DE29815302U1 - Anordnung mit einem napfförmigen Behältnis und wenigstens einer in dem Behältnis aufgenommenen Weichmasse - Google Patents
Anordnung mit einem napfförmigen Behältnis und wenigstens einer in dem Behältnis aufgenommenen WeichmasseInfo
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Description
H 360/na/vr
Gebrauchsmusteranmeldung
frischli Milchwerke GmbH, Bahndamm 4, 31547 Rehburg-Loccum
Anordnung mit einem napfförmigen Behältnis und wenigstens einer in dem Behältnis aufgenommenen Weichmasse
Die Erfindung betrifft eine Anordnung mit einem napfförmigen Behältnis und wenigstens einer in dem Behältnis aufgenommenen
Weichmasse.
Bekannte Anordnungen der vorbezeichneten Gattung weisen als Behältnis zum Beispiel einen aus Kunststoff gefertigten Becher
mit einem Deckel aus zum Beispiel Aluminiumfolie auf. In dem Becher wird als Weichmasse eine Dessertcreme, wie zum Beispiel
Joghurt, Pudding oder dergleichen, aufgenommen. Es sind auch Anordnungen bekannt, bei denen mehrere verschiedene
Weichmassen in das Behältnis aufgenommen sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Anordnung der vorbezeichneten Gattung zu verbessern.
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß zumindest
eine mit der Weichmasse in Anlage gebrachte harte Lage vorgesehen ist.
Die erfindungsgemäße Anordnung weist zum Beispiel als
Weichmasse eine Dessertcreme auf, die mit der zum Beispiel ho-
rizontal ausgerichteten, harten Lage in Anlage ist. Beim Verzehr der Dessertcreme wird der Eßgenuß durch die zum Beispiel
als Schokoladenschicht ausgebildete Lage, insbesondere bei Kindern, alleine schon dadurch gesteigert, daß eine derart
knackige, unberührte Schokoladenschicht vorhanden und beim Verzehr sichtbar ist. Insbesondere das Aufbrechen dieser unberührten
Schokoladenschicht stellt nicht nur für Kinder einen Anreiz beim Verzehr der Dessertcreme dar. Darüber hinaus wird
der Dessertcreme durch die aus Schokolade oder dergleichen bestehenden Lage ein zusätzliches Aroma gegeben, wodurch der
Eßgenuß auch in geschmacklicher Hinsicht verbessert wird.
Es ist möglich, daß die harte Lage als eine auf der Oberfläche der Weichmasse angeordnete Abdeckschicht ausgebildet
ist. Die Abdeckschicht bildet mit ihrer vorzugsweise glatten Oberfläche einen ästhetischen Abschluß der Weichmasse, da die
Weichmassen üblicherweise eine unregelmäßige, nicht ästhetisch wirkende Oberfläche aufweisen. Die als harte Lage ausgebildete
Abdeckschicht ist derart mit der Weichmasse in Anlage gebracht, daß selbst bei durch den Transport des Behältnisses
verursachten Bewegungen die Weichmasse in ihrer beim Befüllen des Behältnisses vorliegenden Form verbleibt. Somit wird mit
Vorteil verhindert, daß die Weichmasse in unästhetischer Weise zum Beispiel gegen den Deckel des Behältnisses gedrückt wird,
so wie es bei den bekannten Anordnungen üblich ist. Durch den Abschluß der Weichmasse wird diese zudem vorteilhaft versiegelt.
Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß die harte Lage als durch die Weichmasse verlaufende Trennschicht
ausgebildet ist. Somit wird die Weichmasse durch die in dem Behältnis vorgesehene Lage in zwei Teile getrennt. Beim
Verzehr des ersten Teils der durch die Lage getrennte Weichmasse stößt der Verzehrer auf die unberührte, als Trennschicht
ausgebildete Lage, so daß der Eßgenuß in erwähnter Weise noch einmal gesteigert werden kann. Es ist möglich, daß zusätzlich
zur Trennschicht eine Abdeckschicht vorgesehen ist. Selbstverständlich können auch mehrere Trennschichten durch die in
dem Behältnis aufgenommene Weichmasse verlaufen.
Eine bevorzugte Weiterbildung der Erfindung wird dadurch
erreicht, daß in dem Behältnis mehrere Weichmassen aufgenommen sind und daß jeweils zwischen zwei einander benachbarten Weichmassen
eine harte Lage als Trennschicht angeordnet ist. Somit werden verschiedene Weichmassen durch die Trennschicht
voneinander getrennt. Eine derartige Trennschicht verhindert in vorteilhafter Weise eine Vermischung der zum Beispiel verschiedene
Aromen aufweisenden Weichmassen. Darüber hinaus kann die Trennschicht auch Aromawanderungen zwischen benachbarten
Weichmassen vorteilhaft unterbinden. Selbstverständlich kann zusätzlich zu der zwischen den verschiedenen Weichmassen angeordneten
Trennschicht auch eine Abdeckschicht auf der oberen Weichmasse vorgesehen sein.
Bei der erfindungsgemäßen Anordnung ist gemäß einer vorteilhaften
Weiterbildung der Erfindung vorgesehen, daß jede harte Lage eine verzehrbare Ware ist. Die harte Lage kann zum
Beispiel eine Schokoladenglasur sein. Eine Schokoladenglasur zeichnet sich vorteilhaft als einfach herzustellende harte Lage
aus, denn sie ist zunächst durch Erwärmung flüssig bzw. pastös. Vorzugsweise wird die Schokoladenglasur im erwärmten Zustand
auf die Weichmasse aufgetragen. Durch ein Abkühlen folgt das Aushärten der Schokoladenglasur und somit auf einfache Weise
die Ausbildung der gewünschten harten Lage. Als Schokoladenglasur kann jede Art von Schokolade verwendet werden.
Je nach Bedarf kann eine beliebige Dicke der Schokoladenglasur gewählt werden. Alternativ können für die Lage auch
andere verzehrbare Materialien gewählt werden, wie zum Beispiel Karamel.
Um bei der erfindungsgemäßen Anordnung den geschmacklichen
Genuß der verwendeten Weichmasse weiter zu verbessern, ist vorgesehen, daß die als harte Lage ausgebildete Schokoladenglasur
ein Vollmilchschokoladenaroma aufweist. Es sind auch andere Aromen, wie zum Beispiel Zartbitterschokoladenaroma oder
dergleichen, möglich. Bei der Verwendung von mehreren Lagen können selbstverständlich die einzelnen Lagen verschiedene
Aromen aufweisen, so daß beliebige Aromen miteinander kombiniert werden können.
Bei der erfindungsgemäßen Anordnung wird als Weichmasse
eine verzehrbare Ware, zum Beispiel eine Dessertcreme, verwendet. Vorzugsweise werden aufgeschäumte Dessertcremen, zum Beispiel
mit Vanille-Aroma, als Weichmassen eingesetzt. Alternativ können bei den erfindungsgemäßen Anordnungen auch Weichmassen
oder dergleichen aus anderen, nicht den Süßspeisen zugeordneten
Lebensmittelbereichen verwendet werden, bei denen harte Lagen mit entsprechendem Aroma versehen sind.
Ausführungsbeispiele der Erfindung, aus denen sich weitere erfinderische Merkmale ergeben, sind in der Zeichnung dargestellt.
Es zeigen:
Fig. 1 eine geschnittene Ansicht eines ersten Ausführungsbeispiels
einer erfindungsgemäßen Anordnung mit
einer als Abdeckschicht ausgebildeten Lage und
einer erfindungsgemäßen Anordnung mit
einer als Abdeckschicht ausgebildeten Lage und
Fig. 2 eine geschnittene Ansicht eines zweiten Ausführungsbeispiels
der erfindungsgemäßen Anordnung mit
einer ersten als Abdeckschicht ausgebildeten Lage
und einer zweiten als Trennschicht ausgebildeten
Lage.
der erfindungsgemäßen Anordnung mit
einer ersten als Abdeckschicht ausgebildeten Lage
und einer zweiten als Trennschicht ausgebildeten
Lage.
In Fig. 1 ist eine Anordnung mit einem napfförmigen Behältnis
1 und mit einer in dem Behältnis 1 aufgenommenen Weichmasse 2 dargestellt. Das Behältnis 1 ist als aus Kunststoff
gefertigter Becher 3 ausgebildet. Der Becher 3 weist einen Aufreißdeckel 5 auf. Der Aufreißdeckel 5 besteht aus einer
Aluminiumfolie, die den Öffnungsbereich 4 des Bechers 3 verschließt,
wobei der Aufreißdeckel 5 in Fig. 1 teilweise geöffnet ist.
Der Becher 3 ist mit einer Weichmasse 2, zum Beispiel einer aufgeschäumten Dessertcreme, gefüllt. Die dem Öffnungsbereich
4 des Bechers 3 zugekehrte Oberfläche der Weichmasse 2 ist mit einer harten, horizontal ausgerichteten Lage in Anlage
gebracht, die als Abdeckschicht 6 ausgebildet ist. Die Abdeckschicht
6 ist eine Schokoladenglasur, wobei diese eine zunächst flüssige, nach Anlage an die Weichmasse 2 aushärtende Schokoladenglasur
ist.
In Fig. 2 ist ein zweites Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen
Anordnung dargestellt, bei der das als Becher 3 ausgebildete Behältnis 1 noch mit dem Aufreißdeckel 5 geschlossen
ist. Der Becher 3 ist bei diesem Ausführungsbeispiel der Anordnung mit zwei verschiedenen Weichmassen 2 und 2' gefüllt.
Die Weichmassen 2,2' sind durch eine als Trennschicht 8 ausgebildete, horizontal verlaufende harte Lage voneinander getrennt.
Zusätzlich weist die Weichmasse 2' eine als Abdeckschicht 6 ausgebildete, ebenfalls horizontal ausgerichtete,
zweite harte Lage auf. Die Trennschicht 8 ist zum Beispiel eine Schokoladenglasur mit Vollmilchschokoladenaroma, während die
Abdeckschicht 6 zum Beispiel eine Schokoladenglasur mit Zartbitterschokoladenaroma
ist.
Claims (12)
1. Anordnung mit einem napfförmigen Behältnis und wenigstens
einer in dem Behältnis aufgenommenen Weichmasse,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß zumindest eine mit der Weichmasse (2,2') in Anlage gebrachte
harte Lage vorgesehen ist.
2 . Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die harte Lage als eine auf der Weichmasse (2,2') angeordnete Abdeckschicht (6) ausgebildet ist.
3. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die harte Lage als durch die Weichmasse (2,2') verlaufende Trennschicht (8) ausgebildet ist.
4. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß in dem Behältnis (1) mehrere Weichmassen (2,2') aufgenommen sind und daß jeweils zwischen zwei einander
benachbarten Weichmassen (2,2') eine harte Lage als Trennschicht (8) angeordnet ist.
5. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß jede harte Lage eine verzehrbare Ware ist.
6. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß jede harte Lage eine Schokoladenglasur ist.
7. Anordnung nach einem der Ansprüche 5 oder 6, dadurch
gekennzeichnet, daß jede harte Lage eine zunächst flüssige, nach Anlage an eine Weichmasse (2,2') aushärtende Schokoladenglasur
ist.
8. Anordnung nach einem der Ansprüche 6 oder 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die Schokoladenglasur ein Vollmilchschokoladenaroma aufweist.
9. Anordnung nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schokoladenglasur ein Zartbitterschokoladenaroma aufweist.
10. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß jede Weichmasse eine verzehrbare Ware ist.
11. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß jede Weichmasse {2,2') eine Dessertcreme ist.
12 . Anordnung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
daß die Dessertcreme aufgeschäumt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29815302U DE29815302U1 (de) | 1998-08-26 | 1998-08-26 | Anordnung mit einem napfförmigen Behältnis und wenigstens einer in dem Behältnis aufgenommenen Weichmasse |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29815302U DE29815302U1 (de) | 1998-08-26 | 1998-08-26 | Anordnung mit einem napfförmigen Behältnis und wenigstens einer in dem Behältnis aufgenommenen Weichmasse |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29815302U1 true DE29815302U1 (de) | 1998-12-24 |
Family
ID=8061784
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29815302U Expired - Lifetime DE29815302U1 (de) | 1998-08-26 | 1998-08-26 | Anordnung mit einem napfförmigen Behältnis und wenigstens einer in dem Behältnis aufgenommenen Weichmasse |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29815302U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6592928B2 (en) | 2000-11-15 | 2003-07-15 | Nestec S.A. | Festooned laminated candy and methods for making same |
| US6616963B1 (en) | 2000-11-15 | 2003-09-09 | Nestec S.A. | Laminated candy products made by an extrusion process |
-
1998
- 1998-08-26 DE DE29815302U patent/DE29815302U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6592928B2 (en) | 2000-11-15 | 2003-07-15 | Nestec S.A. | Festooned laminated candy and methods for making same |
| US6616963B1 (en) | 2000-11-15 | 2003-09-09 | Nestec S.A. | Laminated candy products made by an extrusion process |
| US6623784B2 (en) | 2000-11-15 | 2003-09-23 | Nestec S.A. | Process for molding laminated candy and resultant products thereof |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19990211 |
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| R156 | Lapse of ip right after 3 years |
Effective date: 20020501 |