DE29819180U1 - Fleischverarbeitungsmaschine mit einer Evakuierungseinrichtung - Google Patents
Fleischverarbeitungsmaschine mit einer EvakuierungseinrichtungInfo
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Description
Tiromat Krämer + Grebe GmbH & Co. KG
Im Ruttert. D-35216 Biedenkopf-Wallau
Im Ruttert. D-35216 Biedenkopf-Wallau
Fleischverarbeitungsmaschine mit einer
Evakuierungseinrichtung
Evakuierungseinrichtung
Beschreibung:
Die Erfindung betrifft eine Fleischverarbeitungsmaschine,
insbesondere für Brät, mit einer Evakuierungseinrichtung, einem abgeschlossenen Gehäuse, einem Gehäuseeinlass und einem
Gehäuseauslass für das Brät sowie einem Anschluss für eine Vakuumpumpe.
Die Evakuierung von Fleischbrät dient dazu, das im Fleischbrät enthaltene Gas zu entziehen. Insbesondere Sauerstoffeinfluss
führt in dem Fleischbrät später bei den fertigen Produkten zu Verfärbungen, die die Fleischwaren unansehnlich machen.
Enthält das fertige Produkt weniger Sauerstoff, so kann auch eine längere Haltbarkeit erreicht werden. Oftmals sind
Evakuiereinrichtungen in Emulgatoren integriert. Eine Zerkleinerungsmaschine mit einem derartigen Emulgator ist in der
WO 98/28077 beschrieben. Bei diesem Emulgator wird das Brät zwischen einem innen konisch geformten Stator und einem an
diese Raumform angepaßten Rotor geführt. Der Stator ist auf seiner Innenseite mit Rillen versehen. Das Brät wird auf der
• · I
verjüngten Seite zwischen dem Rotor und dem Stator eingeführt und durch eine schnelle Drehbewegung nach außen, d. h. in
Richtung der weiten Seite des Rotors und Stators befördert. Die Rillen auf der Innenseite des Stators bewirken die Emulgierung
des Brätes. Der Rotor ist zur weiten Seite hin mit Bohrungen in einen Innenraum des Rotors versehen. Dieser Innenraum
ist strömungstechnisch mit dem Anschluss einer Vakuumpumpe verbunden. Durch einen an diesem Anschluss anliegenden
Unterdruck wird dem zwischen dem Rotor und Stator befindlichen Brät Gas (Sauerstoff) entzogen und das Brät wird evakuiert.
Die beschriebene Evakuierungseinrichtung aus dem Stand der Technik weißt jedoch einige entschiedene Nachteile auf. Das
Verhältnis der Masse des Brätes zu seiner mit Unterdruck beaufschlagten
Oberfläche ist relativ schlecht, d. h., dass nur ein geringer Teil des Brätes tatsächlich evakuiert wird. Ein
weiterer Nachteil ist, dass das Brät zwischen dem Rotor und dem Stator durch die hohe Rotationsgeschwindigkeit des Rotors
erhitzt wird. Außerdem kommt es wiederholt dazu, dass Brät durch die Bohrungen in den Innenraum des Rotors eindringen
und dann von der Strömung zum Unterdruckanschluss erfasst werden und die Vakuumpumpe verstopfen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine optimale Entgasung des Brätes zu erhalten, dabei eine möglichst große
Oberfläche des Brätes zur Evakuierung zu schaffen, wobei ein Eindringen des Brätes in die Vakuumpumpe und ein übermäßiges
Erhitzen des Brätes verhindert wird.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass im Gehäuse
der Fleischverarbeitungsmaschine eine Evakuiertrommel angeordnet ist, dass die Evakuiertrommel die Form eines hohlen
Kegelstumpfes hat und mit einem Befestigungsmittel an einer mit einem Motor antreibbaren Welle angebracht ist, dass
zumindest der von der Evakuiertrommel umfaßte Raum mit dem Anschluss für die Vakuumpumpe strömungstechnisch verbunden
ist, und dass die Evakuiertrommel auf der verjüngten Seite verbunden ist und dass die Evakuiertrommel auf der verjüngten
Seite einen Trommeleinlass und auf der gegenüberliegenden Seite einen Trommelauslass für das Brät hat.
Die Evakuiertrommel dreht sich in einem abgeschlossenen Gehäuse. Das Brät wird nicht zwischen Evakuiertrommel und Geheiuse
befördert und dort erhitzt, wie es beim Stand der Technik der Fall ist, sondern das Brät wird in die Evakuiertrommel
eingebracht. Durch die hohe Rotationsgeschwindigkeit der Trommel und die dadurch entstehenden Zentrifugalkräfte wird
; das Brät auf die Innenseite der Trommel geschleudert und verteilt
sich dort gleichmäßig. Durch die Form eines hohlen Kegelstumpfes der Trommel bewegt sich das Brät - infolge der
Rotation - von der verjüngten Seite der Trommel auf die gegenüberliegende Seite und wird so zu dem Trommelauslass befördert.
Dabei verteilt sich das Brät auf der Innenseite der Trommel gleichmäßig und großflächig. Es wird also eine große
Oberfläche des Brätes mit dem Unterdruck beaufschlagt. Somit wird das Brät optimal entgast.
Innerhalb der Evakuiertrommel können erfindungsgemäß beabstandet von der Evakuiertrommelwand erste Segmente angebracht
sein, die sich jeweils über Abschnitte der Evakuiertrommelfläche erstrecken. Dabei muss der Trommeleinlass für das Brät
so ausgestaltet sein, dass das Brät auch oder nur den ersten Segmenten zugeführt wird.
Gemäß der Erfindung können innerhalb der ersten Segmente weitere Segmente auf die gleiche Art und Weise angeordnet sein,
wobei wiederum der Trommeleinlass für das Brät so gestaltet ist, dass das Brät nur den innersten und/oder beliebig vielen
anderen Segmenten und/oder der Trommelwand zugeführt wird.
In einer vorteilhaften Ausführung der Fleischverarbeitungsmaschine
sind innerhalb der Evakuiertrommel und beabstandet von
: den ersten Segmenten zweite Segmente angeordnet, wobei die zweiten Segmente von außen betrachtet von den ersten Segmenten
verdeckt werden und die zweiten Segmente eine kleinere Fläche aufweisen als die darunterliegenden ersten Segmente.
Innerhalb dieser zweiten Segmente können beliebig viele weitere Segmente auf die gleiche Art angebracht sein, wobei der
Trommeleinlass für das Brät immer innerhalb der innersten Segmente angeordnet sein muß.
Die Segmente können sich nach der Erfindung in mindestens einer Schicht befinden und im Bereich des Trommelauslasses in
einen kegelstumpfartigen Abschnitt münden.
Erfindungsgemäße Fleischverarbeitungsmaschinen können innerhalb
der Evakuiertrommel mindestens einen weiteren hohlen Kegelstumpf aufweisen, der einen geringeren Durchmesser hat und
konzentrisch in die Evakuiertrommel eingesetzt ist, wobei sich der Trommeleinlass für das Brät so verzweigt, dass die
Zwischenräume zwischen Evakuiertrommelwand und dem benachbarten Kegelstumpf und zwei benachbarten Kegelstümpfen sowie der
Raum innerhalb des innersten Kegelstumpfes mit Brät beaufschlagbar sind. Derartige Kegelstümpfe können unterschiedliche
Längen haben, wobei vorteilhaft die Länge von innen nach außen zunimmt. Durch Ausnehmungen in den Kegelstümpfen kann
Brät von den inneren Kegelstümpfen auf die äußeren Kegelstümpfe sowie die Evakuiertrommelwand geleitet werden. Solche
Ausnehmungen können sich radial oder auch axial in den Kegelstümpfen erstrecken, vorteilhaft sind sie derart angeordnet,
dass das Brät einen treppenartigen Weg durch die Evakuiertrommel nimmt.
In der Fleischverarbeitungsmaschine sind vorteilhaft sich radial und axial erstreckende Beschleunigungsflächen vorhanden.
Diese Beschleunigungsflächen haben die Aufgabe, sich von der
Trommelwand und/oder den Segmenten und/oder den eingesetzten Kegelstümpfen lösendes Brät, welches in den Trommelinnenraum
: fällt, bei der Rotationsbewegung der Trommel aufzufangen, so
dass das Brät anschließend entlang der Beschleunigungsflächen aufgrund der wirkenden Zentrifugalkräfte wieder nach außen
auf die Trommelinnenwand, die Segmente oder die eingesetzten Kegelstümpfe gleiten kann. Somit wird verhindert, dass das
Brät in die Strömung der Vakuumpumpe gelangt und diese dadurch verstopft. Vorteilhaft sind die Befestigungsmittel
der Evakuierungstrommel zu Beschleunigungsflächen bildenden Stege ausgebildet.
Bei einer erfindungsgemäßen Fleischverarbeitungsmaschine können
im Bereich des Trommelauslasses der Evakuiertrommeln Schaufeln vorgesehen sein, die das Brät auffangen und in den
Gehäuseauslass leiten. Diese Schaufeln sind vorteilhaft an die Beschleunigungsflächen angeformt, können aber auch an einem
auf der Welle befestigten Schaufelrad angebracht sein.
In der Fleischverarbeitungsmaschine kann erfindungsgemäß unmittelbar
vor der Evakuiertrommel ein Emulgator angebracht sein. Ebenfalls kann erfindungsgemäß vor der Evakuiertrommel
ein Wolf angeordnet sein. Weist die Fleischverarbeitungsmaschine außer der Evakuierungseinrichtung noch einen Wolf
und/oder einen Emulgator auf, so ist es vorteilhaft, wenn Teile des Wolfes und/oder der Evakuierungseinrichtung ein
Bauteil bilden. Ebenfalls ist es dann vorteilhaft, dass rotierende Teile der Verarbeitungsmaschine mit einer gemeinsamen
Welle antreibbar sind.
Erfindungsgemäß können in der Fleischverarbeitungsmaschine rotierende und/oder ortsfeste Leitbleche zwischen Emulgator
oder Wolf und dem Trommeleinlass für das Brät in die Evakuiertrommel angeordnet sein.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist im Folgenden anhand der Zeichnung näher beschrieben. Darin zeigt
; Fig. 1 einen Schnitt durch eine erfindungsgemäße
Fleischverarbeitungsmaschine und
Fig. 2 eine Einzelheit aus der in Fig. 1 dargestellten
Ansicht,
Ansicht,
Fig. 3 einen Schnitt durch eine Fleischverarbeitungsmaschine
gemäß einer Linie III - III in Fig.
l,
Fig. 4 eine Rückansicht der Fleischverarbeitungsmaschine
aus Fig. 3.
aus Fig. 3.
Die Fleischverarbeitungsmaschine aus Fig. 1 weist einen Emulgator 9 und eine Evakuierungseinrichtung auf. Diese befinden
sich in dem gleichen Gehäuse und werden auch über eine gemeinsame Welle 14 angetrieben. Das Brät wird durch den Gehäuseeinlass
11 in die Fleischverarbeitungsmaschine eingebracht. Zunächst gelangt das Brät in den Emulgator 9. Nach der Emulgierung
wird das Brät über die Leitbleche 6 und 8 in die Evakuiertrommel 2 eingebracht. Dazu weist die Evakuiertrommel 2
einen Trommeleinlass 15 auf (Fig. 2). Das Leitblech 6 ist mit der rotierenden Evakuierungstrommel 2 verbunden, während das
Leitblech 8 ortsfest an dem Gehäuse angebracht ist. Beim Eintritt des Brätes in die Evakuiertrommel 2 wird das Brät radial
nach außen auf erste Segmente 4 oder die Evakuiertrommelwand 3 geschleudert. Die ersten Segmente 4 sind beabstandet
und bei dieser Ausführungsform in einer Schicht parallel zur Evakuiertrommelwand 3 angebracht.
Das Brät verteilt sich anteilig auf die Flächen der ersten Segmente 4 und auf die Evakuiertrommelwand 3. Auf der Evaku-
iertrommelwand 3 kann sich das Brät dann - infolge der Corioliskraft
- auch in dem durch die Segmente 4 verdeckten Bereiche ausbreiten. Somit wird eine möglichst großflächige
Verteilung des Brätes erreicht. Über den Vakuumanschluss 12, der mit dem Innenraum der Evakuiertrommel 2 strömungstechnisch
verbunden ist, wird die Luft aus der Evakuiertrommel herausgepumpt. Dadurch wird dem Brät Gas entzogen und somit
evakuiert. Durch die schnelle Rotation und die konische Form der Evakuiertrommel 2 wird das Brät längs der Evakuiertrommelwand
3 und der Segmente 4 bewegt. Löst sich wider Erwarten durch den Unterdruck doch Brät von den Segmenten 4
oder der Evakuiertrommelwand 3 und fällt in den Innenraum der Trommel 2, so wird dieses Brät durch die Beschleunigungsflächen
5 aufgefangen und gleitet auf ihnen durch die Zentrifugalkraft zurück auf die Segmente 4 oder die Evakuiertrommelwand
3. Die Enden der Beschleunigungsflächen 5 bilden Speichen eines Schaufelrades, an dem Schaufeln 13 angebracht
sind, welche das Brät der Trommelwand 3 und der Segmente 4 auffängt und zum Trommel- und Gehäuseauslass 16,10
weiterleitet. Schließlich tritt es durch den Trommelauslass 15 aus der Evakuiertrommel 2 und ebenfalls durch den Gehäuseauslass
10 aus der Fleischverarbeitungsmaschine aus. Durch das sich im Gehäuseauslass 10 aufstandende Brät, wird der
Gehäuseinnenraum gegen die äußere Atmosphäre abgedichtet, so dass der Unterdruck (Vakuum) erhalten bleibt.
In der Fig. 3 ist ein Schnitt einer Fleischverarbeitungsmaschine gemäß einer Linie III - III in Fig. 1 dargestellt.
Gegenüber der in Fig. 1 gezeigten Fleischverarbeitungsmaschine ist an dieser jedoch zusätzlich ein um einen Stutzen erweiterter
Gehäuseauslass 10 an der Fleischverarbeitungsmaschine angebracht, wie er bei der in Fig. 1 gezeigten
Fleischverarbeitungsmaschine nicht vorhanden ist. Deutlich sind die Segmente 4 zu erkennen, die über der Evakuiertrommelwand
3 liegen. Der Flächenanteil der Segmente 4 gegenüber
der Evakuiertrommelwand 3 und somit die Verteilung des Brätes auf die Segmente bzw. die Evakuiertrommelwand, kann aus
dieser Figur entnommen werden, indem man das Verhältnis der Segmentflächen im Bereich des Trommeleinlasses 15 an der
Trommelinnenwand in dem gleichen Bereich berechnet. Die Beschleunigungsf
lachen 5, die zum Auffangen des sich von der Evakuiertrommelwand oder von den Segmenten 4 lösenden Bräts
dienen, sind ebenfalls dargestellt, wie auch die Schaufeln 13, die Brät aufnehmen und dem Gehäuseauslass 10 zuleiten.
In Figur 4 sind zwei der äußeren Öffnungen des Gehäuses 1 gezeigt,
nämlich der Anschluss 12 für die Vakuumpumpe in der Rückwand 7 sowie der Gehäuseauslass 10.
5 Bezugszeichenliste:
1 - Gehäuse
2 - Evakuiertrommel
3 - Evakuiertrommelwand 10 4 - erste Segmente
5 - Beschleunigungsfläche
6 - rotierendes Leitblech ' 7 - Rückwand
8 - ortsfestes Leitblech
9 - Emulgator
10 - Gehäuseauslass
11 - Gehäuseeinlass
12 - Vakuumanschluss
13 - Schaufeln 14 - Welle
15 - Trommeleinlass
16 - Tromraelauslass
Claims (20)
1. Fleischverarbeitungsmaschine, insbesondere für Brät, mit einer Evakuierungseinrichtung, einem abgeschlossenem
Gehäuse, einem Gehäuseeinlass und einem Gehäuseauslass für das Brät sowie einem Anschluss für eine Vakuumpumpe,
dadurch gekennzeichnet, dass
im Gehäuse (1) der Fleischverarbeitungsmaschine eine Evakuiertrommel
(2) angeordnet ist, dass die Evakuiertrommel (2) die Form eines hohlen Kegelstumpfes hat und mit einem
Befestigungsmittel (5) an einer mit einem Motor antreibbaren Welle (14) angebracht ist, dass zumindest der von der
Evakuiertrommel (2) umfaßte Raum mit dem Anschluss (12) für die Vakuumpumpe strömungstechnisch verbunden ist und dass
die Evakuiertrommel (2) auf der verjüngten Seite einen Trommeleinlass (15) und auf der gegenüberliegenden Seite
einen Trommelauslass (16) für das Brät hat.
2., Fleischverarbeitungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, dass innerhalb der Evakuiertrommel (2) und beabstandet von der Evakuiertrommelwand (3) erste Segmente
(4) angebracht sind, die sich jeweils über Abschnitte der
• ·
Evakuiertrommelfläche erstrecken und dass der Trommeleinlass (15) für das Brät so gestaltet ist, dass das Brät
auch oder nur den ersten Segmenten (4) zugeführt wird.
3. Fleischverarbeitungsmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb der ersten Segmente (4) in
der Evakuiertrommel (2) weitere Segmente jeweils beabstandet zu den benachbarten Segmenten angeordnet sind und der
Trommeleinlass (15) für das Brät so gestaltet ist, dass das Brät nur den innersten und/oder beliebig vielen anderen
Segmenten und/oder auch der Trommelwand (3) zugeführt wird.
4. Fleischverarbeitungsmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb der Evakuiertrommel (2) und
beabstandet von den ersten Segmenten (4) zweite Segmente angebracht sind, wobei die zweiten Segmente von außen betrachtet
von den ersten Segmenten (4) verdeckt werden und die zweiten Segmente eine kleinere Fläche aufweisen als die
dcirunterliegenden ersten Segmente (4), dass innerhalb der
zweiten Segmente beliebig viele weitere Segmente auf gleiche Art anbringbar sind.
5. Fleischverarbeitungsmaschine nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Segmente in mindestens
einer Schicht liegen und im Bereich des Trommelauslasses (16) in einen kegelstumpfartigen Abschnitt münden.
6. Fleischverarbeitungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb der Evakuiertrommel (2) mindestens
ein weiterer hohler Kegelstumpf mit geringerem Durchmesser und konzentrisch eingesetzt ist und dass sich
der Trommeleinlass (15) für das Brät so verzweigt, dass die Zwischenräume zwischen Evakuiertrommelwand (3) und dem
benachbarten Kegelstumpf und zwei benachbarten Kegelstümpfen sowie der Raum innerhalb des innersten Kegelstumpfes
mit Brät beaufschlagbar sind.
7. Fleischverarbeitungsmaschine nach Anspruch 6, dadurch
gekennzeichnet, dass die Kegelstümpfe unterschiedliche Län-
gen aufweisen können, insbesondere dass die Länge von innen nach außen zunimmt.
8. Fleischverarbeitungsmaschine nach Anspruch 6 oder 7,
dadurch gekennzeichnet, dass die Kegelstümpfe Ausnehmungen aufweisen.
9. Fleischverarbeitungsmaschine nach Anspruch 8, dadurch
gekennzeichnet, dass sich die Ausnehmungen in den Kegelstümpfen axial oder radial erstrecken.
10. Fleischverarbeitungsmaschine nach Anspruch 9, dadurch '■ gekennzeichnet, dass die axialen oder radialen Ausnehmungen
derart angeordnet sind, dass das Brät einen treppenartigen Weg durch die Evakuierungstrommel nimmt.
11. Fleischverarbeitungsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Evakuiertrommel
(2) sich radial und axial erstreckende Beschleunigungsflächen (5) enthält.
12. Fleischverarbeitungsmaschine nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsmittel der Evakuierungstrommel
(2) zu Beschleunigungsflächen (5) bildenden Stegen ausgeformt sind.
13. Fleischverarbeitungsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich des Trommelauslasses
der Evakuiertrommel Schaufeln (13) vorgesehen sind, die das Brät auffangen und in den Gehäuseauslass (10)
leiten.
14. Fleischverarbeitungsmaschine nach Anspruch 13, dadurch
gekennzeichnet, dass die Schaufeln (13) an die Beschleunigungsflächen angeformt sind.
15. Fleischverarbeitungsmaschine nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaufeln (13) an einem auf der
Welle befestigten Schaufelrad angebracht sind.
16. Fleischverarbeitungsmaschine nach einem der Ansprüche
1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Fleischverarbeitungsmaschine einen Emulgator (9) aufweist, der von dem
Gehäuseeinlass (11) aus betrachtet unmittelbar vor der Evakuiertrommel (2) angeordnet ist.
17. Fleischverarbeitungsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Fleischverarbeitungsmaschine
einen Wolf aufweist, der von dem Gehäuseeinlass (11) aus betrachtet vor der Evakuiertrommel (2) angeordnet
ist.
18. Fleischverarbeitungsmaschine nach Anspruch 17, dadurch
gekennzeichnet, dass Teile des Wolfes und/oder des Emulgators (9) und/oder der Evakuierungseinrichtung ein Bauteil
sind.
19. Fleischverarbeitungsmaschine nach einem der Ansprüche
1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass rotierende Teile der
Fleischverarbeitungsmaschine mit einer gemeinsamen Welle ; antreibbar sind.
20. Fleischverarbeitungsmaschine nach Anspruch 17, dadurch
gekennzeichnet, dass rotierende (6) und/oder ortsfeste Leitbleche (8) zwischen Emulgator (9) oder Wolf und dem
Trommeleinlass für das Brät in die Evakuiertrommel (2) angeordnet
sind.
Priority Applications (2)
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|---|---|---|---|
| DE29819180U DE29819180U1 (de) | 1998-10-28 | 1998-10-28 | Fleischverarbeitungsmaschine mit einer Evakuierungseinrichtung |
| PCT/EP1999/003184 WO2000024516A1 (de) | 1998-10-28 | 1999-05-10 | Fleischverarbeitungsmaschine mit einer evakuierungseinrichtung |
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Publications (1)
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| Country | Link |
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| WO (1) | WO2000024516A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2000024516A1 (de) * | 1998-10-28 | 2000-05-04 | Tiromat Krämer + Grebe GmbH & Co. KG | Fleischverarbeitungsmaschine mit einer evakuierungseinrichtung |
Family Cites Families (3)
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|---|---|---|---|---|
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| DE29622298U1 (de) | 1996-12-21 | 1998-04-16 | Tetra Laval Convenience Food | Fleischwolf |
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1999
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2000024516A1 (de) * | 1998-10-28 | 2000-05-04 | Tiromat Krämer + Grebe GmbH & Co. KG | Fleischverarbeitungsmaschine mit einer evakuierungseinrichtung |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| WO2000024516A1 (de) | 2000-05-04 |
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