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DE29817791U1 - Halter für Handwerkzeuge, insbesondere Schneidwerkzeuge, wie Entgrater o.dgl. - Google Patents

Halter für Handwerkzeuge, insbesondere Schneidwerkzeuge, wie Entgrater o.dgl.

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Publication number
DE29817791U1
DE29817791U1 DE29817791U DE29817791U DE29817791U1 DE 29817791 U1 DE29817791 U1 DE 29817791U1 DE 29817791 U DE29817791 U DE 29817791U DE 29817791 U DE29817791 U DE 29817791U DE 29817791 U1 DE29817791 U1 DE 29817791U1
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DE
Germany
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locking
holder
shaft
tools
tool
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE29817791U
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English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Vargus Ltd
Original Assignee
Vargus Ltd
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Publication date
Application filed by Vargus Ltd filed Critical Vargus Ltd
Priority to DE29817791U priority Critical patent/DE29817791U1/de
Publication of DE29817791U1 publication Critical patent/DE29817791U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D19/00Flanging or other edge treatment, e.g. of tubes
    • B21D19/005Edge deburring or smoothing
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D79/00Methods, machines, or devices not covered elsewhere, for working metal by removal of material
    • B23D79/02Machines or devices for scraping
    • B23D79/10Accessories for holding scraping tools or work to be scraped

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Scissors And Nippers (AREA)

Description

Halter für Handwerkzeuge, insbesondere Schneidwerkzeuge, wie Entgrater oder dgl.
ANWENDUNGSGEBIET UND STAND DER TECHNIK
Es sind Handwerkzeuge bekannt, die hauptsächlich zum Entgraten von Werkzeugkanten oder dgl. benutzt werden. Sie bestehen aus einem Handgriff, in dem mittels einer Verriegelung ein Halterschaft längenveränderlich geführt ist. Am Ende des 5 Halterschafts befindet sich eine axiale Bohrung, in die ein Werkzeugschaft eines Entgratungswerkzeuges eingesetzt werden kann. Das meist kurbeiförmig ausgebildete Entgraterwerkzeug weist eine Schneidklinge auf, die sich bezüglich ihres Schneidwinkels selbsttätig einstellt, wenn sie längs der zu
10 entgratenden Werkzeugkante gezogen wird. Diese Schneidklinge ist drehbar in die Aufnahmebohrung eingesetzt und wird dort von einer Kugelverriegelung gehalten, die mittels einer Hülse blockiert und lösbar ist. In den Halter bzw. den Griff können auch andere Werkzeuge, wie Reißnadeln, Schaber, Senker etc.,
15 eingesetzt werden. Es ist auch bereits vorgeschlagen worden, nahe dem Ende des Halters auch eine Querbohrung vorzusehen, in die eine Klinge drehbar und verriegelbar einsetzbar ist.
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Diese Werkzeuge arbeiten sehr gut. Sie sind in verschiedenen Klingenformen und -größen für die unterschiedlichen Bearbeitungszwecke erhältlich, wobei der Griff meist zur Aufbewahrung der unterschiedlichen Klingen dient.
AUFGABE UND LÖSUNG
Aufgabe der Erfindung ist es, den Einsatzbereich eines solches Handwerkzeugs zu erweitern und seine Anwendung zu verschiedenen Zwecken zu erleichtern und zu vereinfachen.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß der Halter für Handwerkzeug, insbesondere Schneidwerkzeuge, wie Entgrater oder dgl., mit einem Halterschaft versehen ist, in dem nebeneinander zwei zueinander parallele Aufnahmebohrungen für Werkzeugschäfte von Werkzeugen vorgesehen sind, in deren Bereich mindestens eine lösbare, mit den Werkzeugschäften zusammenwirkende Verriegelung vorgesehen ist.
Die Anordnung zweier im wesentlichen zueinander paralleler Aufnahmebohrungen im Halter, bei dem es sich vorzugsweise um einen in einen Handgriff einsetzbaren Schaft handelt, der aber auch vom Handgriff selbst gebildet sein könnte, ermög-0 licht eine große Variationsbreite der Einsatzmöglichkeiten. So können die Aufnahmebohrungen unterschiedliche Längen und/oder Durchmesser aufweisen. Dadurch ist es möglich, Klingen oder andere Werkzeuge unterschiedlicher Größe, d.h. unterschiedlicher Schaftdurchmesser und Schaftlängen, entweder einzeln oder gleichzeitig in den Halter einzusetzen und sie einzeln, wahlweise oder auch gleichzeitig zu benutzen. Für den gleichzeitigen Einsatz können die Aufnahmen auch gleich sein. In jedem Falle kann beispielsweise eine Entgratungsklinge und eine Reißnadel in je eine der Aufnahmebohrun-0 gen eingesetzt sein, wobei sie sich kaum behindern, da die
Reißnadel über die Entgraterklinge hinwegragen kann und die Entgraterklinge ohnehin zum Arbeiten nur einen begrenzten Kippwinkel benötigt.
Besonders vorteilhaft ist die Benutzung zweier Werkzeuge simultan, beispielsweise zweier gleichartiger Entgrater, die jedoch unter Umständen für Rechts- und Links-Benutzung besonders angeschliffen sind. Auf diese Weise ist es möglich, zwei Werkzeugkanten, beispielsweise die beiden Kanten am Rand einer Platte oder bei einem Rohr die Innen- und Außenkanten an einer Stirnseite, gleichzeitig zu entgraten. Für solche Aufgaben gibt es zwar bereits Entgrater mit V-förmig zueinander stehenden Schneiden. Hier handelt es sich jedoch um feste Platten mit entsprechendem V-Einschnitt, die bezüglich des Schneidwinkels von Hand genau geführt werden müssen, da sie nicht selbsteinstellend sind. Die Erfindung schafft die Möglichkeit, gleichzeitig zwei Kanten mit einem selbsteinstellenden Entgratwerkzeug zu bearbeiten.
Die Verriegelung kann in üblicher Weise nach Art einer Kugel-Verriegelung arbeiten, d.h. mit einer in einer Bohrung des 0 Halterschafts geführten Kugel, die durch ein Fenster in die Aufnahmebohrung hineingreifen kann und dort den Werkzeugschaft in einer umlaufenden Nut festlegt, wenn sie sich an der Innenseite einer Verriegelungshülse abstützt. Wenn diese Hülse so verschoben wird, daß sie in den Bereich einer Ausnehmung kommt, dann gibt sie den Werkzeugschaft frei.
Diese Verriegelung ist, insbesondere bei bestimmungsgemäß in der Aufnahmebohrung drehbaren Werkzeugen, nur in Axialrichtung wirksam, ermöglicht also die freie Drehung. Wenn jedoch statt einer umlaufenden Ringnut am Werkzeugschaft nur eine 0 Ausnehmung vorgesehen ist, die nicht den Umfang umgreift, dann kann ein Werkzeug auch in Drehrichtung festgelegt sein.
Die Erfindung ermöglicht allerdings für diesen Fall eine noch bessere und sicherere Festlegung, indem nämlich ein bestimmungsgemäß nicht drehbares Werkzeug, beispielsweise ein Schaber, an seinem Schaftende einen Doppelschaft oder nur einen Vorsprung parallel zu seinem eigentlichen Schaft besitzt. In diesem Falle könnte z.B. der eine Schaft mit einer Verriegelung zusammenwirken, während der andere Schaft in die dazu im wesentlichen parallele zweite Aufnahmebohrung hineingreift und lediglich eine Drehsicherung darstellt.
Die Verriegelung ist vorzugsweise mit zwei kugelförmigen Verriegelungskörpern versehen, die, abhängig von der axialen Lage der Verriegelung, auch in axialem Abstand voneinander vorgesehen sein können. Vorzugsweise kann aber die Hülse, die sie sichert, so ausgelegt sein, daß sie gleichzeitig beide Verriegelungen in Verriegelungs- und/oder Öffnungsstellung bringt. Es ist jedoch auch möglich, beide Werkzeugschäfte mit einem gemeinsamen Verriegelungskörper festzulegen, der durch entsprechende Fenster in beide Aufnahmebohrungen hineinragt.
Die gesonderte Anordnung von Verriegelungskörpern und auch 0 der axiale Abstand voneinander ist jedoch sehr vorteilhaft, wenn es darum geht, den Halter mit geringstmöglichen Durchmesserabmessungen herzustellen. In diesem Falle können die Aufnahmebohrungen auf einer Durchmesserlinie des kreiszylindrischen Halters angeordnet sein und nur sehr geringen 5 Abstand voneinander und vom Außenumfang haben. Die durch die Aufnahmen der Verriegelungskörper gebildete Schwächung des Halters ist dann über die Länge verteilt und wirkt sich nicht stabilitatsschadigend aus. Wenn es jedoch nicht auf einen geringen Durchmesser des Halters ankommt, so könnte zusätz-0 lieh auch eine Quer-Aufnahmebohrung vorgesehen sein, die beispielsweise zwischen den beiden parallelen Aufnehmebohrun-
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gen hindurchläuft. Auch sie könnte ggf. von denselben Verriegelungskörpern festgelegt werden.
Üblicherweise wurden die Verriegelungshülsen bei derartigen Werkzeugen federbelastet ausgeführt, d.h. eine interne Feder drückte die Hülse in die Verriegelungsstellung. Dies erfordert das Einsetzen einer Feder und Mittel zur axialen Wegbegrenzung der Hülse, also beispielsweise einen festen Sprengring. Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung kann hier ein Teil eingespart werden, indem die Hülse in ihrer Verriegelungs- und Freigabestellung rastend festgelegt ist. Dies kann durch einen z.B. federnden Sicherungsring an der Hülse geschehen, der in benachbarte Nuten des Halterschafts eingreift, zwischen denen ein Rastvorsprung vorgesehen ist, über den der Sicherungsring unter Aufbringung einer Betätigungskraft geschoben werden muß. Außer einer Vereinfachung des Aufbaus ergibt sich dadurch der Vorteil, daß die Hülse auch in ihrer Öffnungsstellung festgelegt ist, also nicht von Hand festgehalten werden muß, wenn die Werkzeuge eingeführt werden. Es wäre auch möglich, die Hülse so auszubilden, daß 0 sie je eine gesonderte Freigabeposition für jede einzelne Aufnahmebohrung einnehmen kann. Dazu könnten beiderseits einer mittleren Nut, die die Verriegelungsposition bestimmt, je eine durch einen Rastvorsprung davon getrennte Nut für die jeweilige Freigabestellung vorgesehen sein.
5 Es ist jedoch auch möglich, die Verriegelungshülse federbelastet auszuführen oder mit einem Rastmechanismus anderer Art zu versehen bzw. zusätzlich zu dem federnden Sicherungsring einen festen Springring oder eine Bördelung zur unverlierbaren Anbringung der Hülse auf dem Halter zu verwenden.
0 Es ist bereits vorgeschlagen worden, bei einem Entgrater je eine Aufnahmebohrung an jedem Ende des Handgriffs vorzusehen.
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Bei dieser Anordnung stört jeweils das zum Benutzer gewandte Werkzeug. Wenn es allerdings darum geht, nur unterschiedliche Aufnahmedurchmesser oder -formen vorzusehen, so könnte dies auch bei der vorliegenden Erfindung vorgesehen werden, indem beispielsweise eine dritte oder vierte Aufnahmebohrung auf der Rückseite des Halters oder Handgriffs vorgesehen wird. Generell wäre es aber auch möglich, auch an einem Ende drei oder mehr zueinander parallele Aufnahmebohrungen vorzusehen, von denen dann zwei auch simultan benutzt werden könnten.
Diese und weitere Merkmale gehen außer aus den Ansprüchen auch aus der Beschreibung und den Zeichnungen hervor, wobei die einzelnen Merkmale jeweils für sich allein oder zu mehreren in Form von Unterkombinationen bei einer Ausführungsform der Erfindung und auf anderen Gebieten verwirklicht sein und vorteilhafte sowie für sich schutzfähige Ausführungen darstellen können, für die hier Schutz beansprucht wird. Die Unterteilung der Anmeldung in einzelne Abschnitte sowie Zwischen-Überschriften beschränkt die unter diesen gemachten Aussagen nicht in ihrer Allgemeingültigkeit.
0 KURZBESCHREIBUHG DER ZEICHNUNGEN
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine teilgeschnittene und teilweise abgebrochene Seitenansicht eines Handwerkzeugs in 5 vergrößertem Maßstab,
Fig. 2 einen Querschnitt nach der Linie II in Fig. 1 in Verriegelungsstellung und
Fig. 3 entsprechende Darstellungen in Freigabe-
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und 4 stellung, d.h. in geöffnetem Zustand der Verriegelung.
DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DES AOSFÜHRÜNGSBEISPIELS
Die Zeichnungen zeigen ein Handwerkzeug 11, das wegen seiner hauptsächlichen Verwendung meist als Entgrater bezeichnet wird. Es besteht aus einem Handgriff 12, einem Halter 13 und Werkzeugen 14, 15. Der Handgriff ist langgestreckt zylindrisch und innen hohl, so daß der Schaft 16 des Halters 13 in ihn hineinragt und dort mittels einer Verriegelung 17 längeneinstellbar festzulegen ist, und zwar sowohl in Axial- wie auch in Drehrichtung. Der Halter besteht aus dem Schaft 16, an dessen in den Handgriff hineinragendem Teil ggf. Verriegelungsausnehmungen vorgesehen sind (nicht dargestellt), und einer Verriegelung 18. Diese weist eine Verriegelungshülse und zwei Verriegelungskorper 20, 21 auf, die in Form von Stahlkugeln ausgebildet sind. Die auf dem Außenumfang des Halterschaftes 16 angeordnete und axial verschiebbare Hülse hat an ihrer Innenseite, jeweils passend zur Lage der Verrie-0 gelungskörper 20, 21, Ausnehmungen 2 2 in Form umlaufender Innennuten. Am unteren Ende weist die Hülse eine Ringausnehmung 23 auf, in der ein federnder Sicherungsring 24, beispielsweise ein offener Drahtring aus Federmaterial, liegt. Er greift federnd in Nuten 26, 27 am Außenumfang des Halter-5 schafts ein (besser zu erkennen in Fig. 3), zwischen denen eine Erhebung 28 vorgesehen ist, die so bemessen ist, daß der Sicherungsring in seiner Nut 23 unter Axialkraft so weit aufgeweitet werden kann, daß er sie überspringt. Dagegen sind die Nuten so tief, daß der Sicherungsring bei normaler 0 Betätigung daran gehindert ist, den Bereich der Doppelnuten 26, 27 zu verlassen, so daß die Hülse über diesen Bereich hinaus auf den Schaft verschoben werden würde.
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In dem Halter 18 sind zwei zueinander parallele oder zumindest im wesentlichen parallele zylindrische Aufnahmebohrungen 30, 31 vorgesehen. Sie verlaufen auch parallel zur Mittelachse des Halters, und ihre Achsen sind auf einer Durchmesserlinie des Halterschafts 16 angeordnet, so daß der Halterschaft keinen wesentlich größeren Durchmesser zu haben braucht als die Summe der Durchmesser der Aufnahmebohrungen.
In unterschiedlichen axialen Abstand vom oberen Ende des Halters sind im Halterschaft Sackbohrungen 32 vorgesehen, deren Achsen etwa tangential zu den Aufnahmebohrungen verlaufen und so ausgeführt sind, daß sie diese partiell anschneiden. Die dadurch entstehenden Fenster sind jedoch kleiner als der Bohrungsdurchmesser, so daß eine darin liegende, den Verriegelungskörper bildende Kugel 20, 21 zwar in dem Bereich der Aufnahmebohrung 30, 31 hineinragt, jedoch nicht in diese hineinfällt. Die Sackbohrungen sind nach außen offen und werden von der Verriegelungshülse 19 überdeckt, so daß sich die Außenseite des Verriegelungskörpers 21 daran abstützen kann. Beide Sackbohrungen 3 2 sind auf der gleichen Seite des 0 Halters dort vorgesehen, wo zwischen den Aufnahmebohrungen am meisten Material des Halterschaftes vorhanden ist.
Die Aufnahmebohrungen 30, 31 haben beim vorliegenden Ausführungsbeispiel unterschiedliche Durchmesser und sind auch unterschiedlich lang. Sie ermöglichen es daher, Werkzeuge 14, 15 unterschiedlicher Größe, d.h. unterschiedlicher Schaftdurchmesser, wahlweise oder gleichzeitig einzusetzen.
Die in Fig. 1 gezeigten Werkzeuge sind Entgratwerkzeuge für Außenkanten, die kurbelartig ausgeführt sind, d.h. deren Schneide einen seitlichen Versatz gegenüber der Schaftachse 0 hat.
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FUNKTION UND ARBEITSWEISE
Zur Benutzung des Handwerkzeugs wird nach entsprechender Einstellung der Länge des Halters durch Betätigung der Verriegelung 17 und Längsverschiebung des Halters dieser mit Werkzeugen bestückt. Dies können beliebige Werkzeuge sein, die einen entsprechend den Aufnahmebohrungen 30, 31 bemessenen Werkzeugschaft 33, 34 haben, also Entgraterklingen, Reißnadeln, Plattenentgrater, Schaber oder dgl..
Zum Einsetzen wird die Verriegelungshülse 19, wie in Fig. 3 gezeigt, nach oben, d.h. in Richtung auf die Werkzeuge 14, zu, geschoben. Dabei springt der Sicherungsring 24, da er im Durchmesser etwas federnd ausgebildet ist, von der Nut 27 über die Erhebung 28 in die Nut 26. Somit kommen die Ringausnehmungen 22 in den axialen Bereich der Verriegelungskörper 20, 21. Diese können in ihrer Bohrung 3 2 nach außen in die Ausnehmungen 2 2 hinein ausweichen (s. Fig. 4) und geben damit den Weg für den jeweiligen Werkzeugschaft 33, 3 4 frei, indem sie sich aus dem Bereich der Aufnahmebohrung hinaus bewegen. Sie werden dazu von den Werkzeugschäften veranlaßt, 0 die an ihrem unteren Ende 35 abgeschrägt oder abgerundet sind, um eine Einlaufschräge zu bilden. Das gleiche gilt für die mit der Verriegelung zusammenwirkenden Ausnehmungen, die als Nuten 3 6 mit ausgerundetem Querschnitt um die Werkzeugschäfte 33, 3 4 umlaufen. Eine axiale Begrenzung auf den 5 Handgriff zu wird durch Anlage des Endes 3 5 am jeweiligen Grund der Aufnahmebohrung geschaffen, so daß axiale Druckkräfte die Verriegelung nicht belasten müssen.
Zur Verriegelung der Werkzeuge in dem Halter wird die Verriegelungshülse 19 von Hand axial nach unten verschoben, so daß 0 die Kugeln aus den Ausnehmungen 2 2 hinaus und, wie Fig. 2 zeigt, durch die anschließend an die Bohrungen 32 gebildeten
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Fenster in der Wandung der Aufnahmebohrung in diese hineingedrückt werden. Bei richtiger Positionierung des Werkzeugschaftes in den Aufnahmebohrungen werden dadurch die Kugeln 20, 21 in die Nuten 3 6 hineingedrückt und sichern das Werkzeug im Halter gegen axiale Verschiebung, ohne aber die Drehung zu behindern, sofern es sich bei den Ausnehmungen um Nuten 3 6 handelt. Bei der manuellen Verschiebung der Hülse nach unten wurde wiederum der Widerstand überwunden, den die Erhebung 28 dem federnden Sicherungsring 24 entgegensetzte.
Danach rastet der Sicherungsring 24 in der Nut 27 ein und legt somit die Verriegelungsstellung rastend fest. Eine fehlerhafte Positionierung eines Werkzeugschaftes in der Aufnahmebohrung wird vom Bediener sofort bemerkt, weil sich dann nämlich die Hülse nicht in die Verriegelungsposition verschieben läßt.
In Fig. 1 ist als ein Beispiel gezeigt, daß die Werkzeuge 14, 15 etwa gleichartige Entgraterklingen sind, die einen etwa S- oder kurbeiförmigen Aufbau haben und an denen Schneidkanten 3 7 durch Anschliff des ansonsten runden Werkzeugkörpers 0 gebildet sind. Wegen der genauen Gestaltung wird, wie auf bei den übrigen Teilen des Handwerkzeugs, auf die Zeichnungen ausdrücklich Bezug genommen. Sie sind in Fig. 1 leicht schräg von vorn gezeigt, wie sie sich einstellen, um die Kanten 3 8 eines Werkstücks 39, beispielsweise der Kante einer Platte, 5 zu bearbeiten, nämlich zu entgraten. Weitgehend unabhängig von der genauen Haltung des Werkzeugs können sich die Klingen durch Verdrehung ihrer Schäfte in den Aufnahmebohrungen entsprechend einstellen. Dies ist besonders vorteilhaft bei dem Entgraten von gekrümmten Flächen, die mit plattenförmigen 0 Entgratern nur schlecht zugänglich sind.
Es ist zu erkennen, daß durch die Erfindung ein extrem anpassungsfähiges Werkzeugsystem geschaffen werden kann, das
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nicht nur den Einsatz unterschiedlich großer und unterschiedlich gestalteter Werkzeuge wahlweise gestaitet, sondern auch die gleichzeitige Aufnahme mehrerer gleicher oder unterschiedlicher Werkzeuge in dem Halter und in im wesentlichen gleicher Ausrichtung ermöglicht und sogar das gleichzeitige Arbeiten mit den Werkzeugen. Dennoch kann der Halter mit einem relativ geringen Durchmesser hergestellt werden, so daß auch bei schwer zugänglichen Bearbeitungsstellen gearbeitet werden kann, wobei durch die Beweglichkeit der Werkzeuge die genaue Ausrichtung des Werkstückes zu den zu bearbeitenden Gegenständen nicht so kritisch ist wie bei anderen Werkzeugtypen. Die Mehrfach-Parallelanordnung der Aufnahmen für die Werkzeuge im Halter hat also eine Mehrfachfunktion. Genaue Parallelität der Aufnahmebohrungen ist, insbesondere im Hinblick auf die Forderung geringsten Durchmessers des Halters, besonders vorteilhaft. Bei bestimmten Ausführungen könnte jedoch auch eine Abweichung davon möglich sein.

Claims (1)

  1. Ansprüche
    Halter für Handwerkzeuge, insbesondere Schneidwerkzeuge, wie Entgrater oder dgl.
    1. Halter für Handwerkzeuge, insbesondere Schneidwerkzeuge, wie Entgrater oder dgl. mit einem Halterschaft (16), in dem nebeneinander zwei im wesentlichen zueinander parallele Aufnahmebohrungen (30, 31) für Werkzeugschäfte (33, 34) von Werkzeugen (14, 15) vorgesehen sind, in deren Bereich mindestens eine lösbare, mit den Werkzeugschäften (33, 34) zusammenwirkende Verriegelung vorgesehen ist.
    2. Halter nach Anspruch 1, dadurch gekenzeichnet, daß die Aufnahmebohrungen (30, 31) unterschiedliche Längen und/oder Durchmesser aufweisen.
    Halter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelung (18) wenigstens einen Verriegelungskörper (20, 21), insbesondere in Form einer Kugel, aufweist, die mit einer Nut (36) am Werkzeugschaft (33, 34) zusammenwirkt und mittels der Innenseite einer Hülse (19) verriegelt bzw. von Ausnehmungen (22) darin freigegeben wird, wobei die Hülse (19) vorzugsweise eine Schiebehülse ist.
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    4. Halter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelung (18) je Werkzeugschaft einen Verriegelungskörper (20, 21) aufweist, die vorzugsweise im axialen und/oder Umfangsabstand voneinander angeordnet sind, insbesondere jedoch bei der gleichen Hülsenstellung sich in Verriegelungs- bzw. Freigabestellung befinden.
    5. Halter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelung (18) eine Verriegelungshülse (19) aufweist, die in ihrer Verriegelungsund Freigabestellung jeweils rastend festgelegt ist, vorzugsweise durch einen ggf. federnden Sicherungsring (24) an der Hülse (19), der in benachbarte Nuten (26, 27) des Halterschaftes (16) eingreift, zwischen denen ein Rastvorsprung (28) vorgesehen ist.
    6. Halter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Aufnahmebohrungen (30, 31) mit geringem Abstand voneinander und vom Schaftumfang des Halterschafts (16) auf einer Schaftdurchmesserlinie angeordnet sind.
    7. Halter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in beide Aufnahmebohrungen (30, 31) gleichzeitig Werkzeuge (14, 15) einsetzbar sind, insbesondere in den Aufnahmebohrungen (30, 31) drehbare kurbelartige Entgratwerkzeuge, deren Schneidwinkel sich auf zwei Kanten (38) eines Werkstücks (39) weitgehend selbsttätig einstellen und die diese Kanten (38) gleichzeitig bearbeiten.
    8. Halter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Werkzeug in wenig-
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    stens einer der Aufnahmebohrungen (30, 31) nicht drehbar einsetzbar ist, wobei es durch die Verriegelung (18) zusätzlich zur axialen Festlegung auch gegen Drehung gesichert ist und/oder der Werkzeugschaft ein Eingriffselement zum Eingriff in die andere Aufnahmebohrung aufweist, z.B. einen Doppelschaft.
    9. Halter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Halterschaft (16) in einen Werkzeuggriff (12), vorzugsweise längenverstellbar, einsetzbar ist.
DE29817791U 1998-10-06 1998-10-06 Halter für Handwerkzeuge, insbesondere Schneidwerkzeuge, wie Entgrater o.dgl. Expired - Lifetime DE29817791U1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102019004555A1 (de) * 2019-06-28 2020-12-31 Thomas Scherer Schutzkappe für Klinge eines Entgratungswerkzeugs zum Schutz des Werkstücks

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102019004555A1 (de) * 2019-06-28 2020-12-31 Thomas Scherer Schutzkappe für Klinge eines Entgratungswerkzeugs zum Schutz des Werkstücks
DE102019004555B4 (de) * 2019-06-28 2021-06-24 Thomas Scherer Schutzkappe für die Klinge eines Entgratungswerkzeugs zum Schutz des Werkstücks

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