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DE29817970U1 - Haardauerverformungsmittel mit mikroverkapseltem Parfümöl - Google Patents

Haardauerverformungsmittel mit mikroverkapseltem Parfümöl

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DE29817970U1
DE29817970U1 DE29817970U DE29817970U DE29817970U1 DE 29817970 U1 DE29817970 U1 DE 29817970U1 DE 29817970 U DE29817970 U DE 29817970U DE 29817970 U DE29817970 U DE 29817970U DE 29817970 U1 DE29817970 U1 DE 29817970U1
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DE29817970U
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Wella GmbH
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Description

BESCHREIBUNG Haardauerverformungsmittel mit mikoverkapseltem Parfümöl
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Mittel zur dauerhaften Verformung von Haaren mit einem Gehalt an einem haarkeratinreduzierenden Wirkstoff oder einem Oxidationsmittel, dadurch gekennzeichnet, daß es mikroverkapseltes Parfümöl enthält.
Bekanntlich erfolgt die dauerhafte Verformung menschlicher Haare in zwei Stufen: Die reduktive Spaltung der Cystin-Disulfidbrücken des Haares durch Einwirkung eines Reduktionsmittels und die anschließende Fixierung beziehungsweise Neutralisierung durch Aufbringung eines Oxidationsmittels, wodurch die Cystin-Disulfidbrücken wiederhergestellt werden.
Das klassische Reduktionsmittel ist dabei die Thioglykolsäure, entweder als freie Säure oder in Form ihrer Salze, insbesondere des Ammoniumsalzes, wobei der pH-Wert dieser Zusammensetzung üblicherweise im alkalischen Bereich zwischen pH 8 und pH 10 liegt und mit Ammoniak eingestellt wird. Diese Thioglykolsäure oder andere Mercaptane, wie z. B. Thiomilchsäure, 3-Mercaptopropionsäure oder Mercaptocarbonsäureester enthaltenden Zusammensetzungen bzw. das Reduktionsmittel Sulfit enthaltenden Dauerverformungsmittel weisen einen unangenehmen Mercaptan-, Sulfit- bzw. Ammoniakgeruch auf, der auch nach dem Fixieren und dem abschließenden Waschen der Haare noch am Haar haftet.
Die Fixierung beziehungsweise Neutralisierung des durch die Einwirkung von Thioverbindungen verformten Haares wird durch ein Mittel zur dauerhaften Verformung von Haaren mit einem Gehalt an einem Oxidationsmittel, insbesondere Wasserstoffperoxid, vorgenommen.
Die Zugabe von Parfümölen zu dem Mittel bei der Herstellung zwecks Überdeckung des Geruchs hat nicht zum gewünschten Erfolg geführt, weil Parfümöle in Zubereitungen auf der Basis dieser Reduktionsmittel bzw. Oxidationsmittel bei längerer Lagerung nicht beständig sind.
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Man hat dieses Problem im deutschen Patent 36 40 748 dadurch zu lösen versucht, daß dem Haardauerverformungsmittel mit einem Gehalt an einem haarkeratinreduzierenden Wirkstoff oder einem Oxidationsmittel unmittelbar vor der Anwendung flüssiges Parfümöl zugegeben wird. 5
Dabei bestehen jedoch Schwierigkeiten hinsichtlich der Lagerung des flüssigen Parfümöls in Bezug auf Undichtigkeit des Behältnisses bzw. Oxidation des Parfümöls, z. B. infolge Sauerstoffdiffusion durch die Behältniswand. Um eine gleichmäßige Verteilung zu erreichen, ist es ferner erforderlich, dem Parfümöl Lösungsvermittler zuzusetzen. Schließlich ist nach der Zugabe die gesamte Menge des Parfümöls von Anfang an im Mittel vorhanden, was am Anfang zu einem relativ hohen Verlust an Parfüm durch Verdunstung (insbesondere bei höheren Anwendungstemperaturen im Reduktionsschritt) führt und in der Folge gegen Ende der Behandlung nur noch eine schwache Geruchsüberdeckung gewährleistet.
Aufgabe der Erfindung ist es, diese Nachteile zu beheben.
Es wurde nunmehr überraschend gefunden, daß durch ein Mittel zur dauerhaften Verformung von Haaren mit einem Gehalt an einem haarkeratinreduzierenden Wirkstoff oder einem Oxidationsmittel, dadurch gekennzeichnet, daß es mikroverkapseltes Parfümöl enthält, die gestellte Aufgabe hervorragend gelöst wird.
Das Mittel ist insbesondere erhältlich durch Zugabe von mikroverkapseltem Parfümöl zu einem Mittel zur dauerhaften Verformung von Haaren mit einem Gehalt an einem haarkeratinreduzierenden Wirkstoff oder einem Oxidationsmittel unmittelbar vor dem Gebrauch. Die Zugabe erfolgt bevorzugt 30 see bis 24 h vor dem Gebrauch, besonders bevorzugt 1 min bis 1 h vor dem Gebrauch.
In einer bevorzugten Ausführungsform liegt das Mittel vor in Form eines Kit, bestehend aus mehreren getrennt voneinander gehaltenen Behältnissen in einer gemeinsamen Verpackung, wobei eines dieser Behältnisse das mikroverkapselte Parfümöl und ein anderes dieser Behältnisse ein Mittel zur dauerhaften Verformung von Haaren mit einem Gehalt an einem haarkeratinreduzierenden Wirkstoff oder einem Oxidationsmittel enthält.
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In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform liegt das Mittel vor in Form eines Kit, bestehend aus drei getrennt voneinander gehaltenen Behältnissen, wobei
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eines dieser Behältnisse das mikroverkapselte Parfümöl, ein weiteres dieser Behältnisse ein Mittel zur dauerhaften Verformung von Haaren mit einem Gehalt an einem haarkeratinreduzierenden Wirkstoff und das dritte dieser Behältnisse ein Mittel zur dauerhaften Verformung von Haaren mit einem Gehalt an einem Oxidationsmittel enthält.
Die Mikroverkapselung von Stoffen, insbesondere auch von Parfümölen, ist an sich bekannt, vgl. z. B. Literatur Seifen - Öle - Fette -Wachse -115.Jg. Nr.3 (1989) S.93-98. Vorzugsweise enthalten die im erfindungsgemäßen Mitteln enthaltenen Mikrokapseln keinen Lösungsvermittler, da eine gleichmäßige Verteilung des Parfümöls bereits durch die mikroverkapselte Form gewährleistet ist. Besonders bevorzugt enthalten die Mikrokapseln nur das Parfümöl. Das bevorzugte Kapselmaterial der im erfindungsgemäßen Mittel enthaltenen Mikrokapseln ist so beschaffen, daß es sich innerhalb von 1 bis 60 Minuten, vorzugsweise 1 bis 15 Minuten, in dem wäßrigen Mittel zur dauerhaften Verformung von Haaren vollständig oder teilweise auflöst. Vorzugsweise liegen die Mikrokapseln als einzelne, freifließende und agglomeratfreie Kapseln (Pulver) vor. Das bevorzugte Kapselmaterial ist Cyclodextrin. Der Durchmesser der Mikrokapseln beträgt 5 bis 2000 Mikrometer, vorzugsweise 75 bis 250 Mikrometer. Die Mikrokapseln können auch als ein Gemisch unterschiedlich großer Kapseln, als ein Gemisch aus Kapseln aus verschiedenen Kapselwandmateriaiien und/oder als ein Gemisch von Kapseln unterschiedlicher Kapselwanddicke vorliegen. Dadurch ist es möglich, die Freisetzung des Parfümöls über einen längeren Zeitraum zu steuern.
Bei der Anwendung wird das Haar zunächst mit einem Shampoo gewaschen und danach mit Wasser gespült. Anschließend wird das handtuchtrockene Haar in einzelne Strähnen aufgeteilt und auf Wickler mit einem Durchmesser von 5 bis 30 Millimetern, bevorzugt 5 bis 15 Millimeter, gewickelt. Nun wird auf diese ein Mittel zur dauerhaften Verformung von Haaren mit einem Gehalt an einem haarkeratinreduzierenden Wirkstoff aufgetragen, dem zuvor ein mikroverkapseltes Parfümöl in einer Menge von 0,1 bis 20 Gew. %, vorzugsweise 0,5 bis 5 Gew. %, zugegeben wurde und das darin gleichmäßig verrührt wurde. Hierzu wird das Haar mit einer für die Haarverformung ausreichenden Menge, vorzugsweise 60 bis 120 Gramm, dieses gebrauchsfertigen Verformungsmittels behandelt.
Als haarkerätinreduzierende Substanz sind alle üblichen derartigen Stoffe geeignet.
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Es können insbesondere Thioglykolsäure, Thioglykolsäureamide, Thiomilchsäure, 3-Mercapto-propionsäure, Cystein, Cysteamin, Alkyl- oder Acylcysteamine oder die Salze dieser Verbindungen, auch im Gemisch miteinander, oder ,insbesondere bei sauer oder neutral eingestellten Mitteln, ein Thioglykolsäureester, eingesetzt werden.
Die enthaltenen haarkeratinreduzierenden Wirkstoffe werden in dem Mittel zur dauerhaften Haarverformung bevorzugt in einer Menge von 2 bis 20 Gewichtsprozent, besonders bevorzugt in einer Menge von 4 bis 13 Gewichtsprozent und ganz besonders bevorzugt in einer Menge von 6 bis 10 Gewichtsprozent eingesetzt.
Das Mittel zur dauerhaften Verformung von Haaren mit einem Gehalt an einem haarkeratinreduzierenden Wirkstoff kann schwach sauer, neutral oder alkalisch reagieren. Insbesondere weist es einen pH-Wert von 5,0 bis 10 auf.
Neben den genannten oder anderen, an sich bekannten Reduktionsmitteln, enthält es üblicherweise ein Alkalisierungsmittel, dessen Konzentration von Art und Menge des haarkeratinreduzierenden Wirkstoffs abhängt. Es enthält als Alkalisierungsmittel bzw. als Mittel zur Einstellung des pH-Wertes insbesondere Ammoniak, Natronlauge oder wasserlösliche, physiologisch verträgliche organische Basen, wie z.B. Di- oder Triethanolamin. Bevorzugtes Alkalisierungsmittel ist Ammoniak, wobei, je nach haarkeratinreduzierendem Wirkstoff, die Einstellung des pH-Wertes auf den alkalischen Bereich zwischen 7,1 und 11, vorzugsweise 7,5 bis 9,5, angestrebt wird.
Das Verformungsmittel mit einem Gehalt an einem haarkeratinreduzierenden Wirkstoff kann sowohl in Form einer wäßrigen Lösung oder einer Emulsion als auch in verdickter Form auf wäßriger Basis, insbesondere als Creme, Gel oder Paste vorliegen.
Selbstverständlich kann das Mittel alle für derartige Mittel üblichen und bekannten Zusatzstoffe, zum Beispiel Verdickungsmittel, wie beispielsweise, Bentonit, Fettsäuren, Stärke, Polyacrylsäure und deren Derivate, Cellulosederivate, Alginate, Vaseline, Paraffinöle; Netzmittel oder Emulgatoren aus den Klassen der
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Substanzen, beispielsweise Fettalkoholsulfate, Fettalkoholethersulfate, Alkylsulfonate, Alkylbenzolsulfate, quaternäre Ammoniumsalze, Alkylbetaine, oxethylierte Alkylphenole, Fettsäurealkanolamide oder oxethylierte Fettsäureester; ferner Trübungsmittel, wie zum Beispiel Polyethylenglykolester; Alkohole, wie zum Beispiel Ethanol, Propanol, Isopropanol und Glycerin; Zucker wie z. B. D-Glucose; Lösungsvermittler, Stabilisatoren, Puffersubstanzen, Parfümöle, Farbstoffe sowie haarkonditionierende und haarpflegende Bestandteile, wie zum Beispiel kationische Polymere, z. B. Polydimethyldiallylammoniumchlorid (CTFA Polyquaternium-6), Polydimethyl-aminoethylmethacrylat (zu 75% quaternisiert mit Diethylsulfat CTFA Polyquaternium-11), CTFA Polyquaternium-4, CTFA Polyquaternium-5, CTFA Polyquaternium-7, CTFA Polyquaternium-9, CTFA Polyquaternium-10, CTFA Polyquaternium-14, CTFA Polyquaternium-16, CTFA Polyquaternium-22, Lanolinderivate, Cholesterin, Pantothensäure und Betain, enthalten.
Die erwähnten Bestandteile werden in den für solche Zwecke üblichen Mengen verwendet, zum Beispiel die Netzmittel und Emulgatoren in Konzentrationen von insgesamt 0,2 bis 30 Gewichtsprozent, die Alkohole in einer Menge von insgesamt 0,1 bis 20 Gewichtsprozent, die Trübungsmittel, Parfümöle und Farbstoffe in einer Menge von jeweils 0,01 bis 1 Gewichtsprozent, die Puffersubstanzen in einer Menge von insgesamt 0,1 bis 10 Gewichtsprozent, Zucker, Lösungsvermittler, Stabilisatoren, sowie haarkonditionierende und haarpflegende Bestandteile in einer Menge von jeweils 0,1 bis 5 Gewichtsprozent, während die Verdickungsmittel und Lösungsvermittler in einer Menge von insgesamt 0,5 bis 20 Gewichtsprozent in diesem Mittel enthalten sein können.
Weiterhin können diesem Mittel zur Wirkungssteigerung sogenannte Quell- und Penetrationsstoffe, wie zum Beispiel Dipropylenglykolmonomethylether, 2-Pyrrolidon oder lmidazolidin-2-on, in einer Menge von 1 bis 30 Gewichtsprozent sowie zur Vermeidung einer Überkrausung der Haare Dithioverbindungen, beispielsweise Dithiodiglykolsäure, Dithiomilchsäure, die Dithiole der genannten Verbindungen oder die jeweiligen Salze, zugesetzt werden.
Nach einer für die dauerhafte Verformung des Haares ausreichenden Einwirkungszeit, welche je nach Haarbeschaffenheit, dem pH-Wert und der Verformungswirksamkeit des Verformungsmittels sowie in Abhängigkeit von der Anwendungstemperatur 5 bis 30 Minuten (10 bis 30 Minuten ohne
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Wärmeeinwirkung; 5 bis 20 Minuten mit Wärmeeinwirkung) beträgt, wird das Haar mit Wasser gespült und dann oxidativ nachbehandelt ("fixiert").
Dem erfindungsgemäße Mittel zur dauerhaften Verformung von Haaren mit einem Gehalt an einem Oxidationsmittel wird unmittelbar vor dem Gebrauch das mikroverkapselte Parfümöl in einer Menge von 0,1 bis 20 Gew. %, vorzugsweise 10,5 bis 5 Gew.% zugegeben und darin gleichmäßig verteilt. Das so erhaltene gebrauchsfertige Mittel wird, je nach Haarfülle, vorzugsweise in einer Menge von 80 bis 100 Gramm, verwendet.
Beispiele für geeignete Oxidationsmittel sind Kalium- und Natriumbromat, Natriumperborat, Harnstoffperoxid und Hydrogenperoxid. Die Konzentration des Oxidationsmittels ist in Abhängigkeit von der Anwendungszeit (in der Regel 5 bis 15 Minuten) und der Anwendungstemperatur unterschiedlich. Normalerweise liegt das Oxidationsmittel in dem gebrauchsfertigen wäßrigen Nachbehandlungsmittel in einer Konzentration von 0,5 bis 10 Gewichtsprozent vor. Das Mittel für die oxidative Nachbehandlung kann selbstverständlich weitere Stoffe, wie zum Beispiel Netzmittel, Pflegestoffe wie kationische Polymere, schwache Säuren, Puffersubstanzen oder Peroxidstabilisatoren, enthalten und in Form einer wäßrigen Lösung, einer Emulsion sowie in verdickter Form auf wäßriger Basis, insbesondere als Creme, Gel oder Paste, vorliegen. Diese üblichen Zusätze können insbesondere in einer Menge von 0,1 bis 10 Gew.% in dem Nachbehandlungsmittel enthalten sein.
Anschließend werden die Wickler entfernt. Falls erforderlich, kann das abgewickelte Haar nun nochmals oxidativ nachbehandelt werden. Sodann wird das Haar mit Wasser gespült, gegebenenfalls zur Wasserwelle gelegt und schließlich getrocknet.
Es hat sich gezeigt, daß beim Erhalt des erfindungsgemäßen Mittels sich eine sichere Portionierung des Parfümöls ergibt und die allmähliche Freisetzung des Parfümöls während der Anwendung eine langanhaltende Parfümierung ermöglicht. Schließlich wird mit der Mikroverkapselung eine ausgezeichnete Stabilität des Parfümöls bei der Lagerung erreicht.
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Beispiel 1
Durch Farbbehandlung vorgeschädigtes, 15 cm langes Haar wird mit einem
Shampoo gewaschen, frottiert und auf Wickler mit einem Durchmesser von 6 bis 8 mm gewickelt.
Anschließend werden 5 Minuten vor dem Gebrauch zu einem alkalischen
Dauerwellmittel vom pH = 8,0 der nachfolgenden Zusammensetzung
15,2Gew.% Ammoniumthioglykolat, 70%ig
3,5 Gew.% Ammoniumhydrogencarbonat
1,0Gew.% Ammoniak, 25%ig
0,8 Gew.% Polydimethyldiallylammoniumchlorid
1,5 Gew.% Harnstoff
76.0 Gew.% Wasser, vollentsalzt
98,0 Gew.%
2 g eines mit Cyclodextrin verkapselten Parfümöls (mit der Erscheinungsform eines trockenen Pulvers) hinzugegeben und gleichmäßig darin verrührt. Es werden 100g eines gebrauchsfertigen, parfümierten Mittels zur dauerhaften Verformung von
Haaren mit einem Gehalt an einem haarkeratinreduzierenden Wirkstoff erhalten.
Dieses Mittel wird gleichmäßig auf den Wickeln verteilt.
Nach einer Einwirkungszeit von 15 Minuten bei einer, durch Anwendung eines
Infrarot-Strahlungsgerätes erhöhten Temperatur von 400C, werden die Wickel mit Wasser gespült und sodann mit einer Serviette abgetupft. Anschließend wird das Haar mit 70 ml einer 2,5 %igen wäßrigen Wasserstoffperoxidlösung oxidativ
nachbehandelt. Nach Entfernung der Wickler werden die Haare erneut mit Wasser gespült und anschließend getrocknet. Als Ergebnis dieser Behandlung zeigte das Haar einen angenehmen Geruch, der mehrere Tage anhielt.
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Beispiel 2
Normales, nicht vorgeschädigtes 15 cm langes Haar wird mit einem Shampoo gewaschen, frottiert und auf Wickler mit einem Durchmesser von 6 bis 8 mm gewickelt. Anschließend wird das alkalische Dauerwellmittel vom pH = 8,6 der nachfolgenden Zusammensetzung gleichmäßig auf dem gewickelten Haar verteilt.
17,0 Gew.% Ammoniumthioglykolat, 70%-ig
3,4 Gew.% Ammoniumthiolactat, 70%-ig
1,8 Gew.% Ammoniak, 25%-ige wäßrige Lösung 0,5 Gew.% Polydimethyldiallylammoniumchlorid 3,0 Gew.% Harnstoff
1,5 Gew.% 1,2-Propylenglykol
72,8 Gew.% Wasser
100,0 Gew.%
Nach einer Einwirkungszeit von 12 Minuten bei einer, durch Anwendung eines Infrarot-Strahlungsgerätes erhöhten Temperatur von 40°C, werden die Wickel mit Wasser gespült und sodann mit einer Serviette abgetupft.
Anschließend wird das Haar mit 70 g einer 2,5 %igen wäßrigen Wasserstoffperoxidlösung oxidativ nachbehandelt, der 2 Minuten vor dem Gebrauch 1 g eines mit Cyclodextrin verkapselten Parfümöls hinzugegeben wurde und das gleichmäßig darin verrührt wurde. Nach Entfernung der Wickler werden die Haare erneut mit Wasser gespült und anschließend getrocknet. Als Ergebnis dieser Behandlung zeigte das Haar einen angenehmen Geruch, der mehrere Tage lang anhielt.
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Claims (10)

^fATeNTANSPRUCHE
1. Mittel zur dauerhaften Verformung von Haaren mit einem Gehalt an einem haarkeratinreduzierenden Wirkstoff oder einem Oxidationsmittel, dadurch gekennzeichnet, daß es mikroverkapseltes Parfümöl enthält.
2. Mittel nach Anspruch 1, erhältlich durch Zugabe von mikroverkapseltem Parfümöl zu einem Mittel zur dauerhaften Verformung von Haaren mit einem Gehalt an einem haarkeratinreduzierenden Wirkstoff oder einem Oxidationsmittel unmittelbar vor dem Gebrauch.
3. Mittel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugabe 1 min bis 1 h vor dem Gebrauch erfolgt.
4. Mittel in Form eines Kit, bestehend aus mehreren getrennt voneinander gehaltenen Behältnissen in einer gemeinsamen Verpackung, wobei eines dieser Behältnisse das mikroverkapselte Parfümöl und ein anderes dieser Behältnisse ein Mittel zur dauerhaften Verformung von Haaren mit einem Gehalt an einem haarkeratinreduzierenden Wirkstoff oder einem Oxidationsmittel enthält.
5. Mittel nach Anspruch 4, bestehend aus drei getrennt voneinander gehaltenen Behältnissen, wobei eines dieser Behältnisse das mikroverkapselte Parfümöl, ein weiteres dieser Behältnisse ein Mittel zur dauerhaften Verformung von Haaren mit einem Gehalt an einem haarkeratinreduzierenden Wirkstoff und das dritte dieser Behältnisse ein Mittel zur dauerhaften Verformung von Haaren mit einem Gehalt an einem Oxidationsmittel enthält.
6. Mittel nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß es 0,1 bis 20 Gewichtsprozent des mikroverkapselten Parfümöls enthält.
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7. Mittel nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Mikrokapseln hinsichtlich Größe, Kapselwanddicke und Kapselwandmaterial als ein Gemisch aus unterschiedlichen Kapseln vorliegen.
8. Mittel nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der haarkeratinreduzierende Wirkstoff Thioglykolsäure oder dessen Salz ist.
9. Mittel nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Oxidationsmittel Wasserstoffperoxid ist.
10. Mittel nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Mikrokapseln nur das Parfümöl enthalten.
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