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DE29815877U1 - Mittel zur dauerhaften Verformung von menschlichen Haaren und Fixiermittel hierfür - Google Patents

Mittel zur dauerhaften Verformung von menschlichen Haaren und Fixiermittel hierfür

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DE29815877U1
DE29815877U1 DE29815877U DE29815877U DE29815877U1 DE 29815877 U1 DE29815877 U1 DE 29815877U1 DE 29815877 U DE29815877 U DE 29815877U DE 29815877 U DE29815877 U DE 29815877U DE 29815877 U1 DE29815877 U1 DE 29815877U1
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DE
Germany
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fatty acid
dimethicone copolyol
agent
hair
acid ester
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DE29815877U
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English (en)
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Kao Germany GmbH
Original Assignee
Goldwell AG
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Publication date
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Publication of DE29815877U1 publication Critical patent/DE29815877U1/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61QSPECIFIC USE OF COSMETICS OR SIMILAR TOILETRY PREPARATIONS
    • A61Q5/00Preparations for care of the hair
    • A61Q5/04Preparations for permanent waving or straightening the hair
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K8/00Cosmetics or similar toiletry preparations
    • A61K8/18Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition
    • A61K8/72Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition containing organic macromolecular compounds
    • A61K8/84Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition containing organic macromolecular compounds obtained by reactions otherwise than those involving only carbon-carbon unsaturated bonds
    • A61K8/89Polysiloxanes
    • A61K8/891Polysiloxanes saturated, e.g. dimethicone, phenyl trimethicone, C24-C28 methicone or stearyl dimethicone
    • A61K8/894Polysiloxanes saturated, e.g. dimethicone, phenyl trimethicone, C24-C28 methicone or stearyl dimethicone modified by a polyoxyalkylene group, e.g. cetyl dimethicone copolyol
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08GMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED OTHERWISE THAN BY REACTIONS ONLY INVOLVING UNSATURATED CARBON-TO-CARBON BONDS
    • C08G77/00Macromolecular compounds obtained by reactions forming a linkage containing silicon with or without sulfur, nitrogen, oxygen or carbon in the main chain of the macromolecule
    • C08G77/04Polysiloxanes
    • C08G77/14Polysiloxanes containing silicon bound to oxygen-containing groups
    • C08G77/18Polysiloxanes containing silicon bound to oxygen-containing groups to alkoxy or aryloxy groups

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Description

Mittel zur dauerhaften Verformung von menschlichen Haaren und Fixiermittel
hierfür
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Dauerwellmittel mit verbesserter Wellwirksamkeit, das jedoch gleichwohl eine haarschonende Behandlung gewährleistet und auf das Haar zusätzlich konditionierend wirkt.
Die Dauerwellung erfolgt bekanntlich in zwei Behandlungsschritten, der reduktiven Spaltung der Cystin-Disulfidbrücken des Haares durch Einwirkung eines Reduktionsmittels, und die anschließende Neutralisierung bzw. Fixierung durch Aufbringung eines Oxidationsmittels, wodurch die Cystin-Disulfidbrücken wiederhergestellt werden.
Das überwiegend eingesetzte Reduktionsmittel ist auch heute noch die Thioglykolsäure, auch in Form ihrer Salze, insbesondere des Ammoniumsalzes, obwohl zahlreiche andere Thioverbindungen für diesen Zweck vorgeschlagen wurden, die sich jedoch in der Praxis zumeist nicht durchgesetzt haben.
Die Thioglykolat enthaltenden Zusammensetzungen werden üblicherweise bei einem pH-Wert zwischen 8 und 10, insbesondere 8,5 und 9,5, eingesetzt, was bei wiederholten, zeitlich nahe zusammenliegenden Anwendungen zu Haarschädigungen führen kann.
Es wurde daher auch schon vorgeschlagen, Dauerwellen im schwach sauren, neutralen bzw. schwach alkalischen pH-Bereich zwischen etwa 6,5 und 8,5 anzuwenden.
Das hierfür meist verwendete Reduktionsmittel Glycerinmonothioglykolat wird jedoch aufgrund seiner sensibilisierenden Nebenwirkung nur beschränkt eingesetzt.
Die vorliegende Erfindung geht daher von der Aufgabenstellung aus, ein Dauerwellmittel für menschliche Haare zu schaffen, das einerseits eine gute Wellwirksamkeit aufweist, andererseits jedoch die Haarschädigung verringert sowie die konditionierenden Eigenschaften des dauergewellten Haares, insbesondere dessen Struktur und Kämmbarkeit, verbessert.
Die Lösung dieser Aufgabe besteht darin, einem Dauerwellmittel auf wäßriger Basis einen Ester aus Dimethicone Copolyol und einer Fettsäure mit 16 bis 24 Kohlenstoffatomen im Alkylrest zuzusetzen.
-•2- "
Dadurch wird nicht nur eine mögliche Haarschädigung, insbesondere bei mehrfacher kurzfristiger Dauerwellung, verhindert, sondern eine vertiefte Wellwirkung erzielt und dem dauergewellten Haar zusätzlich Struktur und verbesserte Kämmkraft vermittelt.
Die erfindungsgemäßen Dauerwellmittel enthalten vorzugsweise eine reduzierende Thioverbindung. Bevorzugt sind Thioglykolsäure und Thiomilchsäure sowie deren Salze, insbesondere die Ammonium- und Ethanolaminsalze.
Weitere einsetzbare Thioverbindungen sind insbesondere Cystein bzw. dessen Hydrochlorid, Homocystein, Cysteamin, N-Acetylcystein, Thioglycerin, Ethandiolmonothioglykolat,
1,2-Propylenglykolmonoglykolat (vgl. auch WO-A 93/1791), 1,3-Propandiolmonothioglykolat bzw. das daraus resultierende Isomerengemisch, 1,3-Butandiol- und 1,4-Butandiolmonothioglykolat bzw. deren Isomerengemische, Polyethylenglykol- wie Di-, Tri- und Tetraethylenglykolmonothioglykolate, Glycerinmonothiolactate und weitere Thiosäuren und deren Ester sowie Gemische derselben.
Auch die Verwendung anorganischer reduzierender Schwefelverbindungen wie Natriumhydrogensulfit ist prinzipiell möglich.
Der Gesamtgehalt an Reduktionsmitteln in den erfindungsgemäßen Zusammensetzungen beträgt üblicherweise 2,5 bis etwa 15 Gew.-%, berechnet auf freie Thioglykolsäure als Bezugssubstanz.
Die Reduktionsmittel enthaltenden Dauerwellpräparate können, falls erforderlich, einen Gehalt an Alkalisierungsmitteln aufweisen. Die Menge ist abhängig vom reduzierenden Wirkstoff und dem angestrebten pH-Wert der Zusammensetzung. Vorzugsweise enthält die Reduktionsmittel-Zusammensetzung etwa 0,1 bis etwa 5, insbesondere etwa 0,5 bis etwa 2,5 Gew.-% desselben.
Bevorzugte Alkalisierungsmittel im Rahmen der Erfindung sind Ammoniumcarbamat, Ammoniak und/oder Ammonium(bi)carbonat. Es wird die Einstellung eines pH-Wertes im Bereich zwischen etwa 6,5 und etwa 9,5, vorzugsweise etwa 7 bis 8,5, angestrebt.
Bei dem erfindungsgemäß eingesetzten Ester von Dimethicone Copolyol und C16-C24 Fettsäuren handelt es sich vorzugsweise um einen solchen mit einer Ci8-C22-Fettsäure pflanzlichen Ursprungs, die eine oder mehrere Doppelbindungen aufweisen kann. Diese Ester entsprechen der allgemeinen Formel
• · ♦ ·
• ·
CH3
CH,-Si
CH3
CH3 •0 —Si -
CH1
CH3
I
0—Si -
(CH2),
CH3
0-Si-CH3
CH3
I
(CH2CH2OX- C-R
x Il 0
worin R eine Ci6-C24-Alkyl- oder Alkenylgruppe, vorzugsweise eine Cig-C22-Alkyl- oder Alkenylgruppe, &eegr; eine Zahl von 1 bis 5, vorzugsweise 2 oder 3, a und b, die gleich oder verschieden
sein können, Zahlen von 1 bis 500, vorzugsweise etwa 50 bis etwa 250, und &khgr; eine
Zahl von 1 bis 50, vorzugsweise 5 bis 30, bedeuten. Ein bevorzugter Fettsäurerest ist die aus
dem Samen des Wiesenschaumkrauts durch Extraktion gewonnene Fettsäure, der entsprechende
Ester ist unter der Bezeichnung Dimethicone Copolyol Meadowfoamate bekannt. Diese Produkte sind beispielsweise unter der Marke "Fancorsil®" im Handel.
Der Gehalt an diesen Estern in den erfindungsgemäßen Zusammensetzungen ist variabel.
Er liegt vorzugsweise bei etwa 0,05 bis etwa 5, insbesondere etwa 0,1 bis etwa 2,5, beispielsweise bei etwa 0,25 Gew.-%, berechnet auf die Gesamtzusammensetzung des Dauerwellmittels und ist abhängig von der Art des Mittels, d.h., ob es sich um ein reduktionsmittelhaltige Wirkstoffzusammensetzung, um ein oxidationsmittelhaltiges Fixiermittel oder um ein Voroder Zwischenbehandlungsmittel handelt.
Die erfindungsgemäß zum Einsatz kommenden Dauerwellmittel enthalten vorzugsweise auch Tenside. Deren Anteil liegt bei etwa 0,1 bis etwa 10, insbesondere etwa 1 bis etwa 5 Gew.-% der das Reduktionsmittel enthaltenden Zusammensetzung.
Sowohl bei den in den Reduktionsmittel-Zusammensetzungen als auch bei den in den Fixiermitteln eingesetzten Tensiden handelt es sich vorzugsweise um die bekannten anionaktiven Produkte, die gegebenenfalls auch in Kombination mit nichtionischen Tensiden zum Einsatz gelangen.
Geeignete anionische Tenside sind insbesondere die bekannten Alkylethersulfate und
-carbonsäuren, insbesondere in Form ihrer Alkalisalze, sowie Eiweiß-Fettsäure-Kondensate.
Geeignete nichtionische Tenside sind insbesondere Cs-Cis-Fettalkoholpolyglykolether, Fettsäurepolyglykolester, Fettsäurealkanolamide, Aminoxide und vor allem Cs-Ci 8-Alkylpolyglucoside.
Es können auch amphotere Tenside wie die bekannten Betaine und Amidobetaine sowie, insbesondere in kationischen Fixierungen, kationaktive Tenside wie quaternäre Ammoniumverbindungen eingesetzt werden.
Ein weiterer wünschenswerter Bestandteil der erfindungsgemäß verwendeten Reduktionsmittel-Zusammensetzungen ist ein Ca-Cö-Alkandiol bzw. dessen Ether, insbesondere Mono-Ci-C3-alkylether.
Bevorzugte Substanzen sind in diesem Zusammenhang 1,2- und 1,3-Propandiol, 1-Methoxypropanol(-2), l-Ethoxypropanol(-2), 1,3- und 1,4-Butandiol, Diethylenglykol und dessen Monomethyl- und Monoethylether sowie Dipropylenglykol und dessen Monomethyl- und Monoethylether.
Der Anteil dieser Diole liegt vorzugsweise zwischen 0,5 und 30, vorzugsweise etwa 1 bis etwa 15, insbesondere etwa 5 bis etwa 10 Gew.-% der Reduktionsmittel-Zusammensetzung.
Neben den C3-C6-Alkandiolen bzw. deren Ethern können zusätzlich auch Monoalkohole wie Ethanol, Propanol-1, Propanol-2 sowie Polyalkohole wie Glycerin und Hexantriol, Ethylcarbitol, Benzylalkohol, Benzyloxyethanol sowie Propylencarbonat (4-Methyl-l,3-dioxolan-2-on), N-Alkylpyrrolidone und Harnstoff Verwendung finden.
Weitere mögliche zusätzliche Bestandteile sind kationische, anionische, nichtionische und amphotere Polymere, vorzugsweise in einer Menge von etwa 0,1 bis etwa 5, insbesondere etwa 0,25 bis 2,5 Gew.-% der Gesamtzusammensetzung des Wellmittels.
Die erfindungsgemäß eingesetzten Mittel können selbstverständlich alle in Dauerwellmitteln üblichen Stoffe enthalten, auf deren detaillierte Aufzählung hier verzichtet wird, und als (wäßrige)n Lösungen, Emulsionen, Cremes, Schäume etc. vorliegen.
Es kann sich dabei um einphasige Produkte oder um in getrennten Verpackungen untergebrachte Zusammensetzungen handeln, die bei der Anwendung vereinigt werden, wie sie z.B. in der DE-C 43 04 828 beschrieben sind.
Zur Vermeidung von Wiederholungen wird hierzu auf den Stand der Technik verwiesen, wie er beispielsweise in "Ullmanns's Encyclopedia of Industrial Chemistry", Vol. A12 (1986), S. 588 bis 591, sowie insbesondere in der Monografie von K. Schrader, "Grundlagen und Rezepturen der Kosmetika", 2. Auflage (1989, Hüthig-Verlag), S. 823 bis 840, sowie in dem Übersichtsartikel von D. Hollenberg et. al. in "Seifen-Öle-Fette-Wachse", 117 (1991), S. 81-87, beschrieben ist.
Die dort geoffenbarten Zusammensetzungen und Einzelbestandteile, auf die ausdrücklich Bezug genommen wird, können auch im Rahmen der vorliegenden Erfindung verwendet werden.
Der Dimethicone Copolyol-Fettsäureester kann nicht nur in den eigentlichen Dauerwellmitteln, sondern auch in, gegebenenfalls reduktionsmittelfreien, Vorbehandlungs- oder Zwischenbehandlungsmitteln eingesetzt werden. Solche Mittel werden erfindungsgemäß also ebenfalls unter dem Begriff Dauerwellmittel verstanden.
Falls erwünscht, kann vor dem Auftrag des Reduktionsmittels noch ein Vorbehandlungsmittel appliziert werden, wie es beispielsweise in der DE-A 37 40 926 beschrieben ist. Nach dem Aufbringen dieses Vorbehandlungsmittels wird das Haar aufgewickelt und die Reduktionsmittel-Zusammensetzung aufgetragen. Nach etwa 15- bis 30-minütiger Einwirkung und Spülung erfolgt die Fixierung mit üblichen, aus dem Stand der Technik hinreichend bekannten Peroxid- oder Bromat-Zusammensetzungen.
Ebenso kann selbstverständlich auch eine an sich bekannte Zwischenbehandlung zwischen Reduktions- und Neutralisierungsphase erfolgen.
Die Erfindung umfaßt auch Dimethicone Copolyol-Fettsäureester enthaltende Fixiermittel für Dauerwellen auf Basis üblicher Wasserstoffperoxid- oder sonstiger Oxidationsmittel-Zusammensetzungen, deren Grundrezeptur aus dem Stand der Technik hinreichend bekannt ist.
• ·
• ·
··. A-32/98
-6-Die folgenden Beispiele dienen der Illustration der Erfindung.
Beispiel 1 Dauerwelle für normales Haar
Ammoniumthioglykolat (50%-ig) 21,60 (Gew.-%
Ammoniumhydrogencarbonat 5,00
Kationisches Polymer 1,00 (Polyquaternium-11)
Nichtionischer Emulgator 0,80 (Hydrierter Ricinusölpolyolester)
Ethoxydiglykol 1,50
Chlorophyllin 0,05
Dimethicone Copolyol Meadowfoamate 0,40
Entschäumer, Trübungsmittel, Parfüm q.s. Ammoniak pH 8,5 Wasser ad 100,00
Die Dauerwellung erfolgte durch 20- bis 30-minütige Einwirkung auf das auf Lockenwickler gewickelte Haar, Ausspülen und anschließende Fixierung mit der folgenden Zusammensetzung:
Wasserstoffperoxid 2,5 (Gew.-%)
Cetylstearylalkohol 2,0
Natriumlaurylethersulfat 1,2
Ci2-Ci4-Alkylpolyglykolether 1,0
Stabilisator, Parfumöl : q.s.
Wasser ad 100,00
Nach erneutem Ausspülen und Trocknen wurde eine ausdrucksvolle Dauerwelle erzielt, die eine gepflegte Struktur und eine ausgezeichnete Naß- und Trockenkämmbarkeit aufwies.
Eine mit einer identischen Zusammensetzung, die jedoch keinen Dimethicone Copolyol-Fettsäureester aufwies, durchgeführte Dauerwellung zeigte im direkten Vergleich im Halbseitentest eine deutlich verringerte Wellintensität sowie eine weniger ausgeprägte Struktur und weniger gute Naß- und Trockenkämmbarkeit.
Beispiel 2 Zweiphasen-Produkt (Neutral-Dauerwelle)
Teil A: 4,5 (g)
Ammoniumhydrogencarbonat 1,0
1,2-Propandiol 0,45
Dimethicone Copolyol Meadowfoamate 1,0
Kationisches Polymer (Polyquaternium-22) 1,0
Cocoamidopropylbetain 0,8
Nichtionischer Lösungsvermittler q.s.
Parfüm, Trübungsmittel 72,0
Wasser ad
eingestellt mit NH3 auf pH 8,6.
Teil B: 18,0 (g)
Ammoniumthioglykolat, 70%-ig 2,0
Thiomilchsäure 0,5
1,2-Propandiol 28,0
Wasser
eingestellt mit NH3 auf pH 5,5.
Die Teilzusammensetzungen A und B wurden getrennt in ein bekanntes Zweikammerbehältnis eingebracht und unmittelbar vor der Anwendung auf das Haar durch Zerstören der Trennwand vereinigt, wobei ein Produkt mit einem pH-Wert von 7,4 erhalten wurde.
Die Dauerwellung und Fixierung erfolgte wie in Beispiel 1 beschrieben. Selbst nach fünffacher Anwendung am "künstlichen Kopf wurde im Halbseitenversuch, im Gegensatz zu der mit einer Zusammensetzung ohne Dimethicone Copolyol Meadowfoamate behandelten anderen Haarhälfte, keinerlei Haarschädigung bei deutlich verbessertem Wellbild festgestellt.
Beispiel 3
Dauerwelle für geschädigtes Haar 15,0(Gew.-%)
Ammoniumtbioglykolat (50%-ig) 2,50
Ammoniumhydrogencarbonat 1,50
Kationisches Polymer
(Polyquaternium-1) 0,80
PEG-60-Hydriertes Ricinusöl 0,50
Dimethicone Copolyol Meadowfoamate 0,01
Ascorbinsäure q.s.
Trübungs- und Entschäumungsmittel
Parfüm pH 8,1
Ammoniak ad 100,00
Wasser
Die Verwendung bei der Verformung geschädigten Haares ergab eine ausdrucksvolle, glänzende Dauerwelle mit verbessert naß- und trockenkämmbarem Haar.
Beispiel 4
Zusammensetzung A: 0,3 (g)
Dimethicone Copolyollinolat 1,0
Ammoniumhydrogencarbonat 0,5
Kationisches Polymer
(Polyquaternium-16) ' 0,8
PEG-40-Hydriertes Ricinusöl 1,5
Cocoamidopropylbetain q.s.
Entschäumungsmittel, Parfüm pH 9,4
Ammoniak ad 100,0
Wasser
Zusammensetzung B:
Glycerinmonothioglykolat (75%-ig) 25,0 (g)
Beide Zusammensetzungen wurden unmittelbar vor der Anwendung gemischt (pH: 7,1) und auf mit einem Dauerwellvorbehandlungsmittel behandeltes menschliches Haar aufgebracht.
Nach 25-minütiger Einwirkung bei 35 0C auf das gewickelte Haar wurde ausgespült, mit einer H2O2-Lösung fixiert und wieder gespült,
Nach dem Trocknen wurde ein intensiv gewelltes, glänzendes, elastisches, leicht kämmbares Haar erhalten.
Weglassen des Dimethicone Copolyol-Esters führte zu einer weniger elastischen, stumpfen Dauerwelle mit verschlechterter Kämmbarkeit, was im Halbseitenversuch deutlich erkennbar war.
Beispiel 5 Dauerwell-Zwischenbehandlungsmittel
Dimethicone Copolyol Meadowfoamate 0,5 (Gew.-%)
Magnesiumsulfat · 7H2O 8,0
Weizenproteinhydrolysat 0,5
Citronensäure · H2O 0,5
Glutaminsäure 0,5
Nichtionischer Lösungsvermittler 0,6
Parfüm 0,3
Ammoniak pH 4,5
Wasser ad 100,0
Diese Zusammensetzung wurde zwischen dem Reduktions- und Fixiervorgang aufgebracht und resultierte in einer positiven Beeinflussung der Wellwirksamkeit sowie der Kämmbarkeit und der Struktur des Haares.
I. *&idigr; · I I **·; · *··::": &Agr;-32/98
Beispiel 6
Dauerwell- Vorbehandlungsmittel 3,0 (Gew.-%)
Dimethicone Copolyol-
C18-C2o-Pflanzenfettsäureester 1,0
Nichtionischer Lösungsvermittler 1,5
1,2-Propandiol 0,5
Kationisches Polymer (Polyquaternium-7) 1,0
Cetyltrimethylammoniumchlorid q.s.
Trübungsmittel, Parfüm 100,0
Wasser ad 5,5
pH
Im folgenden werden noch zwei Beispiele für in den Rahmen der Erfindung fallende Fixiermittel für Dauerwellen gegeben.
Beispiel 7 Fixiermittel
Wasserstoffperoxid (50%-ig) 4,8 (Gew.-%)
Dimethicone Copolyol Meadowfoamate 0,12
Natriumlaurylethersulfat (25%-ig) 2,5
NaH2PO4 0,2
Lösungsvermittler, Stabilisator, Parfüm q.s.
Phosphorsäure pH * 3,0
Wasser ad 100,0
Beispiel 8
Zweikomonenten-Fixierung Zusammensetzung A:
Wasserstoffperoxid (50%-ig) pH 5,0 g
Stabilisator, Phosphorsäure ad 3,0
Wasser 10,0 g
Zusammensetzung B:
Dimethicone Copolyol Meadowfoamate 0,2 g
Cocoamidopropylbetain 0,2
Cocoamphoacetat 0,2
1,2-Propandiol 0,2
Kationisches Polymer 0,2
(Polyquaternium-1)
Lösungsvermittler, Parfüm ad q.s.
Wasser 90,0
Bei der Verwendung werden die Zusammensetzungen A und B vereinigt, wobei ein Produkt mit einem pH-Wert von 3,5 erhalten wird.
Die Anwendung dieser Fixiermittel nach den Beispielen 7 oder 8 bei der Fixierung einer durch Einwirkung eines üblichen Dauerwellmittels erhaltenen Verformung ergab eine ausdrucksvolle elastische Dauerwelle mit ausgeprägter Struktur.

Claims (5)

1. Mittel zur dauerhaften Verformung von menschlichen Haaren, enthaltend mindestens ein Reduktionsmittel und mindestens einen C16-C24-Fettsäureester eines Dimethicone Copolyols.
2. Mittel nach Anspruch 1, enthaltend als Fettsäureester einen pflanzlichen C18-C22- Fettsäureester eines Dimethicone Copolyols.
3. Mittel zum Fixieren von Dauerwellen, enthaltend mindestens ein Oxidationsmittel und mindestens einen C16-C24-Fettsäureester eines Dimethicone Copolyols.
4. Mittel nach Anspruch 3, enthaltend als Fettsäureester einen pflanzlichen C18-C22- Fettsäureester eines Dimethicone Copolyols.
5. Mittel nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusammensetzung als Fettsäureester einen Dimethicone Copolyol-Ester mit Wiesenschaumkraut-Fettsäuren enthält.
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