DE29817742U1 - WC-Kabine für Eisenbahnwaggons - Google Patents
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Description
F:\IJBDHF\DHFANM\4116O53
Anmelder:
Staudenmayer GmbH
Brühlstraße 4 0
Staudenmayer GmbH
Brühlstraße 4 0
*) 73084 Salach
4116 053 05.10.1998
fuh / neg
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine WC-Kabine, bspw. für Eisenbahnwaggons nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
WC-Kabinen werden nicht nur in Eisenbahnwaggons sondern auch in anderen öffentlichen Toiletteneinrichtungen benötigt. In beiden Fällen wird die Ausgestaltung der WC-Kabine auf die jeweiligen Rahmenbedingungen des Waggons bzw. der Baulichkeit abgestimmt. Dadurch entstand eine Vielzahl von nur für den jeweils geplanten Eisenbahnzug oder Baulichkeit einsetzbaren Typen von WC-Kabinen. Diese Variantenvielfalt, die nicht zum Nutzen des Benutzers
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vorhanden ist, sondern ausschließlich der Erfüllung technischer Vorgaben dient, kostet für jede WC-Kabine erneut Entwicklungs- und Einmalkosten und führt dazu, dass vorhandene Elemente kaum im Sinne der Kosteneinsparung für weitere Objekte genutzt werden können. Ein weiterer nicht unerheblicher Kostenfaktor liegt darin, dass die WC-Kabinen in mehr oder weniger großen Einzelteilen angeliefert werden, so dass der Einbau und die Bestückung dann vor Ort im Eisenbahnwaggon bzw. dem geplanten Raum erfolgt. Es muss somit eine Vielzahl von Zubehörteilen verwaltet und montiert werden, was personal- und zeitaufwendig ist. Auch führt die Einzelteilbauweise mit der notwendigen Vergabe von Identifikationsnummern zu einem relativ hohen Verwaltungsaufwand. Dies gilt sowohl für Standart-WC-Kabinen als auch für solche, die behindertengerecht oder behindertenfreundlich ausgeführt sind.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es deshalb, eine WC-Kabine der eingangs genannten Art zu schaffen, die trotz möglicher Grundrissvielfalt in kostensparender Weise hergestellt und aufgebaut werden kann.
Zur Lösung dieser Aufgabe sind bei einer WC-Kabine der eingangs genannten Art die im Anspruch 1 angegebenen Merkmale vorgesehen.
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Mit den erfindungsgemäßen Maßnahmen ist ein Modulsystem erreicht, mit welchem unter Bereitstellung einer begrenzten Anzahl von Modulen sowohl behindertengerechte als auch behindertenfreundliche als auch sogenannte Standart-WC-Kabinen realisiert werden können. Mit Hilfe dieser begrenzten Anzahl von Modulen ist die Realisierung einer breiten Palette von Grundrissen möglich. Des Weiteren können die einzelnen Module auch im Sanierungsbereich eingesetzt werden. Damit entfallen die immer wieder benötigten Einmalkosten für jede gesonderte Konstruktion und es sind Zeit und Kosten bei der Vorfertigung, der Lieferung und der Montage an Ort und Stelle minimiert.
Vorteilhafte Ausgestaltungen hinsichtlich der einzelnen Module ergeben sich aus den Merkmalen eines oder mehrerer der Ansprüche 2 bis 13.
Mit den Merkmalen gemäß Anspruch 14 und/oder 15 ist erreicht, dass bei einer behindertengerechten WC-Kabine der Rollstuhlfahrer in einfacher Weise den notwendigen Bewegungsraum erhält, ohne dass die WC-Kabine übermäßig vergrößert werden muss.
Mit den Merkmalen gemäß Anspruch 16 ist bei einer hinsichtlich der Grundrissfläche auf ein Mindestmaß reduzierten behindertenfreundlichen WC-Kabine erreicht,
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dass Platz für Installationsanschlüsse hinter der Toilette gebildet ist, ohne dass dies in merklicher Weise den Bewegungsraum innerhalb der WC-Kabine einschränkt.
Mit den Merkmalen gemäß Anspruch 17 und 18 ist ein für jede Art der Behinderung möglicher Zugriff zu Betätigungselementen gewährleistet.
Eine bevorzugte Auswahl von Grundrissvarianten ergibt sich aus den Merkmalen eines oder mehrerer der Ansprüche 19 und folgende.
Weitere Einzelheiten der Erfindung sind der folgenden Beschreibung zu entnehmen, in der die Erfindung anhand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele näher beschrieben und erläutert ist. Es zeigen:
Figur 1 in schematischer perspektivischer Darstellung eine behindertengerechte WC-Kabine gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel vorliegender Erfindung,
Figuren 2A
und 2B Grundrissvarianten der behindertengerechten WC-Kabine nach Figur 1;
Figur 3 eine weitere Grundrissvariante der behindertengerechten WC-Kabine nach Figur 1,
Figuren 4A
und 4B Grundrissvarianten einer behindertenfreundlichen WC-Kabine,
Figur 5 eine weitere Grundrissvariante einer behindertenfreundlichen WC-Kabine,
Figur 6 noch eine weitere Grundrissvariante einer behindertenfreundlichen WC-Kabine und
Figur 7 in schematischer perspektivischer Darstellung eine Standard-WC-Kabine.
Die in der Zeichnung in verschiedenen Grundrissvarianten dargestellten WC-Kabinen sind als eine behindertengerechte WC-Kabine 10, als eine behindertenfreundliche WC-Kabine 10' und als eine Standard-WC-Kabine 10'' im modularen System aufbaubar. Dazu sind die einzelnen raumbildenden Module, das Toilettenmodul und das Waschbeckenmodul sowie ein Boden- und Deckenmodul zur freien Grundrissgestaltung miteinander kombinierbar. Die Anzahl der zu schaffenden Module ist wesentlich geringer als die Vielzahl der zu erreichenden Grundrissgestaltungen.
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Die in Figur 1 dargestellte behindertengerechte WC-Kabine 10 besitzt ein Installationswandmodul 11, das einen mit einem Frischwasser- und Abwassertank bestückten Tankraum 12 und einen Installationsraum 13 aufweist, einen ersten Seitenwandmodul 14, einen zweiten Seitenwandmodul 15, einen Türmodul 16, einen Vorderwandmodul 17 und einen Waschbeckenmodul 18. Des Weiteren ist in nicht im Einzelnen dargestellter Weise ein bspw. wannenförmiger Bodenmodul und ein ebener oder ebenfalls wannenförmiger Deckenmodul vorgesehen. Ein Toilettenmodul 19, der bspw. eine bekannte Vakuumtoilette beinhalten kann, ist am Installationswandmodul 11 hängend und in noch zu beschreibender Weise bewegbar angeordnet.
Gemäß Figur 1 ist das Toilettenmodul 19, das eine Toilettenschüssel 21 mit angelenktem Deckel 22 aufweist, an einem etwa rechteckförmigen aufrechten ersten plattenförmigen Element 23 in in nicht dargestellter Weise zum Boden hin neigbarer Anordnung gehalten. Das erste plattenförmige Element 23 ist an einem im unteren Bereich des Installationswandmoduls 11 verlaufenden zweiten plattenförmigen Element 22 sowohl in Querrichtung horizontal gemäß Doppelpfeil A hin und her verfahrbar als auch in vertikaler Richtung nach oben und unten gemäß Doppelpfeil B bewegbar.
Der erste Seitenwandmodul 14 ist gerade ausgebildet, während der zweite Seitenwandmodul 15 zum Teil gewölbt ist und in den hier gewölbten Türmodul 16 übergeht. Zwischen dem gewölbten Türmodul 16 und dem ersten Seitenwandmodul ist der hier eckförmig ausgebildete Waschbeckenmodul 18 angeordnet, der ein in einer bestimmten Höhe angeordnetes Waschbecken 25 und eine Eckwand 26 aufweist.
An der Außenseite der Eckwand 26 des Waschbeckenmoduls nahe dem Türmodul 16 ist eine erste Schaltereinheit 27 angeordnet, die sich großflächig und leistenförmig über eine erhebliche Breite dieser Eckwand 26 erstreckt. Innenseitig ist sowohl am ersten Seitenwandmodul 14 als auch am zweiten Seitenwandmodul 15 eine zweite bzw. dritte Schaltereinheit 28, 29 vorgesehen, die entsprechend der ersten Schaltereinheit 27 großflächig und leistenförmig ausgebildet ist. Alle Schaltereinheiten 27 bis 29 sind mit zueinander parallelen langgestreckten Einzelschalterelementen versehen, die dazu dienen, den Türmodul 16 auf- und zuzufahren bzw. zu ver- und entriegeln bzw. die Toilettenschüssel 21 des Toilettenmoduls 19 horizontal gemäß Doppelpfeil A bzw. vertikal gemäß Doppelpfeil B bzw. schwenkbar gemäß Doppelpfeil C zu verfahren bzw. zu bewegen.
Vom ersten plattenförmigen Element 23 senkrecht abstehend sind zu beiden Seiten der Toilettenschüssel 21 Halter 31, 32 vorgesehen, die auf und ab schwenkbar und in jeder Schwenkstellung fixierbar sind und die an ihrem freien Ende eine Schalteranordnung 33 besitzen, die aus mehreren, bspw. hier drei Einzelschalterelementen zusammengesetzt ist. Diese Einzelschalterelemente dienen zum links und rechts verfahren bzw. auf und ab bewegen bzw. kippen des Toilettenmoduls 19 bzw. zum Spülen des WC bzw. als Notrufschalter.
Figur 2A zeigt den Grundriss der Anordnung der einzelnen Module der WC-Kabine 10 nach Figur 1 in Modifikation des Türmoduls 16 und des Waschbeckenmoduls 18 sowie der beiden Seitenwandmodule 14 und 15. Danach ist das erste Seitenwandmodul 14 verkürzt und mit einem Funktionsmodul 36, das bspw. Raum für Trockentücher, Papierkorb u.dgl. enthält, verbunden. Der zweite Seitenwandmodul 15 ist insgesamt geradlinig ausgebildet und der gewölbte Türmodul 16 besitzt eine Aufnahmewand 37 für die Schiebetür 38. Zugang und ausreichender Bewegungsraum innerhalb der WC-Kabine 10 mit Hilfe eines Rollstuhls 35 wird durch Querverfahren des Toilettenmoduls 19 zum ersten Seitenwandmodul 14 hin erreicht. Der Waschbeckenmodul 18 ist bei dieser Variante mit einem hier nierenförmigen Eckwaschbecken versehen.
Die Grundrissform gemäß Figur 2B ist zur Grundrissform gemäß Figur 2A spiegelbildlich, was sowohl durch die modulare Ausgestaltung als auch dadurch möglich ist, dass der Toilettenmodul 19 in beiden Querrichtungen verfahrbar ist.
Bei der Grundrissvariante gemäß Figur 3 ist im Unterschied zur Grundrissgestaltung der Figur 2A der Türmodul 16 durch eine gerade Schiebetür 41 gebildet, die mit dem zweiten Seitenwandmodul 15 verbunden ist, der vom Installationswandmodul 11 ausgeht. Senkrecht zum Türmodul 16 verläuft der Vorderwandmodul 17. Während gemäß den Figuren 2A und 2B der Zugang zur WC-Kabine 10 stirnseitig angeordnet ist, ist dieser bei der Grundrissgestaltung nach Figur 3 flurseitig. Es versteht sich, dass in entsprechend einfacher Weise auch eine zur Anordnung nach Figur 3 spiegelbildliche Grundrissgestaltung wie im Verhältnis zwischen den Figuren 2A und 2B möglich ist.
Die Figuren 4A und 4B sowie Figur 5 zeigen Grundrissvarianten der behindertenfreundlichen WC-Kabine 10'. Dabei ist gemäß Figur 4A der erste Seitenwandmodul 14' als Funktionsmodul senkrecht vom Installationswandmodul 11' abstehend angeordnet und am gegenüberliegenden Ende mit dem im Schnitt hier ebenfalls trapezförmigen Waschbeckenmodul 18' verbunden, das hier Teil der Seitenwand ist. Ein
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starres Vorderwandmodul 17' schließt sich senkrecht an den Waschbeckenmodul 18' an. Flurseitig schließt sich senkrecht an den Vorderwandmodul 17' der Türmodul 16' mit einer geraden Schiebetür 41' an. Die Schiebetür 41' gelangt in Öffnungsstellung in eine Aufnahme 37' des zweiten Seitenwandmoduls 15'. Wie der Figur 4A zu entnehmen ist, ist der Waschbeckenmodul 18' dem Türmodul 16' unmittelbar gegenüberliegend angeordnet. Der Toilettenmodul 19', der dem Türmodul 16' benachbart mit einem zur Figur 1 beschriebenen Halter 31' versehen ist, hängt an einem geneigten Wandteil 43' einer stumpfwinklig verlaufenden Innenwand 42', deren zweiter Wandteil 44' am Installationswandmodul 11' gehalten ist. Die Toilettenschüssel 21' des Toilettenmoduls 19' ist damit unter einem spitzen Winkel zu den Seitenwandmodulen 14', 15' geneigt und zwischen den geneigten Wandteil 43' und dem zweiten Seitenwandmodul 15' ergibt sich ein Installationsraum 46'.
Die Grundrissvariante gemäß Figur 4B stellt eine spiegelbildliche Anordnung zur Grundrissvariante gemäß Figur 4A dar.
Die in Figur 5 dargestellte Grundrissvariante unterscheidet sich von der gemäß Figur 4A sowohl in der Ausgestaltung des Türmoduls 16' als auch in der Anordnung des
Waschbeckenmoduls 18'. Der Türmodul 16' besitzt eine am Vorderwandmodul 17' angeschlagene Drehtür 45'. Der Waschbeckenmodul 18' ist ähnlich der behindertengerechten Ausgestaltung nach den Figur 1 bis 3 eckseitig zwischen erstem Seitenwandmodul 14' und Vorderwandmodul 17' angeordnet. Die Anordnung und Lage des Toilettenmoduls 19' entspricht der der Figur 4A. Eine weitere Variante ergibt sich in der Ausgestaltung des Seitenwandmoduls 14', der zum Installationswandmodul 11' hin winkelförmig ausgestaltet ist und Funktionselemente aufweist.
Die in Figur 6 dargestellte Grundrissvariante unterscheidet sich von der gemäß Figur 5 ausschließlich darin, dass der mit einer Drehtür 45' versehene Türmodul 16' zwischen Vorderwandmodul 17' und zweitem Seitenwandmodul 15' angeordnet ist.
Sowohl zur Grundrissgestaltung nach Figur 5 als auch zu der nach Figur 6 sind entsprechend spiegelbildliche Ausgestaltungen möglich.
Bei der in Figur 7 dargestellten Ausführung einer Standard-WC-Kabine 10' sind die einzelne Module in entsprechender ggf. verkürzter Weise vorgesehen. Am Installationswandmodul H''' ist der Toilettenmodul 19'' starr befestigt, der Türmodul 16'' ist flurseitig zwischen
zweiten Seitenwandtnodul 15' ' und Vorderwandmodul 17' ' angeordnet, während der Waschbeckenmodul 18'' den Vorwandmodul 17'' und den ersten Seitenwandmodul 14'' über Eck verbindet. Es versteht sich, dass auch hier aufgrund des Modulsystems spiegelbildliche Anordnungen bzw. Anordnungen mit stirnseitig angeordnetem Türmodul möglich sind.
Wenn auch die vorstehenden Ausführungsbeispiele und Varianten im Hinblick auf den Einbau in einen Eisenbahnwaggon beschrieben worden sind, versteht es sich, dass derartige WC-Kabinen auch in ortsfesten Bauten, wie öffentlichen Toilettenanstalten, Krankenhäusern, Altenheimen u.dgl. eingesetzt werden können.
Claims (23)
1. WC-Kabine, bspw. für Eisenbahnwaggons, mit einer Installationswand (11), mit einer hängend gehaltenen Toilette (19), mit Seitenwänden (14, 15), mit einer Vorderwand (17), mit einer eine in einer der Wände (14, 15, 17) vorgesehene Öffnung verschließbaren Tür (16) und mit einem Waschbecken (18), gekennzeichnet durch einen modularen Aufbau, dessen raumbildende Module (11, 14, 15, 16, 17), wie Wände und Tür, dessen Toilettenmodul (19) und Waschbeckenmodul (18) zur freien Grundrissgestaltung miteinander kombinierbar sind.
2. WC-Kabine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Seitenwandmodul (14, 15) als Funktionsmodul ausgebildet ist.
3. WC-Kabine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Seitenwandmodul (14, 15) einen Funktionsmodul beinhaltet.
4. WC-Kabine nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Seiten- oder Vorderwandmodul (14, 15, 17) mit einem Türmodul (16) verbunden ist.
5. WC-Kabine nach Anspuch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Seiten- oder Vorderwandmodul (14, 15, 17), einen schiebbaren Türmodul (16) aufnimmt.
6. WC-Kabine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Seitenwandmodul (14, 15) geradlinig ist.
7. WC-Kabine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Türmodul (16) und der Vorderwandmodul (17) gewölbt ausgebildet sind.
8. WC-Kabine nach mindestens einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Waschbeckenmodul (18) Teil des Seitenwandmoduls (14, 15) ist.
9. WC-Kabine nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Waschbeckenmodul (18) zwischen Seitenwandmodul (14, 15) und Türmodul (16) angeordnet ist.
10. WC-Kabine nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Waschbeckenmodul (18) zwischen Seitenwandmodul (14, 15) und Vorderwandmodul (17) angeordnet ist.
11. WC-Kabine nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein wannenförmiger Bodenmodul vorgesehen ist.
12. WC-Kabine nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Deckenmodul vorgesehen ist.
13. WC-Kabine nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Waschbeckenmodul (18) im Horizontalschnitt trapezartig ausgebildet ist.
14. WC-Kabine nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Toilettenmodul (19) am Installationswandmodul (11) in horizontaler und/oder vertikaler Richtung verfahrbar gehalten ist.
15. WC-Kabine nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Toilettenmodul (19) zum Bodenmodul hin neigbar ist.
16. WC-Kabine nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Toilettenmodul (19) eine stumpfwinklige Wand (42') aufweist, deren einer Teil (44') vor dem Installationswandmodul (11') und deren anderer Teil (43') spitzwinklig vor einem Seitenwandmodul (14', 15') verläuft, wobei die Toilettenschüssel (21') am spitzwinkligen Teil (43') hängend angeordnet ist.
17. WC-Kabine nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Haltegriffe (31, 32) mit vorzugsweise mehreren großflächigen Schalterelementen an einer oder beiden Seiten des Toilettenmoduls (19) vorgesehen sind.
18. WC-Kabine nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass außen- und/oder innenseitig der WC-Kabine (10, 10') großflächige leistenförmige Schaltereinheiten (27 bis 29) mit parallelen, vorzugsweise übereinander verlaufenden langgestreckten Schalterelementen vorgesehen sind.
19. WC-Kabine nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass der Türmodul (16) vorderwandseitig angeordnet und gewölbt ist und dass der Waschbeckenmodul (18) und der Toilettenmodul (19) vom Zutritt aus linker oder rechter Hand angeordnet sind.
20. WC-Kabine nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass der Türmodul (16) vorderwandseitig angeordnet und geradlinig ist und der Waschbeckenmodul (18) und der Toilettenmodul (19) vom Zutritt aus linker oder rechter Hand angeordnet sind.
21. WC-Kabine nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass der Türmodul (16) seitenwandseitig, der Waschbeckenmodul (18) dem Türmodul (16) gegenüberliegend und der Toilettenmodul (19) linker Hand oder rechter Hand angeordnet ist.
22. WC-Kabine nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass der Toilettenmodul (19') unter einem spitzen Winkel zum zweiten Seitenwandmodul (15') in Richtung zum Waschbeckenmodul (18') hin verläuft.
23. WC-Kabine nach Anspruch 21 oder 22, dadurch gekennzeichnet, dass das Türmodul (16') eine Schiebetür oder Drehtür besitzt.
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