DE29818455U1 - Schmuckstück - Google Patents
SchmuckstückInfo
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- A44—HABERDASHERY; JEWELLERY
- A44C—PERSONAL ADORNMENTS, e.g. JEWELLERY; COINS
- A44C17/00—Gems or the like
- A44C17/02—Settings for holding gems or the like, e.g. for ornaments or decorations
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- Addition Polymer Or Copolymer, Post-Treatments, Or Chemical Modifications (AREA)
- Nitrogen Condensed Heterocyclic Rings (AREA)
Description
"Schmuckstück"
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Schmuckstück mit einem Schmuckelement und
einem Halteelement, das durch eine Durchgangsbohrung des Schmuckelements hindurchgeht und dadurch das Schmuckelement aufnimmt.
Bei einem Schmuckstück, wie beispielsweise einem Ring, wird das Schmuckelement,
wie beispielsweise eine Perle oder ein Edelstein, gewöhnlich von einer Fassung gehalten, die an einem Fingerring befestigt ist. Ferner kann die Fassung auch an einer
Kette oder einem Armreif befestigt sein. Dabei muß die Fassung spezielle Mittel aufweisen, die das Schmuckelement sicher in der Fassung halten. Diese Mittel können
entweder umgebogene Abschnitte der Fassung selbst sein, die das Schmuckelement fest
in die Fassung einfassen. Ferner kann das Schmuckelement in die Fassung geklebt werden.
Nachteilig an diesen Schmuckstücken ist, daß es erforderlich ist, eine Fassung für das
Schmuckelement vorzusehen und daß die Befestigung des Schmuckelementes in der Fassung entweder aufwendig in der Herstellung ist oder beim Ankleben des
Schmuckelements an die Fassung ein Verlustrisiko besteht, das insbesondere bei sehr
wertvollen Schmuckelementen nachteilig ist.
Desweiteren ist es beispielsweise bei Schmuckketten üblich, kugelförmige
Schmuckelemente mit einer Durchgangsbohrung zu versehen und als Halteelement beispielsweise einen Platindraht durch mehrere derartig ausgebildete Schmuckelemente
hindurchzufadeln, so daß sie von dem Draht aufgenommen werden.
Nachteilig an einer derartigen Kette kann sein, daß die von dem Draht aufgenommenen
Schmuckelemente nicht ortsfest sind. Ferner läßt sich eine derartige Aufnahme des
Schmuckelements nicht ohne weiteres auf einen Fingerring übertragen, da das Schmuckelement sich auf dem Ring bewegen könnte und beim Tragen nicht immer an
der gleichen Stelle bleiben wird.
Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ein Schmuckstück bereitzustellen, bei
dem ein Schmuckelement auf besonders einfache und ästhetisch reizvolle Weise an einem Halteelement befestigt ist.
c:\rnipatext\abllang\gm\ehinger5.doc
Diese Aufgabe wird durch ein Schmuckstück mit den Merkmalen des Anspruches 1
gelöst, wobei sich vorteilhafte Ausgestaltungen aus den Unteransprüchen ergeben.
Das erfindungsgemäße Schmuckstück ist dadurch gekennzeichnet, daß das Halteelement
als offener spiralförmiger Ring mit unter Federspannung stehenden Windungen ausgebildet ist, daß der spiralförmige Ring mindestens zwei Windungen aufweist, daß
die zwei offenen Enden des Rings mit dem das Schmuckelement aufnehmenden Abschnitt einer Windung dazwischen, einander gegenüberliegend angeordnet sind und
im wesentlichen rechtwinkelig aufeinander zu umgebogen sind und daß das Schmuckelement in einer Richtung senkrecht zu der Durchgangsbohrung, durch die das
Schmuckelement von dem Halteelement aufgenommen wird, zwei Bohrungen oder eine weitere Durchgangsbohrung aufweist, in die jeweils die beiden offenen umgebogenen
Enden des Rings eingreifen.
Vorteilhaft an dem erfindungsgemäßen Schmuckstück ist, daß aufgrund der durch die
Durchgangsbohrung hindurchtretenden Windung des Rings das Schmuckelement zuverlässig gehalten wird. Ferner wird durch den Eingriff der umgebogenen Enden des
Rings in die senkrecht zu der Durchgangsbohrung verlaufenden Bohrungen das Schmuckelement auf einfache und ästhetisch reizvolle Weise ortsfest gehalten.
Insbesondere ist bei dem erfindungsgemäßen Schmuckstück eine Klebung des Schmuckelements nicht erforderlich.
In einer Ausbildung der Erfindung umfaßt das Schmuckstück ferner ein schalenförmiges
Element, das die Form einer halben Hohlkugel mit einem Innendurchmesser hat, der
größer als die Ausdehnung des Teils des Schmuckelements ist, der die Bohrungen in
dem Schmuckelement umfaßt. Ferner ist in dieser Ausbildung das Schmuckelement zumindest mit diesem Teil innerhalb des schalenförmigen Elements angeordnet und das
schalenförmige Element weist mindestens vier Bohrungen benachbart zu den Austrittsöffnungen der Bohrungen des Schmuckelements auf, durch die der das
Schmuckelement aufnehmende Abschnitt einer Windung und die zwei umgebogenen Enden des Rings jeweils hindurchtreten.
Vorteilhaft an dieser Ausbildung des erfindungsgemäßen Schmuckstücks ist, daß das
schalenförmige Element den Eindruck einer Fassung erweckt, es jedoch keine Mittel
aufweisen muß, die das Schmuckelement halten, da die Befestigung des Schmuckelements einzig durch den offenen spiralförmigen Ring erfolgt. Diese
Ausbildung ermöglicht es dem Gestalter des Schmuckstücks, das schalenförmige Element auf vielfältige Weise auszubilden, ohne gestalterisch dadurch begrenzt zu sein,
daß das schalenförmige Element das Schmuckelement einfassen müßte.
Bei dem erfindungsgemäßen Schmuckstück kann der Ring aus Stahl, Gold und/oder
Platin bestehen, das Schmuckelement kugelförmig sein und ferner kann das Schmuckelement eine Perle sein.
Die vorliegende Erfindung wird nun anhand von Ausführungsbeispielen unter
Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen erläutert.
Figur 1 zeigt das erfindungsgemäße Schmuckstück in einer
Seitenansicht,
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Figur 2 zeigt das erfindungsgemäße Schmuckstück in Aufsicht,
Figur 3 zeigt eine Ausbildung eines Schmuckelements des
erfindungsgemäßen Schmuckstücks,
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Figur 4 zeigt eine andere Ausbildung eines Schmuckelements des
erfmdungsgemäßen Schmuckstücks, und
Figur 5 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel des erfindungs-
gemäßen Schmuckstücks.
Wie in den Figuren 1 und 2 gezeigt, weist das Schmuckstück einen offenen
spiralförmigen Ring 1 auf, der als Halteelement für das Schmuckelement 2 dient. Die
Spirale des Rings 1 umfaßt in dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel zwei Windungen, das heißt der Ring umläuft die Innenfläche des Rings zweimal, wobei die
Enden der Spirale offen bleiben. Ferner liegen die Windungen des spiralförmigen Rings
aneinander und werden dort durch eine Federspannung des spiralförmigen Rings gehalten. Da der spiralförmige Ring 1 genau zwei Windungen aufweist, enden die
offenen Enden 3a und 3b des Rings 1 einander gegenüberliegend, wobei der mittlere
Abschnitt des spiralförmigen Rings 1 zwischen den beiden offenen Enden 3 a und 3b
liegt.
Die offenen Enden 3a und 3b des Rings sind im wesentlichen rechtwinkelig aufeinander
zu umgebogen, so daß, wenn der unter Federspannung stehende spiralförmige Ring 1
an den Enden 3a und 3b auseinandergedrückt wird, die Stirnflächen der offenen Enden 3a und 3b im wesentlichen aneinander stoßen.
Ausbildungen des Schmuckelements 2 des erfindungsgemäßen Schmuckstücks sind in
den Figuren 3 und 4 gezeigt. Das Schmuckelement weist eine Durchgangsbohrung 4
auf. Durch diese Durchgangsbohrung 4 tritt der Abschnitt der Windung des
spiralförmigen Rings 1 hindurch, bei dem die umgebogenen Enden 3a und 3b des Rings 1 angeordnet sind. Ferner weist das Schmuckelement 2 entweder eine weitere
Durchgangsbohrung 5 auf, die senkrecht zu der Durchgangsbohrung 4 verläuft (Figur 3) oder es weist auf abgewandten Seiten des Schmuckelements 2 in einer
Richtung senkrecht zu der Richtung der Durchgangsbohrung 4 zwei Bohrungen 5a und 5b auf (Figur 4). Im befestigten Zustand des Schmuckelements 2, das heißt wenn
eine Windung des Rings 1 durch die Durchgangsbohrung 4 hindurchtritt, sind die Enden 3a und 3b des Rings 1 so aufgebogen, daß die umgebogenen Teile dieser Enden
einander gegenüberliegend in die Durchgangsbohrung 5 bzw. in die Bohrungen 5a und 5b eingreifen und aufgrund der Federspannung des Rings 1 in die Bohrung 5 bzw.
die Bohrungen 5a und 5b hineingedrückt werden.
Durch den Eingriff der umgebogenen Enden 3a und 3b des Rings 1 in die Bohrung 5
bzw. die Bohrungen 5a und 5b ist es nicht mehr möglich, daß sich das Schmuckelement 2 in Umfangsrichtung des Rings 1 bewegt. Dies bedeutet, daß das
Schmuckelement 2 sicher und ortsfest an dem Schmuckstück befestigt ist, ohne daß eine
spezielle Fassung an dem Ring befestigt sein müßte oder eine Klebung des Schmuckelements 2 an dem Ring 1 erforderlich wäre.
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Figur 5 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Schmuckstücks.
In diesem Ausführungsbeispiel ist zusätzlich zu den bereits beschriebenen Teilen ein
schalenförmiges Element 6 vorgesehen. Dieses schalenförmige Element hat im
wesentlichen die Form einer halben Hohlkugel mit einem Innendurchmesser, der größer
als die Ausdehnung des Teils des Schmuckelements 2 ist, der die Bohrungen 4 und 5
bzw. 4, 5a, 5b umfaßt. Es sind jedoch auch andere Formen des schalenförmigen Elements 6 denkbar, so lange sie den Teil des Schmuckelements 2 mit den Bohrungen
umschließen kann.
Bei dem erfindungsgemäßen Schmuckstück dieses Ausführungsbeispiels ist das
Schmuckelement 2 zumindest mit dem Teil des Schmuckelements 2, der die Bohrungen
umfaßt innerhalb des schalenförmigen Elements 6 angeordnet. Dabei kann das Schmuckelement 2 entweder an der Innenwand des schalenförmigen Elements 6
anliegen oder beabstandet zu dieser Innenwand sein. Das schalenförmige Element 6
weist mindestens vier Bohrungen 7 auf, die benachbart zu den Austrittsöffnungen der
Bohrungen 4 und 5 bzw. 4 und 5a, 5b des Schmuckelements 2 angeordnet sind. Der das
Schmuckelement 2 aufweisende Abschnitt einer Windung des spiralförmigen Rings 1 tritt durch zwei dieser Bohrungen 7 des schalenförmigen Elements 6 hindurch, um
sowohl das schalenförmige Element 6 als auch das Schmuckelement 2 aufzunehmen.
Ferner treten die umgebogenen Enden 3a und 3b des Rings 1 durch jeweils eine
Bohrung 7 in dem schalenförmigen Element 6 hindurch, um dann in die Durchgangsbohrung 5 oder die Bohrungen 5a und 5b des Schmuckelements 2
einzugreifen und dadurch sowohl das schalenförmige Element 6 als auch das Schmuckelement 2 ortsfest zu halten.
Bei den Ausführungsbeispielen kann der Ring 1 aus irgendeinem Material bestehen, so
lange mit diesem eine Federspannung für die Windungen erzeugt werden kann und die
Enden 3a und 3b stabil umgebogen werden können. Beispielsweise kann der Ring 1 aus
Stahl, Gold und/oder Platin bestehen.
Das Schmuckelement 2 kann eine beliebige Form aufweisen, bei der die entsprechenden
Bohrungen eingebracht werden können.
Ferner kann das Schmuckelement 2 aus irgendeinem Material sein. Beispielsweise kann
das Schmuckelement 2 eine kugelförmige Perle sein.
Claims (6)
1. Schmuckstück mit einem Schmuckelement (2) und einem Halteelement, das durch
eine Durchgangsbohrung (4) des Schmuckelements (2) hindurchgeht und dadurch das Schmuckelement (2) aufnimmt, dadurch gekennzeichnet,
daß das Halteelement als offener spiralförmiger Ring (1) mit unter Federspannung
stehenden Windungen ausgebildet ist,
daß der spiralförmige Ring (1) mindestens zwei Windungen aufweist,
daß die zwei offenen Enden (3a, 3b) des Rings (1) mit dem das Schmuckelement (2)
aufnehmenden Abschnitt einer Windung dazwischen, einander gegenüberliegend angeordnet sind und im wesentlichen rechtwinkelig auf einander zu umgebogen sind
und
daß das Schmuckelement (2) in einer Richtung senkrecht zu der Durchgangsbohrung (4)
zwei Bohrungen (5a, 5b) oder eine weitere Durchgangsbohrung (5) aufweist, in die
jeweils die beiden offenen umgebogenen Enden (3a, 3b) des Rings (1) eingreifen.
2. Schmuckstück gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Schmuckstück ferner ein schalenförmiges Element (6) umfaßt,
daß das Schmuckelement (2) zumindest mit dem Teil innerhalb des schalenförmigen
Elements (6) angeordnet ist, der die Bohrungen (4, 5; 5a, 5b) des Schmuckelements (2)
beinhaltet, und
daß das schalenförmige Element (6) mindestens vier Bohrungen (7) benachbart zu den Austrittsöffnungen der Bohrungen (4, 5; 5a, 5b) des Schmuckelements (2) aufweist, durch die der das Schmuckelement (2) aufnehmenden Abschnitt einer Windung und die zwei umgebogenen Enden (3a, 3b) des Rings (1) jeweils hindurchtreten.
daß das schalenförmige Element (6) mindestens vier Bohrungen (7) benachbart zu den Austrittsöffnungen der Bohrungen (4, 5; 5a, 5b) des Schmuckelements (2) aufweist, durch die der das Schmuckelement (2) aufnehmenden Abschnitt einer Windung und die zwei umgebogenen Enden (3a, 3b) des Rings (1) jeweils hindurchtreten.
3. Schmuckstück gemäß einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das schalenförmige Element (6) im wesentlichen die Form einer halben Hohlkugel
aufweist.
4. Schmuckstück gemäß einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Ring (1) aus Stahl, Gold und/oder Platin besteht.
5. Schmuckstück gemäß einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das Schmuckelement (2) kugelförmig ist.
6. Schmuckstück gemäß einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das Schmuckelement (2) eine Perle ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29818455U DE29818455U1 (de) | 1998-10-15 | 1998-10-15 | Schmuckstück |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29818455U DE29818455U1 (de) | 1998-10-15 | 1998-10-15 | Schmuckstück |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29818455U1 true DE29818455U1 (de) | 1999-01-28 |
Family
ID=8063986
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29818455U Expired - Lifetime DE29818455U1 (de) | 1998-10-15 | 1998-10-15 | Schmuckstück |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29818455U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT410392B (de) * | 1999-08-19 | 2003-04-25 | Masina Klara Frieda | Satz von schmuckstücken |
| DE202018002522U1 (de) * | 2018-05-24 | 2018-11-29 | Daniel Rudolph | Finger-, Ohrring-Kombination (Hybridring) |
-
1998
- 1998-10-15 DE DE29818455U patent/DE29818455U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT410392B (de) * | 1999-08-19 | 2003-04-25 | Masina Klara Frieda | Satz von schmuckstücken |
| DE202018002522U1 (de) * | 2018-05-24 | 2018-11-29 | Daniel Rudolph | Finger-, Ohrring-Kombination (Hybridring) |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19990311 |
|
| R081 | Change of applicant/patentee |
Owner name: EHINGER-SCHWARZ GMBH & CO. KG, DE Free format text: FORMER OWNER: FA. OTTO EHINGER, INH. W.P. SCHWARZ, 89073 ULM, DE Effective date: 19990806 |
|
| R156 | Lapse of ip right after 3 years |
Effective date: 20020702 |