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DE29816321U1 - Isolationselement für Sanitäreinrichtungen - Google Patents

Isolationselement für Sanitäreinrichtungen

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Publication number
DE29816321U1
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Germany
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insulation element
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insulation
elements
sanitary
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DE29816321U
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WKT PRODUKTIONS und HANDELS GM
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WKT PRODUKTIONS und HANDELS GM
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03DWATER-CLOSETS OR URINALS WITH FLUSHING DEVICES; FLUSHING VALVES THEREFOR
    • E03D11/00Other component parts of water-closets, e.g. noise-reducing means in the flushing system, flushing pipes mounted in the bowl, seals for the bowl outlet, devices preventing overflow of the bowl contents; devices forming a water seal in the bowl after flushing, devices eliminating obstructions in the bowl outlet or preventing backflow of water and excrements from the waterpipe
    • E03D11/13Parts or details of bowls; Special adaptations of pipe joints or couplings for use with bowls, e.g. provisions in bowl construction preventing backflow of waste-water from the bowl in the flushing pipe or cistern, provisions for a secondary flushing, for noise-reducing
    • E03D11/14Means for connecting the bowl to the wall, e.g. to a wall outlet
    • E03D11/143Mounting frames for toilets and urinals
    • E03D11/146Mounting frames for toilets and urinals with incorporated cistern

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  • Water Supply & Treatment (AREA)
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  • Absorbent Articles And Supports Therefor (AREA)

Description

WKT Produktions- und Handels GmbH
Lise-Meitner-Str. 26
63457 Hanau
Beschreibung Isolationselement für Sanitäreinrichtungen
Die Erfindung bezieht sich auf ein Isolationselement zur wärme- und/oder feuer- und/oder schallisolierenden Installation einer Sanitäreinrichtung wie WC-Spülkasten oder Armatur.
Aus dem Stand der Technik ist bekannt, dass Sanitäreinrichtungen wie WC-Spülkästen bei Vorwand- oder Innwandinstallationen fest mit einem Montagerahmen verbunden werden. Der Montagerahmen wird sodann über Befestigungselemente mit dem Mauerwerk bzw. bei Innwandinstallation mit im Wandinnern liegenden Metallständern verbunden.
Diese Installationsart weist einerseits den Nachteil auf, dass der Spülkasten direkt mit dem Montagerahmen verbunden wird. Dadurch werden durch Ein- und Auslaufen des Wassers in dem Spülkasten entstehende Geräusche direkt auf den Montagerahmen übertragen und verstärkt. Andererseits besteht ein Nachteil darin, dass der Spülkasten keine Feuerschutzisolierung aufweist, so dass bei einem Brand der zumeist aus brennbarem Kunststoff bestehende Spülkasten entzündet werden kann.
Zur Geräuschisolation wurde bereits vorgeschlagen, den Spülkasten randseitig, das heißt zwischen Spülkasten und Montagerahmen mit PU-Schaum auszuschäumen, um dadurch eine
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Geräuschentkopplung zwischen Spülkasten und Montagerahmen zu erreichen. Da es sich bei PU-Schaum jedoch um ein festes, geschlossenzelliges Material handelt, sind die geräuschdämmenden Eigenschaften nur gering.
Auch bezüglich der Feuerisolation sind Lösungsvorschläge bekannt, bei denen der Spülkasten mit einer Vielzahl von einzelnen Isolationselementen umgeben wird. Nachteilig hierbei ist nicht nur der hohe Montageaufwand durch die Vielzahl der Einzelbauteile, sondern auch die Lagerhaltung.
Armaturen wie Absperrventile oder Schieber werden gewöhnlich durch eine Vielzahl individuell zugeschnittener Einzelelemente aus Isoliermaterial wie Styropor, Mineralwolle oder ähnlichen Materialien wärmeisoliert. Die Einzelelemente werden in Handarbeit um die zu isolierende Armatur gelegt und anschließend mit einem ebenfalls vor Ort angepassten Mantel verkleidet. Dies ist mit erheblichem Arbeits - und Materialaufwand verbunden.
Davon ausgehend liegt der vorliegenden Erfindung das Problem zu Grunde, ein Isolationselement zur feuer-, wärme- und schallisolierenden Installation einer Sanitäreinrichtung derart weiterzubilden, dass es wenige Bauelemente umfasst und vielseitig einsetzbar ist.
Das Problem wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass das Isolationselement die Sanitäreinrichtung im wesentlichen vollständig umschließt, wobei das Isolationselement ein erstes und zweites Element aufweist, von denen zumindest ein Element ein oder mehrere Ausformungen zur Aufnahme der Sanitäreinrichtung aufweist. Durch die erfindungsgemäße Ausführungsform wird ein aus nur zwei Elementen bestehendes sowohl wärme-, feuer- als auch schallisolierendes Isolationselement für Sanitäreinrichtungen zur Verfügung gestellt. Aufgrund der im wesentlichen vollständigen Einkapselung der Sanitäreinrichtung wird eine vollständige Entkopplung von Sanitäreinrichtung und Montagerahmen erreicht. Die beim Ein- und Auslaufen von Wasser zum Beispiel in einem WC-Spülkasten entstehenden Geräusche und Vibrationen können auf diese Weise zufriedenstellend gedämmt werden. Auch ist ein ausreichender Feuerschutz gewährleistet, da die von dem Isolationselement umschlossenen Sanitäreinrichtungen im wesentlichen keine Angriffsflächen für Feuer bieten.
Auch kann die Außenform des Isolationselementes derart gestaltet werden, dass sie sich den unterschiedlichsten Montagesystemen anpasst. Dieses hat zur Folge, dass keine Hohlräume
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entstehen, die eine Verstärkung der Schallemission durch Resonanz hervorrufen würden.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, dass die Ausformungen an handelsübliche Sanitäreinrichtungen wie Spülkasten oder Armaturen angepasst sind. Dadurch kann ein breites Produktspektrum abgedeckt werden und ebenfalls kann dadurch auch der Montageaufwand vereinfacht werden, da die Außenabmessungen des Isolationselementes auch bei verschiedenen Sanitäreinrichtungen unverändert bleiben können.
Bei einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung des Isolationselementes ist vorgesehen, dass das erste Element ein Vorderelement und das zweite Element ein Rückelement ist, wobei Vorder- und Rückelement mit ihren die Ausformungen aufweisenden Stirnflächen zusammenstoßen und von einem vorzugsweise umlaufenden Montagerahmen gehalten werden. Bei dieser Ausführungsform kann die Sanitäreinrichtung ohne Schwierigkeiten installiert werden, indem die Sanitäreinrichtung zunächst in die Ausformung des Vorderelements eingelegt wird und sodann das Rückelement auf das Vorderelement zum Umschließen der Sanitäreinrichtung aufgesetzt wird. Sodann wird die Einheit aus Vorder- und Rückelement von dem Montagerahmen umfasst, so dass eine feste Verbindung zwischen Vorder- und Rückelement gewährleistet wird.
Zur weiteren Stabilisierung der Verbindung zwischen Vorder- und Rückelement ist vorgesehen, dass das Rückelement umfangsseitig auf der Stirnfläche angeordnete Vorsprünge wie Laschen aufweist, die in umfangsseitige Aussparungen des Vorderelementes eingreifen können. Bei Sanitäreinrichtungen mit Bedienungselementen bzw. Zu- und Ablaufrohren ist vorgesehen, dass im Vorder- und/oder Rückelement Öffnungen für Bedienungselemente und/oder Zulauf-, Ablaufrohre vorgesehen sind.
Es hat sich als besonders vorteilhaft erwiesen, dass die Tiefe des Isolationselementes im wesentlichen der Tiefe bzw. der Breite eines Vorwand- bzw. Innwandinstallationssystems entspricht. Dadurch wird der Vorteil erreicht, dass die Sanitäreinrichtung innerhalb des Installationssystems einen besonders festen Halt hat. Dies macht sich besonders bei der mechanischen Betätigung eines WC-Spülkastens bemerkbar, da sich dieser über das Rückelement direkt an dem Mauerwerk abstützt.
Um einen festen Halt innerhalb des Montagerahmens zu gewährleisten ist vorgesehen, dass
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das Isolationselement äußere Abmessungen aufweist, die geringfügig über den Abmessungen des Montagerahmens liegen, um somit eine Klemmwirkung zu erzielen.
Ebenfalls zur Anpassung an vorhandene Montagesysteme ist vorgesehen, dass das Vorderelement eine nach unten hin abgestufte Frontseite aufweist. Auch dadurch wird erreicht, dass keine Hohlräume entstehen, die eine Verstärkung der Schallemission durch Resonanz hervorrufen würden.
Zur Verbesserung der Schall- und/oder Feuerisolation ist vorgesehen, dass das Isolationselement ein schall- und/oder feuerisolierendes Mineralwoll-Formteil aus vorzugsweise anorganischem Steinwoll- oder Glasfaserwerkstoff mit einer Dichte im Bereich von 60 bis 180 kg/m3, vorzugsweise 160 kg/m3, ist.
Besonders vorteilhaft sind die Ausformungen durch ein mechanisches spanabhebendes Verfahren wie Fräsen eingebracht. Dadurch können die Ausformungen optimal an die Außenform vorhandener handelsüblicher Spülkästen angepasst werden. Ferner besteht die Möglichkeit, dass die Ausformungen unter Umständen durch beheizte Werkzeuge wie Pressen oder Tiefziehwerkzeuge eingebracht sind.
Zur weiteren thermischen Isolation des Isolationselementes gegenüber einem angrenzenden Mauerwerk kann die Rückseite des Rückelementes eine Beschichtung wie Aluminiumfolie aufweisen.
Das zuvor beschriebene Isolationselement kann einerseits zur Installation eines Spülkastens und andererseits auch zur Installation und Isolation einer Armatur, vorzugsweise eines Absperrventils oder Schiebers verwendet werden. Als besonders bevorzugt hat sich bei dieser Ausführungsform erwiesen, dass das Isolationselement aus Schaumglas besteht. Insbesondere FOAMGLAS® mit einer Rohdichte im Bereich von 120 bis 135 kg/m3, einer Wärmeleitfähigkeit im Bereich von 0,035 bis 0,7 W/mk und einer Druckfestigkeit im Bereich von 0,5 bis 0,7 N/mm2 hat sich als besonders vorteilhaft erwiesen. Schaumglas zeichnet sich bei sehr hoher Festigkeit durch besonders gute Wärmeisolationseigenschaften aus. Auch ist eine einfache Bearbeitung des Materials insbesondere im Hinblick auf die Ausbildung der Ausformungen möglich.
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Die in das Isolationselement eingebrachten Ausformungen für Anschlusselemente wie Flansche können im zusammengesetzten Zustand abgeschlossene separate Kammern bilden, wodurch eine zusätzliche Abdichtung gewährleistet ist.
Auch die Schaumglas-Formteile könenn ebenso wie die Mineralwoll-Formteile durch ein mechanisches spanabhebendes Verfahren wie Fräsen bearbeitet werden.
Weitere Einzelheiten, Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich nicht nur aus den Ansprüchen, den diesen zu entnehmenden Merkmalen - für sich und/oder in Kombination -, sondern auch aus der nachfolgenden Beschreibung eines den Figuren zu entnehmenden bevorzugten Ausführungsbeispiels.
Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer ersten Ausführungsform eines Isolationselementes im zusammengesetzten Zustand,
Fig. 2 eine perspektivische Darstellung des Isolationselementes mit Sanitäreinrichtung in Explosionsdarstellung,
Fig. 3 das Installationselement gemäß Fig. 1 als Bauelement eines Vorwand-Installationssystems,
Fig 4 eine perspektivische Ansicht einer zweiten Ausführungsform eines Lsolationselementes und
Fig. 5 das Isolationselement gemäß Fig. 4 mit einer eingesetzten Armatur.
Fig. 1 zeigt in perspektivischer Darstellung eine erste Ausführungsform eines lsolationselementes 10 bestehend aus einem ersten Element bzw. Vorderelement 12 und einem zweiten Element bzw. Rückelement 14. Das Isolationselement 10 dient vorwiegend zur Vorwand- und/oder Innwandinstallation von Sanitäreinrichtungen im Sanitärbereich von Neubauten oder
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in der Altbausarnierung. Vorder- und Rückelement 12, 14 weisen im wesentlichen die gleichen äußeren Abmessungen auf und sind formschlüssig miteinander verbunden.
Fig. 2 zeigt eine Explosionsdarstellung des Isolationselementes 10 mit Vorder- und Rückelement 12, 14 und einer in das Isolationselement 10 einzubringenden Sanitäreinrichtung 16. In dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Sanitäreinrichtung 16 als WC-Spülkasten ausgebildet. Der WC-Spülkasten 16 weist ein Wasserbehältnis 18 auf, das quaderförmig ausgebildet ist. An einer Vorderseite 20 des Wasserbehältnisses 18 ist eine Bedienungseinrichtung 22 vorgesehen, über die der Wasserzu- und -abfluss gesteuert werden kann.
In einem Bodenbereich 24 des Behältnisses 18 ist ein Abflussrohr 26 vorgesehen, das über eine Steckverbindung 28 mit dem Behältnis 18 verbunden ist. Das Abflussrohr 26 weist ein Rohrende 30 auf, das horizontal verläuft und dessen Öffnung in einer Ebene liegt, die parallel zu der Vorderwand 20 verläuft.
Zur Aufnahme des WC-Spülkastens 16 sind sowohl in dem Vorder- als auch in dem Rückelement 12, 14 Ausformungen 32, 34 eingebracht. Die Formgebung kann dabei durch ein mechanisches, spanabhebendes Verfahren wie Fräsen oder unter Umständen durch beheizte Werkzeuge eingebracht werden. Durch diese Verfahrensweise ist es möglich, die Ausformungen 32, 34 an vorhandene, handelsübliche Spülkästen zum Beispiel die der Firmen Geberit, DAL, Friatec oder ähnliche optimal anzupassen.
Wie bereits in Fig. 1 dargestellt, sind Vorder- und Rückelelement 12, 14 in zusammengebautem Zustand formschlüssig miteinander verbunden, wobei eine Stirnfläche 36 des Vorderelementes 12 an einer Stirnfläche 38 des Rückelementes 14 anliegt. In diese Stirnflächen sind die ,Ausformungen 32, 34 mit dem oben beschriebenen Verfahren eingebracht. In dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel besteht die Ausformung 34 aus einem Bereich 40 zur Aufnahme des Behältnisses 18, einem Bereich 42 zur Aufnahme der Steckverbindung 28 sowie einem Bereich 44 zur Aufnahme des Abflussrohres 26. Die Ausformungen 40, 42, 44 weisen eine Tiefe derart auf, dass die darin aufgenommenen Elemente 18, 26 im wesentlichen zur Hälfte eingeschlossen sind. Die Ausformung 40 weist einen rechteckförmigen
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Querschnitt auf und ist gegenüber der Stirnfläche 38 nach innen versetzt, in einer Tiefe, die in etwa der halben Tiefe des Behältnisses 18 entspricht.
Umfangsseitig weist das Rückelement 14 von der Stirnfläche 38 sich erstreckende Vorsprünge (Laschen) 46, 48 auf, die in entsprechend ausgebildete umfangsseitig angeordnete Aufnahmen 50, 52 des Vorderelements 12 eingebracht werden, um eine formschlüssige Verbindung von Vorder- und Rückelement von 12, 14 zu erreichen.
Zur Bedienung der Bedienelemente 22 ist in einer Frontseite 54 des Vorderelementes 12 eine Durchbrechung 56 vorgesehen. Ferner ist ein Durchbruch 58 des Vorderelementes 54 zur Aufnahme des Rohrendes 30 vorgesehen. Des Weiteren sind in der Frontseite 54 verschiedene Abstufungen 60, 62 vorgesehen, um eine Anpassung an das Installationssystem zu ermöglichen.
Fig. 3 zeigt rein beispielhaft die Installation des Isolationselementes in einem Vorwandinstallationssystem 64. Das Vorwandinstallationssystem 64 besteht aus an einem Mauerwerk 66 bzw. Boden 68 befestigten Schienen 70, 72, an denen über Befestigungselemente 74 ein Montagerahmen 76 im wesentlichen parallel zu dem Mauerwerk 66 befestigt ist. Zur Installation des Isolationselementes 10 wird dieses mit dem Rahmen 76 verbunden, so dass das Isolationselement 10 zwischen dem Mauerwerk 66 und dem umlaufenden Rahmenelement 78 angeordnet ist. Dabei ist vorgesehen, dass die Breite des Vorderelementes 12 im wesentlichen größer ist als die Breite des umlaufenden Rahmens 78, so dass der Rahmen nach Art einer Presspassung auf das Isolationselement 10 aufgebracht und somit verbunden wird.
Ferner ist vorgesehen, dass das Isolationselement 10 eine Tiefe aufweist, die im wesentlichen der Tiefe des Vorwandinstallationssystems entspricht, so dass das Rückelement 14 mit seiner Rückseite 80 flächig an dem Mauerwerk 66 anliegt. Dadurch wird insgesamt ein sehr kompakter und fester Aufbau erreicht.
Das Vorder- und Rückelement 12, 14 besteht vorzugsweise aus einem schall- und feuerisolierenden Mineralwoll-Formteil aus anorganischen Steinwoll- oder Glasfaserwerkstoffen mit
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einer Dichte im Bereich von 60 bis 180 kg/m3, vorzugsweise 160 kg/m3. Neben den Vorteilen hinsichtlich der Feuer- und Schallisolation bietet das erfindungsgemäße Isolationselement weiterhin den Vorteil, dass einerseits eine Anpassung an beliebige Spülkastenformen und andererseits bei Variation der Außenabmessungen eine Anpassung an verschiedene Montagesysteme, insbesondere an die einfassenden metallischen Rahmen 78 möglich ist. Insgesamt ist eine deutliche Erhöhung der Wirtschaftlichkeit in der Fertigungshandhabung durch die Vorfabrikation von Vorder- und Rückelement 12, 14 mit eingebrachten Ausformungen 32, 34 zu verzeichnen.
Ferner weist das Isolationselement 10 mit eingebrachtem Spülkasten 16 aufgrund der formschlüssigen Verbindung eine gewisse Eigenstabilität auf. Als besonderer Vorteil ist jedoch zu erwähnen, dass durch das Isolationselement eine Entkopplung des Spülkastens 16 mit dem Montagerahmen 76 erreicht wird, wodurch eine Schallübertragung nahezu ausgeschlossen ist.
Fig. 4 zeigt eine zweite Ausführungsform eines Isolationselementes 78 in perspektivischer Darstellung, das insbesondere zur Wärmeisolierung einer Armatur 80, wie Schieber, dient.
Das Isolationselement 78 besteht aus einem ersten Teilelement 82 und einem zweiten Teilelement 84, um im zusammengesetzten Zustand im Wesentlichen eine Quader- bzw. Würfelform zu bilden.
In dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Armatur 80 als Absperrschieber ausgebildet. Der Schieber 80 umfasst eine Einlassöffnung 86 und eine Auslassöffnung 88, die randsei tig jeweils von einem Flansch 90 bzw. 92 umrandet ist. Zwischen der Einlassöffnung 86 und der Auslassöffnung 88 ist ein Schieberblock 94 angeordnet, in dem über ein mit einer Achse 96 verbundenes Rad 98 ein Schieberelement (nicht dargestellt) verschiebbar ist. Die Achse 96 ist in einer zylinderförmigen Führung 100 gelagert.
Zur Aufnahme der Armatur sind in jedem Teilelement 82, 84 Aufnahmen 102, 104, 106 eingebracht wie eingeformt oder gefräst, die an aufzunehmende Elemente der Armatur 80 wie Flansche 90 und 92 sowie Schieberblock 94 angepasst sind. Dabei wird die Armatur 80
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vorzugsweise je zur Hälfte einerseits von dem unteren Teilelement 84 und andererseits von dem oberen Teilelement 82 umschlossen. Durch die an die Oberfläche der Axmatur angepasste Innenfläche der Aufnahmen 102, 104, 106 wird ein fester Halt der Armatur in dem Isolierelement gewährleistet. Auch werden dadurch besonders gute Isoliereigenschaften erreicht.
Zum Anschluss von Zuleitungen an die Eingangsöffnung 86 bzw. die Auslassöffnung 88 sind in den S ei ten wandungen 108, 110 jeweils halbkreisförmige Ausformungen 112, 114 vorgesehen, die im zusammengesetzten Zustand der Teilelemente 82, 84 eine kreisförmige Öffnung bilden, die dicht an einer Oberfläche eines Anschlussrohres anliegen. Insbesondere sind die Flansche 90, 92 und daran anschließende Außenrohre im Inneren des Isolationselementes in den zugehörigen Aufnahmen 102, 106 angeordnet. Bei Undichtigkeiten der Verbindung zwischen Schieber und Anschlussrohr bietet das Isolationselement eine zusätzliche Abdichtung.
Zur Durchführung der Führung 100 sind in den Seitenwandungen 116, 118 ebenfalls jeweils zwei halbkreisförmige Ausformungen 120, 122 eingebracht, die im zusammengesetzten Zustand eine kreisförmige Öffnung bilden.
Die Teilelemente 82, 84 weisen jeweils eine umlaufende Randfläche 124, 126 auf, die gegenüberliegend angeordnet sind und auf die ein Kleber aufgetragen wird, um die Teilelemente 82, 84 miteinander zu verbinden.
Als besonders vorteilhaft hat es sich erwiesen, dass die Teilelemente 82, 84 des Isolationselementes 78 aus Schaumglas, insbesondere FOAMGLAS® hergestellt sind. FOAMGLAS® zeichnet sich dadurch aus, dass der Werkstoff absolut nichtbrennbar ist und im Brandfall kein Feuer weiterleitet. Auch werden aus einem Verschluss einer Armatur austretende brennbare Gase und/oder Flüssigkeiten nicht adsorbiert, wodurch die Explosionsgefahr vermindert wird.
Des Weiteren zeichnet sich FOAMGLAS® durch seine besonders hohe Druckfestigkeit (bis 80 t/m2) aus. Halterungen und Behälterauflagen können auf einer Außenseite des Isolier-
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elementes 78 angebracht werden, ohne dass das Isolierelement durchbohrt werden muss. Insbesondere ist eine Stauchung auch unter Langzeiteinwirkung ausgeschlossen. Dadurch ergeben sich völlig neue Installationsmöglichkeiten.
Als weiterer Vorteil ist anzumerken, dass FOAMGLAS® absolut dampf-, diffusions- und wasserdicht ist. Alle Schichten des Aufbaus sind untereinander und je nach Betriebstemperatur mit der tragenden Konstruktion verklebt, wodurch es selbst bei einer eventuellen mechanischen Beschädigung der Oberfläche nicht zu großflächigen Schäden kommt, da keine Feuchtigkeit durch FOAMGLAS an die Konstruktion dringen kann, so dass die Dämmung im Inneren trocken und funktionsfähig bleibt.
Zusätzlich zu dem Verkleben der Teilelemente 82, 84 können diese mit einer mechanischen Befestigung wie Spannband miteinander verbunden werden. Schließlich kann ein Oberflächenschutz wie Kunststoffmantel oder Blechverkleidung angebracht werden.
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Claims (1)

  1. • · · I
    WKT Produktions- und Handels GmbH
    Lise-Meitner-Str. 26
    63457 Hanau
    Patentansprüche
    Isolationselement für Sanitäreinrichtungen
    1. Isolationselement zur wärme- und/oder feuer- und/oder schallisolierenden Installation einer Sanitäreinrichtung wie Spülkasten oder Armatur, dadurch gekennzeichnet,
    dass das Isolationselement (10; 78) die Sanitäreinrichtung (16; 80) und deren Anschlüsse (28; 90, 92) im wesentlichen vollständig umschließt, wobei das Isolationselement (10; 78) ein erstes und zweites Bauelement (12, 14; 82, 84) aufweist, von denen zumindest ein Bauelement (14; 82) ein oder mehrere Ausformungen (32, 34; 102, 104) zur Aufnahme der Sanitäreinrichtung aufweist.
    2. Isolationselement nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass die Ausformungen (32, 34; 102, 104, 106) an Formen handelsüblicher Sanitäreinrichtungen (16; 80) wie Spülkästen und Armaturen anpassbar sind.
    3. Isolationselement nach Anspruch 1 oder 2,
    dadurch gekennzeichnet,
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    dass das erste Element (12) ein Vorderelement und das zweite Element (14) ein Rückelement (12, 14) ist, wobei Vorder- und Rückelement mit ihren die Ausformungen (32, 34) aufweisenden Stirnflächen (36, 38) zusammenstoßen und von einem vorzugsweise umlaufenden Montagerahmen (78) gehalten werden, wobei das Isolationselement (10) äußere Abmessungen aufweist, die geringfügig über den Abmessungen des Montagerahmens (78) liegen.
    4. Isolationselement nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass das Rückelement (14) umfangsseitig auf der Stirnfläche (38) angeordnete Vorsprünge (46, 48) aufweist, die in umfangsseitige Aussparungen (50, 52) des Vorderelementes (12) eingreifen.
    5. Isolationselement nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass das Isolationselement (10) eine Tiefe aufweist, die im wesentlichen der Tiefe bzw. der Breite eines Vorwand- bzw. Innwandinstallationssystems (64) entspricht.
    6. Isolationselement nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass das Isolationselement (10; 78) ein schall-/ oder feuerisolierendes Mineralwoll-Formteil aus anorganischem Steinwoll- oder Glasfaserwerkstoff mit einer Dichte im Bereich von 60 bis 180 kg/m3, vorzugsweise 160 kg/m3, ist.
    7. Isolationselement nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichne t,
    dass das Isolationselement (10; 78) aus Schaumglas besteht, insbesondere Schaumglas mit einer Rohdichte im Bereich von 120 - 135 kg/m3, einer Wärmeleitfähigkeit im Bereich von 0,035 bis 0,7 W/mk und einer Druckfestigkeit im Bereich von 0,5 bis 0,7 N/mm2 .
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    8. Isolationselement nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
    dass die Elemente (12, 14; 82, 84) durch ein mechanisches, spanabhebendes Verfahren wie Fräsen oder durch beheizte Werkzeuge wie Pressen oder Tiefziehwerkzeuge bearbeitbar sind.
    9. Isolationselement nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
    dass das erste Teilelement (12; 82) und/oder das zweite Teilelement (14; 84) Durchbrechungen (56,58)und/oder vorzugsweise halbkreisförmige Ausformungen (112, 114) für Bedienungselemente (22) und/oder Ab-/Zulaufrohre (30) aufweist.
    10. Isolationselement nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurchgekennzeichnet,
    dass separate Ausformungen (102, 106) für Anschlusselemente (90, 92) wie Flansche vorgesehen sind, die im zusammengesetzten Zustand des Isolationselementes (78) im wesentlichen separate Kammern bilden.
    11. Isolationselement nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
    dass die Sanitäreinrichtung (16, 80) im wesentlichen von jedem Teilelement (12, 14; 82, 84) zur Hälfte aufgenommen wird.
    12. Isolationselement nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
    dass eine Oberfläche der Sanitäreinrichtung (16, 80) dicht an einer inneren Oberfläche der Ausformungen (32, 34; 102, 104, 106) anliegt.
    13. Isolationselement nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
    dass die Ausformungen (32, 43; 102, 104, 106) individuell an die zu isolierende Sanitäreinrichtung angepaßt sind.
    14. Isolationselement nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
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    Dipl.-Phys. Dr. H.-H. Stoffregen
    Patentanwalt-European Patent Attorney
    dadurch gekennzeichnet, dass die Teilelemente (82, 84) miteinander verklebt sind.
    15. Isolationselement nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Isolationselement (78) als Installationselement zur Befestigung der Sanitäreinrichtung ausgebildet ist.
    16. Isolationselement nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Sanitäreinrichtung (16) ein Spülkasten ist.
    17. Isolationselement nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Sanitäreinrichtung (80) eine Armatur wie Ventil oder Schieber ist.
    18. Isolationselement nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Teilelemente (82, 84) über ein Spannelement wie Spannband miteinander verbunden sind.
    19. Isolationselement nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Teilelemente (82, 84) einen Oberflächenschutz aus Kunststoff oder Metall aufweisen.
    20. Isolationselement nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Isolationselement (78) eine quaderförmige oder zylinderförmige Außenoberfläche aufweist.
    14. September 1998-38523a/hk
DE29816321U 1997-09-12 1998-09-14 Isolationselement für Sanitäreinrichtungen Expired - Lifetime DE29816321U1 (de)

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DE29716408U DE29716408U1 (de) 1997-09-12 1997-09-12 Isolationselement für Sanitäreinrichtungen
DE29816321U DE29816321U1 (de) 1997-09-12 1998-09-14 Isolationselement für Sanitäreinrichtungen

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DE29716408U Expired - Lifetime DE29716408U1 (de) 1997-09-12 1997-09-12 Isolationselement für Sanitäreinrichtungen
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