DE29812414U1 - Wendezange für Stückgüter - Google Patents
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Dipl.-Phys. Stefan Pfister
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10. JUL11998
Firma Pfeifer Seil- und Hebetechnik GmbH & Co.
Dr.-Karl-Lenz-Stra3e 66, 87700 Memraingen
Dr.-Karl-Lenz-Stra3e 66, 87700 Memraingen
"Wendezange für Stückgüter"
Die Erfindung betrifft eine Wendezange zum Anheben, Transportieren
und Verschwenken von Stückgüter, insbesondere eines Fasses oder dergleichen mit zwei über einen Scherenmechanismus
verbundenen Greifarmen, deren freien Enden mit Klemmbacken versehen sind, die an der Außenseite des Stückgutes, zum
Beispiel am Faßmantel zur Anlage kommen und das Stückgut zum Anheben zwischen sich einklemmen, und mit einer Dreheinrichtung,
um das Stückgut in der angehobenen Lage zu verschwenken, sowie mit einem zwischen den Greifarmen vorgesehenen
Aufsetzer, auf dessen mit vertikalem Abstand zu den Klemmbacken angeordneter Anschlagfläche sich die Wendezange nach dem Herablassen
auf das Stückgut abstützt.
Solche Wendezangen dienen dazu, Stückgut, beispielsweise Ölfässer,
Fässer für Chemikalien oder dergleichen, mittels eines Lasttragemittels anzuheben und zu transportieren. Aufgrund des
Scherenmechanismusses wird das Stückgut beim Anheben der Wendezange zwischen den Klemmbacken der Greifarme eingeklemmt, so
daß ein fester Halt gewährleistet wird. Das Stückgut kann dann problemlos bewegt werden. Die Wendezange erlaubt dabei ein
zunächst stehendes Stückgut um 90° verschwenkt liegend abzusetzen, und umgekehrt. Dazu sind die Klemmbacken verdrehbar an
den Greifarmen befestigt, wobei zum Beispiel wenigstens eine Klemmbacke mittels eines Getriebes definiert verdreht werden
kann.
Nachfolgend wird der Einsatz der Erfindung beispielhaft an einem Faß erläutert, ohne die Erfindung auf diese Verwendung
zu beschränken. Vielmehr ist die Erfindung dazu geeignet, jede Form von Stückgütern (Kisten, Säcke, Fässer, Rollen, ect.)
anzuheben, zu transportieren und zu verschwenken.
Das Faß wird dabei in der Regel um seine Mittelachse senkrecht zur Rollachse verschwenkt. Dadurch entsteht eine gleichmäßige
Gewichtsverteilung, so daß der sicherer Halt gewährleistet bleibt. Es ist dazu erforderlich, daß die Klemmbacken in etwa
mittig an dem Faßmantel zur Anlage kommen. Hierzu ist der Aufsetzer vorgesehen, daß die Absenkbewegung der Wendezange in
Richtung auf das Faß begrenzt. Der Aufsetzer ist als feststehender vertikaler Bolzen ausgebildet, der auf der Faßstirnseite
zum Anliegen kommt. Die Wendezange stützt sich dabei auf diesem Bolzen ab, so daß ein Arretierhaken, der die Greifarme
in geöffneter Stellung hält, gelöst werden kann.
Beim Verschwenken des Fasses ist jedoch der Anschlagbolzen stets im Wege, da dieser sich im Schwenkradius des Fasses
befindet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Wendezange der
eingangs geschilderten Art so auszubilden, daß deren Handhabung, insbesondere zum Verschwenken des Fasses vereinfacht
werden kann.
Die Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß der Aufsetzer relativ beweglich an der Wendezange angeordnet ist
derart, daß beim Verschwenken des Stückgutes der Aufsetzer zumindest aus dem Schwenkradius des Stückgutes entfernbar ist.
Dies hat den Vorteil, daß das einmal ergriffene Stückgut nicht mehr von der Wendezange gelöst zu werden braucht, um es zu verschwenken.
Dadurch wird die Handhabung nicht nur einfacher sondern auch wesentlich sicherer. Insbesondere ist es möglich,
den vertikalen Abstand zwischen den Klemmbacken und der Anschlagfläche des Aufsetzers so zu wählen, daß die Wendezange
nach dem Herablassen eine definierte Lage zum Stückgut annimmt derart, daß die Klemmbacken in etwa mittig am Mantel des Stückgutes
angreift. Das Stückgut kann somit wesentlich schneller richtig gegriffen werden.
Es kann vorgesehen werden, daß der Aufsetzer um eine Drehachse verschwenkbar an der Wendezange angeordnet ist. Zweckmäßig ist
es hierbei, wenn die Drehachse parallel zur Verschwenkachse zum Beispiel des Fasses verläuft. Dies hat den Vorteil, daß der
Aufsetzer durch die Verschwenkung des Fasses selbst verschwenkt wird und somit selbsttätig aus dem Schwenkradius des Fasses
gelangen kann. Grundsätzlich ist es natürlich auch möglich, den Aufsetzer (quer-) verschiebbar an der Wendezange anzuordnen.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsforiti der Erfindung ist vorgesehen, daß der vertikale Abstand zwischen den Klemmbacken
und dem Aufsetzer einstellbar ist. Dies hat den Vorteil, daß die Wendezange beispielsweise an unterschiedliche Faßtypen und
-größen angepaßt werden kann. Auch ist es damit möglich, die Wendezange sowohl bei einem stehenden als bei einem liegenden
Faß in die richtige Lage relativ zum Faß zu bringen. Besonders
zweckmäßig ist es dabei, wenn der Aufsetzer in wenigstens zwei vorgegebene Raststellungen bringbar ist, so daß die herabgelassene
Wendezange in der einen Raststellung die erforderliche Lage bezüglich eines stehenden Fasses und in der anderen Raststellung
die erforderliche Lage bezüglich eines liegenden Fasses einnimmt. Dies hat den Vorteil, daß die Handhabung der
Wendezange weiter vereinfacht werden kann.
Es kann zweckmäßig sein, wenn der Aufsetzer zum Herablassen des Fasses in der Anschlagstellung arretierbar ist. Dadurch wird
erreicht, daß ein versehentliches Wegkippen des Aufsetzers bereits beim Herablassen der Wendezange vermieden wird. Die
Wendezange kann sich dann nach wie vor sicher auf dem Faß zum Lösen des Arretierhakens abstützen. Auch wird das Faß somit
stets sicher mittig am Faßmantel ergriffen.
Die Ausbildung des Aufsetzers ist grundsätzlich beliebig. Es kann vorgesehen werden, daß der Aufsetzer als vertikal ausgerichteter
Anschlagbolzen ausgebildet ist. Die Anschlagfläche entspricht der dem Faß zugekehrten freien Strinfläche des Anschlagbolzens.
Der Anschlagbolzen kann dabei an dem Rahmen des Schereninechanismusses verschwenkbar angeordnet sein.
Der Anschlagbolzen kann beispielsweise teleskopartig ausgebildet sein, so daß der vertikale Abstand zwischen den Klemmbacken
und der Anschlagfläche des Anschlagbolzens einstellbar
ist. Eine solche Ausbildung ist sehr robust und kann auch unter rauhen Betriebsbedingungen sicher bedient werden.
Es kann zudem vorgesehen werden, daß die dem Faß zugewandte Anschlagfläche des Anschlagbolzens konvex abgerundet ist
derart, daß die Rundung um eine Achse verläuft, die parallel
zur Drehachse des Anschlagbolzens verläuft. Dies hat den Vorteil, daß ein Wegschwenken des Anschlagbolzens aus dem Schwenkradius
vereinfacht werden kann, da die Anschlagfläche leicht auf der entsprechenden Oberfläche des Fasses abrollen kann.
Insbesondere hierbei ist es günstig, wenn der Anschlagbolzen in der vertikalen Lage arretierbar ist. Damit wird vermieden, daß
der Anschlagbolzen beim Aufsetzen auf dem Faß wegkippt.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der schematischen
Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Frontansicht der Wendezange
gemäß der Erfindung beim Greifen eines stehenden Fasses,
Fig. 2 eine Seitenansicht gemäß Fig. 2
beim Verschwenken des Fasses in die liegende Lage,
Fig. 3 eine Frontansicht der Wendezange
beim Greifen eines liegenden Fasses und
Fig. 4 eine Seitenansicht gemäß Fig. 3
beim Verschenken des Fasses in die stehende Lage.
Die in der Zeichnung dargestellte Wendezange weist einen Rahmen 11 auf, an dem zwei Greifarme 12, 13 über einen Scherenmechanismus
14 angelenkt sind. Im einzelnen ist die Anordnung so getroffen, daß der Rahmen 11 als horizontale Traverse ausgebildet
ist, an deren seitlichen Enden 15 die Greifarme 12, 13 drehbar befestigt sind. Die oberen Abschnitte 16, 17 der Greifarme
verlaufen über kreuz und sind über Lenker 18 miteinander am mittigen Aufhängungspunkt 19 gelenkig verbunden. Durch
diesen Scherenmechanismus wird erreicht, daß sich beim Anheben der Wendezange am Aufhängungspunkt 19 mittels eines entsprechenden
Lasttragemittels die unteren freien Enden 20, 21 der Greifarme 12, 13 aufeinanderzubewegen.
Die freien Enden 20, 21 sind mit Klemmbacken 22, 23 versehen, die zur Anlage an das zu transportierende Faß 24 gelangen. Die
Klemmbacken 22, 2 3 sind dazu gebogen ausgebildet, um vollflächig an der zylindrischen Mantelfläche 25 des Fasses
anliegen zu können. Der Scherenmechanismus bewirkt eine feste Klemmung des Fasses zwischen diesen Klemmbacken 22, 23 beim
Anheben. Die Klemmbacken 22, 23 sind zum Verschwenken des Fasses an den freien Enden 20, 21 der Greifarme 12, 13 drehbar
gelagert. Zum definierten Verschwenken ist eine Klemmbacke 22 mit einer Dreheinrichtung 26, beispielsweise einem Schneckengetriebe,
verbunden, damit sich das Faß nicht ungebremst drehen kann.
Zum Ergreifen des Fasses wird die Wendezange in geöffneter Stellung auf das Faß abgesenkt. Es ist ein Arretierhaken 27
vorgesehen, der die Greifarme 12, 13 in geöffneter Stellung hält. Die Wendezange muß soweit abgesenkt werden, bis die
Klemmbacken in etwa mittig an dem Faßmantel angreifen können, damit das Faß in etwa um eine mittige Verschwenkachse 28 senkrecht
zur Rollachse 29 verschwenkt werden kann. Dies ist vor allem wegen der dann gleichmäßigen Gewichtsverteilung während
des Verschwenkens zweckmäßig.
Um zu erreichen, daß die Wendezange stets eine definierte Lage zum Faß einnimmt, ist ein Anschlagbolzen 30 vorgesehen, der
zwischen den Greifarmen mit vertikalem Abstand zu den freien Enden 20, 21 bzw. den Klemmbacken 22, 23 angeordnet ist. Der
Anschlagbolzen dient zum einen dazu, die Abwärtsbewegung der Wendezange zu begrenzen. Zum anderen stützt sich die Wendezange
über diesen Anschlagbolzen 30 auf der Stirnfläche 33 des Fasses
— 7 —
24 ab, damit der Arretierhaken 27 leicht gelöst werden kann.
Bei dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Anschlagbolzen 30 über eine Drehachse 31 verschwenkbar an
dem Rahmen 11 der Wendezange befestigt. Die Drehachse 31 verläuft dabei parallel zur Verschwenkachse 28 des Fasses. Hierdurch
wird erreicht, daß sich beim Verschwenken des Fasses 24 in Richtung des Pfeiles 32 der Anschlagbolzen selbsttätig aus
dem Schwenkradius des Fasses verschwenkt. Der Anschlagbolzen stört somit die Schwenkbewegung des Fasses nicht mehr.
In den Fig. 1 und 2 ist die Verschwenkung eines stehenden Fasses in die liegende Lage dargestellt. Selbstverständlich ist
es auch möglich, mit einer derartigen Wendezange liegende Fässer in die stehende Lage zu verschwenken. Der Bewegungsablauf
ist hierbei grundsätzlich gleich. Die Verschwenkung erfolgt dabei in der Richtung des Pfeiles 37 in Fig. 4. Es ist
jedoch offensichtlich, daß der vertikale Abstand zwischen dem Anschlagbolzen 30 und den Klemmbacken 22, 23 ein anderer sein
muß, da die Mantelfläche 25 näher an der mittigen Verschwenkachse 28 liegt als die Stirnfläche 33 des Fasses.
Bei dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsform ist
daher vorgesehen, daß der vertikale Abstand zwischen den Klemmbacken 22, 23 und dem Anschlagbolzen 30 einstellbar ist. Dies
wird durch eine Längenänderung des Anschlagbolzens bewirkt, der hierfür teleskopartig ausgebildet ist. Der innere, untere Teil
34 des Anschlagbolzens 30 ist beispielsweise in einem Langloch
35 geführt und kann dort mittels einer nicht dargestellten Klemmschraube arretiert werden. Es kann vorgesehen werden, daß
das Langloch so bemessen ist, daß für eine vorbestimmte Faßgröße der untere Anschlag, d. h. die längste Länge des Anschlagbolzens,
einer Absenkposition der Wendezange entspricht, die für das Ergreifen eines liegenden Fasses erforderlich ist.
Der obere Anschlag, d. h. die kürzeste Länge des Anschlag-
bolzens 30, kann dann einer Absenkposition der Wendezange entsprechen,
die für das Ergreifen eines stehenden Fasses erforderlich ist.
Bei dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsform weist
der Anschlagbolzen 30 als Anschlagfläche eine im wesentlichen
ebene untere Stirnfläche 36 auf. Dadurch wird erreicht, daß sich die Wendezange mittels der Stirnfläche auf dem Faß sicher
abstützen kann. Auch ist es möglich, die Stirnfläche 36 konvex auszubilden derart, daß die Achse der Rundung parallel zur
Drehachse des Anschlagbolzens verläuft. Hiermit kann sich der Anschlagbolzen besser an der zugewandten Oberfläche des Fasses
abrollen. Um ein Wegkippen des Anschlagbolzens bei herabgelassener Wendezange zu vermeiden, kann vorgesehen werden, daß
der Anschlagbolzen in vertikaler Stellung arretiert werden kann, in der sich die Wendezange über den Anschlagbolzen auf
dem Faß abstützt (Fig. 1 und 3). Vor dem Verschwenken des Fasses müßte dann lediglich diese Arretierung gelöst werden.
Es ist selbstverständlich, daß die Greifarme 12, 13 und der
Rahmen 11 einen Freiraum begrenzen, in dem das Faß 24 frei drehbar ist. Ferner ist die Lage der Drehachse 31 und die
Abmessung des Anschlagbolzens, also insbesondere der Abstand der Anlenkung zur zugewandten Seite des Fasses, so gewählt, daß
die Verschwenkung des Anschlagbolzens ohne Behinderung der Schwenkbewegung des Fasses möglich ist.
Mit einer solchen Wendezange ist ein Anheben, Transportieren und Verschwenken von Fässern oder anderen, beliebigen
Stückgütern leicht möglich. Die Verschwenkung des Anschlagbolzens aus dem Schwenkradius des Fasses erfolgt im wesentlichen
selbsttätig.
Die jetzt mit der Anmeldung und später eingereichten Ansprüche sind Versuche zur Formulierung ohne Präjudiz für die Erzielung
weitergehenden Schutzes.
Die in den abhängigen Ansprüchen angeführten Rückbeziehungen weisen auf die weitere Ausbildung des Gegenstandes des Hauptanspruches
durch die Merkmale des jeweiligen Unteranspruches hin. Jedoch sind diese nicht als ein Verzicht auf die Erzielung
eines selbständigen, gegenständlichen Schutzes für die Merkmale der rückbezogenen Unteransprüche zu verstehen.
Merkmale, die bislang nur in der Beschreibung offenbart wurden, können im Laufe des Verfahrens als von erfindungswesentlicher
Bedeutung, zum Beispiel zur Abgrenzung vom Stand der Technik beansprucht werden.
Claims (11)
1. Wendezange zum Anheben, Transportieren und Verschwenken von Stückgut, zum Beispiel eines Fasses (24)
oder dergleichen, mit zwei über einen Scherenmechanismus (14) verbundenen Greifarmen (12, 13), deren freien Enden
(20, 21) mit Klemmbacken (22, 23) versehen sind, die an der Außenseite des Stückgutes, zum Beispiel am Faßmantel
(25) zur Anlage kommen und das Stückgut zum Anheben zwischen sich einklemmen, und mit einer Dreheinrichtung
(26), um das Stückgut in der angehobenen Lage zu verschwenken, sowie mit einem zwischen den Greifarmen vorgesehenen
Aufsetzer (30), auf dessen mit vertikalem Abstand zu den Klemmbacken angeordneter Anschlagfläche (36)
sich die Wendezange nach dem Herablassen auf das Stückgut abstützt, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufsetzer (30)
relativ beweglich an der Wendezange angeordnet ist derart, daß beim Verschwenken des Stückgutes der Aufsetzer
zumindest aus dem Schwenkradius des Stückgutes entfernbar ist.
2. Wendezange nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Aufsetzer um eine Drehachse (31) verschwenkbar an der Wendezange angeordnet ist.
3. Wendezange nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die Drehachse (31) parallel zur Verschwenkachse (28) des Fasses (24) verläuft.
4. Wendezange nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet/ daß der Aufsetzer verschiebbar an der
Wendezange angeordnet ist.
5. Wendezange nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der vertikale Abstand zwischen den
Klemmbacken und der Anschlagfläche (36) des Aufsetzers einstellbar ist.
6. Wendezange nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufsetzer in wenigstens zwei
vorgegebene Raststellungen bringbar ist, insbesondere so daß die herabgelassene Wendezange in der einen Raststellung
die erforderliche Lage bezüglich eines stehenden Fasses und in der anderen Raststellung die erforderliche
Lage bezüglich eines liegenden Fasses einnimmt.
7. Wendezange nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufsetzer zum Herablassen des
Fasses in der Anschlagstellung arretierbar ist.
8. Wendezange nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufsetzer als vertikal ausgerichteter
Anschlagbolzen (30) ausgebildet ist.
9. Wendezange nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß
der Anschlagbolzen teleskopartig ausgebildet ist, so daß
— 3 —
der vertikale Abstand zwischen den Klemmbacken und der
dem Stückgut zugekehrten Anschlagfläche des Anschlagbolzens einstellbar ist.
10. Wendezange nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, daß die dem Stückgut zugewandte Anschlagfläche
(36) des Anschlagbolzen konvex abgerundet ist, insbesondere derart, daß die Rundung um eine Achse verläuft,
die parallel zur Drehachse des Anschlagbolzens verläuft.
11. Wendezange nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlagbolzen in der vertikalen
Lage arretierbar ist.
Der
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29812414U DE29812414U1 (de) | 1998-07-13 | 1998-07-13 | Wendezange für Stückgüter |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29812414U DE29812414U1 (de) | 1998-07-13 | 1998-07-13 | Wendezange für Stückgüter |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29812414U1 true DE29812414U1 (de) | 1998-11-26 |
Family
ID=8059766
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29812414U Expired - Lifetime DE29812414U1 (de) | 1998-07-13 | 1998-07-13 | Wendezange für Stückgüter |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE29812414U1 (de) |
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-
1998
- 1998-07-13 DE DE29812414U patent/DE29812414U1/de not_active Expired - Lifetime
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
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