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DE29816823U1 - Bohrwerkzeug - Google Patents

Bohrwerkzeug

Info

Publication number
DE29816823U1
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drilling tool
coating
tool according
drill
drilling
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE29816823U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch Power Tools GmbH
Original Assignee
Hawera Probst GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hawera Probst GmbH filed Critical Hawera Probst GmbH
Priority to DE29816823U priority Critical patent/DE29816823U1/de
Priority to DE19906885A priority patent/DE19906885B4/de
Publication of DE29816823U1 publication Critical patent/DE29816823U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28DWORKING STONE OR STONE-LIKE MATERIALS
    • B28D1/00Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor
    • B28D1/14Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor by boring or drilling
    • B28D1/146Tools therefor
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B51/00Tools for drilling machines
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B2228/00Properties of materials of tools or workpieces, materials of tools or workpieces applied in a specific manner
    • B23B2228/10Coatings
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B2250/00Compensating adverse effects during turning, boring or drilling
    • B23B2250/12Cooling and lubrication

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Drilling Tools (AREA)
  • Processing Of Stones Or Stones Resemblance Materials (AREA)

Description

Anmelderin: Hawera Probst GmbH
Schützenstraße 77 88212 Ravensburg
"Bohrwerkzeug"
Die Erfindung betrifft ein Bohrwerkzeug nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Bohrwerkzeuge und insbesondere Gesteinsbohrer bestehen aus einem Bohrerkopf, einer sich hieran anschließenden Förderwendel zur Abführung des Bohrmehls und einem sich hieran anschließenden Einspannschaft zum Einspannen in eine Antriebsmaschine.
Je nach Anwendungsart sind der Bohrerkopf sowie die Bohrer-Förderwendel einem Verschleiß unterworfen.
Bei Gesteinsbohrern übernimmt die Hartmetallschneide im Bohrerkopf in Verbindung mit der schlagenden Beanspruchung des abzutragenden Materials die Hauptarbeit des Bohrens. Der Durchmesser der Hartmetallschneide ist im allgemeinen größer ausgebildet, als der Außendurchmesser der Förderwendel. Bei Gesteinsbohrern hat deshalb die Förderwendel keine abtragende, sondern im wesentlichen führende und Bohrlochglättende Funktion. Aufgrund dieser Führungseigenschaften ist es für Bohrwerkzeuge und insbesondere für Gesteinsbohrer äußerst wichtig, eine möglich geringe Wandungsreibung
aufzuweisen. Dies wird durch einen niedrigen Reibungskoeffizienten erreicht.
Der Reibungskoeffizient zwischen dem Material des Bohrwerkzeugs, nämlich Werkzeugstahl und dem zu bohrenden Werkstoff, nämlich Gestein oder Beton, liegt in aller Regel in einer Größe, die verbesserungswürdig erscheint. Darüberhinaus muß das Verschleißverhalten zwischen Stahl und dem abzutragenden Beton beachtet werden, da eine verschlissene Förderwendel zu erheblichen Reibungsverlusten führt. Schließlich sind auch Korrosionseigenschaften des Bohrwerkzeugs zu beachten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Bohrwerkzeug vorzuschlagen, das den zuvor diskutierten Problemen Rechnung trägt.
Die Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Durch die Unteransprüche sind vorteilhafte und zweckmäßige Weiterbildungen des im Anspruch 1 angegebenen Bohrwerkzeugs verwirklicht.
Der Erfindung liegt der Kerngedanke zugrunde, daß ein Bohrwerkzeug mit einer zusätzlichen Beschichtung versehen wird, die dann Vorteile bringt, wenn diese Beschichtung bestimmte technische Eigenschaften aufweist. Zum einen muß die Beschichtung eine hohe Verschleißfestigkeit aufweisen und zu einer Verminderung des Reibungskoeffizienten zwischen Werkzeug und Werkstück führen. Hierdurch wird das Bohrergebnis verbessert, da die in das Werkzeug eingebrachte Energie im wesentlichen zur Zertrümmerung beispielsweise des Gesteins umgesetzt werden kann. Eine hochfeste Förderwendel führt dabei zu einer guten Führung des Bohrwerkzeugs im Bohrloch, wobei eine zusätzliche Glättung des Bohrwerkzeugs
erfolgt. Dabei soll der Verschleiß des Bohrwerkzeugs und insbesondere der Förder möglichst gering gehalten werden.
Die Erfindung wird dadurch spezifiziert, indem die Förderwendel ganz oder teilweise mit einer korrosionswirksamen und/oder verschleißfesten Beschichtung versehen wird. Dabei kann die Beschichtung aus einer druckbeständigen Dispersionsschicht bestehen, die einen äußerst niedrigen Reibungskoeffizient aufweist und dadurch verschleißfest und auch korrosionsfest ist. Dies erfolgt auch bis in Temperaturbereiche, denen die Bohrwerkzeuge im Bereich der Förderwendel normalerweise ausgesetzt sind.
Besonders vorteilhaft wird eine druckbeständige Dispersionsschicht verwendet, die aus festen Schmierstoffen wie z. B. Molybdändisulfid, PTFE oder Graphit besteht, die in ein organisches oder anorganisches Bindersystem mit Lösungsmittel eingelagert sind.
Bei einer solchen Schicht findet eine Glättung der Oberflächenrauhigkeit des Grundmaterials statt, indem das Beschichtungsmaterial in die Oberfläche eingelagert wird. Hierdurch erniedrigt sich der Reibungskoeffizient auf Werte von &mgr; « 0,04. Die Beschichtung kann eine zusätzliche Grundschicht aufweisen, die zur Verbesserung der Haftung der aufzubringenden Dispersionsschicht dient und darüber hinaus einen erhöhten Verschleiß- und Korrosionsschutz bietet. Die Schichtdicke beträgt z. B. ca. 15 &mgr;.
Derartige Schichten sind aus anderen Anwendungsgebieten grundsätzlich bekannt und werden beispielsweise von der Fa. Gebrüder Gramm GmbH & Co. KG als sogenannte "Gleitcoat"-Beschichtungen angeboten. Die vorliegende Erfindung bezieht sich deshalb auf die Verwendung einer derartigen Beschichtung
speziell für Bohrwerkzeuge und die mit hier verbundenen erheblichen Vorteile, wie zuvor beschrieben.

Claims (5)

1. Bohrwerkzeug, insbesondere Gesteinsbohrer, bestehend aus einem Bohrerkopf, einer Bohrer-Förderwendel sowie einem Einspannschaft, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens die Förderwendel ganz oder teilweise eine korrosionswirksame und/oder verschleißfeste Beschichtung aufweist, wobei die Beschichtung wenigstens eine druckbeständige Dispersionsschicht umfaßt und die Oberflächenrauhigkeit des Bohrer-Grundmaterials in Form einer Einlagerung des Beschichtungsmaterials geglättet sind.
2. Bohrwerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschichtung aus einem organischen oder anorganischen Bindersystem mit Lösungsmittel besteht, in welches feste Schmierstoffe eingelagert sind.
3. Bohrwerkzeug nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß als feste Schmierstoffe Molybdändisulfid (MOS2), PTFE oder Graphit verwendbar sind.
4. Bohrwerkzeug nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschichtung einen niedrigen Reibungskoeffizienten von µ ≈ 0,04 aufweist.
5. Bohrwerkzeug nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschichtung eine Stärke von ca. 15 µ aufweist.
DE29816823U 1998-09-22 1998-09-22 Bohrwerkzeug Expired - Lifetime DE29816823U1 (de)

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Publication number Publication date
DE19906885A1 (de) 2000-03-23
DE19906885B4 (de) 2006-11-16

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