DE29816420U1 - Uhrgehäuse für flachbauende Armband- und/oder Taschenuhren mit künstlerisch gestaltetem Zifferblatt - Google Patents
Uhrgehäuse für flachbauende Armband- und/oder Taschenuhren mit künstlerisch gestaltetem ZifferblattInfo
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Description
• · I
ZENZ · HELBER · HOSBACH & PARTNER
Patentanwälte · European Patent Attorneys · 64673 Zwingenberg, Scheuergasse 24
Tel.: 06251-73008 · Fax: 06251-73156
Werner Köhler, Am Südhang 3, 55743 Idar-Oberstein
Uhrgehäuse für flachbauende Armband- und/oder Taschenuhren mit künstlerisch gestaltetem Zifferblatt
Die Erfindung betrifft ein Uhrgehäuse für flachbauende Armband- und/oder Taschenuhren mit künstlerisch gestaltetem Zifferblatt, wobei das Gehäuse zumindest zifferblattseitig durch ein im Gehäuse gehaltenes Uhrglas und bodenseitig durch einen Zugriff auf das Uhrwerk ermöglichenden abnehmbaren Deckel abgeschlossen ist.
Die Gehäuse von qualitativ hochwertigen und hochpreisigen Armbanduhren, die - trotz der Zunahme von elektronischen Digital-Uhrwerken - auch heute noch in der Regel mit aufwendigen mechanischen Uhrwerken ausgerüstet sind, sind heute in der Regel so ausgebildet, daß das das mit dem Zifferblatt und den Zeigern vormontierte Uhrwerk aufnehmende ringförmige Gehäuse auf der betrachterseitigen Außenseite durch eine in eine Eintiefung eingesprengte durchsichtige Abdeckung aus Glas und die Unterseite durch einen in der Regel aus Metall hergestellten, d.h. undurchsichtigen Dekkel, verschlossen ist, welcher Zugang zum und nach der De-
montage der durch eine Bohrung im Gehäuse geführten Welle zur Zeiteinstellung bzw. zum Aufziehen des Uhrwerks die Herausnahme des Uhrwerks für Wartungs- oder Reparaturzwecke ermöglicht. Aufgrund der Entwicklung immer flacherer Uhrwerke wurden auch die Dicken der Gehäuse im Laufe der Zeit immer geringer. Für die hier in Frage stehenden qualitativ hochwertigen und hochpreisigen Uhren mit mechanischen Uhrwerken wird auch ein entsprechend hochwertiges und kostbares Erscheinungsbild gefordert. Neben der Verwendung entsprechend hochwertiger Materialien, d.h. Edelmetalle, für das Gehäuse prägt vor allem das Zifferblatt das Erscheinungsbild der Uhren. Die Hersteller sind deshalb bestrebt, zumindest der dem Betrachter zugewandten Oberseite der Zifferblätter ein optisch möglichst attraktives und kostbares Aussehen zu verleihen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Uhrgehäuse zu schaffen, welches es ermöglicht, das Erscheinungsbild der in Frage stehenden Uhren dadurch weiter aufzuwerten, daß auch Zifferblätter aus optisch ästhetisch besonders hochwertigen Materialien, z.B. dünne Platten aus Edel- oder Halbedelstein, verwendet werden können, die durch eine individuelle Oberflächengestaltung, z.B. Gravuren von bildlichen oder ornamentalen Motiven, auch erhöhten künstlerisehen Ansprüchen genügen.
Da die Materialstärke solcher Platten aus Edel- bzw. Halbedelstein-Material, welche zusätzlich eine Gravurbearbeitung der Oberfläche erfahren, eine Mindeststärke haben müssen, tritt dann das Problem auf, daß sich zwangsläufig auch die Höhe (Dicke) der Uhrgehäuse für mit derartigen Zifferblättern versehene Uhren erhöht. Darüber hinaus sind solche sehr dünnen Platten aus mineralischem Material auch empfindlich gegen einen Einbau in die Gehäuse unter Spannung.
Erfindungsgemäß wird zur Vermeidung der vorstehend geschilderten Schwierigkeiten ein Uhrgehäuse vorgeschlagen, wel-
ches die gestellte Aufgabe dadurch löst, daß das Uhrgehäuse aus einem ringförmig geschlossenen Oberteil und einem unterseitig zumindest teilweise in diesen eingreifenden und zentriert in ihm gehaltenen ringförmigen Mittelteil zusammengesetzt ist, und daß in der betrachtungsseitigen Außenseite des Oberteils eine zur Aufnahme des Uhrglases bestimmte Eintiefung und in der gegenüberliegenden Unterseite eine sich bis in die Nähe der außenseitigen Eintiefung erstreckende Aufnahme für ein im wesentlichen ebenes Schmuck-Zifferblatt merklicher Dicke vorgesehen ist, welches in seinem Randbereich zwischen einer am Oberteil gebildeten Ringschulter und der Stirnseite des in das Oberteil eingreifenden Mittelteils einspannbar ist. Durch die zweiteilige Ausgestaltung des Gehäuses aus einem Ober- und einem Mittelteil ist es also möglich, Zifferblätter aus den erwähnten, gegen Spannung empfindlichen mineralischen Materialien ausschließlich im Randbereich zu haltern, wobei dann das Uhrwerk unterhalb des Zifferblatts im Mittelteil angeordnet wird und mit das Zifferblatt mittig durchsetzenden Wellen für die gegenüberliegend angeordneten Uhrzeiger gekoppelt wird.
In bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung weist die in der Unterseite des Oberteils vorgesehene Aufnahme zwei aufeinanderfolgende Stufenabschnitte unterschiedlichen Durchmessers auf, von denen der an die Ringschulter anschließende Stufenabschnitt einen im wesentlichen dem Durchmesser des Zifferblatts entsprechenden Durchmesser, und der hieran anschließende Stufenabschnitt einen demgegenüber vergrößerten, im wesentlichen dem Durchmesser des ins Oberteil eingreifenden Abschnitts des Mittelteils entsprechenden Durchmesser hat. Dadurch werden sowohl das Zifferblatt als auch der Mittelteil jeweils in gesonderten Stufenabschnitten im Oberteil zentriert.
Der Mittelteil wird mit dem Oberteil zweckmäßig verschraubbar ausgebildet.
Der Mittelteil kann auf der betrachterabgewandten Unterseite schließlich in üblicher Weise durch einen Deckel verschlossen sein, der in bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung so ausgestaltet ist, daß er einen ringförmig umlaufenden Rahmen aufweist, welcher am oder im Mittelteil befestigbar ist, wobei der Deckel-Rahmen seinerseits eine im wesentlichen ebenflächige Abschlußwand haltert.
Diese Ausgestaltung ermöglicht es dann, den Deckel-Rahmen aus einem undurchsichtigen Material, vorzugsweise Metall, und die Deckel-Abschlußwand aus einem durchsichtigen Material, vorzugsweise Glas, herzustellen. Dadurch ist dann das unterhalb des Zifferblatts im Gehäuse angeordnete Uhrwerk von der Unterseite aus betrachtbar, was einen zusätzlichen ästhetischen Reiz bietet, da die hier verwendeten mechanischen Uhrwerke infolge der Komplexität der zusammenwirkenden und sich bewegenden Funktionsteile, wie Zahnräder, Unruh etc., einen ästhetisch reizvollen Anblick bieten.
Um die durch die Verwendung des plattenförmigen Zifferblatts sich zwangsläufig entsprechend vergrößernde Dicke des Gehäuses zu kaschieren, ist in erfindungsgemäßer Weiterbildung vorgesehen, daß sich der äußere Durchmeser des Oberteils und/oder des Mittelteils jeweils zumindest über einen Teil ihrer Höhe von der betrachtungsseitigen Außenseite aus in Richtung zur Unterseite verringert, so daß die Dicke des Uhrgehäuses bei Betrachtung von der Oberseite oder aus schrägem Blickwinkel auf die Oberseite gegenüber der tatsächlichen Dicke optisch verringert erscheint. Der Umfang des Gehäuses springt also zurück, so daß das Gehäuse insgesamt nur die Dicke eines Teils der Höhe des Oberteils zu haben scheint.
5 Zur Befestigung der Enden eines Armbands können dann in zwei diametral gegenüberliegenden Bereichen des Uhrgehäuses im zurückspringenden Bereich an sich bekannte Mittel vorge-
sehen sein, die beispielsweise von jeweils zwei seitlich beabstandet vom Mittelteil vortretenden laschenartigen Ansätzen gebildet werden, in deren äußeren Endbereichen jeweils eine Bohrung oder Vertiefung zur Aufnahme der Enden eines Federstifts für die Befestigung der Armband-Enden zwischen den Ansätzen vorgesehen ist.
Wenn die laschenartigen Ansätze derart bemessen sind, daß sie in Radialrichtung nicht über den maximalen Außendurchmesser des Oberteils vortreten, liegt der Befestigungsbereich des Armbands also vollständig innerhalb des maximalen Durchmessers des Uhrgehäuses und ist in der bestimmungsgemäßen, d.h. am Handgelenk eines Benutzers befestigten, Tragweise nicht erkennbar.
Die Erfindung ist in der folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels in Verbindung mit der Zeichnung näher erläutert, und zwar zeigt:
Fig. 1 einen Längsmittelschnitt durch ein in
der erfindungsgemäßen Weise ausgebildetes Uhrgehäuse in montiertem Zustand ohne Zifferblatt und Zeiger bzw. Uhrwerk;
Fig. 2 den Oberteil des in Figur 1 gezeigten
Uhrgehäuses im sogenannten Halbschnitt, d.h. in der linken Hälfte, in der der Schnittebene von Figur 1 entsprechenden Schnittansicht und in der rechten Hälfte in der Seitenansicht;
Fig. 3 eine Unteransicht des Oberteils, gesehen in Richtung des Pfeils 3 in Figur 2;
Fig. 4 den Mittelteil des Uhrgehäuses in der der Figur 2 entsprechenden Darstellungsweise, d.h. dem Halbschnitt;
Fig. 5 eine Unteransicht des Mittelteils, gesehen in Richtung des Pfeils 5 in Fi
gur 4 ;
Fig. 6 eine Ansicht eines Teil des Deckels
des in Figur 1 gezeigten Gehäuses bildenden Deckel-Rahmens in der den Figuren 2 und 4 entsprechenden Darstel
lungsweise, d.h. dem Halbschnitt, und
Fig. 7 eine Ansicht des Deckel-Rahmens, gesehen in Richtung des Pfeils 7 in Figur 6.
In Fig. 1 ist ein in seiner Gesamtheit mit 10 bezeichnetes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Uhrengehäuses im Längsmittelschnitt gezeigt. Das Gehäuse besteht aus insgesamt drei im speziellen Fall kreisringförmig geschlossenen - in den Figuren 2 und 3, 4 und 5 sowie 6 und 7 jeweils gesondert dargestellten - Gehäuseteilen aus Metall und zwei das Gehäuse 10 an der in Fig. 1 obenliegenden Außenseite bzw. der gegenüberliegenden Unterseite abschließende Scheiben 12 und 14 aus durchsichtigem Material, welches im vorliegenden Fall Glas sein möge. Das die Beobachtung des nicht dargestellten Zifferblatts sowie der Uhrzeiger ermöglichende Uhrglas 12 ist in üblicher Weise in eine ringförmige Eintiefung 16 des in den Figuren 2 und 3 gesondert dargestellten Oberteils 18 des Gehäuses 10 eingesetzt, wobei die Eintiefung 16 entsprechend der Dicke des Uhrglases 12 bemessen ist, so daß die Oberseite des Uhrglases 12 in der bestimmungsgemäßenm Montagestellung im wesentlichen bündig mit der Oberseite des Gehäuse-Oberteils 18 abschließt. In der Unterseite des Oberteils 18 sind zwei Stu-
fenabschnitte 20, 22 eingearbeitet, von denen der innere Stufenabschnitt 20 einen dem Durchmesser der Eintiefung 16 in etwa entsprechenden Durchmesser hat und an seiner Oberseite durch eine Ringschulter 24 abgeschlossen ist. Die Höhe des Stufenabschnitts 20 ist etwa gleich der Dicke bzw. nur geringfügig kleiner als die Dicke eines im Gehäuse zu halternden Zifferblatts gewählt.
An der Unterseite ist dann noch der im Durchmesser etwas größer bemessenen Stufenabschnitt 22 eingearbeitet, welcher zur Aufnahme und Zentrierung des in Fig. 4 und 5 noch gesondert dargestellten Mittelteils 26 dient, dessen maximaler Außendurchmesser im wesentlichen gleich dem lichten Durchmesser des Stufenabschnitts 22 entspricht. Somit ist klar, daß ein in den Stufenabschnitt 20 in Anlage an die Ringschulter 24 eingesetztes Zifferblatt nach dem Einführen in den Oberteil 18 bis zur Anlage an der Ringschulter 24 in dem Stufenabschnitt 20 gehalten ist, wenn der Mittelteil 26 in den Stufenabschnitt 22 eingesetzt und dann mit dem Oberteil 18 verschraubt wird. Dabei wird das Zifferblatt zwischen der Ringschulter 24 und dem den Stufenabschnitt 22 radial einwärts überragenden Abschnitt der Stirnfläche des Mittelteils 26 eingespannt. Zum Verschrauben des Mittelteils 26 mit dem Oberteil 18 und somit dem Einspannen des Zifferblatts zwischen der Ringschulter 24 und der den Stufenabschnitt 22 radial in Einwärtsrichtung überragenden Abschnitts der Stirnfläche 28 des Mittelteils 26 dienen insgesamt vier (nicht gezeigte) Schrauben, welche in vorbereitete Bohrungen 30 in der unteren Stirnfläche des Oberteils 18 (Fig. 2) einschraubbar sind und in eingeschraubtem Zustand mit ihrem Kopf den Mittelteil 26 mit dem Oberteil 18 zusammenspannen. Unerhalb des eingespannten Zifferblatts kann dann im Mittelteil 26 ein flachbauendes (nicht gezeigtes) Uhrwerk eingesetzt werden, wobei die Festlegung des Uhrwerks im Mittelteil und seine Winkelausrichtung im Gehäuse bei noch nicht verschlossener Unerseite durch die eine Horizontalbohrung 32 im Mittelteil 26 durchsetzende
Welle für die Zeigerverstellung und den Federaufzug erfolgt. Für die am äußeren Ende dieser Welle vorgesehene, im Durchmesser vergrößerte Handhabe oder Aufzugskrone ist im Oberteil durch eine entsprechende, in der Seitenansicht etwa kreisbogenförmige Ausfräsung 34 Platz geschaffen, in welche die Krone normalerweise eingeschoben ist.
In einer im Durchmesser vergrößerten ringförmige Eintiefung 36 in der Unterseite des Mittelteils 26 wird - nach der Montage des Uhrwerks im Mittelteil - der dritte metallische Gehäuseteil, nämlich der in den Figuren 6 und 7 gesondert dargestellte Deckel-Rahmen 40 eingesetzt und (in an sich bekannter Weise) befestigt, der seinerseits die bereits erwähnte boden- oder unterseitige Glasscheibe 14 trägt, welehe das Gehäuse an der Unterseite abschließt.
Insbesondere aus Fig. 1 ist erkennbar, daß sich der Durchmesser des Oberteils von seinem größten Durchmesser aus in Abwärtsrichtung verringert, und so die Höhe des Oberteils bei Betrachten von oben oder schräg von oben verkleinert ist. In noch stärkerem Maße verringert sich der Außendurchmesser des Mittelteils 26 vom Oberteil aus in Richtung zum Deckel-Rahmen, wodurch die in Fig. 1 und 4 erkennbare bogenförmig begrenzte Hohlkehle 42 entsteht. In diesem Bereich des Mittelteils sind in diametral gegenüberliegenden Bereichen jeweils zwei voneinander beabstandete laschenartige Ansätze 44 in geeigneter Weise, z.B. durch Verlöten, befestigt, welche in ihren freien Endbereichen mit Bohrungen 46 versehen sind, in welche die zugehörigen äußeren Enden von Federstiften einrastbar sind, mittels derer ein Uhrenarmband am Gehäuse befestigbar ist.
In Fig. 1 ist erkennbar, daß der für die Halterung des Zifferblatts zur Verfügung stehenden Einspann-Raum so groß bemessen ist, daß auch ein im Vergleich zu den normalen dünnen Ziffernblättern von Uhrwerken vergleichsweises dickes Zifferblatt im Uhrgehäuse 10 Platz findet. Ein solches Zif-
ferblatt kann also beispielsweise von einer Achatplatte von bis zu 2 mm Dicke gebildet werden, in deren betrachterseitiger Außenfläche individuell eingravierte Motive, z.B. Portraits von Personen oder auch maschinell gravierte Muster oder Motive eingearbeitet sind. Veranschaulichtungen für solche gravierten Achat-Ziffernblätter sind beispielsweise der Geschmacksmusteranmeldung 498 07 558.3 vom 30.07.1998 entnehmbar.
Es ist ersichtlich, daß im Rahmen des Erfindungsgedankens Abwandlungen und Weiterbildungen des beschriebenen Uhrgehäuses 10 verwirklichbar sind, welche sich z.B. auf die spezielle kreisringförmige Ausbildung des Gehäuses bzw. der Gehäuseteile beziehen. So können auch in der Form von der kreisförmigen Begrenzung abweichende, z.B. langovale oder auch rechteckige Gehäuse mit abgerundeten Eckbereichen hergestellt werden, wenn die Teile des Uhrgehäuses mit ent-'sprechend abgewandelten äußeren Begrenzungen hergestellt werden.
Claims (9)
1. Uhrgehäuse (10) für flachbauende Armband- und/oder Taschenuhren mit künstlerisch gestaltetem Zifferblatt, welches zumindest zifferblattseitig durch ein im Gehäuse gehaltenes Uhrglas (12) und bodenseitig durch einen Zugriff auf das Uhrwerk ermöglichenden abnehmbaren Deckel (14, 40) abgeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet,
daß das Uhrgehäuse (10) aus einem ringförmig geschlossenen Oberteil (18) und einem unterseitig zumindest teilweise in diesen eingreifenden und zentriert in ihm gehaltenen ringförmigen Mittelteil (26) zusammengesetzt ist, und
daß in der betrachtungsseitigen Außenseite des Oberteils (18) eine zur Aufnahme des Uhrglases bestimmte Eintiefung (16) und in der gegenüberliegenden Unterseite eine sich bis in die Nähe der außenseitigen Eintiefung (16) erstreckende Aufnahme für ein im wesentlichen ebenes Schmuckzifferblatt merklicher Dicke vorgesehen ist, welches in seinem Randbereich zwischen einer am Oberteil (18) gebildeten Ringschulter (24) und der Stirnseite des in das Oberteil (18) eingreifenden Mittelteils (26) einspannbar ist.
daß das Uhrgehäuse (10) aus einem ringförmig geschlossenen Oberteil (18) und einem unterseitig zumindest teilweise in diesen eingreifenden und zentriert in ihm gehaltenen ringförmigen Mittelteil (26) zusammengesetzt ist, und
daß in der betrachtungsseitigen Außenseite des Oberteils (18) eine zur Aufnahme des Uhrglases bestimmte Eintiefung (16) und in der gegenüberliegenden Unterseite eine sich bis in die Nähe der außenseitigen Eintiefung (16) erstreckende Aufnahme für ein im wesentlichen ebenes Schmuckzifferblatt merklicher Dicke vorgesehen ist, welches in seinem Randbereich zwischen einer am Oberteil (18) gebildeten Ringschulter (24) und der Stirnseite des in das Oberteil (18) eingreifenden Mittelteils (26) einspannbar ist.
2. Uhrgehäuse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die in der Unterseite des Oberteils (18) vorgesehene Aufnahme zwei aufeinanderfolgende Stufenabschnitte (20; 22) unterschiedlichen Durchmessers aufweist, von denen der an die Ringschulter (24) anschließende Stufenabschnitt (20) einen im wesentlichen dem Durchmesser des Zifferblatts entsprechenden Durchmesser und der hieran anschließende Stufenabschnitt (22) einen demgegenüber vergrößerten, im wesentlichen dem Durchmesser des ins Oberteil (18) eingreifenden Abschnitts des Mittelteils (26) entsprechenden Durchmesser hat.
3. Uhrgehäuse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Mittelteil (26) mit dem Oberteil (18) verschraubbar ausgebildet ist.
4. Uhrgehäuse nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der das Gehäuse (10) unterseitig verschließende Deckel einen ringförmig umlaufenden Rahmen (40) aufweist, welcher am oder im Mittelteil (26) befestigbar ist, und daß der Deckel-Rahmen (40) eine gesonderte, im wesentlichen ebenflächige Abschlußwand (14) haltert.
5. Uhrgehäuse nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel-Rahmen (40) aus einem undurchsichtigen Material, vorzugsweise Metall, und die Deckel-Abschlußwand (14) aus einem durchsichtigen Material, vorzugsweise Glas, besteht.
6. Uhrgehäuse nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß sich der äußere Durchmesser des Oberteils (18) und/oder des Mittelteils (26) jeweils zumindest über einen Teil ihrer Höhe von der betrachtungsseitigen Außenseite aus in Richtung zur Unterseite verringert, so daß die Dicke des Uhrgehäuses (10) bei Betrachtung von der Oberseite oder aber aus schrägem Blickwinkel auf die Oberseite gegenüber der tatsächlichen Dicke optisch verringert erscheint.
7. Uhrgehäuse nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß in zwei diametral gegenüberliegenden Bereichen des Uhrgehäuses (10) jeweils an sich bekannte Mittel (z. B. 44) zur Befestigung der Enden eines Armbands vorgesehen sind.
8. Uhrgehäuse nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zur Befestigung der Enden des Armbands von jeweils zwei seitlich beabstandet vom Mittelteil (26) vortretenden laschenartigen Ansätzen (44) gebildet werden, in deren äußeren Endbereichen jeweils eine Bohrung (46) oder Vertiefung zur Aufnahme der Enden eines Federstifts für die Befestigung der Enden des Armbands zwischen den Ansätzen (44) aufweisen.
9. Uhrgehäuse nach Anspruch 6 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß die laschenartigen Ansätze (44) derart bemessen sind, daß sie in Radialrichtung nicht über den maximalen Außendurchmesser des Oberteils (18) vortreten.
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|---|---|---|---|
| DE29816420U DE29816420U1 (de) | 1998-09-12 | 1998-09-12 | Uhrgehäuse für flachbauende Armband- und/oder Taschenuhren mit künstlerisch gestaltetem Zifferblatt |
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| EP0640893A1 (de) * | 1993-08-25 | 1995-03-01 | Casio Computer Company Limited | Uhrengehäuse |
-
1998
- 1998-09-12 DE DE29816420U patent/DE29816420U1/de not_active Expired - Lifetime
Patent Citations (2)
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|---|---|---|---|---|
| US4561783A (en) * | 1980-05-31 | 1985-12-31 | Montes Rado S.A. | Watchcase |
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