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DE29814229U1 - Auswahlvorrichtung für einen Faden und eine Textilmaschine, insbesondere Jaquardwebmaschine mit einer solchen Vorrichtung - Google Patents

Auswahlvorrichtung für einen Faden und eine Textilmaschine, insbesondere Jaquardwebmaschine mit einer solchen Vorrichtung

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Publication number
DE29814229U1
DE29814229U1 DE29814229U DE29814229U DE29814229U1 DE 29814229 U1 DE29814229 U1 DE 29814229U1 DE 29814229 U DE29814229 U DE 29814229U DE 29814229 U DE29814229 U DE 29814229U DE 29814229 U1 DE29814229 U1 DE 29814229U1
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DE
Germany
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organ
rod
guide
machine
holding element
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Application number
DE29814229U
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Textilma AG
Original Assignee
Textilma AG
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Publication date
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03CSHEDDING MECHANISMS; PATTERN CARDS OR CHAINS; PUNCHING OF CARDS; DESIGNING PATTERNS
    • D03C3/00Jacquards
    • D03C3/20Electrically-operated jacquards
    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03CSHEDDING MECHANISMS; PATTERN CARDS OR CHAINS; PUNCHING OF CARDS; DESIGNING PATTERNS
    • D03C13/00Shedding mechanisms not otherwise provided for

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

Tex 41/RSJ
Textilma AG. CH-6049 Herqiswil (Schweiz)
Auswahlvorrichtung für einen Faden und eine Textilmaschine, insbesondere Jaquardwebmaschine mit einer solchen Vorrichtung
Die Neuerung betrifft eine Auswahlvorrichtung für einen Faden gemäss dem Oberbegriff des Anspruches 1 und eine Textilmaschine, insbesondere Jaquardmaschine mit einer solchen Vorrichtung.
Elektromechanische Vorrichtungen zur Bildung eines Webfaches sind in verschiedenen Ausführungen bekannt.
Diese Vorrichtungen umfassen in der Regel mindestens einen Stab, die mit einer Litze verbunden ist, mindestens eine Auswahlvorrichtung mit einem Halteorgan und einem Elektromagneten, um den Stab entsprechend der Bindungsdaten und/oder Musterdaten mit dem Halteorgan in 0 und ausser Eingriff zu bringen. Der Stab wird entlang einer geradlinigen Laufbahn auf und ab bewegt. Bei einer Ausführung ist das Halteorgan ein ortsfester Ansatz und der Stab besteht aus federnden Material mit ferromagnetischen Eigenschaften, wobei bei erregten Elektromagnet der Stab mit dem Ansatz in Eingriff kommt und bei nicht erregten Elektromagnet in ihre Laufbahn zurückschwenkt. Bei einer anderen Ausführung ist das Halteorgan entweder ein mittels einer Feder vorgespannter Haken oder eine Blattfeder aus einem ferromagnetischen Material, die bei nicht erregten Elektromagneten mit dem
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Stab in Eingriff kommen und bei erregten Elektromagneten aus der Laufbahn des Stabes geschwenkt werden.
Aufgabe der Neuerung ist es eine Auswahlvorrichtung für einen Faden zu verbessern.
Diese Aufgabe wird Neuerungsgemäss mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruches 1 gelöst.
Die Vorteile der Neuerung sind im wesentlichen im einfachen Aufbau und der Gewährleistung einer sicheren Verbindung des ersten und des zweiten Organs und in der Möglichkeit zum Umrüsten bestehender Vorrichtungen zu sehen.
Nachfolgend wird die Neuerung anhand der beiliegenden Zeichnungen erläutert:
Es zeigen:
Fig. 1 Eine erste Ausführung einer Neuerungsgemassen Vorrichtung in räumlicher Darstellung;
Fig. 2 eine zweite Ausführung einer Neuerungsgemassen Vorrichtung in räumlicher Darstellung;
Fig. 3 eine dritte Ausführung einer Neuerungsgemassen Vorrichtung in räumlicher Darstellung;
Fig. 4 einen Schnitt entlang der Linie IV-IV in Fig. im vergrössertem Massstab;
Fig. 5 eine erste Ausführung einer Fachbildevorrichtung mit einer Vorrichtung nach Fig. 1 in räumlicher Darstellung;
Fig. 6 eine zweite Ausführung einer
Fachbildevorrichtung mit einer Vorrichtung nach Fig. 1 in räumlicher Darstellung;
Fig. 7 eine dritte Ausführung einer Fachbildevorrichtung mit einer Vorrichtung nach
Fig. 1 in räumlicher Darstellung;
Fig. 8 eine vierte Ausführung einer Fachbildevorrichtung mit einer Vorrichtung nach Fig. 1 in der Stellung Tieffach und in räumlicher Darstellung;
Fig. 9 die Fachbildevorrichtung nach Fig. 8 in der Stellung Mittelfach;
Fig. 10 die Fachbildevorrichtung nach Fig. 8 in der Stellung Hochfach und
Fig. 11 eine Ausführung eine Anordnung zum Führen der Messer.
Es wird auf die Fig. 1 Bezug genommen. Die Auswahlvorrichtung 1 umfasst einen auf und ab bewegbaren Stab 2, der an einem Ende mit einem Loch 3 versehen ist, ein auf und ab bewegbares Halteelement 4, das einen Haken 5 aufweist und eine Wicklung 6, die ortsfest so angeordnet ist, dass sie die Laufbahn des Stabes 2 und des Halteelementes 4 umschliesst. Der Stab 2 und das Halteelement 4 bestehen aus einem federnden Material mit 5 ferromagnetischen Eigenschaften.
Aufgrund eines Auswahlbefehls wird die Wicklung 6 erregt. Dadurch wird ein Magnetfeld erzeugt, das zwei Pole, d.h. einen Nordpol N und einen Südpol S bildet. Da sich ein
Abschnitt des Stabes 2 innerhalb der Wicklung 6 befindet, wird dieser Abschnitt zum Beispiel einen Nordpol bilden, während das in die Wicklung 6 eingetauchte Halteelement einen Südpol bildet. Aufgrund dieses Polaritätsunterschiedes werden die Abschnitte des Stabes 2 und des Halteelementes 4 einander angezogen und miteinander in Eingriff gebracht.
Die in Fig. 2 gezeigte Auswahlvorrichtung 11 umfasst einen Stab 2, zwei Halteelemente 4A, 4B, die gegenläufig auf und ab bewegbar sind und einen Elektromagnet 12, um den Stab 2 und die Halteelemente 4A, 4B in Eingriff zu bringen. Der Stab und die Halteelemente bestehen aus federnden Material mit ferromagnetischen Eigenschaften. Der Elektromagnet weist einen Kern 21 mit einem Joch 22 und zwei Schenkel 23, 24 sowie eine Wicklung 25 auf, die auf dem Joch angeordnet ist. Das Joch mit der Wicklung ist ausserhalb den Laufbahnen des Stabes und der Halteelemente und parallel zu deren Laufbahnen angeordnet. Die Schenkel 23, 24 weisen Ausschnitte 26 und 27 für den Stab 2 bzw. die Halteelemente 4A, 4B auf.
Aufgrund des Auswahlbefehls wird die Wicklung 2 5 erregt und ein Magnetfeld erzeugt, so dass die Schenkel 23 24 zwei Pole, d.h. einen Nordpol N und einen Südpol S bilden. Da sich ein Abschnitt des Stabes 2 im Ausschnitt 26 des Schenkels 23, wird dieser Abschnitt zum Beispiel einen Nordpol bilden, während das in den Ausschnitt 27 des Schenkels 24 eingetauchte Halteelement 4B einen Südpol bildet. Aufgrund dieses Polaritätsunterschiedes werden die Abschnitte des Stabes 2 und des Halteelementes 4B einander angezogen und miteinander in Eingriff gebracht.
Es wird auf die Fig. 3 Bezug genommen. Die Auswahlvorrichtung weist den Stab 2, die Wicklung 6 und
eine Halteanordnung 31 auf, die ein Halteelement 32, ein Zwischenglied 33 und einen Führungsteil 34 ausweist. Das Halteelement ist streifenförmig ausgebildet und an einem Ende mit einem Haken 35 versehen ist. Der Stab 2, das Halteelement 32 und der Führungsteil 34 bestehen aus einem federnden Material mit ferromagnetischen Eigenschaften. Das Halteelement 32 ist mit dem anderen Ende an dem Zwischenglied 3 3 befestigt, das aus einem nicht magnetisierbaren Material besteht. Der Führungsteil 34 weist einen ersten Abschnitt 36, der am Zwischenglied 33 befestigt ist und einen zweiten Abschnitt 37 mit grösserer Breite auf, der in nicht dargestellten Führungsorganen geführt ist. Das Halteelement 32 ist so ausgebildet, dass mit dem freien Ende am Führungsteil 34 anliegt.
Wird das Halteelement 32 und der Führungsteil 34 in die das Magnetfeld erzeugende Wicklung 6 eingeführt, so weisen diese die gleiche Polarität auf. Dadurch stossen sich das Halteelement 32 und der Führungsteil 34 0 gegenseitig ab, so dass das Halteelement 32 in die Laufbahn des Stabes 2 geschwenkt wird. Bei den elektromagnetischen Kräften nimmt bekanntlich die erzeugte Kraft mit zunehmenden Abstand im Quadrat ab. Weil das Halteelement 32 mit seinem freien Ende am Führungsteil 34 anliegt, ist jedoch die erzeugte Abstosskraft relativ hoch, so dass der Stab 2 schnell in Eingriff gebracht werden.
Wie die Fig. 4 zeigt, ist der Führungsteil 34 in strichpunktiert dargestellten Führungsorganen in der Jaquardmaschine geführt, so dass der Führungsteil 34 einer vorher bestimmten Laufbahn folgt. Wird das Halteelement 32 in die Wicklung 6 eingeführt, ohne dass
ein Magnetfeld herrscht, wirkt der Führungsteil 34 als Dämpfungsglied.
Die Fig. 5 zeigt eine Fachbildevorrichtung, welche eine Auswahlvorrichtung 1, den Stab 2, zwei gegenläufig auf und ab bewegbare Halteelemente 4A, 4B und die Wicklung 6 umfasst sowie eine bekannte Anordnung 51 mit einer Litze und mit einer Zugfeder. Der Stab 2 und die Halteelemente 4A, 4B bestehen aus einem federnden Material mit ferromagnetischen Eigenschaften. Die Halteelemente 4A, 4B sind an Zwischengliedern 52 aus einem nicht magnetisierbaren Material befestigt.
Die Fachbildevorrichtung ist Teil einer Jaquardmaschine, die paarweise zugeordnete und gegenläufig auf und ab bewegbare Messer 54A, 54B, eine Anordnung 55 zum Führen der Messer, sowie ein Auflageorgan 56 enthält, an welchem der Stab 2 abgestützt werden kann. Die Zwischenglieder sind mit den Messern 54A, 54B verbunden.
Nachfolgend wird die Funktion der Fachbildevorrichtung beschrieben. Mittels eines nicht dargestellten Antriebes der Jaquardmaschine werden die Messer 54A, 54B gegenläufig auf und ab bewegt. In der Darstellung gemäss Fig. 5 sind der Stab 2 und die Halteelemente 4A, 4B ausser Eingriff, so dass der Stab 2 die Stellung Tieffach einnimmt und die mit den Messern 54A, 54B verbundenen Halteelemente 4A, 4B gegenläufig auf und ab bewegt werden.
Bei dieser Ausführung erfolgt die Auswahl in der Stellung Tieffach, d.h. dass die Maschinensteuerung aufgrund der gespeicherten Bindungsdaten und/oder Musterdaten jeweils einen Auswahlbefehl abgibt, wenn ein Halteelement 4A oder 4B die Stellung Tieffach erreicht.
Bei erregter Wicklung 6 werden der Stab 2 und das Halteelement 4A in Eingriff gebracht und der Stab 2 wird durch das aufwärts bewegte Messer 54A angehoben. Die von der Anordnung 51 erzeugte Gegenkraft hält die Verbindung zwischen Stab 2 und Halteelement 4A aufrecht, obwohl die Stromzufuhr zur Wicklung bereits abgeschaltet sein kann. Liegt der Strom weiterhin an der Wicklung 6 an, so wird das nach unten bewegte Halteelement 4B gegen den Stab 2 gezogen, wobei diese aufgrund der gegenläufigen Bewegung nicht in Eingriff gelangen. Mit der Aufwärtsbewegung erreicht der Stab 2 den Scheitelpunkt der Bewegung, an welchem die Umkehr der Messerbewegung erfolgt. Durch die folgende Abwärtsbewegung kommt der Stab 2 mit dem Auflageorgan 55 in Eingriff, während das Messer bis zum Scheitelpunkt der Bewegung abwärts bewegt wird. In diesem Abschnitt der Abwärtsbewegung wird die Verbindung zwischen dem Halteorgan 4A und dem Stab 2 aufgehoben. Ist zu diesem Zeitpunkt die Wicklung 6 erregt, kommen der Stab 2 und das Halteelement 4A wieder in Eingriff und der 0 Stab 2 wird erneut angehoben. Ist die Wicklung dagegen nicht erregt, so kommen der Stab 2 und das Halteelement 4A nicht in Eingriff, so dass der Stab 2 in der Stellung Tieffach verbleibt.
Die Fig. 6 zeigt eine Fachbildevorrichtung für eine doppelt hebende Jaquardmaschine. Die Fachbildevorrichtung enthält zwei Stäbe 61A und 61B, die gegenläufig auf und ab bewegbar und am freien Ende mit einem Haken 62 versehen sind, zwei Halteelemente 63A und 63B, die mit einem Haken 64 versehen sind und zwei Wicklungen 65A und 65B, die so angeordnet sind, dass jede Wicklung die Laufbahnen des jeweils paarweise zugeordneten Stabes und Halteelementes umschliesst. Die Stäbe 61A, 61B sind mittels eines flexiblen Gliedes 17 miteinander verbunden, das über eine Rolle 66 geführt ist. Ferner enthält die
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Fachbildevorrichtung die Anordnung 51. Die Stäbe 61A, 61B und Halteelemente 63A, 63B bestehen aus federnden Material mit ferromagnetischen Eigenschaften.
Die Fig. 6 zeigt die Fachbildevorrichtung in der Stellung Tieffach. In dieser Stellung liegt kein Strom an die Wicklungen 65A, 65B an und es herrscht kein Magnetfeld, so dass die Stäbe auf einem Boden 38 abgestützt sind. Die Halteelemente 63A, 63B sind bei dieser Fachbildevorrichtung mit den Messern 69A, 69B der Jaquardmaschine verbunden.
Wie bei der Vorrichtung gemäss Fig. 5 erfolgt die Auswahl in der Stellung Tieffach. In dieser Darstellung befindet sich das Halteelement 63A im Scheitelpunkt der Abwärtsbewegung. Wird mittels der Wicklung 65A ein Magnetfeld erzeugt, werden der Stab 61A und das Halteelement 63A miteinander angezogen. Mit der Aufwärtsbewegung des Halteelementes 63A wird der Haken 62 des Stabes 61A und des Halteelementes 63A in Eingriff und der Stab 61A wird aufwärts in die Stellung Hochfach und anschliessend abwärts in die Stellung Tieffach bewegt. Wird diese Stellung erreicht, wird der Stab 6IA auf den Boden 3 8 abgestützt und das Halteelement 63A wird bis zum Scheitelpunkt der Bewegung weiter bewegt, wobei während dieses Zeitraumes der Stab 61A und das Halteelement 63A entlastet sind. Herrscht zu diesem Zeitpunkt kein Magnetfeld, nehmen der Stab 61A und das Halteelement 63A aufgrund ihrer federnden Eigenschaften die Grundstellung ein, d.h. die Haken 62, 64 können nicht in Eingriff kommen. Das Halteelement 63A wird leer aufwärts bewegt 0 und der Stab 61A bleibt in der Stellung Tieffach.
Es wird auf die Fig. 7 Bezug genommen. Die Fachbildevorrichtung enthält zwei Stäbe 71A, 71B, die mit
einem Loch 3 versehen und gegenläufig auf und ab bewegbar sind, zwei ortsfeste Halteorgane 73A, 73B, die einen Haken aufweisen und zwei ortsfeste Wicklungen 75A, 75B, welche die Halteorgane umschliessen. Die Stäbe 7IA und 71Bsind mittels eines flexiblen Gliedes 17 miteinander verbunden, das über eine Rolle 66 geführt ist und weisen Vorsprünge 77 auf. Ferner enthält die Fachbildevorrichtung die Anordnung 51 mit der Feder. Die Stäbe 71A, 71B und Halteelemente 73A, 73B bestehen aus federnden Material mit ferromagnetischen Eigenschaften.
Die Fachbildevorrichtung ist Teil einer doppelt hebenden Jaquardmaschine, die paarweise zugeordnete und gegenläufig auf und ab bewegbare Messer 78A, 78B, eine nicht dargestellt Anordnung 55 zum Führen der Messer sowie einer Träger 79 aufweist. Die Messer 78A, 78B sind mit den Vorsprüngen 77 der Stäben 71A, 71B in und ausser Eingriff bringbar und die Halteelemente 73A, 73B sind an dem Träger 79 befestigt. Der Träger 79 besteht mit Vorteil aus nicht magnetisierbaren Material. Eine andere Möglichkeit besteht darin, dass die Halteelemente 73A, 73B über ein Zwischenglied aus nicht magnetisierbaren Material mit dem Träger 79 zu verbinden.
Nachfolgend wird die Funktion der Fachbildevorrichtung beschrieben. In der Darstellung gemäss Fig. 7 sind die Stäbe 71A, 71B und die Halteelemente 73A, 73B ausser Eingriff, so dass die Stäbe gegenläufig auf und ab bewegt werden, wobei mittels der Anordnung 51 der Kontakt zwischen den Vorsprüngen 77 der Stäbe und den Messern 78A, 78B aufrechterhalten wird.
0 Bei dieser Ausführung erfolgt die Auswahl in der Stellung Hochfach, d.h. dass die Maschinensteuerung jeweils einen
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Auswahlbefehl abgibt, wenn ein Stab 7IA oder 7IB die Stellung Hochfach erreicht.
In der Darstellung nach Fig. 7 befinden sich die Messer 78A, 78B im Scheitelpunkt der Bewegung, der Stab 71A in der untersten Stellung und der Stab 7IB in der obersten Stellung. Ist zu diesem Zeitpunkt die Wicklung 75B erregt und herrscht ein Magnetfeld, so werden der Stab 7IB und das Halteelement 73B miteinander in Eingriff gebracht. Das sich abwärts bewegende Messer 78B löst sich vom Stab 7IB und die Verbindung zwischen Stab 7IB und Halteelement 73B wird durch die mittels der Anordnung 51 erzeugten Gegenkraft aufrechterhalten. Während der Abwärtsbewegung des Messers 78B wird das andere Messer 78A mit dem Stab 7IA aufwärts bewegt und der Stab in die Wicklung 75A eingeführt. Erreicht das Messer 78A die obere Stellung, so nimmt der Kettfaden die Stellung Hochfach ein. Ist die Wicklung nicht erregt und herrscht kein Magnetfeld, so folgt der Stab 7IA dem sich abwärts bewegenden Messer 78A und der Kettfaden wird in die Stellung Tieffach geführt.
Ist dagegen die Wicklung 75A erregt und herrscht ein Magnetfeld, so werden der Stab 71A und das Halteelement 73A miteinander gekoppelt. In diesem Fall verbleibt der Kettfaden in der Stellung Hochfach. Wird das Magnetfeld aufrechterhalten und ein Messer 78A und 78B kommt mit dem Vorsprung 77 in Eingriff, so werden die Haken 5 und 3 voneinander abgehoben. Weil der Stab 7IA oder 7IB und das zugeordnete Halteelement 73A oder 73B unter dem Einfluss des von der Wicklung 45 erzeugten Magnetfeldes stehen, werden sie weiterhin angezogen. Durch das sich 0 abwärtsbewegende Messer 78 kommen die Haken wieder in Eingriff und die Verbindung mittels der Anordnung 51 aufrechterhalten. Ist dagegen das Magnetfeld aufgehoben, so wird durch die Abhebung die Haken 5, 3 und aufgrund der federnden Eigenschaften des Stabes 71A, 71B und des
♦·
Halteelementes 73&Agr;, 73&Bgr; deren Kopplung aufgehoben und der Stab 71A, 71B folgt dem Messer 78A, 78B.
Die Fig. 8 zeigt eine Fachbildevorrichtung, die einen Stab 82 mit jeweils einem Loch 83 an den Enden des Stabes, zwei gegenläufig auf und ab bewegbaren Halteelementen 4A, 4B mit jeweils einem Haken 5 am freien Ende, ein ortsfest angeordnetes Halteelement 84 mit einem Haken 85, drei Wicklungen 6 und eine bekannte Anordnung 51 mit einer Litze und mit einer Zugfeder umfasst. Die Wicklungen 6 sind übereinander angeordnet, derart, dass die zwei oberen Wicklungen 6 die Laufbahnen des Stabes und der Halteelemente 4A, 4B umschliesst, während die untere Wicklung 6 die Laufbahn des Stabes 82 und des unteren Halteelementes 84 umschliesst.
Die Fachbildevorrichtung ist Teil einer Jaquardmaschine, in welcher der Stab 82 in der Stellung Tieffach und in der Stellung Hochfach gehalten werden kann. Die Halteelemente 4A, 4B sind über Zwischenglieder 86 mit Messern 87A, 87B verbunden, die in der nicht dargestellten Anordnung zum Führen 55 derselben geführt sind. Die Jaquardmaschine enthält ferner ein wahlweise einstellbares Auflageorgan 88. Nachfolgend wird die Funktion der Fachbildevorrichtung beschrieben. Die Fig. zeigt die Fachbildevorrichtung in der Stellung Tieffach.
In dieser Stellung befindet sich das Halteelement 4A im unteren Scheitelpunkt der Bewegung und der Stab 82 liegt auf dem Auflageorgan 88. Der Stab 82 und die Halteelemente 4A, 4B sind nicht in Eingriff, so dass der Stab in der Stellung Tieffach bleibt, wenn die Halteelemente gegenläufig auf und ab bewegt werden. Wird in dieser Stellung ein Auswahlbefehl erzeugt und dadurch die mittlere Wicklung erregt, so wird das Halteelement 4A durch das Magnetfeld zum Stab 82 hin angezogen und
während der Aufwärtsbewegung mit diesem in Eingriff gebracht. In der Folge wird der Stab aufwärts bewegt.
Die Fig. 9 zeigt die Stellung unmittelbar bevor der Stab 82 die Stellung Mittelfach erreicht. In dieser Stellung befinden sich die Zwischenglieder 86 innerhalb der oberen Wicklung, die zu diesem Zeitpunkt nicht erregt ist. Die Halteelemente 4A, 4B sind ausserhalb des Einflussbereiches der mittleren und unteren Wicklungen 6, so dass das Halteelement 4B nicht angezogen und in die Stellung Tieffach bewegt wird. Durch die weitere Aufwärtsbewegung des Halteelementes 4A wird der Stab 82 in die Stellung Hochfach bewegt.
Die Darstellung gemäss Fig. 10 zeigt den Stab 82 in der Stellung Hochfach und das Halteelement 4A hat den Scheitelpunkt der Aufwärtsbewegung bereits durchlaufen. Wird während der Aufwärtsbewegung des Halteelementes 4A die untere Wicklung 6 erregt und das Halteelement 84 durch das erzeugte Magnetfeld gegen den Stab 82 gezogen, so greift der Haken 85 in das Loch 83 im Stab 82 ein.
Durch dieses Eingreifen wird der Stab 82 in der Stellung Hochfach gehalten. Da zu diesem Zeitpunkt die obere Wicklung 6 nicht erregt ist und kein Magnetfeld herrscht, werden in diesem Fall der Stab 82 und das Halteelement 4A ausser Eingriff kommen, wobei das Halteelement weiter 5 abwärts bewegt wird. Wenn in dieser Stellung jedoch ein Magnetfeld herrscht, werden der Stab 82 und das Halteelement 4A ausser Eingriff kommen, weil der Stab durch Halteelement 84 in der Stellung Hochfach gehalten wird. Die Stellung Hochfach des Stabes 82 wird aufgehoben, wenn die untere Wicklung 6 nicht erregt und die obere Wicklung erregt ist. Tritt ein Halteelement 4A, 4B in das von der oberen Wicklung erzeugte Magnetfeld ein, so werden der Stab und das Halteelement in Eingriff
kommen. Das Halteelement wird bis zum Scheitelpunkt der Aufwärtsbewegung weiter bewegt und der Eingriff zwischen dem Halteelement 84 und dem Stab 82 wird aufgehoben. Um einen magnetischen Kurzschluss zu vermeiden, bestehen die Zwischenglieder 86 aus nicht magnetisierbaren Material.
Die Fig.11 zeigt drei Messer, die jeweils mittels einer Anordnung 55 gegenseitig geführt werden. Die Anordnung umfasst ein erstes Führungsorgan 91 und ein zweites Führungsorgan 92. Das erste Führungsorgan besteht aus einem Klemmteil 93, das am Messer angeordnet ist und zwei Rohre 94, die mit dem Klemmteiles 93 verbunden sind. Das zweite Führungsorgan 92 ist eine Hülse mit einer konkav ausgebildeten Mantelfläche. Anstelle der Rohre 94 können Stäbe und anstelle der Hülse 92 kann eine Rolle vorgesehen werden. Mit dieser Anordnung 55 ist es möglich, die vorstehend beschriebenen Fachbildevorrichtung in einem Abstand kleiner als vier Millimeter anzuordnen.

Claims (17)

Schutzansprüche
1. Auswahlvorrichtung für einen Faden, mit mindestens einem hin oder her bewegbaren ersten Organ (2;61A,61B;71A,71B;82), das mit einer Anordnung (51) zur Aufnahme des Fadens verbunden ist, mit mindestens einem zweiten Organ (4A,4B;32;63A,63B;73A,73B), das mit dem ersten Organ in und ausser Eingriff bringbar ist und mit einem Mittel (6,12) zur Erzeugung eines Magnetfeldes, um das erste und das zweite Organ in und ausser Eingriff zu bringen, dadurch gekennzeichnet, dass das erste und das zweite Organ aus ferromagnetischen Material bestehen und dass das Mittel (6,12) dazu bestimmt ist, in den vom Magnetfeld durchflossenen ersten und zweitem Organ unterschiedliche Polaritäten zu erzeugen, derart, dass die Organe gegenseitig angezogen werden und miteinander in Eingriff kommen.
0 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass dem Organ mindestens eine Wicklung (6;65A,65B;75A,75B) zugeordnet ist, welche die Laufbahn des ersten und/oder des zweiten Organs umschliesst.
3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Organ ortsfest angeordnet oder auf und ab bewegbar ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch zwei zweite Organe (4A,4B;32;63A,63B), die parallel zur Laufbahn des
ersten Organs (2,61,71) gegenläufig auf und ab bewegbar sind.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch zwei erste Organe (61A,61B;71A,71B), die über ein flexibles Glied verbunden und auf und ab bewegbar sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die zwei ersten Organe parallel zur Laufbahn des zweiten Organs gegenläufig oder gleichläufig auf und ab bewegbar sind.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Mittel ein Elektromagnet (12) ist, der einen Magnetkern (21) mit einem ersten Abschnitt (23), welcher das erste Organ (2) teilweise umgreift und mit einem zweiten Abschnitt (24), welcher mindestens ein zweites Organ (4A,4B) teilweise umgreift, um im ersten und im zweiten Organ jeweils eine unterschiedliche Polarität zu erzeugen.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das erste und das zweite Organ komplementär ausgebildete Abschnitte (3,5;35;62,64) an den freien Enden aufweisen.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, gekennzeichnet durch ein ferromagnetisches Führungsglied (34), um das zweite Organ (32) entlang seiner Laufbahn zu führen.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass ein Zwischenglied (33) vorgesehen ist, das aus
nicht magnetischen Material besteht und dass das zweite Organ (32) und das Führungsglied (34) am
Zwischenglied so angeordnet sind, dass ihre freien Enden aneinander liegen und beim Eintritt in ein Magnetfeld einander abstossen.
11. Textilmaschine mit einer Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Maschine eine Webmaschine oder Wirkmaschine ist.
12. Textilmaschine nach Anspruch 11, dadurch
gekennzeichnet, dass die Webmaschine eine
Jaquardmaschine mit auf und ab bewegbaren Messern aufweist, die entlang Laufbahnen geführt sind und, dass das Messer (54A,54B;69A,69B) mit dem zweiten Organ (4A,4B;63A,63B) verbunden ist und dass
mindestens eine Auswahlvorrichtung (1) vorgesehen ist, um ein erstes Organ (2;61A,61B) in der Stellung Tieffach auszuwählen.
13. Textilmaschine nach Anspruch 12, dadurch
gekennzeichnet, dass die Webmaschine eine
Jaquardmaschine mit auf und ab bewegbaren Messern aufweist, die entlang Laufbahnen geführt sind und dass das Messer (78A,78B) mit dem ersten Organ
(71A,71B) in und ausser Eingriff bringbar ist und dass zwei Auswahlvorrichtungen (1) vorgesehen sind, um ein erstes Organ in der Stellung Hochfach
auszuwählen und zu halten.
14. Textilmaschine nach Anspruch 12, dadurch
gekennzeichnet, dass die Webmaschine eine
Jaquardmaschine mit auf und ab bewegbaren Messern 0 aufweist, die entlang Laufbahnen geführt sind und dass drei Auswahlvorrichtungen (1) vorgesehen sind,
um ein erstes Organ (82) in der Stellung Tieffach und in der Stellung Hochfach auszuwählen und zu halten.
15. Textilmaschine nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass eine Anordnung (55) vorgesehen ist, um die Messer gegenseitig zu führen.
16. Textilmaschine nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Anordnung (55) erste Führungsorgane (91), die mit den Messern verbunden sind und zweite Führungsorgane (92) aufweist, die zwischen benachbarten ersten Führungsorganen angeordnet sind, um die Messer gegenseitig zu führen.
17. Textilmaschine nach Anspruch 16, dadurch
gekennzeichnet, dass das erste Führungsorgan (91) aus einem Klemmteil (93), der am Messer angeordnet ist und zwei Führungselementen (94) aufweist, die mit dem Klemmteil verbunden sind.
DE29814229U 1998-08-07 1998-08-07 Auswahlvorrichtung für einen Faden und eine Textilmaschine, insbesondere Jaquardwebmaschine mit einer solchen Vorrichtung Expired - Lifetime DE29814229U1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2000032859A1 (de) * 1998-11-26 2000-06-08 Textilma Ag Vorrichtung zum auswählen eines fadens in einer textilmaschine und textilmaschine mit vorrichtung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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WO2000032859A1 (de) * 1998-11-26 2000-06-08 Textilma Ag Vorrichtung zum auswählen eines fadens in einer textilmaschine und textilmaschine mit vorrichtung

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