DE29816747U1 - Eckventil - Google Patents
EckventilInfo
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Description
Klaus F. Klee, No'n Stüh 7, 27383 Scheeßel
Eckventil
Die Erfindung betrifft ein Eckventil mit einem Ventilgehäuse, welches eine Zuleitung, eine im Winkel zu dieser verlaufende Ableitung und in seinem Inneren einen drehbar gelagerten Ventilkörper mit einem kugeligen Abschnitt aufweist, der eine winkelige Durchgangsöffnung besitzt, die derart angeordnet ist, daß sie durch Drehen des Ventilkörpers mittels eines sich an den kugeligen Abschnitt anschließenden und von außerhalb des Ventilgehäuses antreibbaren Antriebschaftes wahlweise so auszurichten ist, daß sie eine Verbindung zwischen Zuleitung und Ableitung wahlweise herstellt oder absperrt, wobei der kugelige Abschnitt zwischen zwei koaxial zur Drehachse des Ventilkörpers angeordneten Dichtringen gehalten ist, von denen der erste von dem Antriebsschaft durchdrungen wird und den Ventilkörper antriebsseitig gegenüber dem Ventilgehäuse abdichtet und der zweite einen Einlaß der abgewinkelten Durchlaßöffnung umgibt.
Derartige Eckventile sind seit längerem bekannt und dienen dem Absperren beispielsweise einer Wasserleitung. Oft sind sie unterhalb beispielsweise eines Waschbeckens angeordnet, um die zu den Armaturen führenden Wasserleitungen abzusperren, wenn die Armaturen gewechselt oder gewartet werden sollen. Ein solches Eckventil ist beispielsweise in der DE 43 16 604 A1 beschrieben.
Es hat sich herausgestellt, daß die bekannten Eckventile oft ungenügend dicht und/oder unbefriedigend in ihrer Lagerfunktion sind.
In Anbetracht dessen ist es die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe, ein betriebssicheres und dichtes Eckventil zu schaffen.
Die Lösung dieser Aufgabe besteht erfindungsgemäß in einem Eckventil der eingangs genannten Art, welches sich auszeichnet durch ein Einschraubstück, welches einen zentralen Durchbruch und ein in ein Innengewinde im Ventilgehäuse eingreifendes Außengewinde aufweist und so angeordnet ist, daß die beiden Dichtungsringe mit dazwischenliegendem kugeligem Abschitt des Ventilkörpers mittels des Einschraubstücks in Richtung der Drehachse unter Druck setzbar sind, während gleichzeitig ein Durchfluß von der Zuleitung des Ventilgehäuses durch den Durchbruch des Einschraubstücks zum Einlaß der Durchgangsöffnung in dem Ventilkörper gewährleistet ist.
Diese Anordnung von Dichtungsringen und Ventilkörper einerseits und Einschraubstück andererseits bietet den großen Vorteil, durch Einstellen mit Hilfe des Einschraubstückes sowohl eine sichere Abdichtung als auch eine gut funktionierende Lagerung des Ventilkörpers herzustellen.
Die beiden Dichtungsringe haben jeweils vorzugsweise ein prismenförmiges Querschnittsprofil und sind darüber hinaus vorzugsweise identisch. Sie weisen vorzugsweise eine innere Umfangsflache auf, deren Durchmesser dem Außendurchmesser des Antriebsschaftes entspricht, eine äußere Umfangsfläche, deren Durchmesser dem Innendurchmesser des Ventilgehäuses am Ort des Sitzes der Dichtungsringe entspricht, eine sich radial erstreckende Stirnfläche, sowie eine kegelmantelförmige Stirnfläche, deren Neigung der Neigung des kugeligen Abschnitts am Ort der Berührung von Dichtungsring und kugeligem Abschnitt entspricht. Die Dichtungsringe können darüber hinaus eine fünfte, gegebenenfalls ebenfalls kegelmantelförmige Fläche aufweisen, die sich zwischen der äußeren Umfangsfläche und der kegelmantelförmigen Stirnfläche erstreckt. Eine derartige Form der Dichtungsringe gewährt einerseits eine gute Abdichtung des Ventilkörpers gegenüber dem Ventilgehäuse und andererseits eine gute Lagerung des kugeligen Abschnitts des Ventilkörpers.
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Bevorzugt wird außerdem ein Eckventil, bei dem die Zuleitung koaxial zur Drehachse des Ventilkörpers verläuft und welches sich dadurch auszeichnet, daß das Ventilgehäuse in Verlängerung der Zuleitung eine Stirnwand mit einer zentralen Bohrung aufweist, deren Durchmesser dem Außendurchmesser des Antriebsschaftes entspricht. Die Stirnwand ist vorzugsweise plan und erstreckt sich vorzugsweise entlang einer rechtwinklig zur Drehachse verlaufenden Ebene. Der erste der Dichtungsringe stützt sich vorzugsweise mit seiner sich radial erstreckenden Stirnfläche an der Stirnwand ab und bietet so eine gute Abdichtung des Eckventils dort, wo der Antriebsschaft des Ventilkörpers aus dem Ventilgehäuse austritt.
Das Einschraubstück weist vorzugsweise eine plane Anpreßfläche auf, die parallel zur Stirnwand des Ventilgehäuses verläuft und dieser zugewandt ist. Der zweite der beiden Dichtungsringe ist vorzugsweise so angeordnet, daß er sich mit seiner sich radial erstreckenden Stirnfläche an der Anpreßfläche des Einschraubstücks abstützt.
Der Durchbruch im Einschraubstück besitzt vorzugsweise einen Abschnitt mit sechseckigen Querschnitt, der den Einsatz eines entsprechenden Werkzeugs erlaubt, um das Einschraubstück in das Ventilgehäuse einzuschrauben und die Dichtungsringe mit dazwischenliegendem kugeligem Abschnitt des Ventilkörpers in der beschriebenen Weise unter Druck zu setzen.
Die Dichtringe bestehen vorzugsweise aus Polytetraflourethylen (PTFE), auch bekannt unter dem Namen "Teflon". Dieser Kunststoff bietet sowohl hinsichtlich des Abdichtens als auch hinsichtlich der Lagerung des Ventilkörpers zwischen den beiden Dichtungsringen große Vorteile, da er für eine geringe Reibung zwischen den Dichtringen und dem Ventilkörper sorgt. Außerdem ist PTFE formstabil und nutzt sich beim Betätigen des Eckventils nur wenig ab.
Die Erfindung soll nun anhand eines Ausführungsbeispiels mit Hilfe der Figuren näher erläutert werden. Diese zeigen:
Fig. 1A eine Seitenansicht eines Eckventils;
Fig. 1B eine Frontansicht des Eckventils aus Fig. 1;
Fig.-1C eine Draufsicht auf das Eckventil aus Fig. 1A;
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Fig. 2 den in Fig. 1C bezeichneten Längsschnitt A-A durch das Eckventil entlang der Längsachsen von Zu- und Ableitung;
Fig. 3 einen Längsschnitt durch das Eckventil entlang der Längsachse von dessen Zuleitung in einer Ebene senkrecht zu der des Längsschnitts aus Fig. 2;
Fig. 4A eine Draufsicht auf einen Ventilkörper des Eckventils aus Fig. 1 bis 3;
Fig. 4B eine Frontansicht auf den Ventilkörper aus Fig. 3A; und
Fig. 5 den in Fig. 4A mit B-B bezeichneten Längsschnitt durch den Ventilkörper aus Fig. 4A.
In der seitlichen Außenansicht des Eckventils 10 (in Fig. 1 A) sind ein Ventilgehäuse 12 und ein Drehgriff 14 zu erkennen. Teil des Ventilgehäuses 12 sind eine Zuleitung 16 und eine Ableitung 18.
Die in Fig. 1B abgebildete Frontansicht des Eckventils gibt den Blick in die Zuleitung 1 6 des Eckventils 10 frei. Zu erkennen ist ein Einschraubstück 20 mit einem sechseckigen Durchbruch in seiner Mitte, der den Blick auf eine Durchgangsöffnung 22 eines in dem Ventilgehäuse 1 2 in dieser Perspektive hinter dem Einschraubstück 20 angeordneten Ventilkörpers 24 ermöglicht.
Die Draufsicht auf das Eckventil 10 (Fig. 1 C) gibt den Blick in die Ableitung 18 am Ventilgehäuse 12 frei. Zu erkennen ist, daß in der Ableitung 18 ein zweites Einschraubstück 26 angeordnet ist, welches seinerseits ebenfalls einen sechseckigen zweiten Durchbruch 28 aufweist, durch den hindurch der Blick auf die Durchgangsöffnung 22 des Ventilkörpers 24 frei ist. Außerdem ist in der Draufsicht zu erkennen, daß der Drehgriff 14 abgeflacht ist, um beim Betätigen einen guten Halt zu bieten.
Im in Fig. 2 abgebildeten Längsschnitt durch das Eckventil 10 sind ebenfalls das Ventilgehäuse 1 2 mit seiner Zuleitung 1 6 und seiner Ableitung 1 8 zu erkennen sowie der Drehgriff 14. Zu erkennen ist außerdem der Ventilkörper 24 des Eckventils 10. Dieser besitzt einen kugeligen Abschnitt 30 sowie einen zylindrischen Antriebsschaft 32. Der Mittelpunkt des kugeligen Abschnitts 30 befindet sich
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genau im Schnittpunkt der Längsachsen von Zu- und Ableitung 16 bzw. 18 des Ventilgehäuses 12. Der Antriebsschaft 32 schließt sich in Längsrichtung der Zuleitung 16 an den kugeligen Abschnitt 30 an und tritt durch eine zentrale Bohrung in eine Stirnwand 34 aus dem Ventilgehäuse 1 2 aus. Der außerhalb des Ventilgehäuses 1 2 befindliche Teil des Antriebsschaftes 32 ist von dem Drehgriff 14 gefaßt. Auf diese Weise läßt sich der Ventilkörper 24 mit Hilfe des Drehgriffes 14 um seine Längsachse drehen. Die Längsachse des Ventilkörpers 24 ist somit gleichzeitig dessen Drehachse 25. Sie verläuft koaxial zur Längsachse der Zuleitung 16.
In dem kugeligen Abschnitt 30 des Ventilkörpers 24 ist die Durchgangsöffnung 22 angeordnet. Die Durchgangsöffnung 22 ist abgewinkelt und wird von zwei miteinander verbundenen, senkrecht zueinander stehenden Bohrungen gebildet. Der kugelige Abschnitt 30 ist zu beiden Seiten von je einem von zwei identischen, konzentrisch zur Drehachse des Ventilkörpers 12 angeordneten Dichtungsringen 36 und 38 eingefaßt. Der erste 36 der beiden Dichtungsringe befindet sich zwischen der Stirnwand 34 des Ventilgehäuses 12 und dem kugeligen Abschnitt 30 des Ventilkörpers 24. Der zweite 38 der beiden Dichtungsringe befindet sich zwischen dem Einschraubstück 20 in der Zuleitung 16 des Ventilgehäuses 12 und dem kugeligen Abschnitt 30.
Beide Dichtungsringe 36 und 38 haben ein prismenförmiges Querschnittsprofil mit einer inneren Umfangsfläche 40, deren Durchmesser dem Außendurchmesser des Antriebsschaftes 32 angepaßt ist, eine äußere Umfangsfläche 42, deren Durchmesser dem Innendurchmesser des Ventilgehäuses 12 am Ort des Sitzes der Dichtungsringe angepaßt ist, eine sich radial erstreckende Stirnfläche 44, sowie eine kegelmantelförmige Stirnfläche 46, deren Neigung der Neigung des kugeligen Abschnitts 30 am Ort der Berührung von Dichtring 36 bzw. 38 und kugeligem Abschnitt 30 angepaßt ist.
Der erste Dichtungsring 36 liegt mit seiner sich radial erstreckenden Stirnfläche 44 an der Stirnwand 34 des Ventilgehäuses 12 an. Seine äußere Umfangsfläche 40 liegt an einer zylindermantelförmigen Innenwand 50 des Ventilgehäuses 12 an, während seine innere Umfangsfläche 40 an der Mantelfläche des Ventilschaftes 32 anliegt. Die kegelmantelförmige Stirnfläche 46 berührt den kugeligen Abschnitt 30 in seinem an den Antriebsschaft 32 angrenzenden Bereich.
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Der zweite Dichtungsring 38 liegt mit seiner äußeren Umfangsfläche 42 ebenfalls an der Innenwand 50 des Ventilgehäuses 1 2 an. Seine kegelmangelförmige Stirnfläche liegt am kugeligen Abschnitt 30 des Ventilkörpers in dem Bereich an, der einen Einlaß der Durchgangsöffnung 22 umgibt. Die sich radial erstreckende Stirnfläche 44 des zweiten Dichtungsrings 38 liegt an einer planen Anpreßfläche 52 des Einschraubstücks 20 an.
Das Einschraubstück 20 weist ein Außengewinde 54 auf, welches in ein Innengewinde 56 in der Zuleitung 16 des Ventilgehäuses 1 2 eingreift. Das Einschraubstück 20 ist koaxial zur Drehachse 25 des Ventilkörpers 24 angeordnet. Sein zentraler Durchbruch 58 gibt den Durchfluß von der Zuleitung 16 des Ventilgehäuses 12 durch das Einschraubstück 20 und eine von der inneren Umfangsfläche 42 des zweiten Dichtungsrings 38 umfaßte zentrale Öffnung im Dichtungsring 38 hindurch zum Einlaß der Durchgangsöffnung 22 im Ventilkörper 24 frei. Die plane Anpreßfläche 52 des Einschraubstücks 20 ist dem Ventilkörper 24 und damit auch der Stirnwand 34 des Ventilgehäuses 12 zugewandt.
Der Durchbruch 58 im Einschraubstück 20 besitzt einen trichterförmigen Eingangsabschnitt 60 und setzt sich in einem sechskantförmigen Abschnitt 62 fort. Der sechskantförmige Abschnitt 62 ist so ausgeführt, daß er sich für den Eingriff eines Sechskantschlüssels zum Einschrauben des Einschraubstücks 20 eignet.
Bei der Montage des Eckventils 10 wird zunächst der erste Dichtungsring 36 so in das Ventilgehäuse 1 2 eingesetzt, daß seine sich radial erstreckende Stirnfläche 44 an der Stirnwand 34 des Ventilgehäuses 1 2 anliegt. Anschließend wird der Ventilkörper 24 mit seinem Antriebsschaft voran durch die Zuleitung 16 des Ventilgehäuses 1 2 so in das Ventilgehäuse 1 2 ein- und durch den Dichtungsring 36 und die zentrale Öffnung in der Stirnwand 34 des Ventilgehäuses 1 2 hindurchgeführt, so daß sich sein freies Ende schließlich außerhalb des Ventilgehäuses 12 befindet. Daraufhin wird der zweite Dichtungsring 38 mit seiner kegelmantelförmigen Stirnfläche 46 voran in das Ventilgehäuse 12 so weit eingesetzt, bis seine kegelmantelförmige Stirnfläche 46 an dem kugeligen Abschnitt 30 des Ventilkörpers 24 anliegt. Schließlich wird das Einschraubstück 20 mit seiner planen Anpreßfläche 52 voran durch die Zuleitung 1 6 in das Ventilgehäuse 1 2 eingesetzt. Dabei gerät das Außengewinde 54 am Einschraubstück 20 mit dem Innengewinde 56 in der Zuleitung 1 6 des Ventilgehäuses 1 2 in Eingriff. Das Einschraubstück 20 wird dann mit Hilfe eines Sechskantschlüssels weiter in das Ventilgehäuse 1 2 eingeschraubt. Dabei berührt die Anpreßfläche 52 des Einschraubstücks 20 ab einer bestimmten Einschraubtiefe die sich radial erstreckende Stirnfläche 44 des zweiten Dichtungs-
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rings 38. Im Verlaufe des weiteren Einschraubens des Einschraubstücks 20 werden die beiden Dichtungsringe 36 und 38 zwischen der Stirnwand 34 des Ventilgehäuses 12 und der Anpreßfläche 52 des Einschraubstücks 20 in Richtung der Drehachse 25 des Ventilkörpers 24 komprimiert und mit ihren kegelmantelförmigen Stirnflächen 46 auf den kugeligen Abschnitt 30 des Ventilkörpers 24 gedrückt. Dadurch ergibt sich eine gute Abdichtung zwischen den einzelnen Teilen.
Ein dritter Dichtungsring 70 wird mit Hilfe des zweiten Einschraubstücks 26 in Längsrichtung der Ableitung 18 des Ventilgehäuses 1 2 auf den kugeligen Abschnitt 30 des Ventilkörpers 24 gedrückt. Dabei ist in der in Fig. 2 abgebildeten Stellung des Ventilkörpers 24 der Durchfluß von der winkligen Durchlaßöffnung 22 durch den dritten Dichtungsring 70 und den zweiten Durchbruch 28 im zweiten Einschraubstück 26 hindurch zur Ableitung 18 des Ventilgehäuses 12 frei. Dies bedeutet, daß der Durchfluß von der Zuleitung 16 zur Ableitung 18 des Ventilgehäuses 12 in der in Fig. 2 abgebildeten Stellung des Ventilkörpers 24 insgesamt frei ist. Das Eckventil 10 ist somit in der in den Figuren abgebildeten Stellung des Ventilkörpers 24 geöffnet. Zum Schließen des Eckventils 10 wird der Ventilkörper mittels des Drehgriffes 14 um weniger als eine halbe Umdrehung um die Drehachse 25 des Ventilkörpers 24 herum so weit gedreht, bis der im rechten Winkel zur Drehachse 25 verlaufende Teil der Durchgangsöffnung 22 im Ventilkörper 24 sich nicht mehr im Bereich der zentralen Öffnung des dritten Dichtungsringes 70 befindet, sondern daneben. Die zentrale Öffnung im Dichtungsring 70 ist dann von einem Teil der Mantelfläche des kugeligen Abschnitts 30 verschlossen. Das Eckventil 10 ist somit gesperrt.
Das Einsetzen des Dichtungsringes in das Ventilgehäuse 12 durch dessen Ableitung 18 hindurch erfolgt analog zu der Weise, in der der zweite Dichtungsring 38 durch die Zuleitung 1 6 in das Ventilgehäuse 1 2 eingesetzt wird. Anschließend wird das zweite Einschraubstück 26 in die Ableitung 1 8 des Ventilgehäuses 1 2 ähnlich eingesetzt wie das erste Einschraubstück 20 in die Zuleitung 16 des Ventilgehäuses 12. Auch das zweite Einschraubstück 26 besitzt ein Außengewinde 72, das mit einem entsprechenden Innengewinde 74 in der Ableitung 18 des Ventilgehäuses 1 2 in Eingriff zu bringen ist. Der zweite Durchbruch 28 im zweiten Einschraubstück 26 ist durchgängig sechskantförmig ausgebildet und kann so als ganzes dem Eingriff eines Sechskantschlüssels dienen, mit dem das zweite Einschraubstück 26 in der Ableitung 18 des Ventilgehäuses 12 gegen den dritten Dichtungsring 70 geschraubt werden kann, um diesen gegen den kugeligen Abschnitt 30 des Ventilkörpers 24 zu pressen.
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Der in den Figuren 4A bis 5 abgebildete Ventilkörper 24 ist einstückig. Zusätzlich zu den bereits beschriebenen Merkmalen weist der ansonsten zylinderförmige Antriebsschaft 32 im Bereich seines freien Endes eine Abflachung 76 auf, um dem im montierten Zustand dort aufgesteckten Drehgriff 14 einen Halt zu bieten.
Die Dichtungsringe 36 und 38 bestehen aus Polytetraflourethylen (PTFE), einem Kunststoff, der für eine geringe Reibung zwischen den beiden Dichtungsringen 36 und 38 sowie dem Ventilkörper 24 sorgt. Gleichzeitig bietet PTFE günstige Ablichtungseigenschaften. Auch der dritte Dichtungsring 70 kann aus PTFE bestehen. Alternative Materialien für den dritten Dichtungsring 70 sind Gummi oder NBR. Insbesondere falls der dritte Dichtungsring 70 aus PTFE besteht, kann er ein prismenförmiges Querschnittsprofil besitzen, das demjenigen der Dichtungsringe 36 und 38 entspricht. Auf diese Weise ergibt sich eine zuverlässige, lang lebige und nicht gängige Dichtung.
Claims (10)
1. Eckventil mit einem Ventilgehäuse (12), welches eine Zuleitung (16), eine im Winkel zu dieser verlaufende Ableitung (18) und in seinem Inneren einen drehbar gelagerten Ventilkörper (24) mit einem kugeligen Abschnitt (30) aufweist, der eine winkelige Durchgangsöffnung (22) besitzt, die derart angeordnet ist, daß sie durch Drehen des Ventilkörpers (24) mittels eines sich an den kugeligen Abschnitt (30) anschließenden und von außerhalb des Ventilgehäuses (12) antreibbaren Antriebsschaftes (32) wahlweise so auszurichten ist, daß sie eine Verbindung zwischen Zuleitung (16) und Ableitung (18) wahlweise herstellt oder absperrt,
wobei der kugelige Abschnitt (30) zwischen zwei koaxial zur Drehachse (25) des Ventilkörpers (24) angeordneten Dichtringen (36, 38) gehalten ist, von denen der erste (36) von dem Antriebsschaft (32) durchdrungen wird und den Ventilkörper (24) antriebsseitig gegenüber dem Ventilgehäuse (12) abdichtet und der zweite (38) einen Einlaß der abgewinkelten Durchlaßöffnung (22) umgibt,
gekennzeichnet durch ein Einschraubstück (20), welches einen zentralen Durchbruch (58) und ein in ein Innengewinde (56) im Ventilgehäuse (12) eingreifendes Außengewinde (54) aufweist und so angeordnet ist, daß die beiden Dichtungsringe (36, 38) mit dazwischenliegendem kugeligem Abschitt (30) des Ventilkörpers (24) mittels des Einschraubstücks (20) in Richtung der Drehachse (25) unter Druck setzbar sind, während gleichzeitig ein Durchfluß von der Zuleitung (16) des Ventilgehäuses (12) durch den Durchbruch (58) des Einschraubstücks (20) zum Einlaß der Durchgangsöffnung (22) in dem Ventilkörper (24) gewährleistet ist.
wobei der kugelige Abschnitt (30) zwischen zwei koaxial zur Drehachse (25) des Ventilkörpers (24) angeordneten Dichtringen (36, 38) gehalten ist, von denen der erste (36) von dem Antriebsschaft (32) durchdrungen wird und den Ventilkörper (24) antriebsseitig gegenüber dem Ventilgehäuse (12) abdichtet und der zweite (38) einen Einlaß der abgewinkelten Durchlaßöffnung (22) umgibt,
gekennzeichnet durch ein Einschraubstück (20), welches einen zentralen Durchbruch (58) und ein in ein Innengewinde (56) im Ventilgehäuse (12) eingreifendes Außengewinde (54) aufweist und so angeordnet ist, daß die beiden Dichtungsringe (36, 38) mit dazwischenliegendem kugeligem Abschitt (30) des Ventilkörpers (24) mittels des Einschraubstücks (20) in Richtung der Drehachse (25) unter Druck setzbar sind, während gleichzeitig ein Durchfluß von der Zuleitung (16) des Ventilgehäuses (12) durch den Durchbruch (58) des Einschraubstücks (20) zum Einlaß der Durchgangsöffnung (22) in dem Ventilkörper (24) gewährleistet ist.
2. Eckventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beide Dichtungsringe (36, 38) ein prismenförmiges Querschnittsprofil haben.
3. Eckventil nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß beide Dichtungsringe (36, 38) identisch sind.
4. Eckventil nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtungsringe (36, 38) eine innere Umfangsfläche (40) aufweisen, deren Durchmesser dem Außendurchmesser des Antriebsschaftes (32) entspricht, eine äußere Umfangsfläche (42), deren Durchmesser dem Innendurchmesser des Ventilgehäuses (12) am Ort des Sitzes des Dichtungsringes (36, 38) entspricht, eine sich radial erstreckende Stirnfläche (44), sowie eine kegelmantelförmige Stirnfläche (46), deren Neigung der Neigung des kugeligen Abschnitts (30) am Ort der Berührung von Dichtring (36, 38) und kugeligem Abschnitt (30) entspricht.
5. Eckventil nach einem der vorstehenden Ansprüche 1 bis 4, bei dem die Zuleitung (16) koaxial zur Drehachse (25) des Ventilkörpers (24) verläuft, dadurch gekennzeichnet, das das Ventilgehäuse (12) in Verlängerung der Zuleitung (16) eine Stirnwand (34) mit einer zentralen Bohrung aufweist, deren Durchmesser dem Außendurchmesser des Antriebsschaftes (32) entspricht.
6. Eckventil nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnwand (34) plan ist und sich entlang einer rechtwinklig zur Drehachse (25) verlaufenden Ebene erstreckt.
7. Eckventil nach Anspruch 4 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß sich der erste (36) der Dichtungsringe mit seiner sich radial erstreckenden Stirnfläche (44) an der Stirnwand (34) abstützt.
8. Eckventil nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Einschraubstück (20) eine plane Anpreßfläche (52) aufweist, die parallel zur Stirnwand (34) des Ventilgehäuses (12) verläuft und dieser zugewandt ist.
9. Eckventil nach Anspruch 4 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß sich der zweite (38) der beiden Dichtungsringe (36, 38) mit seiner sich radial erstreckenden Stirnfläche (44) an der Anpreßfläche (52) des Einschraubstücks (20) abstützt.
10. Eckventil nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtringe (36, 38) aus Polytetrafluorethylen (PTFE) bestehen.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE29816747U DE29816747U1 (de) | 1998-09-18 | 1998-09-18 | Eckventil |
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| DE29816747U DE29816747U1 (de) | 1998-09-18 | 1998-09-18 | Eckventil |
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| DE29816747U1 true DE29816747U1 (de) | 2000-01-27 |
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|---|---|---|---|
| DE29816747U Expired - Lifetime DE29816747U1 (de) | 1998-09-18 | 1998-09-18 | Eckventil |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29816747U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN106481825A (zh) * | 2016-12-08 | 2017-03-08 | 海盐四通管件制造有限公司 | 一种抽真空用负压式调节阀 |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE8525562U1 (de) * | 1985-09-07 | 1985-12-19 | Schuck, Franz, 7920 Heidenheim | Hauseinführungskombination für Gas |
| DE4316604A1 (de) * | 1993-05-18 | 1994-11-24 | Franz Schuck | Hauseinführungskombination zum Einführen von Gas in ein Gebäude |
-
1998
- 1998-09-18 DE DE29816747U patent/DE29816747U1/de not_active Expired - Lifetime
Patent Citations (2)
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|---|---|---|---|---|
| DE8525562U1 (de) * | 1985-09-07 | 1985-12-19 | Schuck, Franz, 7920 Heidenheim | Hauseinführungskombination für Gas |
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