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DE29814259U1 - Vorrichtung zum Einziehen eines Kabels in ein Leerrohr - Google Patents

Vorrichtung zum Einziehen eines Kabels in ein Leerrohr

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DE29814259U1
DE29814259U1 DE29814259U DE29814259U DE29814259U1 DE 29814259 U1 DE29814259 U1 DE 29814259U1 DE 29814259 U DE29814259 U DE 29814259U DE 29814259 U DE29814259 U DE 29814259U DE 29814259 U1 DE29814259 U1 DE 29814259U1
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cable
pipe
pulling
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DE29814259U
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G1/00Methods or apparatus specially adapted for installing, maintaining, repairing or dismantling electric cables or lines
    • H02G1/06Methods or apparatus specially adapted for installing, maintaining, repairing or dismantling electric cables or lines for laying cables, e.g. laying apparatus on vehicle
    • H02G1/08Methods or apparatus specially adapted for installing, maintaining, repairing or dismantling electric cables or lines for laying cables, e.g. laying apparatus on vehicle through tubing or conduit, e.g. rod or draw wire for pushing or pulling
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    • H02G1/081Methods or apparatus specially adapted for installing, maintaining, repairing or dismantling electric cables or lines for laying cables, e.g. laying apparatus on vehicle through tubing or conduit, e.g. rod or draw wire for pushing or pulling using pulling means at cable ends, e.g. pulling eyes or anchors

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  • Electric Cable Installation (AREA)

Description

Vorrichtung zum Einziehen eines Kabels in ein Leerrohr
Die Neuerung betrifft eine Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Häufig ergibt sich die Notwendigkeit, nachträglich beispielsweise in ein in einer Hauswand verlegtes Rohr ein Kabel, z.B. ein Koaxialkabel, einzuziehen. Insbesondere dann, wenn die lichte Weite dieses Rohres durch bereits enthaltene Kabel beengt ist oder das Rohr in starken Krümmungen verlegt ist, die ein einfaches Einfädeln und Durchschieben des ja relativ steifen Kabels unmöglich machen, treten hierbei Schwierigkeiten auf. Man könnte daran denken, am Kabel beispielsweise mittels Klebebandes eine Schnur oder dergleichen als Zugorgan zu befestigen und damit das Kabel in die gewünschte Position zu ziehen, jedoch hat sich bei verringerter Rohrweite gezeigt, daß das Klebeband durch Kontakt mit der Rohrinnenwand zusammengeschoben und dadurch das Kabel blockiert wird.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Hauptanspruchs zu schaffen, die mit einfachen, preiswerten und auch von Laien leicht handhabbaren Mitteln ein zuverlässiges Einziehen von Kabeln ermöglicht.
Die neuerungsgemäße Lösung dieser Aufgabe besteht in einer Vorrichtung mit den kennzeichnenden Merkmalen des Hauptanspruchs. Vorteilhafte Ausgestaltungen beschreiben die Unteransprüche.
Ein wesentliches Merkmal der Neuerung ist darin zu sehen, daß das eigentlich das Problem erzeugende Rohr mit seiner begrenzten lichten Weite gleichsam zu einem Bestandteil der das Problem lösenden Vorrichtung gemacht wird, indem seine Radialkraft zur Erzeugung der Mitnahmeverbindung zwischen Tragkörper und Kabel sowie zur Wahrung derselben bis zum Herausziehen des Tragkörpers aus dem Rohr dient. In diesem Zusammenhang ist von Vorteil, das Rohr gemäß Anspruch 8 einziehseitig, also an seinem Eintrittsende für das Kabel, mit einer anfänglich das radiale Zusammendrücken der Kabel-Tragkörper-Anordnung erleichternden Innenfase zu versehen.
Das der Neuerung zugrundeliegende Problem sowie Ausführungsbeispiele der Neuerung werden im folgenden anhand der Zeichnung erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 perspektivisch und
Fig. 2 in einem Querschnitt die Schwierigkeiten beim Einziehen von beispielsweise zwei
Kabeln,
Fig. 3 die Anwendung der Neuerung beim Einziehen eines Kabels in ein starke Krümmungen
aufweisendes Rohr,
Fig. 4 im Querschnitt und
Fig. 5 perspektivisch an der Einziehseite des Rohres das Einziehen von zwei Kabeln sowie
-2-
Fig. 6 im Querschnitt und
Fig. 7 perspektivisch an der Einziehseite des Rohres das Einziehen von drei Kabeln.
In den Darstellungen wurde auf eine Schraffiir des Rohres verzichtet, die Querschnitte liegen aber vor diesem.
In allen Figuren ist das hier fest installierte Leerrohr mit 1 bezeichnet. In dieses sollen in den Fig.l und 2 zwei Kabel 2 und 3 eingeführt werden. Sie besitzen, worauf nur in den Fig.l und 2 mit Bezugszeichen hingewiesen wird, jeweils eine elektrisch leitende Seele 4 bzw. 5 und eine Außenisolation 6 bzw. 7 oder sind so beschaffen, wie die üblichen zwei- oder dreiadrigen Stromkabel.
Infolge der Durchmesserverhältnisse verbleiben im Rohr 1 zwar relativ große Freiräume 8 und 9, jedoch werden die Kabel 2 und 3 radial zusammengedrückt, so daß zwischen ihnen und der Innenseite des Rohres 1 große Reibkräfte auftreten, die ein einfaches Einschieben der Kabel verhindern. Zugorgane lassen sich direkt an ihnen ebenfalls nicht anbringen.
Besonders problematisch wird die Situation bei einem starke Krümmungen aufweisenden Rohr 1 angesichts der Steife der Kabel 2 und 3 in Längsrichtung.
Diese Schwierigkeiten treten im Prinzip auch bei nur einem Kabel 30 (Fig.3) auf. Neuerungsgemäß findet ein aus zwei Halbschalen 32 und 33 längs der Ebene a - a zusammengesetzter Tragkörper 34 Einsatz, der innenseitig mit Mitnehmerstiften 35 versehen ist, die beim radialen Zusammendrücken der Halbschalen 32 und 33 durch das Rohr 1 etwas in die Außenisolation des Kabels 30 gedrückt werden und so eine Mitnahmeverbindung bilden zwischen diesem und dem Tragkörper 34, der an seinem in Einziehrichtung vorderen Ende mit einem hier nicht sichtbaren Zugorgan verbunden ist. Bei 36 und 37 erkennt man Leisten zum reibungsarmen Abstützen der Halbschalen 32 und 33 an der Innenseite des Rohres 1.
In Fig. 4 ist das Rohr 1 zur Erleichterung des Einführens und des radialen Komprimierens der beiden Kabel 40 und 41 sowie der beiden Tragkörper 42 und 43 einziehseitig mit der Fase 44 versehen. Dieses radiale Zusammendrücken ist nötig, damit die Mitnehmerstifte 45 in die Außenisolationen der Kabel 40 und 41 hineingedrückt werden. In Fig. 4 ist angenommen, daß die Tragkörper 42 und 43 bei 46, also längs einer Mittelachse, miteinander verbunden sind. Wäre dies nicht der Fall, müßten bei 47 und 48 angedeutete leistenartige Stützfortsätze vorgesehen sein, die sich mit reibungsarmen Außenflächen 49 und 50 an der Innenseite des Rohres 1 abstützen.
Fig. 5 läßt erkennen, daß die Mitnehmerstifte 45 in Richtung der Einziehbewegung (Pfeil 51 an dem an den Tragkörpern befestigten Zugorgan 52) geneigt verlaufen. In entgegengesetzter Richtung sind sie nachgiebig an den Tragkörpern 42 und 43 gelagert und/oder ausgebildet, damit sie gegebenenfalls von der Einziehseite her auch wieder aus dem Rohr 1 herausgezogen werden können, ohne dabei die Lage der Kabel 40 und 41 zu verändern.
Die Fig. 6 und 7 schließlich zeigen die Verhältnisse beim Einführen von drei Kabeln 60, 61 und 62: In den Zwickeln zwischen ihnen sind drei mittig zu einem Teil verbundene Tragkörper 63, 64 und 65 mit Mitnehmerstiften 66 angeordnet. Auch hier ist das Rohr 1 als Radialkrafterzeuger in die Vorrichtung einbezogen.
Zweckmäßigerweise bestehen die profilierten Tragkörper aus elastischem Material, das sich unterschiedlichen Rohr- und Kabeldurchmessern anpaßt. Ihre Länge ist so gewählt, daß einerseits der gewünschte Mitnahmeeffekt gewährleistet ist, andererseits aber das Entfernen der Tragkörper (das nach ihrem Austreten aus dem Rohr erfolgt) nur einen geringen Überstand des Kabels über das Rohrende erfordert.

Claims (11)

  1. -4-
    SCHUTZANSPRUCHE
    Vorrichtung zum Einziehen zumindest eines eine Außenisolierung aufweisenden Kabels in ein Leerrohr, gekennzeichnet durch einen Mitnehmer mit zumindest einem einenends mit einem flexiblen Zugorgan (52) versehenen Tragkörper (42,43) für scharfkantige Vorsprünge (45) zum durch radiale Kompression der Kabel-Tragkörper-Anordnung (40,41 ;42,43) im Rohr (1) bedingten Mitnahmeeingriff in die Außenisolierung (6,7).
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die starren Vorsprünge punkt- oder linienförmig aus dem Material des Tragkörpers (42,43) herausgearbeitet sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprünge schräg in Einziehrichtung (51) weisende drahtartige Mitnehmerstifte (45) sind.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitnehmerstifte (45) entgegen der Einziehrichtung (51) schwenkend und/oder in Richtung auf ihren Tragkörper (42,43) nachgebend gelagert bzw. ausgeführt sind.
  5. 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zum Einziehen eines einzelnen Kabels (30) der Tragkörper ein durch die radiale Kompression zusammengehaltenes längsgeteiltes Tragrohr (34) ist, das innenseitig die Vorsprünge (35) trägt.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Tragrohr (34) reibungsarm ausgeführte Stützflächen (bei 36,37) zur Abstützung an der Innenfläche des Rohres (1) trägt.
  7. 7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zum Einziehen mehrerer Kabel (40,41), zwischen denen sich Zwickel erstrecken, mehrere einenends mit einem gemeinsamen Zugorgan (50) verbundene, jeweils in einem der Zwickel verlaufende Tragkörper (42,43) vorgesehen sind, die auf den Kabeln (40,41) benachbarten Oberflächenbereichen die Vorsprünge (45) tragen.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragkörper (42,43) reibungsarm ausgeführte radial nach außen weisende Stützflächen (49,50) zur Abstützung an der Innenfläche des Rohres (1) tragen.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragkörper (42,43) längs einer gemeinsamen Mittelachse der Kabel-Tragkörper-Anordnung (40,41 ;42,43) einteilig verbunden sind (46).
  10. 10. Vorrichtung nach einer der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der zumindest eine Tragkörper (42,43) aus in Querrichtungen elastischem Material besteht.
  11. 11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr (1) einziehseitig mit einer Innenfase (44) versehen ist.
DE29814259U 1998-08-08 1998-08-08 Vorrichtung zum Einziehen eines Kabels in ein Leerrohr Expired - Lifetime DE29814259U1 (de)

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DE29814259U1 true DE29814259U1 (de) 1998-12-10

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DE29814259U Expired - Lifetime DE29814259U1 (de) 1998-08-08 1998-08-08 Vorrichtung zum Einziehen eines Kabels in ein Leerrohr

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DE (1) DE29814259U1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE29911596U1 (de) 1999-08-16 1999-11-25 Becker, Thomas, 53567 Buchholz Vorrichtung zum Einziehen von Kabeln, Leitungen, Schläuchen oder Schnüren in Leerrohre, Kanäle oder andere Hohlräume
DE102015112620A1 (de) * 2015-07-31 2017-02-02 Phoenix Contact Gmbh & Co. Kg Werkzeug zum Anordnen eines Leiters in einem Schlauch- oder Röhrenelement

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE29911596U1 (de) 1999-08-16 1999-11-25 Becker, Thomas, 53567 Buchholz Vorrichtung zum Einziehen von Kabeln, Leitungen, Schläuchen oder Schnüren in Leerrohre, Kanäle oder andere Hohlräume
DE102015112620A1 (de) * 2015-07-31 2017-02-02 Phoenix Contact Gmbh & Co. Kg Werkzeug zum Anordnen eines Leiters in einem Schlauch- oder Röhrenelement
DE102015112620B4 (de) 2015-07-31 2021-12-16 Phoenix Contact Gmbh & Co. Kg Werkzeug zum Anordnen eines Leiters in einem Schlauch- oder Röhrenelement

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