DE29811295U1 - Knoblauchschneider - Google Patents
KnoblauchschneiderInfo
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Description
Bezeichnung: Knoblauchschneider
Beschreibung
Beschreibung
Die Erfindung betrifft einen Knoblauchschneider, der jedoch ebensogut als Schneider für anderes Gemüse, wie z.B. Zwiebeln,
eingesetzt werden kann.
Bekannte Geräte zum Zerkleinern von Knoblauch sind in Art einer
Presse aufgebaut, wobei der Knoblauch mittels eines Stempels durch ein Lochgitter gepreßt wird. Hierdurch wird das Gemüse im
wesentlichen gequetscht, indem es durch die vorgesehenen Löcher zu kleinen Würsten oder Fahnen verarbeitet wird. Der Knoblauch
wird dabei weniger geschnitten als gepreßt. Auch bleiben relativ große Teile im Gerät hängen, ohne die Löcher zu
passieren.
Aus der DE-OS 21 19 992 ist ein Zwiebelschneider bekannt, bei dem ein axial verstellbarer Stempel die Zwiebel durch
sternförmig angeordnete Messer drückt, wodurch die Zwiebel in viele Kreissektoren zerschnitten wird. Mittels eines quer dazu
einsteckbaren Messers werden diese Sektoren bei einer Rotationsbewegung in Einzelstücke zerschnitten.
Ein ähnlicher Zwiebelschneider mit gegenüber der Zwiebel rotierenden Schneiddrähten ist aus dem DE-GM 1 750 135 bekannt.
Aus der DE-PS 832 051 ist ein Gerät zum Zerkleinern von Zwiebeln, Obst oder sonstigem Gut bekannt, das einen
Gehäusekörper, der ein Messer trägt, und ein Oberteil aufweist, welches einen daran befestigten Stempel hat, der im
Betriebszustand beim Verdrehen gegenüber dem Gehäusekörper eine Axialbewegung gegen das mitrotierende Schneidgitter durchführt.
Mit diesem axial verstellbaren Stempel wird die Frucht durch ein mitrotierendes Schneidgitter geschoben bzw. gedrückt, wobei
auf der Austrittsseite des Schneidgitters entsprechende Fahnen
oder Würste mit quadratischem Querschnitt entstehen. Diese Teile werden dann von dem hinter dem Schneidgitter angeordneten
Messer senkrecht zu ihrer Längsrichtung zerkleinert, so daß Würfel von Zwiebeln entstehen. Dabei kommt es nicht zu einem
Pressen oder zu einem Reiben der Frucht, vielmehr wird die Zwiebel zum einen durch das Gitter längs geschnitten und zum
anderen durch das weiter vorhandene Messer quer geschnitten, so daß als Produkt feine, geschnittene Zwiebelwürfel vorliegen.
Das Schneidgitter zerlegt die Frucht in zwei Dimensionen, so daß Stifte oder Stäbchen entstehen, die dann später von dem
Messer in Würfel zerkleinert werden. Der Stempel ist so gestaltet, daß seine Vorderseite eine dem zweidimensionalen
Schneidgitter entsprechende Form hat, nämlich aus einer Vielzahl von Zapfen besteht, welche die Zwiebelstücke durch das
Schneidgitter schieben. Dabei ist das Messer gehäusefest, während der Stempel und das Schneidgitter drehbar gelagert
sind, bevorzugt so, daß sie beide durch ein Bedienteil in Drehung versetzt werden und über die Spindel eine Axialbewegung
des Stempels gegenüber dem mitrotierenden Schneidgitter erzeugen. Diese Vorrichtung bildet den Oberbegriff des
Anspruchs 1.
Nachteilig dabei ist, daß der hier vorgeschlagene, eine Vielzahl von Zapfen enthaltende Stempel nur umständlich
reinigbar ist. Es sind viele Führungen und kompliziert geformte Komponenten vorhanden, die eine gründliche Reinigung aufwendig
und zeitraubend machen, weil sehr viele unterschiedlich geformte Bauteile mit dem Knoblauch in Berührung kommen.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Knoblauchschneider oder dgl. Schneider für Gemüse vorzuschlagen, der leicht in einfach
geformte Bauteile zerlegbar ist, die schnell gereinigt werden können.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst von einem Knoblauchschneider mit den Merkmalen des Anspruchs 1.
Ausführungen der Erfindung sind Gegenstände von Unteransprüchen.
Der erfindungsgemäße Knoblauchschneider ist dadurch gekennzeichnet, daß er einen den Knoblauch aufnehmenden
becherartigen Innenkörper enthält, der drehbar im Gehäusekörper gelagert ist und das Schneidgitter enthält.
Erfindungsgemäß besteht der Knoblauchschneider also aus drei
Bauteilen, dem Gehäusekörper, dem Oberteil und dem becherartigen Innenteil. Das Innenteil wird in den Grundkörper
eingesetzt und der Knoblauch in den Innenraum des Innenkörpers hineingelegt. Sodann wird das Oberteil verdreht, so daß sein
Innengewinde in das Gegengewindes des Gehäuseteils eingreift und den Axialtransport nebst Schneiden der Knoblauchzehe
bewirkt. Das Innenteil rotiert dann mit dem Oberteil, welches den Stempel trägt. Die Becherform des Innenteils verhindert ein
seitliches Ausweichen des Knoblauchs während des Preß- oder Schneidvorgangs und ebenso ein Verschmutzen von anderen
Elementen, wie Führungselementen oder weiteren Bauteilen. Da das Innenteil - neben Messer und Stempel - das einzige Bauteil
ist, welches mit dem Knoblauch in Berührung kommt, ist die Reinigung nach der Demontage im wesentlichen auf dieses Bauteil
beschränkt. Aber auch dieses Innenteil selbst kann wegen seiner glatten Flächen leicht gereinigt werden.
Das Messer ist an der Gehäuseunterseite an einer sich an gegenüberliegenden Positionen des Gehäuses abstützenden Brücke
fixiert. Vorteilhaft ist, daß sich das Messer nicht über den Mittelpunkt des Schneidgitters hinaus erstreckt, sondern etwas
schmäler ist. Ansonsten wäre nämlich der Mittelpunkt stets vom Messer abgedeckt, so daß sich die Knoblauchwürste an dem Messer
bzw. der Messerspitze stauen könnten, was zu einer Fehlfunktion führen könnte.
In einer bevorzugten Ausführungsform ist der im Gehäusekörper
rotierende Innenkörper mittels eines Schnapp- oder
• · a
Rastmechanismus (drehbar) in der richtigen Arbeitsposition (sein Schneidgitter genau über dem Messer) gehalten und ist so
zu Reinigungszwecken leicht herausnehmbar. Der Innenkörper kann zum Beispiel über Rastelemente wie Nasen im Gehäusekörper
einschnappen und kann dann zum Reinigen durch einfaches Drücken von unten auf das Schneidgitter oder dessen Rahmen über den
Widerstand der Nasen herausgelöst werden. So kann der Benutzer den Innenkörper leicht herausnehmen und das daran befestigte
Schneidgitter reinigen.
In einer weiteren Ausführungsform ist das Schneidgitter vom
Innenkörper leicht abnehmbar. Die Verbindung beider Teile erfolgt z.B. über den Eingriff der einzelnen Enden der das
Schneidgitter bildenden Metallelemente in formschlüssige Aussparungen im unteren Randbereich des Innenkörpers. Auch ist
ein Zusammenschnappen des Schneidgitters (und eines eventuell vorgesehenen Rahmens) mit dem Innenkörperrand möglich.
In einer weiteren Ausführungsform kann das Messer oder der
Messerhalter mit dem Messer gegenüber dem Gehäusekörper abnehmbar ausgebildet sein, um die Reinigung der Teile zu
erleichtern. Am einfachsten ist die Verbindung der beiden Teile durch einfaches Einsetzen des Messers in eine vorgesehene
gehäusefeste Aussparung. Möglich ist ebenso die Halterung über einen Bajonettverschluß zwischen dem Messerhalter und dem
Gehäusekörper, der so angeordnet ist, daß im Betriebszustand der am Messer wirkende Gegendruck in eine Schließstellung des
Messerhalters wirkt. Da der Knoblauchschneider, wenn er für Rechtshänder ausgelegt ist, ein Rechtsgewinde hat, also das
Oberteil gegenüber dem Unterteil nach rechts gedreht wird, um das Gemüse gegen das Schneidgitter zu drücken, empfiehlt es
sich, diesen Bajonettverschluß, der den Messerhalter am Gehäusehalter hält, so auszubilden, daß er durch Linksdrehung
geöffnet und durch Rechtsdrehung geschlossen wird. So wird ein versehentliches Öffnen während des Schneidens verhindert.
Bei dieser Art Knoblauchschneider dreht sich der Innenkörper im Betrieb gegenüber dem ihn haltenden Gehäusekörper. Die
Mitnahmebewegung zum Drehen des Innenkörpers mit dem Stempel
kann entweder dadurch erfolgen, daß der Stempel einen nichtrunden, bevorzugt einen im wesentlichen quadratischen,
Querschnitt hat und damit in einen entsprechend geformten nichtrunden, bevorzugt im wesentlichen quadratischen, Hohlraum
des Innenkörpers eintaucht. Möglich ist auch, daß im Innenkörper Führungsnuten für den Stempel angeordnet sind,
während am Stempel Führungsnasen vorgesehen sind, die in diese Nuten eingreifen. Bei einer symmetrischen Ausführung von
Stempel und Innenkörper ist der Zusammenbau in unterschiedlichen Stellungen möglich. Bei unsymmetrischer
Ausführung nur in einer. Bevorzugt ist der Querschnitt des Stempels quadratisch mit abgeschrägten Ecken, wodurch sich vier
unterschiedliche, aber völlig gleichwertige Zusammenbaumöglichkeiten für Stempel und Innenkörper ergeben.
Die Abschrägung der Ecken verhindert "tote" rechte Winkel oder Ecken, die schlecht zu reinigen sind.
Eine weitere Neuerung der Erfindung, die sich besonders zur Verwendung an dem beschriebenen Knoblauchschneider eignet, aber
für sich gesehen auch anderweitig eingesetzt werden kann, ist der Stempel, welcher die Knoblauchzehe durch das Schneidgitter
an das Messer drückt. Dieser Stempel besitzt eine Vielzahl von Stiften, die in die Durchbrechungen des Scheidgitters reichen
können und vorne bevorzugt eben ausgebildet sind, sowie eine vordere Platte, die federnd auf dem Stempel sitzt und die
Stifte abdeckt, so daß die Platte zusammen mit den Stiftvorderseiten eine geschlossenen Stempelfläche bildet. Die
vordere Platte enthält bevorzugt so viele Bohrungen, wie der Stempel Stifte aufweist. Durch jede der Bohrungen erstreckt
sich ein einzelner Stift. In Ausgangsstellung bzw. bis zum Ende der Vorschubbewegung des Stempels an das Schneidgitter ist eine
im wesentlichen glatte Fläche gebildet. Wenn bei der Vorschubbewegung beim Schneiden der Knoblauchzehe die
Stempelplatte bis an das Schneidgitter vorgeschoben ist, werden
bei einer weiteren Vorschubbewegung die Stifte durch die Bohrungen in der Platte hindurchgeschoben und greifen durch das
Schneidgitter hindurch, um den Knoblauch vollständig durch das Schneidgitter hindurch zu drücken. In einer Ausführungsform
befinden sich zwischen der Lochplatte und den Stiften Druckfedern, welche bei einer Druckentlastung die Platte wieder
in die Ausgangsstellung bringen, wodurch wiederum die im wesentlichen geschlossenen Stempelfläche erreicht wird. Die
geschlossene Stempelfläche sorgt einerseits für ein vollständiges Zerkleinern des Knoblauchs, indem sie weitgehend
vermeidet, daß Knoblauchreste in irgendwelchen Hohlräumen zurückbleiben, und sorgt andererseits dafür, daß beim Reinigen
die glatte Stempelunterfläche besonders schnell sauber gemacht
werden kann.
Weitere Ziele, Vorteile, Merkmale und Anwendungsmöglichkeiten der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung eines Ausführungsbeispiels anhand der Zeichnung, Dabei bilden alle beschriebenen und/oder bildlich dargestellten
Merkmale für sich oder in beliebiger Kombination den Gegenstand der vorliegenden Erfindung, auch unabhängig von ihrer
Zusammenfassung in den Ansprüchen oder deren Rückbeziehung.
Es zeigen:
Figur 1 eine perspektivische Ansicht der Einzelteile eines erfindungsgemäßen Knoblauchschneiders in Art einer
Explosionszeichnung,
Figur 2 den zur Reinigung zerlegten Knoblauchschneider,
Figur 3 die Ausführung der Figur 2 im Befüllzustand,
Fig. 4 den Knoblauchschneider im zusammengesetzten Zustand.
Figur 1 zeigt die Einzelteile einer erfindungsgemäßen
Ausführung eines Knoblauchschneiders in Schnitt- und
Explosionsdarstellung. Zu erkennen sind als Haupte leinen te der
Gehäusekörper 1, in den der becherartige Innenkörper 2
eingesetzt werden kann, und das Oberteil 3. Am Oberteil 3 sind die Platte 4 und der Deckel 5 befestigt. Im den Innenkörper 2
wird das Schneidgitter 6 eingesetzt; in den Gehäusekörper 1 das Messer 7. Die Federn 8 können auf einige der Stifte 11 des
Stempels 9 gesetzt werden. Die Platte 4 hat zwei nach oben
gerichtete Arme mit nach innen gerichteten Haken, die im
zusammengebauten Zustand den Stempel 9 umgreifen. Die Federn 8 drücken dann die Platte 4 vom Stempel 9 weg, während die Haken der Platte 4 diese am Stempel 9 halten.
Ausführung eines Knoblauchschneiders in Schnitt- und
Explosionsdarstellung. Zu erkennen sind als Haupte leinen te der
Gehäusekörper 1, in den der becherartige Innenkörper 2
eingesetzt werden kann, und das Oberteil 3. Am Oberteil 3 sind die Platte 4 und der Deckel 5 befestigt. Im den Innenkörper 2
wird das Schneidgitter 6 eingesetzt; in den Gehäusekörper 1 das Messer 7. Die Federn 8 können auf einige der Stifte 11 des
Stempels 9 gesetzt werden. Die Platte 4 hat zwei nach oben
gerichtete Arme mit nach innen gerichteten Haken, die im
zusammengebauten Zustand den Stempel 9 umgreifen. Die Federn 8 drücken dann die Platte 4 vom Stempel 9 weg, während die Haken der Platte 4 diese am Stempel 9 halten.
Fig. 2 zeigt die Einzelteile der Fig. 1 in einem
gebrauchsfertigen Zustand, so, wie der Knoblauchschneider zum
Beispiel zum Reinigen zerlegt wird, nämlich in die drei
Hauptkomponenten Gehäusekörper 1 mit eingesetztem Messer 7,
Innenkörper 2 mit eingesetztem Schneidgitter 6 und Oberteil 3
mit Deckel 5, Stempel 9, Federn 8 und Platte 4. Zu erkennen
sind hier weiter die Nasen 10, die etwas oberhalb eines (nicht gesondert dargestellten) Metallrings, der als Gleitelement für den Innenkörper 2 dient, angeordnet sind. Schiebt man also den Innenkörper 2 aus der in Fig. 2 gezeigten Lage über die Nasen
10 hinweg in den Gehäusekörper 1, so liegt der Innenkörper 2
auf dem Ring im Gehäusekörper 1 auf. Die Nasen 10 verhindern
ein Herausrutschen des Innenkörpers 2 nach oben. Innerhalb des Gehäusekörpers 1 ist der Innenkörper 2 dann also drehbar, aber gegen Herausfallen gesichert, gelagert.
gebrauchsfertigen Zustand, so, wie der Knoblauchschneider zum
Beispiel zum Reinigen zerlegt wird, nämlich in die drei
Hauptkomponenten Gehäusekörper 1 mit eingesetztem Messer 7,
Innenkörper 2 mit eingesetztem Schneidgitter 6 und Oberteil 3
mit Deckel 5, Stempel 9, Federn 8 und Platte 4. Zu erkennen
sind hier weiter die Nasen 10, die etwas oberhalb eines (nicht gesondert dargestellten) Metallrings, der als Gleitelement für den Innenkörper 2 dient, angeordnet sind. Schiebt man also den Innenkörper 2 aus der in Fig. 2 gezeigten Lage über die Nasen
10 hinweg in den Gehäusekörper 1, so liegt der Innenkörper 2
auf dem Ring im Gehäusekörper 1 auf. Die Nasen 10 verhindern
ein Herausrutschen des Innenkörpers 2 nach oben. Innerhalb des Gehäusekörpers 1 ist der Innenkörper 2 dann also drehbar, aber gegen Herausfallen gesichert, gelagert.
Fig. 3 zeigt den erfindungsgemäßen Knoblauchschneider im
geöffneten Zustand, also bereit zur Befüllung. Der Innenkörper 2 ist nun, wie gerade beschrieben wurde, in den Gehäusekörper eingesetzt. Das Schneidgitter 6 liegt genau über dem Messer 7. Der Knoblauch oder die anderen zu zerkleinernden Gemüse werden
geöffneten Zustand, also bereit zur Befüllung. Der Innenkörper 2 ist nun, wie gerade beschrieben wurde, in den Gehäusekörper eingesetzt. Das Schneidgitter 6 liegt genau über dem Messer 7. Der Knoblauch oder die anderen zu zerkleinernden Gemüse werden
nun in den becherartigen Innenraum der Innenkörpers 2 gelegt und liegen damit auf dem Schneidgitter 6.
Zum Zerkleinern des Knoblauchs wird nun das Oberteil 3 mit
seinem Stempel 9 in den Innenraum des Innenkörpers 2 gesteckt. Bei einem Verdrehen des Oberteils 3 wird so der Innenkörper 2
mit Knoblauch und Schneidgitter 6 ebenfalls in Rotation versetzt. Fest gegenüber dem Gehäusekörper 6 steht dagegen der
Messerhalter mit dem Messer 7.
Wird dann das Oberteil 3 nach unten geschoben und weiter verdreht, greift das am unteren äußeren Rand des Oberteils 3
angeordnete Innengewinde 12 (hier nur ein Gang gezeichnet) in das Außengewinde 13 des Gehäusekörpers 1. Dadurch schraubt sich
das Oberteil 3 langsam nach unten und preßt den Knoblauch, der sich unterhalb des Stempels 9 und oberhalb des Schneidgitters
befindet durch das Schneidgitter 6. Dabei entstehen im Schneidgitter 6 feine Knoblauchstäbchen, die beim Rotieren des
Schneidgitters 6 über das Messer 7 in keine Quader zerschnitten werden.
Wie insbesondere aus Figur 1 zu entnehme ist, weist der Stempel
9 eine Vielzahl von Stiften 11 auf, denen eine Platte 4 zugeordnet ist, die so viele Löcher enthält, wie Stifte 11
vorhanden sind. Die Platte 4 kann über zwei Klammern an dem Stempel 9 befestigt werden, wie in Fig. 2 gezeigt ist. Gezeigt
sind weiterhin in Fig. 1 zwei (von fünf) Federn 8, welche die Platte 4 vom Stempel 9 wegdrücken. Erst wenn die Platte 4 am
Ende des Preßvorgangs auf das Schneidgitter 6 auftrifft, wird die Platte 4 vom Gitter aufgehalten und gegen den Stempel 9
geschoben. Die Federn 8 drucken sich zusammen, die Stifte 11 beginnen, über die Platte 4 heraus zu ragen. Sie reichen durch
die Öffnungen des Schneidgitters 6 und schieben so auch die letzten Knoblauchreste durch das Gitter gegen das darunter
rotierende Messer 7. In diesem gedrückten Endzustand sind die oberseitigen Haken der Klammern vom Stempel 9 abgehoben. Öffnet
der Benutzer den Knoblauchschneider oder schraubt er das
Oberteil 3 mit Stempel 9 wieder hoch, so drücken die Federn 8 die Platte 4 wieder nach unten, so daß eine praktisch ebene
Fläche, gebildet aus der Platte 4 und den Vorderseiten der Stifte 11 entsteht, die wieder gut reinigbar ist.
Figur 4 zeigt den erfindungsgemäßen Knoblauchschneider in
zusammengebautem Zustand. Zu erkennen ist das Oberteil 3 mit Deckel 5, welches auf das Außengewinde 13 des Gehäusekörpers 1
aufgeschraubt ist. Der Gehäusekörper 1 hat zur Erhöhung seiner Standfestigkeit einem verbreiterten Fuß.
Bezugszeichenliste
| 1 | Gehäusekörper |
| 2 | Innenkörper |
| 3 | Oberteil |
| 4 | Platte |
| 5 | Deckel |
| 6 | Schneidgitter |
| 7 | Messer |
| 8 | Federn |
| 9 | Stempel |
| 10 | Nasen |
| 11 | Stifte |
| 12 | Innengewinde |
| 13 | Außengewinde |
Claims (6)
1. Knoblauchschneider mit einem Gehäusekörper (1), der ein
Messer (7) trägt, und mit einem Oberteil (3) mit daran befestigtem Stempel (9), der im Betriebszustand beim
Verdrehen gegenüber dem Gehäusekörper (1) eine Axialbewegung gegen ein mitrotierendes Schneidgitter (6)
durchführt, gekennzeichnet durch einen den Knoblauch aufnehmenden becherartigen Innenkörper (2), der drehbar im
Gehäusekörper (1) gelagert ist und das Schneidgitter (6) enthält.
2. Knoblauchschneider nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Innenkörper (2) mittels eines Schnappmechanismus im
Gehäusekörper (1) gehalten wird und zum Reinigen einfach herausnehmbar ist.
3. Knoblauchschneider nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Schneidgitter (6) zum
Reinigen vom Innenkörper (2) abnehmbar ist.
4. Knoblauchschneider nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Messer (7) zum Reinigen vom
Messerhalter abnehmbar ist.
5. Knoblauchschneider nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Innenkörper (2) einen im
wesentlichen quadratischen Querschnitt hat, der dem des Stempels (9) entspricht.
6. Stempel, insbesondere zur Verwendung bei einem Knoblauchschneider nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch eine Vielzahl von Stiften (11), die in die Durchbrüche des Schneidgitters (6) einschiebbar sind,
und eine Platte (4), die federnd auf den Stiften (11)
sitzt, so daß die Platte (4) mit den Stiften (11) eine
geschlossene Stempelfläche bildet.
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| R207 | Utility model specification |
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| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
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| R152 | Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years |
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|
| R071 | Expiry of right |