gegenüberliegenden
Endbereich des Tragarms 19 bzw. 20 ausgebildet. Die Tragarme 19, 20 sind durch eine gemeinsame Feder 16, bei der es sich um eine
Zugfeder handelt, verbunden. Die Feder 16 ist mit ihrem einen Ende mit dem Tragarm 19 und mit ihrem anderen Ende mit dem Tragarm 20 verbunden.
Die Verbindungsstellen liegen zwischen der Bremsbacke 11 und der Schwenkachse 29 bzw. zwischen der Bremsbacke 12 und der Schwenkachse
30. Jeder Tragarm 19, 20 ist laschenförmig ausgebildet, wodurch eine relativ flache und kompakte Ausgestaltung erreicht wird. Die Bremskraft der
Bremsbacken 11, 12 auf den Bremskörper 13, 23 wird durch die Zugfeder erzeugt. Beim Auseinanderdrücken der Bremsbacken 11, 12 durch einen
keilförmigen Bremskörper 13 bzw. 23 nimmt die Bremskraft zu.
Eine alternative Ausgestaltung des Ausführungsbeispiels 4 zeigt die Fig. 5.
Auch bei dieser Ausgestaltung sind die Bremsbacken 11, 12 jeweils an einem Tragarm 19, 20 ausgebildet. Jeder Tragarm 19, 20 ist um eine
Schwenkachse 29 bzw. 30 verschwenkbar. An dem den Bremsbacken 11, 12 gegenüberliegenden Enden der Tragarme 19, 20 ist ein hydraulisch oder
pneumatisch wirkender Dämpfer 21 angeordnet und mit dem jeweiligen Endbereich der Tragarme 19, 20 verbunden. Der Dämpfer 21 ist ein doppelseitig
wirkender Dämpfer. In dem in der Fig. 5 dargestellten Ausführungsbeispiel liegen die Schwenkachsen 29, 30 zwischen den Bremsbacken
&iacgr;&ogr; 11, 12 und dem Dämpfer 21, wodurch die vom Dämpfer 21 erzeugte Kraft
entsprechend dem Hebelgesetz durch die Bremsbacken 11, 12 auf den Bremskörper 13 übertragen werden kann.
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Kabelschlepp GmbH 26. Oktober 1998
K40391GBM NE/ku4
BEZUGSZEICHENLISTE
| 1 | Abdeckung | |
| 2, 3, 4 | Abdeckkasten | |
| 10 | 5, 6 | Seitenwand |
| 7 | Oberwand | |
| 8 | Unterseite | |
| 9 | Rückwand | |
| 10 | Bremseinrichtung | |
| 15 | 11 | Bremsbacke |
| 12 | Bremsbacke | |
| 13 | Bremskörper | |
| 14, 15, 16 | Feder | |
| 17 | Führung | |
| 20 | 18 | Gehäuse |
| 19, 20 | Tragarm | |
| 21 | Dämpfer | |
| 22 | Abstreifer | |
| 23 | Bremskörper | |
| 25 | 24 | Anschlagfläche |
| 25 | Kammer | |
| 26 | Anschlag | |
| 27 | Bremsfläche | |
| 28 | Bremsfläche | |
| 30 | 29, 30 | Schwenkachse |
Claims (15)
1. Abdeckung für ein Maschinenbett, insbesondere einer Werkzeugmaschine,
umfassend teleskopartig ineinander schiebbare Abdeckkästen (2, 3, 4), wobei jeder Abdeckkasten (2, 3, 4) eine erste (5) und eine zweite
(6) Seitenwand und eine mit den Seitenwänden (5, 6) verbundene Oberwand (7) sowie eine Rückwand (9) aufweist, wobei zwei benachbarte
Abdeckkästen (2, 3; 3, 4) wenigstens eine gemeinsame Bremseinrichtung (10) aufweisen, die wenigstens einen an dem einen Abdeckkasten
(2, 3) angeordneten Bremskörper (13, 23) und wenigstens eine an dem anderen Abdeckkasten (3, 4) angeordnete Bremsbacke (11, 12) hat,
dadurch gekennezichent, daß die Bremseinrichtung (10) an der Rückwand (9) und der wenigstens eine Bremskörper (13, 23) an der Oberwand
(7) angeordnet ist, wobei jede Bremsbacke (11, 12) eine im wesentlichen quer zur Bewegungsrichtung des wenigstens einen Bremskörpers
(13, 23) gerichtete Bremskraft auf den wenigstens einen Bremskörper (13, 23) ausübt, wodurch die Relativgeschwindigkeit zwischen
den benachbarten Abdeckkästen (2, 3; 3, 4) verringert, vorzugsweise aufgehoben, wird.
2. Abdeckung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens
eine der Bremsbacken (11, 12) im wesentlichen quer zur Bewegungsrichtung des Bremskörpers (13, 23) gegen eine Kraft verschieblich ist.
3. Abdeckung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremsbacke
(11, 12) gegen die Kraft wenigstens einer Feder (14, 15, 16) verschieblich ist.
4. Abdeckung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder
(14, 15) eine Druckfeder ist.
5. Abdeckung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder
(16) eine Zugfeder ist.
6. Abdeckung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremsbacke
(11, 12) gegen die Kraft wenigstens eines hydraulisch oder pneumatisch wirkenden Dämpfers (21) verschieblich ist.
7. Abdeckung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß jede Bremsbacke (11, 12) wenigstens teilweise aus einem stoßdämpfenden
Material besteht.
is 8. Abdeckung nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß für jede Bremsbacke (11, 12) eine Führung (17) vorhanden ist.
9. Abdeckung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung
(17) in einem Gehäuse (18) ausgebildet ist.
10. Abdeckung nach einem der Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß jede Bremsbacke (11,. 12) an einem verschwenkbar an der Rückwand
(9) angeordneten Tragarm (19, 20) ausgebildet ist und der Bremskörper (13, 23) an einer Unterseite (8) der Oberwand (7) des nächst
größeren Abdeckkastens (2, 3) angeordnet ist.
11. Abdeckung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragarme
(19, 20) wenigstens eine gemeinsame Feder (16) aufweisen.
12. Abdeckung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragarme
(19, 20) wenigstens einen gemeinsamen hydraulisch oder pneumatisch wirkenden Dämpfer (21) aufweisen.
13. Abdeckung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Dämpfer
(21) ein doppelseitig wirkender Dämpfer ist.
14. Abdeckung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet,
daß der Bremskörper (13, 23) keilförmig ausgebildet ist.
15. Abdeckung nach einem der Ansprüche 10 oder 14, dadurch gekennzeichnet,
daß zwei Bremskörper (13, 23) vorgesehen sind, wobei der eine Bremkörper (13) im Bereich der Rückwand (9) und der andere
Bremskörper (23) in dem der Rückwand (9) gegenüberliegenden Bereich
is angeordnet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29819325U DE29819325U1 (de) | 1997-04-28 | 1998-04-24 | Teleskopabdeckung mit Bremseinrichtung |
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1997117867 DE19717867A1 (de) | 1997-04-28 | 1997-04-28 | Teleskopabdeckung mit Bremseinrichtung |
| DE29819325U DE29819325U1 (de) | 1997-04-28 | 1998-04-24 | Teleskopabdeckung mit Bremseinrichtung |
| EP98107533A EP0875337A1 (de) | 1997-04-28 | 1998-04-24 | Teleskopabdeckung mit Bremseinrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29819325U1 true DE29819325U1 (de) | 1999-01-14 |
Family
ID=26036146
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29819325U Expired - Lifetime DE29819325U1 (de) | 1997-04-28 | 1998-04-24 | Teleskopabdeckung mit Bremseinrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29819325U1 (de) |
-
1998
- 1998-04-24 DE DE29819325U patent/DE29819325U1/de not_active Expired - Lifetime
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19990225 |
|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20020122 |
|
| R157 | Lapse of ip right after 6 years |
Effective date: 20041103 |