DE29817553U1 - Werkzeug zum Nacharbeiten von mit dauerelastischer Fugenmasse zu befüllenden Fugen - Google Patents
Werkzeug zum Nacharbeiten von mit dauerelastischer Fugenmasse zu befüllenden FugenInfo
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04F—FINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
- E04F21/00—Implements for finishing work on buildings
- E04F21/165—Implements for finishing work on buildings for finishing joints, e.g. implements for raking or filling joints, jointers
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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- E04F21/1652—Implements for finishing work on buildings for finishing joints, e.g. implements for raking or filling joints, jointers for smoothing and shaping joint compound to a desired contour
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- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
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Description
Beschreibung für das GebrauchsmöstSr*:
Anmelder:
Karl Freyhardt, Schillerstraße 22, 89231 Neu - Ulm
Erfinder:
siehe Anmelder
Silikonfinger zum dauerelastischen Versiegeln von Fliesen und Dehnfugen
Die Erfindung bezieht sich auf Werkzeuge zur Nacharbeit von Fugen, die mit
dauerelastischer Fugenmasse, insbesondere Kunststoffmasse gefüllt werden.
Bei der Bearbeitung von Fugen kann das überschüssige Fugenmaterial oft nur
sehr schwer geglättet oder abgetragen werden. Als Werkzeuge kommen dabei die Spachtel oder ähnliche Hilfsmittel in Betracht. An Kanten, Ecken oder
anderen unzugänglichen Stellen ist jedoch mit diesen Werkzeugen eine Bearbeitung
nicht oder nur sehr schwer möglich, weil die Form und die Abmessungen der Werkzeuge kein Glattstreichen an ungünstigen Punkten erlaubt. Außerdem
sind die Werkzeuge auch bei ebenen Flächen umständlich zu handhaben, da sie meist einen Griff aufweisen, der mit der ganzen Hand umfaßt wird. Mancher
Handwerker benutzt daher lieber die eigenen Finger zum Glattstreichen der Fugenmasse. Jedoch lassen sich mit den Fingern die unzugänglichen Stellen
auch nur unzureichend bearbeiten.
Ein weiteres Problem besteht darin, daß von den bekannten Werkzeugen die
Fugenmasse in dem Sinne nur schlecht aufgenommen wird, daß sie während des Glattstreichens wieder von dem Werkzeug fällt und dadurch Teile in
der Umgebung, zum Beispiel Fliesen, verunreinigt.
Zum Schutz der Fliesen vor Verschmutzung werden deshalb oftmals Klebebänder verwendet, die am Fugenrand angebracht und nach dem Glattstreichen
der Fuge wieder entfernt werden. Die Fugenränder werden dadurch oft
ungleichmäßig oder verschmieren. Außerdem kann auch bei sorgfältiger Arbeit nicht ausgeschlossen werden, daß beim Abziehen die Fugenmasse vom
Klebeband abbröckelt und die Fliesen verschmutzt oder in die soeben geglättete Fuge fällt.
Demgegenüber hat sich die Erfindung zur Aufgabe gemacht, ein Werkzeug
anzugeben, mit dem bei einfacher Handhabung Fugen geglättet werden können und mit dem überschüssiges Fugenmaterial exakt und ohne weitere
Hilfsmittel abgetragen werden kann.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß das Werkzeug eine ebene
Platte mit einer im wesentlichen konstanten Dicke und mit einem umlaufenden, beidseitig senkrecht zur Plattenebene überstehenden Rand ist, der
seinerseits aus drei aneinander anschließenden Kanten besteht, wobei zwei Kanten gerade sind und eine und eine kreisförmig verläuft, wobei
die beiden geraden auf einen Winkel von ca. 45 Grad treffen, welche sich in eine weitere (vierte) Kante verlaufen.
Beschreibung für das Gebrauchsmuster*: - Blatt 2 -
Anmelder:
Karl Freyhardt, Schillerstraße 22, 89231 Neu - Ulm
Damit auch Kanten, die in Gebäuden üblicherweise rechtwinklig sind,
mühelos bearbeitet werden können, besitzt das Werkzeug zwei Ecken, deren Winkel zwischen ca. 35 und 50 Grad ist. Bies ist bekanntermaßen bei Dreiecken
an mindestens zwei Ecken gegeben, weshalb das Werkzeug annäherungsweise die Form eines Dreiecks hat.
Die Vorteile der Erfindung sind vor allen Dingen darin zu sehen, daß die
Form des Werkzeuges so gestalltet ist , daß damit die Fugen auch an unzugänglichen Stellen optimal nachgearbeitet werden können und daß das
Werkzeug leicht und mühelos zu handhaben ist. Die Fugen werden messerscharf exakt abgetragen, ohne daß es zu einer verschmutzung der umgebenden
Fliesen kommt. Die Verwendung von Klebeband zum Abkleben der Fugenränder kann dadurch entfallen, was eine erhebliche Arbeitsersparnis bedeutet.
Als Material für das Werkzeug bietet sich Lupolen an um ausreichende
Flexibilität, genügende Festigkeit am Rand und Abriebfestigkeit zu erreichen.
Um die Flexibilität im Inneren und die Festigkeit am Rand zu gewährleisten
ist es außerdem notwendig, das Werkzeug entsprechend zu bemaßen. Auch die Längen der Kanten sind zweckmäßigerweise auf die manuelle
Benutzung abgestimmt.
Weiter Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung lassen sich
dem nachfolgenden Beschreibungsteil entnehmen, in dem anhand der ■
Zeichnung ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläutert wird.
Die Zeichnung zeigt in schematischer Darstellung ein erfindungsmäßiges
Werkzeug mit der Sicht auf eine Plattenebene (1), welche von einer scharfen Kante (B) (Schneide) umgeben wird, diese befindet sich im
schrägen Winkel zur Platte. Der wiederum (der Rand) besteht aus drei geraden Kanten, einem Radius (4), sowie zwei Winkeln, welche als Schabkanten (2 & 3)
dienen. Die Abschrägungen (5) dienen dem besseren Abtransport des überflüssigen Fugenfüllmittels.
Das Werkzeug sieht somit einem Dreieck sehr ähnlich.
Das Werkzeug sieht somit einem Dreieck sehr ähnlich.
Claims (8)
1. Werkzeug zum Nacharbeiten von mit dauerelastischer
Fugenmasse zu befüllenden Fugen, bestehend aus einer ebenen Platte (1), deren Rand eine Abschrägung (5)
aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschrägung (5) bei einer im wesentlichen als Dreieck
ausgebildeten Platte (1) in Umfangsrichtung umlaufend ausgebildet ist.
2. Werkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Platte (1) als gleichseitiges Dreieck gestaltet ist, und daß eine Ecke (4) der drei Ecken abgerundet
mit einem Radius (r) ausgebildet ist.
3. Werkzeug nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die von der abgerundeten Ecke (4) ausgehenden Kanten
unterschiedliche Länge aufweisen.
4. Werkzeug nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die der abgerundeten Ecke (4) gegenüberliegenden
beiden Ecken abgeschrägt zur Formung von Schabkanten (2,3) ausgebildet sind.
5. Werkzeug nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schabkanten (2,3) eine unterschiedliche
Basislänge (bl,b2) aufweisen.
0
6. Werkzeug nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß es in verschiedenen Werkzeuggrößen mit konstanter
Höhe (12) und variierenden Basislängen (bl,b2) der Schabkanten (2,3) sowie angepaßten Radien (r)
ausgebildet ist.
7. Werkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die Abschrägung (5) einseitig von einer Plattenebenen ausgehend ausgebildet ist.
8. Werkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß es aus einem elastischen und
formstabilen Material besteht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29817553U DE29817553U1 (de) | 1998-10-01 | 1998-10-01 | Werkzeug zum Nacharbeiten von mit dauerelastischer Fugenmasse zu befüllenden Fugen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29817553U DE29817553U1 (de) | 1998-10-01 | 1998-10-01 | Werkzeug zum Nacharbeiten von mit dauerelastischer Fugenmasse zu befüllenden Fugen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29817553U1 true DE29817553U1 (de) | 1999-06-24 |
Family
ID=8063355
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29817553U Expired - Lifetime DE29817553U1 (de) | 1998-10-01 | 1998-10-01 | Werkzeug zum Nacharbeiten von mit dauerelastischer Fugenmasse zu befüllenden Fugen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29817553U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1353024A3 (de) * | 2002-04-10 | 2003-11-26 | Nadine Veith | Werkzeug zum Verformen plastischer Massen, insbesondere zum Erstellen von erhabenen Profilen |
| EP1666683A1 (de) * | 2004-12-04 | 2006-06-07 | Gerhard Franz | Werkzeug zum Nachbearbeiten und Glätten plastischer Fugenmasse |
-
1998
- 1998-10-01 DE DE29817553U patent/DE29817553U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1353024A3 (de) * | 2002-04-10 | 2003-11-26 | Nadine Veith | Werkzeug zum Verformen plastischer Massen, insbesondere zum Erstellen von erhabenen Profilen |
| EP1666683A1 (de) * | 2004-12-04 | 2006-06-07 | Gerhard Franz | Werkzeug zum Nachbearbeiten und Glätten plastischer Fugenmasse |
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